Erledigt Elektro-Frage: Durchlauferhitzer und Sicherung im Gerät

xtraa_

Serviervorschlag
Moin,

Hab nun auch im kleinen Bad den hydraulischen DLH (21kw, vaillant, baujahr 80er) mit
einem Elektronischen (natürlich ebenfalls 21kw, Siemens, neu) ersetzt.

Funktioniert auch alles bestens, nur in ganz unregelmäßigen Abständen, etwa 1x pro 1-2
Wochen, löst der IM GERÄT VERBAUTE FI Schalter, (also nicht der im Sicherungskasten) aus.

Ich habe die Waschmaschine im Verdacht, dass wenn geduscht wird und die gleichzeitig
Wasser zieht, das evtl. passiert.

Mit der Leitung scheint alles i.o., die Sicherungen sind glaub 35A, drei Stück, nie
rausgeflogen, natürlich hängt auch der Nulleiter isoliert in der Luft und die Erdung ist
festgezurrt bis zum Anschlag und nicht auf Zug und alles ok.

Frage 1: Gibt es so Rückstoßventile für wenn die Waschmaschine saugt, damit ich nicht eimal
pro Woche den Schalter wieder reindrücken muss?

Frage 2: wenn ich den FI AM SICHERUNGSKASTEN ausmache, heizt der Durchlauferhitzer
natürlich nicht mehr, aber über eine Phase bekommt er offenbar dennoch Strom, da die
Betriebs LED leuchtet. Darf das überhaupt so sein oder hat da ein Elektrickser scheiß gebaut?

Gruß xtraa
 
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xtraa_

Serviervorschlag
Ach ja, anbei noch zwei Fotos von dem Teil:

Foto 1.JPG Foto 2.JPG

Der olle Gummischlauch ist noch vom alten Gerät und befindet sich im Kastenaufsatz, wenn ich
den draufsetze. Also da schaut nichts raus. Ebenso sieht man vorne den blauen Nulleiter und
dahinter die Erdung, optisch etwas verdeckt aber fest verschraubt.)

Wie man sieht waren die Kabel zu kurz um bis zur Klemme zu reichen (Altbau), daher hab ich
die etwas tiefer legen müssen. Die vorgeschriebenen 40mm Gehäuseabstand sind aber dennoch
da. Hoffe das kann ich so machen mit dem Kabelbinder oder muss ich da ne Verlängerung
ranmachen damit es gaaanz korrekt ist?

Gruß
xtraa
 
Zuletzt bearbeitet:

adhome

Bekanntes Mitglied
Hallo,

son Ding wird ähnlich wie eine Herdplatte mit 3 Phasen angeschlossen ohne Neutralleiter.
Eine FI Sicherung ist für den PE Leiter da und keine Sicherung wenn zu viel Strom fließt, sondern wenn Strom überhaupt am PE Leiter ankommt. Du meinst sicher immer eine normale Sicherung die Fliegt.
Es müssen 3 Sicherungen vorhanden sein im Sicherungskasten. Die musst du alle trennen.
Die Sicherung im Heizer schaltet gleichzeitig alle 3 Phasen.

Ich würde mir schon Sorgen machen, da die Sicherung im Heizer fliegt. Der Strom zur Waschmaschine fließt nicht durch den Heizer und kann da nicht die Sicherung auslösen.
Wenn die Sicherung im Heizer durchgeht, ist das Ding hin. Wenns wirklich ein FI ist, haste entweder im Heizer ein Problem oder ein anderes Gerät im Haushalt.

Vielleicht legt die Waschmaschiene Strom auf den PE und dein Fi im Heizer lößt aus.
So oder so hört sich Strom auf dem PE ÜBEL an. Lebensgefahr.

Prüfe besten zuerst, ob deine Haussicherung ein FI hat. Wenn nicht, würde ich die Waschmaschine prüfen. Besten mit ner Steckdosenleiste die ein FI eingebaut hat.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Hallo,

son Ding wird ähnlich wie eine Herdplatte mit 3 Phasen angeschlossen ohne Neutralleiter.
Eine FI Sicherung ist für den PE Leiter da und keine Sicherung wenn zu viel Strom fließt, sondern wenn Strom überhaupt am PE Leiter ankommt. Du meinst sicher immer eine normale Sicherung die Fliegt.

