Software Frage Win10 32bit auf win10 64bit umstellen vs. RamDisk + Firefox Cache von SSD auslagern

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von foh, 20 November 2019.

  1. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Hi,

    ich überlege von win10 32bit auf 64bit umzustellen.
    Ich grause mich aber davor alles neu zu installieren.

    Gibt es irgendwelche einfachen Methoden die Programme und Einstellungen von 32bit OS nach 64bit OS zu übertragen?

    Z.B. wenn ich einfach die Ordner "Proramme" und "Dokumente und Einstellungen" kopieren würde ...
    Außerdem möchte ich natürlich alle Systemeinstellungen übernehmen: Netzwerkeinstellungen, Desktopansicht, Update und Firewalleinstellungen, usw.

    Was ist da wie möglich??

    Foh
  2. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Windows 32bit kannst Du nicht einfach auf 64bit oder umgekehrt trimmen. Um eine erneute Installation kommst Du da wohl nicht rum,
    da diese unterschiedliche Dateien nutzen. Was Du vielleicht machen könntest, wäre einige Registry Schlüssel aus der 32bit Version zu
    exportieren und in die Registry der 64bit Version zu importieren. Doch da müßtest Du schon genau schauen, ob diese auch gleich sind.
    Windows speichert leider Einstellungen an verschiedenen Stellen. Dokumente und Einstellungen kann man daher nicht einfach rüber
    schieben. Zumal der Ordner gar nicht wirklich so heißt, sondern in Wirklichkeit auf Englisch C:\Users\... lautet.
    Das einzige, daß bei beiden Versionen nutzbar ist, ist nur die Serialnummer für die Aktivierung.
    romeo sagt Danke.
  3. g202e

    g202e The Long Man

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    Meines Wissens geht es auch nur über eine Neuinstallation.
    Wenn du an der Registry rumbasteln willst, solltest du genau wissen, was du machst!
    Das Einzige, was du übernehmen kannst/solltest sind deine selbst erzeugten oder heruntergeladenen Daten. Dazu ist es am effektivsten, wenn du diese bereits in der bestehenden Installation in eine separate Partition schaffst. Die eigenen Daten kann man einfach verschieben, indem man den Pfad des Ordners auf die Datenpartition ändert. Dazu machst du einfach im Explorer einen Rechtsklick, z. B. auf den Ordner "Musik" und änderst dann im Tab "Pfad" denselben von "C:\Users\DeinUsername\Musik" auf den gewünschten neuen Ort, z. B. "D:\UserDaten\Musik". Danach bestätigst du entsprechende Abfragen und die Daten werden verschoben. Dasselbe danach noch für Video, Foto, Dokumente und du hast deine wesentlichen Daten gesichert. Ggf. kannst du das auch für Email- oder Browser-Profile tun.
    Nach der Neuinstallation bindest du dann genauso diese Ordner wieder ein.
  4. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Hi,
    das wird mir wohl doch zu mühsam.
    Die Eigenen Dateien sind ohnehin auf externer Partition ausgelagert, da ich schon immer mit Dualbootsystem arbeite. Daran liegt das Problem also nicht.
    Mir geht es mehr um die systemseitige Benutzerkonfiguration.
    Ich erinnere mich nich, dass ich vor ein paar Jahren, als ich win1032bit installiert hatte, einige Tage gebraucht hatte um durch den Dschrungel der Systensettings durchzusteigen und das win10 System einigermaßen benutzerfreundlich zu konfigurieren. Darauf habe ich keine zweites mal Lust :-(

    Ich überlege nun, statt einem 64bit System, die Auslagerungsdatei den win10 32bit auf die ungenutzen 4GB meines insgesamt 8GB Rams per Ramdisk zu verschieben.
    Ob das was bringt??
  5. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Und was willst Du mit dem Verschieben der Auslagerungsdatei auf die Ramdisk bezwecken?
    Was erhoffst Du dir denn von einer 32bit auf 64bit Umstellung? Einen Super Turbo Beschleunigungs-Boost?
    Dann träum mal weiter. Im normalen Betrieb merkst Du davon nicht wirklich etwas, ob nun 64bit oder 32bit.
    Die RAMdisk kann Geschwindigkeitsvorteile bringen aber der Ruhezustand funktioniert
    meist damit nicht mehr.

    Vielleicht klärst Du uns mal auf, was dein eigentliches Ziel ist bzw.
    warum Du mit deinem 32bit System unzufrieden bist, so daß Du
    auf 64bit wechseln möchtest?
    Antitrack, DrSnuggles und jr33 sagen Danke.
  6. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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  7. sPIfF c99

    sPIfF c99 fearless spaceman

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    w0hnzimmer, foh und ahz77 sagen Danke.
  8. DrSnuggles

    DrSnuggles Xanatos

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    @foh:

    Du solltest dringend Windows 10 64 Bit installieren. Auf 32 Bit liegt alles über 4 GB komplett brach und es wird ständig geswapped.
    Und natürlich solltest du nicht so einen Unfug machen wie eine RAM-Disk zu installieren.
    Allein ein Chrome mit ein paar offenen Tabs frisst mal locker 3-4 GB RAM, das OS selbst braucht auch was.
    SSD + 8 GB RAM sind das absolute Minimum für einen brauchbaren Office-Rechner.
    Antitrack, Cosmo und Dr.Windos sagen Danke.
  9. Rubb

    Rubb Rover

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    Umstellung von 32 auf 64 Bit ?? Kann denn der Rechner mit 64 Bit arbeiten?

