Welchen Fernsehapparat kaufen?

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von Jens, 26 April 2019.

  1. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Hallo Leute,

    Nach 7 Jahren hat mein - zum Kaufzeitpunkt schon nicht mehr aktuelles - Ferntonkino so langsam ausgedient, und soll ins Schlafzimmer abgeschoben werden.
    Und bevor ich mich durch Fachforen kämpfe, deren Tipps mich mehr verwirren, als das sie mir helfen, will ich euch um Rat fragen.

    Gebraucht wird ein 55'' OLED TV mit sehr gutem Mediaplayer für Streaming vom NAS/PC, der die Videodateien selbständig...ääähh...dekodieren (?) kann. Zur Zeit habe ich noch ne Android-TV-Box...sowas will ich aber zukünftig zuverlässig dem TV überlassen. Auch möchte ich nicht vom NAS aus transkodieren (etwa über Plex). Der TV sollte das schon selbständig können.

    Außerdem sollte er einen guten Klang haben. Ich möchte keine zusätzliche Soundbar anschließen müssen.

    Preis: fast egal. Es sollte nur kein Designerteil von B&O für 10k Tacken oder sowas sein ^^

    Hat jemand ein paar Tipps für mich?
    Dank und Gruß,
    Jens
    Zuletzt bearbeitet: 26 April 2019
  2. xanadu

    xanadu Oldie

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    mit guten Klang wirst Du kaum einen finden, die haben alle einen blechernen Klang.



    Zuletzt bearbeitet: 29 April 2019
  3. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Bei dem letzten Beitrag wurde mir gerade folgendes angezeigt: "Du ignorierst die Inhalte dieses Mitglieds. Zeige ignorierte Inhalte"
    Ich habe geklickt...
    ...und es direkt wieder bereut.
  4. xanadu

    xanadu Oldie

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    damit ich so dummes rumgelabere nicht mehr sehe auch auf ignore gestellt ! :icon_argh:
  5. chaospir8

    chaospir8 ★★★★★-Oldie

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    dito ... bereue es aber nicht.
    Ich lasse mich gerne in meinen früheren Entscheidungen bestätigen. :D

    Nun aber zum Thema ... zumindest teilweise:
    Einen direkten Tipp zu einem konkreten TV-Gerät kann ich Dir nicht geben, aber alles, was ich bis jetzt an eingebauten Mediaplayern (diese Funktion ist Dir ja wichtig) gesehen habe, reicht nicht an einen nach Wünschen eingerichtete Android-Box heran.
    Ich würde an Deiner Stelle also eher nach gutem Bild und Ton suchen. Und hier wirst Du wahrscheinlich auf einen der drei, vier großen Marken vertrauen müssen, no-name Geräte haben meist bei einem dieser Schwerpunkte eine Schwäche.
    Zuletzt bearbeitet: 26 April 2019
    vinyl und Jens sagen Danke.
  6. Elektrospeedy

    Elektrospeedy Bekanntes Mitglied

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    Momentan kommt glaube ich noch nichts an die Funktionsvielfalt des WD Live ran, wenn nicht die Begrenzung dieser Box auf Full-HD wäre. Bisher würde es zum jetzigen Zeitpunkt ein HTPC von meiner Sicht aus werden, wenn es denn unbedingt schon 4k sein soll oder Du liest Dich durch die Erfahrungen diverser Boxen im HiFi-Forum quer durch. So eine Fast-eierlegende Wollmilchsau ist Videoplayer, Musikplayer, Fotoplayer, News-Anzeiger, Internetradioplayer. Wo ich Dir auf jeden Fall beipflichten möchte, ein NAS als Transcoder geht gar nicht, der soll nur Daten hosten oder weiterleiten, um wirtschaftlich zu bleiben. Was die TV's gut können, ist Deinterlacing, wenn noch 50i-Material vorhanden ist.
  7. Grainger

    Grainger Team (Mod) Mitarbeiter

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    Ich habe jetzt noch kein Smart-TV mit gutem Ton gesehen (oder besser gehört ;)).

    Mein LG ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber kürzlich hatte ich während eines Firmware-Update meines Yamaha-AV-Receivers das erste Mal seit langer Zeit wieder die Tonausgabe über die TV-Lautsprecher. Das ist ehrlich gesagt nicht zum aushalten.

    Freunde haben sich kürzlich einen OLED von LG gekauft (neuestes Modell) und die Tonwiedergabe hat sich im Vergleich zu meinem alten TV nicht hörbar verbessert.

