Windows XP32 Ram Patch. Mehr 3GB Ram nutzen. Wie? (Ableton / Rewire Problem)

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von foh, 2 Dezember 2019.

  1. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Es gibt eine Vielzahl an XP32bit Ram patches, um mehr als 3GB (bis zu 128GB Ram) in XP verfügbar zu machen.
    Einige davon:

    1.
    http://vm1.duckdns.org/Public/Windows_XP_SP3_Remove_PAE_Limit/Windows_XP_Remove_PAE_Limit.htm
    Dieser beschreibt das basic Poblem wohl am besten.
    Anbei sind modifizierte und zusätzliche Systemdateien für system32 (keine usb.sys)

    2.
    https://retrosystemsrevival.blogspot.com/2019/05/windows-xp-x86-64gb-ram-patch.html
    Dieser ist vermutlich mit 92K nur eine Modifikation der Boot.ini
    Wenn ich den Patch ausführe passiert bei mir allerdings rein gar nichts.

    3.
    http://retrosystemsrevival.blogspot.com/2018/01/windows-xp-ram-patch.html
    Dieser soll angeblich auch die USB Probleme fixen. Es sind die selben Dateien anbei, wie bei Option 1. und zusätzliche USB.sys Treiber.
    Problem bei Option 1 und 3 ist allerdings, dass die originalen hal.dll und ntkrnlpa.exe überschrieben werden, und wenn ich das mache, bleibt mein XP beim Booten nach dem XP Bootlogo hängen und lädt nicht weiter.

    4.
    https://www.xpforums.com/threads/windows-xp-sp3-patch-up-to-64-gb-of-ram.932929/
    Diese Patch besteht nur aus zwei Systemdateien. hal64g.dll und ntkl64g.exe.
    Die originalen Dateien werden dabei nicht überschrieben, sondern die modifizierten Dateien werden durch die Boot.ini geladen:
    "multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows XP 64G" /kernel=ntkl64g.exe /hal=hal64g.dll /fastdetect /PAE /noexecute=optin"

    5.
    https://www.win-raid.com/t4035f45-Windows-XP-Bit-and-Server-Bit-on-Modern-Hardware-195.html
    Dieser ist vermutlich eine Weiterentwicklung von Option 3.
    Es sind jeweils 2 hall.dll und ntkrnlpa.exe Dateien enthalten. Eine zum Überschreiben der original Dateien, und eine umbenannten hall128.dll und ntkrnlpa128.exe

    Option 4 und 5 funktionieren bei mir soweit, dass mir die kompletten 8GB in XP32 angezeigt werden. Ich darf allerdings in keinem Fall die Originaldateien überschreiben, sondern ich muss die zusätzlichen Dateien über den Boot.ini Befehl starten, ansonsten bleibt mein XP32bit System nach dem Bootlogo hängen. Dabei ist es völlig egal, ob ich die (in manchen Patches enthaltenen) zusätzlichen dlls und sys Dateien auch integriere, oder nicht.

    Aber selbst wenn mir XP bescheinigt, dass dem System 8GB Ram zugewiesen wurden, funktionieren einige meiner Programme nicht mehr korrekt. Es gibt Abstürze, z.B. sowie mein Audi Prog "Ableton Live" mehr als 2GB Audidateien laden muss. Ohne den Patch kann es problemlos auch 3,5 GB große Audiosetups laden.

    Ich will nicht bezweifeln, dass der ein oder andere XP32 Ram Patch auf einigen Systemen vielleicht (abhängig von Bios und Hardware) funktionieren könnte, bei mir allerdings nicht.
    Ich denke, das ganze ist eine Frickelei, die noch arg in den Kinderschuhen steckt, aus denen es vielleicht nie herauswachsen wird.

    Oder kennt sich jemand damit aus und kann mir helfen??

    Foh

    ps:
    Der Patch ist wohl nur für englische Versionen von XP, wie hier zu lesen:

    https://ryanvm.net/forum/viewtopic.php?f=7&t=10547
    Und nu? Gibt es deutsche, oder multilingual Versionen?
    Zuletzt bearbeitet: 2 Dezember 2019
  2. spamwerbung

    spamwerbung Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Dezember 2001
    Beiträge:
    1.251
    Sind deine Programme und Treiber überhaupt PAE-kompatibel?
  3. Dorwyn

    Dorwyn Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1 August 2002
    Beiträge:
    1.963
    Warum sollte man sowas tun wollen?! Ein 32bit OS kann doch gar nicht mehr als ~ 4GB Speicher adressieren? Anzeigen, ok. Aber nutzen kann doch gar nicht funktionieren?!
    Dass es diese RAM Patches für ein 20 Jahre altes Betriebssystem gibt um Programme mehr als 2 GB nutzen lassen zu können ist mir bekannt. Allerdings nur für XP 64 in Zusammenhang mit 3D CAD.
  4. vlintstoun

    vlintstoun mit Glied

    Registriert seit:
    22 April 2001
    Beiträge:
    1.032
    Meinst Du nicht eher den /3GB Parameter für die boot.ini von XP?

    Have fun
    Vlintstoun
  5. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25 Oktober 2009
    Beiträge:
    490
    Ich hatte das mit dem Patch drüben schon gelesen, lass diesen Murks einfach sein. Das geht 100% in die Hose.

