Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

SkAvEnGeR

Master of Tools
Ich habe releativ spät angefangen - als Ossi ja auch nicht so einfach und ich bin wohl auch noch einer der Jüngeren hier auf dem Oldie-Board.
Hatte das große Glück, dass ich mir von Bekannten einen KC87/3 leihen konnte.
Darauf habe ich meine ersten Programmier-Erfahrungen in BASIC gemacht.
Programme und Spiele konnte man auf Kassette kaufen - auf beiden Seiten der Kassette war das Gleiche.
Ich habe dann den KR4100 Kassettenrecorder als Datasette "missbraucht".
Also SeiteA in den Speicher geladen - ein bisschen den Quellcode manipuliert - und auf SeiteB zurückgesichert.

Meinen ersten echten PC konnte ich 1993 erwerben - einen 486 DX2-66, den ich später auf 80 getaktet habe.
Das Teil hat mich damals 4600DM gekostet und hatte "schon" den VL-Bus.
Ich hatte mir aus verschiedenen gängigen DOS-Versionen (MS-DOS, PTS-DOS, Novell-DOS, etc.) meine eigene zusammengestellt und somit ein echt schnelles System.

$_59.JPG
Alle Welt wollte die PCs eigentlich nur zum zocken. Da brauchte man aber immer verschiedene Speicher-Konfigurationen. EMS/XMS - war immer eine heiden frickelei, bis man alles zum Laufen bekam.
 
Zuletzt bearbeitet:

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
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Ich hatte mir aus verschiedenen gängigen DOS-Versionen (MS-DOS, PTS-DOS, Novell-DOS, etc.) meine eigene zusammengestellt und somit ein echt schnelles System.
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Alle Welt wollte die PCs eigentlich nur zum zocken. Da brauchte man aber immer verschiedene Speicher-Konfigurationen. EMS/XMS - war immer eine heiden frickelei, bis man alles zum Laufen bekam.
An das Russen-DOS kann ich mich auch noch erinnern, alles auf einer Diskette und ein Norton Commander Clone war bereits im Disk Operating System integriert.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Bei der Recherche in Erinnerung an die gute alte DOS-Zeit, kam ich irgendwie auf DELTREE

Unter Windows 10 gibt es das kleine DOS-Programm leider nicht mehr - und wenn überhaupt nur als max. 32bit-Version.
Hier habe ich doch tatsächlich eine portierte Version gefunden, die auch problemlos unter Windows 10 und auf 64bit läuft

Endlich kann man wieder ganze Ordnerstrukturen löschen, ohne sich über die darin befindlichen Ordnernamen und Dateien Gedanken machen zu müssen.
Ein Befehl und weg ist alles.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
@SkAvEnGeR
deltree war notwendig, weil del damals keine rekursives Löschen beherrschte.
Inzwischen ist es mit dem Parameter /s auch mit del möglich.

Ich habe die ganzen DOS-Versionen damals durch. Mann, war es geil (und einfach! eine leere 1,44MB-Diskette, die man bootbar machte, reichte) diese auszuprobieren und schauen, was da alles möglich ist und ob doch ein paar kB unteren Speichers mehr übrig bleiben...

Dabei habt Ihr noch DR-DOS und PC-DOS (das umgelabelte von IBM) vergessen ... :D
 

dr_tommi

alter Oldie
Ich habe releativ spät angefangen - als Ossi ja auch nicht so einfach und ich bin wohl auch noch einer der Jüngeren hier auf dem Oldie-Board.
Hatte das große Glück, dass ich mir von Bekannten einen KC87/3 leihen konnte.
Einen KC 87/3 gab es nie, nur einen KC 87/1 bzw. Z9001 aus Dresden und die Reihe aus Mühlhausen mit den Modellen KC 85/2, KC 85/3 und KC85/4. ;)
Ich hab übrigens 1986 genauso angefangen mit einer "Leihgabe" eines KC 85/2 und ab da so ziemlich alles durch was in der ehemaligen DDR so produziert wurde (außer den Bastelsätzen). Meinen KC 85/4 mit Busdriver- und Floppy-Modul muss ich sogar noch irgendwo haben.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
@SkAvEnGeR
...
Dabei habt Ihr noch DR-DOS und PC-DOS (das umgelabelte von IBM) vergessen ... :D
War das DOS von Digital Research nicht jenes, welches ein Bill Gates für 50k$ kaufte um es dann nach ein paar Zeilen Codeänderung an IBM für Lizenzgebühren für jede Kopie an IBM zu verscherbeln?
Ich meine derartiges gelesen zu haben im Buch "Die Akte Microsoft".

