Hardware Frage Netzwerk Neuverkabelung Haus

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von Amosnet, 1 Mai 2020.

  1. Amosnet

    Amosnet Prophet

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    Hallo Zusammen,

    ich suche einige Ideen eine Netzwerkverkabelung im Haus neu zu legen.

    Ich möchte gerne Dosen legen in 2 Büros und dann eben noch in Wohnzimmer für Medienkonsum und mindestens 2 WLan Router an zwei Enden des Hauses. Zusätzlich brauche ich noch eine Verbindung ins Gartenhaus. Da ist die Frage wie lange darf so ein Cat6/7 sein.

    Aktuell habe ich 2 Router -> 1 Wlan mit Dual Input und dann Kabel in die Büros und dort Switche.

    Soll ich lieber alles auf ein Patchpanel legen? Brauche dann ein Rackschrank? Oder einfach alles in einzelne kleine Switche die dann zentral zusammengeführt werden mit 1Gbit.

    Gleich 10Gbit verliegen?

    Irgendwie komm ich nicht weiter.
  2. chaospir8

    chaospir8 ★★★★★-Oldie

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    Hier mal ein älterer Thread mit einigen Tipps: https://www.cc-community.net/threads/eigenheim-bau-verkabelung-telefon-internet-tv.99721
    Es gab einen neueren, finde ich auf die Schnelle nicht.
    Ich würde ein Patchpanel bevorzugen. Kann auch an die Wand montiert oder auf irgendein Regal gestellt werdne, brauchst ja keinen Rackschrank dafür.
    Wie weit ist das Gartenhaus?
    wg. Länge:
    eumel_1 sagt Danke.
  3. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Die Länge von Ethernetkabel (bis 1GBit) sollte maximal 100m sein. Die maximal mögliche Länge liegt bei ca. 130 Meter (also inkl. 2 x 15 m Patchkabel von Dose zu Gerät), sonst kommt es zu Laufzeitproblemen, da sich der elektrische Impuls nur mit Schallgeschwindigkeit fortsetzt. Bei längeren Entfernungen empfiehlt es sich Glasfaser zu benutzen oder einen Switch/Repeater einzufügen.
    Lege einfach in jedes Zimmer eine Doppelte Ethernetleitung zum HWR und du solltest Ruhe haben.

    Edit: bis 1GBit eingefügt, 10GBit bin ich von der Aussage zuvor überrascht.

    EDIT: Unfug durchgestrichen
    Zuletzt bearbeitet: 1 Mai 2020
  4. drossel

    drossel Bekanntes Mitglied

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    Der Impuls mit Lichtgeschwindigkeit, zumindest annähernd .
    Die Elektronen wandern selber allerdings deutlich langsamer, das stimmt.

    Sonst wären Megahertz oder Gigahertz Messungen mit dem Oszilloskop recht schwierig...
    eumel_1 sagt Danke.
  5. hosit

    hosit Aktives Mitglied

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    Habe seinerzeit selbst einen kleinen 10"-Wandschrank verwendet. Das Ding ist relativ klein, aber 30cm tief. Hängt in der Ecke und stört nicht. Für diese Schränke gibt es auch 10"-Patchfelder.
    (z.B.: GC R0104: 10" Wandgehäuse, 4HE, Tiefe 300mm)

    Eigentlich hab ich das nur so gemacht, damit das Patchfeld nicht unnötig einstaubt...
  6. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Zum Gartenhäuschen würde ich ein Leerrohr mit Einzugshilfe verlegen
    Amosnet sagt Danke.
  7. JoPa

    JoPa Allround-Nichtsnutz

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    Switche wurde ich nicht kaskadieren, nur, wenn es nicht anders geht. Lieber einen zentralen, größeren Switch am Patchfeld.
    Leg dafür lieber 2 Doppeldosen/4 Kabel oder mehr pro Zimmer. Die Ansprüche steigen mit der Zeit und Reserve ist immer gut zu haben. Grade im Wohn- und den Kinderzimmern wünscht man mit der Zeit, doch noch eine Dose mehr gehabt zu haben.
  8. Amosnet

    Amosnet Prophet

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    WOW Super so viel Feedback!

