Hardware Frage Ein neuer Drucker (Multifunktion mit Scanner!?!) muß her? Welcher? Schon wieder ein Canon kaputt.

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Prolog

Schon wieder ist ein Druckkopf in einem Canon Tintendrucker kaputt. Ich hatte Anfang des Jahres erst einen neuen gekauft.

Ich weiß, daß Druckköpfe eintrocknen können, und wollte das diesmal garantiert verhindern. Es kann sein, daß ich beim letzten einmal eine größere Druckpause hatte. Also habe ich mir Anfang des Jahres, als ich den neuen Druckkopf in Betrieb genommen habe, einen Eintrag im Kalender gemacht, der mich wöchentlich erinnert, etwas zu drucken. Ich habe dann immer das Prüfmuster gedruckt. Da kann ich nicht nur erkennen, ob alles gut ist, ich kann auch sicher sein, daß alle Farben benutzt werden. Aber vielleicht ist es zu wenig, was da gedruckt wird, obwohl ich das Muster immer drei oder vier Mal gedruckt habe. Letzte Woche war noch alles super, gestern hat Gelb nicht mehr gedruckt, gar nichts! Ich habe dann eine ganze Seite kräftig mit Gelb bedruckt. Bis auf ein paar schwache schmale Streifen war das Ergebnis fast weiß!

Ist bekannt, ob Canon deswegen schon von der Tourismusbranche verklagt wurde? So kann man ja nichteinmal zwei Wochen in Urlaub fahren, ohne daß anschließend ein neuer Druckkopf fällig ist.

Den verstopften Druckkopf zu reinigen, habe ich jedes Mal versucht, jedes Mal vergeblich!

Ob es helfen würde, die Druckkopfreinigung anzustoßen, statt das Prüfmuster zu drucken? Ich habe das immer vermieden, weil ich befürchtete, den Drucker dann entsorgen zu müssen, weil die Auffangschwämme voll sind, zumindest angeblich. Ich glaube, den Teufel mit dem Belzebub austreiben, nennt mann das.

Frage / Kaufberatung

Irgendwo, ich glaube sogar hier auf dem Board, habe ich mal gelesen, daß bei Epson die Druckköpfe nicht so schnell eintrocknen wie bei Canon, weil Eson eine andere Technik verwendet.

Mit den Auffangschwämmen für Überschüssige Tinte hatte ich bisher keine Probleme, weil ich (s.o.) drucke statt Druckkopfreinigung zu machen. Ich schalte den Drucker auch nie aus und drucke nicht randlos. Manschmal soll das aber egal sein, weil die Firmware trotzden den Schlußstrich zieht. Damit wäre mir also auch nicht geholfen.

Epson hat auffüllbare Drucker im Programm. Was ich gesehen habe, haben die aber keine Papierkassette, sondern nur den dämlich Einzug von hinten. Dämlich, weil er hoch steht und Staub einsammelt.

Manchmal habe ich viele Seiten zu drucken, oft gibt es auch längere Phasen, wo ich fast oder auch gar nichts drucke (außer wöchentlich die Testseite, wenn nicht im Urlaub).

Das sind meine Mindestanforderungen:

  • Langlebig und robust (das ist wohl der Punkt, der am schwersten zu erfüllen ist)
  • Drucken hauptsächlich Dokumente, Fotos nur ganz selten, und nicht auf besonderes Papier. Trotzdem sollten Fotos einigermaßen gut aussehen, aber ich glaube, das können alle Drucker.
  • Tinte: Einzelpatronen, der Kosten wegen
  • Tinte: Günstige aber gute (alternative) Tinte
  • Scannen: Mindestens 1.200 DPI in guter Qualität auch für Fotos
  • Papierkassette (unten), so daß nichts offenen ständig nach oben steht und man den Drucker bein Nichtbenutzung mit einem Tuch abdecken kann)

Optional:

  • Automatischer Einzug
  • Beidseitiger Druck
  • CDs bedrucken

Scanner separat?

Die Anschaffungskosten wären sicher höher. Billiger wird es vielleicht, wenn ich dann wegen eines kaputten Druckkopfs nicht auch eine neue Scanneinheit bezahlen müßte. Aber dann habe ich zwei Geräte rum stehen und Kopieren wird aufwendiger. Würdet Ihr das trotzdem empfehlen.

Tinte oder Laser?

Laser trocknet nie aus, ist aber teurer. Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist???

Firmware Update:

HP fällt mir schon lange sehr unangenehm auf. Jetzt wollen die das Firmwareupdate - mit dem dann "möglicherweise" Fremdpatronen nicht mehr funktionieren - sogar in den Patoronenchip integrieren. Mal abgesehen von all den anderen herstellerfreundlichen Schikanen. Und andere Hersteller?


