Erledigt [Stromfrage] knapp am Kabelbrand vorbei

spider-man

- N O I R -
Bei meiner Frau auf dem Schreibtisch lag ein Ladekabel für ein iPhone (Lightning) ziemlich nah an ihrem Notebook.
Irgendwie hat es da mächtig gebrutzelt. Zum Glück hat sie das relativ schnell bemerkt.
Das Lightningkabel steckte in so einem 5V USB-Steckernetzteil. Das Notebook steckte mit seinem Netzteil (19,5V / 4,62A) auch am Strom.

Kenne mich mit Strom nicht so aus:
Wie kann denn sowas passieren?
Woran liegt das denn?
Darf sowas passieren?

notebook.jpg
stecker_small.jpg
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Also der Stecker lag nicht eingesteckt neben dem NB und brutzelte?
Dann war es ein Kurzschluß durch Wasser oder durch eine metallische Brücke an den Steckerkontakten.
 

spider-man

- N O I R -
das usb/lightning-kabel steckte im 5v steckernetzteil. und dieses steckte an einer 220v steckdose.
der lightningstecker lag unmittelbar vor dem notebook. ich weiss nicht ob er das plastikgehäuse des notebooks berührte. wahrscheinlich. (aber selbst wenn?)
wasser war natürlich keins in spiel und zwischen stecker und notebook war auch sonst nix.
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Ob das Kunststoffgehäuse berührt wurde spielt keine Rolle, Ursache muss ein Kurzschluss der Steckerkontakte gewesen sein, entweder durch einen internen Fehler oder durch Kontakt mit einem leitenden Partikel/Gegenstand, was auch immer das war.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Der Lightning Stecker selber ist eine dumme Konstruktion, alle Kontakte offen. Aber Hauptsaxche, Apple baut einen Identifizierungschip ein um Nachbauten zu erschweren?
Klar wird jetzt jeder sagen, ist ja nur Schutzkleinspannung, denn 5V sind eindeutig weniger als 50V.
Aber die neuen Spezifikationen erlauben 2 Ampere, da kann es schon mal brutzeln. Ist das ein Lack am Laptop mit elektrischer Leitfähigkeit?
 

spider-man

- N O I R -
@octopussy
hmmm...? ich glaube, das kann ich ausschließen.
der stecker war in ordnung. der wurde noch kurz vorher aus einem iphone gezogen und hat ganz normal seinen dienst verrichtet.
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Vielleicht durch einen Magneten im Notebook dahinter angezogen. Aber wie es dann zu einem Kurzschluss kommt? K.A.
 

Mr. Big

old geezer
Hat deine Frau 'ne sehr feuchte Aussprache und spuckt manchmal unverhofft in der Gegend herum? :icon_funny:
Nee ernsthaft, könnte der Stecker irgendwie nachdem er vom Handy abgezogen wurde nass geworden sein?
 

spider-man

- N O I R -
witzbolde.
ich kann definitiv ausschliessen, das irgendetwas feuchtes oder sonstwas daran beteiligt war.
nur das kabel und das notebook.

und ich würde wirklich gerne wissen, wie das passieren kann.
wir haben hier locker 20 solcher kabel im haus verteilt rumhängen, damit wir überall lademöglichkeiten haben.
und hier laufen noch zwei zehnjährige kidz rum, die auch exzesiv ihre devices damit laden.
seit dem vorfall habe ich echt irgendwie schiss, das sich sowas mal unbemerkt wiederholt.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Ich tendiere auch dazu zu vermuten, dass das NotebookGehäuse (auch wenn aus Kunststoff) ggf. Lackier oder ein Verbundstoff (wg. Härte, Stabilität, Wärmeableitung, „Wertigkeitsgefühl“) mit aMetallpartikeln oder Lack sein könnte
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
...
wir haben hier locker 20 solcher kabel im haus verteilt rumhängen, damit wir überall lademöglichkeiten haben.
und hier laufen noch zwei zehnjährige kidz rum, die auch exzesiv ihre devices damit laden.
seit dem vorfall habe ich echt irgendwie schiss, das sich sowas mal unbemerkt wiederholt.
Bleibt nur Umrüsten auf Induktives Laden.

