Software Frage Win10 32bit auf win10 64bit umstellen vs. RamDisk + Firefox Cache von SSD auslagern

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von foh, 20 November 2019.

  1. forwarder

    forwarder Toast

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    selten so einen wust von computerbild-wissenschaft in einem thread gelesen. ein wenig mehr und es gibt ne igeltrophäe.

    scnr
    w0hnzimmer, DrSnuggles, jr33 und 3 andere sagen Danke.
  2. vinyl

    vinyl ♫ ♪ ♫ ♪ ♪

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    igel.jpg

    in gold natürlich für besonders hoher beratungsresietenz gepaart mit absoluter ahnungslosigkeit ...
    Zuletzt bearbeitet: 25 November 2019
    w0hnzimmer und Dr.Windos sagen Danke.
  3. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Na, ich mach dann mal weiter mit dem Computerbild-Wissenschafs Wust.

    Zur Rahm-Disk RAM-Disk kam mir noch ein Gedanke: Oben hatte ich angenommen, daß eine 8GB-RAM-Disk vorbereitend für den Ruhezustand die hiberfil.sys immer mit 8GB flutet, auch wenn sie eigentlich leer ist. Ich gehe davon aus, daß das auch tatsächlich so ist. Es könnte aber auch sein, daß Windows den Inhalt des RAM komprimiert in die hiberfil.sys schreibt, und dann wäre es möglicherweise nur sehr wenig, was von der leeren RAM-Disk tatsächlich gesichert wird. Und möglicherweise hängt das auch mit davon ab, welche Software die RAM-Disk bereit stellt. Reine Spekulation, Computerbild Niveau eben! Vielleicht weiß @forwarder Genaueres. Allerdings ist das jetzt sicher ein Randthema und für die Intention von @foh ausdiskutiert.

    Da die hiberfil.sys in Windows 10 von Hause aus nur 40% des verbauten RAM mißt, liegt es nahe, anzunehmen, daß Windows den Inhalt des RAM komprimiert. Aber das ist Computerbild inspirierte Raterei!

    Ein anderes ist das "Ausschalten" von Windows 10. Vielleicht hat @foh das auch schon berücksichtigt, bzw. entsprechende Einstellungen getroffen. Wenn nicht, dann schau mal hier:
    https://www.deskmodder.de/wiki/inde...eren_deaktivieren_oder_verkleinern_Windows_10
    oder hier:
    https://praxistipps.chip.de/windows-10-schnellstart-deaktivieren-so-gehts_50919

    Und extra für @forwarder :
    https://www.computerbild.de/artikel...dows-Schnellstart-SSD-Abnutzung-17384175.html

    Kurz zum Hintergrund:
    Standardmäßig ist in Windows 10 der Schnellstart aktiviert. Um das zu erreichen, fährt Windows beim Ausschalten nicht vollständig herunter, sondern begibt sich in einen Tiefschlaf, ähnlich dem Ruhezustand, nur daß die Programme hier geschlossen werden.

    Der Schnellstart belastet in jedem Falle die SSD, während der Nutzen bei einer SSD eher gering ist.
    Im Dualboot (z.B. Windows XP oder Windows-PE-Rettungsmedium bzw. Linux) kann es außerdem zu Inkonsistenzen im Dateisystem führen.

    Classic Shell kümmert sich wohl aber nicht um die Energiespar-Einstellungen und versetzt Windows standardmäßig beim Herunterfahren in den Tiefschlaf. Wie das im Nachfolger Open Shell ist, weiß ich nicht. Das sollte man jedoch berücksichtigen, wenn man das Programm benutzt und ggf. ändern.
    foh sagt Danke.
  4. foh

    foh Aktives Mitglied

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    @Richard Wagner
    Die meisten RamDisk Tools bieten eine Komprimierung an wenn man seine RamDaten beim Herunterfahren speichern möchte.
    Ob dieses Speichern überhaupt notwenig ist, bin ich mir unsicher.
    Einige wenige Softwares erwarten bei der Installation, dass nach dem Neustart der Cache noch vorhanden ist. Ansonsten, vermutlich überflüssig. Und auch das wäre ja nur relevant insofern man auch den Windows-Temp in die Ramdisk verschiebt.

    Die Schellstart und Ruhemodi hatte ich alle deaktiviert, und habe diesbzüglich auch keine Prbleme festgestellt. Werde aber erneut noch einmal nach den Links überprüfen.
    thanx. (ps: war alles korrekt konfiguriert)

    Für den FF cache und Sessionstore habe ich jetzt Option Nr.4 aus letztem Posting im Test.
    Mein cache2 ordner im FF Profil bleibt seither leer.
    Im "sessionstore-backups" Ordner sind nur wenige KB, die vermulich auf den FF cache Inhalt im Ram verweisen.
    Wenn ich FF abstürzen lasse, werden trotzdem alle Sessions wieder hergestellt.
    Ich gehe also davon aus, das der Sessionstore sich jetzt auf den Ram beschränkt, und von dort aus die Sessions wieder herstellt.
    Oder gibt es noch andere Ordner wo die Daten dafür gespeichert werden?

    Selbst bei Nutzung einer RamDisk könnte ich die Konfiguration so belassen, denn erst wenn der von Win verwaltete 3GB Ram voll ist, würden die FF cache Daten über die Auslagerungsdatei in die Ramdisk (freier Ram über 3GB) geschaufelt.
    Die SSD bleibt immer unbelastet. Das sollte also sowohl für 32bit mit RamDisk, als auch bei 64bit genau das sein was wir brauchen zur Schonung der SSD.

    Cumputerbilkd kenne ich nur online. Finde den Service aber recht gut wenn man schnelle und einfach erklärte Lösungen, bzw. Progs sucht. Ist jedenfalls um Längen sachlicher als die allgemeine Bildzeitung.
    Zuletzt bearbeitet: 26 November 2019
    Richard Wagner sagt Danke.
  5. groopy

    groopy Bekanntes Mitglied

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    foh gibs auf wenn du alles besser weisst
  6. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Was ist denn das jetzt fürn bashing hier?

    @groopy
    macht für mich irgendwie keinen Sinn was du da sagst, oder ich verstehe es einfach nicht.
    Du weisst bestimmt besser was du meinst.
    Ich bin ja nur ein Esel :-)
    Richard Wagner und Nostradamus sagen Danke.
  7. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Vorab eine Bitte an die Experten: Sollte das Unsinn sein, was ich hier schreibe, haltet bitte entweder den Mund oder erklärt, wie es richtig ist. Wir (@foh und ich) wissen es nicht besser.

