DSL-Speed bei o2 und Einfluss der Leitungen innerhalb der Wohnung ... ?!

honndo

-= still learning =-
hi,

soeben hab ich mal unter https://www.o2online.de/e-shop/internet-festnetz eine Verfügbarkeitsabfrage für meine Adresse gemacht.
Download bis zu 100 MBit/s
Upload bis zu 40 MBit/s
wird mir hier angeblich geboten, wobei mir das "bis zu" durchaus geläufig ist. Die 50 MBit/s down und 10 MBit/s up würden mir völlig reichen. :)

Da ich derzeit bei 1und1 bin und die mir gerade einmal DL↓ 11,3 Mbit/s und UL↑ 925 kbit/s bereitstellen können, macht es überhaupt Sinn zu wechseln, wenn
die Fritzbox sagt:

DSLAM-Datenrate Max.kbit/s11264928
DSLAM-Datenrate Min.kbit/s224224
Leitungskapazitätkbit/s144991261
Aktuelle Datenratekbit/s11255925
Nahtlose Ratenadaptionausaus
Stromsparmodus L2aus
Latenz7 msfast
Impulsstörungsschutz (INP)3.40
G.INPausaus
StörabstandsmargedB1313
Trägertausch (Bitswap)anaus
LeitungsdämpfungdB2414
LeistungsreduzierungdB03
TrägersatzB43B43


Ist nicht die Leitungskapazität / Dämpfung auch ein ausschlaggebender Faktor? Und wenn die halt kacke ist, dann ist auch der Anbieter egal ... ?!

Ich muss dazu sagen, dass ich eine recht alte "Konstruktion" hier mein Eigen nenne. Der Hauptanschluss ist so alt, da steht noch "POST" auf der Dose, die aus dem Hausflur in die Wohnung kommt. Das ist wohl der Anschluss, der meine Wohnung mit "Telefon" versorgt. - Meine FB hab ich (logisch) an einer TAE-Dose. Zwischen dieser und vorbenannter "POST" Dose laufen locker nochmal 15 Meter kabel, und zwei "Anschlussdosen" weil das baulich nur schwer anders möglich ist. - Welche Rolle spielt denn hier die Leitungsdämpfung des Telefonkabels für den DSL-Speed? Sorry, für meine Dosenwortwahl ;) Ich hab keine Ahnung, wie die genau heissen. - Welche Rolle spielen also die "Leitungen" und Verbindungen innerhalb der Wohnung für die DSL-Qualität?
Zusatz: bevor ich bei 1und1 war, hatte ich bei ARCOR (seligen Gedenkens..) wenigstens 16 Mbit down und 1 Mbit up mit der gleichen o.a. "Konstruktion":
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Ich glaub nicht, dass deine zwei Dosen und 15m Kabel die Bremse bei x Kilometern Leitung sind. Deine Verbindung ist so schlecht (16mbit max), da wechselst du allenfalls wegen des Preises, aber nicht mehr wegen der Leistung. Mehr geht nur noch via Kabel.

6dB sind jeweils halbe Spannung, also sind 24dB, als 0,5^4 = 0,0625 = 1/16, also kommt bei dir nur noch ein Sechszehntel der Spannung an - und davon ist zwischen Rauschen und Nutzsignal 13dB Abstand.
SNR 13dB bedeutet ungefähr, dass das Nutzsignal 4,5 mal größer ist als Rauschen, das ist nicht viel.

Hier eine Tabelle, was das konkret heisst
 

Mr. Big

old geezer
Also ich habe durchaus nicht gerade kleine Veränderungen in der Bandbreite durch einen Wechsel des DSL Anbieters bemerkt.
Guter Kumpel von mit hatte 1&1 16000 DSL mit sehr schlechte Performance (es kamen letztendlich vielleicht 3000 bis 4000 kB/s an).
Nach einem Wechsel zur Telekom hat er jetzt mindestens die doppelte Bandbreite!
 

honndo

-= still learning =-
Ich glaub nicht, dass deine zwei Dosen und 15m Kabel die Bremse bei x Kilometern Leitung sind. Deine Verbindung ist so schlecht (16mbit max), da wechselst du allenfalls wegen des Preises, aber nicht mehr wegen der Leistung. Mehr geht nur noch via Kabel.

6dB sind jeweils halbe Spannung, also sind 24dB, als 0,5^4 = 0,0625 = 1/16, also kommt bei dir nur noch ein Sechszehntel der Spannung an - und davon ist zwischen Rauschen und Nutzsignal 13dB Abstand.
SNR 13dB bedeutet ungefähr, dass das Nutzsignal 4,5 mal größer ist als Rauschen, das ist nicht viel.

Hier eine Tabelle, was das konkret heisst
Danke dir zunächst, auch wenn ich deinem Link mit meinem Technikverständnis nicht wirklich folgen kann.

6dB sind jeweils halbe Spannung, also sind 24dB, als 0,5^4 = 0,0625 = 1/16, also kommt bei dir nur noch ein Sechszehntel der Spannung an - und davon ist zwischen Rauschen und Nutzsignal 13dB Abstand.
SNR 13dB bedeutet ungefähr, dass das Nutzsignal 4,5 mal größer ist als Rauschen, das ist nicht viel.

und das bedeutet, dass mir o2 niemals die 40 Mbit stellen könnte, auch wenn unter meiner Anschrift genau das behauptet wird (wenn denn schon die 15 Meter Kabel damit nichts zu tun haben) ?!?
 

honndo

-= still learning =-
Also ich habe durchaus nicht gerade kleine Veränderungen in der Bandbreite durch einen Wechsel des DSL Anbieters bemerkt.
Guter Kumpel von mit hatte 1&1 16000 DSL mit sehr schlechte Performance (es kamen letztendlich vielleicht 3000 bis 4000 kB/s an).
Nach einem Wechsel zur Telekom hat er jetzt mindestens die doppelte Bandbreite!
okay. Ich habe auch die 1und1 16000 DSL. Davon kommen bei mir (s.o.) ca. 11 Mbit an. Der upload mit nur knapp 1 Mbit ist grauselig.
Wenn ich zur Telekom wechsle, hab ich nach deiner These "mindestens" 22 Mbit ?? ;) :D
 

Mr. Big

old geezer
Also ich habe durchaus nicht gerade kleine Veränderungen in der Bandbreite durch einen Wechsel des DSL Anbieters bemerkt.
Guter Kumpel von mit hatte 1&1 16000 DSL mit sehr schlechte Performance (es kamen letztendlich vielleicht 3000 bis 4000 kB/s an).
Nach einem Wechsel zur Telekom hat er jetzt mindestens die doppelte Bandbreite!
okay. Ich habe auch die 1und1 16000 DSL. Davon kommen bei mir (s.o.) ca. 11 Mbit an. Der upload mit nur knapp 1 Mbit ist grauselig.
Wenn ich zur Telekom wechsle, hab ich nach deiner These "mindestens" 22 Mbit ?? ;) :D
Ob das letztendlich so ist kann ich nicht wirklich sagen!
Allerdings habe ich schon des Öfteren die Erfahrung gemacht dass eine DSL-Leitung direkt von der Telekom stabiler läuft und gefühlte einfach eine bessere Bandbreite hat.
Immerhin sind die allermeisten Leitungen und die damit verbundene Technik anderer DSL-Anbieter auch von der Telekom angemietet. Dass die Telekom bei den selbst vermarkteten DSL-Angeboten versucht beim Kunden eine höhere Kundenzufriedenheit zu generieren ist ja wohl auch nachvollziehbar.
 

