Hardware Frage Unterschied SSDs ?

caribe

Bekanntes Mitglied
Worin liegt der gravierende Unterschied bei diesen SSDs ?


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Samsung 970 EVO Plus 500 GB, Solid State Drive schwarz, PCIe Gen 3 x4, M.2 2280 500 GB
Lesen: 3500 MB/s, Schreiben: 3200 MB/s € 0,22* pro GB

€ 109,90*

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Samsung 860 QVO 1 TB, Solid State Drive grau, SATA 6 Gb/s, 2,5 Zoll 1 TB
Lesen: 550 MB/s, Schreiben: 520 MB/s € 0,11* pro GB
€ 109,90*

Ist das die Schnittstelle ?

M.2 gegenüber SATA ?
was ist vorzuziehen ?


Machmal ist die Rede von 2 SSDs gleichzeitig ?
Worin liegt da der Sinn ?
Bislang ging ich davon aus: eine SSD fürs System - eine klassische Festplatte für die Datenablage ;)
 

Shiwa

Bekanntes Mitglied
Bin kein Fachmann, aber wenn Du das passende Mainboard hast, dann ist die M.2 Platte einfacher zu installieren. einfach wie einen Ramriegel einstecken und fertig.
Auf dem Papier sieht der Unterschied in den Datenraten gigantisch aus, in der Praxis findet der aber nicht statt.
Ich hab eine M.2 und kann keinen signifikanten Unterschied zur "normalen" SSD feststellen.
Je nachdem wie viel Speicherplatz man benötigt, könnte auch eine SSD (egal ob M.2. oder SATA) ausreichen.
Mir langen 1 TB. Rest liegt auf einem NAS.
 

Nostradamus

Zensur besteht aus Frechheit und Angst. Tucholsky
- In der Geschwindigkeit
- der Kapazität 0,5 TB vs 1TB

Und wenn letztere dann lieber die
Samsung SSD 860 EVO 1TB, SATA (MZ-76E1T0B)

Zwar teuer, aber hält länger.
QVO - TBW 360TB
https://geizhals.de/samsung-ssd-860-qvo-1tb-mz-76q1t0bw-a1936280.html

EVO - TBW 600TB
https://geizhals.de/samsung-ssd-860-evo-1tb-mz-76e1t0b-a1756905.html

Die EVO aber um Himmelswillen nicht bei rabo kaufen, lies dir die Bewertungen durch. Saftladen.
Ich habe eine Samsung SSD 860 EVO 1TB bei Mediamerkt schon für 99€ erworben.

Die Samsung SSD 860 PRO 1TB hält zwar noch länger
TBW 1.2PB
ist momentan aber einfach noch zu teuer.
https://geizhals.de/samsung-ssd-860-pro-1tb-mz-76p1t0b-a1756910.html


TWB - Terabytes Written, Menge an Daten, die ohne Ausfall garantiert auf ein SSD geschrieben werden kann
 

eumel_1

Der Reisende
- Schnittstelle
- Größe
- Formfaktor

Reicht das als Antwort?
(wieder mal ein tolles Beispiel dafür, wie das Niveau sinkt)

PS: WD hat ja eine SSD-Schmiede übernommen, ich hatte letztens eine WD Green als SSD gekauft und einem Kumpel als Bootlaufwerk eingebaut.
Und war enttäuscht von der Langsamkeit.
Keine Ahnung, was WD da mit ihrer Firmware verkackt haben, aber sowas kommt mir nicht mehr in den Einkaufswagen.
 

eumel_1

Der Reisende
Eine lahme SSD erkennst du.
Es gibt Testprogramme, mit denen man das vergleichen kann.
Wie immer gilt: das Zusammenspiel der Teile macht den Erfolg, eine superschnelle SSD an einer SATA 1 Schnittstelle z.b. bringt nicht den gewünschten Erfolg, ist aber noch immer schneller als eine Magnetscheibe.
M.2 kann höhere Datenmengen ab als SATA.
DIe Bauweise der SSD selber macht auch einiges aus, einige der neuen SSDs werden bei Dateien größer als deren interner Cache sogar langsamer als Magnetplatten.
Also: umfangreich informieren!
 

