Erledigt Umzug Win7 -> Win 10

RichyZuHause

Alter mit Ego
Liebe Experten.

Hilfe beim Umzug mit allen User-Einstellungen gesucht.

Neuer PC:
Der neue Ryzen-PC kommt nächste Woche.
Big Tower mit Konfiguration ähnlich wie DrSnuggels in https://www.cc-community.net/threads/ihr-seid-schuld.118313/#post-1332435.
Windows 10 Pro.

Alter PC:
Asus-Tower mit Windows 7 Pro.
Migrationswunder seit ca. 9 Jahren (Win2k, WinXP, Win7).
Immer übergebügelt.
Überlebt.
Laut, langsam, Lust auf Bluescreen.

Zielstellung:
Möchte mit wenig Aufwand meine gewohnte Arbeitsumgebung auf dem neuen, frisch aufgesetzten Win10-Rechner haben.
Möglichst Tool-unterstützt.

Mein User-Verhalten:
Office, das Übliche. Exel hoch und runter. Viele Plugins mit eigener Konfiguration und SW-Änderungen.
Datenbanken, Software-Entwicklungssysteme.
Spiele: ja, aber keine Zeit.
Sehr(!) viele Utilities für alles Mögliche, fast alle nicht mit Standard-Konfiguration.
Seit Jahren gewachsen.
Diverse Registry-Hacks entsprechend seriöser Empfehlungen (CCB, c't, ...)
Backups mit Macrium Reflect, Syncovery und Resilio-Sync (zu Mac und NAS).

Wie ist das beste Vorgehen?
  1. Wie transferiere ich schnell und fehlerfreie meine zahllosen Einstellungen?
  2. Wie kann ich eventuell erreichen, dass meine bezahlten Registrierungen für Programme übernommen werden, ohne dass ich erst auf Win7 ent-lizensieren und danach auf Win10 re-lizensieren muss?
  3. Gibt es Tools dafür? Geht das überhaupt (halb-)automatisch?
  4. Was könnte ich falsch machen?

Der Worst-Case wäre, jedes Programm einzeln erneut zu installieren, die eigenen Einstellungen auf dem alten Win7-Rechner anschauen und händisch auf dem neuen Win10-Rechner einzutragen.
Dazu noch die erneute Lizensierung.
Geht. Aber nach zwei Wochen kann ich aus meinen Augenringen eine Halskette basteln.
Und mein Chef hätte auch gern wieder Arbeitsergebnisse.

So, @DrTommy, das kommt dem Hinweis "Schlecht Input, schlechter Output" zuvor. 😉
Wer hat gute Ideen?
 

dr_tommi

alter Oldie
So, @DrTommy, das kommt dem Hinweis "Schlecht Input, schlechter Output" zuvor. 😉
Dieser Hinweis kommt nur selten von mir. ;)
Und es geht nicht um schlecht sondern um zu wenig.


Um zurück zum Problem zu kommen.
Das wird ohne eine Menge Handarbeit nicht funktionieren.
Natürlich gibt es Tools um Userprofile und -konfigurationen zu übertragen, allerdings können die wenigsten davon auch die Programme mitnehmen.

Ein möglicher Ansatz wäre das Upgrade von Win7 auf 10 auf dem alten Rechner, Entfernen des überflüssigen Mülls, ein Komplettbackup und dann der Restore auf die neue Maschine.
Aber selbst da wäre noch eine Menge Handarbeit vorher und nachher zu leisten.
 
Zuletzt bearbeitet:

RichyZuHause

Alter mit Ego
Ein möglicher Ansatz wäre das Upgrade von Win7 auf 10 auf dem alten Rechner, Entfernen des überflüssigen Mülls, ein Komplettbackup und dann der Restore auf die neue Maschine.
Guter Hinweis, hatte ich auch schon überlegt.
Allerdings finde ich es gut, dass ich mal gezwungen werde, auf einem reinen System aufzusetzen.
Allerdings finde ich es nicht gut, dass damit soviel manueller Aufwand verbunden ist.
Das ist auch der Grund, warum ich das Migrieren auf Win10 so lange vor mir herschiebe.