Später schauen wir dann mal, wie man mit den Luftspulen die Hütte abfackeln kann und geben Tipps, selbiges zu vermeiden.

Vor 4 Jahren hat mir das ein Kumpel in Kanada praktisch gezeigt, aber erst seit 2 Wochen habe ich ein Telefon, was dies auch unterstützt. Praktisch im Auto, fast jeder Mietwagen hat inzwischen die Möglichkeit eingebaut - mein privater leider noch nicht.
 

spider-man

- N O I R -
habe es nochmal genauer begutachtet:
ich bin der meinung, das ist ganz normales plastik. habe auch mal mt'nem multimeter rumgemssen. da ist nix was leitet.
und selbst wenn: dann dürfte ein lightningstecker ja nicht an ein notebook aus alu drankommen.
kann ich mir nicht vorstellen.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Wenn Kriechstrom, dann müssten doch Spuren zu sehen sein am Schläppi!?

Leitender Lack würde für mich auch so keinen Sinn ergeben, wenn es nicht geladen wird, wohin sollte sich dann auf einer Kunststoffunterlage die statische Spannung hin entladen?

Ursache sehe ich wie die Elektriker hier, kann nur der Stecker selbst sei. Da würde ich sogar kackfrech zu Apple schreiben und nach Schadensersatz fragen, nicht nur Ladegerät oder Kabel, sondern auch Notebook. Obwohl, wäre das nicht ein Fall für die Hausrat? Und die legen sich dann mit den Apple-Anwälten statt du selbst an :p
 

spider-man

- N O I R -
Wenn Kriechstrom, dann müssten doch Spuren zu sehen sein am Schläppi!?

Sieht man ja oben auf dem Bild. (Rot umkreist)
Meine Frau meint sogar, sie hätte einen kleinen Lichtbogen gesehen.

Schaden ist ausser dem kaputten Lightningkabel und der kleinen Verschmorung am Notebook, keiner entstanden.
Der Schaden ist mir auch völlig egal.

Mir geht es darum, warum sowas passieren kann.
Wie gesagt: Ich habe keinen Bock darauf, das sowas mal unbeobachtet passiert.

Ich habe das Steckernetzteil in Verdacht.

Ich habe mal in alle USB-Netzteile die ich habe (36 Stück) ein Lightningkabel gesteckt und mit einem Spannungsprüfer vorne am Lightningstecker nachgesehen.
Bei allen glimmt es ganz schwach- oder fast gar nicht. Bei dem o.g. Netzteil (Apple) und bei zwei anderen (Samsung und Noname) glimmt es deutlich stärker.
Kann sowas vorkommen? Kann das daran gelegen haben?

Ich habe mir jetzt mal so ein USB-Multimeter bestellt und mess dann mal bei allen nach, was da so rauskommt.
Ja, ich weiss, die Dinger sollen nicht so genau sein, aber mit meinem normalen Multimeter ist mir das zu frickelig.
(Für meinen Zweck reichts)
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
@octopussy
hmmm...? ich glaube, das kann ich ausschließen.
der stecker war in ordnung. der wurde noch kurz vorher aus einem iphone gezogen und hat ganz normal seinen dienst verrichtet.
Aus der vorherigen Funktion lässt sich nicht rückschließen, ob da nicht vorher intern eine Kabelisolation schadhaft war.
Eine vernünftige Spannungsmessung bekommst Du mit einem Phasenprüfer natürlich auch nicht hin.
Auch das Messen der Leerlaufspannung hat nur eine beschränkte Aussagekraft, die Spannung eines Netzteiles muss unter Last gemessen werden.
Ich würde mit dem Foto auch Apple konfrontieren.
Mal schauen, ob den überteuerten Preisen wenigstens ein umfangreicher Service entgegensteht.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Sieht man ja oben auf dem Bild. (Rot umkreist)
Meine Frau meint sogar, sie hätte einen kleinen Lichtbogen gesehen.
Ich erklär es anders: wo kein leitender Lack und anderweitig kein Metallstück rausschaut, kann sich an Plastik nix entladen. Deswegen: Stecker kaputt.