    Hatte selbst schon vor vielen Jahren das Problem, das eine Grafik-Karte installiert war, die die x64-OS-Funktion bei der Installation verweigerte.

    Ggf. einmal mit einer x64 Boot CD ausprobieren, was überhaupt von Rechner Seite möglich ist
  10. foh

    foh Aktives Mitglied

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    @Rubb
    Bei meiner Laptop Hardware erwarte ich keine 64bit Probleme. Das Lappi ist für 64bit konzepiert.

    @DrSnuggles
    Das glaube ich dir glatt. Die Win32bit Variante lahmt schon sehr beim Browser, und ein Systemstart dauert auch knappe 5 Minuten bis es einigermaßen flüssig läuft und alle Progs geladen sind. Und wenn Win10 dann noch anfängt im Hintergund upzudaten kann ich mich erstmal wieder schlafen legen.

    Mein XP System ist hingegen in 30 Sekunden voll startklar. Automatisch wurden noch nie zwangsupdates ausgeführt.
    Nur im FF Browser habe ich bei XP die selben lahmenden Probleme wie bei Win10. Daher denke ich, die WinSwap Datei und den BrowserCache / Temp auf eine 4GB Ramdisk zu verschieben könnte sowohl bei XP32 als auch bei Win10-32 eine Verbesserung bringen.
    z.Z. habe ich allerdings nur 2x2GB installiert, aber bevor ich 90 Euro für 2x4GB ausgebe, will ich mal die Lage checken.

    @sPIfF c99
    re: "Die Umstellung ist in etwa 3-4 Stunden gemacht."
    Naja, 2 Stunden dauert eigentlich schon alleine die Installation. Nochmal so lange dauert es, bis ich all meine 12 Laufwerken die korrekten Laufwerksbuchstaben zugewiesen habe, zumal dazu meistens ein Neustart erforderlich ist, der ja jedes mal ca. 5 Minuten dauert. Dann erst geht es mit der Treiberinstallation und der Systemkonfiguration weiter.
    Danke jednfalls für die Links. Das WinFirewall tool, der AppBuster und der DesktopSaver könnten mir den Umstieg um vielleicht 10% erleichtern.
    Ich hoffe, dass ich die Openshell Einstellungen von win32 zu win64 übernehmen kann??
    Das Problem der WinKonfiguration lag bei mir übrigens, soweit ich mich erinnern kann, hauptsächlich bei der Netzwerkkonfiguration (nicht Wlan), der Integration meiner 5-15 Jahre alten externen Hardware, sowie der Bootkonfiguration meines XP-Win10 Dualbootsetups.

    @ATLAN
    Siehe meine Fett geruckte Antwort an DrSnuggles.
    Wozu ich einen Ruhezustand brauche, weiss ich nicht. Entweder ich arbeite, oder die Kiste ist aus.

    Wundert mich, dass noch kein Tool entwickelt wurde, mit dem man alle Systemeinstellungen auslesen und speichern kann.
  11. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Solche Tools gibt es, dienen eigentlich zum Umzug von einem Rechner auf einen anderen. Eines heißt zum Beispiel PCMover.
    Ich persönlich habe so etwas allerdings noch nie angewendet und vermute dass dann die Programme nach dem Umzug trotzdem auf 32 Bit bleiben. Jedes 64 Bit Windows kann (noch) auch 32 Bit Software ausführen.

    - Mir ist nicht ganz klar, warum man 12 Laufwerke braucht und warum man so lange damit braucht, die Laufwerksbuchstaben zuzuweisen, geht über die diskmgmt.msc super einfach und schnell. Laufwerk markieren, rechte Taste drücken, Buchstabe entfernen. Dann nochmal und neuen Buchstaben zuweisen, pro Laufwerk gerade mal 5 Sekunden.
    - Warum ist noch keine SSD als Systemlaufwerk eingebaut, die Dinger kosten kein großes Geld mehr und sind wirklich der Turbo, weit besser als ein Umstieg von 32 auf 64 Bit.
    - auch unter Windows gibt es Ready Boost, schon mal probiert, damit dem System Beine zu machen?

    Möglichkeiten gibt es viele, ein Umstieg auf 64 Bit ist nur ein (wichtiger) Schritt, welcher bei der Installation des OS getroffen werden sollte. Apple hat zum Beispiel mit dem Umstieg auf macOS 10.15 Catalina komplett die Unterstützung für 32-Bit Software abgeschaltet. Warum also surfst du noch mit 32 Bit herum? Gibt es dafür einen Grund?

