Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

chaospir8

★★★★★-Oldie
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Ich möchte daran erinnern, dass vor ziemlich genau 25 Jahren der Commodore Amiga 500 auf den Markt kam.

http://www.chip.de/artikel/Amiga-500-Der-Kultcomputer_58589619.html
(nur Chip-Link, sorry, aber war erster Google-Treffer und als Kurzzusammenfassung ganz gut)

Damals und eigentlich die darauf folgenden fünf bis sieben Jahre für mich DER Wunschcomputer (hatte zu der Zeit den Atari 800XL) mit einer der geilsten/besten Demo-Szene. Sollte er dann auch bleiben, denn Anfang der 90er hatte ich den ersten IBM-kompatiblen PC.

Wer seinen A500 mit zusätzlichen 512 Kbyte zum 1-MByte-Rechner aufrüstet, der erhält ein konkurrenzloses und zukunftssicheres Multimedia-System für vergleichsweise wenig Geld.
Ja, ja. So war das damals. Und als C64/800XL-Nutzer mit seinen 64 kB hat man schon geglotzt. :D
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Ich hab den Amiga gerade so verpaßt, obwohl ich 1992/1993 in die private Computerei eingestiegen bin: mit einem PC.
 

jr33

.......
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Beruflich "durfte" ich sowas nutzen:


(Leider fand ich kein Bild von dem Drucker den wir nutzten,
der stand in einem eigenen Raum, nicht nur wegen den
melodischen Tönen)

Privat wars nen Atari ST und ein C64 :icon_mrgreen:

Und fürs Umfeld habe ich AC1 (Amateurcomputer) zusammengelötet,
stressig daran war die BE-Beschaffung.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Der Atari 800XL hatte (wenn ich mich noch recht entsinne) sein Basic (hieß damals Atari Basic) auch im ROM. Dennoch hatte man als Basic-Programmierer nicht die gesamten 64 kB Speicher zur Nutzung gehabt.

Was mir noch einfällt: Auf den ersten IBM-Kompatiblenn habe ich dann in "GW Basic" programmiert. Kennt den noch jemand? (ja, ich weiß, war lange vor QBasic (kam glaube ich erst mit MS DOS 5.0), Quick Basic und Borlands Pascal ... :)).

Und zum Amiga 500: Gerade kam mir die blaue Diskette (oder waren's zwei), mit der man das AmigaOS und dann die grafische Fensteroberfläche (hieß glaube ich "Workbench") lud ... (wenn man nicht gerade zocken wollte).
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

@JamesBond:
Das stimmt. Ohne Start von Cardridge/Diskette/Datasette landete man im Basic.

Beim Rumspringen auf Wikipedia-Seiten wurde ich soeben noch an GFA-Basic erinnert. Das war so eine recht coole und einfache Basic-Programmierumgebung für Windows ... wurde aber schnell von den MS Visual-Programmiersprachen verdrängt.

Ach, waren das Zeiten! :)
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Eh, der C64 musste BASIC erst laden und hatte deswegen nur 38kB. Mein +4 hatte das BASIC im ROM. :p
Der C64 hat es im ROM, es "überlagert" nur den darunter liegenden RAM. ;)

Und da man sowieso in reinem Assembler programmiert hat konnte
man das ausblenden. Das geht sogar mit dem Kernal und den Char-
ROM, du kannst direkt an die Adressen schreiben und die Daten landen
im RAM "darunter".

So war es z.B. möglich das ROM in den RAM zu kopieren, zu ändern,
und dann das ROM zu deaktivieren.
So konnte man den ganzen Arbeitsspeicher nutzen und sogar noch
mehr, denn in trotz der Limitierung der CPU kann man auch in den
I/O Bereich schreiben. :p
 

hunass

Vegetarier
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

hmm, Sony HitBit 75p (MSX-2 Computer) mit Datasette und das 1. Game dazu war Master of the Universe (Adventure)

hunass
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Dieses Atari ist ein umbenanntes Infogrames - eine französische DRM-Drecksbude - und hat mit den bekannten Atari-Computern gar nichts zu tun.

