Rechner geht nach Start gleich wieder aus...

Theoderix

Miesepeter²
...außer man schaltet vorher am Netzteil den Strom mit dem Schalter weg. Wenn das hinten deaktiviert war und man danach den Rechner einsschaltet, läuft er normal und stabil hoch, so das genannte Problembild.

Moin Boardies, der Nachbarsjunge fragte bei mir gerade an, was solch ein Verhalten verursachen könnte.
Ich weiß, die Sache mit dem Input...ganz grob kann ich dazu sagen: der Rechner ist fast ganz neu, selbst zusammengebaut (ich hab über die Schulter geguckt), Wasserkühlung, RGB Spielereien, dicke Nvidia Grafikkarte drin, 32GB RAM, 1 TB Samsung SSD NV, 2 TB HDD WD und ein bequiet 850 Watt NT. Genauere Bezeichnungen müsste ich nachgucken gehen, was aktuell schlecht geht, weil ich selbst mit der Rübe in zwei Rechnern stecke.

Mein Tipp geht Richtung NT. Aktuell testet er mal das RAM mit dem Win 10 Speichertest, just in case.

Hülfstipps erbeten.


Gruß Theo
 

Theoderix

Miesepeter²
Hmm, er sagt er hat nichts verändert, das hätte 'spontan' gestern Abend begonnen - da es jetzt die letzten knapp 4 Wochen anstandslos lief, halte ich das -als Ferndiagnose- eher für unwahrscheinlicher. Aber das kann er auf jeden Fall mal nachgucken, kostet ja nix.
 

Hellfire

Team (Mod)
Mitarbeiter
Hallo,

achso. Ich dachte, das Zusammenbauen hätte erst stattgefunden. Wie alt ist denn der Nachbarsjunge? Vielleicht ist der Lüfter bereits total zugestaubt und es ist schon ne Hitzeabschaltung. :D
 

Setty

I ♥ ⌂ ♫
Das kann viele Ursachen haben.
Vorschlag ohne Kosten: Alle Kabel entfernen und nur wieder die aufstecken, die zum Hochfahren notwendig sind.
Wenn es dann geht, weitere Kabel sukzessive aufstecken und booten.
CMOS-Batterie mal tauschen kann auch helfen.
 

Theoderix

Miesepeter²
Hallo,

achso. Ich dachte, das Zusammenbauen hätte erst stattgefunden. Wie alt ist denn der Nachbarsjunge? Vielleicht ist der Lüfter bereits total zugestaubt und es ist schon ne Hitzeabschaltung. :D
Der Rechner wurde vor ca 4 Wochen zusammengebaut, der Junge ist noch 14. Der Rechner hat eine Wasserkühlung verbaut. Wir hatte beim Bauen ein Problem mit dem fucking modularen Scheissdreck von bequiet, da war das Kabel der Graka nicht hunderprozentig im NT drin und hat uns ein paar schöne Tage Fehlersuche beschert. Nachdem das richtig satt eingerastet war, war das alles wieder ok. Seidem läuft / lief der Rechner ohne Probs.
Das kann viele Ursachen haben.
Vorschlag ohne Kosten: Alle Kabel entfernen und nur wieder die aufstecken, die zum Hochfahren notwendig sind.
Wenn es dann geht, weitere Kabel sukzessive aufstecken und booten.
CMOS-Batterie mal tauschen kann auch helfen.
Das habe ich ihm eben auch nochmal durchgegeben, weil ich mit der Erfahrung des NTs einen Wackler vermute. Er hat den Rechner eben auf den Boden gestellt und da lief er wieder ohne sich abzuschalten. Da er aber ohne Monitor den Rechner mit Einschaltknopf 9 Sekunden ausschaltet fürchte ich gerade etwas um die Systemintegrität vom OS. :O
Auch sagte er nun wäre der Fehler umgedreht, der Rechner geht an, beim Ausmachen springt er dann aber wieder an. :/
CMOS Batterie ist noch ganz neu.
Steht was im Ereignisprotokoll?
Auch das könnte den Fehler eingrenzen:

