Link Erfolgreiche Linux Migration in Bayern oder doch nicht?

Tank

Bekanntes Mitglied
Münchner Stadtverwaltung

Bayern schlagen Berliner mit Linux-Migration

Linuxtag 2011: Das Auswärtige Amt ist an der Migration zu Linux gescheitert, München zeigt nun, dass es doch geht: Mehr als 6.100 Rechner der Stadtverwaltung sind bereits umgestellt. Zum Bergfest vermeldet Projektleiter Andreas Heinrich nur Erfolge - und verrät das Erfolgsgeheimnis.

Die Migration der Rechner in der Münchner Stadtverwaltung zu freier Software feiert Bergfest, wie es in Bayern heißt. Ende April 2011 ist auf rund 6.100 Rechnern der Client installiert, etwas mehr als die Hälfte der geplanten PCs. Limux - Die IT-Evolution heißt das Projekt, mit dem München erfolgreich das umsetzt, woran das Auswärtige Amt (AA) in Berlin gescheitert ist. Das Rezept dafür: die Nutzer bei der Umstellung begleiten, erklärt Projektleiter Andreas Heinrich auf dem Linuxtag 2011 in Berlin.

Sprechen Heinrich oder Release Manager Robert Jähne von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, deren Rechner sie umstellen, sprechen sie nicht von Angestellten oder Beamten, sondern von "Kunden". Eine Migration auf freie Software könne nicht funktionieren, wenn die Kunden im Stich gelassen würden, sagen sie. Sie müssten über jeden Schritt aufgeklärt werden. Dementsprechend konzentriert sich ein Teil der externen Mitarbeiter von IBM nur auf die Kommunikation.

Administriert wird das Ganze, wie im kompletten Text nachfolgend steht, mittels GOsa FrontEnd via LDAP & FAI.

Der ganze Artikel unter:

http://www.golem.de/1105/83460.html




Als positiven Nebeneffekt hat die Münchener Stadtverwaltung ein Briefkopf & Formularsystem namens Wollmux entwickelt, welches für OpenOffice
konzipiert ist. Es ist aus LiMux hervorgegangen und bietet nachfolgende Features:

Der WollMux – Vorlagen im Griff


Der WollMux ist eine im Rahmen des Münchner Projektes LiMux eigens entwickelte und plattformunabhängige Lösung zur Vorlagenverwaltung.
Er bietet zum ersten Mal ein stadtweit einheitliches Programm für Funktionen, die bisher in vielen verschiedenen Lösungen realisiert oder noch gar nicht verfübar waren. Auch die Einhaltung stadtweiter Standards wie des Erscheinungsbildes ist durch den WollMux vereinfacht.

Formularsystem
(1) WollMux-Bar
(2) Eingabefeld
(3) in OpenOffice.org Writer erzeugtes Dokument

Bestandteile des WollMux
Die Lösung umfasst unter anderem folgende Aspekte:

Briefkopfsystem: Briefkopfvorlagen automatisch befüllen, stadtweites Erscheinungsbild einhalten, Vorzimmerfunktion
Formularsystem: Unterstützung der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter beim Erstellen von Dokumenten auf Basis von Vorlagen, die bestimmte Eingaben erfordern, Vorlagenauswahl, automatisches Berechnen von Werten aus den Eingaben und Einfügen an entsprechenden Stellen im Dokument
Textbausteinsystem: Unterstützung der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter beim Erstellen von Dokumenten aus Textbausteinen
Hilfen für Sachleitende Verfügungen und Komfortdruckfunktionen: automatisches Erstellen und Drucken verschiedener Ausfertigungen (mit entsprechenden Sachleitenden Verfügungen) aus einem Formular

Der WollMux – Vorteile

Aus dem WollMux ergeben sich folgende Vorteile für unsere Anwenderinnen und Anwender:

Alle Arten von Schreiben erstellen
Egal ob Briefkopf, Faxvorlage, Kurzmitteilung oder Vormerkung:
In der WollMux-Leiste steht alles zur Verfügung.
Alle persönlichen Daten sofort in jeder Vorlage
Wenn man eine OpenOffice.org-Vorlage öffnet, werden die persönlichen Daten automatisch eingefügt.
Der WollMux liest diese Daten aus dem städtischen Verzeichnisdienst (Telefonbuch). Ändert sich dort z.B. Ihre Telefonnummer oder Ihr Name, stehen diese Daten automatisch in allen künftigen Vorlagen zur Verfügung.
Komfortable Vorzimmerfunktion
Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter können stellvertretend für andere Personen Briefe schreiben oder abhängig von der Rolle verschiedene Inhalte einfügen.
Dazu wählt man einfach den gewünschten Verfasser-Namen aus. Die Anpassung der Vorlage erfolgt automatisch durch den WollMux.
Alle Vorlagen an einer Stelle bequem im Zugriff
Über die WollMux-Leiste kann leicht auf alle relevanten OpenOffice.org Writer-, Calc-, Impressvorlagen, PDF-Dateien und Internet- bzw. Intranetseiten zugegriffen werden

Fakten zum WollMux

OpenOffice.org Extension
geschrieben in Java
JRE ab 1.5, OpenOffice.org ab 2.04
nah am Anwender entwickelt, seit 2005

zu finden unter www.wollmux.org
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Das Erfolgsgeheimnis der Münchener heißt IBM. Während die in Berlin irgendwas selbst frickeln wollten. Aber Berliner kriegen ja auch sonst nix auf die Reihe. :icon_lol:
 