    Wenn Du wirklich Wert auf die Tonqualität legst wirst Du um eine externe Lösung nicht herum kommen und die kleinste derartige Möglichkeit ist wohl eine Soundbar (wobei ich eigentlich kein Freund von Soundbars bin, das ist imho nichts Halbes und nichts Ganzes. Aber nicht jeder hat den Platz oder auch nur den Willen zu einem kompletten 5.1/7.1-Soundsystem).
  8. Mr. Big

    Mr. Big old geezer

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    Ich sehe das ähnlich wie Grainger und habe vergeleichbare Erfahrungen gemacht. Habe ebenfalls einen großen ca. 5 Jahre alten LG LED TV und dazu ein 5.1 Soundsystem weil es sonst nicht auszuhalten ist.
  9. Cosmo

    Cosmo Team (Founder) Mitarbeiter

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    Das Soundproblem der modernen ultraflachen Fernseher löse ich damit, dass ich den Fernsehton über meine Stereoanlage laufen lasse, die sowieso vorhanden ist, und die diesen Job hervorragend erledigt. 5.1 Soundbars mag ich nämlich auch nicht.

    Die modernen Fernseher können mit ihrer eingebauten Funktionalität Medien (Fotos, Videos und MP3s o.ä. über angeschlossene Datenspeichergeräte, also externe Festplatten oder USB-Sticks) abspielen, oder aber über einen DLNA-Server über Netzwerk abspielen, wobei die Medien dann von einem Rechner kommen. Meines Wissens können die Fernseher (alle?) NICHT wie ein Netzwerk-PC auf die freigegebenen Laufwerke eines anderen Netzwerk Rechners zugreifen. Das heißt, wenn du Medien abspielen willst auf dem Fernseher, musst du einen Rechner oder ein NAS Gerät betreiben, der die Medien hostet und einen DLNA-Server am laufen hat. Windows 7,8,10 hat so einen DLNA-Server im Windows-Media-Player eingebaut (der zugehörige Dienst heißt "Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst").

    Die Fernseher können damit viele verbreitete Formate abspielen (XVID, MPEG, DIVX, H.264 Videos oder H.265 Videos, die als MP4-Dateien oder als MKV-Dateien daherkommen) und natürlich die meisten Audio-Formate, auch FLAC teilweise je nach Modell, und natürlich diverse Bildformate, natürlich vor allem JPG. Dabei gibt es einzelne Ausnahmen: z.B. Sony Fernseher spielen DIVX-Videos nicht ab, XVID-Videos klappen wunderbar. So etwas gibt es. Wenn du z.B. Videos abspielen willst, die du vor 15 Jahren mit irgendeiner Video-Kamera im Urlaub gemacht hast, kannst du Pech haben. Damals haben viele Kameras irgendein proprietäres Format benutzt, um Lizensgebühren zu sparen. So etwas löse ich in meiner Software-Videowerkstatt damit, dass ich die Videos in ein modernes Standardformat transkodiere, also meistens ein H.264 Format mit einer MP3 Tonspur. Das kann dann jeder Fernseher jetzt und bis in alle Ewigkeit.

    Der Windows-Media-Player DLNA-Server spielt H.264 und H.265 Videos z.B. nur ab, wenn sie mit der Dateiendung *.MP4 daherkommen, Videos mit der Matroska-Endung *.mkv streamt er nicht. Bennent man die *.mkv Dateien von "Schlampen Orgie Vol. 1 2012.mkv" nach "Schlampen Orgie Vol. 1 2012.mkv.mp4" um, geht es.

    Es gibt aber natürlich auch DLNA-Server, die streamen alles, und zicken nicht herum. Ich verwende hierzu den "Mezzmo-Server" oder den "DVBViewer Recording Service". Der "Mezzmo-Server" kann sogar im Hintergrund Medienformate transkodieren und transkodiert zum DLNA-Device des Fernsehers schicken, die der Fernseher wiedergeben kann.

    Das bedeutet, du kannst jeden modernen Fernseher kaufen und dich auf den eingebauten DLNA-Client verlassen. Auf dem Medien-Host Rechner muss ein guter DLNA-Server laufen. Vorschalt-Apparillos, ein Kästchen hierfür, ein Kästchen dafür, brauchst du nicht. Ein NAS habe ich persönlich auch nicht, ich habe in meinem Rechner 24TB Festplattenkapazität eingebaut, das reicht auch für große Videosammlungen. Ich kann jedes Video in 5 Sekunden anspringen über den DLNA-Player in meinem 3 Jahre alten Samsung-Fernseher.

    Für den Fall, dass du das alles schon weißt @Jens, bitte ich um Entschuldigung. Ich weiß ja nicht, was du schon weißt. Also ich persönlich löse alles mit Fernseher- und Computer Bordmitteln und pfiffig konfigurierer Software.
    Zuletzt bearbeitet: 27 April 2019
    Jens sagt Danke.
  10. chaospir8

    chaospir8 ★★★★★-Oldie

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    @Cosmo
    Bei einem Windows-Computer als Mediaserver stelle ich mir immer wieder die Frage, wer die Stromkosten zahlt. WOL funktioniert oft nicht gut, also läuft das Ding (in einem der Stromsparmodi) nahezu non-stop, daher ist es ein wichtiger Punkt, mMn.

