Software Tip FLAC Musik-Datenbank (Ablagesystematik und Tagging)

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von tixs, 21 Dezember 2015.

  1. tixs

    tixs Mitglied

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    673
    Ich überlege, eine größere Anzahl CDs (überwiegend Klassische Musik, darunter auch Sampler mit verschiedenen Komponisten) auf eine Festplatte zu rippen, um sie für den direkten Musik-Abruf für einen Raspberry Pi 2 (mit Hifiberry) zugänglich zu machen. Das Dateiformat wird FLAC sein. Um jede Original-CD wieder rekonstruieren zu können, erscheint es sinnvoll, für jede CD einen eigenen Ordner anzulegen.

    Soweit so gut, in der Umsetzung stellen sich mir aber vor allem die beiden folgenden Fragen:

    1. Wie geht man am Besten vor bei der Benennung von Ordnern und Dateien bzw. beim Tagging der einzelnen Dateien? (Habe sonst nicht an CDs gebundene, sondern "werkübergreifende" Dateinamen vergeben, also z. B. "Mozart - Die Zauberflöte 01. Ouvertüre.flac", wobei dann eben mit Track 27 (oder was auch immer) die zweite CD begann, alle Teile eines Werkes lagen dann in einem Ordner "Die Zauberflöte" in einem Ordner "Mozart". Das eignet sich für kleinere Sammlungen noch ganz gut, bei Samplern wird es dann aber schwierig, weil beispielsweise auf einer CD drei Klavierkonzerte mit jeweils drei Sätzen und von drei Komponisten vereint sind, weil der Ordner dann schon nicht mehr einem Komponisten alleine zugeordnet warden kann. Die Originalreihenfolge der Tracks auf der CD ware dann auch nicht mehr rekonstruierbar (außer per Cue Sheet und Festlegung der Trackbezeichnungen noch vor dem Rippen) - das wird dann aber schnell superaufwendig ...

    2. Welche Möglichkeiten gibt, das möglichst umfangreich zu automatisieren (nutze sonst Tag &Rename - das ist aber immer noch relativ aufwendig, bei klassischer Musik auch oft nicht so erfolgreich, weil die frei zugänglichen CD-Datenbanken nicht so gut gefüttert warden wie bei moderner Musik)?
    Zuletzt bearbeitet: 21 Dezember 2015
  2. hosit

    hosit Aktives Mitglied

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    ein paar ideen:

    nutze zum schnelleren navigieren folgende ordner im root der musikablage. die aufteilung der buchstaben kann man natürlich beliebig varieren:

    A-E
    F-M
    N-O
    P-R
    S-Z
    VA (für sampler)

    in diesen ordner befinden sich dann die einzelner ordner für die interpreten. bei den interpreten gibt es dann unterordner für die einzelnen alben.
    bei den alben verwende ich folgendenamenssyntax: (jahr) albumname (z.b: (1987) Music For The Masses)
    die ordnung bei den alben hat den vorteil, dass chronologisch geordnet wird, was ja beim reinen albumtitel nicht funktioniert.

    zum taggen verwende ich mp3tag. das futtert auch flac und kann mehrer onlinedatenbanken (freedb, amazon, musicbrainz) nutzen. wobei es bei klassischer music keine wirklich nutzbare datenbank gibt.

    hosit
  3. SpRuZ

    SpRuZ Beginner

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    Tag&Rename ist meine 1. Wahl, wenn die Datenbanken nichts liefern, bleibt nur händisches hacken. Ordner-Name ist der CD-Name, bei Compilation-CD mit Unterordner cd1, cd2 ... Fürs Wiederfinden nutze ich BrokenX
  4. RichyZuHause

    RichyZuHause Alter mit Ego

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    Ich nehme fürs Taggen auch "Tag&Rename".
    Meine CDs sind nach Namen des Künstlers in Ordnern sortiert.
    Spezial-Fälle in Spezial-Ordnern,z.B. "Gospel".
    "beaTunes" kann beim Taggen auch - und sehr gründlich - helfen.
    Am schnellsten geht Tag&Rename für mich.
  5. Grainger

    Grainger Team (Mod) Mitarbeiter

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    Ich mache das ähnlich.

    Ordnerstruktur = Name des Künstlers/der Band -> Name der CD (evtl. mit Zusatz CD1, CD2) -> die einzelnen Tracks mit Namensschema (Tracknummer Name des Künstlers - Titel des Tracks).