Shiwa

Bekanntes Mitglied
Das könnte auch vom System abhängen, aber da ich ein recht aktuelles und hochwertiges System verwende, denke ich wirklich, dass die möglichen Datenraten bei weitem noch nicht an tatsächliche Datenraten ran reichen.

Ich verwende ein i7-7800k mit 16GB RAM auf einem ASRock Extreme Mainboard mit einer M.2. MX 500 1 TB von Crucial.
Und ich wundere mich des Öfteren, gerade bei aufwendigeren Software Patch-Installationen, über die Schreib-Lese Geschwindigkeit.
 

Grainger

Team (Mod)
Mitarbeiter
Und wenn man eine richtig große Datei am Stück schreibt (oder sehr viele größere Dateien) werden sie nicht nur langsamer, wenn die Dateien größer als der interne Cache sind (wie ja eumel schon schreibt), sie werden auch manchmal recht heiß.
Der interne Temperatursensor meldet das an die Firmware und die drosselt dann die Schreibgeschwindigkeit noch weiter.

Deshalb haben einige m.2-SSDs Kühlkörper drauf (die aber außer für die Optik meist nicht viel bringen).
 

caribe

Bekanntes Mitglied
Das MSI MPG X570 GAMING PLUS, Mainboard unterstützt von Haus aus den M.2 Anschluss.
Heisst das, man sollte lieber eine kleinere SSD einbauen als die grössere Samsung 860 QVO 1 TB ?
 

Theoderix

Miesepeter
Kommt drauf an, obs denn schneller als eine HDD sein soll. ;)
Ich finde die M2.SSDs fein, weil ich dadurch weniger Kabel und etwas mehr speed (und bei bei den NVME Varianten noch etwas mehr) bekommt. Kosten etwas mehr, als die SATA SSDs...aber bspw. die Kingston a2000 gibts für 60€ /500GB erinnere mich an eine Aussage in der ct dass die nicht so schlecht sein soll, PLV gut. Müßte ich aber suchen ob ich den Test hier noch daheim rumfliegen hab'.
 

groopy

Bekanntes Mitglied
M2.SSD haben aber auch einen nicht zu übersehenden Nachteil:

Wenn mal nichts mehr läuft, kann man die M2.SSD nicht einfach ausbauen und in anderen PC stecken oder mit USB-Adaptern die Daten auslesen. Dazu müsste dann ein externes USB-Gehäuse für M2.SSD angeschafft werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Belvedere Jehosaphat

Bekanntes Mitglied
@Shiwa schreibt, daß er in der Praxis keinen signifikanten Unterschied feststellen kann.
@Nostradamus verweist auf den Performanze-Unterschied.
Wie ist das in der Praxis denn wirklich?
Ist beides richtig. M.2 sind sauschnell beim kopieren und bei Benchmarks. Dieser Geschwindigkeitsvorteil ist aber in dem Moment dahin, an dem die CPU mit den Daten was anderes anfangen soll als sie von A nach B zu verschieben. Z.B. 'ne Anwendung laden, oder in einem Spiel die Umgebung aufbauen. Dafür sind die heutigen Prozessoren leider viel zu lahm und man erkennt recht deutlich, wo der Flaschenhals ist (Intel, AMD, veraltete x86 Architektur).
 

eumel_1

Der Reisende
Ich habe mit bisher verbauten SSDs von Crucial, Kingston, SanDisk und Samsung gute Erfahrungen gemacht.
Aber wie bereits woanders erwähnt, war ich von der WD Green SSD enttäuscht.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
512GB sind besser bezahlbar und wird daher unterm Tannenbaum liegen :p
Ist eh mehr als genug, da passen von mir aus 5 OS drauf :D (oder 2 + Spiele + x)
Danke für den Tipp.

Infos zur QVO und EVO sind bekannt und die Unterschiede mit der Anzahl Bits/Einheit, das ist mir zu heikel.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Worin liegt der gravierende Unterschied bei diesen SSDs ?

