Welches Linux für Pentium 2???

Erdbeer

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Welche Distrubition wäre für einen P2 400 sinnvoll.
Er soll einen FTP Server zur verfügung stellen.
Geht das überhaupt mit so einem Prozzi??
 

Belzeboter

Zombie
Klar geht das :yo

Wenns ne ganze Distri sein soll z.B.:
- Suse 5.3 oder 6.4
- Damn Small Linux
- Knoppix (aud HD install.)

Es geht aber auch jede moderne Distri wie Debian, Mandrake.....
Ressourcenfressend ist meist nur das neue KDE, wenns wirklich nur
FTP & Co sein soll, braucht man ja kein GUI ;-)


-Belzeboter-
 

da_seed

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128 Mb RAM sollten es aber schon sein, 64 gehen auch noch. Drunter wird es aber haarig. Im Zweifel kann man sich ja auf der Mühle einen schnellen, schlanken Kernel kompilieren. Ein Kollege hat mal ein ganzes Wohnheim mit einem P II 350 versorgt....
 

Erdbeer

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Da ich eine ziemliche Niete auf Linux bin soll es schon eine GUI sein.
Also Susue oder??
Wie funzt eigentlich der LinuxMuli??
 

kawabonga

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Erdbeer: "ohne Gui" meinte ich jetzt ohne direkte Bildschirmausgabe. Die haben oft webserver drauf ... dadurch kannste die über ein webinterface bequem ausm Browser (an einem anderen Computer) bedienen.

Evtl. wäre der ct server was für dich ... einfach mal danach googlen ...
Is relativ Dau-sicher ... Einarbeitungszeit vielleicht einen Abend, wennde noch nie was mit Linux am Hut hattest.

Dank sehr steiler Lernkurve machts sogar richtig Spaß, wenn man davor nur mit Windows Kisten zu tun hatte :yo
 

aMan

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@ct-server
ach gottchen, ich kenn mich schon ein bisschen (nicht wirklich gut) mit linux aus, und habs nicht geschaft das monster zu installen.

ich hab dann susi 9.3 genommen. das meiste konfiguriere ich in den config dateien, aber auch so einiges mit yast (1). beim neuen susi (10) ist yast 2 auch auf der kommandozeile verfuegbar (also per ssh). mit dem sollte dann alles zum konfigurieren gehn..

zur install auf so einer kiste:
ich hab einen p2 350 mhz und ich glaub ich hab da einen 128er riegel sdram reingesteckt. laeuft tadelos (sind aber auch nur max 4 pc's). allerdings macht er bis jetzt nur dhcp und traffic zaehlen (inkl. apache, mysql, und ntop)
das ding ist die meiste zeit bei 99% idle. (load average 0.00)

@gui
ich hatte meinen jetzigen server vor ca 2 jahren noch produktiv im betrieb. eine mdk vers. aus dem jahre 2004 ist da ohne probs gelaufen (sogar inklusive kde)

mfg aman..
 

kawabonga

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Damn Small Linux (Google) evtl. noch ?

Keine Ahnung ... bin auch nicht der Linux Oberscheffe, ich bastel da halt ab und an rum und irgendwann läufts dann - und läuft und läuft und läuft :)
 

Lumumba Man

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Belzeboter schrieb:
Suse 5.3 oder 6.4
Ich glaube kaum, daß die noch gepflegt werden. Insofern sollte man unbedingt die Finger von so alten Versionen lassen, sonst hat man hat sich verdammt schnell ein Rootkit eingefangen.

Belzeboter schrieb:
Ressourcenfressend ist meist nur das neue KDE
Das ist (zumindest im Vergleich zu früheren KDE-Versionen und zu aktuellen Gnome-Versionen) schlicht falsch.


Bei einer Kiste mit weniger als 128 MB macht eine GUI keinen Sinn. Wenn eh nur ein paar Dienste a la FTP zur Verfügung gestellt werden sollen, ist das eh überflüssig.


