Erledigt Multi-Funktions-Farb-Laserdrucker gesucht

silentreader

Bekanntes Mitglied
Hallo,
ich suche eine Empfehlung für einen Drucker für ein kleines Büro.

Gesucht wird ein Multifunktionsgerät auf Farblaserbasis. Fax wird nicht benötigt. Druckvolumen 50-500 Seiten im Monat. Farbe wird nur selten gebraucht und auch meist nur als Textdruck. Anschaffungspreis ist erstmal nebensächlich.

Folgende Features sind wichtig:

- Vollständig Linux kompatibel
- Duplexdruck und Duplexscan
- Automatischer Scaneinzug
- Gute Textqualität (auch farbig)
- Scan To Email
- Einfache Bedienung um ohne Computer schnell Kopien zu erstellen
- kein schwarzes Modell (wegen Staub)

Wünschenswerte Features:
- Günstige Folgekosten
- Schneller Druck(start)
- Apple AirPrint

Gibt es so etwas da draußen?

Habt ihr Empfehlungen und vielleicht sogar eigene Erfahrungswerte, vielleicht ein paar Tipps, worauf man achten sollte? Gerne her damit.

Vielen Dank schon mal im Voraus!
 

omycron

Aktiver Silent Reader
Schau Dir doch mal die HP Laserjet Pro MFP an. Da gibt es in verschiedenen Preisklassen Modelle, die vielleicht in Frage kommen könnten. Bzgl. der Druckkosten müsstest Du vmtl. durchrechnen.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
dort auf
- "Druckerfinder" klicken, dann auf
- "Multifunktionsdrucker" klicken,
dann die Filter setzen:
- Technologie: Farbe
- Technologie: Laser
- Funktionen (Papier): Duplexdruck
- Funktionen (Scanner): Duplex ADF
- Funktionen (Konnektivität): Scan-to-Netzwerk
Danach auf Preis klicken, damit danach sortiert wird und nicht der unsägliche Brother-Kram alles in der Tabelle oben vollmüllt:
(ohne Garantie, dass der Link nun so funktioniert)

Wegen Apple Air Print würde ich noch WLAN in die Filter nehmen.
Voll Linux kompatibel? Gewünschtes Modell in Linuxforen nachfragen nach Erfahrungsberichten.
Ich erlebe es oft, dass mir der interne Linux-Freak eine Mail sendet, mit der Bitte um Ausdruck, obwohl mein Epson ET-7700 im Netzwerk hängt und auch frei für alle zum Drucken ist.
 
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golive

Bekanntes Mitglied
@eumel_1 : ist das mit der Ablehnung von Brother eine "Religionsfrage" oder ein Problem der Ansteuerung aus Linux heraus?
Ich habe hier einen bestimmt 10 oder 12 Jahre alten MFC-7440N von Brother (sw laser) der einfach nicht kaputt gehen will.....
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Nein, lediglich ein Erfahrungswert:
- Brother Tintenpisser hatten die unangenehme Eigenschaft, komplett den Betrieb einzustellen, wenn eine Fremdpatrone erkannt wurde - die konnte man dann nur noch in die Tonne kloppen!
- und Brother Laserdrucker fielen immer mal wieder durch eine Überschreitung der MAK-Werte (u.a. für den Ozongehalt in der Luft) auf, seitdem sind sämtliche Modelle dieses Herstellers für mich keine Empfehlung mehr wert.

Zu Linux kann ich nicht viel sagen, deshalb mein Tipp, in Linuxforen nachzufragen.
 
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silentreader

Bekanntes Mitglied
Danke für die Hinweise. Wie ich Modelle filtern kann, ist mir bekannt. Ich dachte vielleicht an eigene Erfahrungswerte oder Empfehlungen.

Ich zum Beispiel würde mir niemals Oki, Lexmark oder Xerox-Drucker kaufen. Warum weiss ich eigentlich gar nicht, außer das Lexmark immer immense Folgekosten hatten.
Was ihr über Brother schreibt, hört sich auch nicht gut an. Brother war eigentlich mit mein Favorit, da zumindest nach eigener Erfahrung relativ günstige Anschaffung, moderate Folgekosten und zumindest funktionierende Linuxtreiber.
HP mag ich auch schon lange nicht mehr, ich weiß allerdings nicht wie es heute um deren Hardware steht. Die Qualität war immer gut, aber Firmenpolitik und Folgekosten waren mir immer ein Dorn im Auge.

Kyocera war mal der ultimative Laserdrucker, aber die Folgekosten...

Ich selber habe seit 10 Jahren einen Canon-SW-Drucker und drucke jedes Jahr vielleicht 25 Seiten. Er funktioniert immer und ich kann auch sonst nichts negatives sagen. Bei der wenigen Benutzung, kann ich trotzdem keine Empfehlung aussprechen.

