Software Frage Dualboot. Windows10 und XP. Bootloader konfigurieren. Wie?

Dieses Thema im Forum "Tech & FAQ Forum" wurde erstellt von foh, 22 Februar 2019.

  1. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
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    951
    Hallo,

    ich habe auf disk0 part1 winXP installiert.
    auf Disk1 part1 liegt win10

    Ich möchte mit dem WinXP Bootloader das Win10 System starten.
    Wie geht das?
    Im Moment sieht meine boot.ini so aus:

    >>
    [boot loader]
    timeout=7
    default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS
    [operating systems]
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="WinXP" /noexecute=optin /fastdetect /3GB /USERVA=2990
    multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(1)\WINDOWS="Win10" /fastdetect/ WINDOWS\system32\winload.exe
    C:\amldr="AOMEI Backupper"
    <<

    Die win10 Startzeile ist nur eins von meinen unbeholfenen Experimenten. Funzt leider nicht :-(

    Die AOMEI Backupper Zeile ist mein SystemImageProg, das möchte ich auch unbedingt in der Bootoption behalten, denn das funktioniert hervorragend.

    Wie muss ich den Win10 Startbefehl korrekt anlegen?

    LG,
    Foh
  2. vlintstoun

    vlintstoun mit Glied

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    Beiträge:
    987
    Hi

    Mit dem XP-Bootloader wirst Du kaum Win10 starten können. Verabschiede Dich von dieser Idee.

    Have fun
    Vlintstoun
  3. SkAvEnGeR

    SkAvEnGeR Master of Tools

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    5.460
    @foh :
    Ist die Win10 Partition MBR oder GPT
    Ist win10 auf einer einzigen Partition installiert oder gibt es auf dieser Platte noch andere System-Partitionen?
    Gibt es einen Ordner BOOT auf deiner Win10-Partition?

    In deiner config ist in der Win10-Zeile ein / zuviel hinter fastdetect

    Umgekehrt wird es eher funktionieren - also Win10 als Startlaufwerk und XP in dessen Bootmenü integrieren
  4. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    22 Juni 2001
    Beiträge:
    2.003
    Wenn Du die Systeme getrennt von einander installiert hast, so daß die Systeme nichts von einander wissen,
    wie es sich liest, da XP auf Disk0 und WinDoof10 auf Disk1 liegt, gibt es meines Wissens nur den Weg über das
    Bios, da XP nicht so einfach AHCI oder UEFI unterstützt. Dort müßte man immer die primäre Bootfestplatte
    auswählen und manchmal auch noch zwischen AHCI Modus und Legacy bei den Festplatten umstellen. Nur dann
    würde das passende System starten. Wäre hingegen die XP Festplatte eingebaut gewesen, als Du Win10 gestartet
    hast, hätte sich der Win 10 Bootloader immer als primär eingerichtet. Wenn Win 10 nach XP installiert wurde,
    dann würde Win 10 das XP System in den eigenen Bootmanager als "altes System starten" Option einbinden.
    Umgekehrt würde dies immer scheitern, da XP nichts von der Struktur von Win10 kennt und nicht wüßte, wie
    es dieses ansprechen sollte. Es ist immer so, daß MS bei neueren Windowsversionen berücksichtigte, das alte
    Windows als Startoption zu integrieren aber nicht umgekehrt. MS will ja, daß Du vorwiegend das neuere nutzt.
    Zumal auch nicht klar ist, ob bei dem Versuch über den XP Bootloader auch die Festplattenreihenfolge dann
    korrekt wäre. Es ist ziemlich unklar, wie Du dein System aufgebaut hast.
    Falls Win10 auch noch auf einer GPT installiert wurde, wird das Starten schon daran scheiter, daß XP GPT nur
    mit dem Paragon GPT Loader Treiber unterstützt. Jedoch erst unter WinXP und nicht im Bootloader, da der
    Treiber da noch gar nicht geladen wurde. Win XP würde die Disk1 mit Win10 also gar nicht erst finden.
    Du könntest höchstens noch unter WinXP dir in einer virtuellen Maschine ein Win10 32bit Version installieren
    und könntest dann direkt unter XP Win10 starten. Da wäre dann aber ein 64GB Patch für XP sinnvoll, da
    Win 10 sonst nicht viel RAM erhält, da XP ab SP2 künstlich auf 4GB beschränkt wurde, da MS einige Probleme
    mit USB Geräten fand und statt diese sauber zu lösen, war es einfacher den nutzbaren RAM zu begrenzen,
    da die Probleme erst mit über 4GB RAM auftreten.

    Ich installiere immer nur Systeme getrennt auf verschiedenen Festplatten und klemme dabei immer alle anderen
    vorher ab. Später wechsle ich immer die Festplatte im Bios, je nachdem welches System ich gerade brauche.
    Ärgerlich ist dabei nur, daß man je nach Hardware leider ein im Ruhezustand befindliches System erst herunter
    fahren muß, bevor man das andere nutzen kann. Jedenfalls bei neueren UEFI PCs so. Früher ließ mich ältere Hardware
    auch bei einem im XP im Ruhezustand das Bios aufrufen.
    Cosmo sagt Danke.
  5. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
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    951
    Stand der Dinge:
    Wenn ich XP installiere verschwindet der Win10 Bootloader, und ich kann nur XP booten.
    Wenn ich den bootrec fixe erscheint wieder nur der Win10 Bootloader, ohne XP Startoption.
    XP wird auch mit bootrec /scanos nicht gefunden.

    @vlintstoun
    Wenn es tatsächlich mit dem dem XP Bootloader nicht machbar sein sollte, würde ich auf den Win10 bootloader umsteigen. Den XP Bootloader würde ich jedoch bevorzugen (wenn möglich) weil ich in den Win10 Bootloader wohl kaum mein AoMei Systemimage-Backupprogramm integrieren könnte, befürchte ich.
    Aber auch mit dem Win10 Bootloader hat es bisher nicht funktioniert beide Systeme einzubinden. Keine Ahnung was da schief läuft.

    Ich bin mit EasyBCD nach dieser Methode vorgegangen-> https://neosmart.net/wiki/easybcd/dual-boot/windows-xp/installing-second/
    Das funktioniert allerdings nicht, denn wenn ich EasyBCD auf XP starte, dann fragt EasyBCD als erstes nach der *.bcd Datei.
    Eine *.bcd Datei ist auf meinem Win10 jedoch nicht zu finden, und auf XP natürlich auch nicht.
    Also versuche ich es erstmal weiter mit dem XP Bootloader …

    @SkAvEnGeR
    Alle Partitionen sind MBR, soweit ich das mit Bootstice überblicken kann, current Type:
    HD0: MBR: Windows NT 5.x
    HDO: PBR: unknown PBR
    HD1: MBR: Windows NT 6.x
    HD1: PBR: NTLDR

    XP liegt auf Platte 0 Partition-1 als einziges Betriebssystem, und einzige primäre Partition (aktiv).
    Win10 liegt auf Platte 1 Partition-1 als einziges Betriebssystem. (Partition-2 ist ebenfalls primär. Keine Ahnung wieso, oder wozu. Aber das sollte ja egal sein)

    Win10 hat einen Boot Ordner in W:\$WINDOWS.~BT
    (den Buchstaben "w" habe ich unter WinXP hinzugefügt, um die Partition sichtbar zu machen und den Boot Ordner zu suchen. Ansonsten habe ich der Win10 SystemPartition unter XP keinen Laufwerksbuchstaben zugeteilt, damit sie unsichtbar bleibt)

    Den "/" hinter fastdetect habe ich entfernt.
    Bei der Auswahl im Bootmenü kommt aber, nach wie vor, die Meldung "Windows konnte wegen eines Softwarefehlers nicht gestartet werden. Ladeprogramm benötigt DLLs für Kernel"
    Wenn ich wüsste welche DLLs wo fehlen, könnte ich die vielleicht nachladen?!