KreAtoR

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Das Erfolgsgeheimnis der Münchener heißt IBM. Während die in Berlin irgendwas selbst frickeln wollten. Aber Berliner kriegen ja auch sonst nix auf die Reihe. :icon_lol:
Die Berliner würden das schon hinbekommen... Unser Problem hier sind eher die zugereisten Kompetenzträger :D
 

Bogus

Ostfriesenpinguin
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

hab irgendwie ein deja vu hier .. lol

Warum ? siehe off-topic ;D
 

sterin

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Während die in Berlin irgendwas selbst frickeln wollten.
Nun ja, erst ein modifiziertes Debian und jetzt ein modifiziertes Ubuntu mit KDE 3.5 ist wahrscheinlich nutzerfreundlich aber nicht unbedingt nicht-selbgefrickelt, oder?

Und einen langen Atem brauchten sie auch. Wie lange das schon läuft und auf der Kippe stand. Wenn ich da schon lese, wie das Plansoll übererfüllt wurde, das ist schon witzig. Das Projekt stand ja schon mehr als einmal auf der Kippe. Na ja, ein bisschen positive Amnesie gehört halt zum Geschäft.
 

bavariantommy

Universaldilletant
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Naja - ich finde nicht, dass es einen Grund gibt, Limux überschwänglich zu feiern.
Jeden anderen, der für die Migration von 6.000 Client-Rechnern fünf Jahre braucht, hätten sie vermutlich an die Wand genagelt.
Gut, ich bin mir der Schwierigkeiten mit dem Dokumenten- und Programmwildwuchs durchaus bewusst, nur hätte man das eigentlich im Vorfeld besser berücksichtigen müssen.

Grüße

Tommy
 

Tank

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

@tommy

noch weniger muss man windows feiern - weil es nunmal allgegenwärtig ist.
außerdem lassen sich sehr wohl kosten in sachen hardware & lizenzgebühren einsparen, erfordert aber wesentlich mehr schulung beim personal i.d.R.

Gruß
tank
 

Brantkanne

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

moin,
Das Erfolgsgeheimnis der Münchener heißt IBM.
najo, mir hat ein bekannter IBM-ler vor paar jahren mal gesagt: klasse, in dem linuxumfeld haben wir jetzt die größte terminalserver installation gebaut :-)

beste grüße
brantkanne
 

bavariantommy

Universaldilletant
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

außerdem lassen sich sehr wohl kosten in sachen hardware & lizenzgebühren einsparen
Ähm - wieso? Die Zeiten, in denen Linux ressourcenschonender zu Werke ging, sind längst Geschichte.
Außerdem kannst du davon ausgehen, dass MS öffentlichen Einrichtungen extrem großzügige Lizenzen anbietet.
 

dosenbrot

Leck mich en de Täsch
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Naja Wartung in Linux könnte bestimmt besser sein, als mit Windows.
Und Linux begnügt sich nach wie vor mit weniger RAM und CPU Power als mit Windows.
Denke auch das Thema Sicherheit ist da nicht zu vernachlässigen, also warum sollte man nicht Linux in einer Stadtverwaltung einsetzen.
 

Tank

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Ähm - wieso? Die Zeiten, in denen Linux ressourcenschonender zu Werke ging, sind längst Geschichte.
Außerdem kannst du davon ausgehen, dass MS öffentlichen Einrichtungen extrem großzügige Lizenzen anbietet.
ach tommy, ich habe kein interesse das hier auszudiskutieren - nichts für ungut. ubuntu/debian ist auf gleicher hardware schneller als windows 7, das habe ich mehr als nur einmal getestet, auf der gleichen HW. bleib bei deinem windows, okay? alles wird gut. :yo und du schreibst für linux?!? :tsts

gruß
tank
 
U

User32931

Guest
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Naja Wartung in Linux könnte bestimmt besser sein, als mit Windows.
sicher? wenn man keine gruppenrichtlinien hat, muss man das anders machen.und "apt-get" oder Paketverwaltungen können eben auch nicht alles...

dosenbrot schrieb:
Und Linux begnügt sich nach wie vor mit weniger RAM und CPU Power als mit Windows.
jepp. guter Punkt. Linux + wine/Windows braucht halt mehr Ressourcen als ein reines Linux ohne Emulation. ;)


eben, aber ein gewisser herr weiter oben will das nicht verstehen. :icon_easter: vielleicht hat er auch nur ein günstiges msdn abo. :icon_mrgreen:
der versteht es evtl nur ein wenig detaillierter und denkt nicht in schwarz/weiss nur.
Du musst ja auch immer noch an die Winkisten. Doch nicht so einfach so ne Migration nur für eine Person an Anforderungen, nicht wahr? ;)

edit: aber das hier ist wirklich super: http://bellard.org/jslinux/
 

dosenbrot

Leck mich en de Täsch
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

sicher? wenn man keine gruppenrichtlinien hat, muss man das anders machen.und "apt-get" oder Paketverwaltungen können eben auch nicht alles...
Ok hab mich etwas komisch ausgedrückt., meinte damit Linux läuft halt einfach auch nach längerer Zeit ohne Probleme,.
Unter Windows genau das Gegenteil, umso länger das Betriebssystem läuft desto träger wird es, denke Registry Defragmentierung etc hat was damit zu tun.
Bin selbst heute noch erstaunt wie mein Ubuntu rasend schnell hochfährt, und macht dazu nie Probleme.