Könnte sowas wie "PC Mover" helfen? Jemand Erfahrung?
 

Bestatter

Schwarzfahrer
Für die Software und Lizenzen habe ICH ein Domaenen-Startup-Script.

Transwiz benötige ich für die initialen Profile des Admins und eines zweiten Notfall-Admins eines neu aufgesetzten PCs.
Zusätzlich verwende ich Transwiz, um die Lokalen Nutzer auf Notebooks schnell einrichten zu können.
Ab dem zweiten baugleichen PC kommt alles vor dem Domänenbeitritt aus einem Sysprep-Image.
 

dr_tommi

alter Oldie
Für die Software und Lizenzen habe ICH ein Domaenen-Startup-Script.

Transwiz benötige ich für die initialen Profile des Admins und eines zweiten Notfall-Admins eines neu aufgesetzten PCs.
Zusätzlich verwende ich Transwiz, um die Lokalen Nutzer auf Notebooks schnell einrichten zu können.
Ab dem zweiten baugleichen PC kommt alles vor dem Domänenbeitritt aus einem Sysprep-Image.
Das bringt uns hier aktuell aber nicht weiter.
Wir haben hier weder eine Domäne mit Scripte noch Images nach Sysprep.
Und nur die Profile übertragen ist nur ein Bruchteil. Da bleiben noch die ganzen Programme.
Der Worst-Case wäre, jedes Programm einzeln erneut zu installieren, die eigenen Einstellungen auf dem alten Win7-Rechner anschauen und händisch auf dem neuen Win10-Rechner einzutragen.
Dazu noch die erneute Lizensierung.
Geht. Aber nach zwei Wochen kann ich aus meinen Augenringen eine Halskette basteln.
Und mein Chef hätte auch gern wieder Arbeitsergebnisse.
Die Programme neu zu installieren und zu lizensieren wird dir wohl auf jeden Fall bleiben, wenn du kein Backup und Restore machst, für die Einstellungen und Profile kannst du ja die angebotenen Tools nutzen.
 

Theoderix

Miesepeter
Mal ganz doof gefragt, warum machst du nicht erst ein Update von Win 7 auf Win 10 in deinem alten Rechner...da sollten ja die Einstellungen mit übernommen werden.
Dann davon ein Image mit Macricum oder ähnlichem gemacht und ab damit auf den neuen Rechner.

Wir hatten vor kurzem einen Rechner im Freundeskreis, bei dem nicht klar war woran der Fehler den er machte lag (letztlich war es die HDD und das Board).
Da war ein Win 10 Pro drauf, wir haben um die Boot-SSD herum ein komplett neues System gebastelt.
Ursprünglich war da ein Intel der 6er Reihe drin und nun ist es ein Ryzen 3100x, komplett neues DDR4 RAM und komplett neues AM4-Mainboard.
Windows quäkte zwar nach dem problemlosen Start nach einer neuen Aktivierung aber die ging via Telefon ohne Probleme.
Vorteil der Lösung wäre, du bräuchtest nicht zuviele Profile etc. migirieren, Nachteil könnte sein, dass eventuelle alte Vermurksungen vielleicht auch übertragen werden- - wobei ich das testen würde...den langen Weg kann man dann ja immer noch gehen.
 

dr_tommi

alter Oldie
PCMOVER Pro von Laplink soll das können, kostet aber
Hab ich auch gelesen und gegen die Kosten kann man ja was machen. ;)

Mal ganz doof gefragt, warum machst du nicht erst ein Update von Win 7 auf Win 10 in deinem alten Rechner...da sollten ja die Einstellungen mit übernommen werden.
Dann davon ein Image mit Macricum oder ähnlichem gemacht und ab damit auf den neuen Rechner.
Siehe Beitrag #2
 

jr33

.......
Um das Problem bei den Utilities zu umgehen, gehe ich seit Jahren
den Weg konsequent, den Skav hier vor Jahren aufgezeigt hat:
entweder gleich die portable-Versionen wählen oder portable machen
bzw, machen lassen :icon_mrgreen: & Intergration in den von mir immer genutzten Dateimanager.
Damit hat man dann beim Umzug kein Problem bzw. hat sie auch auf
Supportsticks/Platten immer griffbereit.
 

