WinXP-PC gestorben, Platte in anderes System

bullfrog

Bekanntes Mitglied
Hallo,

bei einem Bekannten ist ein XP-Rechner gestorben, die HDD ist in Ordnung (Zugriff möglich).
Wir wollen die Platte in einen anderen PC einbauen, den CT-Patch von damals kenne ich noch,
aber das System läuft ja derzeit nicht, daher wird das wohl nicht funktionieren.
Wie bewerkstelligt man das in diesem Fall am sichersten? (Ich hoffe den Ersatz-PC hat selben Chipsatz,
dann sollte es ja so funktionieren)
Über sachdienliche Hinweise freue ich mich sehr.

LG, bullfrog
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Geht es darum, an die Daten zu kommen, dann rein in ein USB-Gehäuse und los gehts.

Wenn es darum geht, diese Windows-Installation wieder zum Laufen zu bekommen, einfach in einem anderen Rechner probieren. Es gab auch mal spezielle Tools dafür,...

- Edit -
Vorher ggf. Image der Festplatte machen!
 
Zuletzt bearbeitet:

atom

Bekanntes Mitglied
Wie bereits beschrieben, vorher unbedingt ein Image machen, bevor Du Experimente startest.
Du kannst auch versuchen von der HDD eine virtuelle Maschine zu erstellen, z.B. VMware Player oder Virtual Box.
Reperaturinstallation unter Windows XP funktionierte oftmals erstaunlich gut.
Mit Macrium Reflect kannst Du auch Images auf anderer Hardware wiederherstellen und fehlende Treiber nachträglich einbinden lassen. Ob das auch andere Programme zum Clonen von Festplatten können, weiß ich allerdings nicht.

Der c't Patch hatte auch nur ein paar Änderungen an der Registry vorgenommen. Du kannst die externe Registry auch in einem Registry Editor laden und die Änderungen manuell vornehmen. Hab das damals mit der BartPE gemacht, aber nur in Ermangelung eines anderen, lauffähigen PC.
Den c't Patch habe ich noch rumliegen, falls Bedarf ist.

Und gerade noch wiedergefunden: MergeID

Mit dem Skript kannst Du auch das Laufwerk definieren, auf welchem Windows installiert ist. Wenn Du die HDD also per USB an einen Windows PC anschließt, solltest Du mit dem Skript auch die Registry impfen können. Aber Vorsicht! Nicht versehentlich die Registry des laufenden Systems bearbeiten. ;-)

P.S. Alternativ Platte in den neuen PC (und zwar nur diese), ein Windows PE booten und dann das Skript ausführen. So läufst Du nicht Gefahr, ein bestehendes Windows zu vermurksen.

cu aTom
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
1. Platte in den anderen Rechner einbauen
2. Erstmal nicht hochfahren, sondern den Rechner mit Acronis Universal Restore von CD oder Stick booten und "Universal Restore" "anwenden". Danach hochfahren und schaun, ob Treiber installiert werden müssen (Geräte-Manager). Diese dann vom Motherboard-Hersteller besorgen, oder von der CD nehmen, die dem Motherboard beilag.

Wenn du die Platte einfach so in den neuen Rechner einbaust und hochfährst, kann es sein, dass du einen Bluescreen bekommst, und dann ist die Installation verkackt. Es kann auch gutgehen, aber ich würde das nicht riskieren. Vor allem nicht, wenn man kein Backup von der Installation hat.
 

Rubb

Rover
Die Features zum "Wieder-Laufen-Bewegen" auf anderer Hardware, gab es doch auch in Macrium Reflect, aber vermutlich nur in der "Pro" Version .... Man konnte mit einer Boot-CD arbeiten und die Treiber deaktivieren, sodaß das OS automatisch nach neuen Treibern gesucht hat ...

Hier das Ganze zum Nachlesen, leider nur in English


https://knowledgebase.macrium.com/d...indows+to+new+hardware+using+Macrium+ReDeploy
Macrium ReDeploy overcomes issues with Windows boot processes to run a Windows installation on new hardware.
 

dr_tommi

alter Oldie
@Cosmo hatte mal wieder eine lustige Idee.
1. Platte in den anderen Rechner einbauen
2. Erstmal nicht hochfahren, sondern den Rechner mit Acronis Universal Restore von CD oder Stick booten und "Universal Restore" "anwenden". Danach hochfahren und schaun, ob Treiber installiert werden müssen (Geräte-Manager). Diese dann vom Motherboard-Hersteller besorgen, oder von der CD nehmen, die dem Motherboard beilag.

