Pflicht zu Kostenbremse durch Mobilfunkanbieter bei ungewöhnlichem Internet-Nutzungsverhalten ?

Steve Austin

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Hallo Community,

meinem Vater ist nur vor einigen Tagen ein Brief per Briefpost in den Briefkasten geflattert, der eine Mahnung in Höhe von 376 und paar zerquetschte beinhaltete.
Nun ist das Wort "hoch" relativ und bei einigen anderen wird wahrscheinlich "hoch" ein vierstelliger Betrag bedeuten.
Zunächst einmal waren wir sehr verwunderlich, dass mein Vater nie Rechnungen erhalten hatte.
Ebenso ist verwunderlich, dass eine Auflistung der Rechnungsnummer aus den letzten drei Jahren, also ca. von Februar 2019 bis März 2022 aufgelistet wurde und dadurch dieser Betrag 376 € angemahnt wird.
Von Februar 2019 bis Februar 2022 waren die monatlichen Beträge im zweistelligen Cent Bereich bzw. vereinzelt vielleicht auch mal ein Euro noch was.
Im Februar 2022 kam dann der große Kloppper von über 300 €, der dann auch den Löwenanteil in der Gesamtsumme ausmachte.

Ich habe daraufhin Widerspruch per Einschreiben und per Mail eingelegt und um Zusendung eines Einzelverbindungsnachweis gebeten, aus denen genau erkennbar ist, wie die Kosten entstanden sein sollen.
Allein die Reklamationsmöglichkeiten über die online Formulare waren schon ein Krampf, sodass man eher das Gefühl, dass die Telekom es einem unmöglich machen will, überhaupt Reklamationen zu stellen.
Auf meinen obigen Widerspruch kam eine Rückantwort per Mail, dass mein Vater einen alten Business S Tarif mit einem Basispreis von 0,00 Euro hätte, der allerdings keine Flatrate für Mobilfunk/-Festnetzgespräche, SMS oder Internet enthalten würde.
Das würde bedeuten, der Verbrauch wird bei entsprechender Inanspruchnahme minütlich bzw. nach KByte abgerechnet.
Die Dame meinte dann noch in Ihrer Antwort, dass die hohen Verbindungskosten durch die Internetnutzung zustande gekommen wären, die minütlich berechnet worden sind.
Dies sei entsprechend vertraglich vereinbart worden.
Die entsprechenden Einzelverbindungsnachweis und Rechnung würde man uns gerne nachsenden.
Da die Kosten angefallen sind und dies auch nicht aus einem Verschulden der Telekom herrührt, bittet man uns freundlich den offenen Betrag zu überweisen.
Aus Kulanz bietet man uns dennoch ein Kompromiss an: 50 % der entstandenen Kosten trägt die Telekom und den Rest tragen wir.
Die Bedingung hiefür ist, dass wir in einem Vertrag wechseln, der eine Allnetflat enthält, damit solche Kosten nicht mehr anfallen.

Nun wollte ich diesbezüglich Eure Meinung hören, was Ihr von dieser Antwort haltet.
Natürlich ist es unstreitig, dass hier unsererseits ein Fehler gemacht wurde.
Mir ist im Nachhinein auch bekannt, wird dieser Fehler mit einem DualSim Karten Handy entstanden ist (es wurde vergessen von SIM-Karte 2 auf SIM-Karte 1 umzustellen und auf SIM-Karte 2 sind dann entsprechend die Kosten angefallen).
Ich meine jedoch persönlich mal gelesen zu haben, dass es eine gesetzliche Kostenbremse gibt, die bei 50 oder 60 € – genau weiß ich es nicht – zumindest einen Hinweis geben muss, dass nunmehr hohe Kosten anfallen.
Es darf also nicht so sein, dass man Gefahr läuft, hier Hunderte oder gar Tausende Euro von unbewusster nicht gewollter Internetnutzung entstehen zu lassen.
Diese Warnung kann, so habe ich es auf einigen Seiten im Internet gelesen, sowohl per SMS, als auch durch temporäre Sperrung der Internet Verbindung erfolgen.
Meine Frage ist, ob dies nur bei Roaming gilt oder auch bei nationaler Netznutzung.
Habt Ihr in dieser Hinsicht schon mal Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank für Eure zahlreichen Mitteilungen bezüglich Erfahrungen und Ratschläge.
 