Diese Pleite ist also positiv zu sehen: Der Videogame Bubble platzt jetzt langsam und die ganzen Schmeißfliegen gehen drauf.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Das wusste ich nicht (nicht mehr). Danke für die Info.

Wobei ich mit Infogrames auch nostalgische Gedanken verbinde: North&South!
Eines der ersten Spiele, die ich auf einem IBM-Kompatiblem wirklich sehr gerne gespielt habe.
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Du mußt als Boardie nicht alles wissen, aber von ZDnet, dem selbsternannten Portal für IT-Profis und Business-User kann man ein bißchen mehr erwarten, als nach Atari zu googeln und das erstbeste Wikipedia-Bild einzubinden. :icon_tsts:

Infogrames hat sich mit der Umbenennung erhofft, den großen Reibach machen, was ja offenbar zu Recht nicht geklappt hat.

In der Vergangenheit ist die Bude u. a. negativ damit aufgefallen, Atari-Retrofans abgemahnt zu haben, die die Wortmarke auf ihrer Webseite verwendet haben. Wirklich kein Mitleid notwendig. Geht sterben Business-Kasper und laßt die Legende endlich in Frieden ruhen.
 

Tassadar

Bekanntes Mitglied
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

Ich möchte nur einen Link in die Runde werfen, den ich mag.
Viel historisches.
Link in Runde

Ich habe erst 1991 mit PC angefangen, alles Amiga, Commodore usw. kenn ich nicht.
286er 16 Mhz mit 2MB RAM (voller Beschiss von Vobis) mit 9-Nadel Drucker und Monitor für rund 2500 DM. Mein einzigster voll gekaufter Rechner, ab da war immer alles Eigenbau.
1993 dann ein 386er 40Mhz und ne 200 MB Festplatte ("du bist ja doof, die bekommst du nie voll, NIE" - Zitat aus dem Umfeld) und ein Co-Proz., mit dem konnte man schön angeben.
Danach Pentium, Umstieg auf AMD (nur als Beispiel - mit Bleistift übertakteter DURON) und nun seit einem halben Jahr ein Intel i5.
 

Bestatter

Schwarzfahrer
AW: Semioffizieller Computer-Nostalgiethread

@Tassadar
Vielen Dank für Deinen Link! :thumbsup:

Mit dem konnte ich endlich "meinen" ersten Computer als HP 9830A identifizieren.
Ich habe das gleich mal weiter oben in meinem Posting #58 ergänzt. :icon_mrgreen:
 

Anhänge

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chaospir8

★★★★★-Oldie
Geil!

Über 2000 gute, alte DOS-Spiele direkt im Browser spielen:
https://archive.org/details/softwarelibrary_msdos_games/v2

Ich habe seeehr viele Spiele wiederentdeckt, die ich damals gerne Spielte und sie mir im Gedächtnis geblieben sind, wobei ich einige davon bestimmt noch aus meiner "Vor-PC-Zeit" (C64, Atari, Amiga, ... ) kenne/kannte:

Prince of Persia, Stunts, Wolfenstein 3D, Dune 2, Lemmings, Prehistoric 2, Aladdin, Centurion, Warlords 2, Alley Cat, Bruce Lee, (Ms.) Pac Man, Master of Orion, The Lost Vikings, Lotus, Sim City, Sim Farm, Caveman, Moon Patrol, Karateka, Terminator 2, Heretic, RoboCop, Falcon 3.0, Eye of the Beholder 3, Paperboy 2, MS Flight Simulator, Indiana Jones ..., Invaders, Pitfall, Hexxagon, Ace of Aces, Giana Sisters, Pinball Dreams, Silverball, Veil of Darkness, ...

Spielen werde ich (wahrscheinlich) nichts mehr davon, aber es war schön, in den Erinnerungen wieder "damals" zu schwelgen.

Hervorheben möchte ich Silverball (wenn mich das Gedächtnis nicht täuscht), eines der ersten Spiele das eine sehr gute Sound-/Musikqualität über den PC-Lautsprecher hatte, also ohne (Soundblaster-)Soundkarte.
 