Hier einen Link gefunden: https://www.tecchannel.de/a/die-zehn-groessten-it-irrtuemer-und-fehlprognosen,466465,8
 

Belzeboter

Zombie
Was Bill Gates gekauft hatte, nannte sich QDOS.

Ja, das Russen-DOS (PTS-DOS) war recht gut. Es hatte schon einen CDROM-Treiber eingebaut und
man ersparte sich das ganze Gefrickel damit. Das ging aber nur gut, bis die ersten Windows-Versionen auftauchten,
die unbedingt die ganze Treibergeschichte von MSDOS brauchten und somit PTS-DOS als Unterbau nicht mehr
brauchbar war :(
 

cyber_cube

Bekanntes Mitglied
Schöner Tread, gefällt mir. Ich habe 1991 mit einem 500er Amiga mit der Computerei begonnen. Was war das für ein Highlight, als die Bestellung von Conrad endlich da war. Der Amiga hat mich noch einige Jahre begleitet, aber so 93/94 rum, bin ich zum PC gewechselt.

Alles lange her. Heute ärgere ich mich ab und an, das ich den Amiga verkauft habe. Heute zurückblickend, war das doch ein tolles Maschinchen zu seiner Zeit. Nun ja, s... h....
 

Belzeboter

Zombie
Hm, angefangen.....
Durfte man sowas schon "Computer" nennen ? :D
- IO LED + Tasten
- CPU Z80 1 MHz
- RAM 8x 6508
- ROM EPROM 1702

so war das damals :) (also 6502 = DRAM 256x1, 1702 = EPROM 256x8 also 1 kByte)
RAM 256 Byte muß ja mal reichen fürn Anfang :D

Später gabs dann Z80 Eigenbau mit TV/Monitor-Ausgabe in schwarz/weiß, dann ZX Spectrum
dann ATARI ST..... und irgendwann gabs auch "DAS BÖSE" als Hardware ;)
ja die alten Zeiten, als man noch in Maschinencode programmieren konnte.....
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
[...] Alles lange her. Heute ärgere ich mich ab und an, das ich den Amiga verkauft habe. Heute zurückblickend, war das doch ein tolles Maschinchen zu seiner Zeit. Nun ja, s... h....
Ich bin ja bei der anderen Fraktion gewesen, Atari, aber da gebe ich Dir recht, Amiga 500 war ein wirklich gelungenes Gerät! Den hatte mein Cousin und ich fand's toll.

Neuigkeit:
Vor ein paar Tagen versprach mir ein Arbeitskollege, mir seinen alten C64 inkl. Zubehör zu schenken, weil dieser seit xx Jahren auf dem Dachboden rumliegt... :yo
 
Zuletzt bearbeitet:

SkAvEnGeR

Master of Tools
Ich stand '93 auch vor der Entscheidung: Amiga, Mac oder PC.
Zu der Zeit war ich gerade in meiner zweiten Berufsausbildung und in einem Lehrlingswohnheim.
Dort gab es eben diese drei Fraktionen.
Weil die meisten Leute einen PC hatten, habe ich mich dann für den PC entschieden - und ich habe es bis heute nicht bereut.
ca. 10 Jahre später kam ich mit der Mac-Welt in Berührung. - seit dem mache ich die komplette Administration von Apple Desktop- und Server-Geräten.
Ich kenne also beide Welten - und jede hat ihre Vor- und Nachteile.
 

hosit

Bekanntes Mitglied
Bin im Studium auch nur mit der Windows-Welt konfrontiert worden. Dabei ist es geblieben und hier stehen nur Windows-Rechner. Da ich neugierig bin, spiele ich noch in VMs mit OSX und Linux rum. Der Apple-Kram ist ja eigentlich ganz neckig, aber irgendwie bin dafür zu geizig. Wenn ich mir die Entwicklung von W10 so ansehe, würde ich lieber früher als später auf Linux wechseln. Aber wie das so ist...

