m.2 SSD im älteren asus-mainboard mit PCIE booten / BIOS anpassen?

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von Surfer, 12 Juli 2019.

  1. Surfer

    Surfer Bekanntes Mitglied

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    MB: Asus B85M-E mit einem "PCIe 3.0/2.0 x16" Anschluss, Booten von PCIE im BIOS einstellbar: https://www.asus.com/de/Motherboards/B85ME/specifications/
    "SSD samsung 970 EVO m.2 nvme" wird über nen Adapter im obigen Slot unter win10 erkannt, wird aber beim Booten nicht angezeigt.

    Im folgenden link steht auf englisch, wie man das das gleiche BIOS vom ähnlichen MB "B85M-G" anpassen kann, damit es mit dem Booten klappt:
    http://blog.techquility.net/booting-to-samsung-970-evo-nvme-m-2-ssd-on-asus-b85m-g-motherboard/
    - mit dem "BIOS Mod Tool" den nvme-Treiber eins Original-BIOS einfügen und das angepasste BIOS mit dem asus "EZ update" unter windows flashen.

    Blöderweise klappt es mit dem Flashen irgendwie nicht:
    Flash-Vorgang wird zwar als abgeschlossen angezeigt, es kommt also eine Meldung, dass noch Neubooten zum Abschließen nötig ist, und genau hier hängt sich aber der Vorgang auf, man kann den Neustart per "OK" nicht mehr auslösen. Nach ca. 20 Sek. schmiert auch das Tool "EZ update" ab.

    Beim Neustart danach kommt nur noch die Meldung wegen "BIOS-recovery"-Modus und ich kann nur noch das Original-BIOS wiederherstellen.

    Weiß jemand, wie ich es zum Laufen bringen kann?
  2. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Du hast überhaupt Glück, daß das Mainboard diese Backuplösung hat und das somit das Board nicht unbrauchbar ist.
    Denn Biosupdates können öfter als man denkt, das Mainboard zu einem Fall für die Mülltonne machen. Du hast also
    wenigstens die Chance den originalen Zustand herzustellen. Aber auch das muß nicht immer Fehlerfrei ablaufen.
    Zudem bedeutet ähnlich nicht immer gleich. Man weiß nicht immer, ob ein Bios von einem anderen Board tatsächlich
    funktioniert. Gefährliche Spielerei, falls Du auf den PC angewiesen bist.
  3. Surfer

    Surfer Bekanntes Mitglied

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    Danke, ATLAN, für deine warnenden Worte :)

    Die BIOS-recovery hat schon mehrmals funktioniert, deshalb kein Problem damit. Falls das betroffene Meinboard tatsächlich mein Hauptsystem wäre, hätte ich es mir davor 10x überlegt, ob ich mich auf sowas einlasse.

    Ich bin aber inzwischen umgestiegen auf ein Notebook mit m.2-Anschluss + Dock.

    Die zusätzliche Möglichkeit mit dem Booten von dem PC-PCIE wollte ich nur einfach grundsätzlich haben, z.B. für den Fall, dass das notebook versagt, bis ich mir ein anderes besorge.

    Ich hätte also weiterhin Interesse am Experimentieren, mir wäre es das Risiko wert, das meinboard notfalls zu opfern, falls jemand nen "schlauen" Tipp hat. ;)
  4. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Laut deiner genannten Anleitung wird dort auch erwähnt, daß wohl ein paar Leute den Weg über einen USB-Stick gegangen sind.
    Ich versteh das so, daß man von USB-Stick bootet, welcher dann die NVME Treiber lädt und somit kann man von der SSD dann
    das Betriebssystem starten. Nachteil daran ist natürlich, daß der USB-Stick dauerhaft am PC stecken muß, damit bei einem
    Neustart die Steckkarten SSD erkannt wird.

    Hingegen der Bios Patch scheint wohl nur zu gelingen, wenn man zuerst das originale Bios dem Flashtool analysieren läßt und
    dann nach erfolgreicher Prüfung die Datei umbenennt und mit der gepachten Biosdatei ersetzt. Was ich jedoch dabei nicht
    erkennen kann, ob überhaupt die Biosgröße berücksichtigt wurde. Ein Biosbaustein hat ja nur eine begrenzte Speicherkapazität.
    Veränderungen in der Biosdatei oder ein Import von zusätzlichem Code könnte das Bios zu groß werden lassen. Dann wäre
    ein Flashen gar nicht möglich.
  5. Surfer

    Surfer Bekanntes Mitglied

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    Ja, so ging ich vor: zuerst die original-bios-Datei geladen, dann die vorher geänderte mit dem nvme-Treiber umbenannt. Wegen Größe: anscheinend ist es dem Verfasser von dem Artikel gelungen, so das gemoddete BIOS zu flashen, deshalb war die Größe wohl zumindest bei ihm ok.

    Das mit dem USB-Stick zuerst ist dann noch umständlicher. Ich kann ja auch falls nötig die m2-SSD auf eine normale SATA-SSD klonen und damit den PC booten. Nur ist es eben dann noch etwas umständlicher, aber auch kein Drama. :)