Er kommt ja bei autretendem Fehler gar nicht zum Windows, bzw. zum Bootvorgang, der geht sofort nach dem Einschalten aus - ich fürchte da komme ich mit der Fehleranalyse nicht weiter, wiel der eben vor dem Protokollieren stattfindet.
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
Das Fehlerbild hatte ich auch mal. Am Ende war es eine reingefallene Schraube unter dem Mainboard. Abschrauben, gucken. Nix zu finden?

Das Fehlerbild passt aber auch zu einem Netzteilproblem, anderes probieren. Gleiches Fehlerbild?

Danach die 0-Methode von @Setty probieren. Problem bleibt gleich?

RAM-Module rausholen, nochmal reinigen, und die Slots prüfen, ob sie wirklich sauber sind. Dann die Module nach Kontaktreinigung wieder reinstecken. Batterie prüfen. Eine neue Batterie hat 3.2V oder so. Danach Rechner mit Sergei Strelec Tools-DVD booten, Memtest laufen lassen. Wenn okay, Rechner ins Windows hochfahren, und den Rechner mit prime95 auf Vollast bringen. Wenn er auf Volllast läuft, vorsichtig aber beherzt an den RAM-Modulen wackeln. Vorher den Körper entladen an der Heizung oder so. Rechner darf nicht einfrieren dabei. Prime laufen lassen für einige Stunden. Kein Worker darf rot werden und prime95 darf nicht abschmieren, der ganze Rechner darf auch nicht abschmieren. Dabei auch prüfen, ob irgendetwas zu heiß wird im Rechner.

Das erstmal ungefähr in dieser Reihenfolge. Man bekommt damit heraus, ob der Verbund Netzteil-Mainboard-RAM fehlerfrei und belastbar ist. Danach melden und berichten, was gewesen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Alle Daten mit HWInfo auslesen und als Bild präsentieren.
https://www.hwinfo.com/

Anschliessend RAM-Module in der QVL-Liste des Mobo-Herstellers suchen und abgleichen.
Daten vom Netzteil abschreiben, könnte sein, dass es die falschen Specs hat und ebenfalls nicht zum Motherboard passt.

Die meisten Laien, und vor allem so junge Typen, schaffen es seltenst, ein System richtig zusammenzustellen - entweder scheitert es an der QVL-Liste oder das Netztteil passt nicht, weil man auf den Honk von nebenan hört.
 

eumel_1

Der Reisende
Spannungen testen, ich vermute das Netzteil bekommt wegen einer zusammengebrochenen Spannung kein Power OK Signal vom Mainboard zurück.
Dann hat man genau den Effekt, Lüfter laufen kurz an nach Druck auf den Eintaster, aber nach 0,1 bis 3 Sekunden wieder aus.
Ich habe für solche Probleme einen kleinen Tester ähnlich den hier.
netzteil-pruefer-netzteiltester-spannungspruefer-20-pin-mit-display.jpg

Ein Multimeter reicht aber auch, dazu sollte man wissen, welche Farbe welche Spannung repräsentiert
06011517.gif

Die 3,3V müssen immer anliegen wenn das Netzteil Spannung hat, damit wird die BIOS Batterie gepuffert und der Eintaster versorgt.
 
Zuletzt bearbeitet:

vaGem

Bekanntes Mitglied
Kann es am Power on Knopf liegen?
Ich hatte das Problem mal bei einem Bekannten, sobald er den Powerknopf gedrückt hat
fing er an zu Booten und ging sofort wieder aus weil der Knopf noch Kontakt hatte als würde man
den Knopf längere Zeit gedrückt halten
 

Rubb

Rover
Mein Gedanke wäre, einmal das BIOS zu checken (welche Einstellungen sind aktiv, welche Automatismen bieten "Sicherheits-Features" die ggf. zum Abschalten/Abstürzen führen??)
 