    Im letzten Passus meinst Du "eingebauten DLNA-Client", nicht Server, gehe ich stark davon aus.
    Die in TVs eingebauten DLNA-Clients sind als Software oft schlecht, um größere Filmsammlungen bedienbar anzubieten.
  11. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Ich befürchte, dass die technsche Entwicklung für eine all-in-one Lösung einfach zu schnell ist.
    Wenn ich sehe, wie sich mein 6 Jahre alter Panasonic multimediamäßig müht und was dagegen ein Fire-TV Stick für 39€ schafft, steht das in keinem Verhältnis.
  12. Grainger

    Grainger Team (Mod) Mitarbeiter

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    Das ist (zumindest in meinem Fall) korrekt. Der DLNA-Client in meinem LG zeigt Dateien und Ordner ab einer bestimmten Anzahl einfach nicht mehr an. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wie viele es sind (die Zahl ist mit Sicherheit vierstellig), aber für meine Sammlung sind es jedenfalls zu wenig.

    Außerdem ist die Benutzeroberfläche des eingebauten Mediaplayers
    1) optisch sehr altbacken (ist vielleicht bei moderneren SmartTVs inzwischen anders) und
    2) sowohl mit der Infrarot-Fernbedienung als auch mit der LG-App sehr umständlich zu bedienen (man muss sich jedesmal durch etliche Menüs/Untermenüs hangeln).

    Deshalb läuft auf meinem kleinen NL54L Kodi als Mediaplayer, bedient wird das Ganze dann vom Android-Tablet (das bei mir die diversen Fernbedienungen fast vollständig ersetzt hat) aus mit Yatse.
    Jens sagt Danke.
  13. Belzeboter

    Belzeboter Zombie

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    Ja, Soundwiedergabe ist aufgrund des fehlenden Gehäusevolumens und der kleinen
    Lautsprechermembranen immer mies.

    OLED..... da muß man sich heute auf die Versprechen der Hersteller verlassen.
    Das Problem ist, daß sich die Farbwiedergabe der OLEDs mit der Zeit ändert und
    sie Firmware muß das nachregeln. Also, irgendwas kaufen und das Beste hoffen... ;)

    Ich würde aber eine Settopbox vorziehen, die Bedienung/Oberflächen der TV´s sind
    im Vergleich dazu, was Enigma kann, total grottig und unergonomisch :(

    -Belzeboter-
    Jens sagt Danke.
  14. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Soo, jetzt komme ich endlich wieder dazu, mich um das Thema zu kümmern.
    Erstmal Dankeschön für die vielen Tipps.

    Es ist so, dass es einige Bemühungen der TV-Hersteller gibt, den Klang zu verbessern. So gibt es z.B. eine Kooperation zwischen Philips und Bowers & Wilkins: https://www.hifi-journal.de/news/24-lcd-fernseher/762-philips-oled-903-bowers-wilkins-soundbar
    Und auch Sony verspricht bei ihrer "Master"-Serie einen guten Klang: https://www.whathifi.com/reviews/sony-kd-65af9-review
    Für die Übertragung von Rock- oder Klassikkonzerten gibt es sicherlich bessere Lösungen und auch ein Film mit Actionfeuerwerk würde ich eher mit meinen Kopfhörern genießen. Das stresst dann auch nicht die Nachbarschaft. Mir geht es eher um das normale Fernsehschauen und um verständliche, klare Stimmen.

    So ganz blicke ich bei dem Thema Mediaplayer noch nicht durch. Meine Überlegung nach einer Lösung ging auch in Cosmo´s Richtung: Mein Synology-NAS UND meine Streaming-Box auszumustern, und einfach alles vom PC aus zu machen. Mein Rechner steht im Wohnzimmer und ist sowieso den ganzen Tag über an... von daher hätte ich dann weniger Kästchen und Gerätschaften herumzustehen.

    Eine zweite Möglichkeit währe ein NUC von Intel mit eingebauter Festplatte, das dann zeitgleich als NAS UND Mediaplayer funktioniert. Das währe dann auch zukunftssicher und flexibler. Hat jemand von euch diese Lösung vielleicht schon in Betrieb? Hier sehe ich jetzt nur das Problem, dass, wenn ich den NUC per Dualboot betreibe - einerseits Linux mit Kodi von einem Stick und andererseits Windows von der Festplatte, dass ich unter Kodi das Gerät dann nicht gleichzeitig als NUC betreiben kann. Also beispielsweise den Download einer Linuxdistribution mit jDownloader und gleichzeitigem Kodi-Betrieb. Ich könnte natürlich auch auf Windows verzichten, und Linux mit Kodi auf die Platte installieren, bin mir aber unsicher, ob sich Linux dann frickelfrei und wartungsarm so verwenden lässt... Erfahrungen damit?

    Nochmal zurück zum Mediaplayer: Laut Cosmo & Co kann ich mit Fernsehern nicht auf Windows-Dateifreigaben zugreifen, sondern muss einen externen DLNA-Server laufen haben. Dient in diesem Fall dieser Server zur Verarbeitung des Films und der TV ist dann nur das "Betrachtungs-Display? Ich könnte also nicht einfach auf einem TV mit Android-TV Kodi aus dem Playstore runterladen, und auf eine Dateifreigabe im Netzwrk zugreifen?
    Inwiefern unterscheidet sich das von einem NAS-das per Transkodierung (z.B. mit Plex) den Film auf den TV streamt?