    Nein, das RAM-Disk-Tool komprimiert sicher nicht. (Einschub zur weiteren Verwirrung: es sei denn, Du würdest es NTFS-formatieren und die Komprimierung des Dateisystems aktivieren, aber auch dann wäre es nicht das RAM-Disk-Tool, das die Komprimierung bewerkstelligt.). Meine Vermutung ging dahin, daß Windows, wenn es den RAM für den Ruhezustand in die hiberfil.sys schriebt, das möglicherweise koprimieren könnte, egal ob RAM-Disk oder sonstige geöffnete Dateien. Da Du den Ruhezustand eh deaktiviert hast, ist das für Dich jetzt nur theoretisch, genau so, wie meine Überlegungen, weil ich nicht weiß, wie es ist.

    Aber angenommen, Windows würde das machen, wäre das vermutlich auch abhängig von der Beschaffenheit des Speicherinhaltes. Das stelle ich mir ähnlich vor wie bei Dateien. Es gibt Dateien, die man als RAR- oder Zip-Archiv gut komprimieren kann, und andere nicht.

    Bei der RAM-Disk (auch über deren Funktion weiß ich wenig) ist es nun so, daß die die Dateien ja nicht direkt in den Arbeitsspeicher schreibt, sondern eine Software dazwischen schaltet, die einen Datenträger vorgaukelt, und vermutlich würde Windows, wenn es den RAM in die hiberfil.sys sichert, nicht die Dateien sehen, denn es sichert ja nicht die Laufwerksinhalte, sondern den Arbeitsspeicher, und da hängt der Treiber des RAM-Disk-Tools dazwischen. Vermutlich ist der vorgekaukelte Datenträger für Windows einefach eine Datei, die das RAM-Disk-Tool gerade geöffnet und in den Arbeitsspeicher geladen hat. Vereinfacht ausgedrückt.
    foh sagt Danke.
  8. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Was die Computerbild anbetrifft: Da ist nicht alles richtig, was die schreiben. Damit stehen sie allerdings nicht alleine auf dieser Welt. Es geht nicht in die Tiefe, was die schreiben. Das würden viele aber auch gar nicht verstehen. Es gibt nicht nur hochgebildete Experten auf der Welt, auch nicht, wenn es um Computer geht. Wer als Experte schon alles weiß, läßt die Computerbild halt lings liegen. Für Anfänger und solche, die den Computer nur benutzen wollen, ohne sich intensiv damit zu beschäftigen, kann die Computerbild genau richtig sein! Da braucht niemand überheblich die Nase zu rümpfen!

    Ich habe gerade noch eine Stunde darauf verwendet, einer Dame Einblick in die einfachsten Grundlagen zu vermitteln (z.B. wie kriege ich die Datei aus der E-Mail auf den Stick). Und es war sicher nicht das letzte Mal, daß ich ihr das erklären muß. Da könnte ich mich jetzt darüber auslassen, wie blöd sie ist. Mache ich aber nicht. Es gibt nämlich Bereiche außerhalb der IT, wo sie mir um Längen voraus ist. Und bevor jetzt ein Emanzenversteher Einwand erhebt: Ich hatte solche Erlebnisse auch schon mit einem Mann, und mein bevorzugter Ansprechpartner in der Autowerkstatt war lange eine Meisterin, bis sie den Betrieb gewechselt hat.
    Nostradamus sagt Danke.
  9. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Zu 1) siehe screeshot. Interprtiere ich vielleicht falsch.
    zu 2) schätze ich auch so ungefähr.
    Wenn man den hiberfile verschieben könnte, müsste es über die Ramdisk trotzdem klappen. Die RamDisk lädt ihren Inhalt ja vor Systemstart zurück. Denke ich zumindest, sonst würde es mit den System Temp Ordnern ja auch nicht klappen.
    Ist jetzt aber zielloses herumgerate, weil man die Hiberfile,sys eh nicht auslagern kann. Das glaube ich einfach mal so ungeprüft, weil es mich ohnehin nicht weiter interessiert. Ich habe es seit 20 Jahren nicht genutzt, nicht vermisst, nicht gebraucht.

    Deiner Einleitung zu denen, die sich für Besserwisser halten, kann ich nur zustimmen.
    Davon darf man sich nicht berührt fühlen.
    idR vestehen diese "Spezialisten" auch besondere Begebenheiten nicht, und leben nur mit dem Gedanken, dass es so am besten ist, wie sie es sich angelernt haben. In andere Situationen können sie sich oft schwer reindenken. Dafür fehlt dann das Verständnis fern ab ihres Horizonts.
    Besonders angepisst fühlen sie sich dann, wenn man auf unkonfentionellen Wegen zu einer Lösung gefunden hat, die noch nicht in der C'T propagiert wurde.
    Also, da sollte man einfach drüber stehen.
    Blöde ist nur, dass solche überheblichen Äußerungen so manchen abschrecken, der sich auf diese erbärmliche Art nicht bloßstellen lassen möchte. Das ist einfach assozial.
    Aber was willste machen, wir sind eben im Netz ;-)