Theoderix

Miesepeter²
Danke schonmal für die Tipps und Anregungen.
Zwischenstand. Der Kleine hat den Rechner mal von seinem Schreibtisch auf den Boden gestellt und hatte dann angeblich einen PC der wieder 'normal' lief.
Nachdem er ihn wieder auf den Schreibtisch gestellt hat, hat der weitere Merkwürdikeiten gemacht, z.B. gabs gar kein Hochfahren mehr.
Nachdem er einen RAM Riegel rausgeholt hat, lief die Möhre wieder ohne Probleme hoch. Dann gabs wieder das eingangs beschrieben Problem.
Kabel hat er angeblich alle gecheckt, dass die keinen Wackler haben. Win 10 Memtest hat nichts beanstandet.
Getauschtes NT-Stromkabel hat auch zu keinem dauerhaften besseren Ergebnis geführt - das orginal Kabel sitzt etwas schwammig im NT drin.
Da der Rechner bisher ohne Probs lief, schliesse ich mal -eventuell voreilig- aus dass es an fehlender Spec derselben zum Board herrühren sollte.
Wie gesagt der Rechner lief ca. 4 Wochen ohne Beanstandung, seit gestern Abend zickt er jetzt 'rum. Klingt nicht nach einem Problem das seit Anfang besteht für mich, sondern nach etwas, dass nach einem Ereignis eingetreten ist. Schraube im Gehäuse, Einschalter der hängt oder so was, oder eben das NT - wäre leider nicht das erste bequiet bei dem in den letzten Jahren direkt ein DOA oder kurz danach ein Problem aufgetreten ist.
Ich hatte erst die Vermutung, dass es sich definitiv um einen Wackelkontakt handelt, wenn der malade Zustand sich bessert, wenn der PC bewegt wird. Aber da der das auch macht, wenn der PC nicht mehr bewegt wird und trotzdem Fehler auftreten, oder wegbleiben, scheint mir das eher Voodo zu sein, wenn man da rüttelt oder dort und sich Zustände ändern oder es bleiben lassen.
Aktuell meinte er, der PC läuft mit dem einen Speicherriegel - ich habe ihm gesagt, er soll mal zwei Tage testen obs dabei bleibt, falls er dann den zweiten Riegel wieder reinsteckt und die Probleme wieder auftauchen, läge eventuell ein Verdacht nahe, der mit RAM zu tun haben könnte, oder Erschütterung und einem Wackler...ich habe gegen Ende der Woche Zeitn und gucke mal direkt nach. Momentan zieht es mich nicht so stark in Haushalte in denen zwei Schulkinder wieder ihre Kumpels in der Schule treffen können, so als Risikogruppe. ;)
 

testi

Bekanntes Mitglied
Hängt der PC an einer Steckerleiste? Falls ja mal bitte direkt an der Steckdose probieren.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Läuft die Pumpe der Wakü? Wenn die nicht läuft geht der Rechner auch sofort auf Stopp

Ich habe richtig verstanden dass man das Problem weg bekommt wenn man das Netzteil stromlos macht?
 