Früher hab ich immer mit Ghostimage-Backup gearbeitet, weil Windows zu unsicher war, mit Linux benötige so was gar nicht mehr.
 
U

User32931

Guest
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

na, es hätte mich auch gewundert, wenn etwas deinen Kriterien anderer Leute Arbeit genügt.

Die verwendete Technik so anzuwenden, dass so etwas herauskommt ist bei mir immer noch klasse.
Evtl nervt dich dabei nur kein dir bekanntes vollständiges Linux mit gnome + 3d Effekten zu haben (war das überhaupt das Ziel?) - mir reicht diese technische Spielerei schon zum erfreut sein.

Ist ja ne ganz doofe Angewohnheit alles in Abrede zustellen, wenn man selbst nicht es besser hinbekommt.
So mancher vergisst einfach dabei, dass sich nicht alles nur um Linux/Windows oder um sich selbst dreht, sondern auch um verwertbare Ergebnisse (das ist der Versuch einer Umleitung zum Thema migration).
 

Tank

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

der versteht es evtl nur ein wenig detaillierter und denkt nicht in schwarz/weiss nur.
Du musst ja auch immer noch an die Winkisten. Doch nicht so einfach so ne Migration nur für eine Person an Anforderungen, nicht wahr? ;)
Die Winkiste nutze ich nur für PS - sonst nichts, ich mag mein Windows ja
auf für diesen Zweck. :yo
Nunja, es gibt verschiedene Formen von Usern.
Manche Leute programmieren mit Linux & kennen sämtliche Interna, z.B. die Kernel Hacker, etc. Coder sind für mich die echten Geeks.
Andere schreiben nur darüber.
Manche verdienen ihr Geld damit mit Pflege/Wartung/Migration, etc - und wissen auch sehr viel darüber.
Manche Anwender sind einfach nur User und nutzen es einfach nur täglich für 99% aller anfallenden Dinge,
die man sonst mit einem anderen OS sowie anderen Programmen erledigen würde & sind zufrieden damit.
 

bavariantommy

Universaldilletant
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

@Tank

Weil ich über etwas schreibe heißt es noch lange nicht, dass ich dem Thema deswegen unkritisch gegenüberstehen muss. In unserer Redaktion wirst du keinen einzigen Linux-Fanboy finden, und das nicht ohne Grund...

Ich habe mich mit den Limux-Verantwortlichen im Speziellen und der Thematik im allgemeinen relativ intensiv auseinandergesetzt und denke schon, zu wissen, wovon ich schreibe.

Ich bin mir nicht sicher, ob München den Schritt noch einmal machen würde, wenn sie vorher gewusst hätten, was da auf sie zukommt. Fest steht: Günstiger als die MS-Lösung ist Limux auf gar keinen Fall.
Hier spielen - eigentlich absolut untypisch für solche Projekte - tatsächlich auch ideologische Gründe eine Rolle.
 

Tank

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

In unserer Redaktion wirst du keinen einzigen Linux-Fanboy finden, und das nicht ohne Grund...
sehe ich als epic fail, nichts für ungut. wenn ich bei einem windows magazin
arbeiten würde - aber kein windows mag wäre dies analog genauso...bei einem
linux magazin sollte man das os schon mögen, denn ansonsten kann man sich
zu einer der gefühlten 4575485 windows magazine gesellen.

die c't ist da zum glück noch recht MS-kritisch, ist auch gut so. nicht alles
von dem verein ist super, aber dies soll hier anstelle kein bashing sein.
 

bavariantommy

Universaldilletant
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Etwas zu mögen heißt nicht, es kritiklos hinzunehmen. Aber vielleicht kommst du da ja eines Tages auch noch drauf ;)
 

annelie

† Team (Userverw.) †
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

@tank + @Tommy,

ist die Diskussion nicht eher für den Chat oder PN geeignet ?

//ich meine ob man was mögen müsse usw :)
 

Tank

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Etwas zu mögen heißt nicht, es kritiklos hinzunehmen. Aber vielleicht kommst du da ja eines Tages auch noch drauf ;)
ich habe bei windows wesentlich mehr kritikpunkte als bei linux, deswegen
verwende ich zu 99% hauptsächlich letzteres, aber vielleicht verstehst du dies
auch eines tages. ;)
 

dosenbrot

Leck mich en de Täsch
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

@tank + @Tommy,

ist die Diskussion nicht eher für den Chat oder PN geeignet ?
Achwa, ich finde es recht lustig, ist ja unter Linux hier sowieso nicht soviel hier los.
 

bavariantommy

Universaldilletant
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Wie meinte schon Goethe. Getretener Quark wird breit, nicht stark - deswegen ist für mich hier erst mal EOD.
 

Tank

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Dichtung ist immer nur eine Expedition nach der Wahrheit - Franz Kafka.

Ich bin hier raus aus dem Fred.
 
U

User32931

Guest
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Sehr schade, dass ihr euch verpieselt.

Wenn mehr Leute diese Umstellungsprobleme kennen würden im Detail und entsprechend Lösungen anböten...also entwickeln..wäre das traumhaft.
Vieles kann man eben nicht @home so auch "sehen"...