Alle Smartphone in diesem Hause laufen unter Android. Praktisch sind es alles Huawei-Geräte die dank ADB von einigen Ballast befreit werden konnten.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Der Apple-Kram ist ja eigentlich ganz neckig, aber irgendwie bin dafür zu geizig.
Das geht mir nicht anders.
Obwohl ich die Apple Geräte administriere, habe ich mir bisher noch nie einen echten Mac gekauft. Anfangs hatte ich einen gebrauchten G4.
Seit vielen Jahren baue ich mir meine Macs als Hackintosh auf PC-Basis selbst zusammen. In meinem aktuellen PC habe ich einfach eine zusätzliche SSD eingebaut, MacOS Mojave installiert, ein paar kleine Anpassungen und fertig. Rennt dank ausgewählter PC-Komponenten wie die Sau - Wozu also einen überteuerten Mac kaufen.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Ein paar EBooks über Computerspiele aus der "Vorzeit":

Story of Commodore Amiga
C64,
...
The story of the ZX Spectrum in pixels_ VOLUME 1
...
The Story of US Gold
The Story of the Oliver Twins
The Little Book of ZX Spectrum Games
FUSION 64
FUSION CPC
FUSION ZX
FUSION Annual 2020
FUSION Annual 2021
The Collected Adventures of Jetman
Retro Fusion Issue 0
..
FUSION AMIGA
FUSION - Resident Evil
FUSION - Dizzy
CRASH - 30-page Sampler issue
Crash 2018

Hier: https://www.mydealz.de/deals/24-ebo...y-of-c64-kostenlos-fusion-retro-books-1780002
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Es paßt vielleicht nicht ganz hier hin, ich will dafür aber kein neues Thema aufmachen.

Beim Aufräumen habe ich im Computermuseum das gefunden, ein Kabel:
01.jpg


Sieht aus, wie ein Lüfteranschluß, 4-Pin, also für PWM-Lüfter. Und ich bin ziemlich sicher, daß es nicht nur aussieht, wie ein Lüfteranschluß, sondern auch einer ist.

Aber:
02.jpg


Auf der anderen Seite ein Molex-Stecker!

Wenn da nur der rote Draht wäre und der schwarze daneben...
Sowas habe ich auch, mit Molex-Stecker und Kuplung. Man kann es also auch irgendwo dazwischen klemmen und Strom für den Lüfter abzweigen.

Aber war machen hier der gelbe und der zweite Schwarze Draht am Molex??? PWM-Steuerung???
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Das ist einfach ein Adapter von Molex für 5 1/4" Geräte auf 3,5" Geräte.
Benutzte man um ein 3,5" Diskettenlaufwerk oder LS-120 anzuschließen, wenn keine kleinen Molex mehr übrig waren.
Erkennbar, weil am PC-Netzteil nur weibliche Stecker dran sind, also kommt das große Teil mit den 4 Stiften an den (weiblichen) Stecker vom Netzteil und der andere kleine (weibliche) Stecker in das kleine Diskettenlaufwerk.
Hat absolut nix mit Lüfter zu tun. Die Lüfterstecker haben zwar auch dies kleine Raster aber die Stecker sehen anders aus, haben Nasen am Rand.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
oh menno .... da ist man ein paar Stunden offline und schon drängelt sich der eumelige mit der richtigen Auflösung vor.... :( ;)

Soll ich in den Keller zu meiner Computerkram-Kiste gehen und mehr solches Zeug zum Raten herholen?! :D
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Nope, habe selber noch genug von dem Zeugs rumliegen, trotz ausmisten.
Ihr wisst ja was Murphy sagt:
Wenn man etwas lange genug aufgehoben hat,
kann man es auch wegwerfen.
Wenn man etwas weggeworfen hat,
stellt man fest dass es nicht mehr zu bekommen ist.

