Erledigt externe USB Festplatte blockiert Datenträgerverwaltung - kein Zugriff möglich

Spaceboy1963

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Hi@all! Ich habe hier eine externe USB-Festplatte von Toshiba auf die ich nicht zugreifen kann. Wenn ich das USB Kabel in die USB Buchse des PC einstecke kommt das akustische Signal "USB Gerät eingebunden" und im Explorer erscheint das Festplattensymbol mit Laufwerksbuchstaben aber ohne Laufwerksbezeichnung. Die LED der Festplatte blinkt dauerhaft gleichmäßig - nicht wie "normal" als wenn sie die Zugriffe signalisiert. Der Explorer signalisiert mit grünem Fortschrittsbalken das er sucht - und sucht - und sucht. Auch nach längerer Wartezeit passiert nichts weiter. Kein Zugriff möglich. In der Datenträgerverwaltung werden gar keine Laufwerke angezeigt solange wie die Festplatte angesteckt ist. Ziehe ich sie abkommt in der Datenträgerverwaltung die gewohnte Auflistung aller Laufwerke und auch der Explorer beendet seine Endlos-Suche. Stecke ich die Festplatte bei geöffneter Datenträgerverwaltung ein passiert gar nichts - klicke ich auf "aktualisieren" wird endlos gesucht. Es ist als würde die Festplatte die Datenträgerverwaltung (den Bus?) blockieren. Auch diskpart "hängt" solang die HD angesteckt ist, erst wenn ich die Festplatte abziehe werden die tatsächlich noch vorhandenen Laufwerke angezeigt.
Was kann ich tun um auf die Daten zuzugreifen?
Betriebssystem Win10 64 pro, USB-Ports funktionieren (mit baugleicher Toshiba Festplatte getestet)
Hinweis: Ich habe den verzweifelten Besitzer bisher noch nicht über ein sinnvolles Backupverhalten aufgeklärt, das wollte ich mir aufsparen wenn ich ihr wenigstens eine Teil ihrer Fotos und Videos retten konnte. Ich bitte Euch daher auch mich weitgehend von diesen Tipps - selber schuld / Backup würde helfen u.s.w abzusehen. Danke!
 
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Mr. Big

old geezer
Eventuell hat der Controller in der USB-Platte ein Problem.
Ich würde die HDD aus dem Gehäuse holen und falls vorhanden mit einem externen USB Adapter betreiben oder eben in einen Rechner kurzfristig einbauen um zu sehen ob es an der Elektronik im USB-Gehäuse oder an der HDD selbst liegt.
 

hgsch

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kann sein, das die Festplatte zu wenig Strom vom USB-Anschlus bekommt, evtl. aktiven Hub zwischenschalten
mfg
 

Spaceboy1963

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Eventuell hat der Controller in der USB-Platte ein Problem.
Ich würde die HDD aus dem Gehäuse holen und falls vorhanden mit einem externen USB Adapter betreiben oder eben in einen Rechner kurzfristig einbauen um zu sehen ob es an der Elektronik im USB-Gehäuse oder an der HDD selbst liegt.
Der USB Controller ist offenbar fester Bestandteil der Festplattenelektronik - es gibt keine Möglichkeit den die Festplatte vom Controller zu trennen, damit scheidet diese gute Idee aus, oder?
1656361576068.png
 

Spaceboy1963

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kann sein, das die Festplatte zu wenig Strom vom USB-Anschlus bekommt, evtl. aktiven Hub zwischenschalten
mfg
Versuch macht kluch - aber wie gesagt die baugleiche andere Festplatte funktioniert an dem Anschluss. Lohnt sich ein Test mit einem (dafür extra anzuschaffendem aktiven Hub?
Nachtrag: Ich habe mal die Stromaufnahme der Festplatte gemessen, im Anlauf ca. 320 mA, danach 190 mA - das sollte jeder USB-Anschluss schaffen - bei der baugleichen "SchwesterHD" funktioniert es ja auch.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rubb

Rover
... die Platte 'mal mit einem Bootable Windows (Sergei oder ähnliches) angesteckt und gecheckt (chkdsk /f)?
Evtl. ein Fehler auf der Festplatte?