Und was da bei dir glimmt ist entweder Einbildung, eumels Heiligenschein :p, oder die Glut einer Zigarette/Zigarre, was auch immer. :D
Entweder hast du einen passenden Tester oder lässt es. Ansonsten besteht auch bei dir die Gefahr, dass du noch ein Netzteil schrottest, weil deine "Messpitzen" was kurzschliessen.

Äh, blöde Frage: was willste denn mit USB an nem Apple-Stecker?

USB Strom/Spannung messen, Quelle:
[ab 8:50]

und

Kosten weniger als deine Auswahl, und hat dafür nen Load-Tester bei.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
...
Äh, blöde Frage: was willste denn mit USB an nem Apple-Stecker?
...
Ein Kabel hat 2 Enden, nur eine Seite ist der Lightning Stecker, aber die andere?
Alles klar?
Der verwendete "Tester" war wahrscheinlich ein Lügenstift, der glimmt schon beim Klingeltrafo (8V ~), möglich, dass der schon bei 5V anspricht - heisst ja nicht umsonst Lügenstift.
fix-77011-hoofd.jpg

Und um meinen Heiligenschein kann ich mich selber kümmern, da brauch ich keine fremde Hilfe um den zu polieren!
 

spider-man

- N O I R -
Genau so ein Teil war das. Und es glimmt damit wirklich.
So einen Load-Tester habe ich mir natürlich mitbestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Also ich versuch mich mal an einer wilden Theorie:
Das Lightning Kabel hat an der Oberfläche Kontakte. Wenn sich nun, weshalb auch immer, einer dieser Kontakte mechanisch gelöst hätte und beim rausziehen aus dem iPhone sich so verschoben hätte dass er über die anderen Kontakte ragt, dann hättest du den Kurzschluss der erklären würde weshalb es warm wurde.

Auf dem Bild ist das schwer zu erkennen weil alles schwarz ist. Man könnte den Stecker vorsichtig reinigen (evtl. Alkohol?) bis man die Kontakte deutlicher sieht. Evtl. sieht man dann auch einen Verlauf der über die Kontakte geht. Wie so eine Art Brandspur.

Mit den Originalkabeln hab ich auch keine so guten Erfahrungen gemacht. Mit den Amazon Basic bislang noch keine schlechten Erfahrungen. Zudem sind die deutlich günstiger und ich finde deutlich solider verarbeitet.
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Ich tippe eher auf Staub oder einen leitenden Partikel, der die Kontakte gebrückt hat. Manchmal sammelt sich auch in der Ladebuchse der Gräte so etwas und kommt irgendwann beim Abziehen des Ladesteckers mit hinaus.
 

adhome

Bekanntes Mitglied
Wie das passiert war die Frage. Nun, die Spannung ist dafür da, dass ein Widerstand überbrückt wird. Je kleiner der Wiedertsnad ist, desto geringere Spannung brauchst du.
Bei Draht oder Wasser reichen 5V locker für alles.

Nun die Energie: 2A * 5V = 10W Das ist die Thermische Energie eines brennenden Streichholz. Es sollte trotzdem nicht einfach sein das Ding so zu verschmorkeln.
Ich tippe deshalb auch auf ein Defekt im Spannungsregler. Die sind recht billig gebaut. Apple schlägt nur seine 800% Aufschlag druf. Technik ist trotzdem recht billig.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Ein Kabel hat 2 Enden, nur eine Seite ist der Lightning Stecker, aber die andere?
Alles klar?
Was weiss den ich vom Apple-Murks, was die auf der anderen Seite haben?
Also auch USB!? Na gut, das kann man messen. Und im Falle des Kurzschlusses kann es auch nichts verhindern :p
Ich tippe deshalb auch auf ein Defekt im Spannungsregler.
Und genau das sollte und dürfte gar nicht passieren, der Übertrager entkoppelt die Netzspannung und die Rückmeldung von Sekundär nach Primär erfolgt optisch. Meistens geht der Primärkreis hops und schwingt nicht mehr. Sekundär ein Mosfet, Schottky und ne Drossel und Glättungs-C neben ein bisschen Chip für ne hi-lo-Erkennung und Takt (Normal<>Schnellladen), im Idealfall ist das ein dicker Chip auf Blech.