    Dank und Grüße, Jens
    Zuletzt bearbeitet: 28 April 2019
  15. chaospir8

    chaospir8 ★★★★★-Oldie

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    Teilthema NUC mit Dualboot: Du kannst Kodi unter Windows betreiben, dann sparst Du Dir Linux/Dualboot.
    Zuletzt bearbeitet: 28 April 2019
    Jens sagt Danke.
  16. Cosmo

    Cosmo Team (Founder) Mitarbeiter

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    Jens hatte noch einige Unklarheiten:

    Genau. Du kannst nicht zugreifen auf Netzwerkfreigaben und der Fernseher "betrachtet" nur.

    Wir müssen kurz noch kurz über Fernseherpreise reden. Die Fernseher mit einem Android-Betriebssystem sind ziemlich teuer. Viel teurer als ein Fernseher mit Standard-Herstellerbetriebssystem und dem obligatorischen DLNA-Client. Ich persönlich würde keinen Fernseher "high-end" mit Android Betriebssystem kaufen für ~2500€, wenn ich einen Fernseher mit ähnlich guten Bild schon für 500€ kriege ohne Android, sondern mit einem Hersteller-Betriebssystem, welcher wie gesagt heutzutage obligatorisch den DLNA-Client bietet. [Grund: Der Fernseher kann einen Tag nach Ablauf der Garantie abrauchen wegen irgendeiner kalten Lötstelle auf der Platine, keiner kann das reparieren, dann stehst du da und kannst das 2500€ teure Ding in die Tonne kloppen. Es fällt dann viel leichter, sich von einem Fernseher für 500€ zu trennen.]

    Außerdem weiß ich nicht, wie viele Möglichkeiten zum Software-Basteln das Android-System auf solch einem Fernseher wirklich bietet. Realtime-Transkodierung von HD-Videos klappt darauf garantiert nicht, falls du das hoffst. Reines "Abspielen" von Dateifreigaben aus dem Windows-Netzwerk dürfte klappen.

    ... keine Ahnung. Habe ich noch nie gemacht. Könnte klappen. Im Starter-Thread hast du zu erkennen gegeben, dass du die Nase voll hast von Software- und Hardware-Frickelei rund ums Fernsehen. Wenn du wieder solche Fantasien hast (Android mit Kodi aus dem Android-Fernseher) bist du wieder voll drinnen im Frickeln.

    Wie oben schon gesagt, empfehle ich die Kombi Windows-PC mit dem Mezzmo DLNA Mediaserver und einen stinknormalen Fernseher aus dem Sonderangebot mit einem DLNA Client.

    Transkodierungs-Operationen, die erforderlich werden eventuell, kannst du mit einem bestimmten Software-Kit auf dem Windows-PC durchführen und die Dateien dann streaming-fähig vorbereiten. Realtime-Transcodierung direkt während des Streamings, falls das erforderlich sein sollte, schaffen die heutigen Rechner sowieso nicht, auch nicht die high-end-Rechner.
    Zuletzt bearbeitet: 1 Mai 2019
  17. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Vielen Dank Cosmo, für Deine hilfreichen Erläuterungen! So langsam lichtet sich der (technische) Nebel :)
    Mit "Transkodierung" ist das Umwandeln von einem Format in ein anderes gemeint, oder?

    Zu der Frage des Preises: Ich hätte schon gerne einen OLED oder QLED- Fernseher mit gutem Klang. Die sind leider alle relativ teuer. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.
    Sind die Android-TVs denn von der Geschwindigkeit her akzeptabel? Ich habe in der Vergangenheit mal von nerviger Langsamkeit beim Umschalten und beim navigieren gelesen. Ist das aktuell immer noch so?

    Im Moment präferiere ich auch die Lösung PC mit Mediaserver. Muss mal schauen, ob mein schon etwas älterer nicht-high-end-pc das bewerkstelligt. Falls nicht, schaue ich mir nochmal die NUC-Geschichte genauer an.

    PS: Kodi brauche ich eigentlich gar nicht. So viele Videos bzw. Medien habe ich nicht. Ein einfacher Mediaplayer der simpel zu bedienen ist, würde mir völlig ausreichen.

    Viele Grüße, Jens
  18. Cosmo

    Cosmo Team (Founder) Mitarbeiter

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    Doch, DLNA Streaming von HD-Videos klappt auch mit einem Pentium4 Rechner mit Windows 8.1-32bit auf 2GB RAM. Ich habe so ein Ding, das läuft mit dem DLNA Streaming damit auch.
    Jens sagt Danke.
  19. Ilserich

    Ilserich Alte Spürnase

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    Hallo Jens,
    achte in den Beschreibungen der TV-Hersteller besonders auf die Möglichkeit, DTS-Ton dekodieren zu können. Sonst ärgerts Du Dich sehr schnell ( wie ich mit meinem, ansonsten super alles andere abspielenden Panasonic-TV mit Firefox-OS ). Da wurde an der Lizenz gespart.
    Ansonsten ist das Zusammenspiel mit der Diskstation tadellos.