Ok nein, es fliegt keine Sicherung.

Siehst Du auf dem Foto das braune Ding rechts oben? Das ist der FI im Gerät. Der löst ab und
an aus. Zumindest nennen sie den in der Gebrauchsanleitung FI.

Die Waschmaschine da dachte ich eher an den Wasserdruck, dass dann das Gerät auf einmal zu
schnell heizt, weil sich der sprunghaft verändert, wenn die maschine Wasser zieht bzw. stoppt.

Ansonsten ist alles haargenau wie der alte angeschlossen, gleiche Phasen und selbe KW Zahl.

Ich checks nicht...
 
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adhome

Bekanntes Mitglied
Wasserdruck Problem klingt nicht schlecht. Jede Luftblase lässt die Heizspiralen durchbrennen und vielleicht gibts da Sensoren.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Ok das hört sich schon mal "gut" an :D Ich werde mal versuchen, das Problem zu reproduzieren.
Sprich Wasser aufdrehen und dann WaMa anschmeißen und mal sehen.

Was mir allerdings Stirnrunzeln bereitet, ist meine anmerkung mit dem FI im Sicherungskasten. Wie gesagt,
den hab ich einmal ausgemacht, und dennoch leuchtete die LED im Gerät. Das Wasser war aber kalt.

Das bedeutet, dass mindestens eine Phase also L1 oder L2 oder L3 da auch bei ausgeschaltetem FI noch
Saft bekommt und ich frag mich ob das so sein darf. Aber wie gesagt, das ist die Hauselektronik und da
hab ich natürlich nichts gemacht, alles ist so wie gehabt.

Allerdings fliegen bei uns gern schon mal Leuchtmittel raus, wenn man das Licht im bad anmacht (seit jeher)
was ich auf einen billigen Lichtschalter zurückführe. Könnte das auch daher kommen, oder sind das getrennte
Stromkreise?

Gruß
xtraa
 

adhome

Bekanntes Mitglied
Ein FI im Sicherungskasten schaltet eigentlich nur L1 vom Bad. Wenn du nicht noch andere Sicherungen ziehst liegt da Strom an.
Der Heizer könnte so eingestellt sein, dass er nur mit L1 heizt bei niedrigem Wasserdruck. Der verwendet L2 und L3 nur bei mehr Durchlauf.
Bei manchen hört man es so klacken, wenn man das Wasser aufdreht. Zuerst 1x. Dann nochmal, wenn man mehr aufdreht und dann nochmals.
Trotzdem müsste bei dir L1 vom Heizer vom normalen Netz abgenommen sein. Mehr als ungewöhnlich.

Wie ist es bei dir?

Das mit den Leuchtmittel ist komisch. Bei mir gehen nie Birnen aus der Fassung. Du meinst, die gehen richtig kapput? Auch bei alten normalen mit Glühfaden? Oder nur LED oder Leuchtstoff?
Oder Halogen?

Defekter Schalter der prellt könnte schon eine Ursache sein. Habs aber noch nie selbst erlebt. Starter oder Trafos könnten in den falschen Betriebsmodus gehen. Denken, sie haben 115V Netz und regeln dann falsch aus.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Zunächst mal Danke für Deinen fachkundigen Support :yo

Ein FI im Sicherungskasten schaltet eigentlich nur L1 vom Bad. Wenn du nicht noch andere Sicherungen ziehst liegt da Strom an.
Der Heizer könnte so eingestellt sein, dass er nur mit L1 heizt bei niedrigem Wasserdruck. Der verwendet L2 und L3 nur bei mehr Durchlauf.
Bei manchen hört man es so klacken, wenn man das Wasser aufdreht. Zuerst 1x. Dann nochmal, wenn man mehr aufdreht und dann nochmals.
Trotzdem müsste bei dir L1 vom Heizer vom normalen Netz abgenommen sein. Mehr als ungewöhnlich.

Wie ist es bei dir?