    Dazu vom Esel ein freundliches .... iiiii AAAAAA

    Haste die FF sessionstore/cache Sache ausprobiert?
  10. foh

    foh Aktives Mitglied

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    ramDiskSettings

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  11. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Den Firefox nehme ich mir in den nächsten Tagen mal vor. Da gibt es noch ein paar andere kleine Baustellen...
  12. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Es gibt verschiedene RAM Disk Tools von Gavotte und wie diese alle heißen.
    Prinzipiell ist der RAM natürlich der schnellste Speicher im PC und eigentlich
    auch schneller als eine SSD. Problem ist nur, daß dessen Inhalt nur solange
    existiert, wie auch der RAM mit Strom versorgt wird. Das wurde hier schon
    erklärt. Das Problem mit der Hiberfile.sys Datei ist ähnlich wie bei der
    Auslagerungsdatei, daß diese an bestimmte Funktionen geknüpft ist.
    So ist die Hiberfile.sys Datei an die Partition des Betriebssystems gebunden,
    während man die Auslagerungsdatei jedoch auf andere Partitionen
    aufteilen oder ganz verschieben kann und auf Laufwerk C: deaktivieren
    oder auch komplett abschalten kann, ohne im ersten Augenblick in einen
    Konflikt zu geraten. Deaktiviert man die Auslagerungsdatei auf C:, so ist
    lediglich bei einem Absturz kein Speicherabbild zur Analyse möglich.
    Daß Windows immer den gesamten Ram-Inhalt in die Hiberfile.sys Datei
    schreibt, ist auch nicht so korrekt. Auch wenn man 8GB oder mehr installiert
    hat, können meist unter 32bit Betriebssystemen wie WinXP meist nur
    <4GB vom RAM genutzt werden, außer man hat den 64GB Patch installiert.
    Daher liegt dort der restliche RAM Speicher meist brach und wird nicht in
    die Hiberfile.sys gespeichert. Ob man den Speicher dann für eine RAM Disk
    nutzen kann, hängt dann teilweise von dem verfügbaren Adressspeicher ab.
    Wenn man es hinbekommt, könnte man den Ruhezustand problemlos unter
    XP nutzen. Doch muß man Vorbereitungen treffen, daß der RAM Disk Inhalt
    vorher auf der Festplatte gesichert wird und beim Reaktivieren des System
    oder auch bei einem Neustart in die RAM Disk zurück eingelesen wird.
    Dafür gibt es teilweise schon Batch Scripte im Netz.
    Doch meist lohnt sich so eine RAM Disk nicht wirklich, um Auslagerungsdateien
    oder Windows TEMP Ordner etc. dort hin umzulegen. Eine Problematik ist
    auch meist, wann die RAM Disk je nach Tool wirklich beim Start des System
    als Laufwerk erkannt wird. Wird die RAM Disk erst erstellt, wenn schon längst
    Windows den Speicher nutzen will, käme es zu Abstürzen also Blue Screens.
    Für Videobearbeitung kann sich eine RAM Disk lohnen aber am Ende muß man
    den Inhalt auf die Festplatte sichern. Doch während der Arbeit wäre der Zugriff
    schneller als von Festplatte. Für mich persönlich hab ich jedoch nicht wirklich
    einen Sinn für eine RAM Disk finden können, da 4 GB oder 8GB heutzutage
    recht schnell belegt sind und der Einrichtungsaufwand und die Problematik
    alles zu berücksichtigen, damit es zu keinem Datenverlust kommt, für die
    wenigen GB schnellen Speicher nicht wirklich lohnen.
    Man könnte natürlich versuchen noch mit Symbolischen Links zu arbeiten
    und ob man so die Hiberfile.sys etc. auf ein andere Magnetfestplatte von
    der SSD umleiten könnte aber ob das geht, hab ich nie getestet.
    Zuletzt bearbeitet: 29 November 2019
    jr33 sagt Danke.
  13. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Ich denke immer noch, vernünftige Performance und ein stabiles System wird man nur mit einer 64 bit Neuinstallation hinbekommen.
    Ansonsten läuft es vielleicht irgendwie, aber die künftigen Problem(threads) sind vorprogrammiert...
  14. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Ja, den höheren RAM-Bereich, an den ein 32-Bit-Windows normalerweise nicht heran kommt, für eine RAM-Disk zu nutzen, kann durchaus sinnvoll sein, wenn man denn 1. unbedingt bei 32-Bit bleiben will und sich 2. mit den oben schon erwähnten Details auseinandersetzt, wie sie auch @ATLAN gerade noch erwähnt hat. Aber wenn man weiter mit XP arbeiten will, ist 64 Bit keine wirkliche Alternative.

    Ich benutze (unter 64 Bit)manchmal eine RAM-Disk für bestimmte Arbeiten, wozu ich die RAM-Disk dann temporär aktiviere. ATLAN hat als Beispiel Videobearbeitung genannt. Ich habe manchmal ein knapp drei GB großes RAR-Archiv, das direkt massiv fragmentiert ist. Wenn ich das erst in der RAM-Disk erstelle und dann auf die HDD verschiebe, bin ich die Fragmentierung los. Oder wenn ich die Datenbank von ACDSee optimiere, kopiere ich sie manchmal zuvor in eine RAM-Disk.

    Aber es ist immer ein umständlicher Prozeß, und auch immer eine Frage der Abwägung, denn was ich der RAM-Diks zuweise, fehlt ja den Programmen, und es wäre nicht sinnvoll, wenn die dann die Auslagerungsdatei benutzen müssen.

    @ATLAN
    Du schreibst, daß Windows nicht immer den gesamten RAM in die hiberfile.sys schreibt. Das hatte ich oben ja auch schon erwähnt, allerdings in einem anderen Zusammenhang.

    Wenn ich in einem 64 Bit Windows 16GB Arbeitsspeicher habe und dann in den Ruhezustand wechsle, werden nach meinem Wissensstand von diesen 16GB RAM nur die Anteile in die hiberfile.sys geschrieben, die auch belegt sind. Bei mir sind das im Moment nur knapp 3,2GB. Ich meine auch (gefühl, nicht gemessen), daß es schneller geht, wenn ich jetzt in den Ruhezustand wechsle, als wenn der Arbeisspeicher voll wäre.

    Das andere ist, daß ich annahm, Windows würde den Inhalt des Arbeitsspeichers kompromieren, bevor er in die hiberfile.sys geschrieben wird.
    Standardmäßig war die Größe der hiberfile.sys bisher auch immer nur 75% vom verbauten RAM, und unter Windows 10 sind es jetzt sogar nur 40%.
    Man kann das über die Registry vergrößern, z.B. auf 100%. Ich habe aber im www nur gelesen, daß das geht, aber nicht, wann man es braucht.

    Was weißt Du darüber?


    Und nochmal kurz zur SSD. Um die zu schonen, kann man auch die Auslagerungsdatei auf eine HDD verschieben. Das macht dann aber den Vorteil der SSD teilweise kaputt, und will daher auch gut überlegt sein.
  15. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Diese ganze SSD-Schondiskussion ist ziemlich wertlos.



    https://www.pc-magazin.de/ratgeber/ssd-optimieren-pflege-tuning-tipps-tricks-3197826.html
    Richard Wagner sagt Danke.
  16. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Mein Reden seit langem: Es scheint wenig sinnvoll, für viel Geld eine SSD zu kaufen, und dann den Nutzen zu beschneiden, indem man sie schont. Es ist also immer auch eine Frage des Abwägens.

    Meine Auslagerungsdatei habe ich belassen, wie Windows sie selbst eingerichtet hat. Das der Indexdienst nicht viel auf die SSD schreibt, war auch schon lange klar.
    Täglich mehrere GB unnötiger Firefox-Cache müssen aber auch nicht sein. Und wenn ich GB-große Videos erst auf den Desktop und damit auf die SSD herunterlade, nur um sie anschließend auf die Video-HDD zu kopieren, gibt es auch da Potential zur Optimierung...
    w0hnzimmer sagt Danke.
  17. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Noch ein Gedanke zur Fragmentierung:

    Auf SSDs ist das ja weniger tragisch, aber auf Festplatten kann das heftig werden. z.B. der Programmordner vom JDownloader hat die Tendenz sehr schnell massiv zu fragmentieren mit tausenden winzigen Dateien. Ich habe den JDownloader portabel auf einer Datenpartition auf einer HDD liegen. Es sind nur ein paar hundert MB, aber wenn ich die Datenpartition defragmentieren will, dauert das ewig.