Wie gesagt, ich würd das Teil zu Apple schicken, weil sowas im schlechten Fall Wohnungsbrände auslösen kann.
 

feuerhunter

Unrechthaber
Und dabei ist die Lösung so universell wie genial einfach: Steckernetzteil und Kabel, die nicht benötigt werden, immer vom Strom trennen. Dann passiert auch nix, egal warum. Und da gibt es keine Ausreden außer die eigene Faulheit. Ich fass mich da auch an die eigene Nase. Gut, dass hier nix passiert ist in diesem Fall.
 

spider-man

- N O I R -
Ich bin jetzt ein Stück weiter:
Heute Morgen habe ich mal ein neues Netzteil mit neuem Kabel (beides original Apple) unter sehr kontrollierten Bedingungen kurz an das Notebook an die gleiche Stelle gehalten.
Und siehe da: Es funkt!

Dann habe ich nochmal den von @eumel_1 als Lügenstift bezeichneten Spannungsprüfer an das Notebook gehalten.
Hier das Ergebnis:
notebook2.jpg


Also liegt es doch irgendwie am Notebook (DELL Latitude E5570)? Wie oben schon einige vermutet haben der Lack? (Fühlt sich echt wie ganz normales Plastik an)
Nebenbei: Die ganze Unterseite des Notebooks ist schwach magnetisch. Das könnte aber vielleicht auch irgendwelcher Kühlkram in Inneren sein.

Es glimmt aber nur, wenn das Netzteil des Notebooks am Strom hängt. Wenn ich das Netzteil des Notebooks rausziehe, glimmt nix.
Auch wenn ich in diesem Zustand das Lightnigkabel dran halte, funkt nix mehr.


An anderen Steckdosen im Haus, der gleiche Effekt.

Und jetzt?
 
Zuletzt bearbeitet:

spider-man

- N O I R -
Ich habe keine Ahnung? Wie gesagt: Fühlt sich an wie ordiäres Plastik.

[Edit]
hier steht, es sei Kunstoff: (unten bei Gehäuse)
 

EchtAtze

Bekannter Mitglied
Dieses Notebook überzeugt durch beeindruckende Eleganz und Robustheit und ist wahlweise mit optionalem LCD-Display mit einer Rückwand aus Magnesiumlegierung oder einem optionalen Touchscreen mit kratzfestem Corning® Gorilla® Glass NBT lieferbar(Das Angebot kann je nach Land und Konfiguration variieren).

Quelle
 

spider-man

- N O I R -
OK, bei deiner Quelle steht es wäre Magnesium. Bei der die ich gefunden hatte steht, es wäre Kunsttoff.
Aber gehen wir mal davon aus es ist Magnesium, oder irgendwas Metallisches.
[EDIT]
habe jetzt auch einige Quellen gefunden, die von einer Magnesiumlegierung sprechen.
[/EDIT]

Darf in so einem Fall, dann so etwas passieren?
Das kann einem ja das Haus abfackeln.
 
Zuletzt bearbeitet:

EchtAtze

Bekannter Mitglied
OK, bei deiner Quelle steht es wäre Magnesium. Bei der die ich gefunden hatte steht, es wäre Kunsttoff.
Ist ja abhängig vom Display (oder auch nicht, ist merkwürdig formuliert)...

Ausgehend davon dass es Magnesium sei, interessiert mich jetzt auch die Aussage der Profis.
Magnesium ist zumindest leitfähig, von daher kann es zu einem Kurzschluss führen.
Ob aber nun die Leitfähigkeit des Materials überhaupt leitfähig genug ist (vielleicht ist ja noch eine Schutzschicht drüber) oder was auch immer kann ich nicht sagen.