Bestatter

Schwarzfahrer
... nur die Profile übertragen ist nur ein Bruchteil. Da bleiben noch die ganzen Programme.
Privat sind bei mir die Profile definitiv aufwändiger neu zu erstellen, als die Installation der Programme!
Bei der Umstellung meiner Privatrechner von 7 auf 10 war ich froh, dass alles noch am gewohnten Ort war und alle Verknüpfungen noch funktionierten.

Bei der Software lief auch der portable Teil sofort wieder mit den gewohnten Verknüpfungen.
Die Software war relativ schnell wieder installiert und viele Aktivierungen ließen sich aus der alten Registriy einkopieren.

Von einem System-Upgrade aus einer alten 7er Installation heraus, rate ich auch dringend ab!
 

dr_tommi

alter Oldie
Von einem System-Upgrade aus einer alten 7er Installation heraus, rate ich auch dringend ab!
Ich war sogar noch verrückter.
Ich habe das Upgrade von Win7 Pro auf Win 10 gemacht.
Und dann noch von der regulären Version zur Insider Preview. ;)
Das wird bestimmt lustig, das alles auf einen frischen Rechner zu übertragen.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
So, der Rechner ist gekommen.
(Natürlich nicht bis vor die Haustür. Das hat DHL wegoptimiert durch behauptetes "Nicht angetroffen". Ich durfte es in einer Postfiliale in einem anderen Stadtteil abholen.)

Erstinbetriebnahme: funktioniert sofort ohne Klemmer.
Die ersten Updates laufen. BIOS-Aktualisierung ist schon durch.

Von der Verwendung von "Ich-kann-alles-migrieren"-Tools nehme ich Abstand.
Die Userberichte zu PCMover und EASUS Transfer haben den Grundtenor "Finger weg".
Ich war sogar bereit, den PCMover zu kaufen (ca. 50.-), aber noch rechtzeitig gesehen, dass das nur für einen Transfer gilt (also PC1->PC2).
Das würde heißen, nach 2 Tagen mit Transfers sind die EUROs futsch. Unverschämt.

Also die manuelle Ochsentour. Langsam, aber sicher.

Transwiz - habe ich in der Anleitung gesehen - kann auch von einem Usernamen auf einen anderen auf einer anderen Maschine migrieren.
Das passt mir und mache ich auch gleich so.
Ich berichte.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
[...]Ich war sogar bereit, den PCMover zu kaufen (ca. 50.-), aber noch rechtzeitig gesehen, dass das nur für einen Transfer gilt (also PC1->PC2).
Das würde heißen, nach 2 Tagen mit Transfers sind die EUROs futsch. Unverschämt.
[...]
Interessant, worauf man inzwischen alles achten muß!

OT zu DHL

Das kenne ich, ist aber nicht gelogen! Wenn man nicht da war, hat man auch niemanden angetroffen.
Achtet mal darauf, wie oft Euch das in Wirtschaft und Politik begegnet, daß Ihr auf diese Weise in die Irre geführt werdet. Das Beispiel hier ist da noch harmlos.

Und was den anderen Stadtteil anbetrifft, auch das kenne ich. Kürzlich mußte ich dort ein Paket abholen, obwohl es mindestens drei DHL-Shops gab, die näher drann waren. In zweien konnte ich auch schon Pakete abholen...
 