    Für den JDownloader benutze ich daher seit einiger Zeit eine kleine (500MB) RAM-Disk. Es ist eine permanente RAM-Disk, die ihren Inhalt regelmäßig in eine Datei sichert. Wenn die RAM-Disk selbst fragmentiert, ist mir das egal. Die Datei auf der Festplatte fragmentiert nicht, oder höchstens mal in zwei Fragmente. Da ich das Programm sleten nutze, ist die RAM-Diks auch nur selten geladen.

    Alternativ könnte man auch eine VHD einrichten. Der kann man einen Laufwerksbuchstaben zuordnen, oder sie in einen NTFS-Ordner mounten. Letzteres würde der Inflation von Laufwerksbuchstaben entgegenwirken. Bei der VHD ist es dann wie bei der Datei, in die die RAM-Disk ihren Inhalt speichert: Diese Datei selbst fragmentiert nicht.
  18. DrSnuggles

    DrSnuggles Xanatos

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    @Richard Wagner:

    Ob eine Datei oder deren Inhalt (VHD-Image) fragmentiert ist völlig egal wenn du das auf einer drehenden Platte hast.
    Der Zugriff erfolgt dann zufällig in der Reihenfolge auf die einzelnen Sektoren der Festplatte.
    SSD und gut ist, aber ich weiß nicht wo du bei jdownload so unglaublich viele kleine Dateien hast, dass das relevant wäre.
    Meine Installation hat gerade mal 20.000 Dateien und läuft auf einer HDD aboslut problemlos, es werden anscheinend nur die Leichen nicht weggeräumt.
  19. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    @DrSnuggles

    Oh, dann ist mein JDownloader ja richtig sparsam: gesamt 207 MB (212 Größe auf Datenträger) mit nur 10.764 Dateien in 247 Ordnern

    Die größte Datei hat 43,0 MB, gefolgt von 7,68 MB
    Insgesamt 29 Dateien größer als 1 MB, also etwa 0,27 %

    Es dauert auf 20 Sekungen, diese läppischen 2017 MB innerhalb der RAM-Disk (!) zu kopieren.

    Der Ordner enthält
    780 Dateien mit 0 - 9 Byte (7,2 %)
    davon 303 0-Byte-Dateien​
    865 Dateien mit 12 - 99 Byte (8 %)


    Gerade die vielen leeren Dateien lassen vermuten, daß die Leichen nicht weggeräumt werden, obwohl der Entwickler behauptet, das werde automatisch passieren und davor warnt, es manuell zu machen...

    Nein, Probleme hat es nicht gemacht, aber die Festplatte war halt immer fragmentiert. Ich habe auch nie die ganze Platte defragmentiert, mit Neuanordnung aller Dateien nach irgendwelchen "intelligenten" Kriterien, denn ich habe mich gefragt, welche es denn sein sollten. Dateien, die lange nicht benutzt wurden nach vorne? Klingt erst einmal logisch. Die werden nicht so oft verändert. Es sind aber auch einige dabei, die ich in Kürze bearbeiten möchte...

    Also habe ich immer nur die fragmentierten Dateien wieder zusammen gefügt, und oft auch nur die mit mehr als 5 Fragmenten. Da könnte ich die Dateien vom JDownloader natürlich ausschließen...


    Aber was meinst Du damit, es sei völlig egal, ob eine Datei fragmentiert ist wenn ich das auf einer drehenden Platte habe. Meinst Du, daß Fragmentierung egal ist und man kann sich Defragmentieren sparen? Windows macht das sogar automatisch regelmäßig, wenn man es in den Standardeinstellungen läßt. Oder meinst Du etwas anderes?
  20. jr33

    jr33 God of Seriousness

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  21. DrSnuggles

    DrSnuggles Xanatos

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    @Richard Wagner:

    Wenn du eine VHD-Datei auf einer Platte defragmentierst und dann in der VHD die Platte fragmentiert hast du nix gewonnen.
  22. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

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    Braucht kein Mensch, nicht für Browser. In Firefox geht das im about:config, ggf auch per policy
    Bei chromium-basierten geht das per Switch --disk-cache-dir=

    Oder per Symlink.

    Was das Booten von zwei Platten angeht - es geht nur eine, und natürlich ist Ruhezustand/Schnellstart dann komplett tabu. Also hat sich eine Diskussion um hiberfile doch schon erschöpft.

    Dass XP und Windows 10 extrem inkompatibel sind, nicht nur beim Booten (boot.ini<>bcd), ist doch bekannt. Dass dann alte Software unter XP dann auch anders zickt und vor allem rumzickt, war zu erwarten. Vor allem kann XP nicht mit SSD umgehen, da wird fleissig eine SSD defragmentiert statt TRIM. Windows 7 muss man noch kontrollieren, ab Win8 nicht mehr
    https://www.com-magazin.de/praxis/s...84.html?page=4_windows-7-fuer-ssds-optimieren

    Von HDD auf SSD umziehen, danach muss der Leistungskatalog neu angepasst werden.
    https://answers.microsoft.com/de-de...imierung/cf3bb519-28e0-439d-b06e-f3e793b32501
    --> winsat formal -restart clean

    Eine Ramdisk lohnt nur, wenn man wirklich RAM über hat, bei 8gb ist das witzlos. Ausserdem kann bei jedem Browser eingestellt werden, ob Cache und anderes gelöscht werden soll. Wer da paranoid auf eine Ramdisk vertraut, hats nicht besser verstanden, ihr seid weder anonym im Netz und es gibt weitaus andere Quellen für eure besuchten Seiten, die zur Herausgabe aufgefordert werden können. Dass man sich dann auch noch der gewonnenen Performance wieder entledigt, sinnfreies Handeln. Dann schaltet den Cache gleich ganz ab.
  23. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    @DrSnuggles

    Zur Zeit habe ich keine VHD in Benutzung. JDownloader liegt in einer RAM-Disk.