    Vielen Dank euch allen!

    Also:

    1.) Kabel zentral in "Schrank" legen in ein Patchpanel? Warum nicht direkt krimpen und in den Switch?
    2.) Zentraler Switch mit genug Bandbreite ist klar - gleich 10Gbit?
    3.) 4 Kabel pro Büro/Raum mit jeweils 2 Doppeldosen damit man dort nicht wieder Switche installieren muss
    4.) Zentrale Router (2 Router) dann in den Schrank und dort per Kabel die Wlan Router rauspatchen
    5.) Leerrohr zu Gartenhaus (ca. 20-30m) mit wievielen Kabeln? 4? Zwei Patchdosen?

    Noch Fragen die mir im Kopf rumgeistern:
    - Gleich Cat7 verlegen oder zu kompliziert?
    - Kabelenden krimpen und direkt in den Switch reinstecken um Patchpanel zu sparen?
    - Wo hättet ihr gerne ein Lan-Anschluss habt aber vergessen ihn zu legen?
    - Welchen Switch nehmen?
    - Wie eventuell noch PoE Netzwerkkameras einfügen?
    - Wenn Patchpanel welches?
    - Wenn kleiner Schrank (kommt dann in Wandschrank) welchen Schrank vielleicht mit Links
  9. JoPa

    JoPa Allround-Nichtsnutz

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    Direkt auf das Verlegekabel kannst du nur schwer Stecker crimpen, außerdem sind die äußerst unflexibel, was zu Knicken und sonstigen Unzulänglichkeiten führt. Deshalb das Patchfeld und dann kurze Patchkabel zum Switch.
    Amosnet sagt Danke.
  10. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Zuletzt bearbeitet: 1 Mai 2020
    Amosnet sagt Danke.
  11. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Ich hatte damals einfach doppelte RJ45-Aufputzdosen anstelle eines Patchfeldes benutzt, die waren eh da, ein Patchfeld hätte ich erst kaufen müssen.

    Verlegekabel crimpen macht die Crimpzange je nach Qualität nur begrenzte Zeit mit, schließlich sollen sich die Metallfedern in die vielen dünnen Drähtchen pressen (Patchleitung), das ist schwer bis unmöglich bei einem starren Draht (Verlegekabel).
    Amosnet sagt Danke.
  12. hosit

    hosit Aktives Mitglied

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    Wie schon angedeutet.... Im Telekommunikationssektor setzt man auf HDPE-Rohr 50x4,6. In dieses Rohr werden die LWL-Kabel per Luftdruck eingeblasen. Man kann jederzeit ein weiteres Kabel einziehen oder ein bestehendes ausblasen, das klappt auch nach 20 Jahren noch. :)
    Auf dein Gartenteilprojekt übertragen... Ob man als Normalsterblicher dieses 50er Rohr bekommt, weiß ich nicht. Im Baumarkt gibt es HDPE-Rohre die eigentlich für Wasser vorgesehen sind. Haben einen Durchmesser von 25 oder 32 mm. Preislich mit etwa 1EUR/Meter sind die bezahlbar. Das sollte man auch min. 2 Cat-Kabel pro Rohr reinbekommen. Nur eine Idee.


    PS: Das HDPE 50x4,6 in den TK-Netzen out ist, ist klar. In diesem Fall bringen Röhrchen aber keinen Vorteil. ;-)
  13. Amosnet

    Amosnet Prophet

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    Danke euch für eure Antworten...

    Noch Fragen die mir im Kopf rumgeistern:
    - Gleich Cat7 verlegen oder zu kompliziert?
    - Kabelenden krimpen und direkt in den Switch reinstecken um Patchpanel zu sparen?
    - Wo hättet ihr gerne ein Lan-Anschluss habt aber vergessen ihn zu legen?
    - Welchen Switch nehmen?
    - Wie eventuell noch PoE Netzwerkkameras einfügen?
    - Wenn Patchpanel welches?
    - Wenn kleiner Schrank (kommt dann in Wandschrank) welchen Schrank vielleicht mit Links
  14. DrSnuggles

    DrSnuggles Xanatos

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    Gartenhaus?
    Blitzschutz!

