Soundkarte

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Mein Onboard Sound über die 3,5 mm Klinke ist relativ gut und störungsfrei. Stecke ich aber dort statt der Aktivlautsprecher ein Verbindungskabel zum Mischpult ein, hört man die typischen Störungen bei der Tastaturbenutzung oder beim bewegen der Maus.
Das Verbindungskabel ist ein hochwertiges von Klotz.
Würde das mit einer Soundkarte besser?
Wenn ja, welche sind bei Win10/64 gut, die teureren von Soundblaster scheinen relativ oft Treiberprobleme zu machen, siehe z.B.

 

Belvedere Jehosaphat

Bekanntes Mitglied
Würde das mit einer Soundkarte besser?
Nach meiner Erfahrung ja.

Habe aktuell eine Sound Blaster AE-5 im PC mit einem der ersten (Beta, von hier) Treiber die rausgekommen sind. Das Ding tut anstandslos was ich erwarte. Ich nutze allerdings keine der Sonderfunktionen des Treibers, kann daher nicht sagen ob vielleicht dort was im Argen liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Freeldr77

La gaffe
Am besten sind externe Soundkarten (Audiointerface), da die erst garnicht mit den elektromagnetischen Störungen im PC in Kontakt kommen.
Eine interne Soundkarte fängt sich immer Störungen ein, mit einem Kopfhörer oder Brüllwürfeln fällt einem das nicht so auf, aber wenn dann noch externe Verstärkung dazu kommt, merkt man es deutlich.
 

Der Michel

Bekanntes Mitglied
Tatsächlich würde ich auch ein externes Audiointerface bevorzugen. USB oder, wenn du hast Firewire. Wenn du die Möglichkeit hast das Pult mit einem Toslink-Kabel zu verbinden, könnten die Störungen auch weg sein. Oder mal mit einer DI-Box versuchen.
Ich benutze seit vielen Jahren ein altes USB-Audiointerface Creative Soundblaster 0404. Einzig das Netzteil habe ich austauschen müssen, ansonsten war ich immer zufrieden damit. Auch was die Anschlussmöglichkeiten und Latenzen betrifft.
Mittlerweile quillt der Markt über mit diesen USB-Audioteilen (auch schon länger für USB 3) und je nachdem was du so vorhast, kannst du schon für unter 100 Euro ein recht leistungsfähiges Teil kaufen.

Gruß
Der Michel
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Ich habe nun einiges experimentiert, der Quell des Übels ist offensichtlich die GTX 970.
Leider völlig unabhängig davon, ob der Sound über 3,5 vorne, hinten oder USB geht.
Sobald z.B. ein bewegtes Popup besteht, geht das Gezierpe los.
Komischerweise schafft es das Logitech-Aktivboxen System, die zu unterdrücken. Auch dieses hat einen 3,5er Kopfhöhrerausgang, der ist,aber wieder nicht besser oder schlechter als der 3,5 Direktanschluß.
Ich hatte große Hoffnung, dass es via USB gegen würde, aber mein Yamaha AG06 zierpt leider genauso rrum. Das beste Ergebnis bringt noch der Soundausgang der Logitech- Gamingtastatur G 510 (ebenfalls ein USB-Interface).

Edit3. Ich bekomme ich den Gezierpe durch einen symmetrischen Anschluß (Stereoklinke auf XLR) zwischen AG 06 und dem Mischpult weg.
Aber es gibt noch eine andere Störung, alle rd. 20-30 sek wird der Sound hochtönig und verzerrt.

Insgesamt vermute ich Jitter-Probleme.
Ob hierbei so etwas Abhilfe schafft?


 
Zuletzt bearbeitet:

Ilserich

Alte Spürnase
hallo octopussy,
das dein yamaha-mixer über usb Streuungen von deinem Rechner abkriegt, kann ich gar nicht glauben.
Der "Sound" wird ja erst extern im usb-gerät "erzeugt". Wie sollen die Grillen und Zwitschervögel digital über usb dahinkommen ?
Bist du dir sicher, das du deine onboard-karte abgestellt hast ? Oder stell den Mixer testweise mal ein paar Meter vom Rechner weg.
Edit3. Ich bekomme ich den Gezierpe durch einen symmetrischen Anschluß (Stereoklinke auf XLR) zwischen AG 06 und dem Mischpult weg.
Äh, hast du da zwei Mischpulte angeschlossen ?
Gruß
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
@Ilserich
Ich weiß, es ist auch wirklich ein wenig kompliziert:D