Ich freue mich auf Euere Tips!
 

fire65

Bekanntes Mitglied
Ich nutze schon seit Jahren einen Brother (Tinte DCP-J125) bin mehr als zufrieden. Wenn der mal hinüber sein sollte, wird es wieder ein Brother.
Ich drucke auch monatelang nicht - keine Probleme.
 

sita

Bekanntes Mitglied
Mal ne bescheidene Frage: Anfang des Jahres gekauft heisst doch auch, dass da noch Garantie drauf ist..?
 

eumel_1

Der Reisende
Epson Ecotank wäre meine Empfehlung, gibt es auch als Multifunktion mit Scanner, Lan und/oder WLAN, einfach den passenden raussuchen.
Ich habe einen ET-7700, der hat WLAN (abgeschaltet), Duplexdruck, LAN, USB und SD-Card Input zum Scannen und/oder Drucken direkt vom Speichermedium, einen Scanner der auch übers Netz funktioniert (bei mir nicht genutzt; was sinnfrei ist, denn das Original muss man selber auf die Glasscheibe legen) - man kann aber damit das Scanresultat per Netzwerk irgendwo ablegen. Und der kann CDs bedrucken, letztes mal benutzt für die Masterarbeit von Tochter.
Was mein Gerät nicht hat ist ein ADF (Automatic Document Feeder) für den Scanner, auch ein Duplexscan ist nur manuell machbar.
Sonst ein Top-Gerät.
Epson arbeit bei der Ecotank und der Workforce Reihe mit einer Unterdrucktechnologie, die ein Eintrocknen des Druckkopfes verhindern soll.
Das passende Modell musst du selber heraussuchen.
 

Elektrospeedy

Bekanntes Mitglied
Habe seit Anfang an nur Epson, anfangs nur Dye-Tinte, bin dann umgestiegen auf Pigmenttinte (Farbe und Schwarz). Momentan gibt es aber kein Multifunktionsgerät oder Standaddrucker mit Tröpfchengröße kleiner 3,8pl im Zusammenhang mit Pigmenttinte aller Farben (wichtig wenn doch etwas langlebigere Fotos nebenbei gedruckt werden sollen, oder Ausdrucke wischfest bei Feuchtigkeit sein sollen). Ansonsten ist die Epson-Pigmenttinte z.Z. auch die Beste auf dem Markt befindliche dieser Art. Zu Risiken und Nebenwirkungen belies Dich mal im Druckerchannel.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Ich frag mich immer, wann die Leute verstehen, dass bei MFC-Geräten das gerät komplett für die Tonne, ist, sobald eine Komponente defekt ist. Kauft euch nen Laser, wenn ihr nur Dokumente in s/w druckt und ab und an was scannt. MFC ist was für Leasing und Büro, aber nix für privat, ihr werden nur abgezockt.
Und Farbdrucke sowie CD/DVD-Drucke, einfach mal den nächsten Copyshop aufsuchen und fragen, was kostet. Ich glaub nicht, dass ihr täglich so viel Rohlinge bedruckt, als dass sich das amortisiert, dito Farbdrucke -> Farblaser. Bei Photodruck, so mies die auch immer noch sind, muss jeder selbst wissen, Online-Portale sind bei guten Drucken weil auch lichtecht immer noch langfristig die bessere Wahl.
 

jr33

.......
Ein "Bausteinsystem" wäre die Lösung, hat aber kein Hersteller im Portfolio,
obwohl das wohl leicht zu realisieren wäre.
Begründung im Vorpost.
Mir wollte mal jemand etwas "Gutes" tun und vermachte mir ein MFC,
natürlich ausgerechnet Canon

Ich habs weitergereicht und blieb bei Einzelgeräten (Laser & Bookscanner).
 

blackdeath

GROSS!ARTIG?
Als Einzelgerät Scanner würde ich auf USB-powered Geräte achten, habe ein HP Modell (leider nicht mehr lieferbar) das kommt ohne extra Netzteil aus.
Scanner aus Dem Regal nehmen, USB Kabel anstöpseln und los geht es und nicht noch extra das Netzteil anbringen, genauso schnell wieder abgebaut.

Im Netz gerade einen Canon mit USB-powered gesehen
 

eumel_1

Der Reisende
Mal die Gegenfrage: wem ist denn schon einmal ein Multifunktionsgerät kaputtgegangen?
Klar weiss ich, dass z.b. HP Geräte nicht mehr Schwarz drucken wollen, wennn die bunte Tintenpatrone fehlt oder leer ist, aber die eigentliche Frage:
Wer hat persönlich schon die Erfahrung machen müssen, dass der Scanner nicht mehr ging, weil der Drucker eingetrocknet ist oder so ähnlich?
 

chaospir8

★★★★★-Oldie
@eumel_1
Ich hatte schon einige Multifunktionsgeräte "in der Hand", bei denen was mit dem Druckteil kaputt war, die anderen Komponenten/Funktionen (Scannen, Fax, ...) dennoch weiterhin einwandfrei gingen. Aber auch irgendein hp-Teil, bei dem beim Einschalten irgendeine Druckkopft-Fehlermeldung kam .... und nicht (oder erst nach minutenlangen Selbsttests) wegklickbar war, dh. auch die anderen Funktionen waren nicht richtig nutzbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

golive

Bekanntes Mitglied
wir haben zuhause seit mehreren Jahren ein MFC von Brother mit s/w Laser. Ich glaube das ist der TN4400, müsste ich aber checken wenn ich wieder daheim bin.
Funktioniert einwandfrei. Scan to Fritzbox klappt ebenfalls prima. Ist aber halt nur s/w....
Habe inzwischen eher die Befürchtung, dass mich irgendwann die Nichtverfügbakeit eines neues Toners zu einem Neukauf zwingt. :D
 