FranzJosef

Bekanntes Mitglied
Die Kosten sind vor über einem Jahr entstanden und in der Zeit gab es keine RE per POST - Brief? Wie wollen die aus über 4 Monaten zurück bitte die EVN´s dazu erstellen, die werden nach regulär 90 Tagen gelöscht! Abgebucht wurde hoffentlich auch noch nichts, sonst sofort zurückholen.
Die gesamte Forderung beläuft sich noch dazu auf einen Zeitraum von gesamt fast 3 Jahren? Das sind aber schon Verjährungen geltend zu machen und die Glaubwürdig- / Rechtmäßigkeit derer anzuzweifeln?
 

Steve Austin

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
@DrSnuggles
Ja, die Zahlung habe ich noch zurückgehalten.

@FranzJosef
Ja, keine Rechnung und sonst kein Hinweis. Erst jetzt, die Mahnung.
Nein, die haben keine Kontoverbindung, sondern baten mich um Überweisung unter Nennung derer Bankverbindung und Verwendungszweck.
Verjährung von Forderung greift nach drei Jahren, dass weiss ich, aber dann wären nur 02. und 03.2019 betroffen.
Glaubwürdig- / Rechtmäßigkeit hat ich schon angezweifelt.

@Mr. Big
Nein, da in ich auch sehr sensibel. Rechnung sieht echt aus und die Telekom hat das ja auch selbst mit Ihrermailanwort bestätigt.

@all
Seltsam ist nur, dass uns nie Rechnungen zugesandt wurden.
Selbst wenn rechnungsonline gebucht wäre, was nicht der Fall ist, müsste man uns nach einigen Monaten schon mahnen.
 

FranzJosef

Bekanntes Mitglied
Bei Klein- weil 1-stellige Euro-Beträge sparen die TK-DL sich das meist bis zu einer Summe von einigen Euros, macht ja auch davor keinen Sinn.
Also nun eine Mahnung ohne vorherige Rechnung? Kommt mir bekannt vor.
Na dann lass dir erst mal die RE zustellen die man dann prüfen kann, vorher gibt es auch keine Mahnung.
Den Leistungsnachweis werden die hoffentlich gleich mit beilegen, sonst Widerspruch zur RE.
Umgezogen oder AdressÄnderungen gab es auch nicht?
 

buick

Bekanntes Mitglied
Mir ist im Nachhinein auch bekannt, wird dieser Fehler mit einem DualSim Karten Handy entstanden ist (es wurde vergessen von SIM-Karte 2 auf SIM-Karte 1 umzustellen und auf SIM-Karte 2 sind dann entsprechend die Kosten angefallen).
Lass einfach die Internetnutzung der entsprechenden Sim-Karte bei der Teledumm sperren, dann ist zumindest ein erneuter Fehler ausgeschlossen. Ging bei mir per kurzem Anruf. Kann sein dass es einmalig eine Gebühr kostet. Ist aber allemal billiger.
Die Rechnung wird normalerweise abgebucht? Dann wäre Vorsicht angesagt, denn es wäre der Betrag einfach abgebucht worden. Ansonsten müsst ihr doch in irgendeiner Form eine Rechnung erhalten und dann den Betrag überweisen. Auch online müsstest du deine Rechnungen einsehen können.
 

dr_tommi

alter Oldie
Pflicht zur Kostenbremse?
Bei verbrauchsabhängen Tarifen?
Da sollte doch wohl jeder selbst aufpassen.

