Software Frage Homeoffice via VPN?

Simukan

Bekanntes Mitglied
Eine Freundin von mir nutzt die Bürosoftware "Lexware financial office pro" als Mehrplatzlösung.
(3 Personen Familienunternehmen)


Zwei davon sitzen im Büro und greifen auf die o.g. Software zu. Die Datenbank liegt auf einem Rechner und der andere Rechner greift darauf zu.
Jetzt ist die eine Person schwanger und will von zuhause auf den "Server" zugreifen.
Im Büro - und zuhause - kommt das Internet über eine Fritzbox 7490.

Wie regelt man in dieser Situation am besten eine VPN-Verbindung von dem Zuhause-Rechner ins Büro auf den Server?
Geld für einen vernünftigen IT-Dienstleister ist nach einem Jahr Corona keins mehr da. Die pfeifen auf dem letzten Loch. :(
Ich würde ihnen gerne helfen, weiss aber nicht so richtig wie ich da vorgehen muss.
Wie kann man das möglichst günstig realisieren?

Kann mir da jemand weiterhelfen?
 

Bestatter

Schwarzfahrer
Ich lasse seit der ersten Welle meine Kollegen per AnyDesk auf den Firmen-PCs arbeiten.
Wegen diverser Datenbanken und Lizenzserver ist das für uns die beste Lösung.
AnyDesk läuft als reine Fernsteuer-Software, den Datenaustausch in beiden Richtungen habe ich deaktiviert.
Bis auf kleinere Probleme wegen zu langsamer Internetanschlüsse (Kabel) oder zu schwachem WLAN (LAN scheint uncool zu sein) läuft das seit langem sehr gut!
 

Simukan

Bekanntes Mitglied
Danke für den Tipp!

Das wäre natürlich eine einfache Sache, soweit hatte ich gar nicht gedacht.
Braucht man noch ein VPN oder ist die Verbindung verschlüsselt?
Gibt es bei Anydesk auch so eine versteckte "Ich-erkenne-das-Du-Business-bist" Funktion, wie bei TeamViewer?
Oder kann man mit der Free-Version dauerhaft arbeiten, ohne das Anydesk anfängt zu zicken?
Wie gesagt, denen steht das Wasser bis zum Hals und da ist jeder Euro der gespart werden kann dreimal so viel wert.
100 EUR im Jahr für die LITE-Version würden momentan schmerzen.
Geht drucken und Dateimanagement (Windows 10) zwischen den Rechnern mit der Free-Variante?
Gibt es Einschränkungen in der Free-Version, die man aber unbedingt benötigt?
 
Zuletzt bearbeitet:

Bestatter

Schwarzfahrer
TLS-1.2 ist nach heutigem Stand der Technik sicher, ein extra VPN brauchst Du nicht.

AnyDesk ist wohl (wir zahlen natürlich) nicht so auf der Pirsch nach nur bedingt privaten Nutzern wie die Heuschrecken hinter dem Teamviewer.
Die 8,49€ netto im Monat für eine Verbindung retten aber auch niemanden vor der Insolvenz.
Ich würde bei kommerzieller Nutzung definitiv zahlen, denn wenn Du sie dich kappen ist es nach Murphy im unpassendsten Moment!

Testen kannst Du auf alle Fälle erst mal kostenlos.
Ich bin nach knapp einem Jahr sehr glücklich auf AnyDesk gesetzt zu haben!
 

tomcattom

Banned
@Simukan

Bestatter hat ja schon was genannt was du umsetzen könntest.
Ich habe das folgendermaßen gemacht:
  • VPN auf der Firmenbox
  • ShrewVPN auf dem Client zu Hause.
  • Remotedesktopverbindung automatisch von Win 10 auf dem Firmen-PC
  • Kostenlos!!!
Fertig!:)
 

DrSnuggles

Bekanntes Mitglied
VPN sollte nur genutzt werden wenn auch ein Firmenlaptop zur Verfügung steht. Sonst sind Firmendaten auf dem Rechner.
Anydesk wäre sonst sinnvoller. 2FA aktivieren nicht vergessen.

Weiteres Problem an der Fritz Box. Sie hat keine anständige Firewall.
Site to Site vpn kommt nicht in Frage
 

EchtAtze

Bekannter Mitglied
Weiteres Problem an der Fritz Box. Sie hat keine anständige Firewall.
Welche Nachteile/Schwachpunkte der Fritzbox-Firewall lassen dich diese Aussage treffen?
Erachtest du sie als unsicher? Dann würden mich Verweise im Web, die das Belegen sehr intertessieren.
Oder mangelt es dir an Konfigurationsmöglichkeiten?
Oder woran mangelt es einer FritzBox in Bezug auf eine Firewall-Rolle sonst?
 

DrSnuggles

Bekanntes Mitglied
@EchtAtze:

Bei einem Fritzbox Site2Site VPN ist alles freigegeben.
Jeglicher Verkehr von A nach B und von B nach A.
D.h. der Arbeitgeber kann auf privates Zugreifen und du von zuhause könntest (mal abgesehen von Passwörtern) z.B. auch den Buchhaltungs-Rechner erreichen
 
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