Gruß,
Lu
 

Nauticat33

Bekanntes Mitglied
Ich betreibe hier ein debian sarge auf einem K6-333 mit 64MB RAM. Viel Spaß macht das nicht, aber es macht Spaß *g*. Zum Surfen auf den Boards, für xchat und sylpheed reicht es allemal und die Konsole sieht einfach hübscher aus, wenn sie einen netten Rahmen hat (Ok, ok... das geht natürlich auch mit einer Framebuffer Konsole, ich weiß...). KDE würde ich auf dieser Kiste allerdings nun wirklich nicht installieren wollen. Das ist zwar deutlich flotter geworden, wie Lumumba Man richtig bemerkte, aber so fix wie xfce oder der »Fill_in_the_blank_with_whatever_f_word_you_like_at_the_time Virtual Window Manager« (fvwm) ist es natürlich nicht.

Gruß,
nauticat
Gnadenwiesen-Betreiber für IT-Zubehör
 

DrSnuggles

Xanatos
jede aktuelle Distri eignet sich, nen abgespeckter Kernel macht sinn und ne schlanke GUI. Evtl. läuft sowas wie Xfce noch gut.
 

Nauticat33

Bekanntes Mitglied
Ja, stimmt, Snuggles. Hatte ich vergessen zu sagen. Das sarge bei mir hat natürlich einen eigenen Kernel spendiert bekommen. Das bringt natürlich was. Es geht ja auch wieder auf Weihnachten zu, ist also sowieso die Zeit für frisches Gebäck ;o) Und ja... xfce läuft hier ganz ordentlich.

Gruß,
nauticat
passionierter Kernbäcker

[edit] Noch eine kleine Randbemerkung: Ich finde, bei den ganzen Diskussionen rund um das Thema "Was ist die beste Distribution für..." wird meistens die technische Seite,also die Komfortabilität der Konfigurationstools und die Aktualität der Paketauswahl sowie die (vermeintliche) Schlankheit der jeweiligen Angebote betrachtet. Ich persönlich fand immer, daß die zu der jeweiligen Distribution passende und ausführliche Dokumentation das eigentliche Auswahlkriterium für mich waren. Was nützt mir das schönste Konfigurationstool, wenn etwas nicht klappt und ich dann keine geeigneten Anlaufstellen habe, um mein Problem in einer akzeptablen Zeit zu lösen? Ich denke daher, daß für Anfänger sicherlich die "großen" Distributionen Sinn machen, weil man in den zugehörigen Foren bzw. Wikis so gut wie alles vorgekaut gelöst bekommt. Ich habe in dieser Hinsicht mit den debian-listen und besonders mit dem gentoo-wiki sehr gute Erfahrungen gemacht. Bevor jetzt jemand aufheult: Nein, ich möchte gentoo nicht als Anfängerdistri für einen Heim-FTP-Server empfehlen. Ein schönes netinstall-Debian schon eher. Das ist von Anfang an so schlank, daß sich auch die Probleme in überschaubaren Grenzen halten.[/edit]
 

castor

Bekanntes Mitglied
So blöde es klingt, aber nur als FTP-Server für internes Zeugs auf einem 400er mit GUI ist ein altes Windows NT 4 mit Filezilla-Server sehr gut geeignet. NT4 ist über eBay preiswert zu beziehen, sehr robust und auch noch einigermaßen gut bedienbar. Nur mal so, falls kein Bock auf Kernelbastelei und so besteht.

Gruß
 

Belzeboter

Zombie
Na, ob NT4 noch supportet wird ? ;-) und Windows-Rootkits gibts ja auch
noch....

Aber wenns mit GUI sein soll, es gibt auch leichte Windowmanager:
- IceWM
- Windowmaker
- TWM
- Fluxbox
- Afterstep
- FvWM 2/FvWM95
- u.a.


-Belzeboter-
 

castor

Bekanntes Mitglied
Das dürfte für Intranet-Server relativ egal sein, man braucht ja kein NetBIOS usw. Und der ausgelaufene Support dürfte deswegen auch kein Problem sein. War ja auch nur ein Vorschlag ...
 

Antitrack

Bekanntes Mitglied
Ich schlage nach wie vor Sol Linux 18 vor. Lief auf nem P500 mit 256MB Ram einwandfrei. Bootet non-Gui in 11 Sekunden. Geil schneller Reboot für nen Server... :)
 

Swain

Bekanntes Mitglied
*klick*

also ich würde wirklich die 3 stunden investieren und dich damit auseinander zu setzen wie es ohne gui geht ....

... als distri werfe ich noch ubuntu server in den raum gerade wenn es um aktuelle software geht ... zum anderen macht das mitmachen spaß :p

... hinweise wie der eigene kernel sind gut, aber wenn es schon eine gui sein muss, vielleicht an der falschen stelle.

