Hardware Frage Speziellen Einschub für Festplatten gesucht

SilvaSurf

I am McLovin!
Ich habe letztens ein Foto gesehen, da hat jemand auf seinem Tower ein Einschub für Festplatten gehabt. Das war kein Wechselrahmen, sonder mehr ein Kästchen, in das man von oben die nackte interne Festplatte stecken konnte. Also wie eine früher die Cartridges in einem SNES oder andere Konsole. So konnte man aus einer internen HDD einfach eine "externe" machen, ohne was zu machen.

Ist etwas schwer zu beschreiben, aber ich hoffe, ihr wisst was ich meine.
 

SilvaSurf

I am McLovin!
Ah, Dockingstation heißt das. Danke euch, das wars.

@Bestatter, Dein Sharkoon ist fast doppelt so teuer, wie der im obigen Amazon Link. Weißt du, was den Preis gerechtfertigt? Kennst du da Unterschiede?
Außerdem: Kann man die Platten hot wechseln, also während dem Betrieb ohne runter zu fahren?
 

Mr. Big

old geezer
@Bestatter, Dein Sharkoon ist fast doppelt so teuer, wie der im obigen Amazon Link. Weißt du, was den Preis gerechtfertigt? Kennst du da Unterschiede?
Außerdem: Kann man die Platten hot wechseln, also während dem Betrieb ohne runter zu fahren?
Ich habe auch eine Dockingstation (S-ATA und IDE) direkt und günstig vom Chinamann. Sie funktioniert seit ehedem einwandfrei.
Hotpluging ist mit IDE nicht möglich aaaaber meine Dockingstation hat einen Ein/Ausschalter und somit braucht man die Dockingstation nur ausschalten IDE-HDD rein und wieder einschalten.



hier für 25 $
https://www.banggood.com/de/2_5-3_5...cking-Station-p-1034427.html?cur_warehouse=CN
 
Zuletzt bearbeitet:

Bestatter

Schwarzfahrer
... Dein Sharkoon ist fast doppelt so teuer, wie der im obigen Amazon Link. Weißt du, was den Preis gerechtfertigt? Kennst du da Unterschiede?
Außerdem: Kann man die Platten hot wechseln, also während dem Betrieb ohne runter zu fahren?
Ob sich für Dich der höhere Preis lohnt, musst Du entscheiden.
Ich hatte vor den Sharkoon-Docks diverse andere von Fantec, ICY, Raid-Sonic usw. im Einsatz.
Mal war, da geschlossenes Case, der Lüfter reproduzierbar nach ~einem Jahr Dauereinsatz hin, mal wurden die Platten zu heiß, weil das Dock liegend - ähnlich wie in #2 - funktionierte.
Schlimmer aber waren schlechte Controller oder die Firmware von diesen.
Bei einem Fantec verlor damals der USB 2 alle paar Monate für einen kurzen Moment den Connect und das Backup brach mit einem Fehler ab.
Bei einem ICY funktionierte der Spindown der Platte nicht, die lief immer auf max. und war beim Wechseln kochend heiß.
Bei einem dritten war der SATA-Connector mies, man musste die Platte oft mehrmals einsetzen, bis der Server sie erkannte.
Das Sharkoon-Dock läuft. Immer! Spindown klappt, Chipsatz ist gut, keine Probleme seit zig Jahren.

Inzwischen ist der Anschluss mit USB 3 auch ausgereift.
Davor hatte ich sSATA im Einsatz, weil das vor >10 Jahren einfach am zuverlässigsten war.
Ein Fantec-Wechselgehäuse und ein Sharkoon-Dock mit eSATA laufen immer noch daheim.
Bestes Tool zum Hot-Swap ist "HotSwap!".

Ich habe auch eine Dockingstation (S-ATA und IDE) direkt und günstig vom Chinamann. Sie funktioniert seit ehedem einwandfrei.
Das läuft aber nicht 24/7 an jedem Tag im Jahr für das Firmen-Backup?
Irgendwelche Adapter, um mal schnell ein paar Dateien von einem alten Backup zu holen, habe ich zu Hauf.
Wenn es laufen muss, nehme ich nur noch Sharkoon!

IDE?
Sowas hat niemand mehr.
Einspruch!
Alte eingelagerte Backups auf 500GB-IDE-Platten habe ich auch noch.
Die sind zwar schon auf SATA-HDDs umkopiert, welche aber ausgelagert sind.
Für seltene Zugriffe nehme ich einen Sharkoon DriveLink Combo mit USB 3.0.
 