    Gruß
    Jens sagt Danke.
  20. Elektrospeedy

    Elektrospeedy Bekanntes Mitglied

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    Willst Du deinen Media-Server-PC nur laufen lassen, wenn Du ihn zum Videoschauen brauchst, oder soll der 24/7 wegen Verfügbarkeit laufen? Ich frage wegen der Festplatten, die sollten dann schon für diesen Zweck optimiert sein. Dann bist Du aber schon wieder fast beim NAS gelandet (ist auch sparsamer), denn der ist innerhalb weniger Sekunden verfügbar, wenn er ständig läuft und nur die HDD's runtergefahren sind. Nebenbei bieten eigentlich fast alle NAS-Hersteller auf das System abgestimmte Mediaserver an. Wenn Du zusätzlich noch gern Musik über Internet hörst, aber nicht die Gängelei der Anbieter mitmachen möchtest (jeder Sender bietet nur für sich seine eigene App an), dann installiere Dir nebenbei noch den schlanken Minim-Server in Verbindung mit Minim-Streamer. Selbst ein schwaches NAS-System mit ARM-Prozessor schafft damit Audio-Live-Transcodierung, sollten Deine Komponenten mal ein Format nicht mögen.
  21. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    @Eslektrospeedy

    Ich dachte, dass NAS-Geräte nicht für sowas geeignet sind, weil das Streaming und vor allem auch das navigieren dann zu langsam ist!?
    Ich habe hier eine Synology DS116, bei der selbst ein Entpackvorgang Ewigkeiten dauert. Zugegeben, das ist ein Datengrab aus dem Einstiegsbereich.
    Würde denn ein NAS aus dem High-End-Bereich eine flüssige Navigation und flüssiges Streaming von 4K-Material gewährleisten? Jemand hier schrieb, dass das wohl nicht so empfehlenswert währe.

    Und mein PC steht - wie gesagt - im Wohnzimmer und ist eigentlich immer an, wenn ich zu Hause bin. Nachts oder wenn ich abwesend bin, ist der aus.
  22. JoPa

    JoPa Allround-Nichtsnutz

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    @octopussy hat schon mal den Fire-TV Stick erwähnt. Genau damit läuft hier mein Heimkino.
    Die Medien liegen per Freigabe auf dem NAS, werden von dort mit dem Stick in den AV-Receiver am TV gespeist. In FullHD läuft das wie geschmiert. Für 4K gibt es IMHO auch schon einen FireTV.
    Wenn dein PC oder NAS sowieso dauernd läuft, brauchst du nicht noch ein Gerät extra.
    Jens sagt Danke.
  23. Elektrospeedy

    Elektrospeedy Bekanntes Mitglied

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    Jens, ja, es ist auch eine Frage der Hardware. Wenn Dein TV oder externer Mediaplayer 1Gbit Netzwerk kann, ist 4k kein Problem. Wäre noch die Zugriffsfrage, ob SMB oder NFS, NFS ist schneller. Komfortabler wegen der Ansicht gerade im Mediabetrieb ist aber der SMB-Zugriff. Ich habe zwar noch kein 4k-Material, aber meine auch schon in die Tage gekommene TS121 (1GB Ram, 2GHz Marvel-Prozzi) reicht für Full-HD ohne Unterbrechung aus. Nebenbei habe ich nur o.g. Minimserver am Laufen, weil den Rest mein WDTV live übernimmt. Ich denke gerade auch darüber z.Z. nach, diesen durch ein aktuelles System bestehend aus einer sparsamen, trotzdem potenten AMD-APU nebst passendem Mini-ITX-Board zu ersetzen. Wichtig wäre Hardwaredekodierung H264/265 und HDMI 2.*, guter Soundchip mindestens 5.1-Dekodierung, 2 digitalen Ausgängen (Klinke/Toslink). Noch ist das Passende nicht auf dem Markt.
    Jens sagt Danke.
  24. Ilserich

    Ilserich Alte Spürnase

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    Wollte noch was erwähnen: ich hab hier seit 2 Jahren eine 216j und das einzige, was zum Bereitstellen über DLNA gebraucht wird, ist der laufende Medienserver von Synology. Der TV holt sich alles ab, auch 4k-Material (h265). Nur eben kein dts, aber das ist die Schuld vom TV-Gerät. Natürlich Gbit-LAN und natürlich auch der Switch. Sollte aber klar sein, wenn man mit dem TV auch 4k von Netflix oder Amazon sehen wollen will.
    Bei Kawumm-Bedarf geht Audio in diesen Fällen dann über ARC an die 5.1 Anlage.
    "Größere" bzw. "erwachsene" NAS-Anlagen können auch On-the-fly Transcoding, da kann man dann die Vorlieben für jeden Endverbraucher bereitstellen.