    @ATLAN
    AHCI Treiber sind in XP integriert.
    Soviel ich weiß hat mein 10 Jahre altes Bios kein UEFI.
    Die XP Platte war eingebaut als ich Win10 installiert hatte. Zunächst war die Option "Altes Windows starten" auch vorhanden, ist aber wieder verschwunden, nachdem ich ein neues Image von XP aufgespielt hatte.
    Ist nun die Frage, wie man den Booteintrag im Win10 Bootloader wieder herstellt.

    VM kommt nicht in Frage. Das schafft mein alter Rechner mit 4GB Ram nicht. Und unter XP wären ohnehin nur 3GB verfügbar, zumal alles mit 32bit läuft. Damit käme ich auf keinen grünen Zwerg.

    Von einem 64GB Patch für XP habe ich noch nie etwas gehört. Scheint mir (vor allem bei 32bit) auch unrealistisch.
    Ja, sehr schade, dass MS das Ram Problem in die Abstellkammer verschoben hat.
    Wenn ich mir XP auf einem aktuellen Rechner vorstelle, dann wäre XP die Rakete, und Win10 die Rollatorversion.


    Wenn ich das Problem nicht manuell in den Griff bekomme, gibt es vielleicht irgendeinen magischen Bootloder mit dem man das einfach konfigurieren kann??

    LG,
    Foh
    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2019
  6. foh

    foh Mitglied

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    So, ich bin jetzt noch mal den ganzen Weg zufuß abgewatschelt.
    D.h. Win10 Partition platt gemacht und Win 10 erneut installiert.

    Anschließend erscheint wieder die Option das alte OS (XP) zu starten.
    Startet man dann XP, geht es weiter mit dem XP Bootloader. Von dort kann ich dann auch mein AiOmei Backuptool zum starten bringen. (Win10 Image geht damit auch in 4 Minuten.)
    Es ist allerdings keine elegante Lösung sich erst durch 2 Bootloader wurschteln zu müssen :-(
    Wenn man auch Win10 irgendwie mit dem XP Bootloader starten könnte wäre das besser!

    Bei der Installation von Win10 schreibt das Win10 Setup mehrere Dateien auf C der XP Systempartition. Logisch, dass XP dann nicht mehr startet, wenn man es neu installiert, oder ein XP Image von einem anderen Rechner aufspielt, weil diese Dateien dann ja nicht mehr vorhanden sind.
    Ich habe mir diese Dateien nun kopiert, und will hoffen, dass es klappt, wenn ich diese Dateien dann nach einem Image Restore (oder XP Neuinstallation) nachträglich wieder auf XP-C kopiere.
    Mal schauen …

    Jedenfalls ist das alles ein ziemlich unzufriedenstellendes Gerödel mit diesem Win10 Bootmanagement. Da muss es doch eine elegantere Lösung geben ….?
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2019
  7. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

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    Das Problem ist nicht Windows 10, nur so angemerkt. Multiboot ab Windows 7 funktioniert. Allerdings meine ich, dass ich auch mal XP||Win7 hatte und das klappte, also sollte es bei xp||Win10 auch möglich sein.

    Es gibt aber etliche Stolperfallen und dazu gehören XP als Bootpartition, separate Bootpartitionen, MBR vs (U)EFI.
    EasyBCD und XP, zulange her, IMO kennt XP kein BCD.

    Ähnlich und weitere Tips hier:
    https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-xp-und-10-im-dualboot.1595918/

    Und natürlich darf auf beiden kein Hibernate (Ruhezustand) aktiv sein (powercfg /h off)

    Kann ja auch nicht, der liegt auf der XP-Startpartition.
    Und das ist eben besagte Startpartition - wenn du ein Image wiederherstellst, ist der Boot-Loader von Win10 weg. Das ist aber mit der Reparaturkonsole machbar.


    Ich mein, von Windows 10 hat man dir ja im anderen Thema schon abgeraten, es dürfte dasselbe Gerät sein. Wenn du es schlau anstellkst, erstellst du von XP ein Image, VHD evtl, installierst NUR Windows 10, dann kannst du das VHD unter Windows 10 auch wieder virtuell einladen. Dass XP seinen Zenit weit überschritten hat und so gesehen keine Lebensberechtigung mehr hat... Alle wichtigen Daten rauskopieren, sichern wo auch immer (zB Stick), und unter XP wieder nutzbar machen. Auf Programme und sonstiges wirst du eh verzichten müssen, die müssen eh neu installiert werden, falls überhaupt lauffähig. Damit wirst du dich aber auch entweder für XP oder Windows 10 entscheiden müssen, weil es dir vermutlich schwer fallen wird, beides zu unterstützen - es ist und bleibt doppelter Aufwand, und da du ja eh so Schwieirigkeiten bei einigem hast... mach es dir nicht noch schwerer.
    Ist wie bei allen Dingen - eine gute Vorbereitung ist das A und O.
  8. foh

    foh Mitglied

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    Hi @GiveThatLink

    Danke für deine Antwort. Ich habe allerdings den Eindruck, dass Du meinen letzten Post #6 noch nicht gelesen hattest.

    Das war in meinem Fall leider nicht so.

    Das Trifft absolut nicht zu.
    Ich produziere mit XP Musik. Habe über 100 Progs und Plugs installiert, die z.T. 20 Jahre alt sind, ebenso wie manche Hardware.
    Auf Wn10 brauche ich gar nicht erst versuchen dies zum laufen zu kriegen.
    Meine neusten Progs sind ca. 10 Jahre alt. Ein Komplettumstieg würde für mich erneut ca. 2 Jahre Einarbeitungszeit und Konfigurationsaufwand bedeuten + neue Soft- und Hardware.

    Der Workflow auf XP ist beispiellos (ganz im Gegensatz zu den eigenmächtigen Vorgängen, die Win10 im Hintergund über den Kopf des Ueres hinaus abzieht).
    Ein Win10 ergäbe keine Verbesserungen, sondern nur weitere Probleme, die weitaus schwerwiegender sind, als die Probleme, die ich mit Win10 als BehelfsSystem im Dualbetrieb habe.
    Für die wenigen Einsatzbereiche, wo ich mal ein aktuelles OS benötige (Steuer, und später vielleicht auch mal Bankgeschäfte, wenn es mit XP nicht mehr geht) reicht die Performance von win10 auf meinem 10 Jahre alten Lappi völlig aus ... für Audio Bearbeitung allerdings gewiss nicht!

    Es ist also wesentlich sinniger und effizienter die OS Verwaltung so zu belassen wie ich es mache, als komplett auf Win10, neue Hardware und neue Software umzusteigen.

    LG
    Zuletzt bearbeitet: 23 Februar 2019
  9. Prox

    Prox Bekanntes Mitglied

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    Bis Windows 8.1 ging das relativ einfach mit Grub (sogar mit G4DOS..).
    Da brauchte man nur die richtige Partition aktivieren die andere(n) verstecken.
    hier mal nen Beispiel (G4D):
    Code:
    # Partition 2
    title        -------- Windows 7  (ONLINE) --------
    hide            (hd0,0)
    unhide        (hd0,1)
    rootnoverify    (hd0,1)
    makeactive
    chainloader +1
    
    # Partition 1
    title        -------- Windows XP (OFFLINE) --------
    hide            (hd0,1)
    unhide        (hd0,0)
    rootnoverify    (hd0,0)
    makeactive
    chainloader +1
    Bei Win 10 reicht das so nicht mehr, weil es auch die Hiden-Parts sieht.
    Vielleicht geht's wenn man die Hiden-Part(s) mit einem anderen Partitionstyp versieht.
    Ich rede hier nur davon, das sich die Windows'e untereinander nicht sehen sollen!