    Ich hatte das mit Win8 versucht, seit dem spackt es rum und mit dem Umzug auf eine andere Platte hat es komplett versagt, während Win7 x64 und Win10 einwandfrei laufen.
    Die "Kinderschuhe" sind seit knapp 6 jahren obsolet mit XP geworden, ich weiss nicht, was du von oder für so ein steinaltes Zeugs erwartest? Was vor 6 Jahren nicht funktioniert hat, wird nicht besser.
  6. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Welche Treiber meinst Du?
    Bist Du dir sicher, dass die Programme PAE Unterstützung erforderlich ist?
    Weder zu Cubase, noch zu Ableton Live kann ich dazu Informationen finden. Auch zu anderen Progs nicht.
    Daher denke ich, die PAE Unterstützung einer Software gibt es nicht, bzw ist nicht erforderlich.


    Wie @vlintstoun schon sagte, den UserVa Switsch für die 3GB Nutzung pro Prog habe ich ohnehin aktiviert.
    Mit dem XP Ram Limit Patch müsste ich mit 8GB Ram eigentlich mehreren Programmen 3GB Ram zuweisen können, was ein großer Vorteil beim Multitasking wäre, während bei der 4GB Begrenzung nur 1 Prog 3GB zugewiesen werden kann.


    Was da in meinem Laptop vor sich geht, kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen, weil mir scheinbar die Grundkenntnisse fehlen, um die Angaben des Systems zu verstehen.
    Ich dachte bislang immer: Auslagerungsdatei = Virtueller Arbeitsspeicher = Pagefile.sys
    Wenn ich mir die Systeminformationen anschaue, ergibt das aber überhaupt keinen Sinn. (s. Screennshots)
    Kann mir jemand erklären, wie es sein kann, dass der pagefile nur 894MB groß ist, aber die Auslagerungsdei 3GB hat???, und soche Verwirrung bereits ohne RamPatch. (Screenshot 1)

    Ferner, wenn ich den Virtuellen Arbeitsspeicher auf allen Laufwerken deaktiviere, zeigt der SystemTaskmanager trotzdem eine Auslagerung bis zu 2,8GB an. Wie kann das sein, wenn ich den Virtuellen Arbeitssopeicher doch deaktiviert habe.
    Wie deutet man diese Informationen richtig?
    Ist hier mit "Auslagerungsdatei" vielleicht der Ram gemeint?
    Kann mir jemand diese Systemangaben erklären?

    Im 2.Screenshot dann das ganze mit RamPatch.
    Da sieht es nach meiner Auffassung so aus, dass das System fleißig auslagert, obwohl noch ca. 5GB Platz im Ram ist.
    Das ist auch so, wenn ich mehrere Programme öffne, die ihre Daten eigentlich in den Ram schieben müssten, statt in die Auslagerung.
    Kapiere ich alles nicht :o


    Nee, den XP Patch gibt es gerade seit 2 Jahren, und der soll auf dem englischen XP angeblich problemlos funktionieren.
    Ob er Sinn macht ist die andere Frage. Wenn, dann sicherlich nur beim Multitasking.
    Zumal ich Multitasking nur in Kombination mit Rewire brauche (2 Audiprogs im Sync, verbunden zu einem Audiostream) frage ich mich allerdings auch, ob diese 2 Audioprogs dann vom System als 1, oder als 2 Tasks behandelt werden.
    Zumal ich die Systemangaben aber ohnehin nicht kapiere, kann ich mir dazu keinen Reim machen.


    Auslagerung.jpg Live+2GB.jpg
  7. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

    Registriert seit:
    5 November 2002
    Beiträge:
    10.414
  8. Dorwyn

    Dorwyn Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1 August 2002
    Beiträge:
    1.963
    Genau. Macht aber wie gesagt nur bei 64bit OS Sinn.
  9. spamwerbung

    spamwerbung Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Dezember 2001
    Beiträge:
    1.251
    Windows in 32Bit (und 64Bit bei 32Bit Programmen) gibt jedem Programm bzw. Prozess grundsätzlich seinen eigenen Speicherbereich, addressiert von 0 bis 2^32, vollkommen egal wo das nun physikalisch liegt. Jedes Programm bekommt dabei 2GB eigenen und 2GB Kernel-Speicher zugewiesen, auch wieder vollkommen egal wo das in der Hardware genau abgebildet wird. Der /3GB Schalter gibt nun jedem (32Bit) Prozess 3GB Speicher und 1GB Kernelspeicher. Dazu MUSS aber ein Programm auch ausgelegt sein und das Programm MUSS Windows diese Kompatibilität selbst mitteilen. Ist es das nicht oder sagt Windows nicht bescheid, bleibt das beim 2/2-Ratio, egal wieviel RAM und wieviel /3GB Schalter man hat.

    Jetzt kommt die Hardware ins Spiel. Je nachdem wieviel Speicher ein Programm nun tatsächlich belegt, wird der verfügbare RAM immer weniger und der genutzte Platz in der Pagefile.sys immer größer. Die pagefile.sys kann auch 200GB groß sein, wenn Windows nur 2GB davon benötigt, werden eben auch nur die 2GB als Verbrauch angezeigt.

