Win 10 auf USB klonen

Jonas92

Bekanntes Mitglied
ich möchte meinen PC mit win 10 (64bit) neu aufbauen. Zur Sicherheit will ich die vorhandene Installation win 10 (32bit) auf einen USB-Stick klonen, damit ich evtl. darauf zuzrückgreifen kann.
Ich habe mit Acronis und auch mit macrium die Festplatte geklont (auf eine externe Festplatte und auf einen USB-Stick). Beim Booten kommt aber immer "inaccessible boot device". Alle Optionen, diesen Fehler zu beheben, schlugen fehl.
Ich möchte doch nur mein altes Win 10 mit den entsprechenden Einstellungen booten können, falls es Probleme mit der Neuinstallation gibt.

Danke für Hinweise und
Grüsse

Jonas92
 

silverrider

The One and Only
Hallo @Jonas92 probier mal:
Und berichte ob es geklappt hat!

silverrider
 

silverrider

The One and Only
@silverrider : Kann man mit WinToUSB tatsächlich auch klonen, oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?
Ja, wird gerne übersehen @dodo :

Zitat
Clone Windows 10/8/7 to USB/Thunderbolt drive as portable Windows.
Zitat ende

Und hier noch einmal die Orginalseite:
 

overdrive

Tüftler
Wenn es darum geht, ein System zu clonen, denke ich schon, dass WintoUSB ein Weg ist
Aber - gibt es auch einen Weg zurück? Denn schließlich und endlich will ich ja im Falle des Falles wieder ein lauffähiges System auf Platte haben - da genügt mir ein lauffähiges OS auf dem Stick nicht.
Hat das wer probiert, das System vom Stick mit Hilfe bekannter Programme (Macrium, AOMEI Backupper etc.) wieder boot- rsp. lauffähig auf die Platte zurück zu bringen?
 

Jonas92

Bekanntes Mitglied
Physisch auf USB.
Meldung "Die kostenlose Version unterstützt keine Windows 10 Pro Betriebssysteme". Whatever it means.
 

Jonas92

Bekanntes Mitglied
Besten Dank für den Tipp. WinToUSb schreibt ein bootfähiges "Image" auf denn USB-Stick.
Aber: Ich habe meine Festplatte partioniert in C: Windows und D:Programme. WinToUSB "klont" aber nur die Windows-Partition, nicht die gesammte Festplatte. So muss ich mein Eingangspost ergänzen:
Ich möchte doch nur mein altes Win 10 mit den entsprechenden Einstellungen auf C: und den Programmen auf D: booten können, falls es Probleme mit der Neuinstallation gibt.
Allen Helfern schon mal Danke und good night für heute.
 

Rubb

Rover
Aaaalso, hatte einmal ein WinToUSB (allerdings die Bezahl-Version) damit konnte man ein https://en.wikipedia.org/wiki/Windows_To_Go als Laufendes OS vom USB-Stick (mit den Treibern des Eigenen Rechners) erzeugen, mit einer Datei mit der Endung *.vhd.
Der Stick konnte bootable mit diversen Boot-Features wie UEFI und MBR Möglichkeiten arbeiten... Problem dabei sind aber Einige Dateien, die MS in den Neuen ISOs nicht mehr in der Arbeitenden Funktion mitliefert .... :icon_tsts:
In der Pro-Version werden die installiert ..

Eine weitere Möglichkeit wäre, das Programm rufus.ie (Kostenfrei und zauberhaft - Install- und Portable-Version :yo ) das dieses OS mit WinToGo auf einen USB Stick zaubert, allerdings sind dann im Laufenden OS keine weiteren separaten Arbeits-Partitionen, sondern nur eine Partition und die Boot-Partition (Die Allerdings auch zaubern kann! :D )

So hier die Links
https://rufus.ie/

https://github.com/pbatard/rufus
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Ein startfähiges Windows auf USB-Stick haben, kann sehr sinnvoll sein. Was @Jonas92 vor hat, scheint mir (wenn ich ihn richtig verstanden habe) aber für seinen Zweck ungeeignet! Es bedeutet, viele Klimzüge anzustellen, damit es funktioniert.

Vermutlich willst Du die Neuinstallation ähnlich aufbauen, wie die alte, das heißt, auf C liegt das System und auf D Deine eigenen Dateien. Du mußt also nur C neu machen. Dafür startest Du die Windows Installation von DVD oder Stick, wählst als Installationsort Deine alte C-Partition aus, löschst sie und klickst auf Weiter. Windows richtet sich die Partition dann neu ein, da brauchst Du Dich nicht drum zu kümmern. Die übrigen Partitionen bleiben völlig unangetastet!