|Nix|wiz

Bekanntes Mitglied
Brother MFC L-2710DW läuft gut bisher, über Wifi von allen Geräten nutzbar.
Auch nur ein S/W Laser, scannt auch halbwegs ordentlich.
Für Doku-Scans empfehle ich ScanSnap Geräte
Wenn mal was farbig ausgedruckt werden soll, sehr selten, gehts zu Budni und Consorten
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Mal ne bescheidene Frage: Anfang des Jahres gekauft heisst doch auch, dass da noch Garantie drauf ist..?
Der Händler könnte sich zwar darauf rausreden, daß es meine Schuld sei, wenn ich den Druckkopf austrocknen lasse, aber versuchen werde ich es.
Das hilft mir nur nicht weiter, weil es kaum noch neue Druckköpfe für meinen Drucker gibt. Der Händler hatte damals nur diesen einen. Cyan macht jetzt übrigens auch fast nichts mehr, obwohl ich vor drei Tagen noch die intensive Druckkopfreinigung gemacht und etwas mehr gedruckt habe. Das könnte natürlich auch an den Patronen liegen, glaube ich aber weniger, weil es ja zwei Farben sind, aus unterschiedlichen Lieferungen.

Außerdem hat der Drucker seit einiger Zeit Probleme mit dem Papiereinzug (mit verschiedenen Papiersorten).

Mal die Gegenfrage: wem ist denn schon einmal ein Multifunktionsgerät kaputtgegangen? [...]
Es war bei mir nicht immer ein eingetrockneter Druckkopf, aber es war immer ein Canon Pixma. Einmal konnte ich das Gerät nicht mehr benutzen, weil der Scanner kaput war. Dann ging auch Drucken nicht mehr.

Deshalb hatte ich auch selbst schon die Idee, Drucker und Scanner zu trennen. Den Scanner brauche ich nicht so oft, der wird dann wohl länger halten. Der Canon CanoScan LiDE 300 war mir auch schon aufgefallen, und auch Epson hat schöne Geräte, genauer gesagt, schöne günstige Flachbettscanner, aber dann kaufe ich doppelt, weil es preiswerte gute Drucker nur mit Scanner gibt. (Oder habe ich da was übersehen?)

Ein CopyShop wäre sicher eine gute alternative, die für mich leider auch nicht paßt, und so werde ich wieder zu einem Multifunktionsgerär greifen.


Weiter in der konkreten Produktauswahl: Der Epson Expression Premium XP-6100 und der XP-7100 scheinen mir interessant. Damit könnte ich auch CDs bedrucken.
Die Option, CDs zu bedrucken, wäre notfalls verzichtbar, zumal CDs immer seltener Verwendung finden. Dann käme sicher auch ein Brother in die engere Wahl.

Die wichtigste Frage, die sich mir jetzt noch stellt, ist die nach den günstigen Alternativ-Tinten. HP ist schon lange berüchtigt dafür, daß sie mit aller Macht versuchen, den Gebrauch von Fremdtinten zu verhindern. Nicht nur deshalb ist HP ein rotes Tuch für mich. Vor ein paar Jahren gingen aber auch Berichte zu Epson durch die Presse, die ebenfalls den Kampf gegen die Kunden aufgenommen hatten.

Wie sind denn mittlerweile die Erfahrungen bezüglich Fremdtinten, besonders in Bezug auf Brother und Epson?


Nachtrag: Epson Ecotank ist zwar in der Anschaffung teuer, wäre aber dennoch äußerst reizvoll, wenn da nicht der hochstehende Papiereinzug anstatt einer Papierkassette wäre. Das sieht im Wohnzimmer blöd aus, zumal ich das Gerät gerne mit einem schönen Tuch abdecke, wenn ich nicht gerade scannen will.
 
Zuletzt bearbeitet:

RichyZuHause

Alter mit Ego
Ich nutze EPSON XP-8500.
Kann nicht scannen, das macht mein ScanSnap von Fujitsu.
Der Drucker wird selten benutzt. Hängt im WLAN. Alle Geräte können darauf drucken. Auch vom iPhone aus.
Seit einem dreiviertel Jahr in Gebrauch.
 

eumel_1

Der Reisende

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
Richard Wagner schrieb:

Der Händler könnte sich zwar darauf rausreden, daß es meine Schuld sei, wenn ich den Druckkopf austrocknen lasse, aber versuchen werde ich es.
Das hilft mir nur nicht weiter, weil es kaum noch neue Druckköpfe für meinen Drucker gibt.

Dass die Druckköpfe kaputt gehen, liegt definitiv nicht am "Eintrocknen". Irgend was am Druckkopf geht kaputt, ohne dass dies etwas mit Eintrocknen zu tun hat. Ich habe in den letzten zwei Jahren 3 Canon Pixma Drucker verschrottet mit kaputtem Druckkopf, die definitiv nicht eingetrocknet waren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass originale Druckköpfe von Canon nicht zu einem plausiblen Preis erhältlich sind, und "refurbishedte" Exemplare von eBay auch kaputt sind. Sehr ärgerlich. Canon Pixma ist der totale Schrott. Ein Waterloo für Canon. Canon könnte den Kundenärger abfangen, indem sie günstige Ersatzteil Druckköpfe bereit stellen, die nicht nach 150 Kopien wieder kaputt sind. Macht Canon aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

vinyl

♫ ♪ ♫ ♪ ♪
hab hier auch nen brother mfc, der seit jahren klaglos seine blätter mit 1€ nachbaupatronen ausspuckt.
das druckbild der ganzen canons vorher war zwar etwas besser, aber der ärger mit den teilen war immens.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
@eumel_1
Ein weiterer Vorteil der Ecotank Drucker ist der, daß man sich keinen Streß mehr machen muß! Das wäre mir sogar einen Preisaufschlag wert. Wie ich oben schon schrieb: Ich würde sofort zugreifen, wenn da nicht der blöde Papiereinzug auf der Rückseite statt einer Papierkassette wäre...