Theoderix

Miesepeter²
Hängt der PC an einer Steckerleiste? Falls ja mal bitte direkt an der Steckdose probieren.
Nein, direkt an der Steckdose in der Wand.
Daten vom Netzteil abschreiben, könnte sein, dass es die falschen Specs hat und ebenfalls nicht zum Motherboard passt.
Aus Neugierde: Was genau für Specs wären das zum Beispiel? Leistung gesamt? Leistung auf den unterschiedlichen Schienen?
Es ging mir bei den Specs um den Verdacht, das gekaufte RAM könnte nicht zum MB passen.
Anschliessend RAM-Module in der QVL-Liste des Mobo-Herstellers suchen und abgleichen
Daten vom Netzteil abschreiben, könnte sein, dass es die falschen Specs hat und ebenfalls nicht zum Motherboard passt.
Gibt es das wirklich, dass die Specs von einem aktuellen NT nicht zu einem neuen MB passen, dieses dann aber 4 Wochen normal läuft und erst dann beginnt Fehler zu generieren?
Ich könnte mir noch vorstellen das der Lüfter kein Tachosignal sendet.
Wie könnte man das überprüfen?
Läuft die Pumpe der Wakü? Wenn die nicht läuft geht der Rechner auch sofort auf Stopp
Wenn der Rechner angeht, läuft die Wakü ganz normal und kühlt - die Temperaturen im laufenden Betrieb sind für den Proz im grünen Bereich.
Ich habe richtig verstanden dass man das Problem weg bekommt wenn man das Netzteil stromlos macht?
Da würde ich nicht zuviel drauf wetten. ;)
Das war meine Erstinformation, es könnte aber auch schlicht Zufalls-Voodo gewesen sein. Aber die Aussage war: Wenn man hinten am NT den Strom ausschaltet, dann wieder einschaltet und den Powerbutton drückt, läuft der Rechner normal hoch. Wenn man das NT hinten nicht vorher ausgeschaltet hat, sondern direkt den PC versucht mit Powerknopf zu starten, startet er kurz und geht dann sofort wieder aus. Wie gesagt, ob das wirklich immer so reproduzierbar ist, kann ich nicht sagen, da der Kleine zweimal getestet für aussagekräftig genug hält. ;)
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Da würde ich nicht zuviel drauf wetten. ;)
Das war meine Erstinformation, es könnte aber auch schlicht Zufalls-Voodo gewesen sein. Aber die Aussage war: Wenn man hinten am NT den Strom ausschaltet, dann wieder einschaltet und den Powerbutton drückt, läuft der Rechner normal hoch. Wenn man das NT hinten nicht vorher ausgeschaltet hat, sondern direkt den PC versucht mit Powerknopf zu starten, startet er kurz und geht dann sofort wieder aus. Wie gesagt, ob das wirklich immer so reproduzierbar ist, kann ich nicht sagen, da der Kleine zweimal getestet für aussagekräftig genug hält. ;)
Hmm. Wäre interessant. Vor allem wenn das reproduzierbar ist. Wenn Kondensatoren etc. Zeit hätten sich zu entladen bzw. irgendwelche elektronischen Komponenten dadurch einen Reset bekommen. Da ginge mein Tipp eher Richtung Netzteil.

//Edit
Was ist denn für eine CPU verbaut? Eine mit integrierter GPU? Dann würde ich mal als erstes die Graka abstecken.
 

Motorrad

Bekanntes Mitglied
Im BIOS sollte man die entsprechenden Einstellungen unter Fanalarm o.Ä. finden und gegebenenfalls deaktivieren können
 

Theoderix

Miesepeter²
Da würde ich nicht zuviel drauf wetten. ;)
Das war meine Erstinformation, es könnte aber auch schlicht Zufalls-Voodo gewesen sein. Aber die Aussage war: Wenn man hinten am NT den Strom ausschaltet, dann wieder einschaltet und den Powerbutton drückt, läuft der Rechner normal hoch. Wenn man das NT hinten nicht vorher ausgeschaltet hat, sondern direkt den PC versucht mit Powerknopf zu starten, startet er kurz und geht dann sofort wieder aus. Wie gesagt, ob das wirklich immer so reproduzierbar ist, kann ich nicht sagen, da der Kleine zweimal getestet für aussagekräftig genug hält. ;)
Hmm. Wäre interessant. Vor allem wenn das reproduzierbar ist. Wenn Kondensatoren etc. Zeit hätten sich zu entladen bzw. irgendwelche elektronischen Komponenten dadurch einen Reset bekommen. Da ginge mein Tipp eher Richtung Netzteil.

