Hardware Frage Festplatten Geräteeigenschaften "DMA Setup Auto-Activate"

ATLAN

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Bei der Durchsicht einiger Festplatten (intern und Extern über USB) mit Aida64 ist mir unter den Geräteeigenschaften der Festplatten aufgefallen,
daß die Liste was die Festplatten unterstützen, so einiges auflistet und unterstützt aber manches davon doch deaktiviert ist.
Einiges ist vom Text auch klar und erklärt sich von selbst. Jedoch andere Angaben sagen mir nichts.
So z.B. steht bei einigen Festplatten DMA Setup Auto-Activate unterstützt aber deaktiviert oder aktiviert.
Nun frage ich mich, wie sich dieser Unterschied auf die Performance der Festplatte auswirkt
und was genau diese Geräteeigenschaft eigentlich genau macht?
Und wie man diese vielleicht aktivieren oder deaktivieren kann?

Danke für ein paar nähere Informationen.
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Ist doch nur für alte IDE-Platten relevant:
PIO Mode Versus DMA Mode

ATA defines two classes of transfer mode, called PIO Mode (Programmed I/O Mode) and DMA Mode (Direct Memory Access Mode). PIO mode transfers are much slower and require the processor to arbitrate transfers between the device and memory. DMA mode transfers are much faster and occur without processor intervention. If either device on an ATA channel uses a PIO mode, both devices must do so. That cripples throughput and puts a heavy load on the processor, bogging down the system whenever the drive is accessed.

All modern ATA and ATAPI devices support DMA mode, but for backward compatibility, most can be set to use PIO mode. Using PIO mode is a mistake. When you upgrade a system, if you find any drives that support only PIO mode, replace them. Only very old hard drives and optical drives are limited to PIO mode anyway, so replacing them is a no-brainer.
 

ATLAN

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Das der DMA Mode im Bios und je nach Mainboard ATA Anschluß aktiviert werden kann, ist mir schon klar.
Meine Frage bezog sich aber direkt auf die Firmware der Festplatte. Wenn man mit Aida64 oder Everest die
ATA Geräte sich genauer anschaut, erhält man Informationen, was diese unterstützen und ob es aktiviert ist.
Bei einigen externen USB 3.0 Festplatten, wird dort trotz gleichem Gehäuse und ähnlicher Festplatte dann
aktiviert oder deaktiviert bei der genannten Option "DMA Setup Auto-Activate" angezeigt.

Hier mal ein Beispielbild:
1650799793812.png


Bei den Festplatten, bei denen "DMA Setup Auto-Activate Unterstützt, Aktiviert" steht,
ist auch immer die Funktion Streaming aktviert und die Festplatten scheinen tatsächlich
beim Kopieren schneller zu sein. Daher meine Frage, was es mit dieser Option auf sich
hat, bzw. ob man daran selbst etwas ändern kann.
Denn bei bestimmten Festplatten kann man auch das Automatic Acoustic Managament per
Tools an- oder abschalten. Leider finde ich nur bedingt Informationen, zu bestimmten
Begriffen. Daher meine Frage hier, was es damit auf sich hat.
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
und die Festplatten scheinen tatsächlich
beim Kopieren schneller zu sein.
Interessant, was bedeutet schneller? Macht das wirklich einen Unterschied?
Ich ging bis dato davon aus:
SATA MAKES THINGS EASY

Unlike PATA drives and interfaces, which may use various PIO and DMA modes, SATA drives and interfaces use only DMA mode. You don't need to configure settings manually. If the SATA drive is running at all, you can be sure that it's using optimum settings.
Accoustic Management mal ausgenommen, sah ich keinen Sinn, da noch was umzustellen.
In früheren Versionen war das allerdings Pflicht.
Vielleicht erleuchtet uns ja noch eine(r) der Koryphä*inen hier :icon_lol:
 
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