Wie oft musste ich diese Erfahrung schon machen.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Wie wahr. Vor ca. einem Monat habe ich eine Kiste voll mit alten Kabeln und Adaptern (PS/2-Adapter etc.!) zum Wertstoffhof gebracht .... eine Woche später war ein Bekannter da und hat genau nach so was gefragt! Zum Mäuse melken! :(
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Na, wie gut, daß ich nicht näher hingeschaut habe. Dann hätte sogar ich erkennen können, daß das kein Lüfteranschluß ist, und Ihr hättet die lustige Unterhaltung verpaßt. (Aber gefragt hätte ich vielleicht trotzdem, und Ihr hättet...)

Es geht aber auch einfacher: Ihr braucht das Zeugs gar nicht wegzuwerfen. Ich packe es einfach irgend wo hin und vergesse dann, wo. Dann kann ich stundenlang suchen und fluchen. Was bliebe mir alles erspart, würde ich mich daran erinnern, daß es im Müll gelandet ist...

@chaospir8
Kann man Computermäuse melken?
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Ich krame mal die Tage (hab' endlich eine Woche Urlaub dann) alten Kram aus und dann können wir antiquarisch fachsimpeln .... aber bis dahin:

Welche Anekdoten habt Ihr zu den frühenden Händlern Vobis, Escom, Comtech usw.?!

Ich war, als Schüler, jeden Monat bei denen im Laden und holte die Prospekte und verglich die geile Hardware und deren Preise ... die ich mir eben nicht leisten konnte.
 

Grainger

Team (Mod)
Mitarbeiter
Escom kenne ich gut, deren Firmensitz in Heppenheim war nur ein paar Kilometer entfernt.
 

golive

Bekanntes Mitglied
ach ja die Träume von damals: die Prospekte vergleichen, die Happy Computer lesen, und in den Läden in der Schillerstrasse am Hauptbahnhof in München mal die eine oder andere Kiste "ausprobieren". Das absolute Mekka :) - Computerläden und Nacht(erotik)clubs nebeneinander..... und dann in die Spardose gucken und feststellen, dass es nicht mal für den ZX81 reicht
 

dodo

Anonymer Universaldilettant
Escom kenne ich gut, deren Firmensitz in Heppenheim...
... und ich war immer der Meinung ESCOM wäre in Frankfurt in der Hanauer Landstr. zuhause gewesen.

Entstanden ist diese Firma auf jeden Fall aus dem Musikhaus 'Orgel Schmitt', das in den 1970ern mehrere Ladengeschäfte im Rhein-Main-Gebiet hatte, u.a. in der Großen Friedberger Str. 30 (heute: 'Games Shop') in Frankfurt. Alleininhaber war Manfred Schmitt.
Ende der 1970er Jahre wandelte Schmitt seine Firma in die 'Schmitt Computersysteme GmbH' und 1991 in die 'Escom Computer GmbH' (Karl-Michael Eickmeyer und Manfred Schmitt Computer) um, mit der er 1993 an die Börse und 1996 in Konkurs ging.
Gekauft habe ich bei ESCOM nie etwas, schon allein, weil mir der protzige weiße Lamborghini LM002 Geländewagen des Inhabers, der häufig prominent und platzverschwenderisch auf dem Kundenparkplatz in der Hanauer Ldstr. abgestellt war (das Auto, nicht der Fahrer), gewaltig auf den Senkel ging.
 
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tolotos

notgelandeter Haluter
... mein erster PC nach dem C64 war ein Commodore PC 20 III, den es damals als Angebot bei Vobis gab. Damals noch als versiegelter Rechner. Zur gleichen Zeit hatten sie die ersten VGA-Farbmonitore mit VGA-Karte im Angebot. Das Paket war mir zu teuer, ich habe dann lieber einen günstigen Standard Hercules Monitor bei einem anderen Anbieter geholt. Einkauf damals am langen Donnerstag um19:45 abgeschlossen, um 20 Uhr machten damals die Läden dicht.
Um 20:45 wieder daheim, alles angeschlossen, nichts geht, der Monitor bleibt schwarz, egal was ich gemacht habe. Panik!
Am nächsten Tag wieder nach Koblenz in den Laden und mich beschwert.
"Ach, in dem PC war ja noch die VGA-Karte drin, die hatten Sie ja garnicht mitgekauft." Die Karte wurde ausgebaut, der Rechner neu versiegelt und dann durfte ich wieder gehen.
Und siehe da, der Rechner mit der Herkules-Karte funktionierte problemlos. Und ich habe mir ein Loch in den Bauch geärgert, dass ich das damals nicht erkannt habe. Eine VGA-Karte für lau und ich habe sie zurückgebracht......
 