Mein größeres Mischpult ist ein Soundcraft Signature 12, das kann 12 USB Kanäle simultan zur DAW schicken.
Dieses hängt per USB an einem Laptop und funktioniert einwandfrei.
Nun hab ich aber auch noch einen Desktop-PC, den ich auch noch gerne über diese Anlage fahren würde, es sind ja genug Kanäle da.
Wenn ich das über sie 3,5mm Kopfhöhrerbuchsen realisiere, kommt es zu dem beschriebenen Zirpen.
Deswegen war der ursprüngliche Sinn dieses Threads, eine PCI Soundkarte nachzurüsten.
Ich habe aber recherchiert (und auch hier erfahren), dass bei solchen Problemen eine externe USB-Soudkarte immer die bessere Lösung ist.
Da erinnerte ich mich, dass mein AG 06 noch herumliegt und diese Aufnahme übernehmen könnte.
Da Zirpen ging in dem Moment weg, wo ich die Aktivboxen vom unsymmerirschen auf den symmetrischen Anschluß umgestellt habe.
Und zwar völlig egal, ob die Aktivboxen direkt am AG06 hingen oder das Soundcraft noch dazwichenhing.
Was bleibt, ist das Problem der Artefaktbildung, wie im Soundbeispiel zu hören.




Diese habe ich nicht, wenn ich mir das Signal vom Kopfhörerausgang der G510s (Gamingtastatur) hole, aber ich hätte natürlich lieber die USB-Verbindung.
 

Ilserich

Alte Spürnase
Oh, hört sich übel an (die Verzerrungen).
Hast Du schon mal die Prozessorzeit der Interrupts vom PC gecheckt ? Besonders wenn der Fehler auftreten
1618143255903.png

(zeitlichen Verlauf gibts im Performance Graph)

Gruß
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
50/100/200 Hz sind Netzstreuungen wegen falscher Masse. Deswegen haben (gute) Soundkarten ja auch TOSlink, optische Übertragung, um genau so einen Mist zu vermeiden. Eine andere Soundkarte ändert da nichts dran.
 

Seelefant

Bekanntes Mitglied
Um Brummen und Einstreuungen bei Stereosignalen wegzubekommen ist das Behringer HD400 super:


Ansonsten lege das Geld lieber in eine gute externe USB Soundkarte an.

Empfehlen kann ich da die Spartan cue 110, die gibt es manchmal gebraucht so um 80 Euro.
Die kann locker mit 500 Euro Soundkarten mithalten.

Oder die Behringer X-Air Reihe,
die kann man gleich als Mischpult für Auftritte bemühen, alles über Tablet per WLAN steuern und alle Kanäle einzeln mitschneiden.

Interessant ist auch das neue Behringer FLOW 8
 

Seelefant

Bekanntes Mitglied
Schalt auch mal versuchsweise die Prozessorzeitplanung auf "Hintergrunddienste priorisieren"...

"In den Leistungsoptionen der Windows-Systemsteuerung lässt sich festlegen, ob die Prozessorressourcen bevorzugt Programmen oder Diensten zur Verfügung stehen sollen. Standardmäßig behandelt Windows "Programme" höher priorisiert. Wer hier zur PC-Beschleunigung eine Änderung ausprobieren will, stellt per Radiobutton auf die "Hintergrunddienste" um – also durch das Setzen eines Punkts. Erreichbar sind die Leistungsoptionen über einen langen Bedienweg: Windows-R drücken, sysdm.cpl eingeben, es folgen Klicks auf die Registerkarte "Erweitert", auf den oberen Button "Einstellungen" und auf die Registerkarte "Erweitert". "

Vorstellbar ist noch ein Treiber/Interruptproblem, oder eine unterdimensionierte Spannungsversorgung...vielleicht frisst die Grafikkarte zuviel Strom, oder das Netzteil hat seine besten Tage gesehen...oder nen Wackelkontakt im System...
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Vielen Dank, das Problem konnte gelöst werden.
Bevor man das Interface mit Windows verbindet, muss man den aktuellen Windows-Steinberg-Treiber installieren.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Ganz nebenbei:
Der Kopfhörer-Ausgang deiner Logitech 510s ist eine eigene, externe Soundkarte! Die ist Teil deines Keyboards. Unter Windows taucht die als zweites Audio Device auf ;)
Deshalb hattest du da wahrscheinlich auch keine Probleme.
 
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