Hardware Tip [suche] Kaufempfehlung für NAS 4-Bay

Mr. Big

Themenstarter
old geezer
Also beide NAS jeweils mit dem Rechner verbinden z.B. als Laufwerk Q: und Z: (oder was auch immer).
Und dann einfach von dem Laufwerk des Zyxel zu dem Laufwerk des QNAP kopieren
Das scheint also tatsächlich die einfachste, wenn auch wahrscheinlich relativ langsame, Methode zu sein.
Das mit RSYNC, welches von QNAP (QTS) zur Verfügung gestellt wird, ist dann wohl nicht möglich weil das Zyxel das anscheinend nicht kann und laut Aussage von |Nix|wiz zudem auch noch sehr langsam ist.
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
laut Aussage von@ |Nix|wiz zudem auch noch sehr langsam ist.

Das bezog sich aber auf eine ältere QTS-Version, und auch eher auf das bereitgestellte "HyperBackupStation", oder wie die sich nannte.
RSYNC ist schon ok ansich.
So wie ich das verstanden habe, ist das neue NAS ja erst im Zulauf, pack einfach eine Festplatte oder SSD rein, und spiel erstmal mit dem System rum.
Ist ziemlich ähnlich zu Synology, wenn du das kennen solltest.
QNAP fand ich nie wirklich schlecht, nicht falschverstehen, auch wenn mir einiges gar nicht gefallen hat
 
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|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied

dr_tommi

alter Oldie
Also beide NAS jeweils mit dem Rechner verbinden z.B. als Laufwerk Q: und Z: (oder was auch immer).
Und dann einfach von dem Laufwerk des Zyxel zu dem Laufwerk des QNAP kopieren
Das scheint also tatsächlich die einfachste, wenn auch wahrscheinlich relativ langsame, Methode zu sein.
Wieso langsam? Und vor allem was erwartest du an Geschwindigkeiten?
Es geht darum Bits und Bytes durch das Netzwerk zu transportieren. Egal ob nun mit xcopy, Robocopy oder was auch immer.
Das mit RSYNC, welches von QNAP (QTS) zur Verfügung gestellt wird, ist dann wohl nicht möglich weil das Zyxel das anscheinend nicht kann und laut Aussage von |Nix|wiz zudem auch noch sehr langsam ist.
Rsync ist zwar technisch auch möglich, bringt aber in diesem Zusammenhang hier kaum Vorteile.
Es hat eigentlich die Aufgabe daten zu synchronisieren und nicht initial zu kopieren.
Bei Backups hat es den Vorteil, dass nur geänderte Daten kopiert werden müssen, in unserem Fall hier muss aber sowieso alles kopiert werden.
Und das sind im schlimmsten Fall 4 TB, sollte also auf jeden Fall über Nacht erledigt sein.

Du hast also hier nur die Möglichkeit entweder die beiden NAS direkt miteinander zu verbinden und den Transfer dann direkt von einem der beiden anzustoßen oder beide NAS mit dem Windows-Rechner zu verbinden und von diesem den Transfer zu erledigen.
Beide Wege führen zum Ziel.
Welchen Weg du gehst hängt davon ab, über welche Kenntnisse du verfügst.
Und wenn du die NAS nicht so gut kennst, bleibt nur der Weg über Windows.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
@Mr. Big
Wenn Du das neue NAS hast, wirst Du bestimmt in seiner Software auch eine Funktion finden, in der Du das alte NAS per Netzwerk mounten kannst und dann wirst Du die Daten von NAS auf NAS rüberziehen können, ohne dass sie durch den Rechner durchmüssen. Es wäre sonst instabil/unsicher und langsam.

Einziges Problem:
Beide NAS müssen zu dem Zeitpunkt unterschiedliche IPs haben, wenn Du sie zumindest temporär gleichzeitig nutzen willst. (war bei mir ein kleines Problem, weil ich eigentlich damals mehr umgezogen habe, auch entsprechende, darauf laufende, MySQL-Datenbank).
 

adhome

Bekanntes Mitglied
dr_tomi ist auf ignore seit langem. Also keine Ahnung um was es da geht.
Aber mal zur Frage:
Also dann die externe HDD an den Rechner und die Daten vom Zyxel NAS erst auf die externen HDD kopieren. Dann von der externen HDD auf das QNAP kopieren?
Wenn das so geht brauche ich aber gar keine externe HDD sondern kann das ja gleich mit einer HDD die sich direkt im Rechner befindet machen.