    Ich hatte aber einige Zeit eine VHD, zig GB groß auf einer HDD. Der Inhalt der VHD, also das virtuelle Laufwerk, wurde natürlich mit der Zeit fragmentiert, die VHD-Datei aber nicht. Ob das für die Datein in der virtuellen Festplatte wirklich von Bedeutung ist, ist in der Tat fraglich. Zumindest wurden die Fragmente nicht über die gesamte HDD verteilt, sondern blieben in dem eng begrenzent Bereich, in dem die VHD lag, und die habe ich in den langsmen Bereich am Ende der HDD verschoben, was dann natürlich, wenn überhaupt, nur ein Vorteil für die übrigen Dateien auf dem Laufwerk war.

    Inzwischen habe ich die VHD nicht mehr, weil der Nutzen wohl doch recht gering ist
  24. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Nochmal zurück zur RamDisk

    Ich habe jetzt die 8GB Ram eingebaut und die Ramdisk (zunächst nur testweise) im XP-32bit installiert.
    Das Ergebnis gleich vorweg:
    Es spielt für die Geschwindigkeit des Auslagerungsvorgangs keine Rolle, ob die Auslagerungsdatei auf der SSD, oder in der RamDisk liegt. Die Geschwindigkeit ist genau die selbe. D.h. der limitierende Faktor des Auslagerns ist nicht die Schreibgeschwindigkeit des Speichermediums, sondern vermutlich der Auslagerungsprozess selbst.
    Wie kommt das??

    Wenn ich mir die Angaben in Windows anschaue, verwirrt mich das. (s.Screenshot)
    1. Die Auslagerungsdatei ist auf 3970 MB begrenzt.
    2. Trotz der Begrenzung sind 4350 MB Daten in der Auslagerung.
    3. In den Einstellungen steht, dass die AuslagerungsDatei sogar nur 1917 MB verwendet.
    4. Die belegten Daten im RamDiskLaufwerk werden mit 2230 MB angegeben.

    Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Größen???
    Kann es sein, dass Windows die Daten in die Auslagerungsdatei komprimiert?
    Wenn ja, dann würde das wohl bedeuten, dass die Geschwindigkeit des Auslagerns im Wesentlichen von der Rechengeschwindigkeit der CPU begrenzt wird?!
    Lässt sich das beschleunigen? Z.B. komprimieren nur wenn nicht genug Platz in der pagefile.sys?


    Was meinst du mit 64GB Patch?

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  25. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    https://www.google.com/search?&q=xp 64gb patch

    Sollte doch aber bekannt sein?
    Ich meine ich zu erinnern, das @ItsonlyRockandRoll mal Probleme hatte mit diesem Patch, der sämtliche Speicherzugriffe langsam gemacht hat. Sollte noch hier im T&F zu finden sein.
    foh sagt Danke.
  26. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Nee, kannte ich noch nicht. Die Experten sagten ja immer, das sei unmöglich.
    Zumal ich aber noch an Wunder glaube, habe ich erstmal das gefixte Update, den 128GB patch ausprobiert.
    Leider wurde ich nach der großen Vorfreude von einem black screen nach dem XP logo enttäuscht.
    Jetzt muss ich mal forschen, ob da noch was zu machen ist ...
  27. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Ich hatte das (oder etwas Ähnliches? ist lange her) auch mal ausprobiert, erfolglos...
  28. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Also nachdem ich 4 Varianten des XP Ram Patches ausprobiert habe, habe ich nun eine Variante gefunden, die zwar dem Ram die kompletten 8GB zuweist, aber mein Audioprogramm stürzt immer ab, wenn die Auslagerungsdatei 2,3GB erreicht.
    Da frage ich mich natürlich, wieso bei 8GB Ram überhaupt ausgelagert wird, obwohl genug Platz im Ram ist.

    Also dachte ich mir, ich deaktiviere die Auslagerungsdatei einfach mal ... Pustekuchen!
    Trotz deaktivierter Auslagerungsdatei lagert XP immer noch aus. (s. Screenshot)
    Kann mir das jemand erklären???

    ps:
    dass der 128GB Ram Patch bei mir nicht funzt, könte daran liegen, dass ich eine deutsche XP version habe, hab ich irgendwo gelsen. Geht wohl nur bei der englischen.

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  29. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    @foh
    Nein, daß liegt daran, daß das Audio Programm nicht mehr als 2GB verwalten kann.
    Auch dafür gibt es ein kleines Programm, welches die Limitierung in den Programmen selbst patcht.
    Das ist jedoch kein Garant dafür, daß das Programm damit korrekt zurecht kommt.
    Man muß auch jede exe Dateien separat patchen, da dies eine individuelle Programmanpassung ist.
    Möglicherweise mußt Du auch PAE aktivieren, falls möglich.
    Das größte Problem ist meist auch, warum es zu Abstürzen kommt, daß die USB Treiber
    nicht damit klar kommen. Daher haben einige Leute die USB.sys Dateien von Windows 2000 oder
    2003 in XP ausgetauscht. Damit soll es dann funktionieren. MS ging halt damals den leichten
    Weg. Statt sich damit auseinander zu setzen, warum es zu Abstürzen kam und die Ursache zu
    beheben, hat man halt ausgelotet, mit wieviel RAM Speicher XP 32bit keine Probleme zeigt
    und dann die entsprechenden Sys Dateien darauf beschränkt, statt diese zu mehr Speicher
    kompatibler zu machen.

    Weiß leider nicht genau, wie das Tool für einzelne Programme lautet
    aber vielleicht bringt dieses hier dich auch weiter.
    https://ntcore.com/?page_id=371


    @Richard Wagner
    Dazu kann ich dir leider nichts weiter zu sagen.
    Zuletzt bearbeitet: 2 Dezember 2019 um 10:51
  30. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Es gibt eine Vielzahl an XP32bit Ram patches.
    Einige davon:

    1.
    http://vm1.duckdns.org/Public/Windows_XP_SP3_Remove_PAE_Limit/Windows_XP_Remove_PAE_Limit.htm
    Dieser beschreibt das basic Poblem wohl am besten.
    Anbei sind modifizierte und zusätzliche Systemdateien für system32 (keine usb.sys)

    2.
    https://retrosystemsrevival.blogspot.com/2019/05/windows-xp-x86-64gb-ram-patch.html
    Dieser ist vermutlich mit 92K nur eine Modifikation der Boot.ini
    Wenn ich den Patch ausführe passiert bei mir allerdings rein gar nichts.