Grainger

Team (Mod)
Mitarbeiter
... und ich war immer der Meinung ESCOM wäre in Frankfurt in der Hanauer Landstr. zuhause gewesen.
Die hatten in Heppenheim in der Tiergartenstrasse auf jeden Fall ihre "Fabrik".
Wobei Fabrik natürlich etwas zu hoch gegriffen ist, da wurden nur die in aller Welt billigst zusammen gekauften Komponenten zusammen gesteckt und verpackt.

Und ein Escom-Ladengeschäft gab es auf dem Gelände auch.

Edit:
Escom-Hauptverwaltung bis 1991 in Frankfurt, danach in Heppenheim.
Quelle
 
Zuletzt bearbeitet:

Grainger

Team (Mod)
Mitarbeiter
... mein erster PC nach dem C64 war ein Commodore PC 20 III, den es damals als Angebot bei Vobis gab.
Mein erster PC nach dem Amiga 2000 war ein P60 (der mit dem Pentium-Bug) von Escom.

War mein erster und letzter Komplett-PC, alle danach habe ich selbst zusammen gebaut.
 

feuerhunter

Unrechthaber
Hehe, VGA-Farbmonitore und VGA-Grafikkarten. Das erinnert mich an den Computerraum der Berufsakademie damals. Alle Rechner damals noch mit den grünen Bildschirmen. Nur das System vorne rechts hatte plötzlich einen Farbbildschirm und ein grafisches Betriebssystem. Einer meiner Mitkomolitonen fragte damals, wo er denn den Treiber herbekommt. Er würde das auch gerne daheim installieren und endlich von dem grün wegkommen. Wir haben ihn dann erklärt, dass an dem Platz der Rechner und der Bildschirm neu sind. Er meinte nur, dass wir ihn verarschen würden weil wir ihm nicht sagen wollen, wo man den Treiber herbekommt. Er hatte seine Stärken klar in der Betriebswirtschaft, diese neumodischen Computer waren ihm immer suspekt und sind es bis nach Abschluss der Ausbildung auch geblieben.
 

Elektrospeedy

Bekanntes Mitglied
Boh ej, da war meine erste Kiste 1994 ja schon eine richtige Rennmaschine :D mit Pentium 100 und 4fach-CD-Laufwerk. Dazu noch die riesige 850MB Festplatte, 4MB Ram und VGA-Monitor an einer Ati-Grafikkarte mit 2MB Ram. Für eine Soundkarte reichte am Anfang leider das Budget nicht mehr, 2500DM für das System war schließlich kein Pappenstiel. Ja vor den KC85 und 87 stand ich damals auch oft in einschlägigen Läden, aber bin nicht schwach geworden, zumal ich lieber noch richtige Leiterplatten für andere Elektronikprojekte entwarf und bestückte. Wer die Zeit noch kennt, weiß, was schon simple Transistoren höherer Leistung kosteten. War auch oft in Berlin in der Kastanienallee im Elektronikladen auf Schnäppchenjagd. Gibt es den überhaupt noch?
 

dodo

Anonymer Universaldilettant
Anfangs meiner 20er hatte [ich] gaaaanz andere Sachen im Kopf! [[Die Smileys zur Banane und zum Rauch krieg ich leider nicht eingefügt]]
EXAKT! Obwohl/Selbst wenn es bei mir meine 30er waren: 'Real life rulez!' Schon damals - wie heute!!
 