@Cosmo
Danke für den Hinweis. Das erklärt manches, denn auch wenn ich bisher an Eintrocknen glaubte, hat es mich doch immer gewundert, wenn ich glaubte, genug gedruckt zu haben, um ein Eintrocknen zu verhindern, und die Druckköpfe dann selbst mit größtem Aufwand nicht zu reinigen waren.

Ja, die Preise sind überirdisch. Offenbar will man damit den finanziellen "Verlußt" ausgleichen, den die Leute verursachen, die Fremdtinten kaufen.

Der hohe Preis erklärt auch, warum das Angebot so gering ist. Wer (außer dem weltabgewandten Richard Wagner) kauft für 90 Euro einen Druckkopf, wenn er für 140 Euro einen neuen Drucker (mit frischer Tinte) bekommen kann? Ich hatte das auch überlegt. Dummerweise hatte ich gerade einen neuen Tintenvorrat gekauft und keine Lust, einen neuen Drucker einzurichten und auch keine Lust, den aktuellen Markt zu erkunden. Das hätte ich mal direkt tun sollen.

Ich habe mich auch bei jedem neuen Modell gefragt, warum man da Entwicklungsaufwand mit entsprechenden Kosten betreibt, und dann jedes neue Modell weniger kann, als der Vorgänger. Das ist aber leider weit verbreitet. Man überlegt immer nur, wie man etwas billiger machen kann, statt besser. Und dann behauptet man, die Kunden würden das verlangen und belegt das damit, daß die Kunden das neue Produkt kaufen. Ja, was bleibt ihnen auch anderes übrig, wenn es nichts besseres gibt? Ich mache jetzt jedenfalls, was Canon sich als allerletztes gewünscht hat...
 

edvfuzzi

RumPichler
Bei mir werkelt schon seit vielen Jahren ein Farb-LED-Printer von Brother (HL-3170CDW), mit dem ich sehr zufrieden bin. Der war vom Anschaffungspreis her noch sehr erträglich (mittlerweile gibt es längst ein Nachfolgemodell), aber ihren Reibach macht Brother, genau, wie die Konkurrenz, mit den Farbkartuschen. Nach langem Zögern hab' ich dann doch mal auf eine Empfehlung gehört und war so zufrieden, dass ich diese Komplettbox mit allen vier Logic-Seek-Farben jetzt schon lange nur noch für konkurrenzlos günstige 53€ über AMAZON kaufe (Händler: "Tintendienst - Druckerverbrauchsmaterial"). Preis von der letzten Bestellung. Aktuell sehe ich gerade diesen Link:


Sehr gute Farbwiedergabe und die Pulverkartuschen halten sehr lange. Keinerlei Probleme damit seitens des Druckers. Für den Fall, dass der Printer jemals zum Brother-Service muss, hab ich immer noch den letzten, fast leeren Vierer-Satz der Original-Kartuschen aufgehoben (Tip eines Brother-Technikers). Der HL-3170CDW arbeitet über das PowerLAN meiner FritzBox mit allen Druckern im Haus zusammen und zusätzlich kann ich auch vom TV-Sessel aus vom iPhone oder iPad etwas via WLAN zum Drucker schicken.

Ergänzend zu Cosmo's Hinweis (#16) hier noch eine sehr ansehenswerte Quelle zahlloser gut dokumentierter Mauscheleien mehrerer Druckerhersteller:


Ohne jetzt Druckermodelle aus dem Gedächtnis zitieren zu können, weiss ich, dass es bei manchen davon in der Printersoftware eine Umgehung der "Zwangspause" gibt, falls mal eine der Farbkartuschen leer wird: dort lässt sich in einem Menüpunkt das Weiterdrucken mit ausschliesslich der Schwarz-Kartusche aktivieren.

Einen CANON-Printer würde ich mir nie wieder kaufen, nachdem ich den von "Tuhl Teim" im obigen YouTube-Link dokumentierten, firmware-gesteuerten Hardware-Ausfall schon zweimal selber erlebt habe. Besonders ärgerlich, wenn man sich gerade einen kompletten Reservesatz an Kartuschen zugelegt hatte!

Da ich kein Freund der Multifunktionsdrucker mit Scanner bin (nur eine Fehlerquelle mehr), habe ich mir dafür lieber einen richtig guten Scanner gesucht. Es wurde der "CanoScan 9000F" von Canon, mit dem ich auch schon seit Jahren absolut zufrieden bin. Der macht auf dem Farb-LED-Printer von Brother Kopien, die vom Original nicht mehr zu unterscheiden sind.

PS: den Tip mit den Logic-Seek-Kartuschen bekam ich von einem befreundeten Schreiner, der ein sehr viel höheres Druckaufkommen hat und mit dem Farb-LED-Printer auch extrem zufrieden ist.
 

eumel_1

Der Reisende
@eumel_1
Ein weiterer Vorteil der Ecotank Drucker ist der, daß man sich keinen Streß mehr machen muß! Das wäre mir sogar einen Preisaufschlag wert. Wie ich oben schon schrieb: Ich würde sofort zugreifen, wenn da nicht der blöde Papiereinzug auf der Rückseite statt einer Papierkassette wäre...
...
???
Wieso Papiereinzug auf der Rückseite? Das auf der Rückseite ist der manuelle Einzug für dicke Pappe, die nicht um 180° umgelenkt werden kann, der automatische Einzug ist in einer Kassette von vorn mit Umlenkung um 180 Grad.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
@eumel_1

Wenn ich das richtig gesehen habe (auf den Fotos, im Handbuch und in der Beschreibung) haben die EcoTank-Drucker keine Papierkassette, zumindest die preisgünstigeren Farbdrucker nicht.

