Empfehlung für Errichtung eine neuen Linuxsystems

Dieses Thema im Forum "Linux" wurde erstellt von itzenplitz, 30 August 2015.

  1. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    ich würde gerne ein Linux-System aufsetzen,habe aber keinen blassen Schimmer von dem System.Deshalb hätte ich gerne von den Linux-Experten eine Empfehlung für das weitere Verfahren.
    Der Grund sind meine beiden Enkel,und ich möchte nicht nach jedem Besuch der beiden mein eigenes System wieder herstellen müssen.
    Mir schwebt vor ein Linux (Mint oder Ubuntu) mit VMware und hierauf entweder WinX oder Win7 und ein weiters Linux.

    Meine derzeitige Windows-Konfiguration:
    Board:ASUS M5A99X EVO 2.0
    CPU: AMD FX-6350 3,9 Ghz
    RAM: 16 GB
    Bootplatte: SAMSUNG 840 PR 256 GB
    DATENPLATTE: CRUCIAL CT512MX100SSD1
    GRAKA:NVIDIA GEFORCE 560TI
    MONITOR:ASUS 24" full HD
    FESTPLATTE:HYBRID 2TB
    BS:WinX Enterprise mi KMSpico activiert
    Vorbereitet habe ich auf einer 250er SATA eine Linux Mint Installation (gesamte Platte)
    Wie könnte eine Linux Konfiguration mit o.a. Komponenten aussehen?
    Was ist empfehlenswert,VMware oder Virtual Box?
    Wie gross sollten die einzelnen Part. sein?

    Es würde mich sehr freuen von Euch entsprechende Tips zu bekommen.

    Mit netten Grüssen
    Zuletzt bearbeitet: 30 August 2015
  2. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

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    Du hast keine Ahnung von Linux, willst aber ein System aufbauen inklusive Virtualisierung von Windows?
    Nette Herausforderung. Klingt spannend.
    Warum Linux? Hoffst du dass deine Enkel sich damit auch nicht auskennen?
    Unter welchem System du schließlich virtualisiert ist egal.
  3. Antitrack

    Antitrack Bekanntes Mitglied

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    Entweder virtualisieren, oder einen USB-Boot-Stick zum Booten eines Linuxes. Ich tendiere zu letzterem - der Lerneffekt ist höher.
    Empfehlung: www.porteus.org
    DeSmi sagt Danke.
  4. DeSmi

    DeSmi Bekanntes Mitglied

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    Könnte es sein, dass gerade in #2 gänzlich das Thema verfehlt wurde? Ist der Grund eigentlich nicht völlig egal? :icon_confused:
  5. forwarder

    forwarder Toast

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    mein tip: kauf' dir einen dr. kaiser pc wächter als pci karte, und sobald wer kommt stellst du das ding "scharf" -> dann kann dein besuch rumstellen soviel er will (incl platte formatieren und dergleichen) und du kannst beim reboot einfach auf den ursprungszustand zurueckwechseln. aehnliches gibts auch als software, die hardwareloesung ist aber sehr viel unempfindlicher und kommt mit allem klar was man ihr vorsetzt (os unabhaengig etc).

    ansonsten OT: linux mit nem virtualisierten windows? igittpfui. ich bezweifel doch stark dass du da gluecklich mit wirst..
  6. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    @dr_tommi
    der 11jährige arbeitet in einer seiner Gruppen mit einem Linuxsystem--der 13jährige hat zuhause einen Windowsrechner.es ist selten das beide zusammen bei uns sind,deshalb möchte ich für jeden,wenn er bei mir aufschlägt was parat haben.
    Ich bin zwar 76 jahre,aber etwas dazulernen damit ich zumindest mit den Zwergen drüber reden kann halte ich nicht für falsch.Ausserdem fände ich es richtig spannend,wenn der Alte dem ein wenig überheblichen jungen etwas ihm unbekanntes zeigen kann--bisher ist es umgekehrt.
    @Antitrack
    das ist inter.,aber mich reizt offen gestanden die vir. Geschichte auch für mich selber.

    @forwarder
    auch das werde ich mir ansehen.

    Aber viel. könnte jemand,wenn auch nur ansatzweise meine Fragen beantworten.

    Mit netten Grüssen
  7. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

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    @itzenplitz
    Danke für die Auskunft. Jetzt kann man gezielt antworten.