    Evtl. ne vorkonfektionierte Glasfaser
  15. Amosnet

    Amosnet Prophet

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    Danke für die Tipps mit dem Gartenhaus!
    Das ist soweit klar.

    Habt ihr vielleicht noch Ideen für meine anderen Fragen - Netzwerk im Haus?
    - Wo hättet ihr gerne ein Lan-Anschluss habt aber vergessen ihn zu legen?
    - Welchen Switch nehmen?
    - Wie eventuell noch PoE Netzwerkkameras einfügen?
    - Wenn Patchpanel welches?
    - Wenn kleiner Schrank (kommt dann in Wandschrank) welchen Schrank vielleicht mit Links
  16. ibinsfei

    ibinsfei Team (Technik) - BOFH Mitarbeiter

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    Ich würde CAT 7a verlegen
    Patchpanel + Switch. Normalerweise kommen die Kabel von hinten in den Schrank, das beudeutet, wenn du kein Patchpanl hast, musst du dann um 180° in den Switch und dazu sind Verlegekabel in der Regel zu starr und du würdest wohl auch Platzprobleme zwischen Tür des Racks und dem switch bekommen.
    Es kommt darauf an. Als ich damals meine Wohnung gekauft habe, wurde sie komplett saniert inklusive Stromverkabelung (Altbau um 1906). Da deswegen der Aufwand für das Verlegen von Netzwerkkabeln gering war, habe ich in jedem Zimmer ausser den Nassbereichen (6 Zimmer, Wohnküche + zwei Bäder) mindestens eine Doppeldose setzen (im Wohnzimmer z.B. waren es zwei Doppeldosen). Als ich die Wohnung dann verkauft habe, stellte das Netzwerk einen zusätzlichen Wert dar und der Käufer war überglücklich darüber. Bei einen reinen Netzwerkkabel-Neuverlegeung ist es wohl hauptsächlich eine Kostenfrage.
    Ich finde, dass das Preis/Leistungsverhältnis bei TPlink mit am besten ist. Ich habe seit langem (IIRC knapp 10 Jahre) einen TL-SG2424 und bin damit hochzufrieden.
    eumel_1 und Amosnet sagen Danke.
  17. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Eigentlich alles gut gesagt zuvor.
    Auch ich würde das beste zur Zeit verfügbare Kabel nehmen.
    Im Wohnzimmer habe ich sogar 3 Doppeldosen fürs Netzwerk (bei uns ist WLAN meist aus), TV, Filmserver (inzw. im Keller) und BD-Player (für Updates) wollen auch ins Netz.
    PoE kannst du übers normale Ethernetkabel machen, es gibt Switches, die teilweise ein paar Anschlüsse auch mit PoE bereitstellen.
    Meine Küche hat auch eine Doppeldose fürs Netzwerk.
  18. JoPa

    JoPa Allround-Nichtsnutz

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    Wenn du in wirklich jedem Raum min. ein Duplexkabel hast, solltest du gut gerüstet sein. Die Position der Dosen im Raum solltest du gut planen. Zb nicht alle 4 Dosen in eine Ecke, wo nur 2 gebraucht werden.
    Den Dachboden und Hausanschlussraum (Telefon, Stromzähler) nicht vergessen.

    Leg ein Kabel zur späteren Position der Kameras. Die (besseren) Kameras haben ein Anschlussgehäuse, in dem das Kabel dann endet. Wenn die Position noch nicht ganz klar ist, genug Reserve lassen.
  19. adhome

    adhome Bekanntes Mitglied

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    Wir hatten damals auch neu gebaut bzw. altes Fachwerkhaus ausgebaut. Dachten legen das zukunftsicherste Kabel.
    Leider war das genau die kurze Zeitspanne wo BNC mit Koaxialkabel modern waren );
    [​IMG]

    Nun kann man in Lehmwänden nichts mehr machen. Glücklicherweise gibts WLAN. Geht zwar auch durch keine Lehmwand, aber hey^^

    Zum Thema: Es kommt drauf an, wieviel Platz du hast und wie einfach es ist Kabel zu verlegen. Switches zu kaskadieren ist im Heimbereich nicht schlimm. Du hast selten 2 Datenverkehre zu zwei unterschiedlichen Punkten gleichzeitig.
    Die Verbindung zum Router z.B: wird nicht schneller. Denk dir das mal logisch durch.