Von Acronis und Macrium hast Du sicher ein Bootmedium. Wenn nicht, mach Dir jetzt eins für die Wiederherstelung im Notfall, und dann machst Du damit ein Image (zur Sicherheit mit beiden Programmen), kein Klon, ein Image und nur von der Systempartition. So bekommst Du eine einzelne (komprimierte) Datei, mit der Du im Notfall den alten Zustand wieder herstellen kannst. Dabei würde zwar Deine Neuinstallation gelöscht, aber von der könntest Du ja vorher ggf. auch ein Image machen. Die Image-Datei kannst Du ablegen, wo Du willst, nur natürlich nicht in der Windows-Partition.

Alle Optionen, diesen Fehler zu beheben, schlugen fehl.
Nun hast Du schon den Klon, und ich weiß nicht, welche Versuche Du unternommen hast. Nach meiner Vermutung kann es für den Fehler zwei Ursachen geben.

Beim Klonen wird auch der Bootmanager von Windows geklont, und der findet jetzt den richtigen Pfad nicht mehr. Den kannst Du aus Deinem laufenden Windows heraus über die Kommandozeile oder mit EasyBCD korrigieren:
https://neosmart.net/EasyBCD (Die kostenlose Version reicht.) Aber dann mußt Du Dich erst noch da einarbeiten. Der Weg über das Image scheint mir einfacher.

Möglich ist auch, daß Windows nicht von USB starten kann. Da könnte Dir WinToUSB helfen, aber das kenne ich nicht, und es würde bedeuten, den Klonprozeß erneut laufen zu lassen.
 

Jonas92

Bekanntes Mitglied
@ Richard Wagner: Besten Dank für deine ausführliche Antwort!!!
Noch einige Erläuterungen: Ich habe bisher win 10 32 bit, auch ein älteres Office-Paket, außerdem einige alte Programme, die gut laufen. Alles auf einer partionierten SSD.
Ich möchte auf win 10 64bit umsteigen, auch ein neues Office-Paket installieren, aber auch einige alte Progs weiter benutzen.
Zur Sicherheit wünsche ich mir die vorhandene Konfiguration auf USB-Stick / externe Festplatte, um im Notfall hierauf zurückgreifen zu können, weil ich schon früher böse Überraschungen erlebt habe.
Neue Installation auf vorhandener SSD, alte Installation auf bootfähigem USB / externe Festplatte.

Grüsse
Jonas92
 

Mr. Big

old geezer
@Jonas92
Wie wäre es wenn du deine aktuelle Festplatte einfach ausbaust und diese durch eine neue ersetzt?
Auf der neuen SSD dann dein neues System aufspielen und wie gewünscht konfigurieren und deine alte Festplatte als Backup-System aufbewahren.
Falls du die alte Festplatte auch in den Rechner haben willst nimmst du einfach einen Umschalter
z. B. sowas
1612205788450.png

Damit kannst dann immer zwischen den Platten umschalten.
 

Jonas92

Bekanntes Mitglied
Habe auch schon daran gedacht, eine neue Festplatte zu installieren, und die alte aufzubewahren. Aber warum kann eine externe USB-Festplatte nicht als "Klon" dienen und über das Bootmenu "umgeschaltet" werden?
Bei den Umschaltern gibt es bei Amazon (natürlich auch bei anderten Anbietern) ganz unterschiedliche Bauformen. Was wäre empfehlenswert?

Grüsse
Jonas92
 

Rubb

Rover
Hier noch ein Hinweis, wie man arbeitende Profile eines Laufenden Win-OS "prächtig" Kopieren kann (die Nötigen Programme des laufenden Windows sollten aber schon Installiert sein ...

Hier die Site
http://forensit.com/

Und hier das "Zauber-Programm" zum Kopieren und auch "Vermehren, Verdoppeln, Kopieren" Bestehender, Eingerichteter Konten. (ggf. die *.msi mit 7-zip Entpacken, danach als Admin damit arbeiten!)

Move Computer -->> Transwiz 1.17
https://www.forensit.com/move-computer.html
Transwiz - User Profile Transfer Wizard - makes it easy to transfer your personal data and settings to a new computer.

die DLs finden sich hier

https://www.forensit.com/downloads.html
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Möglicherweise ist so ein Umschalter auch überflüssig. Schau doch mal auf Dein Board und ins BIOS. Wenn Du noch einen SATA-Port frei hast, kannst Du die neue Festplatte dort anschließen und brauchst keinen Umschalter zu kaufen. Voraussetzung dafür ist, daß Du im BIOS einzele SATA-Ports deaktivieren kannst. Manchmal geht das. Dann ist es so, als wäre die SSD gar nicht da.

