Windows komprimieren - ein paar Fragen

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von Richard Wagner, 4 Mai 2018.

  1. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Ich könnte ja die Partition vergrößern, aber ich frage mich, ob ich nicht einfach Platz sparen kann, indem ich Dateien komprimiere, und sehe dazu zwei Optionen (achtung, jetzt wird's detailreich):


    Zunächst kommt mir die Komprimierung auf Ebene des Dateisystems (NTFS) in den Sinn: Rechtsklick auf eine Ordner, Eigenschaften: "Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen" Der Ordner wird danach in anderer Farbe dargestellt und erhält das Attribut C. Das ist für die einzelnen Ordner unterschiedlich effektiv.

    Weniger lukratisch ist es z.B. beim Windows-Installer-Ordner, der von 9GB auf 7,8GB schrumpft (13%)

    Der Ordner mit den Adobe Programmen schrumpft auf diese Weise um etwa 1,7 GB, was 35% entspricht.

    Ganz extrem ist es bei C:\Windows\System32\config\TxR. Dieser Ordner fällt von 1,7GB auf 66MB fast vollständig in sich zusammen!!!


    Eine andere Option wäre, mit Dism++ für Freiraum zu sorgen:
    www.chuyu.me/de/index.html

    Da gibt es unter Festplattenbereinigung die Option "CompactOs"

    Beschrieben wird das so: "Nur-lesen berechtigte Dateien mit der Huffman-Methode komprimieren, reduziert erheblich den Speicherplatz, ohne Verlußt an Performance."

    Nach dem Scan werden mir in einer Liste Dateien aus den Ordnern
    C:\Users\Default und C:\Users\Benutzer\AppData\Local
    aufgelistet. Die meisten (oder alle) dieser Dateien sind aber nicht nur "Nur-lesen berechtigt" und die Ordner sind zusammen nur 556MB groß. In der Vorschau sagt mit Dism++ aber, daß 8,1GB eingespart werden könnten, was tatsächlich auch passiert. Wärend die Aktion ausgeführt wird, meldet mir das Programm "Überflüssige Dateien werden gelöscht". Ob tatsächlich Dateien gelöscht werden, habe ich nicht untersucht. Es passiert also offenbar mehr, als verraten wird.

    Wenn ich mir nach der Aktion die Eigenschaften diverser Ordner ansehe, stelle ich fest, daß hier mächtig komprimiert wurde. Der Windows Ordner belegt auf dem Datenträger jetzt nur noch 3/4 seiner Größe. Bei "Program Files" und "Program Files (x86)" ist es ähnlich. Anders als bei der NTFS-Komprimierung erhalten die Dateien und Ordner aber weder das "C-Attribut" noch eine andere Farbe, sind auf den ersten Blick also gar nicht als komprimierte Ordner erkennbar.


    Fazit und Frage:

    Mit beiden Metoden kann man gut Platz schaffen, und bei beiden frage ich mich, warum macht Windows das nicht von Hause aus. Gibt es also einen oder mehrere Haken? Macht solch eine Kompression das System nicht langsamer oder erkauft man sich den Platzgewinn vielleicht mit zusätzlichen weiteren Nachteilen?
    pgp8 sagt Danke.
  2. speck76

    speck76 Bekanntes Mitglied

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    Lass diesen Quatsch und kauf dir eine ausreichend große SSD für das Betriebssystem und eine 8 TB oder besser 10 TB HDD für deine Datensammlung. Fullstop!
  3. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Ich weiß, daß es andere Optionen gibt, auch mit der vorhandenen Hardware. Ich schreibe ja oben, daß ich die Partition vergrößern könnte.
    Deine Bemerkung mit dem Quatsch ist leider wenig hilfreich, solange Du nicht begründest, warum Du es für Quatsch hältst.
  4. silverrider

    silverrider The One and Only

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    Ich mach es kurz:
    Ich kenne niemand, der jeh Komprimierung von Windows genutzt hat!
    Komprimierung ist für mich eine Operation wie bei Packern, die auch nur komprimieren kann, was komprimierbar ist :icon_easter1:
    Einher geht bei so einem Prozess immer Rechenleitung und ich hätte bedenken, dass dies zu Lasten der Systemgeschwindigkeit und evtl. auch Stabilität führt.

