PearPC: "Legaler" PC/Mac-Clone im Umlauf

Joerd

Bekanntes Mitglied
AW: PearPC: "Legaler" PC/Mac-Clone im Umlauf

Die Legalität des PearC ist im übrigen umstritten. Und ein selbstgestrickter Hackintosh i.d.R. erheblich kostengünstiger.

Und der Emulator PearPC ist obsolet, weil man seit dem Umstieg auf Intel-Hardware keinen PPC-Mac mehr emulieren muss. Glücklicherweise.
 

sterin

Bekanntes Mitglied
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Und der Emulator PearPC ist obsolet, weil man seit dem Umstieg auf Intel-Hardware keinen PPC-Mac mehr emulieren muss. Glücklicherweise.
Na ja, der Emulator wird wohl auch seit 2005 nicht mehr weiterentwickelt, der Heise-Link ist ja auch von 2004.

Das Thema OSX als virtualisiertes Gastsystem auf Win/Linunxhost wäre für mich allerdings nach wie vor interessant. Ich habe das vor Monaten mal unter VMware probiert, aber die Performance war unterirdisch. Hat sich da in der Zwischenzeit was getan in dem Bereich?

/sterin
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
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Ja, es ist deutlich einiges besser geworden OS X unter VMWare zu nutzen, nur ist und bleibt eine VM nur ein schlechter Kompromiss.

Allerdings ist es, je nach Hardware, mittlerweile recht unproblematisch OSX direkt zu installieren und mit allen Features zu nutzen.
Dazu braucht man nicht mehr den Aufwand wie früher, wo man trotz dutzender FAQs und diversen Tools/Treibern ein langsames und nicht sauber laufendes OS X auf der HD hatte, das klappt dank EFI Emulation aktuell sehr gut.
 

sterin

Bekanntes Mitglied
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Steve schrieb:
Ja, es ist deutlich einiges besser geworden OS X unter VMWare zu nutzen, nur ist und bleibt eine VM nur ein schlechter Kompromiss.
Hast Du da vielliecht einen guten Lesetipp parat, oder eigene Erfahrungen, wie man eine virtuelle Installation zu stande bringt? Besonders praktisch wäre eine Version, die sich unter Virtual Box installieren ließe, da das gerde installiert ist.
/sterin
 

xtraa_

Serviervorschlag
AW: PearPC: "Legaler" PC/Mac-Clone im Umlauf

Dazu braucht man nicht mehr den Aufwand wie früher, wo man trotz dutzender FAQs und diversen Tools/Treibern ein langsames und nicht sauber laufendes OS X auf der HD hatte, das klappt dank EFI Emulation aktuell sehr gut.
Oh ja, die Installation war teilweise sehr schwierig. Die Geschwindigkeit
aber kaum schlechter.

Die EFI-Strings sind ja nichts weiter als konvertierte .plists, in der aber
noch ein paar extra Informationen enthalten sind. Der Vorteil ist nur, dass
die .kexts mit ihren modifizierten .plists (vendor device ID usw.) sich bei
Updates ändern können, die Informationen aber gleich bleiben, da sie in
den EFI-String der com.apple.boot.plist ausgelagert wurden.

Gruß,

xtraa
 

sterin

Bekanntes Mitglied
AW: PearPC: "Legaler" PC/Mac-Clone im Umlauf

Danke für die Links Steve, interessante Lektüre! :yo Allerdings scheint es dort, als hätte sich seit meinen Versuchen gerade nicht mehr viel bei dem Thema "virtueller Hackintosh" getan.

Ich fasse mal zusammen, was ich dort rausgelesen habe: Den schnellsten vHackintosh (c) :) bekommt man, wenn man QUEMU oder Virtual Box benutzt und einiges an Tüftelarbeit auf sich nimmt. Unter VMware soll das Ganze nach wie vor deutlich langsamer laufen, dafür aber einfacher zu installieren sein, bzw. gibt es sogar "prehackte" Images für VMware. Sinn macht beides ausschließlich auf Prozessoren mit entsprechenden Erweiterungen (VT-x/AMD-V). Dinge wie USB-Support, Grafikbeschleunigung sind auch weiterhin nicht drin.

/sterin
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
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Oh ja, die Installation war teilweise sehr schwierig. Die Geschwindigkeit
aber kaum schlechter.
Teilweise wurde/wird (vor längerer Zeit) nur 1 Kern genutzt, und die GraKa nicht vernünftig unterstützt.
Das lief zwar meistens, aber von Geschwindigkeit konnte man nicht reden, und ich kann die ein Lied davon singen was mein Kernel so an Panic hatte. :D

So war es mir ergangen, darum habe ich in diesem Forum auch den Sinnfreien Erfahrungsbericht zu OS X auf einem Asus P45 Board geschrieben.
Denn jetzt und darauf läuft OS X so besser als ich es mir je vorgestellt hatte, das sogar rein praktisch und zusätzlich sagen diverse Benchmark Programme das dagegen ein echter Mac kaum anstinken kann. ;)



Ich fasse mal zusammen, was ich dort rausgelesen habe: Den schnellsten vHackintosh (c) :) bekommt man, wenn man QUEMU oder Virtual Box benutzt und einiges an Tüftelarbeit auf sich nimmt. Unter VMware soll das Ganze nach wie vor deutlich langsamer laufen, dafür aber einfacher zu installieren sein, bzw. gibt es sogar "prehackte" Images für VMware. Sinn macht beides ausschließlich auf Prozessoren mit entsprechenden Erweiterungen (VT-x/AMD-V). Dinge wie USB-Support, Grafikbeschleunigung sind auch weiterhin nicht drin.
So habe ich es auch verstanden, nur scheint die Tüftelarbeit etwas ausgiebiger zu sein.
Ich denke je nach Hardware sollte man sich lieber eine kleine, zusätzliche HD besorgen. Das bringt mehr Leistung, weniger Probleme und geht relativ sicher deutlisch schneller und einfacher.
 

xtraa_

Serviervorschlag
AW: PearPC: "Legaler" PC/Mac-Clone im Umlauf

Teilweise wurde/wird (vor längerer Zeit) nur 1 Kern genutzt, und die GraKa nicht vernünftig unterstützt.
Das lief zwar meistens, aber von Geschwindigkeit konnte man nicht reden, und ich kann die ein Lied davon singen was mein Kernel so an Panic hatte. :D

So war es mir ergangen, darum habe ich in diesem Forum auch den Sinnfreien Erfahrungsbericht zu OS X auf einem Asus P45 Board geschrieben.
Ja das stimmt natürlich. Seit die Doppelkern-Prozessoren auf den Markt
kamen, war es dann eine Zeitlang wieder langsamer. Grafikbeschleunigung
hatte ich aber auch schon davor, man musste nur aufpassen, was für eine
karte man kauft.

Denn jetzt und darauf läuft OS X so besser als ich es mir je vorgestellt hatte, das sogar rein praktisch und zusätzlich sagen diverse Benchmark Programme das dagegen ein echter Mac kaum anstinken kann. ;)
Und so soll es auch sein :yo Ich persönlich mag den Mix aus PC, bei dem
ich mir zusammenstecken kann was ich will und dem Mac-Betriebssystem,
was für mich - als es dann einmal lief - stabiler war als Windows.

Zwar hab ich mir zwischendurch auch ein Macbook zugelegt, aber auch
nur weil Laptops immer problematisch waren und der Formfaktor 13 zoll
gefiel mir sehr gut.

Gruß
 
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