Wenn du die Platte einfach so in den neuen Rechner einbaust und hochfährst, kann es sein, dass du einen Bluescreen bekommst, und dann ist die Installation verkackt. Es kann auch gutgehen, aber ich würde das nicht riskieren. Vor allem nicht, wenn man kein Backup von der Installation hat.
Dir ist aber hoffentlich schon klar, dass man ein Restore nur dann machen kann, wenn man vorher ein Backup gemacht hat. ;)
Das gilt natürlich auch für ein "Universal Restore".
Und vor allem wohin das Restore? Auf eine neue Platte? Auf die gleiche?
 

bullfrog

Bekanntes Mitglied
Erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Das wir die Originalplatte nicht angehen ist klar, wir haben nächste Woche (hoffentlich) baugleichen PC (eBay sei Dank).
Festplatten habe ich noch zur Genüge, klonen war auch klar, aber anderer Chipsatz könnte ja noch sein.
Virtualisierung geht leider nicht, da der Rechner etwas steuert (Spezial-Steuerkarte), daher fällt das flach, wäre aber sicher die einfachste Lösung.
Ich werde mal schauen was da geht.

MfG, bullfrog
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
Dir ist aber hoffentlich schon klar, dass man ein Restore nur dann machen kann, wenn man vorher ein Backup gemacht hat. ;)
Das gilt natürlich auch für ein "Universal Restore".

Du irrst @dr_tommi, Acronis Universal Restore ist seit einigen Jahren ein unabhängiges Programm, und kann unabhängig von Acronis TrueImage gebootet werden, und kann ohne ein Backup zurückzulesen auf eine bestehende Installation "angewendet" werden.
 

dr_tommi

alter Oldie
Bist du sicher dass ich irre? Vielleicht verstehen wir uns nur falsch.
Du irrst @dr_tommi, Acronis Universal Restore ist seit einigen Jahren ein unabhängiges Programm, und kann unabhängig von Acronis TrueImage gebootet werden, und kann ohne ein Backup zurückzulesen auf eine bestehende Installation "angewendet" werden.
Und woher bekommt man in diesem Fall eine bestehende Installation? ;)
Man kann das Programm auf eine bestehende Installation anwenden, aber warum sollte man das tun wenn diese läuft?
Acronis schreibt da bei der Beschreibung des Programms:
Wie funktioniert Universal Restore?

Die exklusive Universal Restore-Technologie von Acronis arbeitet transparent im Hintergrund und sorgt für Hardware-Unabhängigkeit bei der Wiederherstellung von Backups – wobei die Intaktheit und Konsistenz aller relevanter Daten (Dateien, Konfigurationen, Applikationen, Betriebssystem etc.) gewahrt bleibt. Wenn Sie ein Backup zu einem neuen Speicherort/System wiederherstellen, führt Universal Restore folgende Aktionen aus:

  1. Es ermittelt den Maschinentyp und sorgt für eine automatische Installation der richtigen HAL-Systemtreiber (Hardware Abstraction Layer).
  2. Es ermittelt den vorliegenden Festplatten-Controller (SCSI, IDE etc.) ODER fordert Sie auf, einen Speicherot anzugeben, wo die passenden Treiber zu finden sind.
  3. Es startet die Maschine neu.
Und das Ergebnis? Eine bemerkenswert einfache Methode, um ein System auf einer neuen Maschine/neuer Hardware innerhalb weniger Minuten wiederherzustellen!
Was sich im übrigen auch mit einen Erfahrungen mit diesem Programm deckt.
Die Ausführung des Universal Restore auf einem Betriebssystem macht nur dann Sinn, wenn es vorher von einer anderen Maschine gekommen ist. Ob nun ein Backup zurückgespielt oder die Festplatte umgebaut wurde, ist dem Programm egal.
An einem normalen System ändert das Programm nichts.
Und ohne die passenden Treiber, falls welche fehlen, macht es auch nicht viel.
 

ATLAN

Bekanntes Mitglied
Der Registry Patch ist nur nötig, um das System mit anderen Festplattenkontrollern vertraut zu machen.
Ein Fehler 7E Problem kann es geben, wenn man zwischen Intel und AMD CPU System wechselt.
Auch dafür gibt es einen Registry Eintrag, so daß man zwischen AMD und Intel wechseln kann.
Am Besten gelingt der Wechsel der Hardware bei WinXP, wenn der CPU Hersteller vom alten und neuen System identisch sind und der IDE Standard Controller benutzt werden kann.
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
Die Ausführung des Universal Restore auf einem Betriebssystem macht nur dann Sinn, wenn es vorher von einer anderen Maschine gekommen ist. Ob nun ein Backup zurückgespielt oder die Festplatte umgebaut wurde, ist dem Programm egal.
genau. Im vorliegenden Fall kommt die Installation mitsamt der Original-Festplatte aus @bullfrog 's kaputtgegangenem Rechner, die er in einen anderen, funktionierenden Rechner einbaut, mit dem Workflow, den ich in #5 vorgeschlagen habe.
 
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