Software Frage Netzwerk für die Übertragung von vielen kleinen Dateien optimieren?

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von SkAvEnGeR, 28 Juni 2019.

  1. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Folgendes Problem:

    Auf dem Server liegen Daten, die aus 1000en sehr kleinen Dateien bestehen. (teilweise unter 1kb).
    Wie kann ich mein LAN auf Clients/Server dahingehend optimieren, dass die Übertragung von kleinen Dateien optimiert ist?
    Da gibt es doch den MTU-Wert oder Packetsize? Kann man damit was ausrichten? Und wenn ja, wie oder womit?

    Danke im Voraus
  2. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Du wirst für tausende Dateien mit 1kB natürlich immer viel mehr Systemaufwand haben als für eine große.
    Was hast du denn genau verbaut, welche Prozessorleistung ist verfügbar?
  3. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Beziehst du dich auf den Server?

    Intel i5 8500k, 32GB RAM, 2TB HDD 7200k 16MB Cache, IntelPro1000 GB-LAN-Adapter
    der Client-PC hat einen i5 aus der 4000er-Serie und 16GB RAM, dazu eine "normale" Desktop HDD mit 7200k und 16GB Cache
  4. octopussy

    octopussy Aufsichtsrats-vorsitzender

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    Dr.Windos und SkAvEnGeR sagen Danke.
  5. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    Vielen Dank für den Link.
    Das liest sich schon ganz schön komplex und der Author geht auf die optimalen Werte für die Registry nicht genauer ein.
    Ich werde das mal ausprobieren und ein bisschen damit experimentieren.
    Zwischendurch werde ich mit iperf den realen Durchsatz prüfen.

    Gruß
    skav
  6. Tank

    Tank Bekanntes Mitglied

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    Wie schon gesagt wurde - eine SSD ist hier der Richtige Ansatz, ich würde für einen Server min. eine 860 PRO ( nicht EVO) nutzen, die "Pro" ist eine semi-pro, d.h. auf längere Haltbarkeit und Schreibraten ausgelegt, richtige Server SSDs für 24/7 von Samsung kosten das x-fache, und haben andere Modellbezeichnungen. Eine 7200er HDD ist einfach zu lahm, meine 7200er 24/7-taugliche HDDs haben 128 bis 256MB Cache, und eine MTBF von 1.25 - 2.25 Millionen h (statistisch), diese werden nur als Datengrab genutzt, d.h. als Speicher.

    Als Bootlaufwerk anno 2019 und speziell bei Windows 10 generell ausschließlich eine SSD, mechanische HDDs machen in dieser Form hier überhaupt keinen Sinn mehr, das ewige Gefraggel dabei.
  7. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    @Tank : Danke für deine Ausführungen.
    Das Server-OS läuft auf einer 860 Pro SSD mit 500GB Kapazi - Die Daten und Freigaben liegen auf der "normalen" HDD
    Beim Client ist es nach dem Upgrade auf W10 genau so.
  8. Tank

    Tank Bekanntes Mitglied

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    Alles gut. :yo