dr_tommi

alter Oldie
DHL ist ein Kapitel für sich.
ich bekam am Dienstag eine SMS dass ein Paket am nächsten Werktag ab 11 Uhr in einer Filiale abzuholen sein soll, keine weiteren Informationen.
Normalerweise wäre das Paket in eine Packstation gegangen.
Gestern eine Mail, dass ein Paket ab heute 11 Uhr in dieser Filiale abzuholen sein. Da war zumindest eine Sendungsnummer drin, allerdings funktionierte die Verfolgung nicht.
Da kommt man doch ins Grübeln, vor allem wenn man den ganzen Tag im Homeoffice sitzt und es zur Klingel nur 3 Meter sind.
Manchmal habe ich den Eindruck dass die Fahrer gar nicht erst zu den Adressen fahren sondern gleich vom Parkplatz aus die Nachrichten verschicken.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
DHL ist ein Kapitel für sich.
Da kommt man doch ins Grübeln, vor allem wenn man den ganzen Tag im Homeoffice sitzt und es zur Klingel nur 3 Meter sind.
Manchmal habe ich den Eindruck dass die Fahrer gar nicht erst zu den Adressen fahren sondern gleich vom Parkplatz aus die Nachrichten verschicken.

Genauso war's bei mir.
Ich habe extra mit Alternate einen Termin *nach* meinem Urlaub vereinbart, damit ich auch wirklich zu Hause bin.
Ich Hoffnungsirrer.
Es wurde nicht geklingelt, es wurde nicht angerufen oder per SMS nachgefragt.
Ich denke, die sind einfach vorbeigefahren, zumal die Kiste riesig und schwer war.
Das kann der Kunde sich doch einfacher selbst abholen.
Macht nix, dass er Express-Versandgebühr bezahlt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

adhome

Bekanntes Mitglied
Könnte sowas wie "PC Mover" helfen? Jemand Erfahrung?

Ja, drei Rechner bereits damit behandelt. Ging aber eher um 32bit auf 64bit Wandlung.
Grundsätzlich funktioniert es sehr gut. Was nicht so gut ging war, dass neue Benutzer GUIDs erzeugt wurden.
Ich glaube aber, dass Rechte auf den lokalen Laufwerken angeglichen wurden. Bin mir nicht sicher. Jedenfalls hatte ich mit manuell erzeugten Verzeichnisrechten ein Problem bekommen.

Zusätzlich ist es halt nicht "frisch" sondern eine Migration von vielen alten Registryeinträgen.
Office sollte man neu drüberinstallieren. Einstellungen waren aber geblieben.
Genauso Virenscanner vorher deinstallieren oder Hardwarenahes wie zusätzliche Firewall.

Ansonsten keine langfristigen Instabilität bekommen.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
Danke für den Bericht, @adhome.

Feedback meinerseits.
Bisher läuft's. 🧐

Die Profil-Migration von UserAlt auf Win7 zu UserNeu auf Win10 hat mittels TransWiz prima geklappt.
Erstaunlicherweise wurden z.B. alle Office-Einstellungen, sogar Makros., Plugins und die Outlook-Einstellungen übernommen.
Natürlich ist mein Desktop noch übersät mit gesichtslosen Platzhaltern für Programme, die ich noch nicht nachinstalliert habe.
Ein wenig werde ich auch ausmisten.
Die nicht mehr benötigten Ordner in %appdata% habe ich in "local" und "roaming" händisch um die Altlasten bereinigt.
Für die komplette Outlook-Migration habe ich ein Tool von SmartTools-Addin-World benutzt: Outlock Backup.
Hier ist für Office 365 unter Windows 10 unbedingt die V9 notwendig, da sich gegenüber Vorversionen einige Verzeichnisse geändert haben und IMAP-Konten mittlerweile in .ost- statt in .pst-Dateien gehalten werden.

Und: LEISE! 🕺
Im Moment CPU-Last 3%.
Aber da kommt ja noch was dazu.
Stück für Stück.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
Gibt es eine kleine, unauffällige Firewall, die bei Zugriffsversuchen beim Nutzer nachfragt?
Es geht vor allem um ausgehende Verbindungen, da möchte man manchmal sicherstellen, dass einige Dinge nicht so locker von meinem System rausgehen.
Grundsätzlich kann die Windows-Firewall auch um Regeln dafür ergänzt werden.
Das ist aber händisch aufwändig. Und gefragt wird da auch nicht. Ich muss die Regel vorher einrichten.
Mir schwebt da sowas wie "LittleSnitch" auf dem Mac vor.
Unauffällig; ein sinnvoll voreingestellter Satz von auf jeden Fall notwendigen Erlaubnissen (des Systems).