    Ich nutze zur Reinigung des Systems eine Kombination des Tools Eraser (alte Version), wo man manuell seine zu bereinigende Bereiche definiert, also Temp-Ordner, Cache von Browsern etc +
    Datenträgerberinigung unter Windows + ein Tool was im Windows-Ordner veraltete Software, die nicht mehr genutzt wird, beseitigt.

    Grundregel ist natürlich, alle Arbeitsdateien, Fotos, Videos etc. haben auf der Platte nichts zu suchen.

    Ergebnis, ein gut bestücktes Windows, mit viel Software wächst imgrunde nicht mehr und verbleibt seit Jahren bei rund 100 Gig.
  5. Grainger

    Grainger Team (Mod) Mitarbeiter

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    Das System mal ordentlich aufräumen kann auch schon ganz schön was bringen (vor allem dann, wenn man das schon einige Zeit nicht mehr gemacht hat).

    DISM++ bietet u.a. auch die Option "WinSxS-Verzeichnis verkleinern", das kann schon ordentlich Platz einsparen.
    PatchCleaner sucht und löscht die verwaisten Dateien alter Patches.

    Da mein System 32 GB RAM hat ist eine Auslagerungsdatei eigentlich überflüssig, manche Software besteht aber auf deren Vorhandensein.
    Deshalb habe ich die Auslagerungsdatei auf ein anderes Laufwerk gelegt, bringt uU auch ein paar GB.
    Da ich den Hibernation-Mode nie nutze, habe ich ihn deaktiviert und dadurch die Datei Hiberfil.sys entfernt, bringt ebenfalls etliche GB.

    Die Ordner
    • 3D-Objects
    • Contacts
    • Desktop
    • Documents
    • Favorites
    • Links
    • Music
    • Pictures
    • Saved Games
    • Searches
    • Videos
    wollte ich auch nicht auf meiner System-Partition und habe ich verlegt (bringt aber nicht viel, da ich darin ohnehin kaum etwas speichere. Außerdem wird mein System nur von mir ich und sonst niemandem genutzt, da ist es mir egal welche Auswirkungen das möglicherweise auf andere User hat).

    Mit DriverStore Explorer lassen sich Treiberleichen aufspüren und aus dem System entfernen. Das ist unter Windows 10 allerdings besser geworden, der Driverstore wird nach meinen bisherigen Erfahrungen nicht mehr so zugemüllt wie unter Win7/8 (vor allem NVidia-Treiber haben dort manchmal mehrere hundert MB Müll hinterlassen). Aber mal überprüfen schadet auch nichts.
    Ich habe kürzlich eine neue Soundkarte installiert und die Treiber der alten Soundkarte waren trotz Deinstallation immer noch im Driverstore, die habe ich mit Driverstore Explorer sauber entfernt.

    Das Tool PrivaZer dient zwar überwiegend dazu, alle möglichen Spuren im System zu anonymisieren, räumt aber nebenbei auch einiges auf (und nutzt dazu teilweise die systemeigene Datenträgerbereinigung).
    Als Nebeneffekt wird u.a. auch der MFT mal ausgeputzt, wenn man will werden auch die nicht genutzen Bereiche der Festplatte mit Nullbytes überschrieben, usw.
    Kann man aber alles einzeln an- und abwählen. Der erste Programm-Durchlauf kann schon mal etwas länger dauern (vor allem, wenn man alle Optionen angewählt hat).

    Es gibt auch einige Tools, um die in Win 10 vorinstallierten (und meist ohnehin nicht genutzten Apps) zu deinstallieren. Auch solche, bei denen MS eine Deinstallation "ab Werk" nicht vorgesehen hat. Falls man die dann doch benötigt kann man die ja jederzeit über den AppStore wieder installieren.
    Ich habe mit diesen Tools allerdings zwiespältige Erfahrungen gemacht, 10AppsManager wird scheinbar nicht mehr gepflegt und die "Reinstall-Option" funktioniert nicht zuverlässig.