Joshua

Gott sei Dank Atheist
Wie kann denn sowas sein, wenn 1und1 hier nur knappe 11 Mbit liefern kann, und meine Leitung laut @GiveThatLink so kacke ist ?
Ich behaupte mal, dass das Richtwerte in den jeweiligen Ausbaugebieten sind, die nicht die Qualität der "letzten Meile" berücksichtigen - wie auch? Die können und haben ja nicht jeden einzelnen Haus- bzw. Wohnungsanschluss gemessen und den Ist-Stand bei allen ermittelt.
 

Mr. Big

old geezer
Es ist schon "lustig". Auch Vodafone bietet mir angeblich 100 Mbit unter meiner Adresse... https://zuhauseplus.vodafone.de/internet-telefon/dsl/
Wie kann denn sowas sein, wenn 1und1 hier nur knappe 11 Mbit liefern kann, und meine Leitung laut @GiveThatLink so kacke ist ?
Ich sehe das so:
Es kommt immer darauf an was der jeweilige Anbieter von der Telekom tatsächlich angemietet hat oder in wenigen Fällen an eigener Technik zur Verfügung stellen kann.
Ich selbst hatte bis vor ca. einem Jahr eine sehr stabile DSL-Leitung direkt von der Telekom. Dann bin ich zu Vodafone gewechselt weil es über den Vermittler Remoters ein sehr lukratives Angebot und mit neuester Fritz!Box gab.
Ganz ehrlich das mache ich nicht noch einmal! Sobald der Vertrag kündbar ist gehe ich wieder zurück zur Telekom auch wenn das etwas mehr kostet.
Bei Vodafone habe ich schon häufiger Reconnects bzw. Neusynchronisationen und das nervt mich wirklich weil dann auch immer nach diesen Reconnects wieder die mir vertraglich zugesicherte Bandbreite weit unterschritten wird.
Anscheinend hat das was mit den angemieteten Leitungskapazitäten zu tun und wie Vodafone bei starker Beanspruchung diese begrenzten Ressourcen ausbalanciert, das ist ehrlich gesagt zum kotzen!
 

honndo

-= still learning =-
Wie kann denn sowas sein, wenn 1und1 hier nur knappe 11 Mbit liefern kann, und meine Leitung laut @GiveThatLink so kacke ist ?
Ich behaupte mal, dass das Richtwerte in den jeweiligen Ausbaugebieten sind, die nicht die Qualität der "letzten Meile" berücksichtigen - wie auch? Die können und haben ja nicht jeden einzelnen Haus- bzw. Wohnungsanschluss gemessen und den Ist-Stand bei allen ermittelt.
Nun ja, immerhin wollen die bei den Verfügbarkeitsabfragen die Hausnummer wissen. Also sowas ähnliches wie "die letzte Meile" wird dann wohl doch auch Kriterium sein?!?
 

honndo

-= still learning =-
Es ist schon "lustig". Auch Vodafone bietet mir angeblich 100 Mbit unter meiner Adresse... https://zuhauseplus.vodafone.de/internet-telefon/dsl/
Wie kann denn sowas sein, wenn 1und1 hier nur knappe 11 Mbit liefern kann, und meine Leitung laut @GiveThatLink so kacke ist ?
Ich sehe das so:
Es kommt immer darauf an was der jeweilige Anbieter von der Telekom tatsächlich angemietet hat oder in wenigen Fällen an eigener Technik zur Verfügung stellen kann.
haha! Die Frage lautet also: wie bekommt man das genau heraus? = Welcher Anbieter liefert an meiner Adresse die bestmögliche Leitung?

Vielleicht sollte ich hier im Haus mal ein paar Nachbarn fragen, bei welchem Anbieter die sind und mit welchem Speed. Laut SSIDs der WLAN-Zugänge ist das sehr gemischt. o2, PYUR, Vodafone ...
 
Zuletzt bearbeitet:

JoPa

Allround-Nichtsnutz
Es ist schon "lustig". Auch Vodafone bietet mir angeblich 100 Mbit unter meiner Adresse... https://zuhauseplus.vodafone.de/internet-telefon/dsl/
Wie kann denn sowas sein, wenn 1und1 hier nur knappe 11 Mbit liefern kann, und meine Leitung laut @GiveThatLink so kacke ist ?

Die schauen nur in ihre Datenbank, wie weit dein Anschluss vom Dslam entfernt ist und was da unter Idealbedingungen ankommen könnte. Das wird dann als "mit bis zu" verkauft.

Zu deinem eigentlichen Problem, aus eigener Erfahrung:
Mein Anschluss hat immer wieder gesponnen, Verbindungsabbrüche, niedrige Datenrate, oft synchronisieren, etc. Laut Hotline physikalisch alles i.O. aber schlechte Leitungswerte.
Ich hab dann unter Umgehung aller Verteiler ein neues Kabel direkt vom APL bis zu TAE gezogen, ca 30m. Danach war Ruhe mit Störungen.
Es kann also schon durch die vielen Verteiler und Dosen zu höherer Dämpfung kommen.
 

Joshua

Gott sei Dank Atheist
Nun ja, immerhin wollen die bei den Verfügbarkeitsabfragen die Hausnummer wissen. Also sowas ähnliches wie "die letzte Meile" wird dann wohl doch auch Kriterium sein?!?
Dann änder doch spaßeshalber mal die Hausnummer bei der Abfrage, da wird sich vermutlich nicht viel ändern. Es sind Annahmen, daher die Marketingangabe "bis zu".
 

honndo

-= still learning =-
Es ist schon "lustig". Auch Vodafone bietet mir angeblich 100 Mbit unter meiner Adresse... https://zuhauseplus.vodafone.de/internet-telefon/dsl/
Wie kann denn sowas sein, wenn 1und1 hier nur knappe 11 Mbit liefern kann, und meine Leitung laut @GiveThatLink so kacke ist ?

Die schauen nur in ihre Datenbank, wie weit dein Anschluss vom Dslam entfernt ist und was da unter Idealbedingungen ankommen könnte. Das wird dann als "mit bis zu" verkauft.