Zuletzt bearbeitet:

eumel_1

Der Reisende
Mein erster Drucker hatte schon 9 Nadeln - und bekam später einen Aufsatz mit Kanüle und 2 LEDs um den als Scanner zu benutzen. Damals hatten die Projekte wesentlich länger gedauert.
 

Grainger

Team (Mod)
Mitarbeiter
Mein erster Drucker hatte schon 9 Nadeln - und bekam später einen Aufsatz mit Kanüle und 2 LEDs um den als Scanner zu benutzen. Damals hatten die Projekte wesentlich länger gedauert.
Mein erster Drucker war auch ein 9-Nadel-Drucker (imho von Epson).
Ich konnte dann über ein Universitätsprojekt "günstig" einen 24-Nadel-Drucker von Star erwerben, soweit ich mich erinnere für knapp unter 1.600 DM.

Man darf halt auch nicht vergessen, dass Hardware damals sehr viel teurer war (auch inflationsbereinigt und im Verhältnis zu den damaligen Netto-Einkommen).

Meine erste Festplatte habe ich für einen Amiga 2000 gekauft, dass war eine 105 MB Platte von Quantum. Zusammen mit dem Zorro 3-SCSI-Controller hat das Teil damals ~1.100 DM gekostet. Kürzlich habe ich einen 128 GB USB3-Stick für 29 Euro im Sonderangebot erworben, also die rund 1.200-fache Kapazität meiner damaligen Festplatte für rund 1/20 des Preises.

Mein damaliger Arbeitgeber hatte für eine 4 MB Speichererweiterung (eine riesige Steckkarte, beidseitig eng mit Speicherbausteinen bestückt) von HP für einen 286er Turbo (wenn man die Turbotaste drückte wurde der Prozessortakt auf gigantische 12 MHz erhöht :D) rund 7.000 DM bezahlt. Da kam extra ein Servicetechniker von HP und baute die vor Ort ein (und behandelte das Ding vorsichtig wie einen Karton voller roher Eier).

In meinem derzeitigen Rechner stecken 16 GB RAM, zu den damaligen Preisen hätte ich dafür gut 3,5 Millionen Euro bezahlen müssen!

Im Prinzip gilt das aber für den gesamten Hardware-Sektor. Der Preisverfall (bei gleichzeitigem Leistungs-/Kapazitätszuwachs) ist einfach enorm.

Was wir heute zu Hause stehen haben waren damals annähernd Rechenzentrums-Kapazitäten.
 

dr_tommi

alter Oldie
Ihr mit euren japanischen Spielzeugen.
Gute deutsche Wertarbeit war gefragt. :D

Mein erster war sowas hier, ein K6313.
Hier schon mit der Umrüstvariante mit Schreibmaschinenfarbband statt Bandkassette.
Natürlich 9 Nadeln (wenn alle gingen)


Damals war Mikroelektronik noch etwas größer.


Beruflich kam dann noch dieses hübsche Modell dazu.

Endlospapier mit Schneideeinrichtung in Form einer auf einem Schlitten montierten Rasierklinge.
Nach spätestens 3 Tagen musste der Papierstaub entfernt werden, weil sonst nichts mehr ging.
Oder auch Leporellopapier, meistens das mit den hübschen grünen Streifen.

Vorteil bei diesem Gerät war der Fronteinzug für Formulare, ähnlich wie heute in den Arztpraxen.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Mein erster Drucker hatte schon 9 Nadeln - und bekam später einen Aufsatz mit Kanüle und 2 LEDs um den als Scanner zu benutzen. Damals hatten die Projekte wesentlich länger gedauert.

Ja, an diese Hacks kann ich mich auch erinnern, hatte sowas aber nicht gemacht.