Der neue summt ganz leise und je wärmer, desto hochfrequenter :D Die Temp ist auch am Gerät stufenlos regelbar. Dennoch hört sich das plausibel an, mit dem Dazuschalten.

Licht und Co. bleibt auch alles an, wenn ich den FI am Sicherungskasten ausschalte. Der
scheint tatsächlich nur für eine Phase da zu sein.

Dann muss ich wohl die Reihenfolge von L1, L2 und L3 ändern, bis ich den hab, der am FI
hängt, richtig? Also zur Sicherheit. ich hab die Phasen so angeschlossen wie beim gerät
zuvor, aber das muss ja nichts heißen.

Das mit den Leuchtmittel ist komisch. Bei mir gehen nie Birnen aus der Fassung. Du meinst, die gehen richtig kapput? Auch bei alten normalen mit Glühfaden? Oder nur LED oder Leuchtstoff?
Oder Halogen?

Nur die "normalen Birnen, bei Energiespar und LED ist alles in Ordnung. Das krasseste was wir mal hatten war:
Licht an, ein Knall und da ist der komplette Glasteil aus der Lampe geschossen. Da dachte ich mir schon so okey
Leitungen oder Schalter, aber irgendwas hat hier totalen Fail :D Das sind so die Überraschungen des Altbaus.

Was meinste wie viel Schiss ich hatte mit dem Starkstrom. Eine Kollegin erzählte mir, dass in ihrem Altbau die
Sicherungen raus waren, aber der Strom überraschend vom Nachbaranschluss kam. Und bei mir hängen auch
noch weitere fünf Kabel (N, L1-3 und Erde) einer alten Leitung da rum, Gott weiß ob da noch Spannung drauf ist :D
Naja die hab ich gut isoliert. Ein Vorgänger hatte den Blanken Draht am Ende hingegen nur mit Lack isoliert...

Defekter Schalter der prellt könnte schon eine Ursache sein. Habs aber noch nie selbst erlebt. Starter oder Trafos könnten in den falschen Betriebsmodus gehen. Denken, sie haben 115V Netz und regeln dann falsch aus.

Ich hab hier was gefunden, da ist es auch der Wasserdruck und die Symptomatik scheint die selbe zu sein, wobei
ich es bisher noch nicht hinbekommen habe, durch schnelles an und aus des Hebelmischers die Gerätesicherung
rausspringen zu lassen.
 

adhome

Bekanntes Mitglied
NeNe... fachkundig bin ich nicht. Da gibs glaube bessere hier, die den Beruf ausüben. Ich hab nur ein altes Haus ^^

Ich würde keine Phase ändern beim Durchlauferhizer. Wenn irgendwer es irgendwie hingebogen hat den L1 anders vom FI im Kasten abzuzweigen solls halt so sein. Ist sicherer als die Standardverdrahtung die keinen FI vorsieht.

Das Lampen zerspringen beim durchbrennen ist eher Zufall. Vielleicht dünnes Glas verwendet.

In Altbauten kenne ich nur ein Problem persönlich. Die sagenumwogene Sparwechselschaltung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Schaltung
Sie ermöglicht eine Lampe mit 2 Schaltern zu schalten mit nur wenigen Kabeladern. Dafür liegt an der Lampe immer Strom an, auch wenn sie aus ist.
Auch beliebt: Einfach Blau und schwarz vertauschen in irgendeiner Abzweigdose. Dann haste auch immer Strom an der Lampe, da Verbraucher nur N schalten.
 

xtraa_

Serviervorschlag
In Altbauten kenne ich nur ein Problem persönlich. Die sagenumwogene Sparwechselschaltung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Schaltung
Sie ermöglicht eine Lampe mit 2 Schaltern zu schalten mit nur wenigen Kabeladern. Dafür liegt an der Lampe immer Strom an, auch wenn sie aus ist.
Auch beliebt: Einfach Blau und schwarz vertauschen in irgendeiner Abzweigdose. Dann haste auch immer Strom an der Lampe, da Verbraucher nur N schalten.