Zu deinem eigentlichen Problem, aus eigener Erfahrung:
Mein Anschluss hat immer wieder gesponnen, Verbindungsabbrüche, niedrige Datenrate, oft synchronisieren, etc. Laut Hotline physikalisch alles i.O. aber schlechte Leitungswerte.
Ich hab dann unter Umgehung aller Verteiler ein neues Kabel direkt vom APL bis zu TAE gezogen, ca 30m. Danach war Ruhe mit Störungen.
Es kann also schon durch die vielen Verteiler und Dosen zu höherer Dämpfung kommen.
Danke. Aber Störungen, Abbrüche, etc.pp. hab ich gar nicht. Nur eben diese lahme unzeitgemäße Leitung. Ich werde aber mal drüber nachdenken. :) - Wobei, wenn du wirklich den APL meinst: https://hilfe-center.1und1.de/dsl-c...ormationen-zum-hausanschluss-apl-a796671.html der ist bei mir im Keller und ich wohne in der 7. Etage. Da darf man auch nicht dran, an das Teil ...
 
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octopussy

Aufsichtsratsvorsitzender
Die Angaben beziehen sich auf den Hausanschluß an der Übergabestelle, ohne Berücksichtigung der sich anschließenden privaten Infrastuktur im Haus.
 

Heinz2000

Bekanntes Mitglied
Moin honndo,

kann deine Fritzbox dir nicht die wichtige Information geben, wie weit die DSL-Vermittlungsstelle von eurem Haus entfernt ist? Über 500m soll es ja abwärts gehen mit den VDSL-Datenraten.

Viele Grüße

Heinz2000
 

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honndo

-= still learning =-
2020-12-04_15h30_00.png

Meine 7390 zeigt das nicht. - Eine 7490 ist aber unterwegs .. ;) Und VDSL liegt hier gar nicht an, sondern ADSL2+.
 
Zuletzt bearbeitet:

adhome

Bekanntes Mitglied
Hi,
lese erst jetzt den Thread...

Also deine Werte passen nicht ganz zu deinem Speed. VDSL 50 sollten mit 24db Dämpfung drinn sein
Du hast den Speed als ob du nur ADSL hast. Und ich glaub im letzten Screen steht was bei ADSL.

- Schau im Breitband Online Atlas nach, welcher Speed bei einer Straße möglich ist. Notfalls die Telekomseite befragen durch eine Bestellung. Die sagen dir eher ob VDSL50 oder 100 möglich ist.

- Beauftrage VDSL bei der Telekom!

- von 4-20MBit/s kann Hybrid Anschluss interessant sein. Dort bekommste die Daten teilweise über Funk (kostenlos). Max Speed ist dort aber 20MBit/s in leeren Gebieten.

- 3-6db gehen im Haus verloren. Kannst mal in den Keller gehen und direkter anschließen.
Jeder Kilometer gibt dir bei einem 0.5mm Kabel +8,5 dB

Noch was aus eigener Erfahrung: Wenn dein Speed bereits low ist, geh zur Telekom. Die anderen Sparen dir die letzten bits noch weg die mühsam über die Leitung kommen.
Hatte damals DSL2 (jup 2) bei Arcor. Wurden dann zu Vodafone. Selbst die mickrigen 2 brachen immer mal wieder ein auf 0.5 und es lag nicht an der Leitung! Die waren einfach nur "überlastet" in den Verteilern.
Hab irgendwann zu Telekom gewechselt und sofort DSL8 bekommen. Da deren Datenbank sagte wir könne nur DSL 5 bekommen, wurden diese auf DSL7 per Hardware gedrosselt. Aber hey. Kein DSL2 mehr (;
 
Zuletzt bearbeitet:

honndo

-= still learning =-
Hi,
lese erst jetzt den Thread...

Also deine Werte passen nicht ganz zu deinem Speed. VDSL 50 sollten mit 24db Dämpfung drinn sein
Du hast den Speed als ob du nur ADSL hast. Und ich glaub im letzten Screen steht was bei ADSL.

- Schau im Breitband Online Atlas nach, welcher Speed bei einer Straße möglich ist. Notfalls die Telekomseite befragen durch eine Bestellung. Die sagen dir eher ob VDSL50 oder 100 möglich ist.

- Beauftrage VDSL bei der Telekom!

- von 4-20MBit/s kann Hybrid Anschluss interessant sein. Dort bekommste die Daten teilweise über Funk (kostenlos). Max Speed ist dort aber 20MBit/s in leeren Gebieten.

- 3-6db gehen im Haus verloren. Kannst mal in den Keller gehen und direkter anschließen.
Jeder Kilometer gibt dir bei einem 0.5mm Kabel +8,5 dB

In den Keller gehen kann ich hier zwar, aber ich kann da gar nix anschliessen. - Ich wohne in der 7. Etage

Die Telekom-Seite sagt, nach Eingabe meiner Hausnummer (genau wie die anderen Seiten der Konkurrenz):
verfuegbar

MagentaZuhause ist mit bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload verfügbar.
Jo, soweit war ich schon ...

Einen Hybrid-Anschluss möchte ich übrigens nicht.

Bin übrigens gerade dabei, über die Umfrage im Haus (welchen Speed bei welchem Anbieter) per Aushang Infos zu sammeln. Bisher gibt´s da nur einen Eintrag: 16Mbit/s bei der Telekom ! :D

Ich frage mich auch, wie denn eine 50Mbit-Leitung hier funktionieren soll, wenn es heisst:
Leitungskapazitätkbit/s14499
wo ist da mein Denkfehler?
 

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JoPa

Allround-Nichtsnutz
Genau wie auf deinem Bild in #23 sah es bei mir aus, bis ich das neue Kabel gelegt habe. Hast du irgendeine Möglichkeit, die FB näher am APL anzuschließen? Z.b. an der "Post"-Dose? Ideal wäre natürlich direkt am APL, aber du sagtest du kommst da nicht dran.
Damit könntest du zumindest Fehler oder schlechte Verbindungen innerhalb der Wohnung ausschließen.
 

honndo

-= still learning =-
Genau wie auf deinem Bild in #23 sah es bei mir aus, bis ich das neue Kabel gelegt habe. Hast du irgendeine Möglichkeit, die FB näher am APL anzuschließen? Z.b. an der "Post"-Dose? Ideal wäre natürlich direkt am APL, aber du sagtest du kommst da nicht dran.
Damit könntest du zumindest Fehler oder schlechte Verbindungen innerhalb der Wohnung ausschließen.
APL ist irgendwo im Keller und da komm ich nicht dran. Ausserdem sind 7 Etagen dazwischen ;)

Wenn ich "direkt" mit der FB an die "Post-Dose" gehen wollte, müsste ich die FB im Korridor platzieren. Das ist deshalb doof, weil ich mit der FB per CAT-Kabel direkt am PC hänge. Und der steht ca.7-8 Meter entfernt (zusätzlich an einer "Fritz-Card" (ISDN) um Anrufe auf "Moony" zu übertragen).