    Ich installiere allerdings auch so gut wie keine Anwendungsprogramme auf C:, dafür habe ich eine eigene Partition. Geht leider nicht immer, da MS z.B. beschlossen hat das der User nicht mehr selbst entscheiden darf wohin das Office-Paket installiert wird. Im Augenblick nutze ich MS Office noch beruflich und nehme über meinen Arbeitgeber am HUP-Programm teil, wenn ich aber in wenigen paar Jahren in Rente gehe wird das einer der Gründe sein aus dem MS Office von meinem System fliegt.

    Privat reicht mir Softmaker Office mehr als aus. Und da darf ich immerhin noch selbst entscheiden wohin das installiert wird.
  6. EchtAtze

    EchtAtze Bekannter Mitglied

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    In ct1808 wird das Thema relativ ausführlich behandelt. Wäre einen Blick wert.
  7. Belzeboter

    Belzeboter Zombie

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    Man könnte ja Windows auch so konfigurieren, daß der winsxs-Ordner nicht immer mit-
    wächst. Was kann der User dafür, daß MS zu dämlich ist, richtig mit Links unzugehen :(

    [​IMG]

    -Belzeboter-
  8. Grainger

    Grainger Team (Mod) Mitarbeiter

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    Und wie macht man das, hast Du eine Lösung dafür?
  9. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Windows Boardmittel benutzen (hätte Lordy gesagt)!
    Starte einfach mal (mit Adminrechten) den Befehl cleanmgr.exe, danach alles anhaken und du wirst dich wundern, was MS da so alles aufbewahrt, bzw. was da an Speicher freigegeben wird, wenn man es noch nie gemacht hat.
    Kann man ruhig einmal im Jahr machen! Windows 10 Benutzer sollten sicherheitshalber nach einem Systemupdate warten ob alles stabil läuft), ansonsten ist danach eine Patchdeinstallation nicht mehr machbar, da die Backups gelöscht werden.

    (Adminrechte deshalb, damit man es nicht zweimal machen muss, ohne Admin muss man die Patchbackups (Cleanup System Files) nach der ersten Suche händisch anklicken und die Suche startet von vorn.)

    Wenn du wirklich Platz sparen willst, benutze ein Windows Embedded (du musst dir dafür deine Version entsprechend deiner Hardware erstellen), da belegt eine Windows 7 POS Installation nur max. 20GB, in der Regel aber nur 10 - 12 GB. Das spart wirklich Platz, weil nur die Treiber drin sind, die du auch benötigst. (Und auch da kann man mit Cleanmgr noch Platz schaffen).

    Oder den EWF (Enhanced Write Filter = alles wird nur im Ram gespeichert, auf die Platte wird nur geschrieben, wenn der entsprechende Befehl gegeben wurde) einschalten, dann braucht man auch nicht mehr patchen und muss sich nicht mit Virenscanner belasten, nach jedem Neustart ist der Urzustand wiederhergestellt. Befehl zum einschalten (Windows auf C: installiert)
    ewfmgr c: -enable
    und
    ewfmgr c: -commit

    Falls mal eine Aenderung abgespeichert werden muss
    ewfmgr c: -commit
    Zuletzt bearbeitet: 5 Mai 2018
  10. Belvedere Jehosaphat

    Belvedere Jehosaphat Bekanntes Mitglied

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    Hatte früher ständig die Datenträgerkompression an und mich irgendwann gewundert, warum die Datenübertragungsgeschwindigeit so niedrig war. Tja, Windows hat zur (de-)komprimierung lediglich einen einzigen Kern verwendet. Keine Ahnung ob das heute auch noch so ist, würde mich aber nicht überraschen.
  11. CForce

    CForce latent subversives Element

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    Datenträgerkompression -- Hab' ich zum letzten mal mit Doublespace und Drivespace unter Dos 6.2 bzw unter Dos 6.2.2 benutzt.
    Defragmentierung einer 100MB - Platte hat man dann über Nacht laufen lassen.....