Edit:
Hab mir nochmal dein Bild oben angeschaut. Da ist ja gar nicht der Deckel betroffen, sondern die Unterseite/Wanne. Dass die aus Magnesium sein kann wurde nirgends erwähnt, also eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

adhome

Bekanntes Mitglied
Herrgott. Ein Hammer in jeder Schublade haben aber kein Multimeter.
Ich gehe doch davon aus, dass du mit einem externen Netzteil das Notebook versorgst.
Also geht es um die 19V.
Dreh mal das Netzteil in der Steckdose rum. Vielleicht ein Neutral defekt.
 

feuerhunter

Unrechthaber
Wohl eher ein Fehler im Gehäuse des Notebooks. Dass das Gehäuse Strom führt, wenn ein Netzteil angeschlossen ist, ist sicherlich nicht gewollt.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Der Lügenstift heisst nicht umsonst so, der zeigt Müll an, aber nichts Gescheites. Und ein Multimeter mit 10megohm Eingang ist auch unpraktisch, das war der Vorteil der alten analogen Messdinger, mit deren Innenwiderstand konnte man praktisch bei Belastung testen, da ist dann die Spannung mit auf einen reellen Wert eingebrochen.
 

spider-man

- N O I R -
Ich habe so ein Billigmultimeter hier rumliegen.
Das hier, um genau zu sein:

Wie gehe ich denn am besten vor um zu sinnvollen Erkenntnissen zu kommen.
Wo muss ich was messen?
Ich kenne mich damit nicht aus.

Das hier habe ich auch gerade noch im Gerümpel gefunden:
multimeter.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

T-w-i-x

...sonst nix...
Ob das Gehäuse nun leitet oder nicht ist doch völlig egal - die Kontakte des Steckers werden doch nicht kurzgeschlossen, nur weil sie eine Metalloberfläche berühren.
Ansonsten würde es ja auf jeder metallischen Tischplatte (z.B. diese Bistro Tische o.ä.) jedesmal einen Kurzschluss geben.

Diese Stecker können auch völlig ohne Kontakt zu einem, wie auch immer, leitendem Gehäuse einfach mal so verschmoren.
Einfach pP - persönliches Pech.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Ich habe so ein Billigmultimeter hier rumliegen.
...
Erstmal einschalten, bleibt das Display dunkel wird die Batterie leer sein. Bei einem Gerät mit über 30 Jahren auf dem Buckel wohl der Normalfall.
Also umdrehen und Batteriefach öffnen (kann mit kleiner Schraube verschlossen sein) und (vermutlich) den 9-V-Block ersetzen.

Allgemein: eine Spannung kann man nur messen, wenn man einen Bezugspunkt hat, also brauchst du einen zweiten Punkt, wo du die schwarze Prüfspitze gegen hältst, das wird am Laptop schwer zu finden sein.

EDIT: Link gefunden, oben eingefügt; Batteriefach ist ohne Schraube, Batterie ist ein 9-V-Block.
 
Zuletzt bearbeitet:

spider-man

- N O I R -
Das Voltcraft hatte ich nur mal so noch mit angehängt. Weil ich das noch hier rumliegen hatte.
Und was ein 9-V-Block ist und wie man den wechselt, ist mir auch bewusst.

Eigentlich - und das hatte ich ja auch oben verlinkt - habe ich hier dieses REV 0037386002.

Allgemein: eine Spannung kann man nur messen, wenn man einen Bezugspunkt hat, also brauchst du einen zweiten Punkt, wo du die schwarze Prüfspitze gegen hältst, das wird am Laptop schwer zu finden sein.

Und genau das meinte ich mit meiner Frage "Wo muss ich was messen?".
Ausgehend von der Erkenntnis, (siehe oben) das auf dem Notebookgehäuse ja scheinbar irgendwie Strom ist.
Wie messe ich also die Spannung, die der Lügenstift anzeigt?
Wo halte ich die zweite Spitze dran?

Und warum funkt der Lightning-Stecker, wenn ich mit einer Ecke das Gehäuse berühre.

Oder anders gefragt: Macht es überhaupt Sinn hier irgendwas zu messen um rauszubekommen warum das oassiert ist?