Mir bliebe also nur, eine "direkte" Kabelverbindung von der Post-Dose zur FB neu zu legen. Diese wäre immer noch ca. 15 meter lang. :(

btw.:
Störabstandmarge oder Signal/Rausch-Abstand besagt wie deutlich sich das Nutzsignal vom immer vorhandenen Hintergrundrauschen auf der Leitung absetzt.
Also wie klar das Signal bei dir ankommt. Der Wert sollte möglichst hoch sein. Bei mir z.B. 23dB.

Anders die Leitungsdämpfung. Je höher dieser Wert ist, desto geringer die Signalstärke, die bei dir ankommt.
Der Wert sollte möglichst klein sein. Bei mir z.B. 14dB.

Sehr laienhaft ausgedrückt:
Störabstandmarge = Wie deutlich das Signal ankommt.
Leitungsdämpfung = Wie laut das Signal ankommt.

Beide Werte berechnet die Fritzbox anhand des anliegenden Signals.


 
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adhome

Bekanntes Mitglied
Wenn du kein Laptop hast kannste auch nen Tablett oder Handy nehmen. Es geht nur darum per WLAN auf die Weboberfläche der fritz zu schaun welchen Speed der ausgehandelt hat.

Bei unveränderlichen Kabeln fällt mir noch der Trick ein, je 2 Adern zu bündeln. Du brauchst 2 Adern. Hast aber im Kabel meist 4. Hilft aber nur bei dünnen Kabeln und Dämpfungsproblem.
Wenn es störung ist (Und dein Störabstand ist nicht berauschend....) könnte Erdung des Mantels hilfreich sein. Nur einseitig. Kabelerdung ist aber eine Wissenschaft für sich und bei diesen Frequenzen fast wieder schädlich....
 

JoPa

Allround-Nichtsnutz
Adern zu doppeln halte ich für eine schlechte Idee. Das kann man zur Spannungsversorgung machen, aber nicht bei Kabeln über die ein Signal fließt. Das Zauberwort heißt Dispersion, d.h. das Signal hat durch die unterschiedlich langen Adern im Kabel auch unterschiedliche Laufzeiten. Am Ende, wo ed wieder zusammen fließt, kommt eins der Signale etwas später an und "verwischt" dadurch das erste. Das kann zu mehr Problemen führen als es löst.

@honndo
Du sollst die FB ja nur mal testweise dort anschließen, um zu sehen, ob es besser wird. Wenn du dann enorme Verbesserungen feststellst, liegt es an deiner Verkabelung, nicht am Provider.
 

honndo

-= still learning =-
Moin honndo,

kann deine Fritzbox dir nicht die wichtige Information geben, wie weit die DSL-Vermittlungsstelle von eurem Haus entfernt ist? Über 500m soll es ja abwärts gehen mit den VDSL-Datenraten.

Viele Grüße

Heinz2000
So sieht das bei mir mit der FB7490 aus:
2020-12-04_20h52_47.png

Habe hier offenbar bei 1und1 kein DS-Lite, oder hab was in der Box noch nicht angepasst.

Mit FRITZ!OS 7.10 ist nun auch am DS-Lite-Anschluss (IPv6-Adresse nach extern, IPv4 nur intern) möglich, eine VPN-Verbindung von der FRITZ!Box zu einer anderen FRITZ!Box herzustellen, die über IPv4 erreichbar ist. Anwender von FRITZ!Box-Modellen für VDSL erhalten ab 7.10 die Möglichkeit, die Verbindungsstabilität zu verbessern. Zudem wird auf der DSL-Übersichtsseite nun die Leitungslänge zwischen FRITZ!Box und Vermittlungsstelle (DSLAM) angezeigt.
 

JoPa

Allround-Nichtsnutz
Am besten direkt am APL, wenn du in der Lage bist deinen Anschluss dort zu finden. Ansonsten an der Post Dose.
 

honndo

-= still learning =-
Bleibt nur die Post Dose. An den APL komm ich nicht dran, bzw. hätte da in der Nähe auch keinen Strom.
 

adhome

Bekanntes Mitglied
DS-Lite ist nichts erstrebenswertes, wenn du gerne spielst. Dahinter wirste nicht erreicht und könntest z.B: keine Spiele hosten. Webserver usw. hosten geht auch nicht.
 

dr_tommi

alter Oldie
Moin honndo,

kann deine Fritzbox dir nicht die wichtige Information geben, wie weit die DSL-Vermittlungsstelle von eurem Haus entfernt ist? Über 500m soll es ja abwärts gehen mit den VDSL-Datenraten.

Viele Grüße

Heinz2000
So sieht das bei mir mit der FB7490 aus:
Anhang anzeigen 15821
Habe hier offenbar bei 1und1 kein DS-Lite, oder hab was in der Box noch nicht angepasst.

Mit FRITZ!OS 7.10 ist nun auch am DS-Lite-Anschluss (IPv6-Adresse nach extern, IPv4 nur intern) möglich, eine VPN-Verbindung von der FRITZ!Box zu einer anderen FRITZ!Box herzustellen, die über IPv4 erreichbar ist. Anwender von FRITZ!Box-Modellen für VDSL erhalten ab 7.10 die Möglichkeit, die Verbindungsstabilität zu verbessern. Zudem wird auf der DSL-Übersichtsseite nun die Leitungslänge zwischen FRITZ!Box und Vermittlungsstelle (DSLAM) angezeigt.
Bei mir in der 7490 sieht das so aus:
1607208171183.png


Also ganz normales VDSL100 von der Telekom in der 6. Etage. Am APL minimal besser. (Tatsächlich getestet. ;) )
Die Leitung ist mehr als 40 Jahre alt.
Die Frage ist wo kommt bei dir das DSL her? Aus der Vermittlungsstelle oder aus dem KVz von der Strasse? Wie wird sie dorthin und von dort übertragen? Und befindet sich die Technik der anderen Provider?
Bei den Leitungswerten würde ich davon ausgehen, dass die Entfernung zur derzeitig genutzten Technik doch etwas größer ist.
1&1 hat meistens keine eigene Technik sondern mietet sich die Ports bei verschiedenen Anbietern an.
Die Telekom bietet xDSL aktuell meist nur noch aus dem KVz an, sofern die Entfernung zur Vermittlungsstelle einen bestimmt Wert überschreitet.
Also sollte VDSL50 eigentlich möglich sein, oder sogar VDSL100 wie angeboten.
Wenn VDSL100 bei der Verfügbarkeit angezeigt wird, dann sollte der tatsächliche Wert auch mindestens über VDSL50 liegen.
Und da eine andere Technik und vermutlich auch eine andere Leitungslänge verwendet wird, sollte sich das Erlebnis Internet durch den Wechsel schlagartig verbessern.