Es ist bei Linux leider so, dass der Grenzaufwand beträchtlich imho steigt, wenn man eine Lösung bis in die Detailtiefe benötigt. Entwicklungsaufwand, Supportaufwand, Testungen, Aktualisierungen etc.
Das zeigt auch München imho.

Dachte doch, es wäre einer der entscheidenden Vorteile, wenn man wirklich quelloffene Systeme hat - nützt halt nix, wenn sich keiner dann mit den quelloffenen Dingen wirklich beschäftigt...und nur anwendet/installiert was eh da ist... ;)
 

fersengeld

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Naja Wartung in Linux könnte bestimmt besser sein, als mit Windows.
So bequemes Klickibunti und anwenderfreundlich aufeinander abgestimmt wie Active Directory und Co. gibt's im Linux-Bereich nicht.

Und Linux begnügt sich nach wie vor mit weniger RAM und CPU Power als mit Windows.
Es wird die passende Hardware zur eingesetzten Software gekauft, nicht andersherum. Eine eventuelle Kostendifferenz dürfte wirtschaftlich nicht maßgeblich sein.

Denke auch das Thema Sicherheit ist da nicht zu vernachlässigen, also warum sollte man nicht Linux in einer Stadtverwaltung einsetzen.
Microsoft hat in diesem Bereich wirklich dazu gelernt, viel Geld investiert - Vista und Windows 7 lassen sich sehr stabil und sicher betreiben. Natürlich gibt es Altlasten im System und den Closed-Source-Malus, aber auch unter Unix/Linx ist nicht alles so, wie man es sich wünschte.


ubuntu/debian ist auf gleicher hardware schneller als windows 7
Das interessiert in 99% der Anwendugsfälle niemanden.
 

Belzeboter

Zombie
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Migrationen sind fast 100% ein Politikum und haben wenig mit Technik,
Stabilität oder Userfreundlichkeit zu tun. :(

In meinem letzten Job schrieben die User ihre Sachen in Adobe Framemaker,
auch Texte (.... :icon_tsts: wer hat denen das eingeredet) und da gabs natürlich
auch die Forderung, daß solche Dateien im Browser zu öffnen sind.....
Mußte sein, das Management hat den Befehl gegeben.

Andererseits liefen bestimmte Rechner unter DOS, NT oder Linux - wenn
eine Meßkarte im PCI-Slot 3000 $ kostet - wen interessiert dann das OS :D
Nur in der Abteilung, wo militärische Forschung betrieben wurde, herrschte
strengstes Outlook-Verbot (....)

Also gehts meist nach der vorhandenen Software oder den wilden Fantasien
des Managements - da kann man als Linuxer jammern, wie man will, egal.
Ist ja eigentlich auch richtig so, in der Wirtschaft hat eine Software
bestimmte Anforderungen zu erfüllen und Ende, OS uninteressant.

Aber gerade Frickel 7 ist in der Industrie noch nicht angekommen wegen der
miesen Untersützung hardwarenaher Vorgänge. War schon bei XP so, aber Win7
mag keine Legacy-Schnittstellen mehr, hat ein abartiges Grafiksubsystem.....

-Belzeboter-
 

sterin

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Ein Grund bei Microsoft zu sein ist für Kunden wie für Dienstleister eine gewisse Planungssicherheit im positiven wie im negativen Sinn.

Als Kunde weiß man, dass wenn irgendwo Cloud-Schischi plötzlich ganz wichtig ist, Microsoft einem irgendein mäßig innovatives und mittelausgegorenes M$-Cloud-XY servieren wird, mit dem man sich halbwegs im Wettbewerb sehen lassen kann.

Als Dienstleister weiß man, dass Microsoft sich alle Jahre wieder irgendwas ausdenken wird, und seien es ein paar neue Farben für die Standard-Oberflächen, und dass sie dann bei MS die Werbemaschine anschmeißen werden, bis alle meinen sie brauchen ihr eigentlich noch gut funktionierendes System jetzt dringend in Jetzt-Neu-Seegrün und man wird angerufen und bekommt nen Auftrag.

Umgekehrt hat man die realative Sicherheit, dass Microsoft nicht morgen in irgendeiner Sitzung beschließt "Sacht mal, Windows XP geht und doch eigentlich allen schon lange total auf die Nerven und behindert unsere Weiterentwicklung, morgen wird die Unterstützung abgekündigt und übermorgen eingestellt."

Der von Linuxern oft zitierte Vorteil, dass wenn der Hersteller keine Lust mehr hat, man selbst oder ein anderer Dienstleister einfach die Entwicklung übernehmen kann, weil ja Dateiformate/Code etc. offen sind, mag bei einem kleinen Progrämmchen zutreffen, bei so einem komplexen System wie einem OS ist das IMHO ziemlich hinfällig.

Der Projektleiter scheint ja selbst so seine Zweifel z. B. an der Berechenbarkeit von Canonical zu haben. Dann der Typ, der KDE 3.5 in Ubuntu reinbastelt. Das KDE-Projekt selbst. Da muss man schon sehr viele Ansprechpartner im Auge haben, ein gewisses Vertrauen usw.