Früher hatte ich mal einen Canon Drucker, der hatte unten eine Papierkassette für den normalen Druck und eine hintere Papierzufuhr für einzelne Blätter oder dickere Medien. Die Epson EcoTank Geräte aber haben nur den Einzug auf der Rückseite. Oder wie? Sollte ich da etwas übersehen haben?

Bei dem Einzug auf der Rückseite steht immer das Papier hoch über den Drucker hinaus. Es wird aber nur in der Mitte abgestützt, so daß es schlecht mit einem Tuch abgedeckt werden kann, weil die Echen zu labberig sind. Ich überlege aber schon, ob ich mir da etwas basteln kann, um die Ecken zu stabilisieren. Schön aussehen täte es dann aber immer noch nicht.
 

eumel_1

Der Reisende
Zuletzt bearbeitet:

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
@eumel_1
Ja, der ET-7700 hat eine Papierkassette. Der ist aber auch weit ab von dieser Kategorie:
Der günstigste Epson Ecotank kostet weniger als 180 Euro

Dieser https://geizhals.de/epson-ecotank-l3151-c11cg86406-a2134711.html und jener z.B. https://geizhals.de/epson-ecotank-et-2711-c11cg86404-a1889209.html haben keine Papierkassette.

Der ET-7700 ist bei Amazon für 505 Euro zu haben. Der sehr ähnliche Expression Premium XP-7100 kostet bei Amazon 170 Euro, ist aber zur Zeit nicht lieferbar. Direkt bei Eson gibt es ihn für 185 Euro.

Über den ET-7700 bin ich selbst schon gestolpert und er reizt mich durchaus. Ob ich aber 320 Euro Aufpreis bezahlen will?
Ich werde da noch einmal drüber schlafen müssen...

Hast Du schon einmal den Resttintenbehälter getauscht? Oder kann man den auch leeren?
 

eumel_1

Der Reisende
Ich habe den Resttintenbehälter bereits ein Mal getauscht (und danach wieder einen eingekauft und auf Reserve gelegt), bin ja auch inzwischen schon beim dritten Satz Tinte.
Da kann man nichts leeren, wenn man den öffnet, wird das eine große Schweinerei.
Aber immer noch besser, als keinen Behälter, wie bei den Billigmodellen, die man nach 2 Jahren entsorgen muss.

Da fällt mir ein, Schwiegervater legt immer hinten Papier ein, bevor er anfängt zu drucken, der ist eher ein Gelegenheitsdrucker. Ich habe so einigen in meinem Bekannten- und Kundenkreis die Ecotank-Reihe empfohlen, bisher kamen keine Klagen.

Bei mir sind manchmal beim Fotodruck (Eumelfrau druckt viele Fotos, ich ordere ca. 2 x im Jahr 200 Blatt Fotopapier) Schlieren zu sehen, dann reinige ich den Druckkopf von unten mit einem Tuch Küchenpapier (Gummihandschuhe anziehen!). Diese Prozedur mache ich im Frühsommer, nachdem Eumelfrau die vielen Fotos gedruckt hat und Beschwerden über die Qualität kommen. Offenbar nimmt mein (Billig-(Fotopapier nicht genug Tinte auf.

Ich hatte meinen ET-7700 im November 2017 (eben nachgeschaut) gekauft für unter 500€, also ist das Teil nun schon 2 3/4 Jahre in Gebrauch.
 
Zuletzt bearbeitet:

Elektrospeedy

Bekanntes Mitglied
@eumel_1
Wie ist Deine Erfahrung mit der Langzeit-Haltbarkeit der Fotos bei normaler Lichteinstrahlung, da Dein Drucker für Farbe ja nur Dye-Tinte verwendet? Bis 2012 hatte ich einen SC880, hier verblassten die Fotos bereits nach 2 Jahren sichbar, am stabilsten war noch der Rot-Anteil.
Dann holte ich mir einen WF3010 (Pigmenttinte), der im Mai diesen Jahres den Geist aufgab. Die Fotos damit sahen wirklich gestochen scharf aus dank der minimalen Tröpfchengröße von 2pl. Momentan habe ich einen WF 4725, doch bei sehr genauer Betrachtung erkennt man aus nächster Nähe einzelne Farbpunkte in Fotos, was sich dann aber bei normalem Sehabstand relativiert. Wichtig war mir bei den letzten beiden Druckern Pigmenttinte für alle Farben und wechselbarer Resttintenbehälter.
 

eumel_1

Der Reisende
Kann ich so nicht sagen, bisher ist mir noch kein verblassen aufgefallen.
Haben hier ein Foto mit einem roten Kleid, sieht imho noch genauso aus wie nach dem Druck.
 

bavariantommy

Universaldilletant
OT - aber dafür will ich jetzt nicht nen eigenen Fred eröffnen.
Wir drucken auch gerne Bilder, aber eher selten. Tinte liefert dabei das imho deutlich bessere Ergebnis als unser Laserdrucker.
Jetzt ist aber halt das Problem, dass die meisten Tintler bei regelmäßigem Nichtgebrauch den Geist aufgeben weil Düsen zu etc.

