Frage zu HD clonen mit Macrium

ultimate

Alle wollen alt werden. Keiner will alt sein.
Hallo zusammen,

mal eine Frage aus der Rubrik: "Sollte eigentlich klappen"

Ich versuche jemanden aus der Ferne bei einem HD Tausch (Acer Laptop) zu helfen.

Ein Backup mit Macrium Reflect wurde mit dem Hinweis auf kaputte Sektoren abgebrochen.
Ich hab das mit der Option "defekte Sektoren ignorieren" wiederholen können.

Nun möchten wir die HD tauschen. Es wird eine Crucial MX500 SSD und ein einfaches
externes Gehäuse mit USB Anschluss gekauft.

Nun die eigentliche Frage, da ich es noch nicht gemacht habe:
Wenn ich nun die SSD in dem externen Gehäuse anschließe, kann ich über Macrium
einfach den "Clone"-Task durchführen lassen und im Anschluss die Platten
tauschen, booten und alles ist im Lot?

Oder habe ich noch etwas zu beachten, weil die neue eine SSD ist?
Da es auf der anderen Seite der Fernwartung ein Senior sitzt, wäre es gut alle
"Eventualitäten" vorher zu kennen.

Eigentlich eine "just do it" Aufgabe, aber fragen schadet ja nicht.

Danke vorab!
 

ultimate

Alle wollen alt werden. Keiner will alt sein.
@chaospir8
Danke!
Dann werde ich auch den Weg gehen!


ps:
Bin nur neugierig: Warum ist der Weg angebracht?
(Im Gegensatz zu leerer SSD an HD und dann Tausch)
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Es steht in dem verlinkten Thread. Zusätzlich kann sein, dass so das System schon "richtig" eingestellt wird durch Macriun. ... ach keine Ahnung, ist schon wieder ein paar Monate her
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Das hat was mit dem Bootsector und den Laufwerksbuchstaben zu tun.
Da schreibt Macrium was im System.
Macht man es andersrum kann es sein, dass das Zielmedium nach dem Einbau trotzdem nicht bootfähig ist.
 

overdrive

Tüftler
Ich nehme zwar nicht Macrium, sondern den Aomei Backupper, aber ich clone IMMER von der noch eingebauten Quellplatte auf die extern angesteckte Zielplatte.
Es käme mir nicht in den Sinn, es umgekehrt zu machen ... (Den verlinkten Thread habe ich gelesen - bleibe aber trotzdem bei meiner Methode).
Und gleich danach starte ich den Rechner neu und wähle als Bootdrive den eben erstellten, noch angesteckten Clone-Datenträger (als Test, dass der Clonevorgang erfolgreich war).
Müßig zu erwähnen, dass der Rechner das Booten von USB unterstützen muss ...
Bootet der Rechner ordnungsgemäß, kannst du den Umbau vornehmen.
So habe ich das schon viele Male gemacht.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Ich will nicht bestreiten, daß Du mit Deiner Methode bisher Erfolg hattest. Wenn Du es so schreibst, wird es so sein. Dennoch liegt dort eine Falle verborgen:

Du schreibst, daß Du zum Test nur das Bootlauferk im BIOS änderst. Du erwähnst nicht, daß Du den Originaldatenträger abklemmst. Dabei besteht die Möglichkeit, daß Windows die Daten trotzdem von der alten Festplatte lädt, wegen der Einträge in den Startdateien eben. Wenn Du nicht in diese Falle gerätst, hat AOMEI vermutlich gute Arbeit gemacht und die Startdateien entsprechend angepaßt.

Die Reihenfolge ist vielleicht auch weniger wichtig als die technischen Hintergründe im Hinterkopf zu haben. Wenn es klappt (auch noch, nachdem das Original physisch getrennt wurde), ist es gut. Wenn es nicht klappt, hat man eine Idee, wie man es beheben kann. Und im Zweifelsfalle macht man den Klon noch einmal, nachdem man die Laufwerksanschlüsse vertauscht hat...
 

overdrive

Tüftler
@Richard Wagner :
Ja, du vermutest richtig: ich klemme den Originaldatenträger NICHT ab. Es klappt halt einfach so.
Ich clone mindestens 1x monatlich meine Systemplatte und teste nach dem clonen so, wie ich es beschrieben habe.
Allerdings hebe ich den Clone nur als 'bootfähige Systemsicherung' auf. Für meinen Hauptrechner habe ich dafür 2 wechselweise verwendbare SSD's (bei den heutigen Preisen kein Luxus, außerdem tuts für das System allein locker eine 120 GB SSD). Ich bin so immer auf der sicheren Seite, denn bei einem Systemcrash kann ich innerhalb kurzer Zeit wieder meinen Rechner verwenden - in dem Fall muss ich natürlich tauschen oder vom Clone wieder auf die eingebaute Festplatte zurückclonen. ... Aber jetzt hör ich auf, sonst wirds kompliziert ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
in dem Fall muss ich natürlich tauschen oder vom Clone wieder auf die eingebaute Festplatte zurückclonen
Und hast Du das testweise denn auch schon einmal gemacht? Vor allem der Tausch wäre interessant! Bootet wirklkich alles wie es soll, wenn Du den Clon intern anschließt und die Original-SSD abklemmst? Wenn Ja, ist es gut, und auch wir haben alle dazugelernt.

