Software Frage Image-Software, was geht 2018?

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von HaenschenPiepmal, 18 April 2018.

  1. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Hallo liebe Experten,

    nachdem ich neulich beinahe mein gutes altes Win7-System abgeschossen habe bin ich auf der Suche nach einer Imagelösung, die was taugt und freue mich über praktische Erfahrungen.

    Aktuell tendiere ich zu Drive Snapshot, da ich die Featureritis von Acronis und Co. nicht mehr brauche.

    Bei Drive Snapshot gefällt mir allerdings weniger, dass es wohl keine Option gibt, einen Bootstick mit GUI zu erzeugen, Restore per Kommandozeile ist nicht so mein Ding. Andererseits soll das Restore ja auch per Windows-Installstick laufen...aber ein Bootstick, ev. mit primitivem Dateimanager drauf wäre schon nett.

    Eine weitere Anforderung wäre noch, dass ich das erzeugte Image bei Bedarf einfach mit Virtual Box booten kann.

    Also, kurz: welches ist die DAU-geprüfte Imaging-Lösung 2018?

    Grußies
    HP
  2. bullfrog

    bullfrog Aktives Mitglied

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    Macrium Reflect oder Veeam Agent.
    traxy sagt Danke.
  3. Bestatter

    Bestatter Schwarzfahrer

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    Ich setze seit ~15 Jahren privat und in der Firma ausschließlich Drive Snapshot in Windows-Umgebungen ein.
    In Kombination mit PsExec (sichern von Clients im Netz im laufenden Betrieb) und einem PE-Bootmedium hatte ich bislang nie Probleme beim Sichern oder Wiederherstellen.
    romeo und Sayata sagen Danke.
  4. Richard Wagner

    Richard Wagner Bekanntes Mitglied

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    Macrium Reflect ist erfahrungsgemäß seit langem sehr zuverlässig, worüber hier in der Community auch schon öfters geschrieben wurde. Veeam Agent kenne ich nicht. Die Homepage macht einen sehr guten Eindruck, und wenn
    @bullfrog es hier empfielt, ist es sicher auch gut. Macrium Reflect scheint mir in der Free-Version etwas mehr eingeschränkt zu sein als Veeam Agent. Du kannst damit keine inkrementellen Images machen, was mit Veeam Agent wohl geht, wie mir auf den ersten Blick scheint. Auch Drive Snapshot ist sehr zuverlässig! Das kann aber keine inkrementellen Images (auf der Homepage ist gut begründet, warum) und es gibt keine Freeversion.

    Solange Du nicht sicher weißt, daß ein Programm auf Deinem Computer funktioniert, empfehle grundsätzlich immer, zwei Programme parallel zu testen. Mach also zuerst mit beiden Programmen ein Image und erstelle Dir ein Rettungsmedium. Erst dann, wenn Du das erledigt hast, versuchst Du, Deine Images wiederherzustellen. Sollte das bei dem einen schief gehen, kannst Du Dich immer noch mit dem anderen Programm retten und weißt dann, worauf Du Dich für die Zukunft verlassen willst.
    romeo und Bestatter sagen Danke.
  5. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Danke erst mal für die Antworten.

    Aktuell tendiere ich auch eher zu Drive Snapshop. Allerdings weiß ich grad so aus dem Stand nicht was ein PE-Bootmedium ist bzw. wo ich das herbekomme ohne durch Ringe zu hüpfen.

    Kann man das Image was Drive Snapshot erstellt denn in Virtual Box booten? Das wäre mir längerfristig wichtig, wenn ich mal einen neuen Computer aufsetze. Bei einem proprietären Format sieht mir das nicht danach aus...

    Selbst testen möchte ich vorerst nicht, da das immer ewig dauert bis überhaupt ein Image erstellt ist, so lange kann ich meist aus Zeitgründen gar nicht daneben sitzen bleiben...und wenn man das nachts laufen lässt hat man 10 Minuten nachdem man zu Bett geht den ersten Dialog den man weggklicken muss...(ich habe da meine Erfahrungen...)

    Deshalb finde ich den Ansatz, das System quasi 'nebenher' zu sichern, ganz attraktiv (wenn es funktioniert wie beschrieben). Kann man das System denn auch in mehreren Sitzungen sichern? Oder muss das dann durchlaufen? Dann nutze ich lieber weiterhin meine Sync-Software. Siehe oben, nächtliche Fehlermeldungen...:(

    Eventuell reicht es ja, überhaupt ein Image zu haben, in dem man dann nach einzelnen Dateien browsen kann.