    Und wie üblich, verweise ich auf meine Signatur, mit solch mageren Input sind Antworten nur im Bereich des Glaskugel lesens möglich.
    Zuletzt bearbeitet: 21 November 2019
    Cosmo und foh sagen Danke.
  12. groopy

    groopy Bekanntes Mitglied

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    12 Laufwerke? Also wenn du 12 Partitionen meinst, dann kann ich nur den Kopf schütteln :D
    SkAvEnGeR sagt Danke.
  13. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Um eine Neuinstall kommst du nicht herum!

    Deine gesamten Benutzereinstellungen liegen im Profil und dessen Registry gespeichert.
    Mit dem Tool Transwiz kannst du dein gesamtes Profil sichern und auf dem neuen Systerm genau so wieder herstellen. Das enthält dann auch alle Benutzerspezifischen Einstellungen und sogar alle Mailaccounts sowie teilweise die Reg-Daten diverser Software.

    Guckst du hier:
    Infos: https://www.forensit.com/move-computer.html
    Downl: https://www.forensit.com/downloads.html

    Viel Erfolg
    w0hnzimmer, foh und spider-man sagen Danke.
  14. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Falls noch HDD:
    Ein guter Zeitpunkt, eine SSD einzubauen.
    Das beschleunigt die Neuinstallation immens.
  15. foh

    foh Aktives Mitglied

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    @groopy
    Wenn du wüsstest wie lange es dauert eine 500GB HD komplett zu defragmentieren, dann würdest du erst recht dem Kopf schütteln.
    Es gibt aber noch viele andere Gründe eine HD in mehrere Partitionen aufzuteilen. Das ist hier jedoch nicht das Thema.

    @eumel_1
    Es sind 2 interne und 2 externe Speicherplatten. Die Systempartition, Swap und eigene Dateien ++ liegt bereits auf einer SSD. Die anderen 3 physikalischen Laufwerke sind HDs.

    diskmgmt.msc kenne ich nicht, aber normalerweise muss man einen Laufwerksbuchstaben erst freigeben, bevor man ihn für eine andere Partition verwenden kann. Dazu muss man einmal neu booten, für jede einzelne Laufwerksbuchstabenfreigabe.
    PCMover, bzw. PCTrans verspricht ja viel, und es könnte eventuell sein, dass es das ist was ich suche, allerings geht aus der Beschreibung nicht hervor, ob es auch einen Wechsel von 32 zu 64 bit unterstützt.

    Der Grund wieso ich bei win10 auf 32bit gelandet war, war dass ich damals nicht wusste, dass sich mein Lappi von 4GB auf 8GB aufrüsten lässt. Nach Datenblatt wird das nämlich nicht angeboten, geht aber doch.
  16. foh

    foh Aktives Mitglied

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    @SkAvEnGeR
    Transwiz hört sich gut an.
    Geht auch mit 32 zu 64 bit ?

    ahhhh
    "You can use the same archive file to transfer your user profile to and from 32-bit and 64-bit versions of Windows."

    Prima :-)
    Und sogar Freeware.
    Nur die Programme muss ich vorher installieren, und dann das Tool anwenden, oder wie??
    Zuletzt bearbeitet: 21 November 2019
  17. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    @foh: Genau!
    Am besten einen anderen User-Account beim installieren nutzen. Alle benötigten Programme installieren und dann mit dem Transwiz das erstellte Archiv restaurieren und dabei den neuen User anlegen lassen.
    Also falls du z.Bsp. Outlook nutzt, sollte das bereits installiert sein, bevor du das Profil wieder herstellst.
  18. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    und falls du Benutzerordner auf ein anderes Laufwerk "umgebogen" hast, ist es hier manschmal hilfreich und sinnvoll diese Umleitungen vor der Sicherung auf Standard zurückzusetzen.
    Nach dem wiederherstellen biegst du die Pfade einfach erneut um.
    foh sagt Danke.
  19. groopy

    groopy Bekanntes Mitglied

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    foh, bei einer SSD bringt fragmentieren nichts und auch sonst wird der ganzen Fragmentiererei zu viel Wert beigemessen.
  20. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Also nach der normalen win10-64bit Installation erst einen temporären account erstellen.
    Dann für alle User meine Programme installieren.
    Über den temporären Account dann mein UserProfil aus win10-32bit mit Transwiz installieren.
    Dann neu in meinen alten, aus win32 importierten Account einloggen.

    ... und schon sollte das neue 64bit Win10 genau so aussehen und konfiguriert sein wie das 32bit Win10 System?
    Inklusive aller System und Benutzer- und Programmeinstellungen, Treiber- und Netzwerkkonfigurationen, Einstellungen der Dienste, etc?
    Das wär ja was.
  21. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Du meinst die Auslagerung von z.B. "Eigene Dateien" auf eine Partition außerhalb des OS ?
    Das wird nicht übernommen?
  22. foh

    foh Aktives Mitglied

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    ach, und apropos Treiber .... funktioniert auf einem 64bit System denn überhaupt Hardware, die nur 32bit Treiber hat?
  23. groopy

    groopy Bekanntes Mitglied

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    foh, ich vermute mal, dass deine ganze Werklerei von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist. Mach Neuinstallation und gut ist. Nicht bös gemeint, aber das Wissen für die entsprechenden Zusammenhänge fehlt dir einfach.
    Zuletzt bearbeitet: 21 November 2019
  24. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    @foh: Lass dich nur nicht verunsichern! Wer keine Fehler macht kann auch nichts lernen!