:icon_lol::yo Oh mann ja krass! Möchte nicht wissen, wie viele Menschen dieser Finte
schon zum Opfer gefallen sind :| Ok vom Standard einer Tyler-Durden-Butze sind
wir zwar noch weit entfernt, aber ja - die alten Wohnungen stecken voller manchmal
böser Überraschungen :)

Deswegen wollt ich hier auch noch mal nachfragen mit dem DLH, auch wenn ich wirklich alles
doppelgecheckt habe und richtig angeschlossen. Hab extra den 24kw zu Amazon
zurückgeschickt und für einen 21kw ausgetauscht wie der bisherige, um kein Risiko einzugehen
beim Leitungsquerschnitt der Kabel.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Also wenn ich mir so das Schwarze Teil im zweiten Bild ansehe, würde ich behaupten, das ist eine normale Überstromsicherung auf Bimetallbasis, ohne FI, dafür über alle 3 Phasen schaltend, vergleichbar einem Motorstromschutzschalter am Elektromotor.
Weiterhin behaupte ich: im Sicherungskasten der Verteilung muss es dafür auch eine Sicherung geben, die über alle 3 Leiter gleichzeitig geschaltet wird, oder eben 3 Schraubsicherungen oder was auch immer. Mach mal ein Foto vom Sicherungskasten, mit Augenmerk auf die Sicherung, die mit Durchlauferhitzer bezeichnet ist.
Kann auch einfach nur sein, dass der Durchlauferhiter sein Lebensdauerende erreicht hat.
Ich würde als nächstes erstmal bei abgeschalteter Sicherung im Sicherungskasten die Spannungsfreiheit aller drei Phasen (Leiter) überprüfen - ganz wichtig um die oben beschriebenen Effekte erklären zu können und sicherzustellen, dass man die richtige Sicherung abgeschaltet hat!
So ein Teil hat normalerweise einen Strömungsschalter/wächter, wenn der zu spät abschaltet, geht die Sicherungsabschaltung auch los.

Insgesamt gesehen glaube ich, es wird einfach Zeit für ein neues Teil (Durchlaufrhitzer), eine Reparatur lohnt in der Regel nicht.
 

magic byte

Ex Reverse Engineer
Also was mich betrifft, bin ich ja bekanntermaßen stein alt, habe von nichts null Ahnung, aber dunkle Erinnerungen an mein früheres Elektrikerleben sagen mir, da ist was faul.
Meine schwachen und entzündeten Augen sehen da auf einem Pic blau und gelb-grün zusammen?
Da sollte ohnehin dann wenig funktionieren...
Eine FI-Schaltung ist eine Fehlerstrom-Schutzschaltung, sprich sie schaut nach, ob über einen Leiter, über den normalerweise kein Strom fließen dürfte (gelb-grün) ein Strom fließt und wenn der zu groß ist (wird), ist halt Schluß!
Nun ist es allerdings üblich, dass über den Neutralleiter (blau) Strom zurückfließt, wie sollte sonst auch dieser Kreislauf funktionieren?
Wer also nun bei einer FI-Schaltung blau und gelb-grün zusammenpackt muss sich nicht wundern, wenn u. U. der halbe Strom über gelb-grün fließt, dieser zu hoch für den Schutzschalter ist und dann macht es halt bumm, päng, oder es geht einfach nichts mehr... :icon_funny:
Ferndiagnosen sind allerdings immer schwierig, daher mag alles Blödsinn sein, was ich hier von mir gebe, aber FI und dann blau und gelb-grün zusammen ist ein Unding und geht absolut gar nicht!!! :icon_mrgreen:

Weiterhin sagen mir dunkle Erinnerungen, dass ein Durchlauferhitzer entweder im Stern, oder im Dreick geschaltet ist, was bedeutet, der "Rückstrom" fließt über einen der drei Außenleiter (also die stromführenden Drähte), so das ein Neutralleiter vollkommen überflüssig ist. (Ist zumindest bei Drehstrommotoren so)
Also ist blau bei 5 Adern und vernünftigen Elektrikern vollkommen unbenutzt.