    Oder ich muss doch wieder zu Acronis greifen, so als 1-Click-DAU-Lösung mit bunter USB-Rettungsoberfläche....
  6. Ute2091

    Ute2091 Aktives Mitglied

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    schau mal:

    http://www.drivesnapshot.de/de/restwinsetup.htm
  7. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Gut, das hatte ich mir angeschaut.

    Unten steht dann:

    "zur Eingabeaufforderung, und weiter wie oben"

    Häh?

    Ich bin kein Laie, aber geht's noch komplizierter?

    Problem ist ja dass dann im Notfall ev. kein Internet verfügbar ist, woher soll ich dann wissen was ich in der Kommandozeile eingeben muss?

    Trotzdem werd ich das wohl mal testen.
  8. Bestatter

    Bestatter Schwarzfahrer

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    Die bebilderter Erklärung ist doch nur für Laien, die noch nie die Reparaturkonsole eines Installationsmediums gestartet haben.
    Aus der Startest Du dann snapshot64.exe.
    In meine Windows-Images habe ich diese Datei gleich mit eingefügt, so dass sie stets parat ist.
    Mehr brauchst Du nicht und schon gar kein Internet.

    Und zu Drive Snapshot + Virtuelle Maschine kannst Du hier mal lesen:
    http://www.drivesnapshot.de/de/virtual.htm
    Ich habe das allerdings noch nie genutzt und kann es darum nicht bewerten.
  9. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Jo hab ich auch schon gesehen, aber da geht es wohl darum, eine virtuelle Maschine zu restaurieren.

    Schade, wenn DriveSnapshot ein bootfähiges Image erstellen könne wäre das echt super.
  10. Jonny Worker

    Jonny Worker Bekanntes Mitglied

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    Könntest du das bitte mal kurz erklären?
    Hört sich sehr interessant an.
  11. EchtAtze

    EchtAtze Bekannter Mitglied

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    Bestatter sagt Danke.
  12. Jonny Worker

    Jonny Worker Bekanntes Mitglied

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    Prima, vielen Dank!
  13. overdrive

    overdrive Tüftler

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    Hi!
    Meine Methode:
    1.) verwendetes Programm: Macrium Reflect free
    2.) Meine funktionierende Systempartition clone ich auf eine kleine Festplatte.
    3.) Bei Systemcrash boote ich ganz einfach vom Clone - OHNE Umwege über ein Image oder sonstiges Helferlein.
    4.) Ggf. kann ebenso mit Macrium Reflect den Clon wieder zurückspielen. Das Alles dauert jeweils grad gut 30 Minuten.
    Anmerkung 1:
    Bei beidseitiger Verwendung einer SSD dauerts nur die Hälfte der Zeit.
    Anmerkung 2:
    Meine Daten - Mail und Browsereinstellungen und sonstige Daten - habe ich auf D: umgeleitet, sodass ich immer (auch wenn ich von einem Clon starte) aktuell bin.
    Tschüss
    overdrive
  14. Kipish

    Kipish Bekanntes Mitglied

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    Wie kann man ein Driveimage Image zurückspielen nach einem Crash oder Plattenwechsel? DVD Medium hat man ja nicht, braucht man dann so eine WinPE CD bzw. Stick, wo bekommt man da was fertiges her?
  15. overdrive

    overdrive Tüftler

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    Erste Antwort: SUCHFUNKTION BENUTZEN !!!!!!
    Zweite Antwort: Dennoch Suchergebnisse:
    Hiren-Boot-CD: https://www.heise.de/download/product/hirens-bootcd-86184
    Hiren-Boot from USB: https://www.hiren.info/pages/bootcd-on-usb-disk
    Dritte Antwort: Lies meinen Beitrag weiter oben (ich weiß, hintennach ist man immer gescheiter...).
    und Viertens: Meiner Ansicht nach ist ein Sicherungs-IMAGE immer Schei... , weil für dessen Rückspielung ein funktionierendes System vorhanden sein muß, was ja bei einem Crash oder Plattenwechsel nicht gegeben ist.
    Tschüss
    overdrive
  16. Rubb

    Rubb Rover

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    Betrifft Deine Frage ein bestimmtes Programm?