Diese Situation war ja scheinbar der Grund, warum der Stecker (siehe ganz oben) geschmort hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

JoPa

Allround-Nichtsnutz
Ein Ende hälst du an den Laptop, das 2. Ende der Messstrippen hälst du gegen Erde. Idealerweise an den Potentialausgleich im Keller. Da das aber wahrscheinlich nicht sehr praktikabel ist, versuch es mal mit nem Heizungs- oder Wasserrohr. Du kannst auch die äußeren, blanken Erdklemmen an einer Steckdose nehmen, solltest dabei aber nicht in eins der Löcher abrutschen!

Der Stecker blitzt, weil zwischen Laptop und Stecker eine Spannung anliegt, durch den Kontakt verursachst du einen Kurzschluss. Das funkt dann halt beim trennen. Wenn du den Stecker länger dran hältst, wird es nicht mehr funken, dafür aber sehr bald heiß und schmoren.
 

adhome

Bekanntes Mitglied
JoPa hats ja schon gesagt wies angeschlossen wird. COM an dein Steckdosen PE und V ans Gehäuse. Es geht um die Spannung (V)

In der aktuellen C't von 20/21 hatte bei Vorsicht Kunde ein fast gleiches Problem mit nen Ladegerät von Apple. Die Kopfhörer sind verschmort. Aber dort steckte das Ding auch in einer Ladeelektronik. Meiner Meinung nach ein 99% Fall an Defekt im Kopfhörer.

Hier könnte eine Spule im Laptop hinter der Abdeckung sein, die eine Spannung induziert. Deshalb erst schaun welche Spannanung am Gehäuse ist. Dann mal mit draht ne kleine Spule um den Finger wickeln und darüber messen.
 

SouthernComfort

Bekanntes Mitglied
Ich bin jetzt ein Stück weiter:
Heute Morgen habe ich mal ein neues Netzteil mit neuem Kabel (beides original Apple) unter sehr kontrollierten Bedingungen kurz an das Notebook an die gleiche Stelle gehalten.
Und siehe da: Es funkt!

Dann habe ich nochmal den von @eumel_1 als Lügenstift bezeichneten Spannungsprüfer an das Notebook gehalten.
Hier das Ergebnis:
Anhang anzeigen 19148

Also liegt es doch irgendwie am Notebook (DELL Latitude E5570)? Wie oben schon einige vermutet haben der Lack? (Fühlt sich echt wie ganz normales Plastik an)
Nebenbei: Die ganze Unterseite des Notebooks ist schwach magnetisch. Das könnte aber vielleicht auch irgendwelcher Kühlkram in Inneren sein.

Es glimmt aber nur, wenn das Netzteil des Notebooks am Strom hängt. Wenn ich das Netzteil des Notebooks rausziehe, glimmt nix.
Auch wenn ich in diesem Zustand das Lightnigkabel dran halte, funkt nix mehr.


An anderen Steckdosen im Haus, der gleiche Effekt.

Und jetzt?
Um die Elektronik des Apple-Netzteils auszuschliessen: Einen Draht an die Wasserleitung/Heizung und mit dem das Laptopgehäuse berühren (Ich schätze mal, das funkt auch).
Der Phasenprüfer im Bild hat eine Glimmlampe eingebaut. Die fängt bei etwa 60V zu leuchten an. So wie das Ding leuchtet, dürften das deutlich mehr als 60V sein. Das Netzteil des Dell ist Dreipolig angeschlossen,, hat also einen Schuko-Stecker Inwieweit der Schutzkontakt auf den Ausgang durchgezogen ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht mal den Minuspols des Laptop-steckers ebenfalls mit dem Phasenprüfer untersuchen, auch sollte der Metallkragen des Apple-Steckers keine Masse aus dem Netz aufweisen.
Einen FI-Schalter scheint deine E-Installation nicht zu haben (oder er ist relativ unempfindlich). Auf jeden Fall solltest du auch den PE-Kontakt der Steckdose mit dem 'Lügenstift' untersuchen, nicht dass der Fehler daher kommt.
 
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