Da sich hier zwei Szenarien vermischen, möchte ich ein paar Gedanken anfügen. Es ist ein Unterschied, ob man einmalig die Festplatte/SSD klonen will, z.B. wegen Hardwaretausch, oder ob man regelmäßig eine Datensicherung macht. Für einen einmaligen Hardwaretausch kann ein Klonprozeß sinnvoll sein. Für regelmäßige Sicherungen würde ich eher ein Image machen! Da kann man auf eine externe SSD nicht nur einen Klon anlegen, sondern gleich eine ganze Reihe (komprimierter!) Sicherungen. Und man muß auch nicht jedes Mal alles kopieren. Diffezenzielle Images und eine begrenzte Reihe inkrementeller Images sind genau so sicher. Das sollte man natürlch anfangs testen. Wenn die Konfiguration einmal läuft, sehe ich keinen Grund, für weitere Überprüfungen, außer natürlich der automatischen Verifizierung durch das Programm direkt im Anschluß an die Imagerstellung. Die Sicherungen über Images zu machen ist genau so sicher, wie ein Klon, geht schneller, spart Speicherplatz und ist flexiebler.
 

ultimate

Alle wollen alt werden. Keiner will alt sein.
Da ich eben erst erfahren habe, dass der Laptop ein "Acer Aspire V3 772G ist" und dieser wohl einen
zweiten HD-Schacht hat.... Kann ich die zweite HD in den zweiten Schacht einbauen lassen und dann klonen?
Entgehe ich damit auch den Problemen, die im anderen Thread geschildert sind?

Ich möchte es der Person auf der anderen Seite so einfach wie möglich machen. Allein schon die Aufgabe
ins Bios zu gelangen um die Bootreihenfolge zu ändern, mag für sie problematisch sein.
(Ich habe über TV dort eine Macrium Boot CD erstellt, aber diese Möglichkeit zu booten wird übergangen.)

Die einfachsten Sachen werden kompliziert, wenn auf der Gegenseit jmd. >70 ist, der gerade mal
mit einem Browser zurecht kommt.
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
Ja, das kann man machen. Das habe ich auch erst vor kurzem (aber bei einem Dell Precision mit zwei Schächten) gemacht. Es ist dann extrem schnell ... :)

ABER: Schau erst Mal, ob in dem Aspire im zweiten Schacht schon ein Anschlusskabel für die Platte (und der Rahmen) drin sind!
In manchen Modellen spart Acer hier und bei Bedarf muss/soll der Kunde vor Erweiterung diese Teile noch kaufen!
 

ultimate

Alle wollen alt werden. Keiner will alt sein.
@chaospir8
Danke für die schnelle Auskunft!
Da muss ich bis morgen warten. Dann habe ich wieder Kontakt zur Verwandschaft.
 

ultimate

Alle wollen alt werden. Keiner will alt sein.
Der Clone Vorgang wird wegen "Read Fehlern" (Fehler 9) abgebrochen.

Beim Erstellen eines Images habe ich die Option, dass er kaputte Sektoren übergehen soll und damit das Image fertigstellt, das ich vor dem Clone-Versuch
als aktuelle Version habe.

Beim Clonen habe ich die Option, dass kaputte Sektoren ignoriert werden sollen nicht.

Wenn ich jetzt ein Restore des zuletzt erstellten Images auf die neue SSD zurückspiele,
sollte es doch eigentlich auch klappen, oder spricht was dagegen?
 

ultimate

Alle wollen alt werden. Keiner will alt sein.
Fertig.
Hat mit zurückspielen der Partition aus dem Image geklappt.

PC bootet auch wieder.

Dankeschön!
 

w0hnzimmer

Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen, ich hänge mich mal dran, will auch mit Macrium free folgendes BS klonen:
W10Pro 21H1 von Surface Pro 6 8GB 256Gb SSD auf Surface Book 3 i7 32GB 512GB SSD, das ist aber ein Firmenlaptop wo evtl. Enterprise läuft.
Falls im BIOS nichts gesperrt ist, könnte ich doch einfach ein Backup auf die frische SSD zurückspielen, oder?