Erfahrungen?
Muss auch nicht unbedingt kosten.
Muss unbedingt stabil und ressourcenarm laufen.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
@RichyZuHause
Ich probiere gerade Malwarebytes Windows Firewall Control aus. Ist ein Aufsatz für die in Windows eingebaute Firewall und diese fragt mittels Popups, ob ein Programm "raus" darf, eben auch das, was mir fehlte.

Siehe akt. Beispiel bei mir:
1601361083258.png


Download hier (Binisoft wurden von Malwarebytes geschluckt): https://www.binisoft.org/wfc

Alternativ dazu gibt es die TinyWall, die ähnliches tut:
DL/Home: https://tinywall.pados.hu/download.php
weitere Infos: https://www.tecchannel.de/a/tinywall-windows-firewall-erweitern,2039526

Meine Motivation: Eine echte zusätzliche Firewall will ich nicht zusätzlich auf Win10 installieren, um ausgehende Verbindungen zu kontrollieren/unterbinden und im eingebauten Windows Defender Firewall ist es seehr nervig/manuell umständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

RichyZuHause

Alter mit Ego
@RichyZuHause
Ich probiere gerade Malwarebytes Windows Firewall Control aus. Ist ein Aufsatz für die in Windows eingebaute Firewall und diese fragt mittels Popups, ob ein Programm "raus" darf, eben auch das, was mir fehlte.
Ich habe mir mal die Dokumentationen durchgelesen.

TinyFirewall
Mir gefällt der Ansatz: Blocke alles (Outgoing), erlaube später gemäß "Geblockt"-Liste.
Risiko: offenbar Ein-Mann-Entwicklung. Hmh.

Malwarebytes WFC
Sieht komfortabler und konfigurierbarer aus.
Aber: grundsätzlich sind alle digital signierten Programme erlaubt für Outgoing. Man kann die blocken, aber erstmal erlaubt.
Wenn ich ein solches Programm testweise installiere, dann sendet es erstmal raus, *danach* kann ich blocken. Nicht gut.

Andere Erfahrungen?
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
@RichyZuHause
Ja. Zuerst:
1601376891938.png

Dann stellst Du hier "mittlere Filterung" ein und er nervt die nächsten Stunden immer wierder mit Popups, ob die Programme, die's gerade versuchen, rausgehen dürfen:
1601376803521.png

Im Standard war da die Option eins runter ausgewählt, was tatsächlich erstmal alles erlaubt, was nicht verboten ist.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
Es geht mir tatsächlich um die Popups.
Ich war auf dem Mac mit LittleSnitch tatsächlich 2 Monate mit Popup-Bestätigungen geplagt.
Jetzt kommen nur noch selten Nachfragen bei neuen Zugriffsversuchen.
Das würde ich gerne unter Windows vermeiden.
Also: Malwarebytes WFC oder TinyWall?
 

Theoderix

Miesepeter
Da hänge ich mich kurz mit 'ner Frage dran, da ich seit Jahren diese hier benutze Windows Firewall (7/8) 10) und eigentlich nicht unzufrieden mit bin.
Gibt es da einen Grund zu einer der oben genannten zu wechseln oder ist das alles der gleiche Kladderadatsch?
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
Da hänge ich mich kurz mit 'ner Frage dran, da ich seit Jahren diese hier benutze Windows Firewall (7/8) 10) und eigentlich nicht unzufrieden mit bin.
Gibt es da einen Grund zu einer der oben genannten zu wechseln oder ist das alles der gleiche Kladderadatsch?
Ich kann mal die Diskussion dazu hier verlinken: https://www.ghacks.net/2020/03/23/tinywall-3-0-for-windows-introduces-major-changes/
Da steht einiges von Für und Wider drin zu beiden Programmen. Englisch kannst Du ja.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
@RichyZuHause
Und ich habe Dich so verstanden, dass Du eben diese Popups erstmal bekommen willst, um selbst zu entscheiden, was raus darf und was nicht.
Das o.g. Verhalten ohne Popups kannst Du ja auch einstellen (dass er z.B. alle signierten Apps durchlässt).

