Hardware Frage Laptop sudden death

bavariantommy

Universaldilletant
Hi,
Gestern ist aus unerfindlichen Gründen mein Acer swift 5 nach gerade einmal 14 Monaten gestorben.
Was ist passiert. Ich schaltete das Gerät ohne Probleme ein und nutzte es etwa eine Stunde. Weil der akkustand etwa20 Prozent erreicht hatte schloss ich das Ladegerät das ich sonst auch immer verwende an. Etwa 5 Minuten später sprang der Lüfter für 2 Minuten an - danach gingen die lichter aus.
Zunächst tippte ich auf ein thermisches Problem und wartete erst mal ab.
Jetzt ist klar: das Teil ist hinüber.
Da ich noch Garantie darauf habe, schicke ich es zurück. Allerdings lagern auf der ssd sensible Daten, die ich nicht aus der Hand geben möchte. Nur leider ist die fest auf dem Board verlötet.
Habt ihr ne Idee, wie ich die löschen bzw das Gerät zurücksetzen kann? Bzw gibt es eine möglichkeit das Gerät zu reanimieren?
 

bavariantommy

Universaldilletant
Entwarnung.
Nach einem finalen letzten Versuch sprang es doch wieder an.
Wie es aussieht, hat irgend etwas in Windeseile den Akku leergezogen - er stand beim Restart auf 0 Prozent. Das ist insofern verwunderlich, da das Laptop eigentlich mindestens zweimal beim Erreichen kritischer Energiewerte warnt und selbständig in den Sparmodus wechselt - nichts davon ist passiert. Scheinbar war dann auch noch ein Wackler in der Kabelverbindung zum Ladegerät, womit auch das Laden im ausgeschalteten Modus nicht funktionierte.
Eine Frage bleibt dennoch: Gesetzt dem Fall, das wäre es wirklich gewesen - welche Möglichkeiten blieben mir, die SSD zu resetten. Nach meiner Logik wohl nur ein Nagel - womit aber auch die Garantie hinüber wäre.
 
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Spaceboy1963

Bekanntes Mitglied
Defekter Akku? Quäle ich mich auch gerade rum. Bei knapp 60% geht die Maschine aus - kurz roter Bilderrahmen für niedrigen Akkustand (15%!) und dann aus. Beim Neustart über Ladekabel Akkustand 0%.
Wenn Du noch Garantie hast ist der Akku ja noch nicht so alt, es gibt aber auch Frühausfälle...
Jetzt kannst Du die Daten ja sichern und im Widerholungsfall den Laptop zurücksenden, die sensiblen Daten sind dann aber immer noch drauf. Solltest Du diese vielleicht nur auf externem Medium speichern das im Bedarfsfall abziehen zu zu Hause lassen kannst? Bisschen Bedenken wegen der Zuverlässigkeit externer Medien habe ich ja, wenn Du aber regelmäßig Deine Daten sicherst sollte das kein Problem sein...
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Und ich war heute mit meinem Arbeitsnotebook (hp elitebook) auch bei unserem Help Desk. Plötzlich in der Frühe tot gewesen .... Akku ausgetauscht ... läuft wieder. Hatte auch gleiche Angst um meine lokal gespeicherten Daten (ist zumindest eine SSD im M.2-Format, also auslesbar).
 

bavariantommy

Universaldilletant
Zu früh gefreut. Akku war fast voll, Laptop bei eingestecktem Ladegerät zur Seite gestellt - ausgegangen, wie gestern und geht nicht mehr an
 
Zuletzt bearbeitet:

chaospir8

★★★★★-Oldie
Was ´der Kollege gemacht hat, um zu diagnostizieren, dass es bei mir am Akku lag:
Akku abklemmen, Netzteil ran und einschalten. Wenn's ohne Akku angeht und mit nicht, liegt's am Akku. Erklärung: Man spart sich in heutigen Notebooks die Logik zum Auslesen des Zustands des Akkus, auch die früher in Bios (oder pre-boot-Umgebungen der Hersteller) vorhandenen Infos zum Akku sind heutzutage kaum drin, weil der 08/15-User sie eh nicht genutzt hat (weil zu doof.... ;)).
 

bavariantommy

Universaldilletant
Leichter gesagt, als getan. Auch der Akku lässt sich nicht ohne weiteres entfernen. So ein hochintegriertes geraffel kommt mir nicht mehr ins Haus.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Nicht mal "abklemmen"? Also Gehäuse auf, Akku-Anschlusskabel rausziehen, Netzteilstecker rein und versuchen einzuschalten.
auch mein elitebook ist vollgepackt/hochintegriert, obiges Vorgehen war aber möglich und schnell gemacht (alles, inkl. Akkutausch, unter zehn Minuten).
 

Belzeboter

Zombie
14 Monate ist bei Acer doch schon ne ordentliche Leistung..... :(
Leider ist es nach wie vor so, daß es auf Akkus nur 6 Monate Garantie gibt.
Man sollte das bei der Anschaffung immer im Hinterkopf haben.
Etwas bessere - oft leider auch teurere - Notebooks haben langlebigere Akkus.
Also entweder auf Auswechselbarkeit achten oder basteln ;)
Da heute meist preiswerte 16850-Zellen benutzt werden, kann man die auch erneuern.
.... wer es kann und wer sich den Streß antun will.....
 

eumel_1

Der Reisende
Der Kardinalfehler ist: du hast ACER gekauft!
Sowas kommt mir nicht mehr unter.