Beide NAS gleichzeitig in ein Netzwerk. SMB Freigaben auf beiden aufrufen und kopieren.
Wenn dein Plan ist nur 4 Platten zu haben (alte Platten wiederverwenden im 5.erRaid) wirste ein Zwischenplatz brauchen.

PS: Wie Chaospir8 sagt gibt es beim Zyxel eine Weboberfläche wo man vielleicht auch direkt ein SMB Share mounten kann um dann zu kopieren. Habs aber nicht. Warum das langsamer sein soll als xcopy erschließt mir nicht. Linux kopiert Dateien nicht schneller.
Wenn kopieren unsicher ist, habt ihr ein defekten Rechner. Wenns instabil ist, habt ihr ein Defekt. Und auch beim langsamer würde ioch bei all den Probelen die andere haben mit Datei Kopieren von ein Defekt ausgehen.
Ich kann Gigabyte in Sekunden kopieren. Und wenns kleine Einzeldateien sind, wird jedes Raid5 NAS zeigen, dass ein Netzwerkkabel kein SATA ist. Es gibt ein Grund, warum man kaum auf einem NAS arbeiten kann. Ist eher als Musikablage oder Backup nützlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mr. Big

Themenstarter
old geezer
Wenn Du das neue NAS hast, wirst Du bestimmt in seiner Software auch eine Funktion finden, in der Du das alte NAS per Netzwerk mounten kannst und dann wirst Du die Daten von NAS auf NAS rüberziehen können, ohne dass sie durch den Rechner durchmüssen. Es wäre sonst instabil/unsicher und langsam.
OK, das werde ich natürlich ausprobieren. Also beide NAS mit dem Router verbinden und dann das versuchen?
 

Bestatter

Schwarzfahrer
So viel Popcorn kann kein Mensch essen ... :D
Seit #20, gestern um 7:06 ist der einzig sinnvolle Ansatz genannt: robocopy
Über 30 Stunden später (die Daten wären längst kopiert) wird bei #60 immer noch gerungen.

Code:
robocopy z:\ q:\ /mir /sec /xj /r:3 /w:0
... und gut ist!
Bricht das Kopieren ab, den Befehl einfach neu starten.
Will man später das alte NAS als Backup verwenden, die Pfade vertauschen / anpassen.

Gegen Rückfragen:
z:\ = als Laufwerk eingebundener Datenpfad auf dem alten Zyxel-NAS
q:\ = als Laufwerk eingebundener Datenpfad auf dem neuen QNAP-NAS
Die Kopiergeschwindigkeit ist letztendlich total egal, wichtig ist die Zuverlässigkeit und die Effizienz!

--edit: Typo--
 
Zuletzt bearbeitet:

dr_tommi

alter Oldie
So viel Popcorn kann kein Mensch essen ... :D
Iss nicht zu viel davon. ;)

Seit #20, gestern um 7:06 ist der einzig sinnvolle Ansatz genannt: robocopy
Und dann auch noch von mir. :D
Über 30 Stunden später (die Daten wäre längst kopiert) wird bei #60 immer noch gerungen.
Es werden ja immer wieder JBODS und USB-Platten mit in den Ring geworfen.
Was ja alles nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun hat.

Aber ich bin jetzt raus. Mir reicht es auch.
 

Mr. Big

Themenstarter
old geezer
Über 30 Stunden später (die Daten wären längst kopiert) wird bei #60 immer noch gerungen.
Äääähem, die Daten wären noch nicht längst kopiert weil ich das QNAP NAS noch gar nicht habe. :(
Wie gesagt, bin ich sehr dankbar für jegliche erdenkliche Hilfe die mir auf die Sprünge hilft mein Vorhaben so "smooth and effectiv" wie möglich zu bewerkstelligen.
Deshalb sind für mich auch Postings die andere oder Randaspekte beleuchten willkommen und ich sehe das zumindest für mich nicht als sinnlos an!
Im Gegenteil, ich goutiere das weil sich jemand Mühe gibt und versucht auf meine Fragestellung einzugehen.
 