    Grub geht ja auch vom Stick (wenn Du nur ab-und-zu Win10 brauchst)

    cu Prox
  10. foh

    foh Mitglied

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    Einen Bootstick zu verwenden wäre sicherlich noch unkomfortabler, als sich (so wie es jetzt ist) durch 2 Bootmanger zu wurschteln.
    LG
  11. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Du hast dir schon selbst die Anwort gegeben.
    Es ist nicht vorgesehen, daß man die XP nach Win10 installiert,
    wie ich schon erklärte, da WinXP Wind10 nicht kennt, kann es
    Win10 auch nicht in den Bootmanager integrieren. Umgekehrt
    kann Win10 XP in seinen Bootmanager integrieren aber ersetzt
    den XP Manager und schreibt auch Dateien auf die primäre Festplatte.
    Setzt man dann diese Festplatte mit einem älteren Image zurück, ist es so,
    als hätte die Win10 Installation nie statt gefunden.
    Diese Verknüpfung kann sogar dazu führen, daß bei einer defekten WinXP
    Festplatte sich Win10 von der anderen Festplatte nicht starten läßt, weil
    sich der Win10 Bootmanager eben auf der WinXP Partition befand.

    Gerade um diese undurchsichtigen Verknüpfungen und Probleme bei Image
    Erstellungen zu vermeiden, baue ich bei der Installation eines neuen Windows
    alle alten Festplatten aus. So kann ich sicher stellen, daß sich alle Dateien
    wirklich jedes Windows nur auf einer Festplatte befinden.
  12. foh

    foh Mitglied

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    Soll das bedeuten, wenn ich die Festpaltte mit dem XP System entferne, dann startet Win10 nicht mehr?
    Das würde dem Win10 nonsense natürlich die Krone aufsetzen.

    Ich habe von der XP SystemPartition jetzt ja folgende Dateien gesichert, die ich für die Bootdateien halte:
    BOOT (Ordner)
    Boot.BAK
    bootmgr
    BOOTNXT
    BOOTSECT.BAK

    Wenn ich diese Datein nach entfernen der XP Festplatte in den Root von Win10 Kopiere, sollte das System doch wieder booten, oder?
    Ebenso sollte XP mit diesen Dateien booten, wenn ich es neu installiere, oder ein Image restore.
    Ich probiere das jetzt mal aus ...
  13. foh

    foh Mitglied

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    Hat leider nur fast geklappt.
    Nachdem ich das Win!0 Image auf einem anderen XP Laptop installiert hatte, und die im letzten Beitrag genannten Dateien nach XP C kopiert hatte, ging beim nächsten Systemstart erstmal kein Win10 Bootmanger auf, sondern nur XP wie üblich.
    Dann habe ich die Win10 Setup CD eingelegt und den RepairModus gestartet. In den Command habe ich bootrec /rebuildbcd eingegeben.
    Anschließend startete der Win10 Bootloader, und XP und Win10 wurde als Bootoption angeboten. Win10 hat auch gebootet, aber bei WinXP gab es eine Fehlermeldung "NTDLR fehlt, oder ist beschädigt".
    Alle weiteren Repairversuche schlugen fehl. XP hat nicht gebootet.

    D.h. nun bleibt mir wieder nur die Möglichleit Win10 komplett neu zu installieren. Danach wird es wohl funktionieren, und ich werde dann auch wieder das Win10 Image des anderen Rechners aufspielen können.
    Ist allerdings sehr umständlich, und ich denke es müsste auch eine einfachere Lösung geben, wenn man wüsste woren es liegt.
    Vermutlich wird bei der Erstinstallation noch irgendeine Datei installiert, oder modifizoert, die ich übersehen habe.

    Alles in allem sind die Möglichkeiten des Win10 Bootloaders jedenfalls sehr unbefriedigend. Die Einbindung von XP wird nur sehr mangelhaft unterstützt.
  14. Cosmo

    Cosmo Team (Founder) Mitarbeiter

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    7.421
    Ich kann nicht so richtig nachvollziehen, wo du da gerade fest steckst, @foh. Was du da machen willst geht, ich habe auch so einen Rechner mit DualBoot und Win8.1 und XP. Auch ein Musik-Rechner.

    Du musst erst einmal dafür sorgen, dass das Win10 das primär bootende Betriebssystem ist. Dann musst du das Win10 so modifizieren, dass dir beim Booten das XP ebenfalls als Boot-Option angeboten wird. Hierbei ist das Bootloader-Tool BootIce dein Freund:

    https://www.chip.de/downloads/Bootice_60458777.html

    Damit kriegst du das hin. Ich kann dir aber keine genaue Klickanleitung geben, weil ich das, wenn ich damit arbeite, mehr so intuitiv mache.
  15. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

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    Code:
    Soll das bedeuten, wenn ich die Festpaltte mit dem XP System entferne, dann startet Win10 nicht mehr?
    Das würde dem Win10 nonsense natürlich die Krone aufsetzen.
    Ersteres ja, zweites hat aber nichts mit Win10 zu tun, würde dir genau so mit Win7/8/Linux/etc passieren.
    Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass der BCD auf der XP-Partition liegt, nimmst du die weg, oder die Festplatte, weiss dein System nicht mehr, was es woher booten soll, sorry, aber das sind Grundlagen zu jedem OS. Und da macht es auch keinen Unterschied, welchen Bootloader du nimmst, wenn der auf der XP-Partition liegt, ist der mit weg.

    Du musst Windows 10 zwangsweise nach XP installieren. Wenn du XP nach der Installation wiederherstellst, ist dein dein Windows 10 nicht mehr startbar. Und das ist seit Windows 7 so.

    Code:
    Die Einbindung von XP wird nur sehr mangelhaft unterstützt. 
    Wenn du es natürlich nicht verstehst, ist es leicht, die Schuld auf andere zu schieben. Vor allem ist "Einbindung" der völlig falsche Begriff bei Dualboot. "Einbindung" würde "XP-Mode" bedeuten, den gibt es immer noch.
    https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-10-im-XP-Mode-so-geht-s-4228770.html
    https://praxistipps.chip.de/windows-10-xp-mode-installieren-so-gehts_51117

    Nachgefragt - deine boot.ini, ist die immer noch so? Lösch windows 10 da mal raus, würde so eh nie funktionieren, weil ab Win7 der BCD genutzt wird und DER entscheidet, wohin die Reise geht.
  16. cyber_cube

    cyber_cube Aktives Mitglied

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    Eine VM mit Virtualbox, darin XP käme wohl nicht in Frage? Nutzt du, neben der Audio Software, noch irgendwelche spezielle Hardware (Bsp. Audio Interfaces)? Ansonsten würde ich das Gehampel mit dem DualBoot ad acta legen und mir einen PC/Notebook hinstellen, auf dem XP installiert ist.

    Ich war mal vor einigen Jahren in der selben Situation, wir hatten hier noch eine ISDN Gigaset Anlage. Die Software dazu wollte nur unter 2000, oder XP richtig funktionieren. Eine VM hat auch nicht funktioniert, weil der neue PC mit Win10, nicht das USB Interface von der Gigaset, an die VM durchleiten konnte. Da habe ich mir ein refurbished (aufbereitetes) Notebook gekauft (war ein HP Elitebook irgendwas), darauf XP installiert und die Gigaset Software und fertig war der Laden.
  17. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
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    951
    @Cosmo

    Ich weiss nicht, ob du meinen Beitrag #6 gelesen hast.
    Der Dualboot mit dem Win10 Bootloader funktioniert bei mir jetzt ja, wenn ich ihn konventionell über die Win10 Setupinstallation einmalig herstelle.
    Ich kann auch SystemImages machen, und wiederherstellen, solange ich damit auf dem selben Rechner bleibe.
    Aber wenn ich ein XP Image von einem Win10+XP Rechner zu einem anderen Win10+XP Rechner überspiele, versagt der Bootmanager allerdings. Die Bootmanager Konfiguration des einen Rechners kann mit der Konfiguration des anderen Rechners also nichts anfangen.
    Wieso??? Lediglich die Partitionierung auf den beiden Rechners ist etwas anders, aber beide OS liegen auf der jeweiligen Festplatte auf Partition-1.
    Es sollte also eigentlich funktionieren.
    Woran es liegt, dass es nicht funktioniert, und wie ich die Bootmanagerkonfiguration anpassen kann, ist mir schleierhaft.
    Das scheint nur durch eine Neuinstallation von Win10 zu funktionieren.