NB, der Typenraddrucker, den ich hatte, war direkt von IBM. Mein erster Nadeldrucker war dann von Epson, genauso wie die dann darauffolgenden S/W-Tintenspritzer.
 

eumel_1

Der Reisende
Mein 9-Nadler kam auch aus der größten DDR die es jemals gab, gekauft allerdings bei A-Z Elektronik am Anhalter Bahnhof von einem Rentner der in den Westen reisen konnte. Der hatte mich 299DM gekostet, die vorher mühevoll 1:5 umgetauscht werden mussten. In der DDR war der für Privatpersonen nämlich kaum zu kriegen.
Der von dr_tommi angeführte Aufsatz für Farbbänder kam dann direkt aus dem EAW Treptow, damit konnten normale Schreibmaschinenbänder benutzt werden nachdem man am Anfang und Ende jeweils eine Niete hineingedrückt hatte, sonst klappte die Umschaltung der Laufrichtung am Bandende nicht.
Auch hatte ich damals mit Schwarz-Roten Farbbändern den Zweifarbdruck probiert.
 

Bestatter

Schwarzfahrer
Ich habe Anfang der 80er an der Uni noch die A3-quer-Zeilendrucker mit gelbbraunem Traktorpapier kennen gelernt.
Die standen wegen des Höllenlärms beim Betrieb in einer extra Glaskabine und nur der Operator durfte die Druckjobs entnehmen.
Im Flur standen dann lange Regale, in welche die Ausdrucke von den Hiwies für die Studenten einsortiert wurden.
Zwischen den Regalen stand immer ein Lochkartenterminal, wo Studenten ihre per Hand (!) geschriebenen Rechenjobs eingaben.

Als ich später selbst Hiwie war, habe ich in so eine - inzwischen leere - Druckerkabine den ersten Plotter meines Fachbereichs eingebaut und betrieben.
Der Mutoh F-920 fuhr noch unter respektabler Geräuschkulisse die Einzelblätter hin und her, während der Stiftschlitten die andere Achsrichtung bearbeitete.
Das Geräusch beim Schraffieren machte jeden Specht blass vor Neid.
Die später eingesetzten Filzstifte waren aber platt, noch bevor der Specht bleich war. :icon_lol:

Privat bin ich dann 1991 mit einem Citizen Swift-24 in die Wunderwelt des geräuschvollen Druckens eingestiegen:

Citizen-Swift24.jpg
 

Shiwa

Bekanntes Mitglied
Ich weiß gar nicht, was Ihr Nadeldruck- und Scanner Fuzzies habt: Wir hatten noch Verwendung von Typenraddruckern bis Anfang der 2000er.
Mit großflächigem Einmarsch der Laser war das denn Vorbei.... Wobei das Schriftbild schon super war.. Grafiken war natürlich eher "experimentell" *g*
Farbtintenspritzer waren bis dato Hexenwerk!

Cheers!

Edit: Von damals stammen bestimmt meine Hörprobleme.. Typenräder waren schon laut....
 

eumel_1

Der Reisende
Noch lauter waren Typenbanddrucker, die hatte ich auf Arbeit, die waren einfach extrem schnell und der Bolzen zum abdrucken des Buchstabens war gleich 80 Mal vorhanden, das ging echt fix und auch echt laut daher.
 

eumel_1

Der Reisende
Wer will denn den Osten?
Die kurze Zusammenfassung kann ich in einem Satz bringen:
Der U880 war eine 1:1-Kopie vom Zilog Z80 und kam 4 Jahre spaeter in der DDR heraus, der P8000 aus dem EAW hatte eine U8001 CPU drin, die eine 1:1-Kopie vom Zilog Z8000 war und 5 Jahre nach dem Original verfuegbar war, und der erste 1-MBit-Speicherchip den man damals stolz Erich Honecker ueberreichte stellte sich nach der Wende als nicht funktionsfaehig heraus (Dummy oder Muster ohne Funktion).
Das einzige was erwaehnenswert war war der Erfindergeist, wie z.b. einige Leute einen Rechner nachgebaut haben mit den Mitteln, die in der DDR verfuegbar waren.
Ich hatte meinen Sinclair ZX Spectrum auch mit einem FBAS-Ausgang nachgeruestet um die Bildqualitaet zu verbessern und mein C64 bekam per Umschaltplatine das EXOS V3 als zweites Betriebssystem mit schneller Parallelanbindung der 1541 und natuerlich personalisierter Einschaltmeldung, wenn man schon Eprom brennen muss, kann man auch mal mit dem Hexeditor drin rumwerkeln. :D
Ich hatte damals selbst an der Sektion Elektronik der HU Berlin erlebt wie man zu neuer Rechentechnik kommt, man schickte einen emeritierten Professor mit Rentnerrolli und 4000DM bewaffnet nach Westberlin um einen AT-Rechner zu kaufen. So wurde das High-Tech-Embargo der NATO auf dem "kleinen (Nicht-)Dienstweg" umgangen.
 