Bei MS steht im Zweifelsfall wahrscheinlich die halbe Welt mit Haken und Mistforken vor der Tür, wenn die den XP-Support einstellen. Beim Entwickler irgendeiner KDE-3.5-Komponente weiß im Zweifelsfall wohlmöglich nicht mal jemand, wo der eigentlich wohnt :)
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

edit: aber das hier ist wirklich super: http://bellard.org/jslinux/
Jup, macht Spaß:
Code:
# cat /proc/cpuinfo                                                           
processor       : 0                                                             
vendor_id       : GenuineIntel                                                  
cpu family      : 5                                                             
model           : 4                                                             
model name      : Pentium MMX                                                   
stepping        : 3                                                             
cache size      : 0 KB                                                          
fdiv_bug        : no                                                            
hlt_bug         : no                                                            
f00f_bug        : yes                                                           
coma_bug        : no                                                            
fpu             : no                                                            
fpu_exception   : no                                                            
cpuid level     : 1                                                             
wp              : yes                                                           
flags           :                                                               
bogomips        : 20.22                                                         
clflush size    : 32
~ # cat /proc/meminfo                                                           
MemTotal:        30364 kB                                                       
MemFree:         26764 kB                                                       
Buffers:          2048 kB                                                       
Cached:            512 kB                                                       
SwapCached:          0 kB                                                       
Active:           2740 kB                                                       
Inactive:           24 kB                                                       
SwapTotal:           0 kB                                                       
SwapFree:            0 kB                                                       
Dirty:               4 kB                                                       
Writeback:           0 kB                                                       
AnonPages:         216 kB                                                       
Mapped:            328 kB                                                       
Slab:              752 kB                                                       
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SUnreclaim:        608 kB                                                       
PageTables:         36 kB                                                       
NFS_Unstable:        0 kB                                                       
Bounce:              0 kB                                                       
CommitLimit:     15180 kB                                                       
Committed_AS:      448 kB                                                       
VmallocTotal:  1007592 kB                                                       
VmallocUsed:         0 kB                                                       
VmallocChunk:  1007592 kB                                                       
HugePages_Total:     0                                                          
HugePages_Free:      0                                                          
HugePages_Rsvd:      0                                                          
Hugepagesize:     4096 kB
Firefox 4 ist also ein Pentium 1 mit 32 MB RAM und hat 20 BogoMIPS. :icon_lol:

Code:
~ # uptime                                                                      
 22:24:16 up 4 min, load average: 0.06, 0.03, 0.00
Und man kann die Uptime von Firefox messen. :icon_mrgreen:
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Beamte können niemanden verklagen, das ist Blödsinn.

Allerdings ist "Windows breaks down" allgemein akzeptiert.
 

Belzeboter

Zombie
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Ein Teil des Problems "Politikum" ist unter anderem, daß man bei OpenSource keinen Sündenbock
mehr hat, den man verklagen kann, falls was schiefgeht.
ja, so ist es wohl...

Allerdings ist "Windows breaks down" allgemein akzeptiert.
Genau, auch richtig :icon_mrgreen:

Ich wurde vor ca 2 Jahren gefragt, wie doch gleich das Paßwort für den
Linux-FIleserver war, den ich so ca. 97 in einer Firma eingerichtet hatte,
in der ich damals gearbeitet hatte: ..... hm.... also.... vergessen :icon_mrgreen:

Manches läuft eben..... Aber heute wird ja alles abgelehnt, wo nicht
Update, Cloud und App darin vorkommt ;)


-Belzeboter-
 

Bronco

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Migrationen sind fast 100% ein Politikum und haben wenig mit Technik,
Stabilität oder Userfreundlichkeit zu tun.
Ich habe zu dem scheitern von Linux zwei Artikel bei Heise gelesen.
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Kaputt-gefrickelt-1242251.html
http://www.heise.de/open/meldung/Wi...gescheiterte-OpenOffice-Migration-211428.html

Ich kann bei dem Thema nicht mitreden.Aber die Diskussion ist sehr Interessant.Und ich würde einen ausgeben wenn ich die wahrheit erfahren würde.
Irgendwo stand auch mal das die User (Arbeiter) ihr Windows zurück haben wollten.Halt sehr viele interessante Geschichten.

mfg
Bronco
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Irgendwo stand auch mal das die User (Arbeiter) ihr Windows zurück haben wollten.
Bei Beamtinnen und Beamten und anderen im öffentlichen Dienst tätigen Personen kann ich mir auch gut vorstellen, daß die lieber Computer haben, die ständig wegen Malware, Schlangenöl oder fehlgeschlagener Hotfixes kaputt sind. Eine durchgehend verfügbare IT ist der Albtraum für jeden Büroschlaf. :icon_lol:
 

fersengeld

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Der von Linuxern oft zitierte Vorteil, dass wenn der Hersteller keine Lust mehr hat, man selbst oder ein anderer Dienstleister einfach die Entwicklung übernehmen kann, weil ja Dateiformate/Code etc. offen sind, mag bei einem kleinen Progrämmchen zutreffen, bei so einem komplexen System wie einem OS ist das IMHO ziemlich hinfällig.

Der Projektleiter scheint ja selbst so seine Zweifel z. B. an der Berechenbarkeit von Canonical zu haben. Dann der Typ, der KDE 3.5 in Ubuntu reinbastelt. Das KDE-Projekt selbst. Da muss man schon sehr viele Ansprechpartner im Auge haben, ein gewisses Vertrauen usw.