    Gruß
    Jens sagt Danke.
  25. tomcat

    tomcat Bekanntes Mitglied

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    Ich möchte hier doch auch mal meinen Senf dazu geben.
    Ich stimme Cosmo da bedingt zu. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es keinen Sinn macht einen sauteuren Fernseher wegen des Mediaplayers zu kaufen. Trotzdem kann man sich schon einen teureren Fernseher kaufen. Das Bild ist (aus meiner Sicht) je nach Fernseher deutlich besser.
    Viele hier schon erwähnte Zusatzplayer können das abspielen der unterschiedlichen Formate auch deutlich besser als die meisten Fernseher. Bei meinem Fernseher waren einige Zusatzdienste nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar...

    Als reinen DLNA-Server kann man im Grunde jedes Gerät nehmen (auch die kleinen Synos), dafür wird keine Leistung benötigt. Transcoding benötigt allerdings einiges an Leistung. Ich habe mich nach einigem rumprobieren mit FireTV und Odroid C2 dann letztendlich für einen PC (Origen AE M10, Asrock ITX und Ryzen 2400G) als Abspieler im Wohnzimmer entschieden. Ich muss mich nicht mehr um irgendwelche Formate kümmern, abspielen bis 4KHDR ist ohne CPU-Last drin, ALLE Streamingdienste laufen und ich kann mit dem Ding auch alles andere machen. Ja, er braucht 20Watt im Leerlauf aber alles andere war aus meiner Sicht Gefrickel. Die virtuelle Synology steht im Abstellraum und liefert nur die Filme und benötigt keine CPU-Leistung...

    Ein NUC als Abspieler läuft auch hervorragend. Ich wollte allerdings ne TV-Karte im Rechner... Ein NUC als NAS, hmm die Aufrüstmöglichkeiten sind begrenzt und weitere Festplatten per USB anschließen?

    Sound ist aus meiner Sicht auch son Thema. Warum keine Soundbar? Die sind richtig gut geworden,sehen einigermaßen aus und hören sich inzwischen wirklich gut an. Ich lasse zu Hause die Tagesschau und das Fernsehprogramm aber auch über den Fernseher laufen. Nicht schön, aber reicht und die Stimmen sind sehr gut verständlich. :-) Für Kawumm habe ich dann auch eine 5.1 Anlage. Da kriege ich hin und wieder mal nen Schreck, wenn aus den hinteren Boxen auf einmal ein Effekt kommt. :icon_mrgreen::icon_mrgreen: Die Anlage kann ich auch für andere Sachen wie Spiele über die Konsole nutzen...

    Lange rede kurzer Sinn. Aus meiner Sicht solltest Du den Fernseherkauf vom Bild und nicht vom Ton oder den Zusatzdiensten abhängig machen. Selbst kleine Boxen wie der FireTV können so etwas besser und der Ton reiht für das normale Fernsehprogramm allemal


    Gruß
    Cosmo sagt Danke.
  26. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Moderne Android-TVs können mittlerweile so viel leisten, das ein extra Media-Pc mMn nicht sehr sinnvoll ist.
    Wir verkaufen hier u.a. TV-Geräte und werden von den Vertretern der versch. Marken immer up-to-date gehalten was technische Entwicklungen angeht. Wenn ich dir nun ein TV verkaufen soll, würde ich wie folgt anfangen:

    Fangen wir mal ganz einfach an:
    Wie groß soll er denn sein (min/max)?
    Präferierst du eine bestimmte Marke oder schließt du eine andere Marke per se aus?
    Worauf legst du besonders viel Wert (ausser kurze Umschaltzeiten und guten Ton)?
    Welche externen Geräte willst du ggf. noch ansprechen?
    Standfuß oder Wandmontage?
    Wie weit sitzt du vom TV weg?


    Die Technik hat sich gugt entwickelt und die Umschaltzeiten sind mittlerweile sehr angenehm. Aber auch hier hängt das natürlich sehr vom verwendeten OS und dem integrierten Prozessor im TV ab. (wie auch bei Tablets und Co).
    Die großen 4 habe alle moderne OSse, die allesamt internetfähig sind und mit Apps daherkommen. LG hat WebOS, Panasonic hat FirefoxOS, Metz hat Android, Samsung hat Tizen. ABER: Alle OSse, die nicht direkt Android sind, bieten nur eigene portierte Apps in ihren eigenen Stores an. Problematisch ist dann oft, das diese Apps nicht kontinuierlich auch für ältere TV-Generationen gepflegt werden - was dazu führt, das viele Apps nach ca. 3 Jahren einfach nicht mehr funktionieren. Ganz besonders die Streaming-Apps und YT sind schon in der Vergangenheit immer wieder dadurch aufgefallen, dass sie nach Änderungen von Protokollen oder Technologien auf den alten SmartTVs nicht mehr laufen.
    FAZIT: Nur mit einem TV mit echtem Android umgehst du diese Probleme und kannst alle deine Lieblings-Apps direkt aus dem Playstore auf den TV installieren.