    Also: solange du keine steinalte bzw. exotische Hardware hast, sollte das eigentlich alles von selbst laufen.
    Es kann sicherlich nicht schaden, sich vorher zumindest den LAN-Treiber für dein Board/System zu besorgen.
    Sobald dein PC mit installiertem Win10 64bit online gehen kann, zieht er sich meist die fehlenden Treiber von alleine.
    Und wenn dann doch noch Treiber fehlen, nimmst du Drivermax. (Erlaubt 3 Treiber-Updates pro Tag for Free)
    Zuletzt bearbeitet: 21 November 2019
    foh sagt Danke.
  25. Nostradamus

    Nostradamus Zensur besteht aus Frechheit und Angst. Tucholsky

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    diskmgmt.msc ist die normale Datenträgerverwaltung, nur der kurze Weg über Ausführen gestartet.

    Nach dem Freigeben sind die Buchstaben bis zum reboot nur reserviert, wenn auf die Partition was drauf zugreift, wenn z.B. ein Player auf eine Musikdatei oder ein Bildbearbeitungsprogramm auf eine Datenbank etc.
    Man kann diese aber ohne Reboot freigeben, per chkdsk /x in der Konsole (cmd) für entsprechende Partition
    einmal gestartetes chkdsk kann man dann, nachdem die Freigabe erfolgte, einfach per
    STRG+C
    abbrechen oder Konsolenfenster zu

    Möglicherweise gibt es sogar einen direkteren Konsolenbefehl dazu.
    Ich persönlich brauche das alles nicht die Datenträgerverwaltung ist mir einfach zu rudimentär.
    Ich ziehe da sowas wie AOMEI Partition Assistant vor.
    Da kann man erstmal alles gewünschte vornehmen, es wird in eine Warteschlange gestellt.
    Wenn erledigt, schickt man den Auftrag ab, AOMEI fragt einen dann nötigenfalls ob die Bezüge aufgehoben werden sollen und führt dann den kompletten Auftrag aus.
    Keine Angst das aufheben der Bezüge ist nur temporär, mit anderen Worten, alle eventuelle auf eine Partition zugreifenden Anwendungen werden einfach nur gekillt, so wie bei chkdsk /x
    Zuletzt bearbeitet: 21 November 2019
    foh sagt Danke.
  26. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Mal schauen. Habe gerstern erstmal eine zweite SSD für mein Lappi bestellt.
    Win10 liegt ja noch auf der internen zweiten HD Platte. Nur die Swap von Win10 liegt auf der SSD, und XP komplett.
    Wenn Win10-32bit dann auch komplett auf der zweiten SSD liegt und dann immer noch zu lahm ist, stelle ich mit Transwiz auf 64 bit um.

    Ob die Auslagerungsdatei und Internetcache der beiden 32bit Systeme auf einer 4GB Ramdisk einen Performaceschub bringen würde, steht auch noch in den Sternen ....
  27. Dr.Windos

    Dr.Windos Chef

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    Aus eigener und langjähriger Erfahrung möchte ich dazu folgendes berichten:
    • 64bit neu Installieren und gut ist. Keine Daten übernehmen. Ich bin seit Windows 7 mit 64bit unterwegs und hatte noch nie Probleme damit.
    • Am einfachsten das OS auf C: (bei mir interne SSD 250GB) und Daten auf D: (bei mir interne SSD 2TB)
    • RAM so viel wie möglich, jedoch min. 8GB. Je mehr desto besser. (siehe #8)
    • Damit ist alles sauber getrennt und gut ist. Bei mir dauert eine Neuinstallation Windows 10/Server 2019 inklusive Office 2019 max 1 Std. und alles steht mir wieder zur Verfügung.
    • Das interne Datenlaufwerk D: wird auf eine externe SSD (2TB) synchronisiert. Damit auch für den GAU gerüstet.
  28. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Den nutze ich auch seit vielen Jahren. Ebenso das AOMEI Patition Backup.
    Mit den Laufwersbuchenstabenfreigabe hat das allerdings nicht so funktioniert wie du es vorstellst.
    Ich musste ständig neu booten für die Freigabe. Die reservierten Buchstaben wurden mir manchmal erst gar nicht zur Auswahl angeboten bevor ich neu gebootet habe, und manchmal, wenn sie angeboten wurden, wurden sie aber nicht korrekt übernommen.
    Das könnte vielleicht auch mit meinem Dualbootsystem zusammenhängen. Damit kommt AIOMEI wohl nicht so ganz zurecht, und wärend des Bootvorgangs fuscht vermutlich das eine System dem anderen ins Werk.
    Ich war jedenfalls froh, als ich nach knapp einem Tag Fummelei dann endlich alle Laufwerkbuchstaben so eingerichtet hatte, dass sie korrekt eingestellt waren, und sich nicht mehr verändern.
    Zuletzt bearbeitet: 21 November 2019
  29. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Was die vielen Laufwerksbuchstaben betrifft, kann das über die Registry ganz einfach gelöst werden.
    Exprtiere Dir HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices und bearbeite es mit einem Texteditor (oder mit einem gescheiten Registrierungseditor).