DrSnuggles

Xanatos
So ein Blödsinn. Also ob du weißt, was ich oder andere haben. Vielleicht will ich meine alten Platten damit auslesen. Vielleicht auch nicht. Aber solche pauschalen hingerotzten Aussagen sind Unsinn.
Wenn du kein Museum betreibst hast du keine IDE Platten mehr.
SATA gibt's seit 2003, seit 2007 gibt's erste Mobos die kein IDE mehr unterstützt haben.
Seit 2013 ist die Produktion für den normalen Endkundenmarkt eingestellt.
Verbreitete Plattengrößen waren zu den Endzeiten 160 GB, gab auch noch größere aber die waren überproportional teuer.
 

dr_tommi

alter Oldie
Nun streitet euch doch nicht wer wann und wie lange welche Platten nutzt und warum. Darum geht es hier doch nicht.
Hier geht es doch eher um die Möglichkeit mal eben eine Platte ohne zusätzliches Gedöhns zu nutzen. Zuerst als Teil des Gehäuses, mittlerweile als externe Dockingstation.
Allerdings finde ich die Lösung, ein 24/7-Sicherungsmedium in einer Dockingstation zu betreiben auch etwas gewagt.
Da wäre ein "richtiges" Wechsellaufwerk angebrachter.
Aber solche "Lösungen" sind meist historisch gewachsen und lassen sich von Außenstehenden oft nicht erklären.
Ich sehe in meinem Job auch viele Konstruktionen, die man bei vorheriger Planung niemals so installieren und dauerhaft nutzen würde. Aber nichts ist dauerhafter als ein Provisorium.
 

Bestatter

Schwarzfahrer
...
Allerdings finde ich die Lösung, ein 24/7-Sicherungsmedium in einer Dockingstation zu betreiben auch etwas gewagt.
Da wäre ein "richtiges" Wechsellaufwerk angebrachter.
...
Die Platten sind 24/7 im Dock, wenn man die <30sec für den Wechsel mal vergisst.
Der durchschnittliche tägliche Backupvorgang dauert je nach Job und Server nur zwischen 0,5h und 3h.
Bei einer leeren Platte dauert es auch mal deutlich länger.
Die restliche Zeit stehen die Platten dank funktionierendem Spindown - beim Wechsel sind sie "serverschrankwarm".

Die Dock-Backups laufen an zwei HP-Servern.
Eine Standard-SATA-HDD im Betrieb "hot" in einen freien SAS-Backplane-Platz zu schieben, halte ich für keine gute Idee.
Mit welchem Tool ich diese im Betrieb dann wieder sicher auswerfen könnte, weiß ich nicht.
Von HP kenne ich keine internen SATA-Backup-Wechselgehäuse.
Über eine Info aus der Praxis, was hier außer eSATA/USB-Dock sonst noch am HP-Server geht, würde ich mich freuen!

Von der SATA-Kontaktleiste unterscheiden sich Wechselgehäuse (Federdruck der Klappe) und Dock (Eigengewicht der Platte) für mich nicht.
Nach über 10 Jahren mit Sharkoon-Docks weiß ich aber, dass es problemlos funktioniert! ;)
 

dr_tommi

alter Oldie
@Bestatter
Das sollte keine Kritik sein.
Ich habe selbst noch das Bild vor Augen wo in unserer Firma jeden Morgen jemand mit einem Rucksack voller Wechselfestplatten in den Serverraum gekommen ist um die Backupmedien auszuwechseln.
 

Bestatter

Schwarzfahrer
@BestatterDas sollte keine Kritik sein.
Als negative Kritik habe ich das auch nicht aufgefasst!
Vielmehr als Anregung mal wieder über Optimierungen nachzudenken.

Viele hier administrieren weit mehr Server als ich mit nur 2en von HP.
Da bei uns aus Kostengründen nur Backups auf große SATA-HDD auf in Frage kommt, was hätte ich für Alternativen zum Dock an oder im HP-Server?

Auf der Suche nach einem stabilen Hardlink-Backup für Windows-Server 2019 bin ich übrigens auch ...
 

deathrow

Bekanntes Mitglied

SilvaSurf

I am McLovin!
Mit sharkoon hatte ich bisher auch gute Erfahrungen gemacht.
Im Zuge einer Moderniesierung des Technikparkes liebäugel
ich aber für eine Neuanschaffung mit einer
Inateck USB 3.0 Dockingstation, SATA Dual-Schacht Docking, SA02002
oder
Inateck Aluminium USB 3.0 zu SATA dual-Bay USB 3.0, FD2102
Hauptargument für Inateck ist der wohl wahrscheinliche Firmensitz in Germany:

Hat mit diesem Hersteller jemand positive oder negative Erfahrungen gemacht?

Danke
Echt, die sitzen hier in D? Ich habe es aufgrund der guten Reviews gekauft.
Ich habe jetzt diese hier gekauft https://www.amazon.de/gp/product/B06XYJSR8B keine Ahnung in wie weit die sich von deinen Unterscheiden? Meine ist heute angekommen, ist überraschend klein - dem Bild nach dachte ich, dass die Dockingstation viel größer ist. Habe es aber noch nicht angeschaut.
 

SilvaSurf

I am McLovin!
NAchtrag: Ich bin mit meiner Inateck sehr zufrieden, das Gehäuse ist stabil verarbeitet und die HDDs funzen ohne Probleme. Das einzige Feature, das ich nicht ausprobiert habe, ist die Standalone-Cloning-Funktion, einfach weil ich das nicht brauche. Ich kann mich den Reviews nur anschliessen, bin sehr zufrieden. :yo
 
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