Hattest du, als das Gerät neu ins Haus kam einmal den Akku komplett aufgeladen und danach komplett entladen?
Wäre hilfreich gewesen (und sollte man imho auch alle 12 - 24 Monate wiederholen), damit das (eigentlich auch bei ACER enthaltene sein sollende) Akku-Management weiß wann voll und wann leer ist. Diese Prozedur nennt sich Akku formatieren.
Wird der Akku nie formatiert, weiß das Management-Programm nicht, wie viel noch drin ist und es entstehen solche seltsamen Effekte.
Es gibt sogar spezielle Meßgeräte, damit lässt sich die Kapazität überprüfen, ob der Akku noch bringt, was der Händler verspricht, allerdings habe ich solch ein Meßgerät nur für Standardakkus, nicht sicher, ob es sowas auch für Laptopakkus gibt.

EDIT: typo
 
Zuletzt bearbeitet:

Rubb

Rover
Akku??

Wurde denn die Lithium-Batterie gecheckt?

.... mit dem Austausch einer defekten "CR2032" erhielt ich "spontan" ein neues Notebook :yo
 

dr_tommi

alter Oldie
Habt ihr alle keinen PC mehr? Was macht ihr jetzt mit dem Platz unter dem Schreibtisch? Zwei Papierkörbe?
Nicht wirklich. Auf dem Tisch stehen für privat ein Mini-PC Fujitsu Q920 und ein Laptop E756 sowie dienstlich ein Tablet HP Pro x2 612 G2.
Da ist unter dem Schreibtisch eine Menge Platz für Papierkorb, Schredder und Subwoofer.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Habt ihr alle keinen PC mehr? Was macht ihr jetzt mit dem Platz unter dem Schreibtisch? Zwei Papierkörbe?
Hier im Hause seit ca. zehn Jahren aber auch in allen von mir IT-seitig betreuten Haushalten (Famile, Freunde, ....) keine PCs mehr, nur Notebooks.
Nur ab und zu baue ich aus erhaltenem alten Hardware-Kram einen PC zusammen, den ich dann Bedürftigen schenke.
 

bavariantommy

Universaldilletant
Es scheint eine recht triviale Lösung für das Problem zu geben. Auf der Rückseite ist ein kleines Pinhole, mit der man den Akku zurücksetzen kann.
Hat geklappt - mal sehen, ob das von Dauer ist.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Du solltest dir auf jeden Falls gleich einen adäquaten Ersatz-Akku besorgen, den du im Notfall selbst einbauen kannst.

Bei ACER habe ich immer gemischte Gefühle - es gibt eben solche und solche Erfahrungen.
aber spätestens wenn ich lese: fest verlötete SSD, dann schrillen alle Alarmglocken. Sowas sollte man als IT-affiner User tunlichst meiden.
In dem Preissegment sollte eine NVMe eigentlich Standard sein und durch die M.2 Schnittstelle auch jederzeit austauschbar.
So wie ich gelesen habe, könnte dein Gerät sogar noch einen freien M.2 Platz für eine zusätzliche SSD haben ...

Meine Ausführungen helfen dir jetzt nicht unbedingt bei der Problemlösung - ich wollte sie für die Allgemeinheit trotzdem kundtun :p
 

eumel_1

Der Reisende
...
Hattest du, als das Gerät neu ins Haus kam einmal den Akku komplett aufgeladen und danach komplett entladen?
Wäre hilfreich gewesen (und sollte man imho auch alle 12 - 24 Monate wiederholen), damit das (eigentlich auch bei ACER enthaltene sein sollende) Akku-Management weiß wann voll und wann leer ist. Diese Prozedur nennt sich Akku formatieren.
Wird der Akku nie formatiert, weiß das Management-Programm nicht, wie viel noch drin ist und es entstehen solche seltsamen Effekte.
Es gibt sogar spezielle Meßgeräte, damit lässt sich die Kapazität überprüfen, ob der Akku noch bringt, was der Händler verspricht, allerdings habe ich solch ein Meßgerät nur für Standardakkus, nicht sicher, ob es sowas auch für Laptopakkus gibt.

EDIT: typo
Nun er läuft und die Batterieinfos sind zurückgesetzt.
Dann wird es Zeit, sich mal um den Akku zu kümmern!
Wie es geht wurde bereits angeführt.
 

bavariantommy

Universaldilletant
Auch der verlötete Speicher ist ein NVMe
Generell hast du aber recht. Geräte, bei denen man nicht mal mehr den Massenspeicher ausbauen kann, werde ich künftig meiden.
 

eumel_1

Der Reisende
Sensible Daten? Das Problem lässt sich durch Festplattenverschlüsselung vermeiden.
Manchmal habe ich das Gefühl ihr habt alles vergessen.
Ein Speichermedium mit Standardschnittstelle ohne Verschlüsselung ist noch schneller ausgelesen, als ein fest verlöteter Speicher, der nur durch das Betriebsystemkennwort geschützt ist.
 

bavariantommy

Universaldilletant
Sensible Daten? Das Problem lässt sich durch Festplattenverschlüsselung vermeiden.
Habe ich bisher nicht für nötig befunden, weil ich das Dingen in der Regel eh nur in den eigenen vier Wänden verwende.
An sowas, wie es jetzt passiert ist, habe ich nicht gedacht. Aber - guter Hinweis. Das mit der Verschlüsselung habe ich nachgeholt.
 
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