    3.
    http://retrosystemsrevival.blogspot.com/2018/01/windows-xp-ram-patch.html
    Dieser soll angeblich auch die USB Probleme fixen. Es sind die selben Dateien anbei, wie bei Option 1. und zusätzliche USB.sys Treiber.
    Problem bei Option 1 und 3 ist allerdings, dass die originalen hal.dll und ntkrnlpa.exe überschrieben werden, und wenn ich das mache, bleibt mein XP beim Booten nach dem XP Bootlogo einfach hängen.

    4.
    https://www.xpforums.com/threads/windows-xp-sp3-patch-up-to-64-gb-of-ram.932929/
    Diese Patch besteht nur aus zwei Systemdateien. hal64g.dll und ntkl64g.exe.
    Die originalen Dateien werden dabei nicht überschrieben, sondern die modifizierten Dateien werden durch die Boot.ini geladen.
    ""multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Micro soft Windows XP 64G" /kernel=ntkl64g.exe /hal=hal64g.dll /fastdetect /PAE /noexecute=optin""

    5.
    https://www.win-raid.com/t4035f45-Windows-XP-Bit-and-Server-Bit-on-Modern-Hardware-195.html
    Dieser ist vermutlich eine Weiterentwicklung von Option 3.
    Es sind jeweils 2 hall.dll und ntkrnlpa.exe Dateien enthalten. Eine zum Überschreiben der original Dateien, und eine umbenannten hall128.dll und ntkrnlpa128.exe

    Option 4 und 5 funktionieren bei mir soweit, dass mir die kompletten 8GB in XP32 angezeigt werden. Ich darf allerdings in keinem Fall die Originaldateien überschreiben, sondern ich muss die zusätzlichen Dateien über den Boot.ini Befehl starten, ansonsten bleibt mein XP32bit System nach dem Bootlogo hängen. Dabei ist es völlig egal, ob ich die (in manchen Patches enthaltenen) zusätzlichen dlls und sys Dateien auch integriere, oder nicht.

    Aber selbst wenn mir XP bescheinigt, dass dem System 8GB Ram zugewiesen wurden, funktionieren einige meiner Programme nicht mehr korrekt. Es gibt Abstürze, z.B. so wie mein Audi Prog "Ableton Live" mehr als 2GB Audidateien laden muss.
    Ohne den Patch kann es problemlos auch 3,5 GB große Audiosetups laden.

    Ich will nicht bezweifeln, dass der ein oder andere XP32 Ram Patch auf einigen Systemen, vielleicht (abhängig von Bios und Hardware) funktionieren könnte, bei mir allerdings nicht.
    Ich denke, das ganze ist eine Frickelei, die noch arg in den Kinderschuhen steckt, aus denen es vielleicht nie herauswachsen wird.

    Oder kann mir jemand helfen??

    @ALTLAN

    Ich glaube nicht, dass es an einer Limitierung des Programms liegt, denn ohne den Patch kann das Programm ja problemlos mehr als 2GB Daten verarbeiten, und die Auslagerungsdatei wird dabei mit mehr als 3GB gefüllt.
    Erst im Multitasking, also wenn ich z.B. neben Ableton Live noch Cubase über Rewire laufen habe, stürzt Ableton bei größeren Setups als 2GB ab.

    PAE muss ohnehin bei allen XP Ram Patches über den Boot.ini Eintrag aktiviert werden.

    Wie bereits gesagt, ob mit oder ohne UBS Treiber Modifikation, das Problem fängt schon da an, dass XP nicht mehr komplett bootet, wenn die hall.dll und und ntkrnlpa.exe mit den modifizierten Dateien überchrieben werden.

    Zumal das Ram Patch Thema hier jetzt aber den Rahmen des Beitrags völlig sprengt, werde ich dazu einen neuen Beitrag aufmachen.
    Alles was das RamPatchThema betrifft, dann bitte hier posten
    ... https://www.cc-community.net/threads/windows-xp32-ram-patch-mehr-3gb-ram-nutzen-wie.117277/

    ps:
    Es steht auch immer noch die Frage offen, wieso XP auslagert, obwohl ich die Auslagerungsdatei deaktiviert habe. (das ist sowohl mit, als auch ohne den Patch der Fall) Kann mir das jemand erklären?
    Verstehe ich die Informationen des Taskmanagers (Scrennshot letztes Posting) irgendwie falsch??

    pps: @ATLAN
    Da fällt mir noch ein, in meiner boot.ini ohne den RamPatch hatte ich UserVa auf 3GB geswitcht.
    In der Boot.ini mit 8GB RamPatch habe ich das weggelassen.
    Vielleicht kann deshalb mein AudioProg ohne den 8GB Patch 3GB Daten laden, und mit Patch eben nicht? hm ... aber eigentlich sollte mit dem 8GB Patch ja 4GB pro Anwendung möglich sein, hatte ich gelesen.
    (Nachtrag: Habe jetzt den 8GB Patch inkl. UserVA Switch ausprobiert. So komme ich auf die selben Ergebnisse wie mit 4GB Ram ohne RamPatch. Die Ramerweiterung bringt also, außer Placebo, praktisch garnix. Die Auslagerung in die RamDisk zu verschieben bringt das selbe: Nix. Das geht mir nicht in den Kopp. Ist die Auslagerung etwa auch beschränkt?? Kann das Audiprogramm eventuell nur eine bestimmte Größe auslagern?)
    Zuletzt bearbeitet: 3 Dezember 2019 um 02:38
  31. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Hier noch was zu Win10 4GB Ram Limit entfernen:
    https://windows-10-32bit-4gb-ram.com/
    Was haltet ihr denn davon? Abgesehen von den 29Euro, die er dafür haben will.
    Wie geht das? oder geht das nicht? Ist das nur für die Butterahrt?

    Also ich befürchte, zumal Win10 ja ständig "unbefugt" updatet, weden solche Patches vermutlich wieder zerschossen?!
    Chip.de schlägt für win10 eine Ramdisk Lösung vor.
    https://praxistipps.chip.de/windows-32-bit-mehr-als-4-gb-ram-nutzen_96808

    Zumal sich bei XP ja zum Glück nichts mehr verändert, müsste da aber eine dauerhafte Lösung möglich sein?
    Zuletzt bearbeitet: 3 Dezember 2019 um 01:11
  32. foh

    foh Aktives Mitglied

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    aaaaaahhhhhhh
    Was ist das für ine irrsinnige Auslagerunsdatei???

    Also, bis zu 2,8GB lagert XP aus, selbst wenn die Auslagerungsdatei für alle Laufwerke deaktiviert ist.
    Es gibt dann nur keine pagefile.sys

    Wenn ein Virtueller Arbeitsspeicher eingestellt ist, lagert XP weit über dessen Größe hinaus aus.
    Im Screenshot ist die Pagefile.sys tatsächlich nur 894 auf der Platte, die Auslagerungsdatei wird aber mit 3GB angezeigt.

