Hardware Frage WLAN Access-Point gesucht

F2B

Zwangsneurotiker
Hall zusammen,

ich suche einen WLAN Access-Point der, wenn möglich, bereits Wifi-6 (802.11ax) an Board hat.
Also wirklich einen reinen AP und sonst nichts anderes.
Kann hier zufällig jemand so ein Gerät empfehlen?
Oder welche Hersteller sind den generell bei WLAN APs empfehlenswert?

Gruß
F2B
 

dr_tommi

alter Oldie
Wir haben im Firmenumfeld gute Erfahrungen mit Cisco, Lancom und Aruba gemacht.
Das dürfte allerdings für den Heimgebrauch nicht ganz die richtige Preisklasse sein.
 

F2B

Zwangsneurotiker
Als preisliche Grenze habe ich mir max. 100 Teuronen gesetzt.
Es sollte schon was qualitativ gutes sein, da ich meine Geräte so lange wie möglich nutze.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
So reingeworfen:
Die ersten WLAN-Access-Points (AP) im kommenden Standard IEEE 802.11ax (Wi-Fi 6) sind schon seit 2018 lieferbar, etwa von Aerohive, Asus, Aruba, Huawei und Ruckus Wireless. Bis Ende 2019 dürfte es keinen wichtigen WLAN-Hersteller ohne AX-Portfolio mehr geben. 802.11ax ist der Nachfolger von 802.11ac.
Mit nem Hunni wirst du aktuell nicht auskommen, eher knapp drüber bis teuer
https://www.google.com/search?q=wlan+ap+wifi6&source=lnms&tbm=shop

Beim AP sollte aber auch der Background mithalten können.
 

F2B

Zwangsneurotiker
Hm okey.... Da scheint es wirklich nicht was in dieser Preisklasse zu bekommen.
Welche Hersteller kann man den generell in Sachen Access Points empfehlen und den aktuellen Stand der Dinge bieten (außer eben Wifi 6)
Wichtig ist mir neben Speed, Stabilität und eine gute "Sendeleistung" in einem EFH.
 

mailfire

Bekanntes Mitglied
Mit 100€ wird das schwer werden.
Im Profi Segment mit Cisco bist du bei ca. 500€, da ist von der featureitis kein Wunsch mehr offen, aber auch tooo much für zuhause.

Für zuhause(Amazon Suchhilfe: access point wifi 6) geht auch folgende Hersteller: Netgear, Zyxel, TP Link
Die bieten alle Wifi 6 Access Points für um die 200€.
Mein Liebling ist Zyxel, Netgear mag ich persönlich nicht so.

Ubiquiti hatte ich noch nicht in den Fingern.

Backend sollte auch stimmen, anständige Lan Verkabelung, Poe(wer will schon überall Netzteile haben) und einen Switch, der auch die Last verarbeiten kann.
 

kuddi

Bekanntes Mitglied
Bei mir tut seit November ca. ein Netgear WAX610 über PoE, die Einrichtung war etwas kniffelig (ich erinnere das nicht mehr genau, irgendeine Enterprise-Lösung glaube ich), ich hätte das Ding bald zurückgeschickt, aber irgendwie konnte man das auf eine einfache Admin-Oberfläche wie üblich umstellen.

Danach war/bin ich von dem Ding sehr positiv überrascht, stabil, guter Durchsatz, für Netgear ordentliche Verarbeitung.

Vorher hatte ich einen älteren TP-Link (ohne WiFi6), der war auch ok zu der Zeit, aber kein Vergleich. Ich betreibe die Geräte auch immer solange es geht, der war alt und stürzte gelegentlich ab, die beste Ehefrau war genervt, dann ich, also musste etwas weg, ich habe mich für den TP-Link entschieden ;-)

Sonst bin ich sehr auf dem Cisco-Trip, aber da muss man schauen ob sich das lohnt...

Der WAX liefert bei mir auf dem Notebook (ein Lenovo T580) eine konstante Rate von mindestens 30MB/s, im selben Raum mit 6 Meter Abstand und in den umliegenden Räumen durch die Wände auch kaum vermindert. Diesen Wert kenne ich nur zufällig von einem häufig laufenden wget-Skript gegen einen externen Server, das kann auch mehr sein. Auf den TVs habe ich das noch nicht kontrolliert, aber der liefert auch bei 2 Streams gleichzeitig noch genug damit nichts abbricht. Häufig dabei sind noch diverse Handys auf dem AP eingelogged, und diverse MP3-Streams laufen währenddessen darüber. Also durchsatzmäßig ist das Ding gut.