    Wegen krimpen: Patchfeld, wenn du Dosen am anderen Ende haben willst statt ein Kabel das bereits fertig ist.
    Wegen POE: Kommt vom Switch.
    CAT 7 ? Nö. Wirst eh die Endpunkte nicht CAT7 konform hinbekommen. Standardstecker sind CAT7 hingefuscht und halten das nicht aus.
    Amosnet sagt Danke.
  20. chaospir8

    chaospir8 ★★★★★-Oldie

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    BNC. Oh ja .... und ja nicht den Abschlusswiderstand vergessen, wenn man mal was umkonfiguriert/umgesteckt hat ... und dann die Fehlersuche unter den Tischen ... :D
  21. Joshua

    Joshua Gott sei Dank Atheist

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    Also wenn ich logisch nachdenke, dann würde ich sagen, die Verkabelung sollte die nächsten 15-20 Jahre nutzbar sein. Wenn ich dann mal betrachte, was sich in den letzten 10 Jahren in der IT getan hat, würde ich Kat. 7 Leitungen in Leerrohr verlegen (wenn man eh vor hat unter Putz zu verlegen). Der meiste Aufwand und die größte Drecksarbeit ist das Verlegen der Leitungen und in 15 Jahren (wer weiß, vielleicht sogar früher), kann man dann die Leitungen austauschen (alte Leitungen raus und damit gleich neue einziehen). An den Endpunkten reichen jetzt Kat. 6A Dosen (wichtig: tiefgestelltes A), die kann man bei Bedarf in 10 Jahren wechseln und diese ermöglichen 10-Gbit/s-Ethernet bis 100 m. Mag sein, dass die Internetanbindung im Moment noch der Flaschenhals ist und solche Bandbreiten nicht bietet. Daneben gibt es aber noch das Heimnetzwerk und da macht sich eine hohe Datenübertragungsrate z. B. zum NAS bezahlt. Kat. 7 Leitungen sind unmerklich teurer als Kat. 6(A) und bieten einfach mehr Systemreserve.
    Amosnet sagt Danke.
  22. Amosnet

    Amosnet Prophet

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    Danke dir Joshua, und auch den anderen für eure Tipps.

    Frage: Also ich kaufe CAT 7 Leitungen und verbinde die dann an Kat 6A Dosen und auf dem Patchfeld muss ich auch nichts beachten?
  23. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Sauber arbeiten und die verdrillten Drahtpaare bis direkt vor den Schneidklemmleisten verdrillt lassen.
    Vernünftiges Auflegewerkzeug verwenden, keinen Schraubendreher und/oder Cuttermesser!
    Wir hatten vor Jahren Probleme in der Firma mit der Umstellung von 10MBit/s auf 100MBit/s weil ein besonders sorgfältiger Elektriker die Paare aufgedröselt hatte und die Adern schön parallel über mehrere Zentimeter zur Schneidklemme in den Dosen geführt hatte. Am Patchfeld sieht man es leicht, aber in einer geschlossenen Dose eben nicht, die Suche hatte einige Zeit gedauert und dann mussten über 100 Dosen aufgemacht, überprüft und ggf. korrigiert werden.
    GBit ist da noch empfindlicher, Knicke sollte man auch vermeiden! Die Abschirmung der einzelnen Paare bei SFTP-Kabel auch bis dicht an den Klemmen dran lassen, aber ein Berühren der Folie mit den Klemmen vermeiden.
    Einfach mehrere Youtube Videos studieren, nach ein paar Videos erkennst du die Fehler, die machbar sind, denn da tummeln sich auch viele mit dem gefährlichen Halbwissen.
    Dr.Windos, JoPa und Amosnet sagen Danke.
  24. hosit