Mr. Big

Themenstarter
old geezer
Soooo, habe das QNAP NAS jetzt hier, angeschlossen und es wird jetzt gerade ein RAID5 aufgebaut. Dauert ca. 11 Stunden.
Ich hoffe dass ich Euch weiter nerven kann wenn sich wieder Fragen dazu ergeben.

Jedenfalls >>DANK AN ALLE<< die sich bisher hier Mühe gegeben haben!
 

ibinsfei

Team (Technik) - BOFH
Mitarbeiter
Zum Kopieren würde ich tar verwenden, da bleiben alle Zeitstempel erhalten. Voraussetzung ist, dass das Zyxel unixoid ist und per ssh erreichbar. QNAP erfüllt diese Voraussetzungen:
Code:
tar -cf - /quellverzeichnis | ssh user@zielserver tar -xvf - -C /zielverzeichnis
bzw. mit Kompression während der Übertragung
Code:
tar -czf - /quellverzeichnis | ssh user@zielserver tar -xzvf - -C /zielverzeichnis
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Seit #20, gestern um 7:06 ist der einzig sinnvolle Ansatz

Alles Deppen, ausser Muddi... is klar^^ Hättest dich ja früher einschalten können :icon_lol:
@|Nix|wiz
Diese "Cases" können aber nicht mit Platten aus einem Raid umgehen.
Hab noch was gefunden dazu:
Über ne Shell mit mdadm, wenn die Platte als linux raidmember erkannt wird, kannst sie damit mounten und auslesen. QNAP kann das, zur Not über ne Docker App

siehe
 

Mr. Big

Themenstarter
old geezer
Zwischenstandsmeldung:
Leider habe ich das mit dem Speicherpool nicht richtig verstanden und diesen umsonst in ca. 11 Stunden erstellen lassen.
Ein statisches Volume im Raid 5 kann man nicht in einem Speicherpool erstellen sondern nur Thick- oder Thinvolumes.
Das ganze Gedöns brauche ich aber nicht, mir reicht ein statisches Volume voll und ganz.
Also Speicherpool gelöscht und nun wird in den nächsten 6-7 Stunden ein statisches Volume erstellt.

So wie ich das sehe werde ich, für meine doch relativ rudimentären Kenntnisse, den einfachsten Weg gehen:
beide NAS mit dem Windows-Rechner zu verbinden und von diesem den Transfer zu erledigen.
Es sei denn jemand kann mir andere gute Vorgehensweisen in einer Art Deppenanleitung bzw. Schritt-für-Schritt geben. :o
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Es sei denn jemand kann mir andere gute Vorgehensweisen in einer Art Deppenanleitung bzw. Schritt-für-Schritt geben. :o
Im Link aus meinem letzten Post ist doch eine ;-)
Spiel doch erstmal bisschen rum mit dem Gerät, und versuch nicht gleich die finale Installation.
Das Betriebssystem ist lt. deiner Aussagen neu für dich, also schau dich erstmal um.
Wieviel RAM hat deine Kiste? Bei meiner ging entgegen der Herstelleraussagen auch 16gig SoDimms, macht Sinn, wenn man die Möglichkeiten mit Docker, VMs etc nutzen möchte.
Für den Anfang tuts eine einzelne der neuen Platten, damizt kannst dann mal eine der Zycelplatten nach obiger Vorgehensweise "behandeln"
Wenn du sie gemountet kriegst, kannst ganz einfach im Filemanager hin und herkopieren, intern über SATA. Da kommt vielleicht ein 10g LAN ran, aber niemals nicht über 3 Geräte (=3 Points of Failure).
Und ein Verify plus eine Parityneuerstellung hinterher, zur Sicherheit. Kannste eine der 4tb Platten für verwenden.
Theoretisch könntest du beide Zyxel einbauen und im Raid1 mounten, Inhalt kriegst du ja auf eine 4tb JPOD
Weil:
Bricht das Kopieren ab, den Befehl einfach neu starten.
über Nacht dabeisitzen, oder wie?
Und falls man es mal nicht direkt bemerkt, oder die Kiste abkackt, fängste von vorne an, weil du k.Ahnung hast, wie weit du gekommen bist
 