//Edit
Was ist denn für eine CPU verbaut? Eine mit integrierter GPU? Dann würde ich mal als erstes die Graka abstecken.
Leider nicht. Da steckt wenn ich mich recht entsinne ein Ryzen 3800x drin, stand zumindest auf der ursprünglichen Wunschliste drauf.
 

EchtAtze

Bekannter Mitglied
Daten vom Netzteil abschreiben, könnte sein, dass es die falschen Specs hat und ebenfalls nicht zum Motherboard passt.
Aus Neugierde: Was genau für Specs wären das zum Beispiel? Leistung gesamt? Leistung auf den unterschiedlichen Schienen?
Es ging mir bei den Specs um den Verdacht, das gekaufte RAM könnte nicht zum MB passen.
Ich meinte aber GiveThatLinks Aussage in Bezug Netzteil und Motherboard. ;)
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Bisschen OT:
Der Thread ist wieder mal ein schönes Beispiel für die Community hier :yo

Und eins muss klar sein:
Wenn wir den Fehler rausbekommen darf sich der junge Mann hier mal direkt anmelden! Hier lernt er schließlich was fürs Leben! ... von den alten Säcken... :D
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Meine Vorschläge:
Netzteil und Verkabelung prüfen, vor allem GraKa und Mainboard
- ist der PCI-Zusatzstecker auch aufs MoBo gesteckt?,
- hat die GraKa den richtigen Stromanschluss vom NT bekommen?
RAM: Steckt das Modul auch in der 1.RAM-Bank
RAM: hat der RAM falsche Werte für das Mainboard? Taktung? ECC-RAM? Im BIOS übertaktet?
Gehäuse: wurden auch die richtigen/mitgelieferten Abstandshalter zur Mainboard-Montage verwendet? Sind sie zu kurz kann es zu Kurzschlüssen führen (*1)
GraKa: testhalber durch eine andere Karte ersetzen - eventuell zieht die GraKa zuviel Strom - wenn sie belastet wird(*2)
Netzteil: komplett stromlos machen (also hinten richtig Stecker raus!) und ein paar Stunden stehen lassen - anschließen und nochmal testen(*3)
Netzteil: Mal eben testhalber tauschen, falls ein Ersatz vorhanden ist
Mainboard: USB-Anschlüsse am Mainboard prüfen, ob sie richtigrum aufgesteckt sind - bei manchen billigen Gehäusen sind die Stecker variabel und können u.U. Kurzschlüsse verursachen
Mainboard: kann auch ein Montags-Board sein mit fehlerhaftem BIOS oder fehlerhaften Kondensatoren - dazu bei versch. Lieferanten die Bewertungen lesen
Gehäuse: bitte mal Reset- und PowerButton-Stecker vom Mainboard abstecken - die Taster im Gehäuse verursachen gerne mal ungewollt Kontakt (zum einschalten Kontakte am MB verbinden) (*4)


*1: PC machte beim Drücken des Powerbuttons nicht einen Mucks, keine LED, kein Lüfter - schien TOT zu sein. Mainboard ausgebaut, Freiluft-PC gebaut (*4) - lief. Es lag an zu kurzen Abstandhaltern im Gehäuse, was zum Masseschluss zwischen Mainboard und Gehäuse führte

*2: hatte ich selbst schonmal: PC zusammengebaut, Windows drauf, Treiber, sogar MacOS - alles lief. Sobald ich jedoch ein Grafik-Benchmark-Programm startete, ging der PC einfach aus. Ich bin da noch wahsinnig geworden. Am Ende war das Netzteil dahingehend defekt, dass es bei höherer Belastung die Spannung nicht halten konnte. Also immer, wenn die GraKa was zu tun bekam, zog sie mehr Strom und dann brach die Spannung zusammen. Hat mich viel Nerven gekostet - denn selbst der NT-Tester konnte beim NT keinen Fehler feststellen. Aber der Tester kann ja auch nur OHNE Last prüfen.