Hintergrund ist, bis jetzt BYOD gearbeitet, nun ein Firmendevice bekommen, das ich aber auch selbst einrichten kann. Leider kommt es erst Ende der Woche, daher kann ich es noch nicht ausprobieren. Im schlimmsten Fall würde ich versuchen, einen neuen User anzulegen und mit Transwiz alles zu übertragen, oder hat jemand noch einen besseren Tipp für mich? Vielen Dank für die Hilfe und noch eine schöne Woche :-)
 

overdrive

Tüftler
@w0hnzimmer: Im Falle du clonen willst:
Bedenke: Wenn der Clonevorgang schief geht, hast du gar nichts: Kein neues System und auch das Original ist futsch.
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst,, bau die Originale SSD aus und riskiere das Geld und kauf dir eine 2. SSD.
Überleg mal, was es dir wert ist, wenn du den eingangs erwähnten Zustand hast, den du gerne rückgängig machen würdest - was aber nicht geht.
Natürlich kannst du auch das Originale System clonen - überzeug dich aber, ob der Clone bootet (damit du ggf. zurückspielen kannst).
Hast einen Haufen Ungewissheit und Arbeit vor dir. Viel Glück !
--
Probiere die zweite Möglichkeit mit Transwiz - wenn du sicher bist, dass das nicht auch eventuell in die Hose geht.
 
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SkAvEnGeR

Master of Tools
Transwiz transferiert jedoch nur das Benutzerkonto mit dessen Einstellungen. Programme werden jedoch nicht mit geclont - nur deren Einstellungen, Dateien und Registry.
Daher müssen besagte Programme erst installiert werden, bevor man das Profil mit Transwiz zurückspielt.
 

Rubb

Rover
Hatte kürzlich in der "Frischen" ct-2021-10, Seite 12 beginnend, einen Artikel über deren "Pannenhilfe für Windows" studiert, dort gab es auch deren Hinweis, das wohl deren Datensicherung auch auf weiteren Rechnern wiederherstellbar sei:yo ..... ggf. noch einmal in der ct studieren ....
 

w0hnzimmer

Bekanntes Mitglied
Danke für eure Tipps, ich würde erstmal kucken, ob auf dem neuen Surface Book etwas installiert ist und ich ins UEFI BIOS komme, dann Backup von neuer SSD (ausbauen nicht möglich), dann mit Macrium Image von altem Surface Pro 6 ziehen und auf den neuen überspielen. Wenn ich keine Rechte habe, dann kommt nur Transwiz in Frage (ich sollte Admin Rechte haben), VG und eine schöne Woche noch :-)
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Im Fernsehen sind Wiederholungen manchmal sehr beliebt. Ich versuche das jetzt mal hier: Wer Streß liebt, macht solche Aktionen, wie @w0hnzimmer sie vor hat, ohne doppelten Boden, also mit nur einem Programm...

Wenn es mit Macrium klappt, ist es ja gut, und das Programm ist gut! Ich würde mich das Experiment aber nicht trauen, ohne zuvor eine zweite Sicherung mit einem anderen Programm gemacht zu haben. Es gibt heutzutage viele gute Programme, an die man ganz einfach legal kostenlos heran kommen kann. Wenn Du später einmal sagen kannst, weil Du es ausprobiert hast, vielleicht sogar ausprobieren mußtest, daß mit einem bestimmten Programm alles klappt, kannst Du Dich auf dieses Programm beschränken.

Aber warum fragt Ihr hier und geht dann doch auf Risiko?
 

w0hnzimmer

Bekanntes Mitglied
@Richard Wagner du hast recht, habe mit Macrium ein Image vom Zielgerät gemacht und zurückgespielt, das funktioniert, außerdem ist das Book 3 noch OOBE, also clean, da könnte ich auch vom Win10 USB Stick Booten, würde auch das Win 10 Pro wieder genauso bereitstellen. Nun mache ich ein Image vom Quellgerät und spiele das drauf, werde dann berichten, schonmal viele Dank für eure Antworten. Soweit ich sehe, muß ich nur das neue Gerät umbenennen, um Probleme zu vermeiden, und die Treiber über Windows Update ziehen, richtig? Ich hoffe aber, MS hat die Surface Hardware Treiber schon integriert in der 21H1 Version des Surface Pro 6 :-)

EDIT: Alles gut, nach dem Backup einspielen Bitlocker Key eingeben (von MS Seite), umbenennen (SB3), Lizenz neu aktivieren (nach Fehlermeldung erfolgreich), Partition anpassen (AOMEI), Treiber einspielen und es läuft, schönes Wochenende :-)
 
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