Ich habe aber noch nicht verstanden, warum Du unbedingt einen Klon auf ein externes Laufwerk machen willst...
 

Jonas92

Bekanntes Mitglied
@ Richard Wagner: Ich möchte die alte Konfiguration mit C: Win 10 und D: Programme als eiserne Reserve behalten. Wenn die neue Installation (von 32 auf 64bit mit weiteren Änderungen) "zickt", möchte ich einfach die alte Konfiguration zur Hand haben.

Mein Board ist ein Asus H81l Plus, 1150 ITX. Anschlossen eine SSD und eine HD. Leider ist das alles ziemlich unübersichtlich verbaut,. Einen Umschalter für die Frontseite kann ich nicht unterbringen.
Grüsse

Jonas92
 

silverrider

The One and Only
@Jonas92 MIt einem Backup-Programm wie Macrium Reflect, kannst du ein Backup deiner aktuellen Platte machen und wenn du was vergessen hast, kannst du das Backup entweder mit der
Boot-DVD/Stick usw. mounten und auf die Daten zugreifen oder auf dem neu installierten OS mit installieren Macrium Reflect jederzeit die gesicherten Partitionen als Buchstabe mounten und
dort auf alles zugreifen!
Das reicht doch für deine Belange aus, oder?
 

Mr. Big

old geezer
Kauf einfach einen andere SSD und spiele da dein neues System auf.
Die alte Festplatte hebst du auf und wenn alles gut läuft kannste die alte Festplatte zusätzlich in den Rechner einbauen um sie als zusätzlichen Speicher zu nutzen.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Ich möchte die alte Konfiguration mit C: Win 10 und D: Programme als eiserne Reserve behalten.
Genau das kannst Du ja auch mit einem Image erreichen, wie oben schon erwähnt und von @silverrider wiederholt. Das dauert im Ernstfall fünf Minuten, um den aktuellen Zustand des neuen Systems zu sichern, bevor du das Image des alten zurück kopiert, und noch einmal fünf Minuten, um das Image vom alten System aufzuspielen. Es soll ja nur eine Notlösung sein. Etwas anderes wäre es, wenn Du unbedingt das Ding mit dem Klon auf eine Externe lösen willst, nenn es Ehrgeiz, Ego oder einfach Lust am Spiel. Aber der einfachste Weg geht über ein Image oder eine zweite SSD.

Hat hier eigentlich schon jemand DriveSnapshot genannt?
Nö... obwohl das Programm auch gut ist. Aber er ja ja schon Acronis und Macrium. Das sollte reichen.
 

Jonas92

Bekanntes Mitglied
Geht das mit einem Image auch, wenn ich die neue Installation mit win 64bit mit GTP-Formatierung mache und die alte mit win 32bit mit MDR? Kann ich dann das alte Image zurückspielen?
Habe jetzt meine bestehende Install auf die 2. festplatte im Rechner (keine SSD) mit Acronis geklont. Funktioniert auch nicht. Es kommt nicht mal eine Fehlermeldung, sondern es wird gesucht und gesucht. Somit habe ich Zweifel, ob eine 2. SSD etwas bringt.
Vielleicht gibt es ja weitere Tipps, bin noch hoffnungsvoll.
Grüsse
Jonas92
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Geht das mit einem Image auch, wenn ich die neue Installation mit win 64bit mit GTP-Formatierung mache und die alte mit win 32bit mit MDR?
Du meinst vermitlich nicht den Mittel Deutschen Rundfunk, sondern den Master Boot Record, also MBR. - Ja, das geht auch, aber nicht so einfach, und das hat nichts mit der (angeblichen?) Zicke Acronis zu tun. Das habe ich bei meinem Vorschlag nicht bedacht. Ich bin davon ausgegangen, daß Du Deine Daten-Partition läßt, wie sie ist und nur C:\ neu belegst. Dann hättest Du auf D:\ sicher genug Platz gehabt, dort das Image zu speichern oder hättest es auf eine externe Platte tun können.

Die Hürde liegt nicht bei 32 oder 64 Bit, sondern beim Festplattenlayout MBR oder GPT. Da genügt es nicht, nur die C:\-Partition zu sichern oder zurück zu spielen.

In diesem Falle müßtest Du die gesamte Festplatte/SSD als Image speichern und wiederherstellen. Das wird entsprechend groß, je nachdem, wie groß Deine Datenpartition ist. Außerdem wird es dann unübersichtlich und kritisch, wenn Du an Deinen eigenen Dateien zwischen drin etwas änderst.