Vom Abstand her ist das ja sehr abhängig davon was dazwischenliegt und welche Kanäle belegt sind etc. Feintuning habe ich da noch nicht betrieben, habe aber bemerkt dass das am weitesten entfernte Zimmer stark abbaut, das sind ca. 8 Meter Luftlinie getrennt durch mehrere tragende Wände (der AP ist in einer Ecke derselben), ich denke etwas verlagert wäre das dort auch besser.

Etwas ärgerlich finde ich dass man keine Antennen ausrichten kann u.ä., aber der WAF passt, und technisch schafft der erstmal alles was ich brauche, deswegen habe ich ihn behalten.

Einen Blick ist er vielleicht wert, falls jemand etwas besseres findet bin ich auch für Tipps dankbar! :-)
 

dr_tommi

alter Oldie
Bei mir tut seit November ca. ein Netgear WAX610 über PoE, die Einrichtung war etwas kniffelig (ich erinnere das nicht mehr genau, irgendeine Enterprise-Lösung glaube ich), ich hätte das Ding bald zurückgeschickt, aber irgendwie konnte man das auf eine einfache Admin-Oberfläche wie üblich umstellen.
...
Der WAX liefert bei mir auf dem Notebook (ein Lenovo T580) eine konstante Rate von mindestens 30MB/s, im selben Raum mit 6 Meter Abstand und in den umliegenden Räumen durch die Wände auch kaum vermindert. Diesen Wert kenne ich nur zufällig von einem häufig laufenden wget-Skript gegen einen externen Server, das kann auch mehr sein. Auf den TVs habe ich das noch nicht kontrolliert, aber der liefert auch bei 2 Streams gleichzeitig noch genug damit nichts abbricht. Häufig dabei sind noch diverse Handys auf dem AP eingelogged, und diverse MP3-Streams laufen währenddessen darüber. Also durchsatzmäßig ist das Ding gut.
Was hast du als Internetanbindung dahinter?
Selbst mit einer 250MBit/s-Anbindung sind solche Werte in der Praxis nicht erreichbar, zumindest nicht nach extern.
Intern beim Stream vom NAS oder vom Homeserver schaffen das auch andere ohne WIfI 6.
 
  • Danke
Reaktionen: F2B

kuddi

Bekanntes Mitglied
Das ist eine Kabel-Anbindung mit 500MBit glaube ich (oder 1GBit?)

Gerade nochmal getestet (wget-output), heute etwas langsamer...
dd4580c810204019a7b [ <=> ] 304,55M 27,1MB/s in 12s

Das ist ein RKI-Server, der scheint gut angebunden zu sein. (von da ziehe ich gelegentlich Rohdaten um sie durch ein Perl-Skript zu ziehen und aufzubereiten, ich informiere mich gern aus Primärquellen ;-) - aber ich möchte deren Server jetzt nicht mit Testreihen herunterziehen.

wieistmeineip.de sagt 545.609 kbit/s (per WLAN), kommt also hin mit den 500MBit.

Sorry falls ich da etwas falsch oder verzerrt dargestellt habe, ich kümmere mich nicht mehr um "schneller, besser etc" (zu alt ;-)) - es muss nur gut funktionieren, das tut das Ding, schon klar dass das subjektiv ist...

Die aktuellen theoretischen Datenraten (mit oder ohne Wifi6, wie bei dem TP-Link) kenne ich auch nicht mehr aus, früher war es halt viel langsamer. Ich habe hier leider im Moment nichts kabelgebundenes laufen um wirklich mal Wifi6 zu testen, selbst der Raspi mit der Datenhalde und Streaming-Source hängt nur temporär im Netz und dann per WLAN.
 

F2B

Zwangsneurotiker
Danke, aber die sind ja Deckenmontage.
Ich weiß auch nicht, was ich von Geräten ohne Außenantennen halten soll, die ich nicht ausrichten kann?
 

dr_tommi

alter Oldie
Danke, aber die sind ja Deckenmontage.
Ich weiß auch nicht, was ich von Geräten ohne Außenantennen halten soll, die ich nicht ausrichten kann?
Willst du Richtfunk oder WLAN im Haus?
Hast du dich mal mit den Abstrahlcharakteristiken der verschiedenen Antennentypen beschäftigt?
Wonach bzw. wohin willst du die Antennen ausrichten?
Auf alle möglichen Punkt wo du eventuell in der Zukunft mal WLAN brauchst?
Oder willst du eine Insel schaffen wo WLAN geht und im restlichen Teil dann nicht?