Zuletzt bearbeitet:

dr_tommi

alter Oldie
Und falls man es mal nicht direkt bemerkt, oder die Kiste abkackt, fängste von vorne an, weil du k.Ahnung hast, wie weit du gekommen bist
Daran merkt man dass du dich außer mit echten Raid-Platten ebenso auch nicht mit Robocopy beschäftigt hast.
Zum einen kann Robocopy unter anderem mit dem Archivbit umgehen und zum anderen kann man hervorragend protokollieren was bereits kopiert wurde und was nicht und auch aus welchem Grund. Und Robocopy wiederholt von sich aus einige Male den Kopiervorgang falls es notwendig sein sollte. Die Anzahl der Versuche kann man übrigens auch einstellen.
 

dr_tommi

alter Oldie
Versuch macht kluch lol
Es könnte sein dass gerade ein Schreibzugriff erfolgt, dann kann kein anderes Programm auf die Datei zugreifen
Und genau deshalb kann man die Anzahl der Wiederholungen und die Wartezeit dazwischen einstellen.
Und das funzt auch, wenn eine der Kisten abkackt?
Ja.
Das Protokoll wird beim Kopieren geschrieben und nicht erst hinterher wenn alle Dateien kopiert sind.
Sollte also die Netzwerkverbindung wegfallen, was in meiner Praxis bisher nur bei VPN-Verbindungen zu weit entfernten Netzen passiert ist, oder die zu schreibende Datei auf dem Zielsystem gerade gesperrt sein, versucht Robocopy mehrfach diese Datei trotzdem zu kopieren. Wenn das nicht klappt gibt es einen entsprechenden Protokolleintrag und weiter geht es mit der nächsten Datei.
Aber ein Netzwerkausfall innerhalb der Wohnung dürfte extrem unwahrscheinlich sein und das Zielsystem kann auch nicht gesperrt sein, da es ja um den erstmaligen Kopiervorgang geht.
 

tomcat

Bekanntes Mitglied
Kann man ein RAID1 (für die initiale Datenbefüllung) nicht später auf ein RAID5 erweitern?
Auch hier besser mit Unraid: Array lässt sich mit beliebigen Platten jederzeit erweitern, und die Parity nachträglich neuberechnen
Aber warum auch einfach... :icon_lol:
Unraid heißt übrigens unraid, weil es kein RAID ist. Du kannst es aus diesem Grund auch nicht damit vergleichen. Es ist etwas flexibler, aber es wird im ungünstigen Fall mehr Speicherplatz (im Gegensatz zu einem RAID 5) verbraucht und es ist langsamer... Dafür kannst Du Dir halt die Parity-Optionen konfigurieren und später noch anpassen

Und die beiden NAS das von Haus aus auch nicht unterstützen, ist das an der Stelle irrelevant
 
Zuletzt bearbeitet:

tomcat

Bekanntes Mitglied
@Mr. Big
Beides ist ok. Robocopy geht genauso, wie über den Explorer die Verzeichnisse über Freigaben zu kopieren. Es wird beides funktionieren. Und wenn es keinen Stromausfall, Atomkrieg oder Kinder welche die Netzwerkkabel ziehen gibt, ist auch nicht mit einer Unterbrechung zu rechnen. Wenn doch, melde dich noch mal
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Es ist etwas flexibler, aber es wird im ungünstigen Fall mehr Speicherplatz (im Gegensatz zu einem RAID 5)
nö, 12tb nutzbar bei 4x4tb
es ist langsamer...
Wie meinen?
Ein UNraid mit SSD-Cache lastet eine 40g Leitung aus
Und die beiden NAS das von Haus aus auch nicht unterstützen, ist das an der Stelle irrelevant
Wie ich bereits erwähnte, läuft UNraid auf QNAPs, insofern ist es eine relevante Möglichkeit.
@Mr. Big hat ja erwähnt, dass ihm auch ein Blick über den Teller-rand interessiert.
Ich erwähnte UNraid als mögliche Alternative, welche wie du richtig schreibst
Dafür kannst Du Dir halt die Parity-Optionen konfigurieren und später noch anpassen
plus jederzeit neue Platten egal welcher Größe dem Array zufügen
plus unassigned Devices mounten
plus plus plus...