    Gruß
    skav
  27. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Danke für eure Tipps! Aber mal eine Frage genereller Natur: Ist es nicht so, dass High-End-Geräte grundsätzlich eine bessere Qualität haben? Zumindest im HiFi-Bereich ist es ja (meistens) so, dass z.B. teure Verstärker oder Lautsprecher schon eine gute Verarbeitungsqualität und beste Technik beinhalten. Bei anderen technischen Geräten ist das ja ähnlich (Beispiel Miele) Ist das bei Fernsehern anders?
    Klar könnte ich mir alle 5 Jahre einen Billig-TV für 500 € kaufen. Wenn ich nun aber die Chance habe, einen haltbareren Fernseher zu kaufen, der vielleicht 10 oder 15 Jahre hält UND gleichzeitig noch besseren Bild und Ton liefert, greife ich doch zu dem Teureren.

    Das ist zwar richtig, aber dann muss auch Android aktualisiert werden (können). Weil mit veraltetem Android, kann man irgendwann auch seine Apps nicht mehr aktualisieren.
    Vielleicht sollte ich von meinem Fokus auf einen guten Mediaplayer abweichen, und auf ein NUC setzen.
    Besonders wichtig währe mir dann ein guter Sound, ein gutes Bild und Langlebigkeit. Preis egal ^^
    Aktuell schiele ich auf die neue QLED-Serie von Samsung. Speziell der "
    55" QLED 4K Q90R" hat es mir angetan. https://www.samsung.com/de/tvs/qled-q90r/GQ55Q90RGTXZG/
    Zuletzt bearbeitet: 17 Mai 2019
  28. chaospir8

    chaospir8 ★★★★★-Oldie

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    Kein heute gekaufter Fernseher wird 10 oder 15 Jahre halten (Thema Obsoleszenz) oder Du ihn so lange halten/nutzen wollen (Thema techn. Fortschritt).
    Somit ist es mMn nicht schlau, Faktor x mehr für einen Markennamen auszugeben ... denn der qualitative Vorsprung in viel kürzerer Zeit (als z.B. bei einer guten Endstufe/Verstärker) irrelevant wird, weil sich die Technik weiterentwickelt.
    Jens und Joshua sagen Danke.
  29. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Dann würde ich dir wahrscheinlich zu einem Metz Red Line raten - am besten aus der Topas-Reihe. Die Topas Reihe zeichnet sich durch hervorragenden Klang und detailreiche Bildwiedergabe aus. Durch den optional erhältlichen Subwoofer, der genau auf das Soundsystem des TV abgestimmt ist, und die zwei getrennten Verstärker hat man ein sehr dynamisches Klangbild, das sich über die Einstellungen in mehreren Stufen ganz individuell für jeden Sender oder Sendungstyp einstellen lässt. Ein weiteres Highlight (für mich) ist die bereits eingebaute HDD mit der Timeshift und Aufnahmen dank des integrierten Tripple-Twin-Tuners ganz einfach sind.
    .... ich könnte hier noch viel mehr schreiben, weil ich mir das Gerät kaufen würde - wenn ich das passende Kleingeld hätte.
    Aber mach dir selbst ein Bild davon. https://metz-ce.de/fernseher/topas/detail/

    Hier mal ein paar Testergebnisse des Metz Topas 55 TX99 OLED twin R
    2019-05-20 12_30_00-Window.png

    Letzte Woche war gerade der Vertreter von Samsung da und hat die neue Modellreihe vorgestellt. Sah alles sehr gut aus und war sehr schlüssig. - Bisher war ich OLED-Fan, aber der Typ hat mir so ein paar technische Details erzält und gezeigt - dass ich mir nun gar nicht mehr sicher bin, ob ich mittlerweile nicht QLED besser finde.
    Auf jeden Fall ein sehr solides Gerät mit vielen neuen technischen Features, die - wenn man sie kennt - sehr überzeugend sind.
    Der Ambient-Mode ist auch ganz nett und vor allem die 1-Kabel-Lösung mit der Connect-Box gefällt mir. Aber vom Sound her ist mMn der Metz um Längen besser. Ich habe ja beide Systeme live erlebt und getestet.

    Zusammenfassung:
    Der Metz bietet ein OLED-Display, Top-Sound, optionalen Subwoofer, Triple-Twin-Tuner und integrierte HDD für TimeShift und Recording, aufgeräumte Fernbedienung - aber eben kein Android
    Der Samsung bietet ein QLED-Display, echtes Andoid, KEIN ApptX lowLatency :p:(, die One-Connect-Box, kurze Reaktionszeiten und vielerlei "Spielerei" wie "Ambient Mode" und "Real Game Enhancer". und eine sehr besch. zu bedienende Fernbedienung

    Und ich gehe da mit @chaospir8 ganz konform - Wenn heutige TV-Geräte 8 Jahre halten, dann haben sie einen echt guten Job gemacht, sind technisch aber schon steinalt.
    Klar ist auch, dass hochwertige Marken-TVs per se länger halten, als die preiswerten NoNames- ABER: Das kommt natürlich sehr auf das Nutzungsverhalten des Kunden an. Auch hochwertige/hochpreisige Geräte können schon nach 2 Jahren den Geist aufgeben, wenn sie täglich 12-18h laufen - (Wir hatten hier so einen Fall)
    Jens sagt Danke.
  30. Ilserich

    Ilserich Alte Spürnase

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    puhhh, lieber Jens,
    Handbuch Seite 156 deines Lieblings:
    upload_2019-5-20_14-1-14.png

    unbedingt im Laden ausprobieren !!

    abseits davon, wenn ich SmartHub lese, krieg ich das Grausen ( hab das hier auf nem Blurayplayer von Samsung) - aber nur meine Meinung.