    Nun, damit Windows 32Bit mehr als 4GB an RAM-Riegeln überhaupt verwalten kann muss man PAE nutzen (Physical Address Extension):
    Damit dieser Murks sauber läuft müssen nicht nur Windows, sondern auch Treiber und Programme den Murks unterstützen oder zumindest irgendwie darauf vorbereitet sein. Sonst fliegt einem das um die Ohren, weil sich Windows bzw. der RAM bzw. die Speicherverwaltung anders verhält als diese eigentlich normalerweise sollte.

    Die eigentliche Frage ist aber, warum zum verrecken man sich mit solchen Murks für ein System das knapp sechs Jahre aus dem Support ist überhaupt abmüht.
    foh und vinyl sagen Danke.
  10. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Die Praxis zeigt etwas anderes.
    Wenn ich den 3GB Switch einschalte, kann ich in Ableton Live (eingebunden in Cubase über rewire) AudioSetups mit bis zu 3GB Audiodaten öffnen. Wenn ich den Switch nicht setzte, stürzt AbletonLive (oder vielleicht auch die RewireSchnittstelle) schon bei 2.3GB ab. Grundsätzlich scheint der 3GB Switch bei den Progs also unterstützt zu werden.

    Es könnte auch sein, dass die RewireSchnittstelle PAE nicht unterstützt, oder dass Cubase5 die Daten aus dem RewireSlaveProgramm, (AbletonLive) zu seinen vorhandenen 3GB Speicherzuweisung hinzurechnet. Who knows??
    Es wundert mich allerdigs sehr, wieso die Auslagerung in diesem Fall nicht funktioniert, denn wenn der Ram voll ist, bzw. die zugewiesenen 3GB verbraucht sind, müsste ja eigentlich die Auslagerung einsetzten.
    In meinen Screenshots macht es allerdings den Eindruck, dass die Auslagerung schon viel früher passiert, und dass diese ab 3,2GB (mit Switch) das Programm abstürzen lässt. Es könnte also auch sein, dass die Auslagerungsdatei begrenzt ist.

    Aber wie schon gesagt, ich kann das alles überhaupt nicht richtig analysieren, weil die Werte, die mir im Taskmanager angezeigt werden für meine Begriffe überhaupt keinen Sinn ergeben. Das ist für mich einfach nicht nachvollziehbar was dort angezeigt wird.
    Ich frage daher grundsätzlich noch einmal: Auslagerungsdatei = Virtueller Arbeitsspeicher = Pagefile.sysIst das richtig, oder anders?
    Wenn es richtig ist, dann machen die Systemangaben des Taskmanagers nämlich wirklich überhaupt keinen Sinn.

    @ATLAN wies mich übrigens bereits darauf hin, dass es einen Patch gibt, mit dem man eine EXE so manipulieren kann, dass dem Task mehr als 2, bzw. 3GB zugewiesen werden können.
    Kennt jemand diesen Patch?
    Vielleicht könnte ich den auf die Cubase.exe anwenden, und eventuell könnte dann AbletonLive im rewireSlave-Modus auch größere Setups laden. ... Versuch macht kluch ...

    Nee, das ist für mich überhaupt keine Frage.
    Kurz gesagt: Never change a runnig system.
    Keinen Bock mich mit 100 neuen Softwares einzuarbeiten, diese auch noch zu bezahlen, zuzüglich neuen Rechner, Soundkaten, Workstations, etc und Installation.
    Mein System ist in 20 Jahren sehr handlich und gut funktionierend aufgebaut. Die meisten Plugins und Progs, sowie meine ebenso alte Hardware würden auf einem neuen 64bit System kaum laufen.
  11. spamwerbung

    spamwerbung Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Dezember 2001
    Beiträge:
    1.251
    Windows lagert automatisch schon bei wesentlich weniger verbrauchten RAM auf die Festplatte aus. Der dabei verbrauchte Speicher wird dann im Taskmanager angezeigt. Das passiert vollkommen unabhängig wieviel RAM ein Programm belegt. Das Programm stürzt bei 3,2GB deshalb ab, weil dann der vorhandene Speicherbereich zu Ende ist. Du musst ein 64Bit Programm und ein 64Bit Betriebssystem verwenden damit das nicht passiert oder ein Programm verwenden, dass Dateien in max. 3GB Blöcken in den Speicherbereich lädt.

    (Auslagerungsdatei = pagefile.sys) != virtueller Arbeitsspeicher


    So rum ist das eher. Die pagefile.sys ist die Auslagerungsdatei, keins von beiden ist aber der virtuelle Arbeitsspeicher. Mehr Info hat Microsoft zusammen getragen, da ist auch das mit PAE usw. erklärt:

    https://support.microsoft.com/de-de...ory-pagefile-and-memory-management-in-windows


    foh sagt Danke.
  12. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    oh man.
    Ich kapiere jetzt noch nicht, wo das System die Daten des Virtuellen Speichers ablegt??

    Es soll ein Tool geben, mit dem man eine EXE so manipulieren kann, dass dem Task mehr als 2, bzw. 3GB zugewiesen werden können, was manchmal funktionieren soll. Ich würde es probieren.
    Hast du davon was gehört?