Unraid läuft im RAM, und die Platten können komplett schlafen gehen..ist jetzt nichts exklusives, aber ein gut eingerichtetes UNraid rennt jedem NAS davon

Server selber bauen! | Synology und Qnap Killer 2021​

 

dr_tommi

alter Oldie
nö, 12tb nutzbar bei 4x4tb
Und was denkst du hast du bei einem Raid5
plus jederzeit neue Platten egal welcher Größe dem Array zufügen
Warum solle man weitere einzelne Platten zu einem NAS hinzufügen wollen?
Unraid läuft im RAM, und die Platten können komplett schlafen gehen
Wenn die Platten schlafen wohin wird dann bitte geschrieben?
Wie ich bereits erwähnte, läuft UNraid auf QNAPs
Wo bitte steht das? Nur mal so um das abzuklären?
Und wie sieht es mit den Preisen aus?
 

tomcat

Bekanntes Mitglied
Es ist etwas flexibler, aber es wird im ungünstigen Fall mehr Speicherplatz (im Gegensatz zu einem RAID 5)
nö, 12tb nutzbar bei 4x4TB

Hast Du bei einem RAID5 genauso

es ist langsamer...
Wie meinen?
Ein UNraid mit SSD-Cache lastet eine 40g Leitung aus
jaja, hier gilt. Wenn Du vergleichst, dann richtig. Das schafft ein RAID mit SSD-Cache auch. Der große Vorteil von unraid (alle Daten werden direkt auf eine Platte geschrieben und nicht wie bei einem RAID als Chunks verteilt) hat beim lesen und schreiben Nachteile. Wenn Du die Daten gleichzeitig auf alle Platten schreiben kannst und von allen lesen kannst, ist das schneller.

Und die beiden NAS das von Haus aus auch nicht unterstützen, ist das an der Stelle irrelevant
Wie ich bereits erwähnte, läuft UNraid auf QNAPs, insofern ist es eine relevante Möglichkeit.
@Mr. Big hat ja erwähnt, dass ihm auch ein Blick über den Teller-rand interessiert.
Ich erwähnte UNraid als mögliche Alternative, welche wie du richtig schreibst

ohne @Mr. Big hier zu nahe zu treten zu wollen. Du merkst doch das er mit Thema nicht wirklich vertraut ist. Dann bringen Ihm diese Informationen nicht viel, auch wenn Sie richtig sind.

Und bei vier gleichen Platten in 4 Laufwerkschächten ist die Erweiterungsmöglichkeit doch auch eher eingeschränkt :icon_knud:Da nützt Dir unraid dann auch nix

Unraid läuft im RAM, und die Platten können komplett schlafen gehen..ist jetzt nichts exklusives, aber ein gut eingerichtetes UNraid rennt jedem NAS davon
Das liegt aber nicht an unraid sondern der oft mageren Hardware der NAS-Systeme. Ich habe ein virtuelles TrueNAS mit viel RAM zu Hause und bin mir sicher, das ist ohne SSD-Cache schneller als unraid
 
Zuletzt bearbeitet:

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Und was denkst du hast du bei einem Raid5
beide haben 12 tb, also kein Nachteil UNraid
Warum solle man weitere einzelne Platten zu einem NAS hinzufügen wollen?
Um die Kapazität zu erhöhen?
Wenn die Platten schlafen wohin wird dann bitte geschrieben?
auf den SSD-Cache
-CacheWo bitte steht das? Nur mal so um das abzuklären?
Und wie sieht es mit den Preisen aus?
einer meiner früheren Beiträge hier. Und es kostet weniger als eine Fertig-NAS, bei besserer Leistung/Flexibilität
Noch nicht genug?:icon_mrgreen:
 

tomcat

Bekanntes Mitglied
plus jederzeit neue Platten egal welcher Größe dem Array zufügen
Warum solle man weitere einzelne Platten zu einem NAS hinzufügen wollen?
Naja, es mag schon Anwendungsfälle dafür geben.

Unraid läuft im RAM, und die Platten können komplett schlafen gehen
Wenn die Platten schlafen wohin wird dann bitte geschrieben?
Das machen normale NAS ja auch... Nur physikalische RAID-Controller lassen die Platten in der Regel nicht schlafen
 

