Fragen zu DynDNS über IPv6 - Leistungseinbußen, Funktion, etc.

Mr. Big

old geezer
Hallo,
da bei mir im Frühjahr ein Wechsel meines DSL Anschlussanbieters geplant ist und ich DynDNS für diverse Anwendungen nutze würde mich Folgendes brennend interessieren:
>>>> Hardware: Fritz!Box 7590 (aktuelle Firmware) <<<<

1. Wie funktioniert das genau damit man DynDNS weiterhin bei einer DS-Lite Verbindung nutzen kann?
2. Gibt es bei einem DSL-Anschluss über DS-Lite merkliche Qualitäts- bzw. Geschwindigkeitseinbußen?
3. Gibt es die Möglichkeit eventuelle Qualitäts- bzw. Geschwindigkeitseinbußen bei einer solchen Anschlusskonstellation zu vermeiden?

Meine Fragen sind dadurch entstanden dass eventuell ein 250 MBit/s 1&1 DSL Anschluss in Frage käme da dieser über CB relativ preiswert wäre und anscheinend 1&1 DS-Lite nutzt weil sie nicht genügend echte IPv4 Adressen zur Verfügung haben.

Vielen Dank für alle hilfreichen Antworten1
 

Mr. Big

old geezer
Naja, mir geht es hauptsächlich darum ob bei einem DS-Lite Anschluss DynDNS problemlos und ohne Einbußen möglich ist.
Wenn es dabei irgendwelche nur schwer zu überwindende Haken gibt kann ich solch einen Zugang nicht gebrauchen.
 

DrSnuggles

Bekanntes Mitglied
Ich würde dringend einen bogen um DS-Lite machen.
Wenn du Dyndns nutzt nehme an du nutzt in der Fritte Portforwarding, das geht dann nicht mehr für IPv4.
Du bist dann nurnoch per IPv6 erreichbar von außen.
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
Naja, im Prinzip ist IPV6 ja genial, und das seit über 20 Jahren. Meine Synology über die FB freigegeben schaut dann so aus: https://ds213.dkjlalkajkldsjaae.myfritz.net:5001/

Funktioniert einwandfrei, wenn ja wenn dein Endgerät auch IPV6 kann. Mein Arbeitgeber aus der IT Branche macht das z.B. nicht.

In meiner Hilflosigkeit hatte ich einen Virtuellen Server mit nginx als Reverse Proxy konfiguriert, bevor ich den Aufpreis für V4 dann doch bezahlt habe.

Gruß
Mikado
 

Mr. Big

old geezer
Naja, im Prinzip ist IPV6 ja genial, und das seit über 20 Jahren. Meine Synology über die FB freigegeben schaut dann so aus: https://ds213.dkjlalkajkldsjaae.myfritz.net:5001/
Ääääh?

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dr_tommi

alter Oldie
Naja, im Prinzip ist IPV6 ja genial, und das seit über 20 Jahren. Meine Synology über die FB freigegeben schaut dann so aus: https://ds213.dkjlalkajkldsjaae.myfritz.net:5001/
Ääääh?

Anhang anzeigen 20223
Ich war so frei den identifizierenden Teil zu modifizieren 😁
Damit ist der Link völlig sinnfrei.
Warum hast du ihn denn dann überhaupt gepostet?
 

lessie

Bekanntes Mitglied
Das Problem habe ich ja auch, dass ich nur über IPV 6 mobilmäßig vefüge. Und VPN mit IPV6 geht ja bei Fritz Box nicht. Ich möchte aber mein NAS mal irgendwann erreichen können. Will das auch für die MItglieder der Familie, die ein Appel haben. Soll so einfach sein wie Cloud von Apple.
Was braucht man notfalls statt der Fritzbox, was IPV6 kann?
Will einfach eben von außen auf mein QNAP zugreifen. Aber ich habe das Gefühl nen halbes IT Studium ist fällig.

Scheint das was zu sein?

IPv6: Freigaben mit Namensdienst auf Fritzboxen nutzen https://www.heise.de/ratgeber/IPv6-Freigaben-mit-Namensdienst-auf-Fritzboxen-nutzen-6234026.html ? Ist leider paywall. Hat das einer?​


Danke
 

mikado

ɯ ᴉ ʞ ɐ p o
Naja, im Prinzip ist IPV6 ja genial, und das seit über 20 Jahren. Meine Synology über die FB freigegeben schaut dann so aus: https://ds213.dkjlalkajkldsjaae.myfritz.net:5001/
Ääääh?

Anhang anzeigen 20223
Ich war so frei den identifizierenden Teil zu modifizieren 😁
Damit ist der Link völlig sinnfrei.
Warum hast du ihn denn dann überhaupt gepostet?
Sry, den hatte ich überlesen:

Um zu zeigen, wie die Links vom AVM eigenen DynDns aussehen.

Sind ja z.B. nicht Problemlos zu merken, im gegensatz zu normalen "abc.dyndns.org" URLS
 

Mr. Big

old geezer
1&1 hat sich erledigt da sie mir einen reinen IPv4 Anschluss nicht zusichern können bzw. wollen.
Habe jetzt einen DSL Anschluswechsel zur Telekom beantragt.
 

schwaller

Bekanntes Mitglied
ich kenne keinen Provider der keinen übergang in das ip v4 netz bereitstellt. sprich nat64 macht imho jeder provider.

das bedeutet, eine verbindung vom ipv6 zum ipv4 ist kein problem.

dein problem ist, das du als dienste-bereitsteller nur ipv6 nutzen kannst, da du das nating des providers nicht beeinflussen kannst (sprich du kannst kein portforwarding (portweiterleitung) bei deinem provider einrichten)

was bedeutet das nun konkret:
wenn alle beteiligten anschlüsse vollwertiges ipv6 nutzen, kannst du z.b. wireguard oder openvpn nutzen. erstgenanntes ist bei avm gerade wohl in der entwicklung und soll einzug in die firmware halten. (von sehr vielen sehnlichst erwartet!)
wer flexibler und tiefer in die technik einsteigen möchte, kann sich am besten mal die opnsense firewall angucken. (diese kann jedoch die z.b. fritz.box des anbieters nicht immer ersetzen, da es einige anbieter gibt, die die fritz.box als übergabegerät deklarieren) [keine diskussionen ob erlaubt oder nicht, das fürt zu nichst ausser probleme wenn es törungen gibt. eine vorgeschaltete fritzbox macht indes jedoch auch wenig "kaput" und hat bei ipv6 keine allzugrosse nachteile]

wenn der dienste-anbieter öffentliches ipv4 nutzt (sprich du zuhause) gibt es auch keine probleme.

wenn du z.b. ein synology NAS nutzt, dann empfehle ich einmal einen blick auf tailscale.com zu werfen. für die verschlüsselung wird dort wireguard verwendet. der ganze rest wie authentifizierung, trafficrouting, ... haben die kräftig drumherum gebaut. der client ist open source. wenn man mehr machen möchte oder die jungs ein wenig unterstützen möchte, dann wählt man eine der bezahloptionen.
das alles ist imho sehr einfach einzurichten, flexibel und gut.
btw. clients gibt es für alle gängige systeme wie z.b. linux, windows, android,mac,ios

wer nur von einem reinen ipv4 anschluss ipv6 erreichen will kann z.b. so etwas wie tunnelbroker.net nutzen. auch hier ist die einrichtung auf einer fritzbox/opnsense recht einfach möglich.

dyndns-dienste für ipv6 gibt es mehrere, mein favourit: https://desec.io
 
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