Aber ich will mal weiter philosophieren...
Normalerweise löst der FI in der Verteilung aus und zumindest früher hatte kein Durchlauferhitzer einen eingebauten eigenen FI-Schalter und ich kann mir auch schwerlich vorstellen, das es heute anders ist!
Was bei dir auslöst, dürfte der im Durchlauferhitzer eingebaute Sicherheitsschalter sein!
Warum tut er das?
Nun dieses ist wirklich äußerst selten und der einzige Grund, den ich in ferner Vergangenheit erlebt hatte, ist schlicht und ergreifend Luft in der Wasserleitung.
Ich habe nun soviel geschrieben, war zwischenzeitlich auf anderen Boards, wenn ich mich aber richtig erinnere, wurde der Durchlauferhitzer gewechselt, was bedeutet, Wasser abstellen, Gerät wechseln, Wasser aufdrehen und hoffen, nirgendwo tropft es... :D
Da habe ich schon so ekelige Luftblasen entdeckt, die waren nicht zu eliminieren und hatten mir nach Feierabend so manchen Anruf beschert, der Kunde war sauer, sicherlich zuecht, aber wenn ich dem gesagt hätte, ich muss mal eben 2 Stunden Wasser laufen lassen, um sicher alle Luft aus der leitung zu beseitigen, hätte er mich auch für unzurechnungsfähig erklärt.
Gut das ich seit min. 30 Jahren damit nix mehr zu tun habe... :icon_prosit: :yo:yo
 
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adhome

Bekanntes Mitglied
@Magic: Vielleicht übersehe ich was, aber auf dem Bild liegt Blau offen in der Luft wie es sein soll. Neutral liegt auf der Luste rechts.
Ich vermute noch immer, dass die die Sicherung da oben mit nen Luftüberwachung verbunden haben, die zu schnell bei Druckwellen oder Luft auslößt.
 

magic byte

Ex Reverse Engineer
Ich kann weder meine noch deine Version bestätigen, Bild ist Bild und mein Sehvermögen wird immer schlechter, da sollte sich xtraa mal zu äußern.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Also wenn ich mir so das Schwarze Teil im zweiten Bild ansehe, würde ich behaupten, das ist eine normale Überstromsicherung auf Bimetallbasis, ohne FI, dafür über alle 3 Phasen schaltend, vergleichbar einem Motorstromschutzschalter am Elektromotor.
Weiterhin behaupte ich: im Sicherungskasten der Verteilung muss es dafür auch eine Sicherung geben, die über alle 3 Leiter gleichzeitig geschaltet wird, oder eben 3 Schraubsicherungen oder was auch immer. Mach mal ein Foto vom Sicherungskasten, mit Augenmerk auf die Sicherung, die mit Durchlauferhitzer bezeichnet ist.

Exakt :yo Der DLH hat drei Sicherungen, im Bild zu erkennen, jeweils 35A, für jeden L-Leiter eine. Aber die fliegen zum Glück auch nicht raus. Ebenso der FI (getestet, funktioniert) bleibt drin.

Was manchmal auslöst, ist die Gerätesicherung im Gerät und ich weiß nicht, warum.

Und ja, ist ein Neugerät, keine vier Wochen alt.

Wer also nun bei einer FI-Schaltung blau und gelb-grün zusammenpackt muss sich nicht wundern, wenn u. U. der halbe Strom über gelb-grün fließt,

Das ist auf dem Foto wegen der Perspektive tatsächlich schlecht zu sehen, aber der Blaue hängt isoliert und getrennt in der Luft, vor
dem Grün-Gelben.

Es ist einfach nur ein ungutes Gefühl, wenn da ein gerät ist, das sich ab und zu ausschaltet. Vielleicht ist auch die Durchlaufmenge zu
hoch? Ich hab dafür extra schon den Begrenzer in den Zulauf wieder reingetan, hat aber keinen unterschied gemacht.

Hm, wenn ich es nur reproduzieren könnte, dann würd ich mich wohler fühlen :D

cpgai6dexnlz2i14a.jpg
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
aus:
http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/search.php?su=fehlerstrom messung

Nochmals deutlich:
Der FI muß spätestens beim vollen Nennfehlerstrom auslösen und darf nicht unter dessen Hälfte auslösen.
Beim 30mA-FI also zwischen 15mA und 30mA.