Dass jetzt die ganze Summe aus einmal kommt ist natürlich Mist, aber ändert nichts daran, dass diese Kosten ja von jemandem verursacht wurden.
Und wenn man erst nach 3 Jahren oder länger merkt dass man keine Rechnungen bekommt und fröhlich weiter Kosten verursacht, dann sollte doch selbst der dunkelsten und kleinsten Kerze auf der Torte klar sein, dass niemand etwas zu verschenken hat und das dicke Ende irgendwann kommt.

Jetzt bleibt also nur noch sich auf Zahlungsmodalitäten zu einigen und vorzusorgen dass sowas nicht nochmal passiert.
Ein Vertragswechsel zu einem Vertrag mit Flatrate ist da auch hilfreich und natürlich auch eine Drittanbietersperre.
 
Zuletzt bearbeitet:

Grainger

Team (Mod)
Mitarbeiter
Verjährung von Forderung greift nach drei Jahren, dass weiss ich, aber dann wären nur 02. und 03.2019 betroffen.
Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem die Forderungen entstanden sind.
Für Forderungen aus dem Jahr 2019 beginnt sie also am 01.01.2020 um 0:00 Uhr und endet am 31.12.2022 um 24:00 Uhr.

Die Forderungen aus 2019 sind also noch nicht verjährt.
 

Steve Austin

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
@FranzJosef
Jedoch müsste es dann zumindest doch sein, dass man eine monatliche Rechnung bekommt und wenn diese Null Euro wäre.
Es sind aber absolut keine Rechnung angekommen und das kann ja nicht sein.
Warum kommt Dir das bekannt vor?
Hattest Du so etwas auch schon einmal?

@buick
Die Ursache ist mir schon bekannt, und ich weiß auch wie ich in Zukunft damit umgeben werde.
Wenn die Sache erledigt ist, dann wird der Kontrakt sowieso gekündigt.

@dr_tommi
Über Sinn oder Unsinn kann man nun streiten und das möchte ich nun hier auch nicht.
Es geht ja auch nicht um die Tatsache, ob man merkt, ob man eine Rechnung bekommt oder nicht, zumal die Karte auch nie wirklich aktiv genutzt wurde, ausser für das Empfangen von Telefonaten bzw. SMS genutzt wurde (zum Beispiel Registrierung wo man eine Aktivierung-SMS bekommt o. ä.).
Ich habe auch nie behauptet, dass irgendjemand etwas zu verschenken hätte.
Es geht hier ganz einfach um die Tatsache, dass es schon sehr merkwürdig ist, dass über einen so langen Zeitraum nicht einmal eine Rechnung kommt und dann auf einmal gleich eine Mahnung. Normalerweise ist es so, dass Mahnung erst nach mehreren nicht beglichenen Rechnung kommen.
Es kam aber nicht eine einzige Rechnung, sondern gleich die Mahnung !
Mir kann auch niemand erzählen, dass der Telekom in Wirklichkeit über 368 Euro an Kosten entstanden sind, wo mittlerweile Internet über Mobilfunk gängige Praxis ist.

@all
Ich habe mal folgende Artikel gefunden.

Die Beträge sind allesamt auch überschaubar mit Mit Ausnahme des letzten Betrags.

Rechnung xy vom 10-20-01.21, Betrag: 0,00 Euro.
Rechnung xy vom 02.21, Betrag: 0,70 Euro.
Rechnung xy vom 03+04.21, Betrag: 0,00 Euro.
Rechnung xy vom 05.21, Betrag: 0,40 Euro.
Rechnung xy vom 06+07.21, Betrag: 0,00 Euro.
Rechnung xy vom 08.21, Betrag: 0,99 Euro.
Rechnung xy vom 09.-11.21, Betrag: 0,00 Euro.
Rechnung xy vom 12.21+01.22, Betrag: 0,60 Euro.
Rechnung xy vom 02.22, Betrag: 0,00 Euro.
Rechnung xy vom 03.22, Betrag: 368,15 Euro.
 