    Da steht dann z.B. "\DosDevices\D:" und "\DosDevices\F:" Du mußt nur die Buchstaben wie gewünscht ändern, also z.B. G statt F und F statt D
    Dann die Reg-Datei wieder importieren und den Rechner neustarten - fertig.
    SkAvEnGeR und foh sagen Danke.
  30. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Mist. Jetzt habe ich die neue SSD (Samsung SSD 860) eingebaut, und sie wird nicht korrekt erkannt.

    Samsung SSD 860 EVO 500G ist in Slot1 des Mainboards.
    XP ist auf dieser Disk installiert.
    Unter Gerätemanager EIGENSCHAFTEN / Ereignisse steht:
    Das Gerät "IDE\DiskSamsung_SSD_850_EVO_500GB_______________EMT01B6Q\4&345e944c&0&0.0.0" wurde migriert.
    ID der letzten Gerätinstanz: SCSI

    Samsung SSD 860 EVO 500G ist in Slot2 des Mainboards.
    Win 10 ist auf dieser Disk installiert.
    Unter EIGENSCHAFTEN / Ereignisse steht:
    Das Gerät IDE\DiskSamsung_SSD_860_EVO_500GB_______________RVT03B6Q\4&345e944c&0&0.2.0 wurde aufgrund einer teilweisen oder mehrdeutigen Übereinstimmung nicht migriert. (das steht im XP Gerätemanager nicht)

    Was bedeutet "nicht mirgriert"??
    Das Samsung tool "Magican" erkennt nicht einmal, dass es eine Samsung SSD ist.
    Unter Eigenschaften "AHCI" z.B. steht, dass diese Eigenschaften nur für Samsung Laufwerke angezeigt werden. (sowohl in Win10 also auch XP)
    Kann es sein, dass mein Mainborad nur eine Platte im AHCI Mode laufen lassen kann??
  31. Nostradamus

    Nostradamus Zensur besteht aus Frechheit und Angst. Tucholsky

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  32. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Samsung Magican ist lt. Programminfo auf dem neusten Stand. (v4.5)
    AHCI ist global schon immer im BIOS aktiviert.
    Für jede einzelne Festplatte lässt sich AHCI im BIOS nicht konfigurieren, nur global.

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  33. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Die neueste Version von Magican ist (war vor vier Wochen) die Version 6!
    foh sagt Danke.
  34. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Ich kann nicht folgen, es ist eine neue SSD (Disk), warum ist da bereits Windows 10 installiert?
    Mit welchem Tool wurde das rübengeschoben?
    Wahrscheinlich liegt da das Problem, rück mal mit mehr Informationen raus.
  35. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Mit AOMEI Partition Assistent.
  36. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Ich würde O&O SSD Migration Kit empfehlen, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ganz offensichtlich hat deine Soft oder der Benutzer derselben da was vergurkt.
    Frage: wird nicht von Samsung selbst ein Tool zur SSD Migration mitgeliefert? Ich meine, sowas in Erinnerung zu haben.
    foh sagt Danke.
  37. foh

    foh Aktives Mitglied

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    So, das Problem lag daran, dass Samsung Magican selber nicht erkannt hat, dass es eine veraltete Version ist. (v4.5)
    Ich habe nun manuell gesucht, und die aktuelle 6.0 installiert, und sofort wurde alles, auch AHCI, als korrekt installiert angezeigt.
    Nur auf WinXP lässt sich die 6.0 nicht installieren, und die neue, zweite SSD wird in v 4.5 nicht als Samsung drive identifiziert.

    Allerdings steht im Win10 Gerätemanager nun bei beiden SSDs "Das Gerät IDE\DiskSamsung_SSD_8X0_EVO_500GB_______________RVT03B6Q\4&345e944c&0&0.2.0 wurde aufgrund einer teilweisen oder mehrdeutigen Übereinstimmung nicht migriert."

    Ich weiss immer noch nicht was das zu bedeuten hat. Im XP Gerätemanager steht das nicht.
    Könnte das daran liegen, dass mein Mainboard nur SATA2 und nicht Sata3 hat??
  38. Nostradamus

    Nostradamus Zensur besteht aus Frechheit und Angst. Tucholsky

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    Erstmal solltest dir die aktuelle Version installieren
    https://www.samsung.com/de/ssd/magiciansoftware/


    Des weiteren solltes du mal ein wenig differenzierter werden.
    Welches OS war z.B. gestartet von dem aus die Screens stammen, oder auch welches OS ist auf welchen Screen zu sehen.
    Bei einem kann ich nämlich sehen das AHCI aktiv ist.
    Schreiben tust aber oben

    Des weiteren ist die Platte von der geclont wurde noch aktiv? Wenn ja kann es Probleme mit der Seriennummer der Partition geben, wenn die von Quell und Ziel identisch sind.
    Kann man aber auch mit AOMAI sehen und ändern, z.B. aus
    1D27B6842B24411
    1D37B6842B24411
    machen.