    Das komplette System umstellen wäre eine Option, wenn dich intensiv mit Linux beschäftigen willst. Da du aber ein funktionierendes Windowssystem hast, gehe ich mal davon aus, dass du dieses auch behalten willst.
    Das beste wäre, sowohl ein Linux als auch ein Windows für die Enkel zu virtualisieren. Du kannst dich ja trotzdem dann mit dem Linux beschäftigen.
    Du brauchst also mindestens 3 Systeme. Eins für dich und jeweils einvirtuelles für die beiden Enkel.

    Ich persönlich würde das Stammsystem so lassen und darauf sowohl das Linux als auch das Windows für die Enkel virtualisieren.
    Ob du dazu nun VMWare oder Virtualbox benutzt hängt davon ab, welche dieser Softwarepakete für dich verfügbar ist. (Virtualbox ist Freeware, VMWare im Normalfall nicht)
    Partitionen innerhalb der virtuellen Maschinen werden meist schon von der Virtualisierungssoftware vorgegeben, genau zu sagen wie groß sie sein müssen hängt davon ab, was da noch alles installiert werden soll.
    Windows wird normalerweise mit 40-60 GB installiert, Linux meistens mit 10-20 GB. Es hindert dich aber niemand, mehr Platz zu reservieren.

    Auf jeden Fall solltest du dich intensiv sowohl mit der Virtualisierungssoftware als auch mit dem zukünftigen Linux beschäftigen, damit du keine bösen Überraschungen erlebst.
    Im Zweifelsfall sind wir ja auch noch da. ;)
  8. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    @dr_tommi
    Erstmal meinen besten Dank tommi,
    genau so habe ich mir das vorgestellt.Für die Unterbringung der jeweiligen Partitionen hatte ich gedacht diese auf die 2 TB Hybridplatte zu legen.Bleibt die Frage der Ram-Zuweisung,ich habe 16 GB im Rechner,wieviel sollte ich jeweils den virt. zuweisen?
  9. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

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    Das ist relativ unkritisch. Vermutlich wirst du nicht zeitgleich mit den virtuellen Maschinen an deinem System arbeiten müssen. Wenn du bei VMWare die typische Installation auswählst bekommst du z.B. passende Empfehlungen.
    Mehr als 4GB braucht keins von deinen virtuellen Systemen, da ich mal davon ausgehe, dass du da weder speicherhungrige Server noch rechenintensive Echtzeitanwendungen laufenlassen wirst.
  10. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    @dr_tommi

    danke tommi,dann werde ich mich im Laufe der Woche ans Werk machen.

    noch eine angenehme Woche
  11. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    Hallo,
    nach einer Zwangspause aus gesundheitlichen Gründen würde ich das "Projekt" gerne abschliessen.
    Nach einigen Turbulenzen habe ich auf einer 250er HD das Ubuntu installiert.Ich muss sagen-sehr gewöhnungsbedürftig was das Dateienhandling betrifft--aber sehr pfiffig,gefällt mir.
    Zu meinem Problem:Die Installation von VM-Workstation 12 klappt nicht.Ich habe die entpackte datei in ein separates Verzeichnis kopiert und mit folgendem Befehl aufgerufen:
    sonich@sonich-desktop:~$ cd VMWARE-INST
    sonich@sonich-desktop:~/VMWARE-INST$ sudo apt-get install VMware-Workstation-Full-12.0.0-2985596.x86_64.bundle
    [sudo] password for sonich:
    Paketlisten werden gelesen... Fertig
    Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
    Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
    E: Paket VMware-Workstation-Full-12.0.0-2985596.x86_64.bundle kann nicht gefunden werden.
    E: Mittels regulärem Ausdruck »VMware-Workstation-Full-12.0.0-2985596.x86_64.bundle« konnte kein Paket gefunden werden.
    sonich@sonich-desktop:~/VMWARE-INST$
    Meine Suche im Netz und auf dem Ubuntuuser.de war leider nicht erfolgreich.
    Wenn mir hier jemand helfen könnte wäre ich sehr dankbar.