Bei MS steht im Zweifelsfall wahrscheinlich die halbe Welt mit Haken und Mistforken vor der Tür, wenn die den XP-Support einstellen. Beim Entwickler irgendeiner KDE-3.5-Komponente weiß im Zweifelsfall wohlmöglich nicht mal jemand, wo der eigentlich wohnt :)
Es ist doch noch viel schlimmer. Du bekommst unter Linux keine 20 Jahre Support für eine API bzw. ABI, so gruselig das nach spätestens 10 Jahren aus Entwicklersicht auch sein mag. Die Standardisierungsbemühungen kranken am Community-Getue und -Gezänk. Die hierarchische Struktur und die Milliarden, den "Linux-Desktop" auf eine konkurrenzfähige Basis zu stellen, so daß ein finanziell ähnlich lukratives, breit gefächertes (Meta-)Software-Ökosystem wie OS X oder Windows(+Office) entstehen kann, sehe ich nicht. Trotzdem gibt es viele Bereiche , in denen "Linux" auf dem Desktop eine sehr gute Wahl ist.
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Z. B.? (nicht-rhetorische Frage)
Zum Beispiel der Rechner, an dem ich jetzt sitze. Das ist nämlich ein DHCP/DNS/RADIUS/Proxy/Web/DB/Media-Server, IPv6/IPv4/VPN-Router sowie NAS, der natürlich unter Linux läuft, denn Windows ist dafür nicht geeignet (außer Linux vielleicht noch BSD oder Solaris). Auf diesem Rechner läuft dann zwangsläufig ein Linux-Desktop zum Surfen, für jDownloader, für E-Mail, zum Filmgucken und Musikhören, was der auch zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Die Kiste zieht übrigens 20 W und läuft natürlich 24/7. Da braucht man dann auch keine SSD für superschnelle Boorzeiten, weil gar nicht erst gebootet wird.
 

DrSnuggles

Xanatos
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

sterin fragte nach einem Desktop, du hast einen Server genannt auf dem mal auch ein Browser und VLC läuft.
Versuch mal Blurays zu schauen (dafür wird der wohl eh zu lahm sein, wenn der Rechner 20W zieht), OCR-Software laufen zu lassen, mit nem billigen Tintenpisser zu drucken, zu scannen, Spracherkennung zu machen, zu spielen, Audible Hörbücher auf deinen Mp3-Player zu übertragen, eine Telefonanlage zu programmieren, etc.

Wo hat ein Linuxdesktop(!) Vorteile?

PS: Linux auf dem Server ist unbestritten absolut nützlich.
PPS: Unter Windows vermisse ich so manche Serverfunktionalität von Linux.
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

sterin fragte nach einem Desktop, du hast einen Server genannt auf dem mal auch ein Browser und VLC läuft.
Nö, das ist vollwertiger Xfce-Desktop mit Office- und Multimedia-Vollausstattung, auf dem auch mal ein paar Serverdienste laufen. Basiert übrigens auf einem sog. "Intel Desktop Mainboard" im Mini-ITX-Format. Und Slackware ist genauso ein Desktop- wie ein Serverbetriebssystem, daran kannst Du es auch nicht festmachen. :icon_mrgreen:

Versuch mal Blurays zu schauen (dafür wird der wohl eh zu lahm sein, wenn der Rechner 20W zieht), OCR-Software laufen zu lassen, mit nem billigen Tintenpisser zu drucken, zu scannen, Spracherkennung zu machen, zu spielen, Audible Hörbücher auf deinen Mp3-Player zu übertragen, eine Telefonanlage zu programmieren, etc.
1. Für Bluray-DRM-Müll hab ich kein Laufwerk und keinen DRM-Monitor, ansonsten ist 1080p dank nVidia ION und VDPAU (gibt's nur für Linux :yo ) überhaupt kein Problem.
2. OCR funktioniert einwandfrei (brauch ich aber nicht)
3. Tintenpisser sind sauteuer, nicht billig. Drucken auf meinem Laser mit Fast Ethernet klappt übrigens Klasse.
4. Was ist Audible? DRM-Rotz?
5. Ich kann schneller tippen, als eine Spracherkennung mich verstehen kann.
6. Mein Humble Bundle läuft prima.
6. Welche Telefonlage? Die IP-Telefonanlage nebst Anrufbeantworter läuft ebenfalls auf diesem Rechner und wird übers Webinterface "programmiert". Meine Gigaset über eines der Mobilteile.

Ich hab übrigens noch ein Netbook mit Windows XP, da ist aber außer Opera nichts drauf installiert (Wozu auch?) Und einen festplattenlosen phätten lauten Zocktower mit eSATA, da wird Linux über GBit-LAN gebootet, oder ins Dock die Festplatte mit dem Zock (nebst passendem OS) reingeschoben. Die Zocks dürfen aber weder ins Netz, noch ist daneben irgendein Brauser oder sonstige geschäftskritische Software installiert. Windows 7 ist also ein toller Gameloader. :icon_mrgreen:

Wo hat ein Linuxdesktop(!) Vorteile?
Das schrieb ich doch. Er hat den Vorteil, daß er keinen extra Rechner benötigt, weil er auf dem Rechner läuft, der sowieso immer eingeschaltet ist. Andere kaufen sich halt irgendwelche sündteuren NAS mit Embedded-Linux und brauchen dann nochmal einen extra-PC, nur um drauf zugreifen zu können. Mein Hybrid kostet weniger und frühstückt das gleich mit ab.
 