    Dann fällt mir noch ein XP unterstützt von Haus aus kein Alignment
    Festplatten Alignment unter Windows XP

    Geht aber auch mit AOMAI
    Rechtsklick Partition---> Erweitert--> Partition ausrichten--> Optimiert
    Kommt die Meldung ist bereits Optimiert abbrechen, dann hat AOMAI das beim Cloenen schon gemacht.
    Aber bei allen anderen Portionen nachschauen ob die es sind.

    Zukünftig beim erstellen von Partitionen bei AOMAI immer erweitert wählen und dort dann SSD Partitionsausrichtung SSD Optimiert wählen, wenn es das nicht schon ist.
    Auch für normale HDDs, das es nur für SSD ist, das ist Blödsinn.
    Seit Win7 oder gar Vista werden Partitionen immer Alignment ausgerichtet, wenn man es mit der Windows Datenträgerverwaltung macht.
    Nur unter XP nicht, da sollte man unbedingt die Eigene Datenträgerverwaltung von XP vermeiden und Tools wie AOMAI nutzen
    foh sagt Danke.
  39. foh

    foh Aktives Mitglied

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    [/quote]

    Habich doch. Vermutlich haben sich unsere Postings überschnitten. Bitte mein Posting über deinem beachten!!!

    Geschrieben habe ich oben differenziert, dass XP auf SSD1 ist und win10 auf SSD2.
    Nur bei der Angabe 860 bei SSD1 hatte ich mich vertan. Ist eine 850. Sieht man ja auf dem Screeshot.
    Magican 4.5 hat auf beiden Systemen das selbe angezeigt. AHCI auf SSD1 aktiv, SSD2 keine Angabe, weil sie von Magican nicht erkannt wurde.

    Nee, is ja ausgebaut.

    Hatte ich mit Partition Assistant schon gemacht.

    Wie gesagt, war alles korrekt konfiguriert, war nur ein Magican v4.5 Fehler.
    Magican 6.0 hat mir dann auch ein Firmwareupdate für die 850 angeboten, was von der 4.5 ebenfalls nicht erkannt wurde.
    Ich schätze mal, in der 4.5 liegt eine veraltete Verlinkung zum Samsung Server. Und wegen sonem Bagatellfehler macht man sich dann verrückt.

    Was "Nicht migriert" zu bedeuten hat, weiss ich immer noch nicht.
  40. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    ALSO: Bei so einer vermurksten Konstellation bin ich nun raus!

    Altes Mainboard, aktuelle SSD mit XP :icon_confused:, irgendwas geclont - alles irgendwie sehr konfus

    Installier ein Win10 auf der neuen SSD, packe die an SATA-Port 0/1, stelle das als Haupt System ein und virtualisere dein XP
    Oder lass XP und Win 10 auf unterschiedlicher Hardware laufen.

    Aus dem Ursprungs-Problem aus Post #1 ist ja gleich ein ganzer Wust an weiteren Problemen entstanden - da vergeht einem irgendwann die Lust zu lesen.

    Also nix für ungut - Aber Ich bin Raus! :icon_prost:
    Antitrack und eumel_1 sagen Danke.
  41. foh

    foh Aktives Mitglied

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    ???
    Wieso denn vermurkst? Und wieso sollte für 2 Systeme 2Lappis benutzen?? Das machts unhandlich.
    Und wieso sollte ich win10 auf die erste HD installieren? Dann würde mein XP nicht mehr booten wenn die erste SSD mal aufgibt, weil von der zweiten SSD ohne die erste SSD nicht gebootet werden kann.
    XP ist mein Hauptsystem. Audio Workstation. Win10 brauche ich bislang doch nur einmal im Monat für die Steuer, und im Zeifelsfall um das XP, falls meine Backup Konfigurationen mal schief laufen sollten, zu reparieren.
    Aber das hatten wir schon in diesem alten Beitrag->
    https://www.cc-community.net/thread...loader-konfigurieren-wie.116118/#post-1297100

    Es läuft alles bestens, genau so wie es sein soll.
    Nur was "Nicht migriert" zu bedeuten hat, weiss ich immer noch nicht.

    Als nächstes checke ich den Plan mit der Ramisk und 8GB Ram für die beiden 32bit Systeme aus.
    Falls es nix bringt kann ich den Ram zurück geben, oder stelle um auf win10 64 bit.
    Mit der neuen SSD läuft Win10 32bit aber schon in einem erträglicheren Tempo, solange es nicht zum Auslagern kommt. Einmal im Monat wäre das auszuhalten ;-)
    Der Datentransfer von SSD zu SSD ist nun auch ca. 10x schneller als von SSD zu HD.
    Also alles wird immer besser, ohne das ich mein treues Lappi aufgeben muss :-)
  42. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Das mit der RAM-Disk kann gut funktionieren. Ich habe das mit Window 7 mal gemacht, bevor ich auf 64 Bit umgestiegen bin. Da ergibt es natürlich keinen Sinn mehr, RAM ins RAM auszulagern. Da Du unter 32 Bit aber nur weniger als die Häfte Deines RAM nutzt, kannst Du den brachgliegenden Teil gut für die Auslagerungsdatei verwenden.
  43. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Naja, wenn du mit einem 64bit System eine RamDisk nutzt kannst du alle temporären dateien, die du nach einem neustart eh nicht mehr brauchst, gleich ins Ram auslagern damit so deine SSD weniger geschreddert wird. Z.B. die Internetexplorer, FF, Chrome usw schaufeln ordentlich Gigamäßig temp dateien herum, selbst wenn du kaum surfst. Nur für das Image der Tabs. Ebenso schauts z.B. mit dem Image für den System Ruhemodus aus, falls der an ist, usw
  44. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Ja, an die SSD habe ich auch schon gedacht. Deshalb habe ich den Firefox auch schon gebremst. Er speichert jetzt nicht mehr alle 15 Sekunden sondern nur noch einmal in der Minute. Vielleicht optimiere ich das demnächst noch...