    Bringt es das heute noch? Viele Dateien wie Videos, Bilder, Audio sind doch schon komprimiert - da lässt sich dann nicht mehr viel Platz herausholen.
    Im Windoofs selbst findet sich noch einiger gut komprimierbarer "Gruscht", aber bremst das dann nicht mehr als es nützt?
    Die Platten sind doch heute ausreichend groß, einzig bei den noch teuren SSD's würde sich die Komprimierung von Windoofs vielleicht lohnen - aber die schnelle SSD durch Komprimierung wieder ausbremsen ist auch nicht der Stein der Weisen.
    Unnötigen Ballast im Betriebssystem gelegentlich löschen und seine eigenen Daten grundsätzlich auf einer anderen Partition speichern, dann bleibt windoofs halbwegs im Rahmen.
    Bei Treibern und Software nicht immer gleich "volles Programm" installieren, sondern wenn möglich nur das was man wirklich braucht.
    Und nicht jeder "Auto-Updater" etc. muss mit Windoofs gestartet werden und dauernd im Hintergrund mitlaufen....

    Gruß
    CForce
  12. pgp8

    pgp8 Bekanntes Mitglied

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    ot-modus an: ich hab ja noch ganz viele alte vollständige windows kartons. davon hab ich ein paar meinen gästen spendiert zum komprimieren. war echt lustig und da viel luft im karton war, ist das volumen jetzt ein wenig platzsparender... einen davon hab ich jetzt komprimiert in harz versiegelt... schleifen und polieren kommt dann noch...
    mal auf andere weise komprimiert...
    vielen dank Richard Wagner, ist zwar nicht lösung deines problems, aber ohne dein posting hätten wir damit nicht so ein spass gehabt...
  13. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Es gab mal damals zu Win98 und XP Zeiten ein Tool, welches speziell alle Exe und DLL Dateien von Windows 32bit so packen konnte,
    daß diese weiterhin vom System ausführbar waren. Kenne leider den Namen momentan nicht. Der einzige Haken an der Sache
    war, daß zwar der Platz verbrauch um die Hälfte oder bis zu 2/3 weniger war aber dafür halt mehr RAM benötigt wurde, da nun
    mal die Dateien, wenn diese angefordert wurden, halt im RAM temporär wieder entpackt werden mußten. Trotzdem war das
    System damals noch recht schnell. Bei heutigen RAM und CPU Reserven würde das vielleicht nicht mal ins Gewicht fallen.
    Doch wie Win 10 oder 64bit Systeme darauf reagieren oder ob es dieses Tool dafür überhaupt gibt, hab ich keine Ahnung.
    Ist lang her und stammte aus Zeiten, wo niemand TB Platten besaß.
  14. Grainger

    Grainger Team (Mod) Mitarbeiter

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  15. spamwerbung

    spamwerbung Bekanntes Mitglied

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    Windows selbst besteht stellenweise auf eine Auslagerungsdatei, ist diese nicht vorhanden (egal welche Größe) und der RAM wird warum auch immer knapp, kracht gerne mal das System zusammen. Die Auslagerungsdatei kann dabei nur kleine 100MB groß sein, solange zumindest eine vorhanden ist.
  16. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Teilweise ist es sogar so, daß bei WinXP und Win7 wenigstens eine 100mb Auslagerungsdatei auf C: angelegt
    sein muß, um bei einem Absturz die Funktion für ein Speicherabbild überhaupt aktivieren zu können.

    @Grainger
    Danke für die Erinnerungshilfe. UPX ist einer davon.
    Aber als ich das oben schrieb, dachte ich jedoch eigentlich an Aspack.
    Dazu gibt es noch alternativ PECompact, das aber wohl nicht mehr
    weiterentwickelt wird. Alle 3 dienten wohl dazu EXE oder DLL
    Dateien zu komprimieren aber dabei weiterhin lauffähige EXE
    Dateien zu erzeugen.
    Zuletzt bearbeitet: 9 Mai 2018
  17. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Danke für eure Hinweise.

    Statt "Windows komprimieren" hätte als Überschrift vielleicht "Windows entschlacken" wie in dem c't-Artikel für weniger Belustigung gesorgt.