    Wenn das nicht funktioniert, und die 3GB Begrenzung schon durch das jeweilige Programm stattfindet, sind mehr als 4GB Ram im 32bit System also völlig sinnlos?!
    Also bringt die Frickelei mit dem RamPatch keinen effektiven Nutzen, und ich nutze die überschüssigen 4 von 8GB Ram lieber für eine RamDisk, um dort ein paar TempCacheDateien abzulegen, was aber effektiv auch nicht viel mehr bringt, als die SSD ein wenig zu schonen :-(

    .... hm .... ich frage mich außerdem, wie es sein kann, dass ich in z.B. AbletonLive, wenn ich es als Standalone benutze, locker 10GB große Audidateien einladen kann, aber wenn ich es in Cubase als Rewire-Slave einbinde, stürtzt es bei über 3GB großen Files ab.
    Wie ist das zu erklären? Was führt hier zu dem 3GB Limit??? Und wieso tritt diese Begrenzung nicht ein, wenn ich die Progs standalone nutze?
  13. Dorwyn

    Dorwyn Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1 August 2002
    Beiträge:
    1.963
    Nochmal:
    Ein 32 bit OS kann nur maximal knapp 4 GB Speicher adressieren, sprich nutzen! Mehr geht nicht! Man könnte natürlich mehr rein bauen und ggf. vielleicht sogar die Gesamtgröße anzeigen lassen, mehr aber nicht.
    Stell dir ein Glas vor. Dieses Glas hat eine maximale Füllmenge. In deinem Fall 32 bit Speicherbus (der halt nur ~ 4GB verwalten kann). Klar kannst du mehr reinschütten, aber dann gibts halt Sauerei.

    Deine 10 GB Datei die du im einen Programm lädst, lädst du in dem Fall nicht komplett in den RAM sondern nur partiell. Eben die Bereiche die gerade benötigt werden. Das andere Programm versucht evtl. die gesamte Datei in den RAM zu packen wo dann halt irgendwann mal Schluss ist und sich dann in einem Systemabsturz wiederspiegelt.

    Bei hardwarenahen Programmiersprachen könnte man schon hergehen und so viel Speicher allokieren wie möglich ist und wenn man nicht abprüft wie viel überhaupt angesprochen werden kann endet das im Systemabsturz.
    Bei modernen Programmiersprachen wird die Speicherverwaltung automatisch durchgeführt bzw. dem Betriebssystem überlassen. Im übrigen benötigt auch ein Betriebssystem RAM Speicher ;)

    https://de.wikipedia.org/wiki/4-GB-Grenze

    Lesen! :)
    ahz77 sagt Danke.
  14. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

    Registriert seit:
    5 November 2002
    Beiträge:
    10.414
    Und bei der aktuellen Cubase-Version 10.5 (und ich glaube bereits ab 9.0) laufen eh nur noch 64-bit plugins, zumindest ohne Kunstgriffe.
    Alles hat seine Lebenszeit, selbst PCs.
    w0hnzimmer und Dorwyn sagen Danke.
  15. spamwerbung

    spamwerbung Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    30 Dezember 2001
    Beiträge:
    1.251
    Glaube hier ist gut beschrieben, warum 32Bit Programme mehr als 3GB unterstützen müssen. Pointer und Interger können signed und unsigned sein, beides hat dann verschiedene Bereiche von run -2Mrd bis 2Mrd oder 0Mrd - 4Mrd. Wenn ein Programm mehr als 3GB bekommt, muss es damit sauber klar kommen, dass nach 2GB noch weiterer Speicher von 1GB vorhanden ist und den dann sauber addressieren.

    Vergleichbar mit einem Auto. Der Drehzahlbegrenzer geht von 0 bis 6500 U/min. Denn bauste jetzt aus und einen anderen rein der bis 10500U/Min geht. Das läuft ohne Probleme solange du eben bei 4000-6000U/Min hochschaltest bzw. den Motor nicht drüber belastest. Sobald du aber die 6500U/min überschreitest, geht das zwar noch eine Weile gut, der Motor fliegt dir aber dennoch recht zügig um die Ohren je weiter du über die 6500-Marke gehst, eben weil der Motor darauf nicht ausgelegt ist.

    Genauso funktionieren die Programme. Damit alles sauber läuft muss eben alles aufeinander abgestimmt sein. Du kannst zwar mit Tricks und Patches mehr Speicher zuweisen, letzten Endes läuft das aber dennoch nur sogut wie die Programme damit klar kommen.
  16. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Is theoretisch schon alles klar, aber in der Praxis sieht es ganz anders aus.
    Außerdem, wozu ist den die Auslagerungsdatei da? Die ist doch eigentlich dazu da, um den Ram zu entlasten, wenn er zu voll wird.
    z.B. mein Ram ist gerade mal mit 2GB gefüllt, für das Sstem, und 2 Audioprogramme. Also nutzt jedes einzelene Programm garantioert weniger als 2GB Ram. Trotzdem stürzt AbletonLive ab, wenn DIE AUSLAGERUNGSDATEI mit 2,3GB gefüllt ist.
    Das ergibt doch überhabt keinen Sinn mit all der Theorie.