    Mit "Macrium Reflect Free" läßt sich sogar eine (incl. Treibern für den eigenen Rechner :yo ), Boot CD mit den Files von MS erzeugen, die dann zur Wiederherstellung zu verwenden ist :yo .... leider die Info nur in English ...aaaber mit Bildern ...

    https://knowledgebase.macrium.com/display/KNOW7/Creating rescue media
  17. adhome

    adhome Bekanntes Mitglied

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    Also ich bin auch bei Veeam und glücklich.
    Erzeugt dir auch ein Bootstick fürs booten und zurückspielen.
    Wichtig finde ich, dass man ein Image für den Totalausfall hat, aber auch einzelnen Dateien auswählen kann die man zurückspielen will, falls mal jemand was löscht oder so.
    Auch bei mir nötig: Er nimmt es nicht so übel wenn ich jede Woche ein anderes Backupziel ihm gebe für Offline Backup rotation.
    Auch das löschen der alten Backups funktionierte besser als bei Acronis.
    Auch positiv ist, dass fürs speichern auf Netzwerk kein Laufwerk eingebunden werden muss (mann kann Logindaten eingeben). Es bringt noch ein kleinen weiteren Schutzschicht gegen Verschlüsselungstrojaner

    Laut C't Test gabs noch erschreckend viele Programme die nicht richtig zurückspielen konnten. Das muss man also auch mal testen.
    (Henne ei Problem lässt grüßen. Selbst mit zwei Backupprogrammen muss man hier vertrauen dass eines funktioniert)
    Zuletzt bearbeitet: 20 April 2018
  18. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Klingt auch interessant. Gibts da denn aktuelle 'Testversionen'? :icon_mrgreen:
  19. adhome

    adhome Bekanntes Mitglied

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    Ist kostenlos.
  20. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Von welcher kostenlosen Veeam-Version redet ihr? Veeam Agent for Windows kann in der kostenlosen Version keine inkrementellen Backups. Also gerade die interessante "Synthetik-Full"-Methode fehlt leider.
  21. Sayata

    Sayata Bekanntes Mitglied

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    Da es noch nicht erwähnt wurde, ebenfalls aber hervorragend arbeitet, möchte ich noch die Software von Paragon vorschlagen.
  22. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Paragon hab ich aktuell auch auf meinem System.

    Ich habe damit aber schlechte Erfahrungen: Nach einem Backup der SSD (zwei Partitionen) war nach Abschluss des Vorgangs eine der beiden Partitionen (die zweite) verschwunden. Nach dem Backup wohlgemerkt, also ohne dass ich irgendwas überhaupt zurückgespielt hätte. Hab das dann irgendwie wieder hinfrickeln können, aber seitdem bin ich mit Vollbackups vorsichtig.
    Sayata sagt Danke.
  23. adhome

    adhome Bekanntes Mitglied

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    Veeam Endpoint Backup
    Für mich sieht dies Inkrementell aus:
    upload_2018-4-21_20-19-17.png
  24. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Veeam Endpoint Backup gibt es aber nicht mehr. Das Ding nennt sich jetzt Veeam Agent
    for Microsoft Windows, und da gibt es keine inkrementellen Backups (mehr).
    Ich habe es selber nicht ausprobiert, sondern hab die Info vom Vergleich der Editionen:
    https://www.veeam.com/de/veeam_agent_windows_2_1_editions_comparison_ds.pdf
  25. traxy

    traxy Aktives Mitglied

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    Ich kannte Veeam Agent bisher noch nicht (vielen Dank für den Tipp) und hab deshalb interessehalber mal die neuste Version ausprobiert und ich kann bestätigen, dass auch in der Free-Version inkrementelle Backups erstellt werden.