Hatte schon ähnliche Probleme, da die "Rechte" der HD falsche Berechtigungen hatten ..... (die allerdings teilweise nur duch Kopieren der Daten -in meinem Fall-:o, zu Lösen waren )

edit//
....uppps. da waren zwischenzeitlich schon weitere Statements ..... die ich nicht gelesen hatte
 

Gnmpf

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Das Bild ist wenig aussagekräftig, hol die HDD mal komplett aus dem Rahmen. Ich kenne keine Toshiba mit integrierten USB Kontroller.
 

silverrider

Zertifizierter Kunstbanause by Eumel_1
@Spaceboy1963 Ich muss @Mr. Big These bestätigen, ich hatte einmal eine externe WD mit dem gleichen Phänomen, wo es laut WD Webseite auch der Controller war.
Die sind damals reihenweise ausgefallen und haben auch das Verhalten gehabt, wie bei deiner Toshiba.
In meinem Fall war es aber so, dass sich die Platte nach etlichen Versuchen, kurz einmal gefangen hatte und mir das Dateisystem freigegeben hat. Da hatte ich die Gunst der
Stunde genutzt und alles was ich noch abgreifen konnte von der Platte geladen.

Ausbau hatte bei anderen Platten leider bei mir nie geholfen, weil die externen Platten die ich hatte/habe auch nur den USB Controller direkt verbaut hatten und keine regulären
Steckverbindungen mehr.

Persönlich würde ich es, wie @Rubb es angedeutet hat, auch noch einmal mit einem bootbaren OS probieren. Ich würde es aber eher mit einem Linux probieren, um mal abseits der
Windows-Welt mit der Festplatte zu agieren. Ein Versuch ist es allemal wert.
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Falls Du eine Fritzbox hast, könntest Du versuchen, die HDD als USB-Speicher zu verbinden, möglicherweise kommt das Linux-OS damit zurecht und du könntest über eine Einbindung als \fritz.nas dann alle Dateien auf einen anderen Datenträger ziehen, wenn auch langsam, aber das dürfte zu verschmerzen sein.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Von WD kenne ich das auch mit den eigenen Controllern. Da ist leider kein SATA drunter. Sieht auf dem verwackelten Bild auch zu schmal für SATA + Strom aus.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Und das von @Spaceboy1963 beschriebene Verhalten mit der Datenträgerverwaltung + diskpart trotz angezeigtem Laufwerk im Explorer kenne ich auch. Hatte ich bei einem USB Stick vor einiger Zeit. Da hab ich dann auch auf einen defekten Controller getippt.
 

Ilserich

Alte Spürnase
schon an laptop oder tablet probiert ?
konnte mit testdisk 6.14 auf eine "defekte" toshiba-USB-1gb zugreifen (hatte einen "invalid FAT Boot Sector"). Das war allerdings schon 2015.
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

Spaceboy1963

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Bekanntes Mitglied
Das Bild ist wenig aussagekräftig, hol die HDD mal komplett aus dem Rahmen. Ich kenne keine Toshiba mit integrierten USB Kontroller.
Tatsächlich ist das ein Bild aus einem Video tutorial wie man Toshiba Festplatten öffnen kann. Selber habe ich es noch nicht ausprobiert. Hier sind die Meinungen ja auch gemischt. Falls der Controller fest auf der Elektronik ist habe ich auch schon den Austausch der kompletten Elektronik erwogen, habe ja eine baugleiche ersatzplatte da. Hat das schon mal jemand von euch gemacht?
 