ibinsfei

Team (Technik) - BOFH
Mitarbeiter
Einer der Nachteile von Robocopy gegenüber dem direkten Kopieren via tar ist, dass ein zusätzlicher Rechner involviert ist:
NAS1 -> PC -> NAS2
tar:
NAS1 -> NAS2
Ich bin auch nicht sicher, ob Robocopy die Daten komprimiert, während sie übertragen werden. Ausserdem musst du bei Robocopy mit den Einschränkungen von Windows leben (z.B. maximale PFadlänge, Zeichensätze etc.).
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Wenn Du vergleichst, dann richtig. Das schafft ein RAID mit SSD-Cache auch. Der große Vorteil von unraid (alle Daten werden direkt auf eine Platte geschrieben und nicht wie bei einem RAID als Chunks verteilt) hat beim lesen und schreiben Nachteile. Wenn Du die Daten gleichzeitig auf alle Platten schreiben kannst und von allen lesen kannst, ist das schneller.
Das ist richtig, wenn UNraid direkt aufs Array schreiben müsste. Dafür ja den SSD-Cache, und das System schreibt wenn ansonsten idle bzw zu voreingestellten Zeiten.
Und es hat den gerade für etwas unbedarfte Heimanwender unschätzbaren Vorteil, dass die Platten auch von fast jedem Rechner lesbar sind.
ohne @Mr. Big hier zu nahe zu treten zu wollen. Du merkst doch das er mit Thema nicht wirklich vertraut ist. Dann bringen Ihm diese Informationen nicht viel, auch wenn Sie richtig sind.
als über 20j CCB-gestählten Altrocker wird ihn das schon nicht aus den Stiefeln hauen ;-)
Und bei vier gleichen Platten in 4 Laufwerkschächten ist die Erweiterungsmöglichkeit doch auch eher eingeschränkt :icon_knud:Da nützt Dir unraid dann auch nix
Nunja, auf meinem 2-Bay QNAP war es das, für ein 4-fach NAS könnte ich mir da ein Szenario aus Array mit 2 Platten plus 1 Parity plus 1 SSD, bei aktuell 2tb Datenlast sind die geschützten 8TB erstmal ausreichend.
Und er kann über USB oder gemountete SMB-Freigaben den Platz erweitern.
Das liegt aber nicht an unraid sondern der oft mageren Hardware der NAS-Systeme. Ich habe ein virtuelles TrueNAS mit viel RAM zu Hause und bin mir sicher, dass ist ohne SSD-Cache schneller als unraid
und bin mir sicher, dass ist ohne SSD-Cache schneller als unraid ohne SSD-Cache
:icon_knud:
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied

dr_tommi

alter Oldie
Und es kostet weniger als eine Fertig-NAS
Soweit ich das gelesen habe kostet schon alleine die Software was. dann muss auch irgendwo drauf laufen und dann noch die Platten.
Wo ist das dann weniger?

Und nur weil du etwas in einem Beitrag schreibst muss man das noch lange nicht glauben.
Auf der Seite des Herstellers finde ich nichts direkt davon dass unraid auf einem Standard-QNAP-NAS läuft.
Es könnte sein dass du meinst dass man auf dem QNAP ein Docker-Image installieren kann, in dem unraid dann läuft. Aber warum sollte man das tun wenn das NAS das einzige Storage im Netz ist und das NAS schon eigentlich alle Funktionen mitbringt, inklusive Radi-Controller und Plattenverwaltung?
 
Zuletzt bearbeitet:

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Guck mal was ein TS-453 kostet, ohne Platten. Ca 3-400
Mein HP-N54L kostete mal 170.
Vergleichbare Hardware ohne das nützliche Case gibts zu ähnlichen Preisen.
Und alle sind schneller als das teurere QNAP
Für die Software zahlst du für den Usecase (<= 6 Platten) 59€ einmalig, und hast damit auch versionsübergreifend Updates und Support

Edit: Modell berichtigt
 
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tomcat

Bekanntes Mitglied
Du meinst das TS 421? Das reicht für Gigabyte Ethernet trotzdem aus. Ich hatte lange einen N54, der ist super. Aber die beiden zu vergleichen, ist Quatsch. Alleine vom RAM her
 

tomcat

Bekanntes Mitglied
Und unraid läuft auch nicht drauf. Wenn Schon, dann könnte man alle NAS Software (unraid, OpenMediavault und TrueNAS) mal auf dem n54 testen. Und dann bitte alle Systeme mit SSD-Cache. Der Unterschied dürfte nicht vorhanden sein.