    Das ist richtig nervig, weil aufwändig, und ich würde gerne wissen, wie ich die Konfiguration anpassen kann, ohne eine Win10 Neuinstallation durchführen zu müssen.
    Ein Bootstice Backup von einem zum anderen Rechner hat dabei auch nicht geholfen.
    Die Bootstice Backups funktionieren auch nur auf dem Rechner, auf dem sie erstellt wurden.

    Übringes, falls du es nicht kennst: Mit iRboot boote ich direkt von einem System ins andere.


    @GiveThatLink

    ."

    Ja, aber das Problem lässt sich bei XP ganz einfach durch einen Eintrag in der Boot.ini beheben. Beim Win10 Bootmanger lässt sich das nicht so einfach konfigurieren. Und ich weiß nicht wie man es konfigurieren könnte. Das scheint nur automatisch durch die Neuinstallation von Win10 machbar zu sein. Jedenfalls nach meinem jetztigen Stand des Wissens.

    Ja, da liegt er, und ich hatte mir die entsprechenden Dateien ja kopiert, von einem zum anderen XP Rechner. Aber wie kann man ihn konfigurieren?
    Wie schon gesagt, habe ich das weder mit EasyBCD, noch mit Boostice hinbekommen, obwohl alle Dateien und alle Einträge im Bootmenü vorhanden sind, startet XP nicht. Nur durch die automatische Konfiguration, die bei der Win10 Installation angelegt wird, kriege ich es zum laufen. (Wie schon in der Antwort an Cosmo beschrieben)

    Nein, den Win10 Eintrag habe ich entfernt. Funktioniert ja nicht mit Win10

    Ist das das selbe wie die "Schnellstart" Funktion?
    Die hatte ich jedenfalls bereits deaktiviert.

    @cyber_cube

    Der XP-Win10 Dualboot funktioniert doch.
    Die weiterführenden Probleme liegen jetzt lediglich beim clonen des XP Systems von Rechner A zu Rechner B.
    Das sind zwei fast identische Laptops. Das zweite dient als Reserve, falls das andere mal den Geist aufgibt.
    Ich sehe jetzt keinen Grund das Win10 von einem Rechner zu entfernen, und nur mit XP laufen zu lassen.
  18. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
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    951
    ps:
    Ich denke, das Beste wäre, wenn man den Bootmanager von der XP Systempartition auf eine andere Partition auslagern könnte, so dass er durch ein System-Image-restore nicht verändert wird.
    Geht das?
  19. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Ich denke, es wäre einfacher, alle Festplatte abzuklemmen bis auf eine. Dort nur Win XP zu installieren und einzurichten, diese dann abzuklemmen
    und dann die Festplatte anzuschließen, wo Win10 drauf installiert werden soll und da auch Win10 sauber getrennt von WinXP zu installieren und
    einzurichten. Dies hat den Vorteil, daß das Win10 Setup nirgends anders, als auf dieser Festplatte Daten anlegen kann. Also auch den Bootmanager
    nicht. Später erstellte Images sind immer nur für eine der beiden Windows Versionen gültig und bei der Imageerstellung muß keine andere Festplatte
    berücksichtigt werden. Du wirst nun sagen, dann hast Du aber kein Dualboot System. Stimmt und stimmt auch wieder nicht.
    Wenn Du also nicht direkt über das Bios oder UEFI die Festplatte wechseln willst, so gibt es meist die Möglichkeit am Anfang beim Start des PCs
    mit einer der F-Tasten die Festplatte direkt auszuwählen, von der gestartet werden soll. Der PC richtet sich dann immer nach dem Bootmanager
    auf der jeweilig gewählten Festplatte. Was man dabei nur beachten muß, ist, daß man unter der jeweiligen Windowsversion, die Systempartition
    im anderen System unter Datenträgerverwaltung der Laufwerksbuchstabe entfernt wird, da XP mit einigen neueren Dateistrukturen von Win10
    nicht so gut zurecht kommt und umgekehrt. So kann das eine System das andere nicht beschädigen. Für den Datenaustausch zwischen den
    Systemen hat man eh immer noch eine weitere Datenpartition auf der jeweiligen Festplatte angelegt und die Windows Ordner wie bei XP
    C:\Dokumente und Einstellungen\Name des USER\Eigene Dateien und bei Win10 C:\User\Name\... umgeleitet. Man vermischt schließlich
    seine Daten nicht mit dem Windows System. Ein Fehler auf der Windowspartition würde auch die privaten Dateien beeinträchtigen.
    Wer ganz genau ist, legt auch die Temporären Dateien auf eine andere Partition.

    Ich hab daher immer wenigstens 3-4 Partitionen z.B.
    C: Bootsystem
    D: Auslagerung
    E: Workstation XP
    F: Workstation W10

    C: und D: sind namentlich gleich aber je nach gestartetem System dann halt von Win7/10 oder XP.
    Das ist zwar mit ein wenig Aufwand und Einrichtung verbunden und man muß die Laufwerksbuchstaben exakt zuweisen
    aber im Nachhinein macht es das Wechseln und Arbeiten mit zwei Systemen recht einfach und ist einfach sauberer.
    foh sagt Danke.
  20. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    2.003
    Tatsache ist auch, daß deine getrennte Installation auf 2 verschiedenen Festplatten nicht wirklich klug ist, wenn Du eigentlich ein
    klonbares Dualbootsystem erzeugen willst. Bei getrennten Festplatten, weißt Du nie, was das Windowssetup gemacht hat und ob
    Du alle Daten im Image hast. Wird Win10 aktualisiert, könnte es sein, daß sich Daten ändern, die später mit dem alten XP Image
    inkompatibel sind oder umgekehrt. Man müßte immer von beiden Festplatten am selben Tag ein Image machen und wüßte erst
    später bei Anwendung also im Notfall, ob alles damals bei der Erstellung wirklich erfaßt wurde und es geklappt hat.

    Da kannst Du auch gleich einfach auf Festplatte 0 mehrere Partitionen anlegen. Also eine für XP und eine für Win10 auf der selben
    Festplatte. Vorher natürlich alle anderen Festplatten bei der Installation abklemmen, da Windows gern dazu neigt, auf ungenutzten
    Speicher anderer Festplatten spezielle Partitionen anzulegen oder eben wo gerade mehr Platz ist oder aus sonst irgend einen
    Grund dort dann Systemdaten oder den Bootmanager einzurichten, was man dann auch erst später merkt, wenn der im Image fehlt.
    Um dem vorzubeugen, ist es sinnvoll, mit einem anderen Partitionierungsprogramm als der Windows eigenen Datenträgerverwaltung
    die Festplatte zu löschen und sauber zu partitionieren. Denn wenn schon alle Partitionen vorgegeben sind, muß sich Windows danach
    richten und legt keine weiteren Partitionen an. Die möglichen unangenehmen Überraschungen sind somit überschaubarer.
    Hat man ein Dualsystem auf einer Festplatte mit getrennten Partitionen, braucht man auch nur von dieser Festplatte ein gesamtes
    Image zu machen. In diesem Fall macht es dann auch wieder Sinn, seine persönliche Dateien auf die 2 Festplatte auszulagern, da
    so das Image der Dualsystemfestplatte klein gehalten wird und es vereinfacht die Verwaltung.
    Mir erschließt sich jedenfalls nicht, daß Du einerseits die Windowsversionen nach Festplatte trennst aber dann doch diese irgendwie
    vermischen willst, indem Du Dateien von einer Version auf die andere packen willst. Dann installiere gleich alles auf eine Festplatte,
    nur nicht halt auf ein- und dieselbe Partition.
    Zuletzt bearbeitet: 25 Februar 2019
    SkAvEnGeR sagt Danke.
  21. foh

    foh Mitglied

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    @ATLAN
    Wenn mir eine Festplatte abraucht (oder Systemfehler, o.ä.), kann ich das System der anderen Festplatte nutzen. Daher möchte ich die beiden OS auf unterschiedlichen Festplatten haben. (Mit XP war das überhaupt kein Problem)
    Wenn ich auf Tour bin, könnte dieser Gau mal eintreten, und dafür möchte ich gerüstet sein.
    Meine DJ Software läuft zum Glück auf beiden OS, und meine Musik habe ich ebenfalls auf beide Festplatten kopiert.
    Allerdings, ob Win10 überhaupt noch starten würde, wenn die andere Festplatte defekt ist ... ???
    Dieses Win10 hält ja offensichtlich so einige böse Überraschungen bereit. Das ist alles andere als ein System auf das man sich verlassen kann. Gelobt sei hingegen das gute alte XP!

