SSD clonen - womit nochmal?

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
Hallo Versammelter Sachverstand :-)

ich hab mir im Frühjahr einen PC gebaut - und war bei der m.2 SSD etwas... sparsam. 500'er ist halt schnell eng, trotz Daten Disk nebendran.

Da die SSD in meinem Home Server auch zu klein ist, habe ich in eine größere inverstiert und tausche "round robin".

ICh mach sowas nicht sooo of, mein Vorgehen wäre
  • Neue Disk an USB Adapter
  • clonen
  • Umbauen
Habe ich da was übersehen? So Sektorenverteilprobleme wie HD->SSD sollte es ja nicht geben.

Und: Womit mach man sowas? Google liefert mir da zwar Antworten (AOMEI Partition Assistant Standard für Win10), aber taugt das?

Gibt es für WIndows was besseres? Quasi "DIE Emfehlung"?

Gruß
Mikado
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Wenn es eine Samsung ist, erledigt das deren Migration Kit, einige andere Hersteller haben vergleichbares.
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
Wenn du einen USB-Adapter für die SSD hast, ist es ja gut. Wenn nicht, kann man mit den Festplatten-Image-Tools, wie z.B. Macrium Reflect oder Acronis TrueImage Home ein Image von deiner alten SSD-ziehen (alle Partitionen, auch EFI und Wiederherstellungspartitionen), das Image auf ein externes Laufwerk ziehen, dann die neue SSD einbauen, und vom externen Laufwerk das Image wieder zurück spielen auf die neue SSD. Damit du die genannten Imaging-Tools auch problemlos zur Verfügung hast, würde ich den Rechner mit der Sergei Strelec Tools DVD/USB-Stick booten, denn da sind sie alle.
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
Ich möchte die letzte ssd aus meinem Rundtausch als usb disk verwenden, von daher hab ich einen Adapter mit dazu gekauft...
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
So, danke nochmal allen Helfern, inzwischen läuft alles wieder. Anbei ein kleines "Protokoll".

  • SSD und USB Adapter sind Mittwoch um 10:00 geleifert worden
  • Um 10:10 bekomme ich die SSD einfach nicht in den M2 Slot.
  • Um 10:15 habe ich ergoogled, das es (im Gegensatz zu aktuellen Boards) bei USB Adapter einen Unterschied zwischen NVMe und SATA gibt. Platte was NVMe. Adapter SATA. NVMe Adapter koster doppelt so viel und braucht 2 Tage zur Lieferung. Nöööööö.
  • 12:40, der IT-Kollege in der Firma hatte einen Adapter der passt. Er hat ihn mir verliehen (Tüte selbstgebackene Kekse).. alles passt.
  • 13:30 Platte mit Macrium kopiert. Genial. das Teil. Inzwischen versehe ich auch, warum viele das Gerät zu Backupzwecken nutzen.
  • 13:40 Platte raus, neue rein, PC zu alles läuft wieder. Jähhh. Von kleinen NVME problemen abgesehen - Stolz. Ich hab es voll drauf. Irgendwie.
  • 13:45, alte Platte im Adapter, Adapter steckt in meinem Intel Nuc Homeserver (Ubuntu Server mit Docker. Betreibt Nextclaud, Homeassistent, Bitwarden, ...). Kann ja nicht lange gehen....
  • sudo dd if=/dev/sda (die alte) of=/dev/sdc (die neue), Blocksize 64MB Go.
  • 13:55 4GB erfgolgreich kopiert. Yeah. nur
  • 13:56 Moment mal, aber die Platte hatte 29GB und war randvoll... shit
  • fdisk? - nö, nicht alle partitionen da.
  • nochmal dd, nochmal. F**k. geht nicht. Egal, erstmal wieder arbeiten, im Homeoffice nicht übertreiben
  • 20.00 - was soll der (Ehr-)Geiz, dann kopier ich den Dreck halt mir Macrium. Hab ja einen 2. Adapter, denn die alte ssd is SATA. Ha. Bin halt ein Held.
  • 22:00 Auch nach x VErsuchen. Windows hat Problem die Platte zu Lesen Zig VErsuche. Direktkopie Mit Macrium. Über Disk Image 1000 Versuche. Alles geht nicht.
  • 23:30 Ich bin mir sicher, die SSD ist im A****. Ich hab sie plattiert. Obwohl erst 8 Monate alt. Dreck. Auch mit Ease US Partition Manager nix zu wollen
  • 23: 00 Mittels Windows DISKPART und 30 Versuchen habe ich die Platte wenigstens wieder platt machen können, so dass ich sie normal behandeln konnte. Aber die Linux Inst draufkopieren ging nicht.
  • 1:00 Leere SSD in den NUC, Aktuelles UBUNTU Server Installiert. Dummerweise mit NVM; mache ich auch nicht wieder.
  • ...
  • so könnte ich das Trauerspiel noch eine weile weiter betschreiben. Ich hab bis heute Mittag jeder freie Minute damit verbracht, den ganzen Schrott wieder zu installieren. Einiges gelernt über NVM, SNAP, ..... Jetzt läuft wieder alles. puh.