Spaceboy1963

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Das Bild ist wenig aussagekräftig, hol die HDD mal komplett aus dem Rahmen. Ich kenne keine Toshiba mit integrierten USB Kontroller.
Besser? Jetzt kann man recht gut erkennen das der Steckverbinder des Controllers direkt auf der Platine mit der Elektronik der Festplatte aufgelötet ist. Keine anderen Steckverbinder, kein SATA, kein nix :-(
 

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Spaceboy1963

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Bekanntes Mitglied
Falls Du eine Fritzbox hast, könntest Du versuchen, die HDD als USB-Speicher zu verbinden, möglicherweise kommt das Linux-OS damit zurecht und du könntest über eine Einbindung als \fritz.nas dann alle Dateien auf einen anderen Datenträger ziehen, wenn auch langsam, aber das dürfte zu verschmerzen sein.
Weder das OS der FritzBox noch das OS meines QNAP NAS erkennen die Festplatte, das NAS zeigt ein "unbekanntes Filesystem" als Meldung, zeigt die Platte aber nicht in der Datenträgerverwaltung an. Also ein Fehlschlag.
Als letztes habe ich immer noch die Idee die Leiterplatte mit der Elektronik komplett von der Festplatte zu lösen und die Elektronik einer (vorhandenen) baugleichen anderen (funktionierenden Festplatte anzubauen. Ich scheue davor zurück weil ichnicht weiß ob ich sie dabei endgültig zerstöre.
Hat jemand so eine OP schon mal durchgeführt? Sind alle Verbindungen zwischen Leiterplatte und Festplattenkörper gesteckt oder gelötet?
 

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Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Nur so ein Gedanke und ich hab keine Ahnung ob das funktionieren könnte. Das weiß vielleicht ein Profi besser:
Die Platte mal richtig heiß machen. Vielleicht ist da auch nur eine kalte Lötstelle. Ich vermute allerdings nicht dass du da mit einem handelsüblichen Lötkolben weiter kommst. Daher vielleicht im Backofen. Die Gefahr ist natürlich sehr groß dass dann alles im Eimer ist.

Alternativ und wenn überlebenswichtige Daten drauf sind: Es gibt Firmen die auf sowas spezialisiert sind. Kostet aber auch entsprechend.
 

Ilserich

Alte Spürnase
Falls Du eine Fritzbox hast, könntest Du versuchen, die HDD als USB-Speicher zu verbinden, möglicherweise kommt das Linux-OS damit zurecht und du könntest über eine Einbindung als \fritz.nas dann alle Dateien auf einen anderen Datenträger ziehen, wenn auch langsam, aber das dürfte zu verschmerzen sein.
Weder das OS der FritzBox noch das OS meines QNAP NAS erkennen die Festplatte, das NAS zeigt ein "unbekanntes Filesystem" als Meldung, zeigt die Platte aber nicht in der Datenträgerverwaltung an. Also ein Fehlschlag.
Als letztes habe ich immer noch die Idee die Leiterplatte mit der Elektronik komplett von der Festplatte zu lösen und die Elektronik einer (vorhandenen) baugleichen anderen (funktionierenden Festplatte anzubauen. Ich scheue davor zurück weil ichnicht weiß ob ich sie dabei endgültig zerstöre.
Hat jemand so eine OP schon mal durchgeführt? Sind alle Verbindungen zwischen Leiterplatte und Festplattenkörper gesteckt oder gelötet?
nimm bitte Testdisk und probiere damit, auf die Platte zuzugreifen. Dieses "unbekannte Filesystem" hört sich m.M. mehr nach "Software"-Problemen auf der Platte, als nach Hardwaredefekt an. Und klammere Dich nicht immer an die "Datenträgerverwaltung".

Gruß
 

ATLAN

Bekanntes Mitglied
Entweder wäre der Gehäuse-Controller defekt. Dies hast du aber schon ausgeschlossen, da dies direkt mit
der Festplatte verbunden ist und somit kein Tausch des Gehäuses helfen wird sondern eine passende
Platine auf der Festplatte getauscht werden müßte. Es ist aber eher unwahrscheinlich, daß dies zum
Erfolg führt. So wie du das Verhalten beschreibst, scheint ein Erkennungsproblem vorzuliegen.
Möglicherweise ist die Platte runter gefallen und hat schon einiges an defekten Sektoren, welche
sich bis vor kurzem noch nicht so stark bemerkbar gemacht haben.