Aber ne schicke Webgui hat unraid
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Du meinst das TS 421? Das reicht für Gigabyte Ethernet trotzdem aus. Ich hatte lange einen N54, der ist super. Aber die beiden zu vergleichen, ist Quatsch. Alleine vom RAM her
Nein, vertan sorry, die 453B, ich hatte eine 253A, also das Vorgängermodell mit 2 Bays.
Die Kiste fuhr bei ihren häufigen Updates oft nicht sauber runter, ein Bootvorgang dauert mind. 10 Minuten, danach noch länger, bis alle Dienste starteten.
RAM waren 16gb, genau wie in meinem N54. Lief nach der Spielphase als NAS mit paar Docker soweit ok.
Ausser dem HP hatte ich UNraid auf einem MSI B250 mit ner G4620 und 16gb RAM, kam um die 150. Ist aber jetzt meine Win Daddelkiste, viel schneller als ein FertigNAS sowieso
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Und es kostet weniger als eine Fertig-NAS
Soweit ich das gelesen habe kostet schon alleine die Software was. dann muss auch irgendwo drauf laufen und dann noch die Platten.
Wo ist das dann weniger?

Und nur weil du etwas in einem Beitrag schreibst muss man das noch lange nicht glauben.
Auf der Seite des Herstellers finde ich nichts direkt davon dass unraid auf einem Standard-QNAP-NAS läuft.
Es könnte sein dass du meinst dass man auf dem QNAP ein Docker-Image installieren kann, in dem unraid dann läuft. Aber warum sollte man das tun wenn das NAS das einzige Storage im Netz ist und das NAS schon eigentlich alle Funktionen mitbringt, inklusive Radi-Controller und Plattenverwaltung?
Puh, also doch nochmal, damit auch du es kapierst.
QNAP verkauft seine Geräte mit QTS, und wird sicher kein anderes NAS OS auf seinen Geräten promoten. Die Suche danach hättest dir sparen können.
Letztendlich sind das aber auch nur einfache PCs, und du zahlst einen großen Anteil fürs Aussehen/Marke und, ja auch da, für die (imho ziemlich grottige) Software .
Docker laufen auch darauf, kannst sogar noch ein "Nested" UNraid aufspielen, wenn du magst.
Davon war aber von meiner Seite keine Rede, UNraid läuft Bare Metal
 

tomcat

Bekanntes Mitglied
Du meinst das TS 421? Das reicht für Gigabyte Ethernet trotzdem aus. Ich hatte lange einen N54, der ist super. Aber die beiden zu vergleichen, ist Quatsch. Alleine vom RAM her
Nein, vertan sorry, die 453B, ich hatte eine 253A, also das Vorgängermodell mit 2 Bays.
Die Kiste fuhr bei ihren häufigen Updates oft nicht sauber runter, ein Bootvorgang dauert mind. 10 Minuten, danach noch länger, bis alle Dienste starteten.
RAM waren 16gb, genau wie in meinem N54. Lief nach der Spielphase als NAS mit paar Docker soweit ok.
Ausser dem HP hatte ich UNraid auf einem MSI B250 mit ner G4620 und 16gb RAM, kam um die 150. Ist aber jetzt meine Win Daddelkiste, viel schneller als ein FertigNAS sowieso
Jaja :icon_knud:Du musst aber auch schreiben, was Du für ein System hast.
Auf diesem läuft aber nicht nur unraid sondern auch TrueNAS oder Openmediavault. Und durch das RAID brauchst Du bei den beiden OS'en auch keinen SSD-Cache. :o


Letztendlich sind das aber auch nur einfache PCs, und du zahlst einen großen Anteil fürs Aussehen/Marke und, ja auch da, für die (imho ziemlich grottige) Software .
Ja, aber eben auch speziell auf die Funktion angepasste Boards und Netzteile mit einem oft geringeren Stromverbrauch.

Es spricht ja nichts gegen einen "kleinen Server" und ich mag QNAP und speziell das QTS nicht besonders. Aber es spricht ja auch nichts gegen ein FertigNAS.
 

tomcat

Bekanntes Mitglied
Auf der Seite des Herstellers finde ich nichts direkt davon dass unraid auf einem Standard-QNAP-NAS läuft.
Es gibt eine Community, die auf den x86 Geräten versucht von pfsense über unraid und OMV, TrueNAS alles mögliche zum laufen zu bringen. Ist ganz witzig, aber nur interessant wenn es keine Updates für das QTS mehr gibt
 
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