Er löst also praktisch NIE "auf den Punkt" aus. Das wäre ein großer Zufall und der FI dann schon grenzwertig. So einen würde man vorsichtshalber erneuern.
In der Praxis liegen die Auslösewerte intakter FI bei etwa 2/3 des Nennwerts. Beim 30er also um die 20mA.


Falls er früher kommt, ist entweder der FI defekt (sehr selten) oder er ist (das ist dann meist der Fall) einfach schon mit einem "fremden" Fehlerstrom (z.B. Ableitstrom von Netzfiltern diverser Geräte) beaufschlagt.
Der addiert sich dann zum Prüfstom des Meßgeräts und verschiebt den angezeigten Auslösewert nach unten.

Das würde bedeuten dass der jetzige interne FI Schaltung vielleicht ein wenig empfindlicher ist als der alte und nun hin und wieder die Schaltschwelle erreicht wird, verursacht möglicherweise durch ein ganz anderes Gerät oder eben die Summe mehrerer Fehlerströme.
Wahrscheinlich müsste man mit einem vernünftigen Meßgerät Fehlerströme bzw. den Widerstand der DLE messen.

Ich hatte mit meinem 5-Liter-Gerät ähnliche Probleme, ein bis zweimal im Monat flog der FI, später immer öfter. Das wird wohl ein fortschreitender Isolationsfehler der Heizeinheit gewesen sein => Müll.
 
Zuletzt bearbeitet:

JoPa

Allround-Nichtsnutz
Lieber extraa_
Ich bastle ja auch (unerlaubterweise) ab und zu mal an Steckdosen und Lichtschaltern, aber an Schaltschränke, Unterverteilungen und FIs gehe ich nicht ran. Das macht im günstigsten Fall nur mal "Aua" (btw.: 112, Stichwort "Stromunfall!"), im schlimmstem Fall liegst du nachher in der Holzkiste, aber hast du schon mal über einen e-Check nachgedacht?

Da kommt einer, der es können sollte, der auch die Messgeräte dafür hat.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Lieber extraa_
Ich bastle ja auch (unerlaubterweise) ab und zu mal an Steckdosen und Lichtschaltern, aber an Schaltschränke, Unterverteilungen und FIs gehe ich nicht ran. Das macht im günstigsten Fall nur mal "Aua" (btw.: 112, Stichwort "Stromunfall!"), im schlimmstem Fall liegst du nachher in der Holzkiste, aber hast du schon mal über einen e-Check nachgedacht?

Da kommt einer, der es können sollte, der auch die Messgeräte dafür hat.

Glaub mir, "basteln" liegt mir fern. Ich habe lediglich das alte Gerät mit dem neuen
gleicher KW-Zahl 1 zu 1 angeschlossen. Und ich habe absolut Respekt, gerade vor
Starkstrom.

Hätte es irgendwelche Unklarheiten gegeben bezüglich Phasen, Anschlüssen etc, und
wär ich mir nicht absolut sicher, dass das neue Teil genauso da dran hängt wie das alte,
hätt ich sofort professionelle Unterstützung geordert.

Die Waschmaschine ist es jedenfalls schon mal nicht. Bleibt noch die Toilettenspülung
oder der schrottige Lichtschalter, falls sich dieser getrennte Stromkreis irgendwie auf
den anderen auswirken kann.
 

eumel_1

rüpelhafter Bierhippie
Nochmal: das im rechten Bild in #2 ist kein FI-Schalter in dem Durchlauferhitzer, sondern nur eine Überstromsicherung!
Was sagt der Wasserdruckschalter?

Auch ich würde langsam einen Fachmann zu Rate ziehen, aber es wird wohl darauf hinauslaufen, dass der Fachmann sagt: DLH defekt, neuen kaufen.
Hast Du denn die Rechnung für den Kauf noch?
 

adhome

Bekanntes Mitglied
Wenn du selbst den Heizer getauscht hast, könnte dieser beschädigt worden sein. Man muss da gut nach Anleitung gehen, dass er nie mit Luft heizt.
Also
1) Anbaun
2) Wasser durchlaufen lassen bis nichts m mehr sprudelt
3) Erst jetzt Sicherungen rein

Eine Heizspirale könnte so durchgebrannt sein, dass ein erhöhter Strom fließt, der grenzwertig ist.
Springt die Sicherung, wenn das wasser noch Kalt ist? Also beim anfangen vom duschen oder mitten drinn?