Zuletzt bearbeitet:

tritonus

Bekanntes Mitglied
Ich nehme an Eumel weiss wovon er da schreibt und im Nachgang mit dem heutigen Wissen betrachtet
kommt es ihm so vor als ob er von echter Steinzeit redet.
 

eumel_1

Der Reisende
Das ist nicht aggressiv sondern nur die Kurzform oder kennst du eine echte Ostdeutsche Erfindung bis 1989 die nicht irgendein Nachbau oder das Ergebnis von Wirtschaftsspionage war? Ich fand das damals unertraeglich, ein KC85 war nicht zu bekommen, also musste man die Kosakendollar 1:5 in echtes Geld umrubeln um sich voellig ueberteuert einen Heimcomputer zu kaufen. Ein Glueck das ich das System gewechselt habe, sonst waere das mit den PCs so weitergegangen.
Ist mit Sicherheit subjektiv, aber ueberzeuge mich davon, dass die groesste DDR die es jemals gab in der Computertechnik fuehrend war, bin gespannt und ganz Ohr.
 
Zuletzt bearbeitet:

dr_tommi

alter Oldie
Ich werde nicht mal den Ansatz tun. Wenn deine Meinung dazu so ist, dann ist das dein Problem. Nicht meins. So bekommen wir keine gemeinsame Gesprächsgrundlage.
 

dr_tommi

alter Oldie
Was habe ich davon, wenn ich deine Meinung ändere. Du hast deine Meinung dazu und ich meine. Die müssen nicht übereinstimmen.
Recht haben wollen ist nicht Ziel meiner Beiträge in diesem Thread.
 

daspex

Bekanntes Mitglied
Hi,

ist zwar ein wenig spät aber egal,mein erster war ein vc20 von commodore mit satten 32 kb speicher,danach folgten noch der c64 u. 128er und das war's dann auch.durch die berufsausbildung kam ich dann an die ersten ibm kisten ran,allerdings für zuhause viel zu teuer.ich glaube die ersten teile kosteten damals i. d. achtzigern so an die 5.000 mark.hab dann von einem kumpel einen sirius victor 2000 xt gegen meinen 128er eingetauscht.der hatte zwar keine hd aber dafür zwei 5 1/4 zoll floppys und einen 8086 mit copro eingebaut mit 1mb hauptspeicher,grünem monochrommonitor mit 800x640er auflösung und cga emulation wenn ich mich recht erinnere.

das os war msdos 1.25ah und die kiste war nicht ibm-kompatibel da die floppys schneller drehten als bei ibm rechnern.dann kaufte ich einen 286er at mit vorerst hercules grafik und monochrom bildschirm 20mb mfm hd und später eine trident vga gk mit vga monitor.das hat glaube ich gesamt dann um die 3000 mark gekostet.die grafikkarte hab ich dann von 1mb auf 1,5 mb aufgerüstet mit speicher vom alten xt der hatte iwie die gleichen bausteine wie die gk.danach folgte ein 386er ich glaub mit 4mb hauptspeicher 33 mhz taktung und ner superfetten 256 mb hd.