    Sieht dann praktisch so aus:
    Code:
    The Rolling Stones\Their Satanic Majesties Request\01 The Rolling Stones - Sing This All Together.mp3
    Bei Compilations setze ich das Compilation-Tag.

    foobar ist bei mir so konfiguriert, das es bei der Ansicht bei Compilationen zu jedem Track den Künstler anzeigt. Außerdem erhalten Compilationen eine andere Schriftfarbe. Andere Player lassen sich sicher auch so konfigurieren, dass das Compilations-Tag in der einen oder anderen Weise ausgewertet wird (ich kenne Hifiberry nicht).

    Zum Taggen nehme ich Mp3tag. Das ist aber sicherlich Geschmacks-/Gewohnheitssache.
    Schloss sagt Danke.
  6. Wolf Larsen

    Wolf Larsen Kapitän

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    Ich habe viel Klassik in meine iTunes-Datenbank eingepflegt und das Taggen von Klassik mit deutscher Bezeichnung kam alles von Hand. "Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur (KV 622) - I. Allegro" macht eben kein Tagger automatisch. Da muss man teilweise auch mal in Wiki nachschlagen usw.
    Schloss und Grainger sagen Danke.
  7. Swiss-Maverick

    Swiss-Maverick Uralt Boardie | Oldie

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    Ich nutze dBpoweramp CD für das Rippen, da das Tool direkt 2 Formate rippen kann (bei mir mp3 320 CBR und FLAC), mit accuraterip zusammenarbeitet und exzellente Datenbankanbindung (4 Quellen) hat. Für das taggen nutze ich nach vielen Versuchen mp3Tag, da dieses Programm auch problemlos mit FLAC zurechtkommt.

    Entgegen den gängigen Mustern bekommt bei mir jeder Silberling einen eigenen Ordner (immer mit Folder-Cover). Gibt zwar mehr Ordner... meiner Meinung nach aber übersichtlicher. Sobald Du einen DLNA-Server einsetzt, spielt es eh keine Rolle mehr. Ein guter Freund von mir nutzt hierfür MediaMonkey. Ich habe dieses Programm bisher nicht getestet, es aber auf unserem Schottlandtrip im Einsatz erlebt und werde es wohl demnächst installieren.

    Ach ja, dBpoweramp kommt auch sehr gut mit Klassik klar, ist aber nicht kostenlos wie EAC!

    Nützliche Links:

    https://www.dbpoweramp.com --> http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=2634
    http://www.mp3tag.de
    http://www.mediamonkey.com
    http://www.exactaudiocopy.de
    http://www.accuraterip.com
    https://xiph.org/flac/

    Tolles Forum:
    http://www.audiohq.de

    Gruss
    Swiss
    Zuletzt bearbeitet: 2 Januar 2016
    Schloss, Grainger und RichyZuHause sagen Danke.
  8. Rubb

    Rubb Rover

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    Ich hätte da noch einen Tip mit diesem Proggie:

    http://xrecode.com/index_de.htm

    Habe selbst noch nicht alles "gründlich" gecheckt, allerdings bieten die auf Ihrer Site schon einmal einen kurzen Überblick über die Features und mit unzähligen, gleichzeitigen Möglichkeiten.
    u.a. "Wie konvertiere ich Audio-Dateien gleichzeitig in mehrere Zielformate?"


    Das Proggie möchte gerne "Eingekauft" sein, arbeitet allerdings nach den Anfangs-Warte-Sekunden auch in vollem Umfang :yo
    jr33 und blaxploitation sagen Danke.
  9. RichyZuHause

    RichyZuHause Alter mit Ego

    Registriert seit:
    2 Juni 2001
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    1.952
    Ich hab's gekauft, weil sich sich das für mich gelohnt hat.
    Ich nehme es für cue Splitting, Konvertierungen aller Art.
    Die Oberfläche ist - hmh - gewöhnungsbedürftig.
    Aber einmal eingerichtet, schnurrt es einmalig.
    jr33 sagt Danke.
  10. blaxploitation

    blaxploitation Oldie

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    30 Mai 2001
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    864
    xrecode ist super! Es gibt auch einen Patch, falls der Nagscreen nervt. Nach ein paar Wochen habe ich mir eine Lizenz gekauft, einfach weil das Programm extrem hilfreich und gut durchdacht ist. Kostet läppische 10€.
    jr33 sagt Danke.
  11. jr33

    jr33 .....

    Registriert seit:
    10 Juli 2005
    Beiträge:
    10.175
    xrecode vor Jahren gekauft,
    neben dem OS, MacriumReflect und dem Totalcommander
    eins der wenigen Programme, die nicht im ausgiebigen Testmodus
    laufen. :icon_mrgreen: