Debian Linux: Installationsprobleme

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Hallo Boardies,

die Komponenten für meinen Stromsparrechner sind endlich angekommen (http://www.cc-community.net/board/viewtopic.php?t=92934) und nun muß ich mich zum ersten Mal ernsthaft mit Linux befassen. Selbstverständlich habe ich es vermasselt. :-(

Ich habe mir die Installations-CD von einem Mirror von debian.org gezogen (Woody 3.0r3 NONUS, 649MB Iso-Image) und diese zur Installation verwendet. Anfangs hat auch alles wunderbar geklappt, konnte ohne Probleme die Swap- und Linux-Partition anlegen und alles wurde ohne Probleme installiert.
Doch dann sollten irgendwelche zusätzlichen Pakete installiert werden und auf einmal erkannte das Installationsprogramm mein CD-ROM-Laufwerk nicht mehr, mit dem es bisher klaglos zusammengearbeitet hat. Alternativ hat er mir angeboten, die Packages per HTTP oder FTP zu ziehen, ich hatte die Kiste zu diesem Zeitpunkt aber nicht am DSL klemmen, geschweige denn einen Treiber für das Onboard-LAN installiert. Also habe ich erstmal auf die Packages verzichtet, mit dem Resultat, daß ich nun ein völlig "nacktes" Linux ohne Klickibunti-Oberfläche oder sonstige Hilfsmittel habe und nun etwas überfordert bin. Ich habe vor Urzeiten mal ganz oberflächlich etwas mit Linux zu tun gehabt, da habe ich immer diesen NortonCommander-Klon verwendet (Midnight Commander, MC), aber der ist bei meiner Installation auch nicht vorhanden. StartX oder XWindow und WindowX bewirken auch nichts.

Wie bekomme ich nun die fehlenden Pakete mit dem Kommandozeilen-Linux installiert? Irgendwie muß ich ja erstmal den Treiber für die Onboard-Komponenten installieren (hab eine CD mit passenden Linux-Treibern) + T-DSL konfigurieren. Oder sind die für mich wichtigen Packete auf der CD enthalten? Und noch eine Frage: Mit dem Befehl "help" bekommt man ja einen Großteil der Konsolen-Befehle aufgelistet, allerdings geht das über mehr als eine Bildschirmseite, wie kann ich das seitenweise anzeigen lassen? -p wie von DOS gewohnt funkt leider nicht.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Habe es jetzt nach der Lektüre von ein paar Linux-FAQs hinbekommen, alles was ich benötige befindet sich auf der Installations-CD, die ich schon gebrannt habe. Dummerweise crasht das Teil mit einer Core-Fehlermeldung, wenn ich mit startx den KDE-Desktop aufrufen möchte. Habe wohl den falschen Grafiktreiber ausgewählt.
 

Toff

Bekanntes Mitglied
Hab grad nicht viel Zeit zu helfen, nur zu deinem "Scroll" Problem:

Im Prinzip drei Lösungen:

1.)
# help | more

2.)
Einfach mit "Shift + PgUp/PgDown" Hoch und runter Scrollen

3.)
Die Ausgabe von help in eine Datei umleiten und mit less lesen.
# help > datei.txt
# less datei.txt

Hier ist noch ne gute Anleitung um Sarge zu installieren:
http://www.debianforum.de/wiki/?page=Installation+von+Sarge

Derzeit würde ich Debian immer über eine NetInstall CD installieren. Sprich eine MiniCD mit dem nötigsten drauf, der Rest kommt direkt übers Netz. Hier bietet sich die bootbf2_4_iso.zip von Eduard Bloch an:

http://people.debian.org/~blade/boot-floppies/cvs/

CU
Toff
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Also die letzte Fehlermeldung lautet: "Failed to initialize core devices". Die darüber stehenden Fehlermeldungen deuten darauf hin, daß er damit die fehlende Maus meint. Startet KDE nur, wenn eine PS2-Maus angeschlossen ist? Ich habe hier nur eine Microsoft-USB-Funkmaus herumfliegen und keine Ahnung, wie ich das Ding installieren könnte, per Plug&Play erkannt wird sie nicht. ;-) Als Grafiktreiber habe ich einfach VESA genommen, das stand außerhalb des Alphabets als erstes in der Auswahlliste und die anderen Optionen haben mir bis auf VGA gar nichts gesagt.

Danke für die Links, habe wohl noch viel zu lesen und lernen.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Hier die Fehlermeldungen nach dem startx:
Code:
PEXExtension Init: Couldn´t open default PEX font file   Roman_M
(EE) xf860 OpenSerial: Cannot open device /dev/input/mice
         No such device.
(EE) Configured Mouse: cannot open input device
(EE) PreInit failed for input device "Configured Mouse"
(WW) No core pointer registered
No core pointer

Fatal server error:
failed to initialize core devices
Bevor diese Meldungen erscheinen, kann ich kurz bunten Pixelmüll auf dem Monitor erkennen, dann geht dieser kurz in den Standby-Modus, danach schmeisst er mich zurück zur Konsole.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Boah, nicht mehr lange und ich knalle ein WinXP auf die Kiste. Nach endlosem Rumgesuche habe ich dann endlich mal rausgefunden, daß der Eintrag für die Maus + der Powermanagement Eintrag für meinen Monitor (DPMS) die Ursache für den Fehler waren. Diese wurden von dem schrottigen Setupprogramm selbst erstellt. Dabei war der Eintrag für die USB-Maus korrekt. Jedenfalls habe ich per Hand (nachdem ich noch ewig die ultrabekloppten Befehle für den Editor vi gesucht habe) diese Einträge aus der /etc/X11/XF86Config-4 entfernt.

Jetzt bootet er zwar anstandslos zum KDE-Desktop, leider schaltet der Schrotthaufen dabei einfach meine Tastatur ab! Ohne jegliches Eingabegerät kann ich dann nicht viel machen, außer auf den Reset-Knopf zu treten. Ich habe mit Sicherheit nicht den Eintrag für die Tastatur aus der obigen Datei entfernt. Die Tastataur funktioniert während des Hochfahrens einwandfrei, ich kann mit STRG+C den Bootvorgang auch abbrechen, allerdings verweigert mir das Mistding dann den Login.

Wie kann ich das wieder in Ordnung bringen?
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Das hat leider auch nicht funktioniert, immer noch killt er mir beim Aufruf von KDE einfach das Keyboard. Jetzt habe ich es mit dem CT-Knoppix probiert, alles wird wunderbar erkannt, ich kann in voller Auflösung + USB-Maus + Tastatur machen was ich will!

Alles außer die von Knoppix generierte XF86 Config-4 auf meine gottverdammte Linux-Partition kopieren. Jedesmal heißt es "Zugriff verweigert". Mir ist klar, daß Knoppix alle Partitionen standardmäßig schreibgeschützt mountet, aber dies habe ich sowohl per Konsole (umount /dev/hda3, dann mount -t ext3 -o rw /dev/hda3 /mnt/hda3 als auch über das Kontextmenü schon aufgehoben. Trotzdem weigert er sich beharrlich, endlich mal etwas Kooperationsbereitschaft zu zeigen. Langsam entwickle ich ein Hassgefühl gegenüber Linux.

edit: Hossa! Ich hätte die Konsole nicht verlassen sollen, mit cp blalbla hat es dann doch funktioniert. Warum das Aufheben des Schreibschutzes über das GUI nicht funktioniert hat, werde ich wohl auch niemals verstehen. Jetzt bin ich schon auf das nächste Fiasko gespannt...
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Muahahahaha, mit der Knoppix-Config funktioniert jetzt zwar die Tastatur im KDE (Maus ist immer noch tot), nach dem Login schmiert das Teil aber wieder ab, weil er das USB-Input-Device nicht finden konnte. Habe mit bf24 installiert, trotzdem waren die alten Schwierigkeiten vorhanden.

Werde jetzt ein aktuelles Knoppix-Image ziehen und installieren, gibt ja einen Haufen Anleitungen zur Festplatteninstallation im Web. Wenn das nicht absolut glatt läuft, kann Tux mich mal am Allerwertesten!
 

fatharry

Vier Fäuste gegen Rio
Jetzt mal eine kleine Zwischenfrage von mir:

Ist es immer noch nötig, die Bootpartion auf meinem System vor dem 1024 Zylinder beginnen zu lassen?
Bringt es irgendwelche Vorteile Debian-Linux auf einem Server einzusetzen anstatt Gentoo-Linux (mit dem ich schon ein bisschen vertraut bin)?

Gruß,

fatharry
 

Duchemin

Balls Of Steel
Frage 1: Warum unbedingt als Newbie Debian-Netinstall? Bist du Masochist??? Nimm als Anfänger lieber Mandrake, Fedora Core oder SuSE.

Frage 2: Wenn schon Debian, warum uralten Stand wie Woody oder bf24 auf neuer Hardware?

Ziehe dir die neueste Sarge Netinstall-CD mit 2.6er Kernel und starte das Ganze mit "linux26" am CD-Bootprompt.

http://cdimage.debian.org/pub/cdimage-testing/sid_d-i/i386/pre-rc2/sarge-i386-netinst.iso

Dort kann man auch menugeführt eine grafische Benutzeroberfläche übers Netz nachinstallieren, obwohl ich persönlich den manuellen "apt-get"-Weg bevorzuge... :mrgreen:

cu,
D.
 

Swain

Bekanntes Mitglied
FatHarry

Wenn du Gentoo einsetzt weil du es schon kennst und nicht um immer das neuste zu haben, spricht nichts dagegen.. achte nur beim mergen darauf das nicht durch ein Paket dein halber rechner neu kompiliert wird und so ein paar Stunden beschäftigt ist...

Debian hat den "vorteil" das nicht alles kompiliert ist und somit schneller am Start. Gentoo ist halt was für "Bastler" und leute die eh jede mögliche Schraube testen...
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Duchemin schrieb:
Frage 2: Wenn schon Debian, warum uralten Stand wie Woody oder bf24 auf neuer Hardware?

Ziehe dir die neueste Sarge Netinstall-CD mit 2.6er Kernel und starte das Ganze mit "linux26" am CD-Bootprompt.

http://cdimage.debian.org/pub/cdimage-testing/sid_d-i/i386/pre-rc2/sarge-i386-netinst.iso
Weil auf der Debian-HP der Woody-Release als "stable" bezeichnet wird und ich auf Nummer sicher gehen wollte. Das unstable von Sarge hat mich abgeschreckt.

Eine Knoppix-Installation würde mehrere GB schlucken, inakzeptabel. Probiere es jetzt nochmal mit Sarge, wenn meine Nerven es zulassen auch noch mit Mandrake, ansonsten werde ich wieder Mitglied der gesichtslosen M$-Armee.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Okay, hier läuft jetzt das Sarge-Teil. Die Maus hat er angeblich erkannt, habe sogar eine T-DSL-Verbindung zustandebekommen.

Jetzt möchte ich als erstes eine Klicki-Bunti-Oberfläche nachinstallieren, die Tipperei geht mir auf den Sack. Dummerweise raffe ich die Paketauswahl mit DSELECT überhaupt nicht, jedesmal wenn ich z.B: das XServer-Paket auswähle, treten irgendwelche Abhängigkeitskonflikte auf, die ich nicht beheben kann. Bei dem Woody-Installationsprogramm gab es eine Art Setupprogramm dafür, bei dem ich einfach nur die Pakete anhaken brauchte die ich haben will, der Rest lief automatisch.

Soetwas brauche ich jetzt. Kann ich das einfach per apt-get bekommen? Wie gesagt, die Verbindung ins Web steht, ich kann auch die Paketinformationen per http/ftp aktualisieren lassen und Webseiten anpingen.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Juhu, ich schreibe gerade von meinem frisch net-installierten Debian Sarge + KDE + funktionierender USB-Maus. Hat zwar etwas gedauert, bis ich das Chaos, das ich mit DSELECT verursacht habe, wieder per apt-get remove ... beseitigen konnte (vorher wollte er KDE nicht installieren), aber jetzt funkt es endlich. Zu Beginn war das eine richtige Dia-Show (habe hier einen VIA-Eden 600Mhz-Prozessor, entspricht in etwa einem PII-300Mhz), aber nachdem ich alle Effekte deaktiviert + die Anzahl der Desktops auf 1 reduziert habe, läuft es endlich.

Ich möchte jetzt vor allem erstmal ein Image von dieser funktionierenden Konfiguration anlegen, bevor weitergepfuscht wird. Was ist denn das Pendant von Acronis TrueImage für Linux?

Dann habe ich vor, ein etwas ressourcenschonenderes GUI wie Fluxbox und dann den MLDonkey zu installieren. Dazu noch zwei Fragen:

Mit auf meiner Linux-Platte befindet sich noch eine 70GB-NTFS-Partition, auf der sich meine eMule-Downloads befinden. Diese sollen im MLDonkey importierbar sein. Kann ich die NTFS-Partition halbwegs risikolos einfach in eine ext3-Partition umwandeln ohne Datenverlust? Falls ja, mit welchem Tool?

Vielen Dank an alle Beteiligten für die vielen Tips und den langen Geduldsfaden.
 