    Die einzige Erklärung, die dem ganzen Sinn verleihen könnte wäre, wenn da ein Schreibfehler im Taskmanager ist, und das was dort als AUSLAGERUNGSDATEI betitelt ist, in wirklichkeit der RAM wäre.
    Kann das ein?
    Siehe Screeshot!!!!!
    Ram-Auslagerungsdatei.jpg
  17. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    OHHHHHHH MANNNNN Fu*** Windows.
    Da hätte ich mir eine Menge Fragerei sparen können, wenn MS richtig übersetzen könnte.
    Ich habe jetzt mal nach meiner oben genannten Vermutung gegoogelt:
    https://thinkpad-forum.de/threads/4...-lesen-auch-ein-Beitrag-zur-Auslagerungsdatei

    Wenn sich mal jemand meine Screenshots angeschaut hätte, hättet ihr euch auch viel Erklärerei auf den Nebengleisen ersparen können :-(

    Kurz gesagt, was MS da als AUSLAGERUNGSDATEI bezeichnet ist falsch ins deutsche übersetzt.
    Es ist tatsächlich der RAM.
    Und jetzt kann ich meine ganze Testerei noch mal mit korrekt interpretierten Datenwerten fortsetzen :-(

    Ich komme erstmal zu dem Zwischenergebnis, dass die Abstürze von AbletonLive+Cubase nicht direkt an den beiden Programmen liegt, sondern an der Audioschnittstelle "Rewire". Denn ohne Rewire kann ich ja beliebig viel Audiodaten in die Progs einladen, und die Progs lagern dann fein sauber aus.
    Nun die große neue Frage: Wieso funktioniert das Auslagern nicht mehr, wenn die beiden Programme über Rewire gesynct werden ??? Hat jemand eine Idee?

    Vielleicht kann man die Rewire.dll irgendiwe patchen. Denn da muss ja irgendwo der Hase in Pfeffer begraben sein.
    Zuletzt bearbeitet: 6 Dezember 2019
  18. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25 Oktober 2009
    Beiträge:
    490
    Wer lesen kann, wäre klar im Vorteil. Der Begriff "Auslagerungsdatei" ist völlig korrekt entgegen deiner Laienansicht. Es wurde doch mehr als einmal geschrieben, dass XP dann nicht mehr auf die Festplatte auslagert, sondern ins RAM bzw in die RAM-Disk - weil das eine Funktion innerhalb Windows ist, immer noch.

    Und der RAM-Patch für XP besteht schon seit 2011 (wj32), wurde nur durch ein Update ausgehebelt. Was du jetzt gefunden hast, ist eine Neuauflage. Nur mal für dich ein paar Fakten dargelegt, bevor du dich weiter um Kopf und Kragen schreibst.

    Mit PAE kann XP bzw jedes Windows mehr als 3/4gig ansprechen, aber nur noch als RAM-Disk. Wenn du meinst, entgegen der hier geäusserten Erfahrung, irgendwelche Programme oder Dateien zu patchen, wirst du damit sprichwörtlich auf die Nase fallen. Du kannst eine auf 32bit-geordnete Struktur bzw Code, der nicht mehr kann, nicht auf unendlich Speicher umstricken, schon gar nicht, wenn Dateien unter einen Schutz stehen, in welcher Form auch immer diese Dateien auf Veränderungen geschützt sind.

    Und alles nur wegen deiner Bequemlichkeit beim Umstieg von x86 auf x64, das nimmt echt lächerliche Züge an.
    jr33 sagt Danke.
  19. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Wieso sollte ich EIN XP32 Problem gegen 100 zu erwartende neue Win64 Probleme eintauschen?? Ja, dazu bin ich nun tatsächlich zu "bequem".
    In den letzten 20 Jahren habe ich z.B. Sample- und Presetbibliotheken in Programmen und Plugins aufgebaut, die großteils auf einem 64bit System nicht funktionieren, und mit neuen Programmversionen (insofern es welche gibt) nicht kompatibel sind.
    Mir fehlt es ganz schlichtweg an Lebenszeit, um meine bisherige Arbeit in die Tonne zu treten und einen Neuanfang zu starten. Ich spreche hier von ca. 20 AudioProgrammen, und ca. 70 Plugins, die alle 10 bis 20 Jahre alt sind, und mir einen wunderbar funktionalen workflow bieten.
    Übrigens bin ich hier nicht, wie du vermutest, um mich lächerlich zu machen, dennoch gebe ich mich nicht mit Antworten zufrieden, wo 1+1=4 ergibt.