DrSnuggles

Xanatos
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Nö, das ist vollwertiger Xfce-Desktop mit Office- und Multimedia-Vollausstattung, auf dem auch mal ein paar Serverdienste laufen.
Vollwertig Office geht nur mit Windows :icon_lol:

1. Für Bluray-DRM-Müll hab ich kein Laufwerk und keinen DRM-Monitor,
Eben.

2. OCR funktioniert einwandfrei (brauch ich aber nicht)
Du hast schon länger nicht mehr Finereader oder Omnipage gesehen

3. Tintenpisser sind sauteuer, nicht billig.
Klar, trotzdem funktionieren sie unter Linux nicht (vernünftig)

4. Was ist Audible? DRM-Rotz?
Ja, aber trivial unter Windows zu umgehen, genauso natürlich wie die Blurays von oben

5. Ich kann schneller tippen, als eine Spracherkennung mich verstehen kann.
Gute Spracherkennung ist für Fließtext wesentlich schneller als tippen.

6. Mein Humble Bundle läuft prima.
:icon_lol:

6. Welche Telefonlage?
Beliebige Siemens-ISDN-Dickschiffe

Und einen festplattenlosen phätten lauten Zocktower mit eSATA, da wird Linux über GBit-LAN gebootet,
Warum schränkst du dich mit LAN boot massiv in der Geschwindigkeit ein?

Das schrieb ich doch. Er hat den Vorteil, daß er keinen extra Rechner benötigt,
weil er auf dem Rechner läuft, der sowieso immer eingeschaltet ist. Andere kaufen sich halt irgendwelche sündteuren NAS mit Embedded-Linux und brauchen dann nochmal einen extra-PC, nur um drauf zugreifen zu können. Mein Hybrid kostet weniger und frühstückt das gleich mit ab.
Auf ne Fritzbox könnte ich privat eh nicht verzichten.

PS: Scanner brauchst du wohl nicht :-)
 

Bronco

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Wo hat ein Linuxdesktop(!) Vorteile?
64 bit ist unter Linux besser.
Schneller Stabiler alle Programme Verfügbar.Aber der Größte Vorteil ist für mich das ich mir keinen Kopf um Viren machen muss.
Adobe und Spielen kann man ja mit Windows.Aber sonst ist Linux für den Privatanwender sogar spanender.
mfg
Bronco
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Vollwertig Office geht nur mit Windows :icon_lol:
So ein Quatsch. :icon_tsts:

Du hast schon länger nicht mehr Finereader oder Omnipage gesehen
Es interessiert mich schlicht nicht.

Klar, trotzdem funktionieren sie unter Linux nicht (vernünftig)
Brother, Epson und HP laufen, das reicht. Trotzdem würde ich nie so eine teure Kiste kaufen.

Gute Spracherkennung ist für Fließtext wesentlich schneller als tippen.
Wenn man mit 90 bis 120 Wörtern pro Minute alles gleich richtig tippen kann, auch Wörter, die Deine Spracherkennung nicht kennt, wozu soll man sich dann mit einem Mikro an den PC setzen?

Spracherkennung ist eine Nischenanwendung für körperliche Eingeschränkte (vulgo Behinderte).

Warum schränkst du dich mit LAN boot massiv in der Geschwindigkeit ein?
Der LAN-Boot per GBit dauert 5 s, dann kann man sich anmelden. Was wolltest Du gleich nochmal?

Slackware von Festplatte booten dauert lange, ja, deswegen läßt man Linux auch nicht booten, man läßt es durchlaufen. Das geht auch prima.

Auf ne Fritzbox könnte ich privat eh nicht verzichten.
Die läuft ja auch unter Linux. :icon_funny:

PS: Scanner brauchst du wohl nicht :-)
Ein MFP (von Brother, Epson oder HP siehe oben) läuft oder schreibt auf Wunsch ein TIFF/PDF auf ein Share oder schickt es mir per E-Mail, viel praktischer.

Du verallgemeinerst hier Deine Spezialfälle. Ich kenne außer Dir niemanden der OCR-Software oder gar sowas Exotisches wie Spracherkennung benutzt. Und zu Siemens-Dickschiffen gehört BTW ein Service-Vertrag.

Weißt Du, Snuggy, ich kannte auch mal jemanden, der genauso wie Du rumerzählt, warum er nicht vom Amiga weg kann. :icon_lol: Von wegen dieses und jenes usw. usf. Für die meisten ist sogar ein PC komplett verzichtbar.
 

DrSnuggles

Xanatos
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

@Bronco:

Virenfrei ist wirklich der einzige Vorteil von Linux auf dem Desktop den ich bisher hier gelesen habe.

Was an 64 Bit Linux besser sein soll als an 64 Bit Windows erschließt sich mir nicht so ganz.

@Detlife:

Such mal unter Linux was mit Sharepoint und Exchange vergleichbares, viel Spass.
OCR-Software benutzen wirklich viele Privatanwender die ich kenn.

450-600 Anschläge die Minute schafft ne gute Sekretärin, ich bin froh wenn ich 250-300 schaffe.

Zeig mir mal wie du Windows per iSCSI in 5 Sekunden bootest.

Drucker und Scanner laufen einige wenige Modelle unter Linux zufriedenstellend. Und für meine Siemenes-Dickschiffe bin ich der Servicetechniker :-)
 

DetLife

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

]Virenfrei ist wirklich der einzige Vorteil von Linux auf dem Desktop den ich bisher hier gelesen habe.
Außerdem Zugang zu besseren Dateisystemen, besser Backup-Möglichkeiten, bessere Window-Manager, bessere Remote-Fähigkeiten...