Im Moment sind die Preise für Drucker auch extrem hoch. Viele Modelle aus meinem Bekanntenkreis sind mittlerweile oft doppelt so teuer, wie noch vor der Pandemie. Es ist wirklich schwierig...
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Also zumindest früher kamen weltweit die meisten Druckwerke von Canon, also sollten die doch über die meiste Erfahrung bei Laserdruckern verfügen?
eine Quelle: https://www.druckerchannel.de/forum.php?seite=beitrag&ID=43270&t=hp_kauft_druckwerke_bei_canon

Andererseits ist die Marketingpolitik von Canon auch eher "durchwachsen"

Ich denke, vieles beim Druckerkauf ist auch inzwischen im Bereich Religion, hatte gerade einen Kunden, die wollte unbedingt Brother, weil sie damit so gute Erfahrungen gemacht hatte. Meine Nachfrage, warum denn nun trotzdem ein neuer Brother ins Haus solle, wurde nicht beantwortet und meine Fallbeispiele von Kunden, die sich mit Brother angemeiert hatten (ich erwähnte oben die Probleme mit Tinte und MAK beim Laser), ebenfalls ignoriert.
Ich persönlich war jahrelang Fan von HP-Lasern, was u.a. daran lag, dass ich in einem Lehrgang lernte, wie man diese repariert und da auch auf die typischen Schwachstellen hingewiesen wurde. Allerdings ist nix von den aktuellen Modellen so haltbar wie damals die HP LJ4, die bekamen nach einer 3/4 bis 1 Million gedruckten Seiten einfach eine neue Fixiereinheit und die Einzugs-Gummiwalzen gewechselt, dann waren die bereit für die nächste Million Seiten. Aber irgendwann ist einem die 10MB Netzwerkschnittstelle dann doch zu langsam.
Hatte dann später einen HP LJ 2200dn (mit 100MB Schnittstelle), der war auch über Jahre im Einsatz. Aber da war dann schon die Belichtungswalze wesentlich empfindlicher und auch die Fixiereinheit hielt keine Million Seiten mehr.
 

DangerMouse

Bekanntes Mitglied
Ich habe einen Canon MF744Cdw, mit dem ich zufrieden bin:

- Vollständig Linux kompatibel => kann ich nix zu sagen
- Duplexdruck und Duplexscan => ja
- Automatischer Scaneinzug => ja
- Gute Textqualität (auch farbig) => ja
- Scan To Email => ja, auch zu Windows-/Netzwerkfreigaben
- Einfache Bedienung um ohne Computer schnell Kopien zu erstellen => ja
- kein schwarzes Modell (wegen Staub) => ja

Wünschenswerte Features:
- Günstige Folgekosten => ja, man kann die Füllstandskontrolle abschalten und Nachbautoner verwenden, Umbau des Chips ist einfach.
- Schneller Druck(start) => für mich schnell genug, ist die Frage wie schnell du ihn in den Schlafmnodus gehen lässt
- Apple AirPrint => kann ich nix zu sagen

Wie oben geschrieben, bin zufrieden. Erst recht vor dem Hintergrund, dass ich ihn zum Black Friday 2020 für 348€ bekommen habe. Momentan sollen dafür ca 580€ bezahlt werden!!!
 

Steve Austin

Bekanntes Mitglied
@eumel_1
Wo wir hier gerade über alte Zeiten reden, ich kenne auch noch die Zeiten der alten Tintenstrahldrucker 560 C, ein riesen Brotkasten, der auch einiges an Lärm machte aber auch irgendwo nicht kaputt zu kriegen war.
Das war mein erster Drucker bei meinem 386er, den ich um 1994 herum hatte.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann war in den Druckpatronen auch gleichzeitig der Druckkopf verbaut.

Bei uns in der Firma hatten wir den ersten Laserdrucker von HP LaserJet 5L, 6L, die hunderttausende von Seiten für Kreditverträge usw. runter hatten.
Bei den 5L und 6L und selbst bei der 1100 er Serie, die den Einzug immer von oben hatten, war irgendwann tatsächlich das Problem des Papiereinzugs vorhanden (entweder keine Seite oder gleich mehrere auf einmal wurden eingezogen:D).
Dann hatte HP das Konzept mit der Serie 1200 und 1300 komplett geändert und wieder Papierkassetten eingeführt.
Von den 1200,1320 habe ich sogar noch einige Geräte im Lager und die laufen auch noch.
Problem wird dann nur noch irgendwann der Treiber werden.
Bei den aktuellen Druckern weiß ich leider überhaupt nicht Bescheid und kann daher leider auch nicht helfen.
Allerdings kann ich mir auch sehr gut den Preisanstieg im Hinblick auf die aktuelle Situation vorstellen. :icon_tsts:
 
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eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Ältere HP Laserdrucker laufen nur noch mit dem generischen Treiber soweit ich das unter Windows 10 mitbekommen habe.
Und den 560C (die eckige Kiste) hatte ich auch im Einsatz, das Tinte nachfüllen war bei denen echt schwierig, aber wenn man immer neu und original gekauft hatte, hatte man nie Probleme mit den Düsen. Damals bei Escom oder Vobis waren die an der Kasse im Einsatz, im reinen Text Modus waren die sehr schnell.

Übrigens, die HP Patronen mit den großen Tintenmengen (42ml) HP 51645AE verwende ich heute noch in kompatiblen Druckköpfen im industriellen Einsatz, u.a.
oder
oder
und einige weitere Anbieter sind auf dem Markt. Es gibt inzwischen sogar extrem schnell trocknende alkoholbasierende Pigmenttinten, da druckt man und Sekunden später ist der Druck trocken.
Echt erstaunlich, dass diese alte Patronentechnik, die ich bereits aus dem HP 1200C kenne noch immer so weit verbreitet ist.
 

silentreader

Bekanntes Mitglied
Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Die Druckersuche ist nicht für mich, sondern einen Bekannten.
Der hat jetzt günstig von einem anderen Bekannten einen Brother MFC-L3730CDN bekommen, der nur in der Ecke rumstand.
Der läuft wunderbar.

Damit hat sich das Thema erledigt.

Vielen Dank an alle Beteiligten :yo
 
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