    Also zurück zum Thema:
    Was bedeutet denn "auslagern"?
    Auslagern bedeutet doch nicht, dass die Daten eines Programms in den zugewiesenen Ram Bereich des OS geschaufelt werden (hier 3,1GB) , sondern auslagern bedeutet, dass die Daten aus dem zugewiesenen Ram auf ein Laufwerk ausgelagert werden.
    Dass dieses Auslagerungslaufwerk (im letzten Screenshot) nun ausnahmsweise ebenfalls im Ram liegt, das weiß das OS doch gar nicht, weil dieser Bereich (4GB von insgesamt 8GB) überhaupt nicht vom OS verwaltet wird, sondern von der RamDisk als normales Laufwerk bereitgestellt wird. (denke ich zumindest).
    Wenn ich die Auslagerung wieder auf einen Bereich der SSD, oder HDD lege, sieht die Grafik des Taskmanagers übrigens identisch aus. Für die Zahlen des Taskmanagers macht es keinen Unterschied, ob ich den pagefile.sys auf einer Ramdisk, oder einer HD liegen habe. Die ???Auslagerungsdatei??? wird immer größer als die "Auslagerungsdatei", auch wenn sie auf einem HD oder SSD Laufwerk liegt.
    Dein Erklärungsansatz ist daher nicht für mich nachvollziehbar. Mit der Ram Disk hat das m.E. nix zu tun was da im Taskmanager angezeigt wird, bzw. es macht keinen Unterschied.

    Die Erklärung aus zuletzt von mir zitiertem Link hält allerdings ebenfalls nicht was sie verspricht, denn wenn der Rambereich des OS auf 3,1GB limitiert ist, dürfte das, was da im Taskmanager als ???Auslagerungsdatei??? bezeichnet wird (was nach der Erklärung des Links eigentlich der Ram sein soll) auch nicht größer als 3,1GB werden (s. aktuelles Screenshot).
    Passt also auch nicht, es sei denn 1+1=3

    Die Frage, was die Grafik da unter ???Auslagerungsdatei??? anzeigt und welche Speicherbereiche da zusammengerechnet werden, ist m.E. also immer noch ungeklärt.
    Aber ganz offensichtlich bin ich ja nicht der einzige der sich darauf keinen schlüssigen Reim machen kann ;-)

    Nun erkläre es mir doch bitte mal anhand des Screenshot Beispiels, und zwar so, dass 1+1=2 ergibt. Dann werde ich es wohl auch nachvollziehen, und kapieren können.
    Also, da steht:

    A: 1786 MB Auslagerungsdatei (ist der reservierte Laufwerk-Speicher fürs Auslagern)
    B: 1760 MB pagefile.sys (stimmt mit A ungefähr überein, ist also die Auslagerungsdatei)
    C: 3100 MB (ist wohl der Speicherbereich im Ram für System und Progs?!)
    D: 4240 MB ???Auslagerungsdatei???
    Wenn das, was da im Taskmanager als ???Auslagerungsdatei??? betitelt ist die Auslagerungsdatei wäre, dann dürfte dort nicht mehr angezeigt werden als die Größe des Pagefiles.sys. Also 1786 MB. Es ist aber mehr als doppelt so groß. Kann also eigentlich nicht die Auslagerungsdatei sein.
    SystemInfos.jpg

    Bitte bitte anhand des Beispiels zahlenmäßig erklären …
    Zuletzt bearbeitet: 8 Dezember 2019 um 01:09
  20. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    22 Juni 2001
    Beiträge:
    2.095
    Also Du hast eine dynamische Auslagerungsdatei erstellt, die mit 524MB beginnt. Wenn Diese 524 MB ausgeschöpft sind, wird die Auslagerungsdatei Pagefile.sys
    bis auf 4068 MB vergrößert, je nach Bedarf auch wieder verkleinert. Wenn Du den Speicher eh auf der Festplatte frei hast, würde ich dir empfehlen, beide Werte
    auf 4068 MB zu setzen, da somit die Pagefile.sys nicht so stark fragmentiert und Windows nicht ständig die Dateigröße anpassen muß. Es wird dann einfach dort
    rein geschrieben und fertig und Du kannst selbst besser sehen, wie sich RAM und Auslagerungsdatei verhalten bzw. addieren.

    Der nächste Punkt ist, daß Windows immer zu erst den RAM mit den Daten der Programme füllt und natürlich normalerweise bis zu 2GB für sich selbst nutzt,
    um Systemdaten vorzuhalten und schneller arbeiten zu können. Wird nun der verfügbare freie RAM von einem Programm komplett ausgenutzt, werden aktuell
    nicht benötigte Dateien aus dem RAM in die Pagefile.sys verschoben und der durch diese Dateien belegte RAM zur Nutzung freigegeben. Öffnet man nun ein
    weiteres Programm oder nutzt eine der in der Pagefile.sys ausgelagerten Dateien, muß diese erst wieder in den RAM geladen werden und dafür etwas anderes
    aus dem RAM in die Pagefile.sys verschoben werden. Dies merkt man daran, daß es lange dauert, bis das Programm wieder reagiert oder man die Aktion
    starten kann. Jedenfalls wenn der RAM bis an die Grenze ausgelastet ist. Dein Physikalischer Speicher zeigt 3,1GB + 167 MB Systemcache. Somit steht dem
    System wohl ca. 3,25GB von 4GB RAM zur Verfügung.
    Verfügbar 101256 bedeutet, dieser RAM Speicher ist frei also ungenutzt.