    Gruß
    Jens sagt Danke.
  31. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Vielen Dank, Skavenger :yo Klasse, dass hier jemand vom Fach ist. Metz hatte ich bis jetzt noch gar nicht auf dem Schirm. Das Teil ist wohl DIE eierlegende Wollmilchsau - ein klasse Gerät.
    Kostet allerdings auch 1000 € mehr, als mein bisheriger Favorit von Samsung, welcher derzeit bei knapp über 2000 € liegt. Da muss ich mal in mich gehen, und mir beide Geräte bei Fachhändlern anschauen.

    Die fehlende Divx-Unterstützung ist natürlich blöd, auch wenn ich nicht glaube, dass ich mir auf dem Gerät DivX-Material anschauen würde...
    Und eine blöde Frage: Was macht man mit DTS? Ist das für dieses Multikanal-Homecinemagedöns? Das bräuchte ich nicht.
    An den Samsung könnte ich doch sicherlich einen USB-Stick stecken und damit dann Sendungen aufnehmen? Eine integrierte HDD ist zwar nett, aber irgendwie auch nicht wirklich notwendig IMHO.
  32. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    zu 1.: fehlendes Divx kann man leicht verschmerzen, da vieles heute per Stream abrufbar ist oder direkt als MKV daher kommt.
    zu 2.: wo liest du bei diesem Modell DTS? der kann doch "nur" Dolby Digital+ :p
    zu 3.: natürlich sind die Samsung-Geräte PVR-fähig. Dafür brauchst du nur einen USB-Stick/-HD, der/die ausreichend schnell ist. Wichtig ist nur zu wissen, dass der TV das Speichermedium zwingend formatieren muss - also Vorsicht mit bereits bespielten Sticks. Und vertu dich mal nicht - so eine Timer-gesteuerte TV-Aufnahme ist schon eine feine Sache - vor allem wenn man dann die Werbung überspulen kann. So kann man dann auch mal einen Sonntags-Film aufnehmen und später ohne Werbung genießen.

    BTW der Metz hat sogar dein geliebtes "aptX low latency" :icon_mrgreen::yo
    Jens sagt Danke.
  33. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

    Registriert seit:
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    Ja, das ist mir auch direkt positiv aufgefallen! :D
    Der Metz ist eigentlich genau so, wie ich mir das wünsche und vorgestellt habe. Sogar aus deutscher Produktion - das hat auch was. Der Samsung hat einigen Kram den ich nicht brauche und ein paar Dinge, die er nicht hat. Dafür ist er rund 1000 € günstiger. hmmm..
    Ich befürchte, dass ich doch etwas tiefer in die Tasche greifen werde. Ich meine, wenn schon viel Geld für ein High-End- Gerät ausgeben, dann sollte der TV auch schon perfekt sein. Oder halt was Günstiges für <= 1000 €...
    Ich werd mir beide Geräte auf jeden Fall beim Fachhändler anschauen.

    PS: Weißt Du zufällig, ob der Metz auch sowas wie einen reinen Audio-Modus hat? Also ohne Bild und dafür stromsparender? Dann würde ich über den optionalen Subwoofer nachdenken, und das Gerät direkt als Musikanlage betreiben.
  34. Ilserich

    Ilserich Alte Spürnase

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    Das mit divx meinte ich nicht, sondern die fehlende DTS-Dekodierung.
    Du wolltest was , mit dem man vom NAS streamen kann, daher ging ich davon aus, das auf dem NAS auch Dateien liegen, die DTS-Inhalte haben. Und für diese dann wieder extra was anderes vom "Homecinemagedöns" anwerfen, ist reichlich umständlich. nur meine Meinung.

    "Habe ich nicht, brauch ich nicht" kann sehr schnell in "habe ich, brauch ich" umschwenken und dann ist Dein Problem da. Und das Gerät somit alles andere als perfekt.

    Gruß
  35. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    JA, das geht!! :icon_mrgreen: - Du kannst unter der F-Taste eine Kachel mit einer eigenen Funktion "Bild aus" belegen. Dann wird der Bildschirm wirklich abgeschaltet und du kannst das Gerät als reines Audio-System nutzen.
  36. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Cool! Ich hab auch schon einen Händler in meiner Nähe gefunden, der den Metz hat. Leider aber nicht den Subwoofer.
  37. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Na wenn er zertifizierter Händler ist, dann kann er dir den Subwoofer auch direkt besorgen.