Das Geheimnis besteht darin, dass du Position und Anzahl der Accesspoints so wählst, dass der gewünschte Bereich bestmöglich versorgt ist.
Eine Software für Simulation der Abstrahlungen und Ermittlung der passenden Positionen hat nicht jeder zur Verfügung. ;)
Aber die kostenlose Variante Heatmapper sollte es auch tun.
 

F2B

Zwangsneurotiker
@dr_tommi
Ich will in meinem Haus einfach bestmögliche WLAN-Abdeckung ohne vorher studieren zu müssen. ;-)
Du merkst, dass ich in diesem Thema kein Profi bin? :-)
 

dr_tommi

alter Oldie
@dr_tommi
Ich will in meinem Haus einfach bestmögliche WLAN-Abdeckung ohne vorher studieren zu müssen. ;-)
Studieren nicht, aber etwas Planung hilft auf jeden Fall.
Du merkst, dass ich in diesem Thema kein Profi bin? :-)
Ist doch nicht schlimm.

Zur Planung könnte es helfen, wenn du die WLAN-Versorgung in deinen Räumen misst und visualisierst.
Dafür gibt es Software, die bei der Bewegung durch die Räume die jeweiligen WLAN-Signalstärken aller empfangbaren Accesspoints (auch die der Nachbarn) und einige andere Parameter aufzeichnet und grafisch darstellt.
(Symboldarstellung)
ekahau-heatmapper-400x265.jpg

Für den Hausgebrauch würde da der Ekahau-Heatmapper reichen. Gibt es überall im Netz, ist aber schon etwas älter.
Mit dem Freeware Tool Heat Mapper von Ekahau können Sie schnell und einfach ein WLAN (802.11) Netzwerk vermessen.
Installieren Sie die Software auf ihren Notebook und laden einfach einen Gebäude Plan in die Software und machen eine Begehung.
Es wird Ihnen grafisch angezeigt wie die Signal Abdeckung in der Etage oder im Gebäude ist. Sie sehen die Anzahl- und , Namen (SSID) aller Access Points, die Kanäle, sowie die verschiedenen WLAN Typen (a/b/g/n) des Netzwerkes. Die Position der Access Points wird Ihnen automatisch in dem Gebäude Plan eingezeichnet.

Was kann der Heat Mapper?​

  • Grafische Anzeige der WLAN Abdeckung
  • Lokalisierung aller Access Points
  • Sicherheitseinstellungen werden angezeigt, sowie offene Netzwerk
  • Design für Zuhause oder kleine Büro Netzwerke
  • Kostenloses und schnell zu installierendes Tool
  • Unterstützt Wireless LAN für a/b/g und n Standards
  • Funktioniert mit der Interen oder auch externen WLAN Karte des Notebooks
Den Heat Mapper kann man sehr gut für kleine WLAN Installationen bis ca. 5 Access Points verwenden.
Für eine professionelle WLAN Planung, Ausleuchtung oder Fehleranalyse empfehlen wir die Software Site Survey von Ekahau.

Der Heat Mapper kann nicht speichern und auch nicht Drucken.

Mit "Ekahau Site Survey" könnte man sogar ganze Gebäude inklusive mehrere Etagen messen.
Ein weiteres nette Feature ist die Berechnung der Anzahl und Positionen der Accesspoints für eine optimale Abdeckung des hinterlegten Grundrisses.
Auch eine Simulation der Abstrahlung der Accesspoints bei gegebener Positionierung ist damit möglich.
Allerdings kostet die etwas mehr. ;)
Aber alles viel zu viel Aufwand für den Heimgebrauch. ;)
 

tomcat

Bekanntes Mitglied

tomcat

Bekanntes Mitglied
es geht nicht um die Sicherheitslücke, sondern den Umgang damit. Ubiquiti hatte keinerlei Informationen über die Angreifer und wie weit der Zugang reichte. Weiterhin sind Sie erst spät und auf Druck an die Öffentlichkeit

und darum, dass bei Widerruf der Einwilligung der Sammlung persönlicher Daten, trotzdem welche gesammelt werden
 
Oben Unten