    Die "Synthetic full"-Methode der Kauf-Versionen soll nur verhindern, dass die regelmäßigen Vollbackups, die als Basis für die inkrementellen dienen, erneut komplett von der Quelle kopiert werden müssen. Stattdessen baut sich Veeam die Vollbackups aus den schon vorhandenen Backup-Daten selbst zusammen. Am Ende soll das wohl in erster Linie Traffic vermeiden.
    (s. https://helpcenter.veeam.com/docs/agentforwindows/userguide/synthetic_full_backup.html?ver=21)
  26. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    @traxy
    Naja, es spart vor allem Speicherplatz. Ich kenne zwar Veeam nicht, aber bei Macrium Reflect funktioniert diese Methode so, dass sich - wie Du schon sagtest - das Programm aus den incrementellen Backups ein Full-Backup selbst zusammen stellt, und dadurch nicht jedesmal ein neues Full-Backup erstellt werden muss. Die alten inkrementellen Updates können somit gelöscht werden (inkremental Backups forever). Somit kann man eine festgelegte Anzahl von Backups bzw. Speicherplatz bestimmen.

    PS: Aber trotzdem gut zu wissen, dass inkrementelle Updates mit der Free-Version möglich sind. Das geht aus dem Editions-Vergleich nämlich nicht hervor.
    Da ich diese "Incremental Backups Forever"- Methode am besten finde, bleibe ich bei Macrium. Das Abo-Modell von Veeam empfinde ich als zu teuer und Macrium hat sich außerdem bewährt.
    Zuletzt bearbeitet: 22 April 2018
  27. cyber_cube

    cyber_cube Aktives Mitglied

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    Noch mal zum Thema, drivesnapshot und Bootmedium. Es genügt, wenn man die snapshot.exe (32, oder 64 Bit Version) mit auf das Bootmedium packt (USB-Stick, DVD). Das Geniale an dem Tool ist, das es von allein lauffähig ist. Allerdings ist nach Ablauf der Testzeit kein Backup mehr möglich, aber Restore und die anderen Funktionen sind noch möglich.
  28. spider-man

    spider-man سمَـَّوُوُحخ ̷̴̐خ ̷̴̐خ ̷̴̐خ امارتيخ ̷̴̐خ

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    das geile an snapshot ist, das es batchfähig ist.
    nutze ich seit über zehn jahren mit allergösster zufriedenheit.
    und der support ist einer der besten die ich kenne.
    romeo und deathrow sagen Danke.
  29. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Also bei der Software bzw. der Webseite weiß ich irgendwie nicht wo hinten und vorne ist. :icon_lol:

    Mir viel zu komplizert, da Backup/Restore auch nicht so mein täglich Brot ist. Muss schon bei den Programmen die ich so installiert habe nach ein zwei Jahren überlegen wie was geht - mein System läuft inzwischen seit knapp 8 Jahren...:icon_mrgreen:

    Werde mal den Paragon Festplattenmanger Version 15 testen, sieht ganz Halb-DAU-freundlich aus.
  30. rick_s

    rick_s Bekanntes Mitglied

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    Und hier auch nochmal ein +1 für Drive Snapshot. Auch ich habe es schon lange (ich glaube seit 2004 oder 2005) im Einsatz ohne Probleme. War eine der ersten Softs, die ich gern bezahlt habe. Und der Tom Ehlert macht ja erstaunlicher Weise kaum Werbung für sich und Drive Snapshot und ist seit jeher nur ein Insider-Tip.
  31. deathrow

    deathrow Bekanntes Mitglied

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    Wenn du so etwas suchst und dich das empfehlenwerte Snapshot oder MacriumReflect
    überfordern, dann bleibt eigentlich nur der AOMEI Backupper.
  32. HaenschenPiepmal

    HaenschenPiepmal Bekanntes Mitglied

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    Snapshot bietet wie ich das sehe keine Möglichkeit ein virtuelles System für VMware/VirtualBox o.Ä. zu erstellen. Macrium ebensowenig. Das hätt ich längerfristig schon ganz gerne wenn dann mal ein Systemupgrade ansteht. Ein Boostick mit WinPE ist auch ganz nett, Paragon bietet da ja auch Tools um den MBR etc. zu fixen, kann man immer brauchen. Und auch das Restore des Systems auf neuer Hardware find ich sehr interessant.
  33. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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    Ich hatte auch einst nach einer guten Backuplösung gesucht und war - wie Du - auch in keiner Weise ein Profi in dem Bereich. Wenn man aber eine zuverlässige und flexible Lösung haben möchte, kommt man letztendlich nicht darum herum, sich etwas in die Materie einzuarbeiten. Und auch mal testen, ob das denn alles so funktioniert, wie man es haben will. Klar erfordert das ein bisschen Zeit und Arbeit - lohnt sich aber.
    Eine Dau-freundliche und zuverlässige Lösung gibt es IMHO nicht. Gerade die Backupstrategie ist doch relativ wichtig.