Lustigerweise bietet mir O2 für meine Adresse VDSL250 an, allerdings weiß ich dass zumindest bis September in meinem KVz keine Supervectoringtechnik für VDSL250 eingebaut ist. Allerdings kann sich das ja in den letzten Wochen geändert haben.
Da muss ich in den nächsten Tagen mal nachsehen. ;)
 

mueslimampfer

Bekanntes Mitglied
meine 2cents: statt TAE-Dose und ggf. weiteren Steckverbindern: Leitungen direkt per Wago-Klemmen verbinden. :yo
Bei mir lag es an der TAE-Dose, und seitdem ich das Kabel zum Router auf 50cm gekürzt und per Wago-Klemmen direkt an die Leitungen aus der TAE-Dose verbunden habe, ist die Geschwindigkeit nicht nur ein Tick besser, sondern die Verbindung auch sehr sehr stabil geworden. Vorher hatte ich die Kontakte der TAE-Dose verschieden behandelt (das hat auch 'etwas' gebracht), aber die Wago-Klemmen waren letztendlich die beste Lösung. Falls die Leitung unterwegs durch Schraubklemmen geleitet wird, kann man die ggf. auch noch etwas 'nachziehen'.
 

honndo

-= still learning =-
meine 2cents: statt TAE-Dose und ggf. weiteren Steckverbindern: Leitungen direkt per Wago-Klemmen verbinden. :yo
Bei mir lag es an der TAE-Dose, und seitdem ich das Kabel zum Router auf 50cm gekürzt und per Wago-Klemmen direkt an die Leitungen aus der TAE-Dose verbunden habe, ist die Geschwindigkeit nicht nur ein Tick besser, sondern die Verbindung auch sehr sehr stabil geworden. Vorher hatte ich die Kontakte der TAE-Dose verschieden behandelt (das hat auch 'etwas' gebracht), aber die Wago-Klemmen waren letztendlich die beste Lösung. Falls die Leitung unterwegs durch Schraubklemmen geleitet wird, kann man die ggf. auch noch etwas 'nachziehen'.
oder

3M Scotchlok UY2​

:)


 

dr_tommi

alter Oldie
oder

3M Scotchlok UY2​

:)
Die guten alten Pfuscherperlen. :D Obwohl dise Verbindungen alles andere als Pfusch sind. Für Reparaturen und Verlängerungen gibt es nichts besseres.
Hab ich immer in verschiedenen Größen, Formen und Farben dabei, mit und ohne Fettfüllung.
Die Verbindung mit Scotchlok ist auf jeden Fall besser als mit der Wago-Klemme, da bei der Wago-Klemme nur eine Klemmverbindung mit einem bestimmten Übergangswiderstand vorliegt, beim Scotchlok allerdings handelt es sich um eine "Kaltverschweißung", wie auch beim LSA oder bei RJxx-Steckern.
 

Mr. Big

old geezer
meine 2cents: statt TAE-Dose und ggf. weiteren Steckverbindern: Leitungen direkt per Wago-Klemmen verbinden. :yo
Bei mir lag es an der TAE-Dose, und seitdem ich das Kabel zum Router auf 50cm gekürzt und per Wago-Klemmen direkt an die Leitungen aus der TAE-Dose verbunden habe, ist die Geschwindigkeit nicht nur ein Tick besser, sondern die Verbindung auch sehr sehr stabil geworden. Vorher hatte ich die Kontakte der TAE-Dose verschieden behandelt (das hat auch 'etwas' gebracht), aber die Wago-Klemmen waren letztendlich die beste Lösung. Falls die Leitung unterwegs durch Schraubklemmen geleitet wird, kann man die ggf. auch noch etwas 'nachziehen'.
oder

3M Scotchlok UY2​

:)


THX, die suche ich schon seit wirklich langer Zeit!
Wusste aber nicht nach was ich da suchen sollte.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Skotchlok ist für mich lediglich eine Metalllasche, die sich wie bei einer CAT-Dose/-Stecker durch die Isolierung auf das Kupfer schiebt. Und es ist eine unlösbare Verbindung, die man nur noch durch Abschneiden auftrennen kann, die zieht man nur noch mit Gewalt raus (Schneid-Klemmverbindung). Wago Micro, die vor allem im Brandschutzbereich genutzt werden, sind nicht schlechter, nur anders. Für den Trockenbereich. UY2 haben Vorteile im Feuchtbereich durch die Fettfüllung. Siehe auch
 

dr_tommi

alter Oldie
Skotchlok ist für mich lediglich eine Metalllasche, die sich wie bei einer CAT-Dose/-Stecker durch die Isolierung auf das Kupfer schiebt. Und es ist eine unlösbare Verbindung, die man nur noch durch Abschneiden auftrennen kann, die zieht man nur noch mit Gewalt raus (Schneid-Klemmverbindung). Wago Micro, die vor allem im Brandschutzbereich genutzt werden, sind nicht schlechter, nur anders. Für den Trockenbereich. UY2 haben Vorteile im Feuchtbereich durch die Fettfüllung. Siehe auch
Der Unterschied liegt im Übergangswiderstand.
Bei der Elektroinstallation und im Brandschutzbereich wird mit ganz anderen Spannungen, Stromstärken und vor allem Frequenzen gearbeitet.
Da spielt es keine so große Rolle.
In der Daten- und Netzwerktechnik macht es sich schon bemerkbar ob es geklemmt, geschraubt oder mit einer Schneid-Klemm-Verbindung kalt verschweißt wurde. Deswegen wird ja die Telefonleitung auch gelötet oder mit LSA verbunden. Schon die geschraubte TAE-Dose kann zu Problemen führen. Wir reden hier von Hochfrequenz und nicht vom Netzbrummen. ;)
Mit geeigneten Messgeräten kann man die Anzahl und Art der Übergänge in der Leitung sogar messen und darstellen.

Dass für den Außen- und Feuchtbereich die Fettfüllung noch zusätzlichen Schutz bietet, ist ein nettes Gimmick, aber es gibt die Teile ja in vielen verschiedenen Ausführungen.
Ob nun für 2 oder 3 Adern, für verschiedene Durchmesser und Querschnitte, mit oder ohne Füllung (ob nun Fett oder Gel), für unterschiedliche Belastungen z.B. durch Stromstärken usw..
 

BigAvalanche

Bekanntes Mitglied
scotchlok = schrottlok?

Angeregt durch die hier geführte Diskussion habe ich mir mal die Verkabelung meiner Telefonleitung im Kabelkanal angeschaut.
Ich hab einen Spezl, der ist Telekomtechniker und er hat bei meinem Hausbau das Telefon verkabelt.
Die Leitung zur ersten Telefondose war zu kurz und er hat einfach die Adern freigelegt, zusammen gedrillt und isolierband drüber.

Aufgrund der als sehr gut bewerteten Scotchlok Verbinder habe ich heute die verdrillten Kabel entdrillt, die freien Kabelenden abgezwickt und mit Scotchlok verpresst. Warum? damit alles professioneller aussieht, habs gern ordentlich.