    PAE erlaubt halt statt 32bit bis zu 36bit. Somit steht ein größerer Adressraum zur
    Verfügung, der mehr als 4GB RAM erlaubt. Aber trotzdem weniger als ein 64bit System.
    Zuletzt bearbeitet: 9 Dezember 2019 um 17:44
  21. jr33

    jr33 God of Seriousness

    Registriert seit:
    10 Juli 2005
    Beiträge:
    10.346
    Nettes Hobby das du da pflegst, foh. :icon_mrgreen:
    Ich habe mich lange gesträubt, mein Sys auf 64bit umzustellen,
    hauptsächlich wegen Unkenrufen zu meinen verwendeten 32-bit-Programmen,
    die es so auch nicht als Neuauflage in 64bit gibt.
    Irgendwann kam ich zu dem Punkt, dass ich mir eine vhd mit 64bit strickte,
    weil es einige Programme (GFX) nur noch als 64bit-Variante gibt oder nur
    noch als solche weiterentwickelt werden.
    Letztendlich läuft es heute genau andersherum: ein 64Bit-System installiert
    und als "NotSys" eine 32bit-vhd..man weiß ja nie... [​IMG]
    Die Zeit, die du hier geopfert hast hättest du in den Umstieg stecken sollen,
    dann wärst du schon fertsch.
    Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass du aus dem Problemwälzen
    mit Adressierung von RAM & Auslagerungsdatei etwas lernst, so du nicht resistent
    gegen die Erfahrungen und Erläuterungen der Vorposter bist.
    Mein Rat:
    Pack das Ding jetzt an den Eiern und stricke auf 64bit um, spart letztendlich Zeit und
    stoppt die Verschwendung von Hirnschmalz. [​IMG]
    w0hnzimmer, octopussy und eumel_1 sagen Danke.
  22. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Nee, mein XP32 Audiosystem lässt sich nicht auf 64 umstricken, und auch als VM läuft das nicht.
    Wie schon gesagt, mit meinem XP32 Audiosystem habe ich nur EIN Problem, dass ich nicht gegen 100 neue tauschen möchte.
    Mein Win10 32bit hingegen brauche ich nur für Office, Steuern und so. Da reicht die 32bit Version noch aus, bis es irgendwann win14 gibt, und win10 nicht mehr supportet wird, dann kann ich auf 64 bitWin14 umsteigen. Im mom aber nicht nötig.
    Solange ich noch Musik produziere wird mein XP32 System weiter im Einsatz bleiben, und wenn es Möglichkeiten gibt das System zu verbessern, werde ich das machen, aber ein Umstiegt mit meinem Audiostystem auf ein anderes OS ist ausgeschlossen. Das Thema hatte ich nach ausgibigen Test vor 5 Jahren schon abgehakt.

    @ATLAN
    zumal die Auslagerungsdatei im ungenutzen Teil des Rams liegt sollte die Fragmentiereung doch wurscht sein?!!
    Als ich sie noch auf der Festplatte hatte, hatte ich eine festgelegte Größe, wegen der Fragmentierung. Zumal es im Ram aber egal ist, und die Größe dort ohne Nachteile vom System verwaltet werden kann, habe ich sie dynamisch angelegt, damit ich nachvollziehen kann wie groß sie im Augenblick ist.
    Im Beispiel des Screenshots ist die Auslagerungsdatei 1,76GB und 4,24GB gleichzeitig. Dazu kann ich nur ??? sagen.
    Die drei großen Fragezeichen werden leider in allen Antworten immer wieder ignoriert. Aber darum geht es mir vorwiegend, nun schon seit ca. 6 Beiträgen der letzten Woche :-( .... und so bleibt mein Knowledge SQ von der Auslagerungsdatei beschränkt ;-)
    jr33 sagt Danke.
  23. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    22 Juni 2001
    Beiträge:
    2.095
    Vielleicht hilft dir dies.
    https://support.microsoft.com/de-de...ory-pagefile-and-memory-management-in-windows
    Wir wissen auch nicht genau, wie deine weiteren Systemeinstellungen für XP sind.
    Man kann dem System auch untersagen, daß es zu frühzeitig auslagern soll oder
    ab wann es den Kernel auslagert etc.!

    Hier gibt es auch noch ein paar Hinweise, die Du prüfen könntest, wie dein System
    eingestellt ist.
    https://www.pqtuning.de/winxp/speichermanagement/


    Nun zurück zu der Taskmanageranzeige:

    - Auslagerungsdatei in der Balkenanzeige:
    Das ist nicht die pagefile.sys allein, sondern dabei handelt es sich um den belegten
    Speicher im RAM und plus der Auslagerungsdatei/pagefile (falls vorhanden).
    Dieser Balkenanzeige entspricht somit dem "Zugesicherter Speicher" --> "Insgesamt"

    - Zugesicherter Speicher:
    --> Insgesamt: siehe eben bei "Auslagerungsdatei"
    --> Grenzwert: max. verfügbare Speicher (RAM + Pagefile)
    --> Maximalwert: der höchste gemessene Speicherverbrauch seit dem Systemstart

    - Physikalischer Speicher:
    --> Insgesamt: verfügbarer RAM
    --> Verfügbar: davon freier Speicher
    --> Systemcache: Festplattencache, d.h. ein Teil des verfügbaren RAMs wird als Zwischenspeicher (Cache) benutzt.