SeeDyX

Bekanntes Mitglied
nur so als anhang: Das DSELECT ziemlich blöd ist ist klar, aber deshalb muss man nciht komplett auf apt-get umsteigen.. seit sarge gibt es schließlich aptitude, und damit kann man eingeltich sehr gut arbeiten (Ich nehm mal aptitude und mal apt-get, je nachdem ob ich genau weiß was ich installieren will, oder erstmal den genauen paketnamen rausfinden will, bzw wissen will wie das mit den abhängigkeiten aussieht....)
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Noch eine Frage: Ich möchte über apt-get install die Programme unrar + partimage installieren. Dabei wird mir jedesmal mitgeteilt, daß er den Paketnamen nicht kennt, obwohl ich z.B. hier gelesen habe, daß es so funktionieren sollte: http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?p=197662

Als apt-Quelle habe ich den de.debian-FTP angegeben. Was mache ich falsch?
 

SeeDyX

Bekanntes Mitglied
hast du in der Quelle auch die non-free Pakete angegeben? unrar ist nämlcih so eins wenn ich mcih nciht irre....
schau mal in deine /etc/apt/sources.list, da müsste dein server drinstehn, und in die zeile fügst du hinten einfach das non-free ein

/edit: hab grad mal dnen von dir verlinkten Thread angesehn, da steht was von apt-get install unrar-nonfree eingeben... wenn du in der sources.list das non-free angegeben hast müsste das ganze auch mit apt-get install unrar funzen...
 

fatharry

Vier Fäuste gegen Rio
Hi, ich hätte auch noch zwei Fragen zu debian:

1. dpkg ist doch das Paketmanagement, dass hinter dselect steckt, oder?
Weiter oben wurde erwähnt, dass man dselect nicht verwenden soll! Kleine Frage: Warum?
Kann ich wirklich komplett auf dpkg verzichten, bzw. das Paket deinstallieren und alles mit apt machen?

Gibt es unter Debian ein Tool mit dem ich generell alle installierten Pakete konfigurieren kann, oder muss man alles händisch in den config-files machen (bzw. mit den Tools die das Paket selbst mitliefert)?

Falls ja, gibt es da bestimmte Regeln, wie man ein config-file professionell bearbeitet?

Gruß,

fatharry
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
SeeDyX schrieb:
hast du in der Quelle auch die non-free Pakete angegeben? unrar ist nämlcih so eins wenn ich mcih nciht irre....
schau mal in deine /etc/apt/sources.list, da müsste dein server drinstehn, und in die zeile fügst du hinten einfach das non-free ein

/edit: hab grad mal dnen von dir verlinkten Thread angesehn, da steht was von apt-get install unrar-nonfree eingeben... wenn du in der sources.list das non-free angegeben hast müsste das ganze auch mit apt-get install unrar funzen...
Die non-free -Ergänzung hat funktioniert, besten Dank. Das Paket partimage kennt er trotzdem noch nicht, unrar war aber erstmal wichtiger.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Habe jetzt Sarge + xfce4 als GUI installiert. Versuche gerade seit 2h verzweifelt, den MLDonkey zu installieren. Nichts geht voran, weder mit einer Binary, noch mit einer zu kompilierenden Version.

Die Binary soll man angeblich nur in ein Verzeichnis entpacken müssen und dort dann ./mldonkey aufrufen. Bei mir öffnet sich dann aber leider kein MLDonkey-Terminal-Fenster, sondern es passiert einfach gar nichts.

Kompilieren klappt bis zu "make depend" und "make". Da motzt er irgendwas von "autoconf command not found" herum.

partimage klappt auch ums Verrecken nicht, der Paketname ist ihm unbekannt. Bei partimage-server heult er irgendwas von "Paktname ist mir bekannt, kann ich aber trotzdem nicht finden" rum.

Bisher ist der einzige Unterschied von Linux und WinXP, daß alles was ich machen will mindestens 10x soviel Zeit frisst. :tsts
 

Toff

Bekanntes Mitglied
Hi °ÐrBêÑ°!

hehe, mldonkey hat KEINE Oberfläche. mldonkey (Das Binary heisst übrigends mittlerweile mlnet ;) Also nicht mldonkey sondern mlnet aufrufen. Dein Guide wird wohl veraltete Inhalte haben.) hat keine Oberfläche. mlnet ist der sogenannte Kern (Core). Diesen bedienst du entwerder über

- telnet mit # telnet localhost 4000
- den Webbrowser über: http://localhost:4080
- oder eine der GUIs. m2gui oder kmldonkey sind ganz hübsch.