Alternativ könntest Du mit einem Festplattenmanager das Layout von MBR auf GPT oder wieder zurück ändern. Dann kannst Du mit einem Image nur von der Systempartition arbeiten. Die EFI-Partition nicht vergessen. Davon würde ich Dir aber abraten. Das Risiko, daß bei diesem Hin- und Hernachher gar nichts mehr bootet, wäre mir zu groß.

Wie kriegst Du also die geklonte Festplatte ans Laufen?

Zunächst frage ich mich, warum Du auf GPT gehen willst? Du schreibst ja nichts von einer neuen SSD, die für MBR zu groß wäre. Du kannst sie also als MBR-Datenträger belassen. 64 Bit ist kein Grund für GPT. Das geht genau so mit MBR. GPT brauchst Du nur, wenn Du in Deinem UEFI-BIOS den Legacy Modus unbedingt abschalten willst. Wenn Du SecureBoot oder Bitlocker mit TPM haben willst, mußt Du das machen. Davon schreibst Du aber nichts. Also laß es bei MBR und mach nicht mehr Baustellen gleichzeitig auf, als nötig!

Wenn Dein BIOS noch im Legacy-Modus arbeitet, ist es gut, sonst stelle es zurück. Die SSD bootet vermutlich noch. Schalte den Rechner aus und schließe die Festplatte an einen zweiten SATA-Port an, die Originale SSD an den Port, wo sie bisher auch war. Dann startest Du Macrium Reflect am besten von der Boot-CD und machst den Klon sicherheitshalber noch einmal, es sei denn, Du hättest es schon genau so gemacht. Im Prinzip geht das auch mit Acronis, aber ich glaube, Macrium ist etwas zuverlässiger. @silverrider wird mir da sicher zustimmen, aber vielleicht ist das auch nur ein Vorurteil. Möglicherweise kannst Du auch aus dem laufenden Windows klonen, aber die Boot-CD schadet nicht. Schau Dir die Optionen im Macrium genau an.

Dann klemmst Du die SSD ab (Rechner ausschalten;)), läßt die Festplatte mit dem Klon aber an ihrem Port. Zum Starten mußt Du möglicherweise den Bootmanager vom BIOS benutzen, um die Festplatte auszuwählen. Wahrscheinlich wird sie aber gefunden. Und dann sollte es entweder klappen, oder eine Meldung geben.

Wenn es eine Meldung gibt, daß irgend etwas nicht funktioniert, brauchst Du von Macrium die Boot-CD, um Startprobleme zu beheben. Ich bin jetzt nicht sicher, ob das mit der Testversion geht. Wiederherstellen auf andere Hardware (Universal Restore?) geht mit der Testversion nicht, aber das brauchst Du auch nicht. Wenn es mit der Testversion nicht geht, mußt Du kaufen oder Dir die CD von einem Freund leihen oder es wird komplizierter... Solltest Du die Boot-CD noch nicht haben, mach Dir zuerst eine.

Wenn das mit der Boot-CD aus irgend einem Grunde micht geht, brauchst Du die Kommandozeile oder ein Hilfsprogramm wie Easy2Boot.

Der Grund, warum es nicht geht, wenn es nicht geht, ist der, daß die neue Partition, auf die Du geklont hast, eine andere interne Bezeichnung (Seriennummer, ID oder was auch immer) hat, der Bootmanager aber nach der alten Partition sucht. Außerdem könnte es zu Irritationen führen, weil der Klon an einem anderen Port hängt...

Wenn Du mit der Neuinstallation beginnst, klemme die Festplatte mit dem Klon ab, damit Windows nichts mit den Boormanagern verwürfelt. Sobald Windows neu installiert ist, kannst Du Deinen Klon wieder anschließen und über die Bootreihenfolge vom BIOS beliebig hin und her wehseln.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jonas92

Bekanntes Mitglied
@ Richard Wagner: Besten Dank für die ausführliche Erläuterung!!! Ich habe einige Zeit gebraucht, um alle Hinweise zu berücksichtigen. Mit Macrium Reflect habe ich tatsächlich einen bootfähigen Klon auf meiner 2. Festplatte hinbekommen. Ist zwar grottenlahm; macht aber nichts. Ich werde mir eine 2. SSD kaufen und entsprechend deiner Tipps einbauen.
Der legacy-Modus war auf "native" gesetzt, habe ich umgestellt. Bedeutung ist mir aber nicht klar.

Nochmals herzlich Dank und
Grüsse
Jonas92
PS: Den MDR kenne ich nicht so wirklich, deshalb wohl der Patzer.
 
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