    Zu Drive Snapshot: Das Programm fand ich wegen dessen Minimalismus sehr interessant. Leider hat es mich aber während meiner Tests damals enttäuscht. Testweise erstellte Images konnten nicht zurückgespielt werden. Keine Ahnung warum. Mit Reflect hat es funktioniert. Es nützt nichts, wenn ein Programm attraktiv auf den persönlichen Geschmack wirkt oder einfach zu bedienen ist, wenn es nicht funktioniert. ^^

    PS: Macrium Reflect arbeitet sehr zuverlässig und schnell. Wenn man die 60€ berappen kann, würde ich darum zu dieser Software raten. Klar, es gibt auch Testzeitraumverlängerungen. Die sind dann aber wieder mit einigen Komplikationen und Einschränkungen verbunden. Für einige Dinge im Leben sollte man auch mal ein paar Taler in die Hand nehmen...
  34. Jens

    Jens ¯¯¯¯¯

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  35. speck76

    speck76 Bekanntes Mitglied

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    Muss jeder selbst herausfinden, welche Backup-Software am besten passt. Ich bin nach vielen Irrwegen (Norton Ghost, Paragon, Acronis TI, Aomei Backupper, ShadowProtect Desktop) bei Macrium Reflect gelandet. Wenn ich virtuelle Machines benutzte (was ich nicht tue, ich hab mein System [Produktiv | Test] 2x auf SSDs per HDD Power Switch getrennt), würde ich vielleicht noch Veritas Backup Exec in Betracht ziehen. Ansonsten ist für mich die Suche nach der geeignetsten Software beendet.
    Zuletzt bearbeitet: 25 April 2018
  36. renaldo

    renaldo Bekanntes Mitglied

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    Mich verwirrt True Image inzwischen zunehmend (die vielen für mich unötigen Funktionen) und ich freunde mich gerade mit AOMEI an (brauche nur gelegentliche "Partition C Images" )

    Danke für diesen Tip :yo

    mfg renaldo
    romeo sagt Danke.
  37. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Da es die Äggsbärden wohl alle vergessen haben, selbst Windows stellt mit Boardmitteln bereits eine Backuplösung bereit, einfach nach "Sicherung" suchen.

    Sofern man sich das zugehörige Bootmedium auch erstellt, funktioniert das sogar!
    DAU-sicher!
    Zuletzt bearbeitet: 18 Mai 2018
    romeo sagt Danke.
  38. the gun

    the gun Der Mensch soll lernen, die Ochsen büffeln.

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    Das funktioniert in der Tat sehr gut. Sofern man eine Windows CD/DVD zur Verfügung hat, muss man noch nicht einmal ein Bootmedium erstellen, denn das hat man ja schon. Eine getestete Lösung.
  39. cyber_cube

    cyber_cube Aktives Mitglied

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    @ #38
    Die windowseigenge Datensicherung nutze ich auch für einige PCs. Leider kann man damit nur Partitionen/Volumes sichern, welche die Datenträgerverwaltung kennt. Mir ist es schon oft passiert, das FertigPCs und Notebooks, ein herstellereigens Recovery-System mit auf der Festplatte haben. Diese Recovery Partitionen werden zwar in der Datenträgerverwaltung/Diskpart aufgelistet, aber Windows kann damit nichts anfangen unbekannter Volumentyp usw.
    Damit fällt dann die bordeingene Sicherung aus. Aus diesem Grund nehme ich drivesnapshot.
  40. speck76

    speck76 Bekanntes Mitglied

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    Drive Snapshot kann kein Rapid Delta Restore - ist ansonsten aber auch gut.
  41. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Was nützt mir eine Hersteller Recovery Partition, die sich auf derselben physikalischen Platte befindet, im Falle eines Plattenausfalls? Eben, Nichts!
    Warum sollte ich also solch eine Partition extern sichern wollen? Um den Zustand von vor 5 Jahren beim Kauf des PC wiederherstellen zu wollen? Warum?
    Diese Partition wird gelöscht, der Speicherplatz freigegeben und der Arbeitspartition hinzugefügt, das ist IMHO das einzig vernünftige, was man mit solcher Partition machen sollte.
    Zuletzt bearbeitet: 20 Mai 2018
    Belvedere Jehosaphat und Grainger sagen Danke.
  42. cyber_cube