Zuletzt bearbeitet:

dr_tommi

alter Oldie
Mir kann auch niemand erzählen, dass der Telekom in Wirklichkeit über 368 Euro an Kosten entstanden sind, wo mittlerweile Internet über Mobilfunk gängige Praxis ist.
Was haben die tatsächlichen Kosten mit der Vorgang "Internet über Mobilfunk" zutun? Und was bedeutet "gängige Praxis"?
Man bekommt die Leistung zu einem Preis der bei Vertragsbeginn festgelegt ist, solange dieser (Preis und/oder Vertrag) nicht geändert wird.
Und wenn das ein älterer Vertrag ist, dann gelten die Vertragsbedingungen so lange bis der Vertrag geändert wird.
Und wenn der Vertrag keine Grundgebühr enthält sondern "pay per use" und das mit den Konditionen die damals galten, dann kann das recht schnell recht teuer werden obwohl heute Flatrates für alles mögliches gelten.
Aber auch eine Überschreitung des enthaltenen Datenvolumens heutzutage kann recht schnell teuer werden.

Ein gutes Beispiel dafür ist die alte MMS. Jeder verschickt heutzutage Bilder usw. mit seinem Handy per Whatsapp oder was auch immer. Wenn jetzt allerdings jemand das als MMS macht, wird das teuer. Das hat eine Weile gedauert bis mein Sohn das damals verinnerlicht hat. Ich habe seine Rechnung bezahlt und er hat mir per MMS Bilder geschickt, die ich dann noch nicht einmal auf dem Handy ansehen konnte sondern mich umständlich über eine Webseite nach Anmeldung mit Benutzer und Passwort zu Gesicht bekam.

Das ändert natürlich nichts daran, das keine Rechnungen gekommen sind, wenn das tatsächlich so ist.
Also auf jeden Fall eine Kostenaufstellung anfordern um zu sehen ob die Kosten durch Datenübertragungen oder Telefonie/SMS angefallen sind.
 

Steve Austin

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
@dr_tommi
Ob jemand permanent MMS bewusst tippt und auch noch verschickt oder im Hintergrund unbewusst Internettraffic produziert wird, obwohl man das eigentlich nicht wollte ist wohl schon ein gewaltiger Unterschied.
Also m.a.W. es ist ein Unterschied, ob man das vorsätzlich tut und damit in Kauf nimmt oder nicht.
 

dr_tommi

alter Oldie
@dr_tommi
Ob jemand permanent MMS bewusst tippt und auch noch verschickt oder im Hintergrund unbewusst Internettraffic produziert wird, obwohl man das eigentlich nicht wollte ist wohl schon ein gewaltiger Unterschied.
Für dich bestimmt, für den Anbieter ist das aber nicht von Bedeutung.
Das Handy an sich verursacht kaum Traffic, das sind doch wohl eher die Systemprogramme und Apps darauf.
Und die installiert nicht der Provider , sondern der Hersteller und der User.

Dem Mineralölkonzern ist es auch völlig egal wie du dein Benzin verbrauchst, Hauptsache du bezahlst es. Und es ist dem Konzern auch egal, ob dein Auto nun 3 Liter oder 30 auf 100 Km verbraucht.
Er bietet die Leistung an und du nimmst sie in Anspruch gegen entsprechende Bezahlung.
Also m.a.W. es ist ein Unterschied, ob man das vorsätzlich tut und damit in Kauf nimmt oder nicht.
Wie der User den Traffic und die Kosten verursacht kann dem Provider doch egal sein.