    Virtueller Arbeitsspeicher = Auslagerungsdatei = pagefile.sys ... dachte ich immer. Aber offensichtlich nicht.
    Kann mich jemand aufklären?

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 3 Dezember 2019 um 02:39
  33. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Es kann bei den Programmen halt ein Problem geben, weil diese darauf ausgelegt sind, daß es nur einen Adreßspeicher von 4GB
    gibt. Meist sind in einem ungepatchten XP 32bit auch keine 4GB komplett nutzbar, da noch Adressspeicher für den RAM der Grafikkarte
    benötigt wird. Wenn nun das System aber Speicher über 4GB anbietet aber das Programm diesen aufgrund der eigenen Limitierung
    der möglichen Speicheradressierung nicht ansprechen kann, kommt es zu Problemen. Dieses Limit soll halt ein anderer Patch aufheben,
    der die Exe Dateien des jeweiligen Programms individuell patcht. Dies kann problemlos funktionieren aber dies ist davon abhängig,
    wie das Programm programmiert wurde. Prinzipiell könnte XP 32bit sehr wohl mehr als 4 GB verwalten, es sind nur nicht alle
    Systemdateien dafür optimiert oder getestet. Software anderer Hersteller auch nicht unbedingt. Die meisten Nutzer haben halt
    berichtet, daß es in Verbindung mit den XP 32bit Standard USB Dateien zu Problemen kommt, die eben mit den Dateien aus Win2003
    behoben werden könnten. Aber es ist nicht garantiert, daß so alles fehlerfrei läuft. In der Theorie ist es möglich. In der Praxis
    ist dies wohl sehr individuell von System und der verwendeten Hardware und Treiber abhängig. Man muß einiges austesten.
    Dafür hatte ich jedoch selbst bisher nicht genug Zeit.
    foh sagt Danke.
  34. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Das mag so sein, erklärt mir aber nicht, wieso mein AbletonLive Prog abstürzt, nachdem (lt.Taskmanager) die Auslagerungsdatei 3,2GB erreicht hat. Das ist sowohl mit, als auch ohne den XP RamPatch der Fall. Der 3GB Userva Switch ist in diesem Fall aktiviert.
    Wenn ich den UserVa Switch abstelle, stürzt AbletonLive schon ab, wenn die Auslagerungsdatei mit nur 2,3GB gefüllt ist.
    Es kommt mir so vor, als wäre im Taskmanager mit "Auslagerungsdatei" der Ram gemeint. So könnte ich mir das Verhalten erklären. Ansonsten macht es für mich überhaupt keinen Sinn.
    Daher noch einmal meine Frage: Virtueller Arbeitsspeicher = Auslagerungsdatei = pagefile.sys
    Richtig, oder falsch?
    Auch bitte mal einen Blick auf die Screenshots werfen, und den Kopf schütteln, oder mir erklären, wie das zu deuten ist.

    Was das USB Problem beim RAM Patch angeht, kann ich bestätigen. Z.B. kann ich keine Daten mehr zu meinem Smartphone übertragen.
    Ist auch völlig gleich, ob ich die USB.sys Datein aus 2003 ins System kopiert habe, oder nicht.
    Das könnte aber auch daran liegen, dass die verwendeten sys Dateien aus 2003 aus einem englischen System stammen, und nicht mit meinem deutschen kompartibel sind.
  35. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Generell denken die meisten, daß XP volle 4GB RAM nutzt, wenn verbaut. Das stimmt so nicht.
    Der Grafikkartenspeicher wird von dem RAM abgezogen, weil dieser auch noch adressiert werden muß.
    Wer also eine Grafikkarte mit 500MB DDR4 Speicher hat, kann auch nur 3,5GB des eigentlichen
    RAMs auf dem Mainboard nutzen. 500MB liegen brach.
    Unter XP ist meist 3,25GB nutzbar, ohne Patch und wenn keine 48bit Adressierung also PAE nutzbar ist.
    Es steht XP nur eine begrenzte Anzahl an Adressen zur Verfügung, um Speicher anzusprechen
    und diese Adressen müssen auch für den RAM der Grafikkarte reichen.

    Bei dem USB könnte auch die Treiber des Herstellers das Problem sein, welche man
    deinstallieren müßte,
    damit die Win2003 Dateien als Standard USB Treiber akzeptiert
    werden.
    Aber leider ist es einige Zeit her, wo ich mich mit dem Thema beschäftigt
    hatte. Ich hab viel gesammelt
    aber leider keine Zeit dies auszutesten.
    Ich suche mal am Wochenende meine Festplatten durch, wenn die Zeit reicht.
  36. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Meine NVIDIA GraKa hat 512MB eingeauten Speicher. Ich denke, da ist es nicht notwendig, dass sie nich auf den Ram zugreift, denn sie hat ja eigenen Speicher, nicht shared.
    Aber auch das RamGraKaSharing würde nicht erklären, wieso die auf 894MB beschränkte Auslagerungsdatei im Taskmanagr mit 3Gb angegeben wird. (siehe letztes Screenhshot)
    Mit solchen wirren Angaben ist es überhaupt nicht möglich sich ein Bild davon zu machen, was da im System eigentlich passiert.

    Beide Programme können nahezu unbegrenzt Dateien laden, wenn ich sie einzeln nutze. Nur wenn ich AbleLive über Rewire in Cubase einbinde, stürzt AbletonLive bei 3,2GB geladenen Dateien ab.
    Ich gehe also davon aus, dass die beiden Progs die Dateien in die Auslagerungsdatei verschieben. Nur wenn AbletonLive über Rewire in Cubase eingebunden ist, scheint das nicht zu funktionieren. Da scheint AbletonLive nur den verfügbaren Ram nutzen zu können.
    Mit PAE hat das m.E. nichts zu tun. Nur mit dem UserVa Switsch hat es was zu tun, denn wenn ich den nicht aktiviere, stürzt AbletonLive im RewireSlaveModus schon bei 2,3GB geladenen Dateien ab.
  37. foh

    foh Aktives Mitglied

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    OHHHHHHH MANNNNN Fu*** Windows.
    Alle meine Verständnisprobleme bestehen auf dem selben Windows Bug.
    Da hätte ich mir eine Menge Fragerei sparen können, wenn MS richtig übersetzen könnte.
    Ich habe jetzt mal nach meiner oben genannten Vermutung gegoogelt:
    https://thinkpad-forum.de/threads/4...-lesen-auch-ein-Beitrag-zur-Auslagerungsdatei