Und zu meinem Erstaunen ging die Störabstandsmarge massiv hoch. Ich tracke alle 15 Minuten meine Down- und Uploadraten mit einem Raspberry und die Daten werden in eine Exceltabelle geschrieben. kann deshalb sehr gut vergleichen. Mein Download liegt bei VDSL 100 so im Schnitt bei 93 mbit/s also fast vollausschlag.

Mit den Scotchlok-Verbindern brach mein Download auf max. 64 mbit/s ein. Dachte zunächst an Zufall, hab jetzt aber die Scotchlok Teile nach 2 Stunden wieder entfernt und die Kabelenden wieder verdrillt.

Und siehe da: Download nun wieder bei 93 - 96 mbit/s.

Fazit: Die Scotchlok Verbinder sind totaler Mist, oftmals ist das einfache, das beste.
 

dr_tommi

alter Oldie
scotchlok = schrottlok?

Angeregt durch die hier geführte Diskussion habe ich mir mal die Verkabelung meiner Telefonleitung im Kabelkanal angeschaut.
Ich hab einen Spezl, der ist Telekomtechniker und er hat bei meinem Hausbau das Telefon verkabelt.
Die Leitung zur ersten Telefondose war zu kurz und er hat einfach die Adern freigelegt, zusammen gedrillt und isolierband drüber.
Was ihr privat macht ist eure Sache. Im Dienst bei Kunden und vor allem gegen Bezahlung wird der Telekomtechniker sowas nicht oft machen.

Und zu meinem Erstaunen ging die Störabstandsmarge massiv hoch.
Wenn der Störabstand hoch geht, also der Abstand zwischen Stör- und Nutzsignal, dann wird die Leitung besser, nicht schlechter.
Warum also deine DL-Rate gesunken ist kann alle möglichen Ursachen haben.
Fazit: Die Scotchlok Verbinder sind totaler Mist, oftmals ist das einfache, das beste.
Die Verbinder sind nicht Mist, man muss damit umgehen können.
Es gibt bestimmt Messprotokolle über die verschiedenen Verbindungsarten. Von der Rödeltechnik, über Wickeln, Verdrillen, Löten, Klemmen, Verschrauben oder was auch immer.
Und Verdrillen und mit Klebeband sichern gehört weder zu den professionellen Verbindungen noch würde ich sowas bei Hochfrequenzverbindungen einsetzen.
 

BigAvalanche

Bekanntes Mitglied
@dr_tommi : professionell hin oder her, da hab ichs lieber unprofessionell, solange die Downloadraten stimmen.
Verbinder sind nicht Mist, man muss damit umgehen können.
Ich trau mir durchaus zu, zwei kabel in die Verbinder korrekt eingeführt und mit Zange verpresst zu haben. viel falsch machen kann man da nicht. warum die performance dann dermaßen in den Keller ging, weiß ich nicht.
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Dank deinen Erläuterungen kann ich nun die Statistik der Fritzbox besser deuten. Also in der Zeit von 15-16 wäre mit den Scotchlok Verbindern meine VDSL Verbindung von den Zahlen her wesentlich besser (höhere Störabstandsmarge und keine nicht behebbare Fehler). Komischweise lagen aber genau in diesem Zeitraum die Downloadraten alle im Keller (von 2:45 bis 4:45). Nachdem die Scratchloks entfernt waren, wieder 93 mbit/s

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Da ich in Kürze steig ich eh auf Glasfaseranschluss der Deutschen Glasfaser um, damit sollte ich mir dann über Störabstandsmargen keine gedanken mehr machen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:

dr_tommi

alter Oldie
Ich trau mir durchaus zu, zwei kabel in die Verbinder korrekt eingeführt und mit Zange verpresst zu haben. viel falsch machen kann man da nicht.
Das glaube ich dir ja auch.
Viel zu versauen ist es nicht, aber ein paar Stolperstellen gibt es da schon.
Zum Beispiel wenn man nicht ganz durchdrückt, sondern zwischendurch absetzt. Dann ist die Verbindung locker und nícht stabil.
Oder wenn das Litze ist, die ist nicht so gut für die Teile geeignet. Da wäre dann Löten besser.
Oder auch wenn der Draht zu dick oder zu dünn für die verwendete Größe ist. Deshalb gibt es die ja auch in verschiedenen Größen für verschiedene Drahtstärken.
 

BigAvalanche

Bekanntes Mitglied
Oder auch wenn der Draht zu dick oder zu dünn für die verwendete Größe ist
Ich hatte die im Video gezeigten Scotchlock 0,4-0,9mm Drahtstärke verwendet. Mein Telefonkabel ist ein original Telekomkabel, mit dünnen starren Adern. Jetzt juckt es mich schon wieder in den Fingern, obs am zusammendrücken lag oder ob ich kleiner Scotchlok nehmen hätte sollen.
 

FranzJosef

Bekanntes Mitglied
Ihr seid ganz schön vom Thema abgekommen?
@ TO du solltest vllt. mal deine FB 7490 updaten, die 73er ist wohl aktuell,
die Leitungslänge im Vergleich zu tommy ist bei dir auch nicht zu sehen, dann hast du noch einen alten DSLAM-Port so wie das ausschaut, wgn. dem seinem FW-Stand, dann noch Annex B statt J , also alles uralte Parameter, kein Wunder wenn das so vor sich hindümpelt.

An den APL kommst du auch nicht ran um zu sehen ob deine In-House-Verkabelung ein wenig zu dem Übel beiträgt, Prüftechnik fehlt dir auch um das rückwärts aus der Whng. runter zum APL mal anzugehen?
Dann vllt. mal eine saubere Installation in der Whng versuchen, mit ner neuen Tel.Dose ohne PPA, die beiden Drähte mal wegen Oxydation anschauen u. vllt. reinigen oder nachsetzen?
Weiter mit dem Regler in der FB kannst du vllt. aktuell auch noch ein wenig rausquetschen, bei 13 dB SNR (in meiner auf Mittelstellung sind es 7 / 10 ) geht vllt. noch etwas, kann man ja wieder rückgängig machen wenn ohne Erfolg.
Dein DSL-Spektrum aus der FB ist hier auch noch nicht zu sehen , bis auf die paar eher durchschnittlichen Werte aus der 7390 ?