    Das Image für den System Ruhemodus in die RAM-Disk zu legen, wird aber schwierig. Wie soll das gehen. Wenn ich die SSD schonen will, muß ich auf den Ruhemodus verzichten. Dabei nehme ich an, daß Du den Ruhezustand meinst, der standardmäßig ja auch beim Energiesparen aktiviert wird.

    Oder meinst Du diesen Killer, der seit Windows 8 standardmäßig aktiviert ist, so daß Ausschalten nur noch Schlafen ist. Das habe ich deaktiviert.
  45. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Den FF cache kannst du getrost ins Ram auslagern.

    Wieso sollte man die Ruhezustand Imagedatei nicht ins Ram auslagern können?
    Meinst du der Ruhezustand schaltet das Ram ab??
    hm. Keine Ahnung, ich hätte gedacht der Ram hält die daten im Ruhezustand.
    Zumal ich den Ruhezustand eh nicht nutze habe ich mich dazu noch nicht genauer informiert.
    Welchen Ruhemodus ich meine, weiss ich selber nicht, weil ich diese Funktionen auch immer alle deaktiviere.
    Ich wusste jetzt gar icht, dass es verschieden Ruhezustände gibt die dafür ein Image erstellen. o: Standby und Ruhezustand nach timeout, wäre die selbe Funktion, dachte ich. Nicht?
    Zuletzt bearbeitet: 24 November 2019
  46. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Ich weiß nicht, wie genau Deine Kenntnisse zum Energiesparen ab Windows Vista sind. Du arbeitest ja noch hauptsächlich mit XP. Deswegen hole ich etwas weiter aus:

    Unter Windows XP gab es Standby und Ruhezustand. In beiden Fällen konnte man die Programme offen lassen und nach der Arbeitspause war alles wieder da. Der Unterschied: Beim Standby wurden alle Geräte angehalten und stromlos geschaltet. Nur der Arbeitsspeicher wurde weiter mit Strom versorgt. Dann war aber alles weg, wenn der Strom ausfiel. Im Ruhezustand wurde der Inhalt des Arbeitsspeichers in die hiberfil.sys auf der Festplatte geschrieben, und der Strom dann ganz abgedreht. Man hatte also entweder oder. Seit Vista hat man mit "Energiesparen" standardmäßig immer beides. Wenn die Stromversorgung weiter läuft, ist der Rechner genau so schnell wieder wach, wie mit Standby, und wenn der Strom ausfällt, hast Du hat den Ruhezustand. Also auch dann, wenn Du eigentlich Standby machst, wird der Ruhezustand vorbeitet und der Arbeitssoeicher in die hiberfil.sys gesichert.

    Unter XP wird die SSD mit Standby also nicht sonderlich belastet, ab Vista mit Energiesparen aber schon!

    Nun ist es aber so, daß man die hiberfil.sys nicht verschieben kann. Die liegt immer auf der Windows-Partition. Ansonsten könnte man vielleicht auf die Idee kommen, sie auf eine HDD zu legen, um die SSD zu schonen. Aber wie gesagt, meines Wissens geht das nicht. Also kann man die hiberfil.sys auch nicht in die RAM-Disk legen.

    Das würde aber auch dann nicht gehen, wenn man die hiberfil.sys grundsätzlich verschieben könnte. Denn die hiberfil.sys soll ja den Inhalt des RAM aufnehmen, und ein großer Teil davon wäre die RAM-Disk, die so auf sich selbst gesichert werden würde, was zur Folge hätte, daß Du hier eine Endlosschleife produzierst. Aber auch wenn es gehen würde, hätte es keinen Sinn, denn die hiberfil.sys soll den Inhalt des RAM ja sichern, damit Du den Strom abschalten kannst (auch beim Ruhezustand unter XP). Wenn Du das dann aber tatsächlich machst, verliert die RAM-Disk alles und die hiberfil.sys wäre weg. Der Effekt wäre der gleiche wie ein Systemabsturtz oder ein kurzes Drücken der Reset-Taste. Du könntest statt Standby oder Energiesparen anzustoßen auch gleich den Netzschalter ausknipsen.