Dies könnte man mit Aida64 über die Smartwerte ermitteln, wenn diese über den USB Anschluß
überhaupt durchgereicht werden. Solange die Festplatte aber nur blinkt und damit beschäftigt ist,
sich zu melden, wirst Du mit keinem Programm einen Zugriff haben. Zumal Win10 auch erstmal
wegen der Indizierung versucht, die Verzeichnisse möglicherweise zu durchsuchen, bricht dann
schon die Verbindung wieder ab. Intern kommst Du ohne passende Platine an den Sata Anschluß
nicht weiter. Wenn Du wirklich eine Baugleiche Festplatte mit Sata Platine hast, kannst Du diese
abschrauben und einmal testweise tauschen, um diese Festplatte dann intern am Mainboard direkt
anzuschließen. Nicht über ein anderes USB Gehäuse. Wenn die Platte im Bios angezeigt wird und
der PC da nicht schon wegen der Erkennung hängenbleibt, kannst Du versuchen in Windows
hochzufahren. Du hast aber vielleicht nur den einen Versuch. Also am besten schon entsprechenden
freien Speicherplatz am PC für die Datenrettung anschließen.

Aber ich denke, die Platte ist kaputt und Du wirst keinen Zugriff mehr erhalten.
Die Probleme waren wahrscheinlich schon vorher da und der Nutzer hat diese
ignoriert und es einfach nur probiert, die Platte mehrmals ab- und wieder anzustecken,
bis es dann doch mal klappte anstatt zu denken, daß sich da ein Ausfall ankündigt.
 

Mirjam

Bekanntes Mitglied
Aber ich denke, die Platte ist kaputt und Du wirst keinen Zugriff mehr erhalten.
Die Probleme waren wahrscheinlich schon vorher da und der Nutzer hat diese
ignoriert und es einfach nur probiert, die Platte mehrmals ab- und wieder anzustecken,
bis es dann doch mal klappte anstatt zu denken, daß sich da ein Ausfall ankündigt.

Muss mich leider dieser Prognose anschließen.

Versuche mit Backrohr/Gefrierschrank etc. sind meistens nicht erfolgreich
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Wenn eh nichts mehr zu machen ist, könnte man die Platte (in einer Plastiktüte verpackt wegen dem Kondensat) ein paar Stunden in den Gefrierschrank legen, angeblich sollen manche kühl dann wieder eine Zeit funktionieren.
 

Gnmpf

Bekanntes Mitglied
Das Bild ist wenig aussagekräftig, hol die HDD mal komplett aus dem Rahmen. Ich kenne keine Toshiba mit integrierten USB Kontroller.
Besser? Jetzt kann man recht gut erkennen das der Steckverbinder des Controllers direkt auf der Platine mit der Elektronik der Festplatte aufgelötet ist. Keine anderen Steckverbinder, kein SATA, kein nix :-(
Uh Tatsächlich ist dies ein Modell mit einer USB Schnittstelle, leider habe ich mehrere HInweise darauf gefunden das da anscheinend häufiger Probleme mit auftreten. Ein Tausch der Platine könnte helfen.
 

Spaceboy1963

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Wenn eh nichts mehr zu machen ist, könnte man die Platte (in einer Plastiktüte verpackt wegen dem Kondensat) ein paar Stunden in den Gefrierschrank legen, angeblich sollen manche kühl dann wieder eine Zeit funktionieren.
Das hatte ich tatsächlich schon mal bei einer anderen Platte erfolgreich getestet aber hier hat es versagt (habe mich nur nicht getraut es zu berichten weil es etwas nach Woodoo klingt). :D
 