*3: hatte ich selbst schonmal. PC scheinbar defekt - springt nicht mehr an. Kunde hat den PC daher vom Strom genommen und ein Ersatz-Gerät benutzt. Als ich am nächsten Tag kam um das vermeintlich defekte Gerät zu reparieren - Strom ran, eingeschaltet, lief einwandfrei - und das dann weitere 2 Jahre.

*4: Ein "Trick", der mir bei der Fehlersuche schon sehr oft geholfen hat: der Freiluft-PC (Beispiel) - alle Komponenten ausserhalb des Gehäuses auf dem Tisch einfach direkt verkabelt, erst nur das nötigste: Mainboard, RAM, CPU, Lüfter, Netzteil, evtl. Grafikkarte - Tastatur und Monitor ran - und einschalten (Pins am MB verbinden) - und dann stück für stück die weitere Hardware anschließen oder einbauen. Wenn auf dem Tisch alles läuft, muss es im zusammengebauten Zustand im Gehäuse auch laufen. Doch Vorsicht: die Power- und Reset-Schalter vom Gehäuse können auch eine Fehlerquelle sein.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Komisch ist halt dass er erst mal vier Wochen lief; Aber sowas banales wie "Die Wakü leckt" ist es nicht?! Ist das eigentlich eine Custom Wakü oder eine AiO? Nur bei der CPU oder auch bei der Graka?
Treiber Update mal durchgeführt? Ah, und was für RGB Zeug hängt dran? Über interne USB Header evtl.? Ist das vielleicht eine Corsair AiO?
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Bzgl. Netzteil - Netzteile erfüllen eine bestimmte ATX Spezifikation, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, und jedes Motherboard benötigt ein entsprechendes Netzteil wie in der Beschreibung gegeben. ATX 2.1 funktioniert an ATX 2.3 nur fehlerhaft.
https://www.heise.de/select/ct/2017/11/1495725952635350
ATX12V 2.4 und das „Haswell-Problem“

Ältere ATX-Netzteile schalten kurz nach dem Start wieder automatisch ab, wenn sie nicht eine gewisse Mindestleistung abgeben können. Weil Intels Desktop-PC-Prozessoren ab der Haswell-Generation Core i-4000 im Leerlauf extrem sparsam sind, kann das zu Problemen führen. Seit etwa 2014 ausgelieferte Netzteile sind aber üblicherweise „Haswell-tauglich“, darauf verweist auch die Angabe „ATX12V 2.4“. Doch auch viele Netzteile, die angeblich nur den ATX12V Power Supply Design Guide in Version 2.3 einhalten, kommen mit Haswell-Systemen zurecht; die meisten Netzteil-Hersteller stellen Kompatibilitätslisten bereit.
 

Theoderix

Miesepeter²
Komisch ist halt dass er erst mal vier Wochen lief; Aber sowas banales wie "Die Wakü leckt" ist es nicht?! Ist das eigentlich eine Custom Wakü oder eine AiO? Nur bei der CPU oder auch bei der Graka?
Treiber Update mal durchgeführt? Ah, und was für RGB Zeug hängt dran? Über interne USB Header evtl.? Ist das vielleicht eine Corsair AiO?
Wakü läuft und leckt nicht. Zugekaufte Corsair ist es wohl mit 6 RGB Lüftern dran, internes Gehäuse-Lichter-Kinderspieldedöns wurde deaktiviert und ausgebaut. Wakü kühlt nur die CPU, Graka wird mit den eingebauten Lüftern gekühlt. Treiber sind aktuell, wiee gesagt der Rechner wurde vor 4 Wochen zusammengebaut und aktuell bespielt mit allem was drauf muss.
Probleme treten ja auch auf, wenn der Rechner gerade nicht unter Windows läuft, sondern direkt nach dem Einschalten, bevor irgendwas sinnvolles sichtbar wird auf dem Monitor.