Lampen und Heizer haben ein erhöhten Stromfluss, wenn sie kalt sind (Wdh. ist kleiner bei kalte Drähte). Das ist auch der Grund, warum Birnen beim anschalten platzen und selten mitten drinn.
 

SouthernComfort

Bekanntes Mitglied
Wenn in einem der Heizstäbe ein erhöhter Strom fliessen würde, darf das in keinem Fall den FI-Schalter auslösen, da die Summe der zu- und abfließenden Ströme gleich bleibt. Ich würde zwar auch zu einer Überstromsicherung tendieren, aber bei der verwendeten Dreieecksschaltung könnte das in der Tat ein FI-Schalter sein, da braucht's den Nulleiter nicht. Der Sinn der dünnen schwarzen Leitung, die vom Stromunterbrecher zum PCB geht, will sich mir allerdings nicht so ganz erschließen, ist das jetzt eine Meldeleitung oder aber die Anschlußleitung für die Auslösung der Leitungstrennung?
 

xtraa_

Serviervorschlag
Wenn du selbst den Heizer getauscht hast, könnte dieser beschädigt worden sein. Man muss da gut nach Anleitung gehen, dass er nie mit Luft heizt.
Also
1) Anbaun
2) Wasser durchlaufen lassen bis nichts m mehr sprudelt
3) Erst jetzt Sicherungen rein

Ja, wichtiger Punkt, genau so hab ich es auch gemacht. Nach dem Anschließen Heißwasser
am entferntesten Verbraucher aufgedreht und 2 Minuten durchlaufen lassen um die Luft
abzulassen. Dann erst Strom an, und dasselbe.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Ok,

ich hab noch Unterstützung bekommen und das Problem mit ein paar Tipps von Brummelchen
(Credits given :D !!) jetzt offenbar gelöst. Der Schalter im Gerät ist demnach ein Sicherheits-
druckbegrenzer, der bei zu niedrigem Wasserdruck auslöst. Das kann mal passieren, wenn z.B.
Klospülung anspringt und dann saugt, sodass der Druck in den Rohren kurzzeitig runtergeht.

Bin also zum Hauptwasseranschluss und hab festgestellt dass der nur zu dreiviertel aufgedreht
war. Ich hoffe bzw. bin zuversichtlich, dass es daran gelegen hat.

Bis dahin sag ich erst mal Danke an alle für Eure Tipps und Ideen bei der Fehlersuche und hoffe
mal, dass der Durchlauferhitzer jetzt an bleibt. :yo :yo

Gruß
xtraa
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Hmmm, zwischen dreiviertel offen und ganz offen tut sich eigentlich nicht mehr so viel.
Wie war denn der Fließdruck insbesondere warmwasserseitig so, liefen die Armaturen der Dusche oder des Waschbeckens gut oder kam da nur leidlich Wasser an?
 

xtraa_

Serviervorschlag
Hmmm, zwischen dreiviertel offen und ganz offen tut sich eigentlich nicht mehr so viel.
Wie war denn der Fließdruck insbesondere warmwasserseitig so, liefen die Armaturen der Dusche oder des Waschbeckens gut oder kam da nur leidlich Wasser an?