Was an 64 Bit Linux besser sein soll als an 64 Bit Windows erschließt sich mir nicht so ganz.
Er meint damit wahrscheinlich, daß für ein 64-Bit-Linux auch alle Programme in 64 Bit vorliegen.

Such mal unter Linux was mit Sharepoint und Exchange vergleichbares, viel Spass.
Leute, die Sharepoint und Exchange anfassen müssen tun mir aufrichtig leid. Ansonsten laufen die zuverlässigsten Mailserver unter Unix.

OCR-Software benutzen wirklich viele Privatanwender die ich kenn.
Ich kenn keinen einzigen, mindestens die Hälfte weiß nicht einmal, was OCR überhaupt ist.

450-600 Anschläge die Minute schafft ne gute Sekretärin, ich bin froh wenn ich 250-300 schaffe.
Tja, Übung macht den Meister. Wenn man nur mit dem PC sabbelt, wird's nicht besser.

Zeig mir mal wie du Windows per iSCSI in 5 Sekunden bootest.
Ich boote nicht Windows per iSCSI, sondern Linux per initrd und NFS.

Drucker und Scanner laufen einige wenige Modelle unter Linux zufriedenstellend.
HPLIP supports 2042 HP printer models. Jaja, einige ganz wenige Modelle. Und das sind nur die von einem Druckerhersteller. :icon_lol:

Und für meine Siemenes-Dickschiffe bin ich der Servicetechniker :-)
Und inwiefern ist das relevant?
 

fersengeld

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AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Z. B.? (nicht-rhetorische Frage)
Im Grunde jeder Arbeitsplatz, wo nur hausinterne, nicht in Microsoft-Formaten verpackte Daten verarbeitet bzw. externe über ein Datenbank-Frontend eingepflegt werden, evtl. noch ein Browser und Email-Client notwendig sind. Banken, Versicherungen, Callcenter, Wissenschaftliche Einrichtungen. Es gibt viele Arbeitgeber, die Windows an etlichen Arbeitsplätzen nicht brauchen - oder bräuchten.


Virenfrei ist wirklich der einzige Vorteil von Linux auf dem Desktop den ich bisher hier gelesen habe.
- Windows bietet immer noch kein vernünftiges Paketierungssystem. Um jedes popelige Update muß man sich selber kümmern.
- Die Klickorgien.
- Ein völlig anderes Angebot an Standard-Anwendungen. Mancher benötigt halt den Mediaplayer, andere eher awk und grep.


Leute, die Sharepoint und Exchange anfassen müssen tun mir aufrichtig leid. Ansonsten laufen die zuverlässigsten Mailserver unter Unix.
Mailserver ja. Aber die Groupware-Konkurrenz ist nicht so dolle. Leid tun müssen dir die Leute nicht - es wird damit gut Geld verdient.
 

DetLife

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AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Im Grunde jeder Arbeitsplatz, wo nur hausinterne, nicht in Microsoft-Formaten verpackte Daten verarbeitet
Ich habe vor 10 Jahre das letztemal ein Microsoft Office angefaßt und hatte mit "Microsoft-Formaten" selbstsamerweise nie Probleme.

Mailserver ja. Aber die Groupware-Konkurrenz ist nicht so dolle. Leid tun müssen dir die Leute nicht - es wird damit gut Geld verdient.
Groupware ist nicht der Nabel der Welt. Und die Leute, die damit Geld verdienen, sind selten diejenigen, die diese Müllhaufen dann am Laufen halten müssen. Da paßt das OS schon gut zur Software.
 

sterin

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AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

fersengeld schrieb:
Banken, Versicherungen, Callcenter, Wissenschaftliche Einrichtungen
Mal böse gesagt, also immer dann, wenn es um für Unternehmen maßgescheiderte Userinterfaces geht, die entweder von absoluten Experten (Wissenschaftler, Ingenieure, Netzwerkadministratoren) oder im anderen Fall von analog maßgescheiderten entsprechenden Salarymen und Droiden bedient werden?

Die kleinen und mittleren Wurschtel-Unternehmen, die sich keine Softwareumgebung maßschneidern lassen können, sondern versuchen, sich stetig ändernde Prozesse so halbwegs durch den kreativen Missbrauch und die eigenmächtige Erweiterung von Standardsoftware abzubilden -die lassen dann besser die Finger von Linux?

Die Linux-Lobbyisten argumentieren doch gern, dass Sie die Verndor-locked-in-Opfer und die dritte Welt durch Anpassbarkeit befreien. Wie schaut es damit aus?
 

Bronco

Bekanntes Mitglied
AW: Erfolgreiche Linux Migration in Bayern

Mal böse gesagt ohne einen Browser hat man nicht viel vom Internet mit dem Windows Explorer noch weniger.Im Wurschtel unternehmen ist das erndor-locked-in-Opfer ja meist der Chef
in grösseren Unternehmen bekommt das Opfer ja meist nette Werbegeschenke.Also alles nicht sooo schlimm.
Deshalb gibt es glaube ich auch nicht so viele Linux-Lobbyisten (ausser Tank :icon_mrgreen:kenn ich keinen.).

mfg
Bronco

PS.
Omnipage für Linux-->http://www.nuance.de/omnipage-capturesdk/

Finereader solls auch geben
 
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