Hier geht es doch eigentlich nur darum, warum keine Rechnungen geschickt werden und nur deshalb kann man vom Provider ein gewisses Entgegenkommen erwarten.
Ewigkeiten bzw. mehrere Jahre davon auszugehen dass alles umsonst ist nur weil keine Rechnung kommt ist dann doch wohl etwas blauäugig.
Da kann man doch etwas Mitwirkung von Seiten des Nutzers erwarten.
Für Abofallen u.ä, ist doch auch nicht der Provider verantwortlich. Er kann den User dabei unterstützen sowas zu vermeiden. Stickwort Drittanbietersperre.
 

romeo

Bekanntes Mitglied
Hallo Community,

meinem Vater ist nur vor einigen Tagen ein Brief per Briefpost in den Briefkasten geflattert, der eine Mahnung in Höhe von 376 und paar zerquetschte beinhaltete.
Nun ist das Wort "hoch" relativ und bei einigen anderen wird wahrscheinlich "hoch" ein vierstelliger Betrag bedeuten.
Zunächst einmal waren wir sehr verwunderlich, dass mein Vater nie Rechnungen erhalten hatte.
Ebenso ist verwunderlich, dass eine Auflistung der Rechnungsnummer aus den letzten drei Jahren, also ca. von Februar 2019 bis März 2022 aufgelistet wurde und dadurch dieser Betrag 376 € angemahnt wird.
Von Februar 2019 bis Februar 2022 waren die monatlichen Beträge im zweistelligen Cent Bereich bzw. vereinzelt vielleicht auch mal ein Euro noch was.
Im Februar 2022 kam dann der große Kloppper von über 300 €, der dann auch den Löwenanteil in der Gesamtsumme ausmachte.

Ich habe daraufhin Widerspruch per Einschreiben und per Mail eingelegt und um Zusendung eines Einzelverbindungsnachweis gebeten, aus denen genau erkennbar ist, wie die Kosten entstanden sein sollen.
Allein die Reklamationsmöglichkeiten über die online Formulare waren schon ein Krampf, sodass man eher das Gefühl, dass die Telekom es einem unmöglich machen will, überhaupt Reklamationen zu stellen.
Auf meinen obigen Widerspruch kam eine Rückantwort per Mail, dass mein Vater einen alten Business S Tarif mit einem Basispreis von 0,00 Euro hätte, der allerdings keine Flatrate für Mobilfunk/-Festnetzgespräche, SMS oder Internet enthalten würde.
Das würde bedeuten, der Verbrauch wird bei entsprechender Inanspruchnahme minütlich bzw. nach KByte abgerechnet.
Die Dame meinte dann noch in Ihrer Antwort, dass die hohen Verbindungskosten durch die Internetnutzung zustande gekommen wären, die minütlich berechnet worden sind.
Dies sei entsprechend vertraglich vereinbart worden.
Die entsprechenden Einzelverbindungsnachweis und Rechnung würde man uns gerne nachsenden.
Da die Kosten angefallen sind und dies auch nicht aus einem Verschulden der Telekom herrührt, bittet man uns freundlich den offenen Betrag zu überweisen.
Aus Kulanz bietet man uns dennoch ein Kompromiss an: 50 % der entstandenen Kosten trägt die Telekom und den Rest tragen wir.
Die Bedingung hiefür ist, dass wir in einem Vertrag wechseln, der eine Allnetflat enthält, damit solche Kosten nicht mehr anfallen.

Nun wollte ich diesbezüglich Eure Meinung hören, was Ihr von dieser Antwort haltet.
Natürlich ist es unstreitig, dass hier unsererseits ein Fehler gemacht wurde.
Mir ist im Nachhinein auch bekannt, wird dieser Fehler mit einem DualSim Karten Handy entstanden ist (es wurde vergessen von SIM-Karte 2 auf SIM-Karte 1 umzustellen und auf SIM-Karte 2 sind dann entsprechend die Kosten angefallen).
Ich meine jedoch persönlich mal gelesen zu haben, dass es eine gesetzliche Kostenbremse gibt, die bei 50 oder 60 € – genau weiß ich es nicht – zumindest einen Hinweis geben muss, dass nunmehr hohe Kosten anfallen.
Es darf also nicht so sein, dass man Gefahr läuft, hier Hunderte oder gar Tausende Euro von unbewusster nicht gewollter Internetnutzung entstehen zu lassen.
Diese Warnung kann, so habe ich es auf einigen Seiten im Internet gelesen, sowohl per SMS, als auch durch temporäre Sperrung der Internet Verbindung erfolgen.
Meine Frage ist, ob dies nur bei Roaming gilt oder auch bei nationaler Netznutzung.
Habt Ihr in dieser Hinsicht schon mal Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank für Eure zahlreichen Mitteilungen bezüglich Erfahrungen und Ratschläge.