    cyber_cube Aktives Mitglied

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    @eumel_1
    Klar, das sowas Murks ist. Das war aber bei einem Großteil der Notebooks bis Win10 normal. Ich hatte das nur als Beispiel beschrieben. Ein anderer Punkt, welcher für drivesnapshot spricht, wenn ein Dualboot mit einer Linux-Distro System zu sichern ist. Drivesnapshot kann nativ mit EXT2/3/4/Reiser und XFS umgehen.
    romeo sagt Danke.
  43. eumel_1

    eumel_1 Der Reisende

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    Der OP sprach von Win7, ich hatte nun nicht im Hinterkopf, dass er auf Linux umsteigen will, aber wenn, wozu ein Linux Backup? Den home Ordner gesichert und Ruhe ist?
    Danke für den Hinweis, aber ich denke mal dass 99% der Leser hier kein Dualbootsystem benutzen (obwohl ich das sogar auf 2 Laptops drauf habe, einmal Win7-Kali (mein kleiner Hackerlappi, bekommt kein Backup weil da keine Sachen gespeichert werden) und einmal WinX-Ubuntu (mein großer Hauptlappi, da wird auch nur Windows gesichert, weil die wichtigen Daten auf der Windows D:\ NTFS Partition liegen).
    Zuletzt bearbeitet: 22 Mai 2018
  44. deathrow

    deathrow Bekanntes Mitglied

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    Und man erhält ganz nebenbei quasi ein "ToGo" seiner aktuellen Arbeitsumgebung,
    da eine vh(x)d erstellt wird.
    Zuletzt bearbeitet: 27 Mai 2018
    eumel_1 sagt Danke.
  45. taurec

    taurec Bekanntes Mitglied

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    Ich pack mal meine Frage hier rein:

    Wenn ich ein vorhandenes Windows 10 von einem Thinkpad Laptop umziehe (das mal kostenlos von 7 auf 10 gezogen wurde).

    Also auf einen ganz neuen Laptop. Mit Macrium müsste das doch klappen?
    Weil alles neu installieren würde mich wieder mal viel Zeit kosten.
    Was meint ihr, klappt das inzwischen? Wie sieht es da mit der Lizenz aus? Auch der neue Laptop hat eine Win 10 Pro Lizenz (im BIOS).

    Paar Treiber updaten und die Sache läuft?
  46. the gun

    the gun Der Mensch soll lernen, die Ochsen büffeln.

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  47. speck76

    speck76 Bekanntes Mitglied

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    Ein Zurückspielen eines Image auf abweichende Hardware (z. B. neuer Laptop), ist eine einzigartige Stärke von Macrium Reflect. Du solltest aber vorher die Macrium Lizenz auf dem alten Rechner unbedingt deaktivieren!!! Die Windows Aktivierung bleibt erhalten, wenn sauber erstanden. Außerdem solltest du ein Macrium Rescue Medium besitzen, wenn es zu Bootproblemen kommen sollte. Dann hilft dort die Funktionalität "Fix Boot".
  48. cyber_cube

    cyber_cube Aktives Mitglied

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    @taurec
    Funktioniert im Großen und Ganzen schmerzfrei, hatte ich schon mehrere Male gemacht. Erst vor einiger Zeit hatte ich ein System umgestellt. Es war ein AMD AM2 PC, darauf war ein Win7 64Bit Pro, damals auf Win10 64 Bit Pro umgestellt. Das MB hatte einen Treffer (Spannungswandler). Von der Festplatte ein Image gemacht, dann das Image auf einem aufbereiteten Fujitsu FSC E900 (i5-2400 (4x3,1) / 4GB DDR3 / HDD 2TB) ausgerollt. Danach die notwendigen Treiber drauf und die Kiste ist wieder gelaufen.
    Aber, es war ein neuer Windows Key fällig.
    Windows 10 ist da bei einem Hardwarewechsel pflegeleicht, zumindest habe ich die Erfahrung gemacht.
  49. taurec

    taurec Bekanntes Mitglied

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    Das ist ja meine Befürchtung. Weil die Lizenz ja im Mainboard steckt. Und wenn ich den alten Laptop verkaufe... oh je. Vermutlich bleibt doch nur die Software neu zu installieren, wie immer :(