    hosit Aktives Mitglied

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    Das Austauschen Kat-Kabeln die unter Putz und unter Estrich verlegt sind, dürfte trotz Schutzrohr blanke Theorie bleiben. Da ist immer eine Ecke, Knick, Dreck oder sonstwas die das verhindern. :(
  25. ibinsfei

    ibinsfei Team (Technik) - BOFH Mitarbeiter

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    Wenn die Leerrohre vernünftig verlegt sind, ist das kein Problem. Ich habe ja geschrieben, dass ich damals meine Wohnung komplett verkabeln lies. Ich habe dann aber gemerkt, dass der Elektriker statt der georderten Cat5e/300MHz Kabel Cat5 Kabel verlegt hat. Ich habe deswegen die Rechnung nur zum Teil bezahlt und nachgefordert. Es ist ewig nichts passiert, was mir recht war, denn damals (2000) war das Cat5-Kabel ausreichend, da ich noch keine Gigabit hatte und die Minderung der Rechnung war nicht unerheblich. Scheinbar ist zum Jahresabschluss aufgefallen, dass die Rechnung noch nicht komplett bezahlt war, deswegen kam der Elektriker Ende Dezember und hat in IIRC 4 Stunden alle Kabel ersetzt und gemessen (darauf habe ich bestanden, wie schon bei der Erstinstallation). Das ging alles reibungslos, ich hatte meine Cat5e/300MHz (Gigabit-fähig) Verkabelung und der Elektriker bekam sein Geld.
  26. JoPa

    JoPa Allround-Nichtsnutz

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    Mit Einzelkabeln in ausreichend großen Rohren geht das relativ easy, schwierig wird es bei Duplexkabeln, wenn es um die Ecke geht.
  27. ibinsfei

    ibinsfei Team (Technik) - BOFH Mitarbeiter

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    Bei mir waren es durchweg Duplexkabel, da ich überall Doppeldosen hatte.

    Problematisch wird es, wenn die Leerrohre zu eng sind, das gilt aber dann auch schon für die Erstinstallation. Wenn man bei der Erstinstallation keine Probleme hatte, dann ist der Tausch auch kein Problem, solange die Kabel nicht starrer oder dicker werden.
  28. Joshua

    Joshua Gott sei Dank Atheist

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    Eine Leitungsinstallation in Unter-Putz-Leerrohre sollte man vorher planen und sich etwas Wissen aneignen. Die maximalen Biegeradien und Längen spielen da genauso ein Rolle, wie das richtige Material. Das günstige Wellrohr aus dem Baumarkt, könnte sich da im wahrsten Sinne des Wortes als Rohrkrepierer herausstellen. Es gibt Wellrohre mit einer hochgleitfähigen Innenschicht, die für eine solche Installation ausgelegt sind.

    Es gibt allerdings auch neue Entwicklungen, von denen ich auch noch nichts mitbekommen habe (weil ich mich einige Jahre nicht mehr damit beschäftigt habe): Ein Wellrohr mit Polymer Optischer Faser (POF) im Mantel für ein Datennetzwerk im Wohnhaus. *amkopfkratz* Der Grundgedanke ist dabei ja nicht verkehrt. Ein POF-Kabel als Lichtwellenleiter mit nur 2,2 mm Durchmesser hat große Vorteile bei der Installation, gegenüber einem Kat. 7 Kupferkabel. POF-Kabel gibt es schon länger, sind aber nach meiner Wahrnehmung immer einen Nischenprodukt geblieben. Am Ende muss man halt entweder spezielle Netzwerk-Hardware mit diesen Anschlüssen oder einen Medienkonverter (mit Stromversorgung) haben. Am zentralen Verteiler geht das noch, aber an den Endgeräten ist das doof. Die haben nun mal in der Regel Netzwerkanschlüsse für Kupferkabel.
  29. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Wenn ich mich recht erinnere, war POF die billige Alternative zu Glasfaser. Habe aber schon lange nichts mehr gehört, hat sich wohl nicht durchgesetzt am Markt?
  30. adhome

    adhome Bekanntes Mitglied

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    1Gbit max. Das kann ein CAT5 Kabel und der braucht keine Stromanschlüsse und Medienwandler an jeder Dose.