Ich nutze eigentlich ausschliesslich die WebGUI. telnet als Notlösung, wenn ich grad nur ssh hab und nur ganz selten eine "wirkliche GUI"

Hol dir mal fertige mldonkey Cores von Spiralvoice:
http://ftp.berlios.de/pub/mldonkey/spiralvoice/

Ich empfehle dir derzeit noch die ältere Version "2-5-16u" zu nehmen. Die aktuellen mldonkey Builds taugen imho derzeit wenig. Der Buchstabe am Ende (in diesem Fall "u") zeigt den Patchlevel von Sprialvoice an.


Also kurzer mldonkey Installationsguide von mir:

1.) mldonkey 2.6.16u von Spiralvoice runterladen
# wget http://download.berlios.de/pub/mldonkey/spiralvoice/mldonkey-2.5-16u.static.i386-Linux.rar

2.) ich nutze für mldonkey einen eigenen User, über den läuft dann auch mlnet. Filesharing sollte NIE mit root Rechten laufen. Daher
# adduser mldonkey

3.) mldonkey entpacken usw. Ich bevorzuge es mldonkey direkt im Home von mldonkey zu installieren.
# cp mldonkey-2.5-16u.static.i386-Linux.rar /home/mldonkey
# cd /home/mldonkey
# apt-get install unrar-nonfree
(bin mir nicht ganz sicher wie das Paket heisst, mit apt-cache search unrar findest du schon den Paketnamen, wichtig ist, dass in deiner /etc/apt/sources.list auch die Non-Free Paket enthalten sind)
# unrar e mldonkey-2.5-16u.static.i386-Linux.rar

4.) So jetzt ist mlnet bei dir auf der Platte. Achte jetzt darauf, dass die ganzen Files auch mldonkey gehören

# chown mldonkey /home/mldonkey -R

und schau nach ob die Binaries auch ausgeführt werden dürfen

# chmod 744 dateiname

5.) Als kleines Schmankerl hab ich vor einiger Zeit mal ein Start/Stop Skript für den mldonkey geschrieben:

Code:
#!/bin/bash
#
# mldonkeyd	This shell script takes care of starting and stopping
#		the mldonkey file-sharing client.
#
# description:	mldonkey filesharing client.
# processname: mlnet

# Source function library.
. /etc/rc.d/init.d/functions

# Adjust these value to your needs
prog="MlDonkey"                 # Name of program
nice_level=18                   # nice level
user=mldonkey                   # Username to run mldonkey

dl_rate_fast=75
upload_rate_fast=12
connections_fast=300
dl_rate_slow=55
upload_rate_slow=8
connections_slow=220

# Make sure the path to all of the binaries is right
awk=/bin/awk			# awk
grep=/bin/grep			# grep
nc=/usr/bin/nc			# perhaps named netcat on your system
renice=/usr/bin/renice		# renice
sleep=/bin/sleep		# sleep
sudo=/usr/bin/sudo		# sudo
su=/bin/su			# su
ddir=/home/mldonkey/bin		# path to mldonkey
bin=mlnet			# program name
urlblocklist=http://www.bluetack.co.uk/config/antip2p.txt   # IP Blocklist

# The Script

start(){
  # cheching for another mldonkey session
  status $ddir/$bin > /dev/null
  ret=$?
	
  # if none found, start mldonkey
  if [ $ret -eq 3 ]; then
    cd $ddir
    
    # Remove old servers
    rm -Rf servers.ini*
    
    # Remove tmp files
    rm -Rf *.tmp

    #  you should not change this lines...
    cd /home/mldonkey/bin/
    $sudo -u $user -H $ddir/$bin > /dev/null 2>&1 &
    ret=$?
    
    if [ $ret -eq 0 ]; then
      action $"Starting $prog: " /bin/true

      $sleep 5
      $renice $nice_level -u $user > /dev/null

      # Overnet Support
      #OVER_IP1=resolveip overnet.dyndns.org | $awk '{print $6}'
      #OVER_PR1=4665
      #OVER_IP2=Resolveip fudge.punkcookies.com | $awk '{print $6}'
      #OVER_PR2=12000
      #boot $OVER_IP1 $OVER_PR1
      #boot $OVER_IP2 $OVER_PR2
		