    Alles was du sagst scheint leider Hand und Fuß zu haben.
    Ich habe gerade eben eine Erfahrung gemacht, die deine Beschreibung bestätigt ...
    Ich habe ein XP Image restored, und anschließend waren nicht nur alle Boot Sicherungsdateien verschwunden (die ich auf eine USB PLatte und eine interne Fatenplatte kopiert hatte) sondern es war sogar das komplette Win10 System verschwunden, und hinterließ nur eine unformatierte leere Partition. Mit den EasyBCD und Bootstice Backups war dann auch nichts mehr anzufangen. (@Cosmo)
    Das ist echt unüberschaubarer fauler Zauber was da passiert :-(
    Das Win10 System scheint alles zu scannen was man macht, selbst dann, wenn es nicht aktiv ist. Also das, was man im laufenden XP tut. Echt gruselig. Das kann es ja eigentlich nur durch den Bootmanager vollrichten, den es zuvor ins XP integriert hat. Das scheint ein BIG Brother Bootmanager zu sein.

    Vielleicht komme ich auf deinen F8 Systemstart Workaround zurück. Deine Überlegungen ergeben jedenfalls Sinn.
    Besser wäre aber wohl, Win10 von einem Rechner, auf den man sich verlassen können muss, ganz runter zu schmeißen.

    Nun will ich aber erstmal schauen was passiert, wenn ich das Win10 PartitionsImage auf die leere Win10 Partition wieder einspiele ...
  22. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Das Problem ist dann aber dasselbe. Schreibt Win10 auf die XP Platte seinen Bootmanager und die XP Festplatte hat auf deiner Tour einen Defekt,
    startet dein Win10 auch nicht mehr. Willst Du also tatsächlich sicher gehen, daß die Systeme unabhängig von einander immer funktionieren, auch
    wenn eine Festplatte kaputt geht, dann ist wie geschrieben, eine exakt getrennt Einrichtung der Systeme ohne Wissen vom anderen System nötig.
    Denn wenn die eine Festplatte defekt ist, mußt Du diese ja auch erst mal abstecken, sonst hängt der PC bei der Festplattenerkennung.
    Sauber ist das somit nur, wenn beide System voneinander nichts wissen und man jederzeit eine der Festplatten abklemmen kann und trotzdem
    das System auf der verbliebenen Festplatte dann startet mit zuvor minimaler Auswahl des zu startenden Datenträgers über Bios oder Biosbootoption.
    Alles andere ist unkalkulierbar. Du könntest aber genauso wie zuvor beschrieben, ein Dualbootsystem auf einer Festplatte mit mehreren Partitionen
    anlegen und diese Festplatte exakt auf die andere duplizieren also klonen. Damit hast Du dann 2x XP und 2x Win10. Es scheint dir ja eher um
    Ausfallsicherheit zu gehen. In dem Fall hättest du bei einem Ausfall einer Festplatte trotzdem auf der anderen noch ein funktionierendes XP und
    Win10, wenn Du die Laufwerksbuchstaben jeweils ausgeblendet hast. Denn ein Problem bei solchen Konstruktionen ist immer, daß wenn Zugriff
    von anderen Systemen passiert, die Daten der anderen Festplatte trotzdem in Mitleidenschaft gezogen werden. So greifen meist Verschlüsselungsviren
    als erstes Laufwerke mit zugewiesenem Buchstaben an. Wenn aber eine Partition keinen Laufwerksbuchstaben hat, findet weder Windows noch
    andere Software diese und kann auch keine Daten auf dem Laufwerk beschädigen oder ändern. Daher auch mein Hinweis, die Partition der zwei
    Windowsversionen voreinander zu verstecken. So kann das eine dem anderen nicht schaden. Aber mehr kann ich dazu auch nicht mehr schreiben.
    Den einfachsten und sichersten Weg für getrennte Windowssysteme und deren Wechsel über die Biosstartoption zu initiieren, indem man dort
    den Datenträger wählt, hab ich dir genannt.
    GiveThatLink sagt Danke.
  23. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
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    Die One-Klick Lösung !!!
    So wie ich mir das gewünscht hatte:
    DualBootRepairTool-1.3.0.0 (portable)
    https://www.boyans.net/dual-boot-repair-windows-10.html

    Vorraussetzung: Den Systempartitionen ist ein Laufwerkbuchstabe zugewiesen,
    und eins der OS ist noch bootbar (ansonsten muss zunächst eine WindowsSetupCD im Repair Modus gestartet werden)

    Startet Win10 nicht, klickt man im Tool einfach auf "AutoRepair". Fertig. Win10 startet wieder.
    Nun startet WinXP nicht mehr: Dann einfach im Win10 System wieder das Tool starten und auf "Fix XP /2003" klicken. Fertig! Beide Systeme sind wieder im Win10 Bootmanger gelistet und bootbar.

    Mehr braucht man nicht. Keine Setup Cd, nix. Und ungewollte Veränderungen an den Partitionen gibt’s auch nicht. Geht alles in wenigen Minuten, eben so lange wie die 2 Systeme einmal zum starten brauchen.
    Fantastisch!

    Als Ergänzung empfehle ich noch iReboot, um ganz einfach von einem direkt ins andere System zu booten.

    Voila :-)
    Cosmo sagt Danke.
  24. Cosmo

    Cosmo Team (Founder) Mitarbeiter

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    Schön, dass du das hinbekommen hast @foh, und gut, dass du uns berichtet hast, wie du das gemacht hast. Das mit dem DualBootRepairTool-1.3.0.0 (portable) werde ich mir merken.

    Du bist zäh, oder?
  25. foh

    foh Mitglied

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    Um XP auf dem Laufenden zu halten benötigt es weniger Aufwand, als den ständigen Änderungen des Win10 nachzukommen. XP steht bei mir eben unter Artenschutz, und der Aufwand lohnt sich! Solch ein kontrollierbares und funktionales System wird es von MS nie wieder geben.

    Das Clonen beider Systeme von Rechner A zu Rechner B funktioniert Dank dem DualBootRepairTool übrigens auch spielend.
    Nach dem Clonen sind zwar erstmal beide Systeme nicht bootbar, aber mit dem Command "bootrec /rebuildbcd" lässt sich Win10 gleich wieder starten, und dann führt man nur noch den einen Klick auf das Repairtool aus, dann ist XP auch wieder im BootMan startklar.
    (anpassen der Laufwerkbuchstaben nicht vergessen!)

    Ist schon ein Armutszeugnis, dass MS es nicht schafft solch ein Easy RepairTool (1,4MB) in ihr MegaBigBroSetup einzubauen.
  26. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

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    Das einzige Problem hier ist dass du immer noch an Windows XP festhältst und dessen Bootloader. Der Support dafür ist schon lange ausgelaufen. Warum also sollte Microsoft ein Tool bereitstellen nur damit du deine speziellen Wünsche befriedigen kannst?
    Dualboot mit Windows 10 funktioniert schon seit Jahren, wenn man sich an einige Punkte hält. Normalerweise wird dann immer das neuere nach dem älteren System installiert und der Bootloader erkennt das vorhandene Altsystem und bindet es mit ein. Das funktioniert schon seit Jahren mit den diversen Windowsversionen.