Manno man. :icon_tsts:ist wie immer im Leben. Eigentlich alles kein Problem. und dann kommt trotzdem irgendwo eins um die Ecke; natürlich da, wo man es NIE erwartet hätte. Aber, keiner Tot, keine Daten weg - alles gut.
Falls mir jemand sagen kann, warum der dd nicht funktioniert hat, fänd ich das nett...

Gruß
Mikado
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
  • SSD und USB Adapter sind Mittwoch um 10:00 geleifert worden
  • Um 10:10 bekomme ich die SSD einfach nicht in den M2 Slot.
  • Um 10:15 habe ich ergoogled, das es (im Gegensatz zu aktuellen Boards) bei USB Adapter einen Unterschied zwischen NVMe und SATA gibt. Platte was NVMe. Adapter SATA. NVMe Adapter koster doppelt so viel und braucht 2 Tage zur Lieferung. Nöööööö.
  • 12:40, der IT-Kollege in der Firma hatte einen Adapter der passt. Er hat ihn mir verliehen (Tüte selbstgebackene Kekse).. alles passt.
  • 13:30 Platte mit Macrium kopiert. Genial. das Teil. Inzwischen versehe ich auch, warum viele das Gerät zu Backupzwecken nutzen.
  • 13:40 Platte raus, neue rein, PC zu alles läuft wieder. Jähhh. Von kleinen NVME problemen abgesehen - Stolz. Ich hab es voll drauf. Irgendwie.
  • 13:45, alte Platte im Adapter, Adapter steckt in meinem Intel Nuc Homeserver (Ubuntu Server mit Docker. Betreibt Nextclaud, Homeassistent, Bitwarden, ...). Kann ja nicht lange gehen....
  • sudo dd if=/dev/sda (die alte) of=/dev/sdc (die neue), Blocksize 64MB Go.
  • 13:55 4GB erfgolgreich kopiert. Yeah. nur
  • 13:56 Moment mal, aber die Platte hatte 29GB und war randvoll... shit
  • fdisk? - nö, nicht alle partitionen da.
  • nochmal dd, nochmal. F**k. geht nicht. Egal, erstmal wieder arbeiten, im Homeoffice nicht übertreiben
  • 20.00 - was soll der (Ehr-)Geiz, dann kopier ich den Dreck halt mir Macrium. Hab ja einen 2. Adapter, denn die alte ssd is SATA. Ha. Bin halt ein Held.
  • 22:00 Auch nach x VErsuchen. Windows hat Problem die Platte zu Lesen Zig VErsuche. Direktkopie Mit Macrium. Über Disk Image 1000 Versuche. Alles geht nicht.
  • 23:30 Ich bin mir sicher, die SSD ist im A****. Ich hab sie plattiert. Obwohl erst 8 Monate alt. Dreck. Auch mit Ease US Partition Manager nix zu wollen
  • 23: 00 Mittels Windows DISKPART und 30 Versuchen habe ich die Platte wenigstens wieder platt machen können, so dass ich sie normal behandeln konnte. Aber die Linux Inst draufkopieren ging nicht.
  • 1:00 Leere SSD in den NUC, Aktuelles UBUNTU Server Installiert. Dummerweise mit NVM; mache ich auch nicht wieder.
  • ...
  • so könnte ich das Trauerspiel noch eine weile weiter betschreiben. Ich hab bis heute Mittag jeder freie Minute damit verbracht, den ganzen Schrott wieder zu installieren. Einiges gelernt über NVM, SNAP, ..... Jetzt läuft wieder alles. puh.