die platine hab ich dann in das at gehäuse getan und die gk mit übernommen denn das mainboard hatte ja auch noch zwei isa slots...dann noch einen cachecontroller mit 2mb simm oder sip?
weiss ich nicht mehr genau bestückt und das ding ging richtig ab.zumindest für damalige verhältnisse aber das war auch alles nicht gerade billig.naja dann später diverse 486er u. pentiums aber da wurden die kisten ja auch viel billiger...war trotzdem ne aufregende zeit....:)
 

ztrump

Bekanntes Mitglied
Jo, der vc20 oder auch "Volkscomputer". Den hatte ich auch, dann den c64 mit zuerst Datasette, spaeter mit 5 1/4 Zoll laufwerk und Seikosha 9 Nadeldrucker.
Damals gab es ein Bueroprogramm fuer den C64 mit Kundenverwaltung, Rechtschreibpruefung, Angebots- und Rechnungserstellung, dem ich heute noch hinterher weine.
Da stellte man sich aus 3 Disketten eine Arbeitsdiskette zusammen. Einschieben starten und nach 2 Min. loslegen.
Ein Handwerker mit Computer und gedruckten Rechnungen und das zu der Zeit.

Edit:
Mit dem c64 konnte man Jahre gluecklich sein.
Ich hab erst spaeter mit einem 486-40er von Vobis (Colani Tower) aufgeruestet nachdem man bei Escom, einen dreckigen Handwerker in Arbeitskleidung, einfach im Laden unbeachtet stehen lies.
 
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romeo

Bekanntes Mitglied
Mein erster war 1984 ein ZX Sinclair Spectrum, damals eine Sensation für mich in einer Diktatur, nur durch Beziehungen und Bestechung konnten uns Verwandte den aus Deutschland über die Grenze schmuggeln:
http://www.classic-computers.org.nz/collection/spectrum.jpg
Etwas "BASIC" "Programmierung" und
Durch die ganzen Spiele hatte ich natürlich regelmässig dann viele Freunde aus der Nachbarschaft zu Besuch- Autorennen, Donkey Kong
Bruce Lee

Einem Arbeitskollegen meines Vaters gelang es tatsächlich mit einem Schaltplan das Gerät komplett nachzubauen.

In Deutschland angekommen hatten wir anfangs wirklich wenig Geld und trotzdem musste mein Vater als Elektronikfanatiker sich einen PC für 10 000 DM kaufen :icon_knock: wenn ich zurückdenke absolut unverantwortlich, genauso das nagelneue Auto auf Raten :D
Dafür wurde an Essen, Kleidung und sonstigem gespart.

So lernte ich wenigstens DOS und Turbo Pascal fast spielend kennen, neben den wenigen guten PCSpielen die es damals gab, die jedoch meistens no-go waren, da Abitur und später Studium als absolute Priorität für die Zukunft galt.

Ich träumte von Nachbars Amiga und der viel besseren Grafik, verbrachte manchmal stundenlang bei ihm.
Die Amiga-Spielsucht wurde später nachgeholt als ich die Emulatoren für den PC entdeckte :D

Meine damalige Freundin- eine hübsche Schauspielerin -räkelte sich vergebens tagelang auf dem Bett- ich war gefesselt and die Kiste und holte alle verpassten Amiga-Spiele nach, auch die, deren Disketten beim Nachbar damals kaputt waren.

Das passiert, wenn man Kindern zu viele Verbote aufzwingt, nicht erklärt was gut und böse ist auf der Welt und vor allem nicht die Gründe erklärt wieso etwas ist, wie es ist.
Sie holen es nach- früher oder später.
Und verlieren vor allem das Vertrauen in die kategorisch sturen, strengen Eltern bzw. machen viele Dinge einfach heimlich.

Von meinem ersten selbst verdienten Geld holte ich mir dann einen Megadrive und spielte abends heimlich unter der Bettdecke.
C64 hatte ich bei einem Ossifreund gesehen und gestaunt wie rückständig die Grafik war :icon_confused:

Viele PCs folgten und bei Vobis durfte ich meine ersten Erfahrungen mit Datenrettung, Reparatur, etc. sammeln :)

Gruss
r.

PS:
Muss schon sagen die Autorennspiele haben mir sehr geholfen- für die Theorieprüfung habe ich gerade mal einen Nachmittag gebüffelt und bei der Praktischen haben sich alle festhalten müssen und sind rot angelaufen, nachdem der Fahrprüfer meinte:
"Mensch Junge, jetzt geb doch mal richtig Gas!"
Das war für mich das Startsignal für GTA3! :D:D:D
 
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