    Alternativ hätte man auch einfach einen externen Bootloader nutzen können um die Systeme von ihren verschiedene Platten zu booten.
  27. foh

    foh Mitglied

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    @dr_tommi
    Mit deiner konventionellen Denkweise kannst Du dich bei MS als Supportmitarbeiter bewerben.
    In diesem Forum ist deine Meinung fehl am Platz, nicht lösungsorientiert, und alles andere als hilfreich.
    Daher halte dich mit deinen überflüssigen Bemerkungen bitte aus meinen Themen raus!
    Danke.
  28. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

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    Zumindest hast du ja schon mal meinen Usernamen richtig geschrieben. :yo
    Ein guter Anfang.
    Ich arbeite nicht bei oder für Microsoft, aber seit fast 30 Jahren in der IT.
    Dass dir meine Ausführungen nicht helfen, liegt vielleicht daran, dass du immer noch mit veralteten System arbeitest, die in einer professionellen Umgebung nichts zu suchen haben und diese dann auch noch mit aktuellen System mischen willst.
    Ich habe mehrere Lösungsvorschläge gemacht, die du aber nicht gesehen hast oder, was ich eher annehme, nicht sehen willst.
    Du kannst für dich persönlich jedes beliebige Betriebssystem nutzen wie du willst und auch in jeder beliebigen Kombination.
    Aber du musst damit rechnen, dass es immer wieder Situationen geben wird, in denen deine Wünsche und eine technische dauerhafte Machbarkeit kollidieren.
    Und wie schon in dem anderen Thread geschrieben.
    Noch entscheide ich selbst auf welche Themen ich reagiere und vor allem auch wie.
  29. foh

    foh Mitglied

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    Ja, genau, hier https://www.cc-community.net/threads/windows-10-netzwerkadapter-funktionieren-plötzlich-nicht-mehr.116099/#post-1297180

    Als IT Experte hast du offensichtlich einen Nachhilfekurs nötig.
    Wenn du wenigstens beim Thema bleiben würdest, dann wäre deine konventionelle 0/8/15 Meinung halb so schlimm,
    aber (falls es dir selber noch nicht aufgefallen ist) Du drückst deine Halbweisheit in sämtliche nur denkbaren Abweichungen vom Thema rein.
    Damit sprengst du jeden Beitrag und machst ihn somt für andere unattraktiv und schwer nachvollziebar.

    Ich werde dich jetzt sperren, und hoffe, dass du dann in meinen Themen nicht mehr posten kannst.
  30. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

    Registriert seit:
    26 April 2001
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    Du willst bitte was tun? Du kannst ja richtig witzig sein. :D
    Nette Idee. :D:icon_mrgreen::icon_lol:
    Du kannst mich ignorieren wenn du willst, dann siehst du nicht mehr was ich schreibe.
    Aber ich schreibe trotzdem wenn ich das will.
  31. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

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    Aber tommi hat da schon recht, warum soll Microsoft sich um was kümmern, was letztlich generell möglich ist, aber dann im Benutzerumfeld warumauchimmer scheitert und somit nicht berücksichtigt werden kann? Wie ich ja oben schrieb, ist ein Dualboot kein Problem, das Problem ist deine Art, damit umzugehen und die wichtigsten Unterschiede zu erkennen. Wie bereits erwähnt kennt XP kein BCD, wenn der Bootloader von Win10 den Bootloader von XP kickt, da ist es so, wie ATLAN schrieb - nimm zwei Festplatten. Wenn es dich nicht interessiert und du ein sonstiges Tool benötigst, dann ist das eben so, es ist wider der Technik, aber deine Lösung. Du darfst aber nicht erwarten, dass andere sich wegen eines Betriebssystems, welches fast 5 Jahre aus dem Support ist, krumm legen und ihre Bedenken mehr als deutlich einpflegen. Löblich ist Windows 10, aber dann bitte den harten Cut und ganz von XP weg, ausser XP-Mode oder Virtual Box.

    Was deine Audio-Software angeht, irgendwo hier im Forum stand mal was von Latenzen. Läuft aber letztlich wieder darauf hinaus, du brauchst es, du willst es, dann kümmer dich auch drum. Wer sowas spezielles nutzt/nutzen will, steht auch in der Pflicht, sich an den Hersteller zu halten und selbst in die Hufe zu kommen.
    w0hnzimmer, schwaller und dr_tommi sagen Danke.
  32. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
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    951
    Genau das mache ich hier. ("an den Hersteller zu halten" war ein Witz, oder?)
    Seit 20 Jahren steht dieses Forum für mich als Möglichkeit Antworten zu bekommen, die über die Auskünfte der MS FAQ hinaus gehen. "Geht nicht" gibt's nicht! Es ist alles nur eine Frage der Gangbarkeit. Habe ich eine Antwort gefunden, steht sie als Hilfe für Leute, die vor dem selben Problem stehen.

    Wenn Du meinst "XP is no longer supported in this forum" dann schreib es in die Boardregeln, dann bleibe ich hier mit XP Themen weg. Schön wäre dann auch ein Link zu einem XP Forum.

    Wer aus seiner Sicht glaubt, "XP hat keine Daseinsberechtigung mehr" ist allerdings schlecht informiert. Die Liste der Gründe XP zu nutzen ist lang, und ich sehe eigentlich keinen Grund mich diesbezüglich erklären, und rechtfertigen zu müssen. Wer meine Ansicht nicht respektiert, und meint mir statt dessen seine Meinung aufdrängen zu müssen, mich deswegen tendenziell gar als dumm verkaufen will, ist hier definitiv im falschen Thema und am falschen Mann gelandet.

    Natürlich gebe ich mich mit Meinungen, die keine Lösung zur Fragestellung bieten, nicht zufrieden. Wer deshalb glaubt ich sei unbelehrbar, hat vielleicht eine zu hohe Meinung von seiner eigenen Meinung.
    In der Tat haben sich nun ja auch Lösungen zu meinen XP Problemen gefunden, was unterstreichen sollte, dass es gewiss nicht von Unbelehrbarkeit zeugt, wenn ich so manche "Expertenmeinung" nicht als die Weisheit des Allwissenden betrachte, für den er sich selbst gerne hält.

    Ganz besonders nervt es dann allerdings, wenn mir auf Abwegen vom Thema auch noch untergejubelt wird, mein Backupprinzip sei dumm (s.D.Tommy in anderem Beitrag). Das ist nichts weiter als ein schäbiger Versuch sich auf der Grundlage von völliger Unkenntnis auf meine Kosten zu profilieren.

    Kurz gesagt: Das ist total überflüssige Quaksalberei, auf die ich (zumindest in meinen Themen) in diesem Ausmaß gerne verzichten möchte.
    RikeR sagt Danke.
  33. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25 Oktober 2009
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    381
    Ich mach die Regeln nicht, aber es ist erlaubt, solche Hinweise zu setzen.
    tl;dr
    alles wird gut :p
  34. dr_tommi

    dr_tommi alter Oldie

    Registriert seit:
    26 April 2001
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    12.646
    Dieses "Backupprinzip" als Backup zu bezeichnen ist dumm, denn es hat nicht wirklich was mit Datensicherheit zu tun. Denn sicher ist da nichts. Was du machst ist eine Kopie für einen schnellen Zugriff, falls du mal was kaputtgespielt hast. Für deine Zwecke vielleicht in Ordnung, aber Sicherheit geht anders.
    Wenn die Platte aber ausfällt sind sowohl Original als auch Kopie weg.
    Und wenn dir das in einem Hotel in Australien passiert, nützt die dir Kopie zuhause auch nicht viel.
    Da schlägt bei dir die Unkenntnis von Datensicherungs- und Backupstrategien voll zu.
    Und das hat auch nichts mit Profilierung zu tun, von wem auch immer.
    Also quak mal schon weiter und erfreue dich an deinem System, mit dem du ja noch viel Freude haben wirst.
  35. schwaller

    schwaller Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1 Juni 2001
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    997
    meine erfahrung sagt:
    ordentliche backups macht man erst, wenn man den worst case - sprich datenverlust erlebt hat.