Kennt jemand ein Gerät (aus eigener Erfahrung), das auch dann noch funktioniert, wenn man es nur 3-4 Mal im Jahr nutzt? Meine Canons haben da durch die Bank recht schnell die Grätsche gemacht.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr zieht es mich zum EcoTank...

Der Papiereinzug von hinten wird die wenigsten stören, weil kaum jemand seinen Drucker mit einem Tuch abdeckt...

Der austauschbare Resttinkentank des ET-7700 ist ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem Expression Premium XP-7100, der das nicht hat. (Der noch billigere XP-6100 hat einen...) Bei meinen Canon Pixma Druckern war der Behälter allerdings nie voll, weil ich nicht randlos gedruckt habe, den Drucker immer eingeschaltet lasse und nur selten eine Druckkopfreinigung mache, sondern lieber mal einfach etwas drucke. Aber die Pixmadrucker sind da auch keine gute Referenz, weil die ja eh kaputt sind, bevor die Schwämme vollgelaufen sind.

@Elektrospeedy bringt da noch einen interessanten Akspekt in die Diskussion ein. Für mich ist das zwar nicht kaufentscheidend, aber ich werde mit dem neuen Drucker, welcher auch immer es werden wird, einfach mal ein Bild mit allen Farben ausdrucken, zweimal zum Vergleich. Eines lege ich an einen sonnenbeschienenen Platz, das andere kommt in die Schublade, und vielleicht noch ein drittes an ein schattiges Plätzchen mit Tageslicht.

Ach ja, bei Druckerchannel habe ich zum Epson EcoTank ET-7700 gelesen:

Die 127-ml-Flasche Nr. 105 für 8.000 Seiten Textschwarz liegt bei rund 20 Euro. Die fünf Farben der Serie 106 mit 70-ml-Dyefarben samt Fotoschwarz für jeweils rund 5.000 Seiten wird für rund 13,50 Euro angeboten. Das Fotoschwarz kommt dabei jedoch ausschließlich beim Druck auf Glanzpapier zum Einsatz und ersetzt dann das pigmentierte Textschwarz.
Das dürfte ebenso für die Expression Premium XP-6100 und XP-7100, sowie änliche Drucher gelten.

Wenn ich also nie auf Glanzpapier drucke, kriege ich wohl ein Problem, denn irgendwann trocknet sicher auch der beste Epson ein, oder wie?
 

Elektrospeedy

Bekanntes Mitglied
Solange ein Drucker das Papier nicht selber erkennt, kannst Du die Druckqualität durch die Papierart wählen. Ich nutze z.B. für Fotos das Ultra Foto Paper von GEHA mit den Ultraglossy-Fotopaper-Einstellungen ohne Probleme, da die Pigmenttinte nicht sehr tief in das Papier einziehen kann. Die Papierschwere liegt bei 270g/m². Mist finde ich, daß Epson bei immer mehr Druckern mit der (offiziell) unterstützten Papierschwere runtergeht, 300g/m² findet man bei den Workforce- und Büro-Tankpissern nicht mehr, die alten WF-Modelle konnten das noch klaglos verarbeiten. Da hilft nur testen.
 

jr33

.......
Haben hier ein Foto mit einem roten Kleid, sieht imho noch genauso aus wie nach dem Druck.

Mein Kopfkino weigert sich, sich vorzustellen, wie eumel im roten Kleid aussieht!


@Tommy, auch ich würde in diesem Fall einen Shop oder Automaten beauftragen,
bzw. ich handhabe das mittlerweile so, weil mir Canon nur noch auf den Sack ging.
Sicher werden nicht nur Canon-User in DSchland betroffen sein, oder lädt Canon seinen
aussortierten Dreck hier ab?
Wenn es ein weltweites Problem ist, kann ich mir nicht vorstellen,
dass es auf Dauer geschäftsfördernd ist.
 

RikeR

Bekanntes Mitglied
Den ET-7700 gibts grad günstig bei amazon.es über mydealz. Da mein Canon gestern mit Fehlermeldung B200 (Druckkopf defekt) abgekackt ist, hab ich mir den Epson gegönnt. Ist allerdings momentan nicht lieferbar.
gruss
 

ATLAN

Bekanntes Mitglied
@RikeR
Bei B200 ist meist tatsächlich nur der Druckkopf auszutauschen. Je nach dem liegt der ab 30€ aufwärts. Die feinen Düsen sind wohl zu getrocknet.
In seltenen Fällen könnte auch eine Überhitzung zu einem Platinenschaden geführt haben. Das läßt sich aber schnell überprüfen, indem man die
Druckpatronen entfernt, die Druckkopfhalterung löst und den Druckkopf heraus nimmt. Dazu muß man nach dem Einschalten die Klappe öffnen
und den Stecker ziehen, wenn die Patronenhalter in der Mitte gefahren ist. Dann kann man den sachte Bewegen und den Druckkopf ausbauen.
Danach wieder die Halterung reindrücken und den Drucker schließen und den Stromstecker wieder einstecken. Nun prüft der Drucker sich und
wenn dort nun steht, daß kein Druckkopf eingesetzt ist, ist der Drucker selbst nicht kaputt. Steht dort hingegen B200 ohne eingesetztem Druckkopf,
so ist die Platine auch hinüber.
 