Bzgl. Netzteil - Netzteile erfüllen eine bestimmte ATX Spezifikation, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, und jedes Motherboard benötigt ein entsprechendes Netzteil wie in der Beschreibung gegeben. ATX 2.1 funktioniert an ATX 2.3 nur fehlerhaft.
https://www.heise.de/select/ct/2017/11/1495725952635350
ATX12V 2.4 und das „Haswell-Problem“

Ältere ATX-Netzteile schalten kurz nach dem Start wieder automatisch ab, wenn sie nicht eine gewisse Mindestleistung abgeben können. Weil Intels Desktop-PC-Prozessoren ab der Haswell-Generation Core i-4000 im Leerlauf extrem sparsam sind, kann das zu Problemen führen. Seit etwa 2014 ausgelieferte Netzteile sind aber üblicherweise „Haswell-tauglich“, darauf verweist auch die Angabe „ATX12V 2.4“. Doch auch viele Netzteile, die angeblich nur den ATX12V Power Supply Design Guide in Version 2.3 einhalten, kommen mit Haswell-Systemen zurecht; die meisten Netzteil-Hersteller stellen Kompatibilitätslisten bereit.
Ich will da jetzt nicht zu sehr drauf herumreiten, aber es ist wie beschrieben und verlinkt ein aktuelles NT und ein aktuelles Board, da bin ich mir recht sicher, dass das zusammenpasst von den Spezifikationen und 850 Watt haben eigentlich auch genug Power für die verbauten Teile. Haswells liegen schon lange in der Gruft. ;) :D

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Update: Eben mit dem Kleinen telefoniert, nachdem das Rechner-Teil mit dem einen RAM Riegel stabil lief die letzten Tage, hat er es testweise mit dem anderen versucht -und damit gabs das Problem das damit gar nix ging. RAM steckt auch brav auf dem vom MB-Hersteller angewiesenen Platz.
Wir hatten sein RAM schon mal probeweise bei mir eingebaut, da lief auch nur der eine Riegel, beim andern ging bei mir auch gar nix.
Trotzdem liefen die bei ihm zusammen die letzten 4 Wochen ohne Probs. 😶

Er schickt jetzt erstmal die beiden Riegel zurück zum Händler und wir gucken, ob sich mit neuen Speicherireglen das Problem eventuell schon gelöst hat - falls nicht, melde ich mich wieder und freue mich wieder zahlreich von euch zu hören.

Erstmal noch von mir ein dickes DANKESCHÖN an alle, die sich hier bemüht haben das Problem einzukreisen und zu helfen.
 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
Anmerkung: Es kommt übrigens oft vor, dass frisch gekaufte RAM-Riegel "out of the box" nicht fehlerfrei sind. Deshalb immer als erstes testen wie in #9 beschrieben. Die Händler wollen übrigens, dass man die Module direkt beim Hersteller reklamiert, mit RMA und so... Bei Corsair gibt es beim RMA Antrag direkt in der Fehlerbeschreibung eine Drop-Down-Box, wo man "Errors with Memtest86" voreinstellen kann.

Aktuell testet er mal das RAM mit dem Win 10 Speichertest, just in case.

Warum der Win10 Speichertest bestanden worden ist, erklärt sich mir retrospektiv nicht. Vielleicht nicht lange genug getestet? Wenn ich so etwas mache, lasse ich den RAM-Test das ganze Wochenende lang laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Theoderix

Miesepeter²
Kurzes Feedback. Inzwischen laufen die neuen Riegel knapp 3 Wochen und es sind mir keine Probleme zu Ohren gekommen.
Allerdings habe ich die RAM-Speed Geschwindigkeit im BIOS auch mal schön auf Auto statt auf Manuell eingestellt, just in case. ;)
 
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