Zusatz: bevor ich bei 1und1 war, hatte ich bei ARCOR (seligen Gedenkens..) wenigstens 16 Mbit down und 1 Mbit up mit der gleichen o.a. "Konstruktion":
Da war vllt. auch noch weniger Betrieb auf dem Versorgungskabel, wenn das länger als 7 Jahre her ist,
Du hängst also auf uralt-Technik oder stiefmütterlich eingestellt, und wofür brauchst du denn noch den Splitter, ist bei dir die Telefonie noch darüber oder ist der Splitter schon weg?
Deine Leitungslänge ist auch nirgends zusehen, bei Tommy ist die garantiert aus dem MFG vom OD-DSLAM, bei dir noch aus der weit entfernten VST.
Welchen Tarif oder Kosten hast du eigentlich noch, und die PLZ oder der ASB / Stadt-Teil in Bln. würde vllt. auch helfen?
Der Tommy scheint sich da ja nun ganz gut auszukennen in dem Bereich?
 

honndo

-= still learning =-
Sollte ich mit "TO" gemeint sein: Meine 7490 hat das aktuellste OS :) - und ja, es wurde hier zwischenzeitlich etwas "OT". Du hast jetzt abgeholfen :)
  • ja, mein DSLAM-Port ist "annex B" (sieht man ja am screenshot)
  • ich besitze keine Prüftechnik um über 7 Etagen die "In-House-Verkabelung" zu checken
  • was ist "PPA" ?
  • und ja, offenbar sitze ich hier von Hausverkabelung bis DSLAM auf Uralt-Technik :(
  • ich nutze keinen Splitter. Die FB7490 hängt direkt an einer TAE-Dose. Der Anschluß ist VOIP-Telefonie
  • Ich zahle derzeit 29,90€ bei 1&1 für Festnetz und das "grottige" DSL16
  • die Leitungslänge taucht im meiner FB trotz aktuellem OS nicht auf. Liegt wohl an der "Gegenstelle" ? (Annex B)
  • Was meinst du mit PLZ / Stadt-Teil in Bln. würde helfen? (was ist ASB?) - Ich habe bei den jeweiligen Abfragen natürlich alles genau angegeben.

Wenn ich das richtig deute, dann ist laut http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0305235.htm bei meiner "Gegenstelle" Annex B G.992.5 - ADSL2+ ohnehin nur 25 MBit/s down und 1,0 MBit/s up möglich??

Jetzt bin ich komplett verwirrt.


StandardBezeichnungAnnexDownstreamUpstream
G.992.1​
ADSL​
Annex A/B12 MBit/s1,3 MBit/s
G.992.2​
Annex A/B4 MBit/s0,5 MBit/s
Annex I/J
G.992.3​
ADSL2​
Annex A/B12 MBit/s1,0 MBit/s
Annex L5 MBit/s0,8 MBit/s
Annex M12 MBit/s2,5 MBit/s
G.992.4​
Annex A/B12 MBit/s1,0 MBit/s
G.992.5​
ADSL2+​
Annex A/B25 MBit/s1,0 MBit/s
Annex L25 MBit/s1,0 MBit/s
Annex M25 MBit/s3,5 MBit/s

Annex B ist eine ADSL-Variante, die den Frequenzbereich unterhalb von 138 kHz für den ISDN-Basisanschluss reserviert.
Entsprechend steht der untere Frequenzbereich bis 138 kHz für den ADSL-Anschluss nicht zur Verfügung. Doch gerade der untere Frequenzbereich hat eine geringere Streckendämpfung und ist für hochfrequente Signale für ADSL viel besser geeignet, als die höher liegenden Frequenzbereiche. Die unteren Frequenzbereiche haben auch eine größere Reichweite und sind gegenüber Störungen weniger empfindlich.
In Deutschland kam lange Zeit nur ADSL-over-ISDN (Annex B) zum Einsatz. Das vereinfachte den Wechsel zwischen Analog-Anschluss und ISDN-Anschluss, sowie beim Umzug von einem DSL-Anbieter zu einem anderen.
Nun gut, aber das ist ja schon ein paar Jahre her, oder?
Bei einem VOIP-Anschluss benötigt man doch gar keinen "ISDN-Basisanschluss" mehr ?!
Wer "entscheidet" eigentlich, an welcher Gegenstelle ich hänge ? Dieses Annex B Dingens... - ist das die Telekom? Wie wollen die mir denn da (unabhängig von der In-House-Verkabelung) jemals mehr als max. 25MBit/s bieten?
Ich bin entsetzt: "Annex B". :icon_confused: Da kann ich doch lange suchen, nach einem schnelleren Anbieter...

ADSL2+ erreicht unter optimalen Bedingungen 25 MBit/s auf bis zu 1,5 km Leitungslänge. Obwohl ADSL2+ durchaus dafür geeignet wäre DSL-Anschlüsse mit 25 MBit/s zu schalten, hat die Deutsche Telekom als Netzbetreiber die ADSL2+-Geschwindigkeit ursprünglich auf 16 MBit/s beschränkt. Das galt auch für Netzbetreiber, die Kupferleitungen bei der Deutschen Telekom anmieten. Die meisten Netzbetreiber bieten DSL-Anschlüsse mit ADSL2+ in den Abstufungen mit (bis zu) 6 oder 16 MBit/s (16.000 kBit/s) an.
Es werden auch DSL-Anschlüsse (ADSL2+) mit 25 MBit/s angeboten. Das funktioniert aber nur dann, wenn man auf POTS oder ISDN im Basisband verzichtet. DSL-Anbieter in Deutschland, die DSL mit 25 MBit/s anbieten, haben POTS und ISDN aus ihren Angeboten gestrichen und stellen den Telefonanschluss über eine Konverterbox zur Verfügung. Telefonie wird dann über Voice-over-IP bereitgestellt.
Solange ich am "Annex B" hänge, ist´s also Essig mit mehr als 16 MBit/s. 1&1 mietet demnach die Kupferleitung von der Telekom und stellt mir "bis zu" 16MBit/s zur Verfügung, wovon hier mal eben 11 MBit/s ankommen. Wenn ich´s richtig verstehe, könnte mir 1&1 und auch jeder andere Anbieter gar nicht mehr als die (bis zu) 16er Leitung anbieten.

Da kann ich lange "inhouse"-Optimierungen vornehmen. Da wo nix ankommt, kann man auch wenig weiterleiten. APL hin oder POST-Dose her ;)

So sieht es aktuell aus:

Ausgehandelte Verbindungseigenschaften​

EmpfangsrichtungSenderichtung
DSLAM-Datenrate Max.kbit/s11264928
DSLAM-Datenrate Min.kbit/s224224
Leitungskapazitätkbit/s172281329
Aktuelle Datenratekbit/s11262925
Nahtlose Ratenadaptionausaus
Stromsparmodus L2aus
Latenz8 msfast
Impulsstörungsschutz (INP)5.40
G.INPausaus
StörabstandsmargedB918
Trägertausch (Bitswap)anan
LeitungsdämpfungdB2514
LeistungsreduzierungdB00
TrägersatzB43B43
 
Zuletzt bearbeitet:

FranzJosef

Bekanntes Mitglied
Dein ISP (InterNet-Service-Porvider) also 1&1 hat keine eigene Technik und auch kein eigenes Kabel-Netz, also muß der sich bei irgendwem oder sogar bei 2en einmieten. Der PORT des DSLAMs von dir könnte Telekom sein , die TAL als Leitungsweg ist es auf alle Fälle.
Mit der Frage nach PLZ oder ASB oder Stadtteil war gemeint ob du in Berlin im Umland oder in der City wohnst, wegen der vllt. damit verbundenen schlechten Versorgung mit OD-DSLAMs , die großen grauen Metall-Kisten MFG, wo nun die DSL-Technik drin näher zum Kunden gerückt ist!
Denn erst damit bekommt man i.d.R. das VDSL mit über 25 MBit , dein Anschluss wird noch aus der VST versorgt , also über eine lange Cu-DA womit die schlechten DSL-Werte sich physikalisch erklären lassen.

