Welche Windows 10 Versionen (Builds)verwenden?

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von duane, 13 Dezember 2018.

  1. duane

    duane Mitglied

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    Hallo,


    nachdem ich hier bei einigen Upgrade Scenarios immer auf die Bretter geworfen wurde, sei es Bluescreens beim Hochfahren oder Laptops die gar nicht mehr reagierten z.B: beim Upgrade Version 1507 oder 1607 auf Version 1803, wollte ich mal fragen gibt es eine Build-Version von Windows 10 die vernünftig läuft?

    Bei der 1803 habe ich so viele Laptops die nicht mehr reagieren. (Dell), dass ich bei allen Neuinstallationen wieder auf Build 1607 zurückgegangen bin.
    die Feature Upgrades kann ich beim WSUS alle abwählen und habe das immer getan.
    Danke fürs Feedback

    Duane
  2. Cosmo

    Cosmo Team (Founder) Mitarbeiter

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    Kann man schlecht beantworten, @duane. Meine Windows 10-Maschinen laufen alle, auch mit dem Update 1809. Vielleicht machst du irgendetwas grundsätzlich falsch. Vielleicht hast du irgendeine Software installiert, die grundsätzlich zu Problemen führt. Ich gebe aber zu, dass jeder Patchday, insbesondere die Spring und Fall Feature-Updates jedes Mal zu Panik-Attacken bei mir führen und zu einigem Gedöns.
  3. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

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    Du weisst aber schon, dass bis zur 1703 aus dem Suppoer rausgefallen sind und somit Null Updates bekommen und damit massig fehler und Sicherheitslücken aufweisen?
    https://support.microsoft.com/de-de/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet

    Bist du dir eigentlich sicher, dass deine Dell-Kiste überhaupt Windows-10 tauglich ist? Was sagt Dell selbst dazu?
    Meine Homebrew läuft mit der 1809, keine Macken. Dell sind so "fertig".
    Es ist derzeit so, dass Microsoft mit der 1809 einige Prüfungen durchgeht, liegt nicht nur an den letzten Macken, dass die nicht ausgeliefert wurde. Wenn inkompatible Hardware oder Software gefunden wurde, dann kommt da auch nichts mehr. Allerdings wird die 1803 für Home/Pro/Edu noch ein Jahr lang mit Patches beliefert, daher auf der sicheren seite. Auf so einer Basis dann aber die 1809 drüberknüppeln hat kaum einer dieser Maschinen gut getan.
    romeo sagt Danke.
  4. JML

    JML Bekanntes Mitglied

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    Ohne Cortana-, Alexa- und sonstigen "Feature"-Schnickschnack bleibt nur die LTSB, jetzt LTSC-Version.
    Vor -und Nachteile
    Hier läuft ohne Murren mit Office 2013 immer noch die 1607.
  5. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

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    Nur dass die LTSB/LTSC nie für Privat ausgeliefert wird. Die ist immer an eine Gruppenlizenz gebunden. Die LTSB bzw generell Enterprise-Versionen sind für ein ganz anderes Umfeld gedacht, speziell die kastrierte LTSB. Mit der LTSC 1809 wird zwar diese Ausgabe auf einem aktuelleren Level gehoben, aber weder noch vergleichbar mit einer laufenden Pro etc weil die wieder bei den Feature-Updates über Jahre hinkt.

    >> Welche 1809 hast du denn, bei mir funktioniert das.
    >> Ich hab 1809 LTSC
    >> Ja dann bekommst du das auch nicht vor 2021.

    Und halt die Sache mit dem Lizenzerwerb, für Privat großes "?"
  6. JML

    JML Bekanntes Mitglied

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    Richtig. Nur das soll nicht hier an dieser Stelle erläutert werden. Ich bin mit dieser kastrierten, wie du es nennst, Version, sehr zufrieden.
    Auf einem Laptop habe ich noch eine normale Pro, die läuft an sich auch stabil, aber die Quasi-Neuinstallationen ständig nerven doch sehr, zumal es ewig dauert.
  7. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Vor einem Upgrade ist es immer sinnvoll, jegliche Anti-Viren-, Firewall- und Backup-Software zu deinstallieren, denn diese verursachen die häufigsten Problem mit BSODs und Bootschleifen.
    Gerade Fremd-AV-Tools und Acronis und Co machen da häufig Probleme, weil sie oft eigene Treiber ins System integrieren, die auf die bestehenden System-Treiber aufsetzen.

    Wenn du nicht allzu viel Software installiert hast ... dann gönne deinem System doch mal eine frische Installation

    Ich habe letztens auch mal eine neue Installation gemacht ¯\_(ツ)_/¯
    meine Vorgehensweise:
    - Liste wichtiger Programme erstellt
    - eigenen User-Ordner mit TotalCommander gesichert (nur zur Sicherheit)
    - eigenes Profil mit TransWiz gesichert --> sehr geiles kleines Tool und Freeware --> https://www.forensit.com/move-computer.html
    - Ordner "ProgramData" aus dem Hauptverzeichnis gesichert
    - mit dem MediaCreationTool einen USB-Stick mit der neuen Win10-Version erstellt
    - Vom Stick gebootet, Platte geputzt und Windows neu installiert
    - einen anderen Usernamen bei der Installation angelegt, als zuvor
    - Ordner ProgramData zurückgesichert
    - Profil mit TransWiz zurückgesichert (damit wird dann gleich der benötigte Useraccount angelegt und alle Daten und Einstellungen übernommen)
    - Programme nach Liste neu installiert

    ==> durch die Aktionen mit ProgramData und TransWiz haben alle Programme ihre Einstellungen wieder gefunden und übernommen
    (FF-Profile, Outlook-Konten, Adobe-Settings, Firewall-Settings, etc.)

    Klar ist das ein bisschen Arbeitsaufwand, aber es lohnt sich - zumindest wenn man nicht gerade super viele Programme installiert hat.
    duane, Pinocchio, romeo und 2 andere sagen Danke.
  8. duane

    duane Mitglied

    Registriert seit:
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    209
    Hallo,

    Vielen Dank für eure Antworten, ich war ein wenig aus dem Verkehr gezogen und konnte nicht aktiv teilnehmen.
    aber durch die vielen Anregungen z.B. Transwiz (kannte ich noch nicht) habe ich einiges zum Nachdenken und Testen bekommen.