Spaceboy1963

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
This is the end my fried...
Also: Der Austausch der Elektronik war einfach aber erfolglos. Mit keinem Betriebssystem konnte ich irgendwie auch nur ansatzweise auf die Festplatte zugreifen, der Austausch der Elektronik war erfolglos - um mit den Worten einer großen englischen Komiker Truppe zu reden. Der Vogel ist tot, der pieft nicht nur...
Danke für alle Anregungen und Tipps. Hier brauche ich sicher nicht zu erwähnen das es mal wieder ein Zeichen ist nachzudenken wann man die letze Sicherung seiner wichtigen Daten gemacht hat und - nicht zu vergessen - auf wie vielen verschiedenen Medien an verschiedenen Orten und: Testen ob die Rücksicherung funktioniert :-)
 

Gnmpf

Bekanntes Mitglied
ich habe gute Erfahrung mit verschiedenen Datenrettungsfirmen für meine Kunden getan, in 95% konnten die gewünschten Daten ausgelesen werden, Kann aber teuer werden.
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Wir hatten in meiner alten Firma mal eine drehende 2,5" Festplatte mit imho 250 GB bei einer Datenrettungsfirma angefragt. Da standen 1500 € im Raum ohne Erfolgsgarantie. Die damalige Platte starb auch einfach und der Kollege hatte seine Arbeiten des letzten halben Jahres natürlich nicht wie angewiesen auf Netzlaufwerken gespeichert.
Gezogen hatten wir die Option damals aufgrund der Kosten nicht. Name der Firma weiß ich nicht mehr und ist auch schon bestimmt 8 Jahre her.
 

ibinsfei

Team (Technik) - BOFH
Mitarbeiter
@Spaceboy1963 https://www.ontrack.com/de-de
Uns hatte es damals ein RAID5-Array zerlegt (zwei der vier Platten hatten zeitgleich die Grätsche gemacht) und der Mitarbeiter, der für die Sicherung der Daten verantwortlich war, hat idiotischerweise nur den symbolischen Link darauf auf Band gesichert, so dass wichtige Kundendaten so verloren gewesen wären. Wir haben die vier Platten direkt dorthin gebracht und als wir wieder in der Firma waren, kam schon der Anruf, dass sie die Daten wiederherstellen könnten und dann kam der Hammer. Wenn wir die Daten gleich haben wollen, kostet es ca. 20k, wenn wir eine Woche warten wollen 15k und wenn wir zwei Wochen warten 10k. Da wir gegen Datenverlust versichert waren haben wir Variante1 genommen und konnten am nächsten Morgen 8 DVDs mit den Daten dort abholen (es war ca. 2005, da waren DVDs noch gebräuchlich).
Die Versicherung hat gezahlt, da für sie ein RAID-System schon eine Sicherung dargestellt hat und der Fehler des Mitarbeiter nur fahrlässig war. Bei grober Fahrlässigkeit hätten sie nicht bezahlt.

Als Anekdote am Rande: Damals nannten sie sich noch Vogon (wohl von Douglas Adams abgekupfert)
 

deathrow

Bekanntes Mitglied
Danke für alle Anregungen und Tipps. Hier brauche ich sicher nicht zu erwähnen das es mal wieder ein Zeichen ist nachzudenken wann man die letze Sicherung seiner wichtigen Daten gemacht hat und - nicht zu vergessen - auf wie vielen verschiedenen Medien an verschiedenen Orten und: Testen ob die Rücksicherung funktioniert :-)

Ich ergänze mal (aus eigenen Erfahrungen heraus):
Bevor man irgendwelche Verrenkungen mit unterschiedlichen Rettungstools unter-
oder sich die Hardware zur Brust nimmt, ist auch heute noch ein Erstangriff mittels
TestDisk angesagt.
Keins der professionellen Programme kann so wie dieses einen ersten
Gesamtüberlick liefern, ob eine Datenrettung überhaupt aussichtsreich ist, sondern die
rödeln erstmal stunden-oder tagelang auf dem Medium herum.
Privat nur nervend, professionell eventuell ein Kostenfaktor.
 

Spaceboy1963

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Festplatte ist nun auf dem Weg zur Datenrettung. Pauschale Kosten für Diagnose dann Kosten nach Aufwand ab 300 EUR. Mal sehen...
 
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