    Mit netten Grüssen
  12. forwarder

    forwarder Toast

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    die datei ist nicht ueber apt-get (paketmanager) zu installieren sondern eine ausführbare "setup.exe":

    "ausführbar-attribut" setzen:
    Code:
    chmod u+rx VMware-Workstation-Full-12.0.0-2985596.x86_64.bundle
    
    ausführen:
    Code:
    ./VMware-Workstation-Full-12.0.0-2985596.x86_64.bundle
    
    vorher drauf achten dass zumindest die kernel-header und compiler bereits installiert sind damit vmware die passenden kernel-module selbst bauen kann soweit das notwendig ist:
    Code:
    sudo apt-get -y install build-essential linux-headers-`uname -r`
    
    siehe auch http://www.liberiangeek.net/2014/12/install-vmware-workstation-11-ubuntu-14-10/
  13. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    Hallo forwarder,
    danke für die schnelle Benachrichtigung.Werde mich gleich noch ans installieren machen.
    Danke und eine gute Nacht

    itzenplitz
  14. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    Hallo forwarder,
    das hat ja tadellos geklappt,kaum weiss man wie es funktioniert,schon klappt es.
    Ich habe nur die Workstation inst.-zu den VMTools hätte ich noch eine Frage:
    die Tools heissen:vmware-tools-linux-10.0.0-2977863.x86_64.component (schon wieder eine unbekannte Endung) wie werden diese ind die Workstation installiert?Der Menuepunkt VMtools installieren ist ausgegraut.Muss erst ein virt. Laufwerk erstellt werden?
    Und letztlich eine evtl. blöde Frage:werden die Tools nur einmal für das jeweilige Hauptsystem inst.-oder einmal Haupt-und einmal Gastsystem?Bei mir würde das bedeuten-Haupsystem Ubuntu-Install Tools auf Ubuntu.Oder bekommt sowhl das Haupt-als auch das Gastsystem eine Toolversion verpasst.
    Sorry für das Geschwurbel,aber ich blicke z.Zt. nicht richtig durch,liegt evtl. auch an den Medikamenten.
    Vorab schon mal meinen besten Dank.
    itzenplitz
  15. forwarder

    forwarder Toast

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    normalerweise werden die tools (also die komponente vmware-tools-linux.blah.component) bei der installation von vmware schon mitinstalliert, alternativ wie bei der installation des hauptprogramms mittels chmod + sudo einspielen. es werden dabei die fuer die gastsysteme benoetigten bzw empfohlenen treiber in form von iso dateien etc auf dem hostsystem abgelegt - wenn du dann in einem gast bist kannst du durvch auswahl des menuepunkts "vmware tools installieren" ueber ein daraufhin automatisch eingeundenes virtuelles cd-rom laufwerk auf diese tools zugreifen und sie im falle eines windows-gasts z.b. durch aufrufen der setup.exe von dem virtuellen laufwerk aus installieren.

    die vmware-tools sorgen z.b. fuer direkteren zugriff auf die grafikkarte (3d beschleunigung etc), besseres maus-handling, schnelleres netzwerk etc indem halt spezielle treiber fuer die entsprechenden geraete (virtuelle netzwerkkarten etc) auf dem gastsystem installiert werden. sie sind nicht zwingend notwendig, sorgen aber in den meisten faellen fuer eine wesentlich bessere nutzererfahrung.

    kurz: bundle erstmal weglassen, gastsystem installieren, wenn dies komplett laeuft gucken ob du vmware tools installieren waehlen kannst, wenn ja dies machen und auf dem dadurch auftauchenden cdrom-laufwerk nachschauen was sich tut. unter windows wirds ne setup.exe oder setup64.exe sein die installierbar ist, unter linux-gaesten ist es meist eine tar.gz oder so die man nach dem entpacken per terminal installieren kann (sudo ./vmware-tools-setup.pl oder sowas).
  16. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

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    Hallo forwarder,
    danke für die Auskünfte.Werde mich morgen ans einrichten machen und hoffe dann in Ruhe testen zu können.
    Nochmals Dank und einen schönen Abend.

    Mit netten grüssen
  17. vlintstoun

    vlintstoun mit Glied

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    Hier ist die Installation aus den Paketquellen oder alternativ die manuelle Installation der mit VMware mitgelieferten Tools beschrieben.

    Have fun
    Vlintstoun
  18. itzenplitz

    itzenplitz Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
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    vielen Dank vlintstone,
    vor ca. 30 min. habe ich diese Seite auch gefunden--und jetzt ist alles inst.Allerdings brummt mir der Schädel,ich habe mich in dieser Angelegenheit doch überschätzt.Den Kiddies fällt das wesentlich leichter.

    Mit netten Grüssen