*klick*

Ich schlage nach wie vor Sol Linux 18 vor. Lief auf nem P500 mit 256MB Ram einwandfrei. Bootet non-Gui in 11 Sekunden. Geil schneller Reboot für nen Server...
mmh ... hängt aber auch viel von der hardware ab... habe hier kisten, die brauchen schon 2 minuten bevor der mbr überhaupt gelesen wird...
 

Tank

Bekanntes Mitglied
castor schrieb:
So blöde es klingt, aber nur als FTP-Server für internes Zeugs auf einem 400er mit GUI ist ein altes Windows NT 4 mit Filezilla-Server sehr gut geeignet. NT4 ist über eBay preiswert zu beziehen, sehr robust und auch noch einigermaßen gut bedienbar. Nur mal so, falls kein Bock auf Kernelbastelei und so besteht.

Gruß
Dem kann ich auch zustimmen - es rennt auf einem Prozzi der Pentium I
Klasse oder K6 noch gut, und mit 128MB schon richtig - klar, es kam ja auch im Herbst '95 auf den Markt. Als PDC ist es auch noch bei Firmen seit Jahren im Einsatz. Allerdings sollte man den DMA Modus mit dem Microsoft Extra Tool (dmachecki.exe) freischalten - sonst hat man seine eNTe nur im PIO Mode laufen, wenn (E)IDE Disks zum Einsatz kommen.


Grüße
tk
 

Maximan

Bekanntes Mitglied
ubuntu server ohne gui installieren. (Die installation ist pseudografisch, also wie beim normalen ubuntu).
proftpd und webmin per apt-installieren,
komfortabel über webmin fernwarten.

Ok, das ganze geht nicht ohne minimalkenntnisse in der Konsole, aber das ist sicher machbar.
 

bavariantommy

Universaldilletant
hi;

der thread ist zwar schon älter, aber für den rechner habe ich die goldrichtige dist.
eisfair - basierend auf fli4l eine reinrassige serverdist, die wenig ressourcen benötigt. zudem bringt sie ein, wahlweise text- oder curses-basiertes setup-programm mit, welches das einrichten erleichtert. mit über 100 erweiterungen kannst du das teil an deine bedürfnisse anpassen.
www.eisfair.org

beste grüße

tommy
 

tamoil

...
DSL macht auf alten Kisten massive Probleme.

Die Live CD Version 2.2b und Version 2.0 waren auf einem PI mit 200 MHz + 80 MB RAM
nach zig verschiedenen Boot-Möglichkeiten nicht fehlerfrei zum laufen zu bekommen.

Ganz zu schweigen von der Möglichkeit das ganze auf HD zu installieren, die
Installation brach immer mitendrin ab, anschließen war kein booten mehr möglich.

Wollte auch was aktuelles schlankes mit GUI auf der Kiste zum rennen bringen, no way... :tsts
 

bavariantommy

Universaldilletant
hi tamoil;

ich bin mir relativ sicher, dass das kein Problem von zu geringer performance ist. für mich hört sich das eher nach einem altersschwachen cd/dvd-laufwerk oder einem defekten cd-image an.

beste grüße

tommy
 

tamoil

...
@tommy:
Mit dem Gedanken habe ich ehrlichgesagt auch schon gespielt, dass
das CD-Laufwerk nicht 100%ig ausliest. Allerdings bootet scheinbar jegliches
DSL-iso einwandfrei. Nur DSL selbst läuft anschließend nicht fehlerfrei, was
bei einer Live-CD natürlich wirklich nicht ausschließt, dass es am CD-Laufwerk liegt.

Ist Linux da so empfindlich?

Nach langem Hin und Her habe ich es geschafft DSL v2.0 auf HD zu installieren.
(Die aktuelle DSL v2.2b brach grundsätzlich beim Installieren ab, so dass
der Computer komplett eingefroren ist.)
DSL v2.0 läuft jetzt, aber die Installation verlief nicht fehlerfrei. Jetzt habe ich das Phänomen,
dass ich am DSL-Desktop die meisten Programme gar nicht starten kann.
Sehr komisch das ganze.

Ich werde heute Mittag mal ein anderes CD-Laufwerk einbauen. :|
 
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