    @dr_tommi
    ... da kast du dir die finger wund tippen oder den mund fusselig reden - das hilft eh nicht

    also lass ihn seine "Backups" so machen.
    wir wissen, das daten erst dann sicher sind, wenn sie an mindestens 3 (drei!) unterschiedlichen Orten (physikalisch getrennt) vorhanden sind.
    dr_tommi sagt Danke.
  36. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
    28 April 2001
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    951
    @schwaller
    Du hast, genau wie d.tommy, mehr Meinung, als Ahnung von meinem Backupsystem.
    Aber eine Meinung ist ja auch wichtiger, wenn es nur darum geht etwas sagen zu wollen. ;-)

    @GiveThatLink
    Erlaubt ist im Prinzip alles was nicht verboten ist, das siehst du richtig.
    Wusstest du z.B., dass man die Auspuffanlage des KFZ in der Fahrt so laut machen darf wie man will?!
    Nur im Leerlauf, also im Standby, gibt es gesetzliche Schallpegelgrenzen die eingehalten werden müssen.
    Es ist natürlich aussichtslos auf die Vernuft derjenigen zu hoffen, für die es reizvoller ist laut zu sein, als vernüftig zu sein.

    So, das ist doch ein vortrefflicher Vergleich, mit dem ich das Thema und die Nebenkriegsschauspielplätze nun abschließen möchte..

    Peace :-)
    Foh
  37. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    381
    Das dürfte aber nicht allgemeingültig sein, oder?
    Meiner ist unverändert, aber ich habe im TV mal eine Sendung gesehen, wonach Änderungen an dieser Klappensteuerung im Endtopf nicht erlaubt sind, die Typen wurden in ihrem aufgemotzten Daimler angehalten und die Karre sofort stillgelegt. (Berlin)
    w0hnzimmer sagt Danke.
  38. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
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    2.003
    Persönlich finde ich zwar diese Reparaturlösung auch nicht gerade sauber und es ändert nichts daran, daß beide Systeme nicht mehr starten,
    falls gerade die Festplatte physikalisch ausfällt, auf welcher der Bootmanager von Win10 es sich bequem gemacht hat. Auch könnten bei
    einem Sturz beide Festplatten in Mitleidenschaft gezogen werden. Da hilft dann auch nicht, daß die Daten, wie Musik auf beiden Festplatten
    identisch sind. Beide Festplatten sind ja im selben Gerät verbaut.
    Ich geh mal davon aus, daß foh sicherlich noch irgendwo all diese Musik etc. auf einer externen Festplatte gesichert hat. Letztlich liegt es aber
    an seinen Vorlieben, ob er sich all diese Mühe macht und ob er viel Zeit darin investiert. Denn oftmals ist es so, daß man ebenso oder mehr
    Zeit investiert, wenn man auf ein neues System umsteigt. Ja, die neue Installation vom reinen Windows geht oft schneller aber all die Treiber,
    Einstellungen, zusätzliche Software installieren, Recherche und Suche wegen neuer Menüführung, Prüfung der Kompatibilität, etc. nehmen viel
    Zeit und Nerven! Obwohl es durchaus einfacher gehen kann, wenn man nur so eine Lösung wie hier findet.

    Ich trenne zwar strikt jedes System weiterhin nach Festplatte aber trotzdem ist die gefundene Lösung interessant, wenn man mögliche Defekte
    bei Multibootsystem berücksichtigt, wo man wenig nach dem Crash selbst beim Bootmanager ändern kann oder sich nicht so mit der Schreibweise
    der Einträge auskennt und man nicht gleich Windows wieder erneut installieren möchte. Da kann so ein Tool schon einiges an Arbeitszeit ersparen,
    bevor man sich einer erneuten Installation ergibt.
    Für foh scheint es die ideale Lösung zu sein. Also Glückwunsch dazu.
    So erwirbt man halt auch Wissen, indem man sich lange damit beschäftigt. Später hat man dafür schnell die Lösung parat.
    In der Wirtschaft hingegen wäre dies oft nicht praktikabel, da niemand einem mehrere Tage Arbeitszeit bezahlt, um diese
    Lösung zu finden. Da geht es eben meist um die schnelle und nicht die ideale Lösung. Wie nah man an die ideale Lösung
    für den Kunden herankommt, ist daher meist eine Frage des Geldes für den Zeitaufwand.
  39. rabe

    rabe Team (Mod) Mitarbeiter

    Registriert seit:
    21 Juli 2003
    Beiträge:
    5.108
    @foh - ganz so ist es nun doch nicht. Selbstverständlich kannst Du jedes BS bzw. jede Kombination von BS verwenden und Dein Backup dort parken, wo immer es Dir genehm ist, aber das ändert nichts daran, dass XP hoffnungslos veraltet und ein nicht extern gelagertes Backup eher unschlau ist ;). Du hast offenbar gute Gründe, es so zu machen, bist damit aber die berühmte Ausnahme von der Regel und Hinweise auf mögliche daraus resultierende Katastrophen sind durchaus berechtigt. Hilfesuchende werden eben immer auch Antworten und Hinweise erhalten, die ihnen nicht gefallen, aber das sollte man akzeptieren.

    Gruß
    rabe
  40. schwaller

    schwaller Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1 Juni 2001
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    997
    jap - so ist das.

    und ja

    @foh
    nenne es wie du willst - ich nenne das erfahrung mit leuten, die vor einem datenverlust genauso dahergeredet haben wie du.

    ich kann nicht für dr_tommi sprechen - kann mir jedoch gut vorstellen, das er ganz ähnliche erfahrungen gemacht hat.

    ... und ja - dann bin ich ein schwarzseher - meinungsmacher oder was auch immer - ich werde im zweifelsfall dann wenn es bei dir mal heisst

    mist - alle meine daten sind weg, weil mir ist das nb abhanden gekommen, heruntergefallen, gestohlen worden, durch überspannung oder einem defekten netzteil zerstört worden,....,ist

    ja, dann werde ich mir nach meiner "meinungsäusserung" so richtig einen abgrinsen und denken: hochmut kommt vor dem fall - es sind genug warnungen ausgesprochen worden - nun sind sie halt weg die schönen daten ;)

    oder auch

    wer nicht lernen will muss fühlen

    und btw. ich habe nichts gegen xp - hab es viele viele jahre genutzt und imho ist es ein gutes os. aber, es ist eben auch in die jahre gekommen und nur, wenn man wie du, spezialanwendungen laufen hat, noch sinnvoll und zeitgemäß.

    so und damit ist auch für mich das thema erstmal abgeschlossen
  41. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
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    951
    Das hat nix mit der Lautstärke zu tun, sondern das beeinflusst die Leistung. Änderungen an der Leistung sind nicht zulässig.

    @ATLAN
    Auf deine Beiträge antworte ich doch gerne… :-) Du blickst durch und bleibst bei den Tatsachen.
    Ich bin ganz deiner Meinung. Deine Ausführugen zeugen von Weitsicht und Erfahrung. Und sicherlich ist deine Boot Methode prinzipiell auch sauberer, aber auch wesentlich umständlicher.
    Ich möchte nicht den langen Fußweg über das Bios gehen um ins andere OS zu booten. Mit einem Klick von einem zum anderen System zu booten ist eben viel handlicher. In der Praxis sehe ich da keine Nachteile.

    1. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass SSD und HD durch einen Sturz defekt gehen, und der Rest des Laptops nach solch einem Sturz funktionstüchtig bleibt. Dieses Szenario ist also keine Diskussion wert.
    Wie schon gesagt, die häufigsten Probleme sind Settings / Softwarefehler. Die behebe ich mit meiner Methode in 3 Minuten.