Der PPA ist der passive PrüfAbschluß in den Telekom-Monopol-Dosen 1.TAE, die man eigentl. nicht frei käuflich bekommt. Ausgeleierte oder oxydierte Kontakte in der Tel.Dose können auch massive Probleme bringen.
Wegen prüpfen am APL ohne Messmittel zur Leitungsfindung kannst ja mal bei 1&1 anfragen ob die dir den Stift (Nr.) am APL geben, den sie oder du selber bei der Telekom erfahren. Aber wenn du schon so etwas unbedarft bist würde ich das da unten auch nicht versuchen, dabei kann man sonst noch andere Anschlüsse durch Unachtsamkeit im Haus stören.
Also ruf den Kd.Service bei 1&1 an und lass dich auf einen aktuellen Port schalten, vllt. geht dann schon etwas mehr auf Annex J, jedenfalls wird damit der Upload deutlich besser.
 

honndo

-= still learning =-
So ein DSLAM steht sogar hier unten direkt in der Straße. Ich wohne mitten im Zentrum, also in der City. - Und ja, ich bin tatsächlich "unbedarft", was Leitungsmessungen betrifft.

Und du meinst, 1&1 schaltet mich mal eben auf einen aktuellen Annex J-Port ? Ich kann mich noch erinnern, als ich da Neukunde war und ich mich wegen der Datenrate die ja schlechter war, als vor meinem Wechsel, beschweren wollte... teilte man mir in etwa mit: entweder stabile Leitung mit den ca. 11 MBit/s oder instabile Leitung mit maximal ca. 15 MBit/s. Mehr wäre technisch nicht möglich. - Da man als Provider keinen Bock hat auf instabile Leitungen und daraus resultierende Beschwerden beim/vom Kunden hat, einigten wir uns (ich zähneknirschend) auf die 11er-Leitung. Das ist jetzt locker vier bis fünf Jahre her.
 

dr_tommi

alter Oldie
Sollte ich mit "TO" gemeint sein: Meine 7490 hat das aktuellste OS :) - und ja, es wurde hier zwischenzeitlich etwas "OT". Du hast jetzt abgeholfen :)
Naja, du schreibst was von 7.10, das ist schon etwas älter.
Meine 7490 hat die 7.21.
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PPA ist ein passiver Prüfabschluß.

Technisch gesehen eine Kombination von passiven Bauelementen (Diode und Widerstand), die im Störungsfall eine Leitungsprüfung einfacher machen.
Unter bestimmten Umständen kann aber dadurch eine schlechte Leitung noch schlechter werden.
Die 1. TAE, die von der Telekom gesetzt wird, hat eigentlich immer einen PPA drin, die TAE-Dosen, die man beim Händler kaufen kann selten.
  • und ja, offenbar sitze ich hier von Hausverkabelung bis DSLAM auf Uralt-Technik :(
  • ich nutze keinen Splitter. Die FB7490 hängt direkt an einer TAE-Dose. Der Anschluß ist VOIP-Telefonie
Annex-J benötigt keinen Splitter mehr, da kein normales Telefonsignal, sei es nun analog oder ISDN mehr übertragen wird, das der Splitter herausfiltern müsste.
Deswegen ist es bei guten Leitungen egal ob der Splitter drin bleibt oder nicht, bei schlechten sollte man entfernen, da auch er manchmal eine zusätzliche Störquelle sein kann.
  • Ich zahle derzeit 29,90€ bei 1&1 für Festnetz und das "grottige" DSL16
Selbst schuld, das geht besser. Vielleicht nicht billiger, aber besser auf jeden Fall.
  • die Leitungslänge taucht im meiner FB trotz aktuellem OS nicht auf. Liegt wohl an der "Gegenstelle" ? (Annex B)
  • Was meinst du mit PLZ / Stadt-Teil in Bln. würde helfen? (was ist ASB?) - Ich habe bei den jeweiligen Abfragen natürlich alles genau angegeben.
ASB wäre der Anschlußbereich, also die Nummer der Vermittlungsstelle bzw. des HvT, der für dein Wohngebiet die Bereitstellung der Telefon- und Internetdienste zentral übernimmt.
Die Anbieter wissen aus deiner konkreten Anschrift genau wie dieses Grundstück bzw. Haus versorgt wird und auf den Meter genau wie die Länge des Kabels bis zum APL, also bis zum Übergabepunkt ist sowie welche elektrischen Werte dieses Stück Kabel hat. Bei den Leitungen im Haus natürlich nicht, denn dafür ist der Hauseigentümer verantwortlich.

Wer "entscheidet" eigentlich, an welcher Gegenstelle ich hänge ? Dieses Annex B Dingens... - ist das die Telekom? Wie wollen die mir denn da (unabhängig von der In-House-Verkabelung) jemals mehr als max. 25MBit/s bieten?
Ich bin entsetzt: "Annex B". :icon_confused: Da kann ich doch lange suchen, nach einem schnelleren Anbieter...
Wer das entscheidet? Der bei dem du den Vertrag machst. Du bekommst das was du bezahlst.
1&1 hat keine eigene Technik. Die mietet sich die Leitungen an und verkauft sie weiter. Und ja, du hängst im Normalfall an der Technik der Telekom.
Wenn dir 1&1 was schnelleres verkaufen würde, dann würdest auch auf andere Technik umgeschaltet werden.
Solange ich am "Annex B" hänge, ist´s also Essig mit mehr als 16 MBit/s. 1&1 mietet demnach die Kupferleitung von der Telekom und stellt mir "bis zu" 16MBit/s zur Verfügung, wovon hier mal eben 11 MBit/s ankommen. Wenn ich´s richtig verstehe, könnte mir 1&1 und auch jeder andere Anbieter gar nicht mehr als die (bis zu) 16er Leitung anbieten.
Wenn dir die Telekom bis zu 100MBit/s bietet dann natürlich nicht auf Annex-B Technik sondern mit Annex-J und Vectoring.
Da kann ich lange "inhouse"-Optimierungen vornehmen. Da wo nix ankommt, kann man auch wenig weiterleiten. APL hin oder POST-Dose her ;)
Genau so ist es.
 
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