Ich liebe solche Bastelprotokolle. Die zeigen mir, dass nicht nur ich immer von einer Scheiße in die nächste stolpere, sondern dass es anderen auch so geht. Die Verwendung von USB-Adaptern beim Clonen von Systempartitionen ist etwas, was bei mir stets Gänsehaut verursacht. Kann klappen theoretisch, ist aber schon oft schief gegangen. Wenn man so etwas macht, muss man die Platten am gemeinsamen Festplattencontroller des bearbeiteten Rechners anschließen, was ja in diesem Fall nicht geht, weil der Rechner ja wahrscheinlich nur einen Slot für die M.2 SSD hat. Daher hatte ich in #7 für ein Imaging mittels eines Imaging Tools plädiert.
 

eumel_1

Der Reisende
...
Falls mir jemand sagen kann, warum der dd nicht funktioniert hat, fänd ich das nett...

Gruß
Mikado
dd (auch bekannt als "disk dump") ist vor gefühlt 50 Jahren erfunden worden, das Netz ist voll von Berichten, dass dd dicht zum duplizieren von ganzen Platten verwendet werden sollte.
Beispiel?
The fact of the matter is, dd is not a disk writing tool. Neither “d” is for “disk”, “drive” or “device”. It does not support “low level” reading or writing. It has no special dominion over any kind of device whatsoever.

dd just reads and writes file.
 

Brian

Ihr seid alle Individuen.
Wenn Du so oder so schon ein Linux hast, würde ich einfach mit rsync arbeiten. Also beide Platten irgendwohin mounten und:
Bash:
rsync -av $MOUNT_ALTE_PLATTE/ $MOUNT_NEUE_PLATTE/

Man kann auch mit tar arbeiten, aber mit dem Kommando da oben sieht man etwas mehr was gerade passiert. Und rsync kann man auch zwischendrin mal stoppen. Das ginge mit tar nicht.

Mit welcher Meldung hat dd denn abgebrochen. Unabhängig davon ob man das benutzen sollte, sollte der von einem auf das andere Device einfach schreiben bis EOF. Ob die Dateisysteme danach aber lesbar sind hängt klar von der "Geometrie" der Platte ab. Also ich würde es nicht nutzen.
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
Da hätte ich die Partition mit dem Bootmanager vorher händisch machen müssen - das kann ich net :-)

dd hat funktioniert. Hat erfolgreich kopiert. 4gb von 29...
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
...
Falls mir jemand sagen kann, warum der dd nicht funktioniert hat, fänd ich das nett...

Gruß
Mikado
dd (auch bekannt als "disk dump") ist vor gefühlt 50 Jahren erfunden worden, das Netz ist voll von Berichten, dass dd dicht zum duplizieren von ganzen Platten verwendet werden sollte.
Beispiel?
The fact of the matter is, dd is not a disk writing tool. Neither “d” is for “disk”, “drive” or “device”. It does not support “low level” reading or writing. It has no special dominion over any kind of device whatsoever.

dd just reads and writes file.
Eumel, der Blog ist geil! Danke.

aber eigentlich lese ich da, cp hätte es auch getan - oder auch nicht ;-)
 

Rubb

Rover
... so ein Gedanke von mir .... Bei der Arbeit mit Macrium ist ja auch ein Backup möglich (falls doch Haken und Stolpersteine entstehen), oder habe ich 'was überlesen?
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
... so ein Gedanke von mir .... Bei der Arbeit mit Macrium ist ja auch ein Backup möglich (falls doch Haken und Stolpersteine entstehen), oder habe ich 'was überlesen?
Hast nix überlesen. Die wichtigen Daten hatte ich eh alle im Backup, lediglich die Softwareinstallation wollte ich jeweils rüberretten. Gingen ja auch keine Daten verloren, nur das kopieren ging halt nicht...
 

Tank

Bekanntes Mitglied
Miray HD Clone 9.x, gabs aktuell gerade gratis im Chip Adventskalender. CloneZilla wäre auch eine Lösung, als OpenSource. :yo Mit Macrium Reflect hatte ich vor x Jahren nur Stress mit, davon lasse ich die Finger.
 
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