Samsung 970 EVO Plus 500 GB, Solid State Drive schwarz, PCIe Gen 3 x4, M.2 2280 500 GB
Lesen: 3500 MB/s, Schreiben: 3200 MB/s € 0,22* pro GB

Samsung 860 QVO 1 TB, Solid State Drive grau, SATA 6 Gb/s, 2,5 Zoll 1 TB
Lesen: 550 MB/s, Schreiben: 520 MB/s € 0,11* pro GB
Guck dir das Bild der 970 EVO mal genau an - da steht unter anderem NVMe - und genau das ist der Knackpunkt!
eine NVMe wird direkt über den PCI-Bus angesprochen und kann daher viel schneller agieren als eine SATA-SSD.

Der Start von Windows ist mit einer NVMe nicht unbedfingt schneller, als mit einer SATA-SSD - Aber alle Dateioperationen und natürlich das laden von Programmen ist um Längen schneller!

Ich hatte das mal mit einer großen Archiv-Datei von Adobe gecheckt - ein 2GB 7zip-Archiv auf einer NVMe auszupacken macht richtig Spaß beim zugucken :icon_mrgreen:

FAZIT: Es kommt auf deinen Gebrauchsfall an. Wenn dein System selbst schnell genug ist und NVMe unterstützt, dann solltest du zu dieser greifen. (sofern dein Geldbeutel das zulässt)
 

bavariantommy

Universaldilletant
@Shiwa schreibt, daß er in der Praxis keinen signifikanten Unterschied feststellen kann.
@Nostradamus verweist auf den Performanze-Unterschied.
Wie ist das in der Praxis denn wirklich?
Der Unterschied ist erheblich. Mein Laptop läuft mit einem 500 GByte M.2-Riegel, mein normaler PC mit einer "normalen" 500 GByte SSD.
Im Benchmark liegt der Laptop bei etwa 1,5 GByte/s, der PC bei ungefähr 500 MByte/s. Das merkt man auch im normalen Gebrauch signifikant. Das System lädt schneller, die Programme ebenfalls. Auch Dateioperationen profitieren von dem Performance-Schub. Hätte mein PC eine freie M.2-Schnittstelle, würde ich definitiv auf einen M.2-Riegel wechseln.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Nur noch mal zur Info

M.2 ist nur eine Schnittstelle
diese kann auf versch. weise angesprochen werden bzw. unterstützt versch. Standards
Also ist eine SSD mit M.2 nicht genau so schnell wie eine NVMe SSD mit M.2
M.2 kann SATA und
M.2 kann PCIx 4x = NVMe = bis zu 6x schneller als SATAIII

Zitat:
SATA oder PCIe bei M.2-SSDs?
Wie weiter oben bereits erwähnt, kann M.2 sowohl SATA als auch PCI Express als Schnittstelle zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass M.2-SSDs nicht zwangsläufig schneller sind als herkömmliche 2,5-Zoll-SSDs mit Sata-3-Schnittstelle. Tatsächlich sind viele der im Handel befindlichen M.2-SSDs mit SATA 3 angebunden. Sie unterliegen damit den gleichen Tempolimits und bieten keinen Geschwindigkeitsvorteil.

Den vollen Geschwindigkeitsvorteil bieten M.2-SSDs, die über PCIe angebunden sind. Zwar sind die Preise entsprechend höher, doch mit diesen SSDs können Daten viel schneller gelesen und geschrieben werden. Aber: auch bei PCI Express gibt es Unterschiede: Je nachdem wie viele Lanes genutzt werden, ist das Tempo geringer oder höher. Mit PCIe 2.0 sind pro Lane 5 GBit/s möglich.

Eine Anbindung über zwei Lanes mit PCIe x2 limitiert die Bandbreite auf 10 GBit/s, ist also somit rund 50 Prozent schneller als SATA 3. Bei der Verwendung von vier Lanes liegt das Limit folglich bei 20 GBit/s und entsprechende SSDs lassen SATA-3-Modelle weit hinter sich. Quelle
 

bavariantommy

Universaldilletant
Danke nochmals für den Hinweis: NVMe ist wohl tatsächlich der entscheidende Faktor für mehr Leistung, auf den man beim Kauf auf jeden Fall achten sollte.
 
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