RikeR

Bekanntes Mitglied
@ATLAN:
Danke für die Info, wusste ich aber schon, hatte vorher beim druckerchannel recherchiert.
Der Drucker (Pixma MP640) ist jetzt 11Jahre alt, da darf er ruhig mal kaputt gehen.
Meine Frau wollte nen neuen, Diskussion zwecklos :p. Ihr Wunsch, mein Befehl ;)
Den ET-7700 gabs für roundabout 350.- Euronen. Wenn der ähnlich lange hält wie der Canon ist alles gut.
 

speck76

Bekanntes Mitglied
Bei mir werkelt schon seit vielen Jahren ein Farb-LED-Printer von Brother (HL-3170CDW), mit dem ich sehr zufrieden bin. Der war vom Anschaffungspreis her noch sehr erträglich (mittlerweile gibt es längst ein Nachfolgemodell), aber ihren Reibach macht Brother, genau, wie die Konkurrenz, mit den Farbkartuschen. Nach langem Zögern hab' ich dann doch mal auf eine Empfehlung gehört und war so zufrieden, dass ich diese Komplettbox mit allen vier Logic-Seek-Farben jetzt schon lange nur noch für konkurrenzlos günstige 53€ über AMAZON kaufe (Händler: "Tintendienst - Druckerverbrauchsmaterial"). Preis von der letzten Bestellung. Aktuell sehe ich gerade diesen Link:

Da ich kein Freund der Multifunktionsdrucker mit Scanner bin (nur eine Fehlerquelle mehr), habe ich mir dafür lieber einen richtig guten Scanner gesucht. Es wurde der "CanoScan 9000F" von Canon, mit dem ich auch schon seit Jahren absolut zufrieden bin. Der macht auf dem Farb-LED-Printer von Brother Kopien, die vom Original nicht mehr zu unterscheiden sind.

PS: den Tip mit den Logic-Seek-Kartuschen bekam ich von einem befreundeten Schreiner, der ein sehr viel höheres Druckaufkommen hat und mit dem Farb-LED-Printer auch extrem zufrieden ist.

Spiegelt absolut meine Erfahrung wieder. Weiss gar nicht, wieviel Tintenpisser ich schon entsorgen musste. Bin dann auf den kleineren Brother Laser HL-3150CDW umgestiegen, der mir viele Jahre extreme Freude bereitet hat. Leider hat die Fixiereinheit jetzt eine Macke (Dellen im Papier, einige Buchstaben unsauber eingebrannt) - vielleicht meine Schuld, weil ich den aufgeheizten Drucker öfters nach dem Druck sofort ohne Abkühlung wieder ausgeschaltet habe.

Da ich das Weg-Schmeiss-Prinzip verabscheue, werde ich eine neue Fixiereinheit (Fuser) für knapp 150€ einbauen, obwohl es ein neuwertiges Gerät schon für aktuell 200€ gibt. - Die von mir verehrte Schrauberfraktion würde die Fixiereinheit noch weiter zerlegen und bei Aliexpress eine neue Walze für knapp 9€ mit 6 Wochen-Lieferfrist aus dem Reich des "China-Virus" bestellen .....
 
Zuletzt bearbeitet:

jr33

.......
Ich griff nach einer Empfehlung hier im Forum zu einem
Ricoh Aficio 1210n (Baugleich Baugleich Brother HL-2150N)
und habe das bis heute nicht bereut.
Bei einem neuen Laser würde ich immer wieder bei Ricoh
nach baugleichen Modellen schauen.
 

Mr. Big

old geezer
Ich griff nach einer Empfehlung hier im Forum zu einem
Ricoh Aficio 1210n (Baugleich Baugleich Brother HL-2150N)
und habe das bis heute nicht bereut.
Bei einem neuen Laser würde ich immer wieder bei Ricoh
nach baugleichen Modellen schauen.
Gibt es irgendwelche Übersichten welche Drucker baugleich sind oder muss man das anahnd der technischen Daten selbst zusammensuchen?
 

jr33

.......
Dito, man wird da auch schnell fündig.
So eine Liste müsste ja ständig gepflegt/erweitert werden.
So etwas macht sicher nur jemand der in Odins Auftrag handelt,
bzw. sich dazu berufen fühlt..soll es ja geben, quasi wie ein Zwang. :icon_mrgreen:
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Frage 1: Du hast uns bisher nicht verraten, welche Canon-Drucker du "geschrottet" hast
Frage 2: Hast du immer Original-Tinte verwendet oder die ganz billigen Patronen aus dem inet?


Fakt 1: Bestimmte Canon-Modelle, speziell der Pixma-Reihe, haben immer wieder Probleme. Diese Probleme hängen aber immer von folgenden Faktoren ab:
  1. Kaufpreis des Druckers
  2. Häufigkeit des Druckens
  3. gesamtes Druckaufkommen pro Monat
  4. verwendete Tintenpatronen
zu 1.: ich habe die Erfahrung gemacht, dass Drucker unter 100€ meist Kernschrott sind und i.d.R. nach Verbrauch der mitgelieferten Tinten zu entsorgen sind - So zumindest stellt sich das der Hersteller vor. Geräte ab 120€ sind robuster und halten wesentlich länger.