    2. Raucht die zweite Platte ab, kann ich normal von der ersten booten. Da liegt XP und der BootMan.
    Raucht die erste Platte ab, habe ich ohnehin ein Problem, dass sich nicht in 5 Minuten lösen lässt. Schrauberei, eine Bootdisk und einiges an Konfiguration wird nötig. Das lässt sich nicht auf der Bühne während eines Gigs reparieren. Das wäre bei deinem Bootmanagement ebenso ein zeitaufwändiges Problem.
    Falls ich gerade auf Tour bin, muss ich aber immerhin nicht die ganze Tour abblasen, sondern kriege das Lappi in ein paar Stündchen wieder zum laufen.


    Den "Profis" hier kann ich nur empfehlen bei ihrer ultimativen, altbackenen, von MS vorgegebenen Methode zu bleiben, und nicht das Repairtool zu verwenden.
    Wenn ihr ein solches Problem in 5 Minuten beheben würdet, bleibt euch ja kaum Stundenlohn :-( Also, immer schön der Reihe nach, und ein OS nach dem anderen neu installieren!
    Solltet ihr pauschal bezahlt werden, und daher dann doch lieber das Tool benutzen, dann haltet euch mit Danksagungen an mich bitte zurück, denn ich habe dieses geniale Tool ja nicht er-funden, sondern nur ge-funden.

    Ein internes Backup hat durchaus seine Vorteile. Es ist praktisch, denn man brauch keine zusätliche Platte mitschleppen.
    XP ist ebenso "veraltet", wie miene Software und Hardware. Das bedeutet aber nicht, dass es deshalb schlechter wäre. Im Gegenteil. Ich nutze so einige neue Software bewusst nicht, weil die Neuerungen großteils nur Spielerei und Simplifizierungen sind, die die Möglichkeiten eher einschränken, als Erweitern, oder gar undurchschaubar machen.
    Ferner brauchst Du dir um meine Backups keine Sorgen zu machen.
    Sollte mein Studio nebst Lappi und USB-HD-Backup mal abbrennen, so habe ich den größten Teil meiner Arbeit und Dokumente der letzten 20 Jahre noch als Backup im Keller archiviert … und nach einem Atombombenangriff werde ich ohnehin sicherlich erstmal andere Probleme zu beheben haben.

    Saludos,
    d'föh
  42. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Das ist halt der Vorteil, wenn man die Systeme mit ihrem eigenen Bootmanager auf der zugehörigen Festplatte hat.
    Dann ist es egal, ob welche Festplatte kaputt geht, da die andere trotzdem starten kann. Denn man kann in 2 Minuten
    im Bios einfach wechseln und das andere System von der anderen Festplatte starten, ohne ein paar Stündchen Arbeit
    dazwischen oder etwas reparieren zu müssen. Deshalb trenne ich das gern und wechsle die Startfestplatte bei Bedarf
    im Bios. Hat man es einmal verstanden, wie es geht, ist das simpel und schnell. Viele schrecken halt nur vor dem
    Bios zurück. Aber teilweise muß man nicht mal ins Bios, da viele Laptops z.B. auf bei Drücken der F10 Taste eine
    Auswahl der für den Start zu wählenden Datenträger bieten. Auch eine Art Bootmanager zum Wechseln der
    primären Festplatte von der gebootet werden soll. Vielleicht findest Du irgendwann mal Zeit das auszuprobieren
    und verstehst, das dies eigentlich recht unkompliziert ist. Aber es ist natürlich auch eine Frage der Gewöhnung.
  43. GiveThatLink

    GiveThatLink Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    381
    Hört hört, starke Worte...
    Ich sag so - die "Profis" nutzen auch kein XP mehr, aber selbst wenn, gab es ganz sicher nicht deine Probleme, für mich kann ich das sagen. Und das "ultimativ und altbacken" ist schlichtweg Blödfasel. Der Typ, der das von dir genutzte Tool geschrieben hat, war ganz sicher nicht blöd, aber zu blöd, um es richtiger zu machen, sonst bräuchte es so einen Schnullifax erst gar nicht.
  44. foh

    foh Mitglied

    Registriert seit:
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    951
    Wenn der Typ der das Tool entwickelt hat bei MS arbeiten würde, dann hätte er es sicherlich noch richtiger machen können.

    Nein.
    1. Ich kann über keine der F Tasten die Boot Disk auswählen. Ich muss ins Bios gehen, und kann dort nur Datenträger vom Boot ausschließen.
    2. Wenn in Slot-1 keine Festplatte steckt (oder sie defekt ist) kann ich nicht von der Platte in Slot-2 booten. Das Lappi verweigert den Dienst wenn Slot-1 nicht belegt ist.
    Daher sagte ich ja bereits "Raucht die erste Platte ab, habe ich ohnehin ein Problem, dass sich nicht in 5 Minuten lösen lässt. Schrauberei, eine Bootdisk und einiges an Konfiguration wird nötig. Das lässt sich nicht auf der Bühne während eines Gigs reparieren. Das wäre bei deinem Bootmanagement ebenso ein zeitaufwändiges Problem."
  45. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Dann ist dein Laptop leider ein wenig eingeschränkt. Schade. Aber Du hattest bisher auch nicht das Modell erwähnt.
    Modernen Laptops oder PCs ist es meist egal, an welchem Anschluß die Festplatte steckt. Man muß nur halt sagen,
    von welcher man booten will. Da dies bei dir so nicht geht oder nur teilweise, solange der erste Slot immer belegt
    ist, ist tatsächlich ein wenig dämlich.
  46. Mr. Big

    Mr. Big old geezer

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    Wenn die Gigs so wichtig sind dass es ein Ausfall unbedingt vermieden werden sollte hat man eine komplette Resereve Hardware dabei.
    In dem Fall also beispielsweise ein zweites Notebook mit identischen Fähigkeiten.
  47. foh

    foh Mitglied

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    Man kann sich nicht gegen alles absichern. Ein zweites identisches Notebook ist zu Hause. Wäre ja blöde wenn z.b. auf Tour, im Hotel, oder im Flughafen beide geklaut werden, oder sonst irgendwie abhanden kommt. 2 Notebooks sprengen dann außerdem den Rahmen des zugelassenen Handgepäcks, und weitere Kosten und Umstände... Ist eben alles eine Frage von Sinn und Nutzen.
    Wäre ich ein DJ mit horänder Star Gage, würde ich mir natürlich noch einen Rowdy dazu leisten.
  48. ATLAN

    ATLAN Bekanntes Mitglied

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    Aber eine vorkonfigurierte Ersatzfestplatte für den Slot1 und ein Schraubenzieher würden bestimmt nicht den Rahmen sprengen. ;)
    Als SSD wäre auch die Ersatzplatte gegen Erschütterungen ziemlich resistent, solang nicht gerade ein Elefant über die Tasche trampelt
    und hätte viel weniger Gewicht als eine magnetische Platte.
    foh sagt Danke.
  49. foh

    foh Mitglied

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    Das ist gewiss auch eine gute Möglichkeit. Allerdings würde das schon ca. 30 Minuten dauern.
    Ich überlege gerade ob ein USB Stick mit XP oder Win10 System und den nötigsten Daten möglich wäre.
    Ob ich von USB booten kann, wenn die SSD in Slot-1 defekt ist??
    Falls etwas anderes am Lappi durchbrennt (z.B. Screen oder CPU, was ja mindestens ebenso wahrscheinloich wie ein Plattendefekt ist) dann könnte ich mir auch ein anderes Lappi leihen, und vom Stick (oder SD Card?) booten. SD Card wäre natürlich das Beste, die passt auch ins Portemonnaie.
    Ob das wohl geht? Oder macht mir da die Hardwarebezogene Lizenzprüfung, oder sonstwas einen Strich durch die Rechnug?