Das lief allerdings gut bisher muss ich sagen. Jedoch kann es bei mehreren Verbrauchern die gleichzeitig Wasser saugen schnell einen kurzen Druckabfall geben, der als Zünglein an der Waage reichen könnte um den Schalter zum Ausklicken zu bewegen. Der Druck ist schon gut für einen Altbau aber wenns kurzzeitig runtergeht, dann reicht das offenbar dem Sicherheitsdruckbegrenzer. Es gab schon mit dem Hydraulischen Temperaturschwankungen und Druckabfall, wenn beim Duschen z.B. Zusätzlich der Wasserhahn betätigt wurde.
 

adhome

Bekanntes Mitglied
Temperaturschwankungen?
Die Menschheit bringt manchmal Erfindungen herrvor, die mehr als ein Seegen sind. Dabei denke ich immer, dass die Kirche versagt hat bei dem ins Licht bringen der Menschheit.
Dabei währe das so einfach gewesen: Thermostatamatur
Ich bin sicher, es gäbe einige Kriege weniger, wenn nicht jeder morgens so schlecht gelaunt aus der Dusche kommt.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Dabei währe das so einfach gewesen: Thermostatamatur
Ich bin sicher, es gäbe einige Kriege weniger, wenn nicht jeder morgens so schlecht gelaunt aus der Dusche kommt.

Haha,

ja wobei wir mit dem Hydraulischen keine Temperaturprobleme hatten, es geht mehr um die Ersparnis beim
Elektronischen. Und da ist nun zu lesen, dass man auf Thermostate verzichten sollte, besser sei ein einfacher
Einhebelmischer ohne Thermostat. Ich hatte mir bereits einen von Grohe ausgeguckt, aber mittlerweile bin
ich unsicher bei der Auswahl der Armatur.


Moin .....

Habt ihr im Haus/in der Wohnung eventuell
einen Druckminderer, der etwas `knapp` eingestellt ist?

Da müsste ich mal die Jungs von der Hausverwaltung fragen oder meinen Vermieter. Wir wohnen wie gesagt im
Altbau, und das im 3. Stock, was bei normalen Häusern dem 4. bis 5. Stock entspräche. Der Wasserdruck im
Altbau ist ja meist niedriger, es sei denn, da wurden irgendwann mal alle Rohre neu gemacht, was eher selten ist.

Hinzu kommt, dass der Druck pro Stockwerk noch etwas abnimmt. Hab grad noch mal gemessen, also in der
Dusche kommen in 30 Sekunden ziemlich genau 10 Liter durch. Also 20 Liter/min. Keine Ahnung ob das viel oder
wenig ist. In den Spezifikationen steht, das Gerät schafft 11.6 Liter/min. von 12 auf 36°.

Das ist aber nur bei dem alten Duschkopf der Fall. Der neue Ecoxygen hat einen Luftverwirbeler, und da
komm ich auf 10 Liter/min. Merkt man gar nicht, geiles teil.
 
Zuletzt bearbeitet:

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Ich hab einen elektroschen DLE und eine Thermostat-Duscharmatur, es funktioniert einwandfrei.
Im Druckminderer sitzt in der Regel ein Filter, der gelegentlich gegengespült werden sollte.
Ansonsten ist der Ruhedruck normal, aber der Fließdruck nur bescheiden.
Mach den Duschkopf hin und wieder sauber, da siedeln sich gerne Legionellen an.
Ich lege meinen Duschkopf dazu ein paar Minuten in Incidin Pefekt, danach durchbewegen und spülen.
 

xtraa_

Serviervorschlag
Mach den Duschkopf hin und wieder sauber, da siedeln sich gerne Legionellen an.
Ich lege meinen Duschkopf dazu ein paar Minuten in Incidin Pefekt, danach durchbewegen und spülen.

Ja das ist ein guter Tipp, wird oft unterschätzt. Hab ich auch soweit auf dem Zettel, aber Incidin kannte
ich noch nicht. Wie oft machst Du das, so einmal im Monat oder reicht 2-3 mal im Jahr?
 

octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Einmal pro Quartal sollte reichen, insbesondere wenn du den Schlauch mitbehandelst (leerlaufen lassen und eine 20ml Spritzenfüllung Incidin rein).
 

Nostradamus

Zensur besteht aus Frechheit und Angst. Tucholsky
Übertreibt es bloß nicht mit eurem Reinheitswahn Keimfreiwahn. Mit Rein hat das schon nichts mehr zu tun.
Es sterben im Jahr mehr Menschen an Grippe als an der von den Medien aufgepuschten Legionärstkankheit. Na ja irgendwie musste man die neue Einnahmequelle Wasseranalyse ja rechtfertigen.
 
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