@alle
In den Kommentaren bei ghacks wird auch noch simplewall (https://www.henrypp.org/product/simplewall).
Es scheint also einiges an Windows Firewall-"Aufsätzen" zu geben. Welches davon das beste/das für einen passendste ist, muss wahrscheinlich jeder für sich selbst entscheiden.

Ansonsten gefällt mir dieser Kommentarauszug dort, warum man keine MS-Funktionen nutzt:

Mostly because everything that comes by default is inadequate. Microsoft have been proving that for the last 20 years.

You use their browser to download another browser.
....

:D Wo er recht hat, da hat er recht.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
@RichyZuHause
Und ich habe Dich so verstanden, dass Du eben diese Popups erstmal bekommen willst, um selbst zu entscheiden, was raus darf und was nicht.
Das o.g. Verhalten ohne Popups kannst Du ja auch einstellen (dass er z.B. alle signierten Apps durchlässt).
Nicht ganz.
Ich möchte wenig Popups.
Ich möchte nicht, dass signierte Apps voreingestellt durchgelassen werden.
Könnte ja sein, dass bereits beim ersten Mal Dinge von meinem PC hochgeladen werden, die beispielsweise ein Zeichenprogramm nun wirklich nicht benötigt.
 

adhome

Bekanntes Mitglied
Du solltest lieber der Software vertrauen die du installierst. "Mal Dinge" hochladen ist das kleinste Problem was man bekommen kann.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
@adhome Ich meine hier "phonehome". Es gibt Szenarien, da ist das bereits beim ersten Mal nicht erwünscht.
Da der Windows Defender mittlerweile die hosts-Datei unter seiner Herrschaft hat (einschließlich eigenmächtiger Änderung), brauche ich manchmal andere Wege der Kontrolle.
Ansonsten hast Du Recht, es gibt noch mehr Bedrohungen. Ich möchte nur nicht jeden Tod sterben.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
Fazit

Rechner zu 70% richtig aufgesetzt.
Viele der nachinstallierten Programme haben ihre Registrierungen aus dem per Transwiz migrierten Profil übernommen.
Ich habe noch keins dabei gehabt (die ihre Lizenz nicht gefunden haben), die die Eingabe der bisherigen Lizenz abgelehnt haben (z.B. "Lizenz schon in Benutzung.")

Office365 ist neu drauf, meine persönlichen Einstellungen und eigene Macros wurden größtenteils übernommen.
Die leeren Icons auf dem Desktop (Profil) habe ich mittlerweile durch Nachinstallation wieder ersetzt.
Eine Utilities nehme ich nicht mehr, ausgemistet.

Virtuelle Maschinen für Windows und Linux laufen mit Hyper-V. Geht prima.
Die Maschine ist flott und leise.
Besonders freut mich der Blick auf die normale Prozessorlast: 3%.
Selbst bei stundenlanger Video-Konvertierung: max. 15%.
Das ist so cool!

Die Firewall TinyWall ist Spitze. Alles Ausgehende wird gesperrt. Wenn ein Phonehome-Versuch für mich spürbar ist, schaue ich in die Blocked-Liste und gebe bei Bedarf frei (z.B. bei Update-Starts).
Macrium Backup aufs NAS geht.
Quicken lief fast auf Anhieb wieder.
MS Teams läuft flüssig.
Resilio Sync habe ich auch wieder eingebunden.

Die letzten 30% der Nacharbeiten lasse ich auf mich zukommen, sporadische Erledigung.
Danke für Eure Tipps und die Gedanken zuvor!
 

Hppioy

Neues Mitglied
Ich war sogar noch verrückter.
Ich habe das Upgrade von Win7 Pro auf Win 10 gemacht.
Und dann noch von der regulären Version zur Insider Preview. ;)
Das wird bestimmt lustig, das alles auf einen frischen Rechner zu übertragen.
Haben Sie während Ihrer Zeit etwas Ungewöhnliches oder Falsches getan?
 
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