Terrorkom eben- läuft lange stabil, aber wenn mal Probleme sind, dann kennen nur sie sich in ihrem Systemjungel aus ;) :D

Auch habe ich das Gefühl, dass sie ihre Kunden gerne bewusst abzocken.
10 Jahre läuft ein alter Vertrag für 40€ weiter, obwohl es schon Tarife für die Hälfte gibt.

Habe eine nebenher eine Prepaid, wenn es da unterwegs paar Updates ohne Wlan lädt, ist das Kontingent schnell verbraucht- habe jetzt "Mobile Daten" abgeschaltet.
Ansonsten kann ich für Verträge WinSim empfehlen- bin bisher zufrieden und ist sehr günstig 👍

Wie alt ist dein Vater?
Kannst evtl auf "Unzurechnungsfähigkeit", etc. plädieren? Evtl. mal einen befreundeten Rechtsverdreher nach Möglichkeiten befragen!?
 
Zuletzt bearbeitet:

buick

Bekanntes Mitglied
Wie alt ist dein Vater?
Kannst evtl auf "Unzurechnungsfähigkeit", etc. plädieren? Evtl. mal einen befreundeten Rechtsverdreher nach Möglichkeiten befragen!?

Dies spielt überhaupt keine Rolle, denn dann solltest du ihm halt kein Handy geben. Wenn mein Sohn verbotenerweise mit meinem Auto (grade voll getankt) durch die Gegend fährt kann ich auch nicht die Tankstelle dafür zur Rechenschaft ziehen.

Was das vorsorgliche Sperren eines Internetzuganges betrifft, dies kann auch genau andersherum gehen. Der Provider sperrt wegen ungewöhnlich hoher Nutzung, der Kunde beklagt sich weil er zu Unrecht gegängelt wird.
Zu Zeiten der 0190-Nummern war dies immer wieder ein Riesenthema bei Telefonanschlüssen.
Ein Dilemma für beide Seiten.
Das Ganze ist dumm gelaufen, der Vorschlag der Teledumm in meinen Augen ok.
 

Karin M.

Bekanntes Mitglied
Ich denke, dass alles schon korrekt zuging, I-net per kb Abrechnung im Zeichnen von GByte ist ja auch anachronistisch.
Teledoof verzicht ja von sich aus schon auf 50%, geschicktes Verhandeln kann da durchaus noch mehr bringen (Verzicht auf Entgelte in den 1. 3 Monaten etc..
Wenn Dein Vater es nicht zahlen kann, einfach um Ratenzahlungen bitten. Wenn d* Telekomiker:In gut drauf ist, einfach Möglichkeiten ausreizen.
Du könntest auch Bezug auf die geänderte Sim 1 nehmen und denen sagen, dass deines Wissens die Änderung beide Sims betrafen, o.ä..
Sei creativ, die wollen Dich i.d.R. behalten.
Am Besten alles per Telebim regeln. Wenn allerdings die „Chemie“ nicht stimmt, auflegen, neu wählen und es mit einem neuen Mitarbeitendem versuchen.

Bei mir sind durch so einen alten Vertrag mal >10k Kosten aufgelaufen, als ich die Karte aus Nokia Zeiten mal Probehalber ins Smartfone tat und vergaß, mobile Daten abzuschalten.
Die haben dann nach x tagen erstmal den Anschluss gekappt, duch Verhandeln gabs einen swhr sehr großen Nachlass und ich bin immer noch bei dem Verein.
Hoffe, ich konnte etwas helfen
 
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