    Hoffe, dies hilft Dir mehr.
    Zuletzt bearbeitet: 10 Dezember 2019 um 09:20
    foh und schwaller sagen Danke.
  24. Dorwyn

    Dorwyn Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1 August 2002
    Beiträge:
    1.963
    Ich bin raus... :)
    GiveThatLink sagt Danke.
  25. adhome

    adhome Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    10 Juni 2001
    Beiträge:
    6.406
    Hi,

    gerade bei 32bit Anwendungen wird meist kein großer zusammenhängender Speicherblock zur Verfügung stehen. Gerade wenn im gleichen Process noch eine andere Anwendung läuft und dein "Addin" nur als dll
    hinzugefügt wird.
    Dann teilen die sich den Speicher.
    Und zusammenhängend für die eine große Datei wirste mal bekommen oder nicht.
    Eigentlich laden gute Programme nicht ne Datei komplett in den Speicher sondern nur teilweise. Und dann wird sich immer ein kleines Stück freien speicher finden.
  26. vinyl

    vinyl ♫ ♪ ♫ ♪ ♪

    Registriert seit:
    12 Dezember 2001
    Beiträge:
    7.540
    vor meinem geistigen ohr stellt sich dieses sounddesign folgendermassen dar:



    auch mit 64bit lässt sich toll musik machen ... :icon_mrgreen:
  27. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Hey Atlan,
    vielen Dank für deine erlösende Erklärung :-)
    Ich habe es getestet, indem ich den Pagefile deaktiviert habe. Die Zahlen sind schlüssig!

    1. OhnePagefile.jpg


    Bezgl meines Rewire Absturz Problems, ist mir nun aufgefallen, dass Ableton Live ohne Pagefile genauso gut (oder schlecht) funktioniert wie mit Pagefile. Da ist fast kein Unterschied.
    Wenn ich abletonLive standalone und ohne Pagefile verwende, kann ich 2 oder 6 GB Audiodateien problemlos einladen. Die Speicherauslastung bleibt immer gleich. Nur mit Pagefile wird der Speicher bis zu 2,3GB ausgelastet, und ohne Pagefile wird der Speicher bis zu 2GB ausgelastet.
    Ich schließe daraus, dass Ableton den Pagefile nur für ca.300MB Programmdateien verwendet, und die Audiodateien nur im Ram belässt, aber nicht in den pagefile auslagert.
    Die Größe der Ramnutzung wird vermutlich durch eine Limitierung des AudioFilePreloads immer gleich gehalten. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass die Speicherauslastung immer gleich bleibt, unabhängig von der Menge der geladenen Dateien.

    Und nun kommt mein AHA Erlebnis …
    Wenn ich Ableton mit Cubase im Rewiremodus starte, dann wächst die Speicherauslastung bei beiden Programmen genau bis 770MB an, und dann crasht Ableton, obwohl noch knapp 1GB Ram verfügbar ist. (s,Screenshot-2) Das ist sowohl mit, als auch ohne Pagefile genau das selbe.
    D.h. die beiden Progs scheren sich einen feuchten Kericht um den vorhanden Ram, und den Pagefile nutzen sie für die Auslagerung der Audiodateien offensichtlich ohnehin nicht.
    2. RewireAbsturz.jpg

    Mit Rewire scheint also das MemoryManagement und/oder Memorysharing völlig schief zu laufen, und die Anpassung des AudioPreloads an den verfügbaren Speicher scheint auch nicht mehr zu funktionieren.
    Mit einer Erweiterung des Ram, Ramdisk, PAE oder RamPatches wird hier dem Problem also kaum abzuhelfen sein, sondern das ist m.E. ein Problem zwischen Ableton und Rewire.
    Selbst mit uralt Progs wie z.B. dem Gigastudio, habe ich dieses Problem im Rewiremodus nicht, sondern da werden Dateien solange eingeladen, bis der Ram voll ist, ohne Crash.

    Also, mein Fazit:
    An diesem Problem kann ich nix ändern, und gebe meine RamPatchversuche daher auf.
    Wenn die Progs korrekt programmiert sind reichen auch die 4GB die XP32 bereitstellt völlig aus, um problemlos zu arbeiten.

    Halleluja!
  28. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

    Registriert seit:
    2 Juni 2002
    Beiträge:
    9.730
    Vielleicht bewirkt dein AHA-Erlebnis ja, mal drüber nachzudenken, warum Software weiterentwickelt wird?

    Wie war der Spruch meines Lieblings Software-Developers:
    Software ist eigentlich nie fertig!
    Aber Software, die fertig ist, ist tot!
  29. foh

    foh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
    Beiträge:
    1.025
    Naja, ich habe jede Menge tote Software auf meinem XP System, mit der ich wunderbar lebendige Musik produziere.
    Die Leichen stören mich also weniger als ständig neue Probleme durch Updates ;-)
    Ferner sind die Foren von Ableton sehr lebendig gefüllt mit ähnlichen Rewire Problemen auf aktuellen 64bit Systemen.
    Unterm Strich macht es wenig Sinn alte Probleme nur gegen Neue zu tauschen, auch wenn das lebendiger erscheint.
  30. sPIfF c99

    sPIfF c99 fearless spaceman

    Registriert seit:
    22 April 2001
    Beiträge:
    955
    Möglicherweise wäre das eine Lösung für ein 64 Bit OS:
    How To Rewire A 32-Bit DAW Into A 64-Bit Host