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atom

Bekanntes Mitglied
Das erste mal Quake II mit OpenGl oder Tomb Raider mit 'ner 3DFX Voodoo. Lara war auf einmal regelrecht hübsch. :icon_mrgreen:
Später wurde die Technik immer besser und die Spiele immer realistischer. Aber so einen Wow Effekt wie damals gab es glaube ich bei mir danach nicht mehr.
Obwohl doch, das erste mal auf einer PS4 zocken in 3D. Aber das ist nicht nostalgisch genug. :p
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Also ich hatte beruflich bereits an Rechnern mit MFM-Festplatten geschraubt, da brauchte man 2 Flachbandkabel, das waren die ersten AT-Modelle.
Später dann 286er NEAT-PC, die hatten reihenweise Dipswitches auf dem Mainboard und jeder einzelne musste zum verbauten RAM stimmen. Ich erinnere mich an eine Aufrüstung von 1 MB auf 2 MB RAM, da mussten (Nagel mich nicht fest) 16 Maikäfer (DIL-RAM-Chips) gesteckt werden und dann die Mäuseklaviere genau richtig umgestellt werden, sonst ging gar nichts.
Mein erster eigener war dann ein 486er DX2-80 von Vobis mit OS2 von IBM, Festplatte 540MB, mit speziellen Treiber waren auch die 40MB oberhalb 500 ansprechbar.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Mein erster PC nach dem Amiga 500 war ein 286er mit integriertem 5" Grün Monitor und extra Fach für das Stromkabel. Die Tastatur war vor dem Monitor geklemmt und abnehmbar. Der hatte schon eine 20 MB Festplatte. Hatte ich meiner Cousine für 80 Mark abgekauft. Griff war auch dran. Quasi ein Koffer-großes Notebook ohne Akku :D
Danach kam ein 486er DX2 66 von der Metro und noch später ein imho 233MHz Rechner von Vobis kurz bevor die den Laden geschlossen hatten. Das müsste so Anfang bis Mitte der 90er gewesen sein. Danach nur noch Selbstbauten wenn man von Laptops absieht.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen. Bitte verzeiht, wenn die Frage schon gestellt wurde: Gilt ein VC20 als erster Computer?

Und noch eine Frage, nicht ganz zum Thema: Ich habe früher gehört, daß man keine Cola über der Tastatur auskippen soll, weil dann nicht nur die Tastatur kaputt geht, sondern gleich der ganze Rechner hin sein kann, wegen Kurzschluß. Nun, das war zu PS/2 Zeiten.

Wie ist das mit den modernen USB-Tastaturen? Könnte das bitte mal jemand für mich testen?
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
VC20 hatte ich auch mal, allerdings nicht als ersten Computer, sondern (nach einem ZX Spectrum) als zweiten - weil der Rentner, den ich von Ostberlin losgeschickt hatte in Westberlin den falschen Rechner holte. 300 Deutsche Mark versenkt.

@Richard Wagner
Aso, Antwort: ich denke, das zählt auch!
 

EchtAtze

Bekannter Mitglied
Damals war in Sachen Computer eh alles besser. Heute ist alles so nüchtern, normal.
Damals war man Pionier, erfüllte sich echte Träume, hatte noch Gänsehaut, alles hatte echtes Karma, jede PC-Zeitschrift, einfach alles war einfach nur geil.
Ich wäre gerne wieder in den 80ern an meinem C64, Amiga, PC. Das kommt nicht wieder.
 
Habe gerade meine PTS-DOS - -Installationsdateien wiedergefunden :icon_funny:
Im Schrank hab ich auch noch meinen alten PC mit einem AMD K6-III. Das Gehäuse stammt aus den anfangs-90ern. Da war ursprünglich ein Intel DX2-66 drin. Ich hab sogar noch vor ein paar Jahren einen neuen CPU-Lüfter in der Ramschkiste bei einem PC-Höker gefunden.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Die Zeiten, wo man "das nur mal schnell zum laufen bringen will" und gefühlte 10 Minuten später ist schon wieder zwei Uhr morgens... :D
Ja, die Zeiten sind vorbei und kommen so nicht wieder. So ganz ohne YouTube Tutorials oder mal schnell online checken
 
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