Hardware Frage externe 4TB 2.5" HDs am Raspberry Pi 3B+

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von WMM, 22 Dezember 2018.

  1. WMM

    WMM Bekanntes Mitglied

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    Ich möchte mir demnächst einen neuen Raspberry Pi 3B+ als Mediaplayer/Server für die Glotze einrichten. Also nur eine Distribution von z.B. Kodi drauf packen. Essentiell ist aber, dass diese Kombination mit GPT-partitionierten externen 4TB 2,5" USB-Festplatten klar kommen muss - möglichst auch mit NTFS. Habe davon bislang mehrere WD Elements WDBHDW0040BBK-EESN und Seagate Expansion +.

    Wer hat mit so großen Festplatten am Raspberry Erfahrung? Welche Kodi-Umgebung kommt damit klar?
  2. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Die Frage hierbei ist eher noch, ob das externe USB Gehäuse eine 512 zu 4k Sektor Emulation nutzt.
    Denn die meisten externen USB-Festplatten, die so eine Emulation nutzen, um auch unter älteren
    Betriebssystemen zu funktionieren, haben meist eine virtuelle Partition hinter der ersten 2TB Partition
    statt einer durchgängigen Partition mit dem gesamten Speicher, obwohl in beiden Fällen trotzdem eine Partition angezeigt wird.
    Doch ein Ausbau und direkter Anschluß an einen SATA Port, um Daten zu retten, ist hier nicht möglich,
    da die Festplatte immer als RAW angezeigt würde. Das ist ein Nachteil aber der Vorteil ist halt,
    daß diese Festplatte aufgrund der Sektor Emulation an allen Geräten erkannt werden, wenn diese
    so im Gehäuse genutzt wird. Bei externen Festplatten ohne Sektor Emulation hängt es meist von
    dem Betriebssystem und den USB Treibern ab, ob eine >2TB Festplatte korrekt nutzbar ist.
  3. WMM

    WMM Bekanntes Mitglied

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    Ja, das ist mir schon alles klar. Meine Frage dreht sich konkret um den Raspberry Pi, also welche Erfahrungen bzw. Empfehlungen mit den Kodi-Distributionen und externen 4TB-HDs...
  4. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Dann solltest Du auch verstanden haben, worauf ich hinaus wollte. Kurz um, eine USB Festplatte
    größer 2TB mit 4K Sektor Emulation wird so gut wie immer erkannt werden, auch wenn das Betriebssystem
    eigentlich keine Festplatten über 2TB unterstützt, während USB Festplatten ohne 4K Sektor
    Emulation halt ein modernes Betriebssystem bei Windows ab Vista benötigen, um nativ korrekt
    erkannt zu werden. Die Frage ist also, welchen USB Festplattentyp Du nutzt und was für
    ein Raspberry Pi Hardware du einsetzt und was der Unterbau für Kodi unterstützt. Kodi
    selbst ist doch nur eine Multimedia Centrale und Player, welchen es für verschiedene
    Betriebssysteme auch Linux gibt. Zusätzlich bleibt halt noch die Formatierung der Festplatte zu
    beachten. Mit Fat32 kann man keine Dateien größer 2 bzw. 4GB auf die 4TB Platte packen.

    Aber alles andere kann dir sicherlich nur jemand sagen, der auch ein Raspberry Pi in deinem
    Sinn betreibt. Da kann man sich ja weit dran auslassen.
  5. WMM

    WMM Bekanntes Mitglied

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    Korrekt - und so jemand bist Du offensichtlich nicht.
  6. Belzeboter

    Belzeboter Zombie

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    Der GPT-Müll funktioniert an Linux nicht, als auch nicht am Raspel.
    Und auch nicht an jeder Windows-Version (gibt ja nicht nur win 10.....)

    Wenns unbedingt NTFS sein muß, dann 2 Partitionen einrichten und
    normales MBR-Schema benutzen. Das funktioniert dann auch mit 512 Byte Sektoren.
    Habe ich so machen müssen, da ich überraschenderweise ne große HD mit 512er
    Sektoren gekauft hatte. Dachte gar nicht, daß es das so noch gibt, die TB-Platten
    haben heute eigentlich alle 4k Sektoren.

    -Belzeboter-
    jr33 und WMM sagen Danke.
  7. WMM

    WMM Bekanntes Mitglied

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    @Belzeboter

    Meine Frage richtete sich vor allem an die Möglichkeit, GPT-partitionierte HDs unter Linux zu nutzen. Eigentlich sollte das gehen, oder ist es nur zu kompliziert? Im Netz finden sich ja genügend Anleitungen, wie man Linux zum Umgang mit GPT bewegt. Aber was machen die 'Unterbauten' der Kodi-Distributionen?

    Ich brauche halt einen Standard, wo ich die Festplatten unter Windows befüllen kann, und unter Linux (Kodi oder ähnlich am Raspberry Pi) abspielen.
    Zuletzt bearbeitet: 24 Dezember 2018
  8. Belzeboter

    Belzeboter Zombie

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    9.809
    Ja, es mag Anleitungen geben für GPT an Linux, aber ich habe da bisher drauf verzichtet.
    Also an der Stelle keine Erfahrungen zu GPT und Linux. Ich habe ja mehrere Linux-Rechner
    und dann an jedem was rumzubasteln, was man in 3 Jahren wieder vergessen hat, wie es
    ging..... lieber nicht.

    -Belzeboter-