    Dann schau mal hier und dort:
    www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/windows-10-auf-ssd-installieren-plattenplatz-sparen-compact-os
    www.winfuture.de/videos/Software/Windows-10-Festplattenplatz-sparen-mit-CompactOS-16844.html
    www.howtogeek.com/271225/how-to-save-space-on-storage-starved-pcs-with-windows-10s-compactos/

    Windows 10 macht das also teilweise sogar automatisch, allerdings scheint das gegenüber der "alten" NTFS-Komprimierung ein intelligenteres Verfahren zu sein.

    Es geht dabei um CompactOs, was eben auch von dism++ angeboten wird (siehe meinen Eingansgbeitrag). Ich vermute, daß dism++ diese Art der Komprimierung auch auf Windows 8.1 überträgt. Leider konnte ich im Netz darüber nichts finden. Die Ansage "...reduziert erheblich den Speicherplatz, ohne Verlußt an Performance" macht mich allerdings auch stutzig. Und weil man es nur Systemweit anwenden kann oder gar nicht, lasse ich es bleiben.


    C:\Windows\System32\config\TxR über die NTFS-Funktion zu komprimieren, war allerdings derart verführerisch, daß ich nicht wiederstehen konnte, denn dieser Ordner fällt von 1,7GB auf 66MB fast vollständig in sich zusammen!!!


    @Grainger

    Die Option, mit DISM++ das "WinSxS-Verzeichnis" zu verkleinern hatte ich mir auch schon angeschaut und habe das auch gemacht. Ich hatte es hier nicht erwähnt, weil es mir in erster Linie um CompactOs ging, wo ich zweifelte, inwieweit das sinvoll ist.

    Danke für den Tip zu PatchCleaner und PrivaZer!

    Meine persönlichen Dateien habe ich schon lange vom Systemlaufwerk verbannt, und auch die Ordner mit den Einstellungsdateien vieler Programme habe ich auf eine Andere Partition umgeleitet. So kann ich jederzeit jedes beliebige Image meiner Systemsicherungen einspielen, ohne mir Gedanken über Datenverlußt zu machen. Die Programme selbst bleiben aber auf der Systempartition.


    @EchtAtze : Danke für den Hinweis auf die c't


    Die Datenträgerbereinigung kenne ich natürlich auch...

    .
    Grainger sagt Danke.
  18. speck76

    speck76 Bekanntes Mitglied

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    Auch wenn die es jetzt plötzlich Entschlacken nennst, was naturgemäß nur kurzfristig wirkt, bleibe ich bei meinem Statement in #2!
  19. silverrider

    silverrider The One and Only

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    @Richard Wagner Ich sagte Ich kenne niemand....Foren sind mir dabei echt egal! :icon_prosit:
    Und ich bleibe auch dabei, wenn man eine C Partition normal dimensioniert, ist der normale Wachstum des OS
    mit normalen Mitteln in Zaum zu halten, ohne das man eine rote Karte vom Speichermdium bekommt.
    Im Zaum halten bedeutet, der belgte Speicherplatz wächst nach der Reinigung sogut wie nicht.
    Gerade vor 2 Tagen wieder gehabt bei einem Freund...die 210 Gig waren bei W7 fast vollständig belegt, nach der Reinigung waren
    wieder 120 Gig frei.
    Komprimierungsbedarf hatte ich noch nie und habe ihn noch nie irgendwo gesehen, wo er aktiv eingeschaltet und eingesetzt wurde (Anmerkung: Freundeskreis etc.).
    Wen OSe das automatisch machen erwarte ich, dass das ausgereift ist und ich mach mir da keinen Kopf drumm.
  20. EchtAtze

    EchtAtze Bekannter Mitglied

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    Da ging es aber auch um andere Möglichkeiten, nicht nur die Datenträger-Bereinigung. Es waren glaube ich sogar mehrere Artikel...
  21. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    @EchtAtze : Ja, es waren mehrere Artikel, und es ging um mehr als Datenträgerbereinigung. Mein Dank bezog sich auf dies weiterführenden Infos in der c't.