    Wenn sich mal jemand meine Screenshots angeschaut hätte, hättet ihr euch auch viel Erklärerei auf den Nebengleisen ersparen können :-(

    Kurz gesagt, was MS da als AUSLAGERUNGSDATEI bezeichnet ist falsch ins deutsche übersetzt.
    Es ist tatsächlich der RAM.
    Und jetzt kann ich meine ganze Testerei noch mal mit korrekt interpretierten Datenwerten fortsetzen :-(

    Ich komme erstmal zu dem Zwischenergebnis, dass die Abstürze von AbletonLive+Cubase nicht direkt an den beiden Programmen liegt, sondern an der Audioschnittstelle "Rewire". Denn ohne Rewire kann ich ja beliebig viel Audiodaten in die Progs einladen, und die Progs lagern dann fein sauber aus.
    Nun die große neue Frage: Wieso funktioniert das Auslagern nicht mehr, wenn die beiden Programme über Rewire gesynct werden ??? Hat jemand eine Idee?

    Vielleicht kann man die Rewire.dll irgendiwe patchen. Denn da muss ja irgendwo der Hase im Pfeffer begraben sein. Die Rewire.dll scheint das Auslagern zu verhindern, und lässt AbletonLive abstürzen, wenn der Ram mit 2,3GB gefüllt ist.
  38. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Du hast das mit dem Ram der Grafikkarte auch nicht ganz verstanden.
    Ich versuche es dir anders zu erklären. Du hast in deinem PC einmal
    den Ram als Ramriegel auf dem Mainboard. Wenn du eine Onboardgrafikkarte
    mit Sharedmemory hast, würde diese sich je nach Einstellung an dem RAM
    auf dem Mainboard bedienen. Aber davon sprach ich gar nicht.
    Denn unabhängig von dem RAM auf dem Mainboard wertet das System
    auch den eigenen Speicher einer Grafikkarte als RAM. Bedeutet in deinem
    Fall, daß Du 4,5GB RAM-Speicher also 4 GB Mainboard + 0,5GB Grafik Ram
    im System verbaut hast. Doch ein XP 32bit kann aber in ungepatchtem
    Zustand nur 4GB adressieren. Würde XP alle Adressen den 4GB RAM auf dem
    Mainboard zuweisen, bliebe dein Bildschirm schwarz. Somit bleibt nur die
    Möglichkeit die Adressen aufzuteilen und auf einen Teil des Speichers zu
    verzichten. Was genau bedeutet, daß die Adressen, die zum Ansprechen
    der 512MB RAM von der Grafikkarte benutzt werden, dann fehlen, um den
    gesamten 4GB RAM Speicher auf dem Mainboard zu adressieren. Es gibt
    also nicht genug Adressen, um mehr als 4GB RAM zu verwalten.
    Zudem wird meist noch ein wenig Speicher für die Adressverwaltung benötigt.

    Wenn also jemand 4GB RAM verbaut hat und dazu eine Grafikkarte mit 512MB
    eigenem DDR3 Speicher verbaut, kann XP am Ende meist nur von 4GB
    Systemram 3,25 GB nutzen bzw. adressieren, da die restlichen Adressen
    für den Speicher der Grafikkarte draufgehen. Es liegen also 512-768 MB des
    eigentlichen Rams brach, damit Du den RAM der Grafikkarte nutzen kannst.
    Daher wird der nutzbare RAM im ungepatchten XP 32bit auch immer weniger,
    je mehr Speicher eine Grafikkarte mitbringt.
    Bei 1GB Grafikspeicher bleiben dir von 4GB Ram nur noch 2,75GB und 1GB bis 1,25GB
    bleiben ungenutzt bzw. können nicht angesprochen werden, da nicht genügend
    Adressen verfügbar sind. Mit 48bit kann man dies umgehen. Dies wurde schon
    ab Vista teilweise in den 32bit Varianten integriert, so daß diese System auch
    mehr Ram nutzen können. Doch meist hat MS die Home 32bit Versionen von Vista,
    Win7, etc. künstlich auf 2GB RAM beschnitten und diese erst der 32bit Professional
    oder Ultima Version freigeschaltet, um so ein Verkaufsargument zu haben.

    Daher meine Vermutung, daß Du nur bis zu 3,2GB Dateien laden kannst bzw.
    dein Programm dies irgendwie noch so nur erkennt.

    Manche Programme haben auch Probleme mit Dateien größer 2GB auf Fat32 Laufwerken,
    obwohl Fat32 4GB Dateien zu läßt. Vielleicht erstellt deine Rewire Software eine eigene
    Tempdatei auf einer Partition, die noch in Fat32 formatiert wurde.
    Zuletzt bearbeitet: 7 Dezember 2019 um 20:51
    foh sagt Danke.
  39. foh

    foh Aktives Mitglied

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    28 April 2001
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    Herrje. Ich dachte immer, je mehr Eigenen Ram die GraKa hat, desto mehr ist der MainboardRam für Progs und System entlastet.
    Aber wenn ich dich richtig verstehe, ist es genau anders rum? Also je mehr Ram die GraKa hat, desto weniger Ram steht den Progs zur Verfügung?
    Also wenn meine GraKa 4GB Ram hätte, dann wäre kein Ram mehr für System und Progs vorhanden?
    Das wäre ja irre. Dann juss ich mich mal nach einer GraKa mit möglichst wenig Ram umschauen, damit für die Progs mehr übrig bleibt?
    (oder kann man den GraKaSpeicher einschränken?)
    Habe ich das so richtig verstanden?
    Wahnsinn, wie man sich täuschen kann :-(

    Fat32 habe ich nicht. Steht alles auf NTFS.
    Wieso die ReWire.dll das Laden von größeren Setups einschränkt ist mir ein Rätsel, das ich gerne verstehen würde.
    Dazu müsste ich jedoch zunächst mal den Taskmanager richtig verstehen, damit ich heruasfinden kann, ob die Programmdateien überhaupt ausgelagert werden wenn Rewire aktiv ist, oder ob dann vielleicht nur der Ram genutzt wird, und die Rewire.dll vielleicht das Auslagern verhindert.
    Ich versuche in dem neuen Posting nun gerade heruaszufinden, wie man die Angaben des Taskmanagers richtig deutet.
    Hier-> https://www.cc-community.net/thread...-mehr-3gb-ram-nutzen-wie.117277/#post-1312733
    Das ist leider sehr verwirrend, und für mich überhaupt nicht verständlich.