zu 2.: Preiswerte Drucker und auch besonders die Pixma-Reihe sind Home-use-Geräte. Werden sie zu selten genutzt, kann der Druckkopf eintrocknen. Werden sie jedoch zu oft genutzt, läuft der interne Druckzähler hoch und irgendwann geht gar nichts mehr. ...weiter in Punkt 3

zu 3.: Ich hatte schon Beschwerden von Kunden, dass der Drucker nach 7 Monaten defekt war. Bei genauer Prüfung ergab sich ein Druckaufkommen von mehr als 2000 Seiten pro Monat. Dafür sind diese Home-use-Geräte einfach nicht ausgelegt. Vor allem die "Mechanik" und die Scan-Einheit spielen da auf Dauer nicht mit.

zu 4.: Häufig sind Tinten-Drucker defekt, weil die Kunden die ZU-billigen Tintenpatronen verwenden. Warum ist ZU-billige Tinte schlecht für die Drucker?: Jeder Druckkopf hat microfeine Druckdüsen. Die Anzahl und Größe dieser Düsen variiert von Hersteller zu Hersteller. Die OriginalTinte enthält Farbpigmente. Die Größe dieser Farbpigmente variiert zwischen den Herstellern und teilweise auch von Modell zu Modell. Verwende ich nun eine "Universaltinte", kann es sein, dass die darin enthaltenen Farbpigmente unterschiedlich groß und nicht einheitlich sind. Dadurch ergibt sich zwangsläufig, dass zu große Pigmente die Druckdüsen verstopfen.

Fakt 2: Ich verkaufe nun seit 2 Jahren regelmäßig folgende Modelle von Canon: Pixma TR8550 und Maxify MB5150. In den zwei Jahren hatte ich bisher gerade einen defekten TR8550 - da war es mal die Mechanik, weil versucht wurde, zu dicken Carton zu bedrucken. Der Maxify MB5150 ist zwar ziemlich groß - aber er ist sau schnell und erledigt alle Aufgaben im Office mit Bravur. Nachdem ich meine Kunden auf die Notwendigkeit guter Tinte hingewiesen habe, hatte ich noch nicht einen einzigen mit defektem Druckkopf.
 

Richard Wagner

Bekanntes Mitglied
Es war ein Pixma MX925, der Vorgänger vom Pixma TR8550.

7 Monate mal 2000 Seiten ergibt nach Adam Riese 14.000. Also sagen wir 15000, weil es ja mehr als 2000 im Monat waren.

Aber woran ist der Drucker denn nun gestorben? An den insgesant gerade mal 15000 Seiten? Oder hat er sich überarbeitet, weil er die in dieser Rekordzeit drucken mußte? Ich finde, ein Drucker für so viel Geld sollte das aushalten!
Bei monatlich 22 Arbeitstagen á 8 Stunden sind das alle 12 Minuten eine Seite.

Klar, man kann Originaltinte kaufen, genau wie bei den Akkus. Ich hatte über einen sehr langen Zeitraum eine großen Bedarf an AA-Akkus und habe immer die guten, teuren Markenakkus gekauft. Die waren alle Nase lang kaputt. Irgendwann habe ich meine ersten Billigakkus gekauft. Oft lagen die Im Auto in der Mittelkonsole, im Sommer heiß, im Winter Frost., und ich mußte ich schließlich mit dem Hammer drauf hauen, damit sie endlich hinüber waren.

Klar kann Tinte zu billig sein, aber das mit den kleinen und großen Düsen wissen die Fremdhersteller ja auch, und wenn ich für einen Satz Originaltinte fast soviel bezahle, wie für einen neuen Druckkopf, und die Fremdtinte nur ein Fünftel kostet, ist doch klar, wie die Rechnung aufgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:

SkAvEnGeR

Master of Tools
...7 Monate mal 2000 Seiten ergibt nach Adam Riese 14.000. Also sagen wir 15000, weil es ja mehr als 2000 im Monat waren.

Aber woran ist der Drucker denn nun gestorben? An den insgesant gerade mal 15000 Seiten? Oder hat er sich überarbeitet, weil er die in dieser Rekordzeit drucken mußte? Ich finde, ein Drucker für so viel Geld sollte das aushalten!
Bei monatlich 22 Arbeitstagen á 8 Stunden sind das alle 12 Minuten eine Seite.
Der betroffene Drucker war ein anderes Modell von Canon und ein Laser-Drucker. Die Hersteller geben bei diesen Geräten Empfehlungen zum maximalen Druckaufkommen pro Monat. Und bei besagtem Gerät wurde der empfohlene Wert stark überschritten. Bildlicher Vergleich: Ein PKW-Motor läuft bis zu 500.000km und auch mehr - jedoch hält er die nicht durch, wenn er regelmäßig über 6tsd Umdrehungen dreht.
 

xanadu

old man
Die Sachen bekommt man heutzutage schon fast geschenkt, will wohl keiner haben.

ab Do. 27.08. bei Aldi Nord hp DeskJet Plus 4110 All-in-one-Drucker 67.89€

 

Cosmo

Team (Founder)
Mitarbeiter
@xanadus hp DeskJet Plus 4110 Angebot sieht gut aus. Ich habe herausgekriegt, dass da HP 305 Farbpatronen hineinkommen.

Hier ein Angebot bei eBay größenordnungsmäßig für 50€ komplett für Originalpatronen. Also teuer!! Nachbau-Patronen gibt es gar nicht. Keine Einzige. Das ist nicht gut. Woran liegt das?, kann mir jemand von den Tintenstrahl-Spezialisten erklären?
 
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