    Und nun zurück zur SSD: Da die hiberfil.sys immer auf der Windows-Partition, also Deiner SSD liegt, wird beim Ruhezustand oder Energiesparen immer fleißig auf die SSD geschrieben, und zwar umso mehr, je voller Dein RAM ist. Wenn Du große Programme offen hast, die viel RAM belegen, muß das in die hiberfil.sys und damit auf die SSD gesichert werden, ebenso der Inhalt der RAM-Disk. Und letztere ist besonders tückisch. Wenn Du vor dem Energiesparen die geöffneten Programme entlastest, indem Du z.B. die geöffneten Dateien speicherst, entlastest Du damit auch das RAM und es wird entsprechend weniger in die hiberfil.sys geschrieben. Die kann nämlich so groß sein, wie sie will, Windows beschreibt sie beim Energiesparen nur soweit wie nötig. Und bei der RAM-Disk ist das in der Regel immer das volle Paket. D.h., wenn Du eine 8GB RAM-Disk hast müssen 8GB in die hiberfil.sys geschrieben werden, auch wenn das RAM-Laufwerk leer ist.

    Je nach RAM-Disk kannst Du die zwar auch auf Fetplatte sichern, aber das ergibt für temoräre Dateien und die hiberfil.sys ja keinen Sinn.

    Das oben gesagte gilt für 64-Bit Systeme.

    Darüber wie es unter 32-Bit aussieht, kann ich jetzt nur spekulieren. Ich erinnere mich auch nicht mehr, wie ich das damals gemacht habe. Ich vermute, daß die RAM-Disk immer ihren Inhalt verliert, wenn das System in den Ruhezustand geht, weil die RAM-Disk ja in einem Bereich liegt, den Windows nicht verwalet und somit auch nicht in die hiberfil.sys sichert.
    w0hnzimmer und foh sagen Danke.
  47. foh

    foh Aktives Mitglied

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    ps: wozu der FF ständig images der Tabs erstellen muss, welche im Durchschnitt täglich mehrere GB ausmachen, vertsehe ich ohnehin nicht.
    Wenn der FF alle 15 Sekunden abstürzen würde, würde das vielleicht Sinnmachen, aber ansonsten braucht man diese Images eigentlich gar nicht und kann sie komplett abstellen. Die Speicherung der sites in der Chronik reicht völlig aus, um die Tabs im Absturzfall wieder herzustellen, und das wären nur wenige KB, statt GB.
    Kannst du diesem Unsinn einen Sinn abgewinnen?
  48. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Zum FF: Du hast recht, das könnte ich auch komplett abstellen. Der Firefox stürzt so selten ab, und die Datemnenge, die er da auf die Platte schaufelt ist wirklich exorbitant.
  49. foh

    foh Aktives Mitglied

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    OK, verstanden. Hätte nicht gedacht, dass der Ram im Standby, äh Ruhemodus, völlig stromlos ist, und hätte auch nicht gedacht, dass es keine Möglichkeit gibt den Hiberfile zu verschieben.
    Danke für die Erklärung ... jetzt weiss ich auch aus welchem Grund ich diese ganzen Stromsparmodi rein aus dem Bauchgefühl schon immer deaktiviert hatte ;-) (außer natürlich Bildschirm aus) und ja, bei neueren Systemen habe ich mich damit überhaupt noch nicht weiter beschäftigt, außer: Wie abschalten.

    Stromausfälle hatten mir in den letzten 20 Jahren noch nie Probleme bereitet, denn ich habe ja einen Akku im Laptop.
    Daher steht der Vorteil des Hiberfile m.E. in überhaupt keinem gesunden Verhältnis zu den Nachteilen die er verursacht.
  50. foh

    foh Aktives Mitglied

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    Hier hatte ich mal ein paar Möglichkeiten zusammengesammelt, bin aber noch nicht zum testen gekommen.
    Vielleicht weisst du welche Variante die Beste ist?

    1.
    The best suggestion is to turn session restore OFF.
    about:config
    browser.sessionstore.resume_from_crash to FALSE
    (scheint mir unsinnig zu sein)
    ----------------------------
    2.
    Just create new logic value called: "browser.sessionstore.enabled" and set it to false and it will disable Session restore service.
    (hört sich am zutreffendsten an)
    ----------------------------
    3.
    use the AddOn called Session Manager to restore any browsing session, including crashed browsing sessions.
    (Online session store)
    ----------------------------
    4.
    I got 16GB of RAM, so I decided that FIrefox shouldn’t use my SSD for storage in the presence of plentiful fast RAM.
    browser.cache.disk.enable = false
    browser.cache.memory.enable = true

    (klingt auch gut. Wenn das Session image nur im Memory/Ram ist, würde FF auch nach FF Absturz restoren, und die SSD bleibt völlig verschont. So wäre es am sinnvollsten)
    ----------------------------
    5.
    The definite solution: RAMDisk for profiles and cache!
    There’s a free version from dataram that should suffice. Set cache location via about:config, and the profile using the profile.ini in AppData/Roaming/Mozilla/Firefox. It does make a difference, since FF pretty much writes a lot (take a look at the various profile files). Just make sure, the Ramdisk DOES NOT perform background updates – it would defeat the purpose. Instead, save the 1-2 GB image initially and perhaps every once in a while. (It will be saved automatically on shutdown). Saves me 500k Writes per week
    ----------------------------
    Zuletzt bearbeitet: 26 November 2019