      # you can change or add commands below the first STOPHERE and q
      #
      # open Connection to telnet interface
      sh -c "$nc localhost 4000 > /dev/null <<STOPHERE
        clh
	n 209.126.214.34[4661]
	n 195.112.128.222[6667]
	n 193.111.198.137[4242]
	n 193.111.198.138[4242]
	n 193.111.198.139[4242]
	n 194.97.40.162[4242]
	ovweb
	q
      STOPHERE"

    else
      action $"Starting $prog: " /bin/false
    fi
    
    [ $ret -eq 0 ] && touch /var/lock/mldonkey-client
    return $ret
	
  else
    action $"Starting $prog failed (allready active) " /bin/false
    return $ret
  fi
}

stop(){
  sh -c "$nc localhost 4000 > /dev/null  <<STOPHERE
    commit
    close_fds
    kill
  STOPHERE"
  ret=$?

  if [ $ret -eq 0 ]; then
    # better sleep a while, before killing
    $sleep 20

    # kill mldonkey if it is still running
      ps ax |$grep $ddir/$bin |$grep -v $grep |$awk '{print "kill" $1}'| sh
      
      action $"Stopping $prog: " /bin/true
  else
      action $"Stopping $prog: " /bin/false
  fi
  #  for status
  rm -f /var/lock/mldonkey-client
  return $ret
}
 
restart(){
  stop
  start
}


fast(){
  # cheching for mldonkey session
  status $ddir/$bin > /dev/null
  ret=$?

  # if none found, start mldonkey
  if [ $ret -eq 3 ]; then
    start
  fi

  sh -c "$nc localhost 4000 > /dev/null << STOPHERE
        set max_hard_download_rate $dl_rate_fast
        set max_hard_upload_rate $upload_rate_fast 
        set max_opened_connections $connections_fast
        q
  STOPHERE"
}

slow(){
  # cheching for mldonkey session
  status $ddir/$bin > /dev/null
  ret=$?

  # if none found, start mldonkey
  if [ $ret -eq 3 ]; then
    start
  fi

  sh -c "$nc localhost 4000 > /dev/null << STOPHERE
        set max_hard_download_rate $dl_rate_slow
        set max_hard_upload_rate $upload_rate_slow
        set max_opened_connections $connections_slow
        q
  STOPHERE"
}

getnewblocklist(){
  # get new ip blocklist
  wget -q $urlblocklist -O $ddir/antip2p.txt
}


# See how we were called.
case "$1" in
  start)
    start
    ;;
  stop)
    stop
    ;;
  status)
    status $ddir/$bin
    ;;
  restart)
    restart
    ;;
  slow)
    slow
    ;;
  fast)
    fast
    ;;
  getnewblocklist)
    getnewblocklist
    ;;
  *)
    echo $"Usage: $0 {start|stop|status|restart|slow|fast|getnewblocklist}"
    exit 1
esac

exit $?
Kopiere den Text in ein File (z.b. mldonkey), pass sämtliche Pfade und Werte an, Achtung: Die Pfade zu den ganzen Binaries sind für eine Fedora Distribution, unter Debian kann es sein dass du nc und co. wirklich ganz woanders suchen musst) und speichere es jetzt unter /etc/init.d/ ab.

Wenn du die Binaries nicht findest, kannst du jede Datei mit locate recht einfach suchen:

# apt-get install locarte (um locate zu installieren)
# updatedb (um die Datenbank einmal zu erstellen, dauert eine Weile)
# locate dateiname

Jetzt kannst du einen mldonkey mit

# /etc/init.d/mldonkey start
# /etc/init.d/mldonkey stop
# /etc/init.d/mldonkey fast
# /etc/init.d/mldonkey slow
# /etc/init.d/mldonkey getnewblocklist

steuern. Fast und Slow nutze ich jeweils für Tags und Nachts über einen Cronjob. getnewblocklist lädt eine aktuelle Blockliste mit "Schwarzen Schafen" runter, die mldonkey dann einbindet. Du kannst über das Skript auch deinen Client beim Booten laden lassen.


Sodalle, kann gut sein, dass die Befehle nicht 100pro stimmen, sitze grad an einer Win Kiste ;) Aber die grobe Richtung passt. Ach du brauchst noch nice bzw renice

# apt-get install nice

damit get mldonkey etwas sparsamer mit begrenzten Ressourcen um.

CU
Toff

PS: Verzweifle nicht. Beachte, du musst erstmal einiges Lernen, bleibt dir wohl nix anderes übrig. Aber das wissen ist nicht umsonst. Mein Serverchen läuft nun seit gut zwei Jahren, oder dass ich gross einen Finger krumm mache :)
 

SeeDyX

Bekanntes Mitglied
fatharry schrieb:
Hi, ich hätte auch noch zwei Fragen zu debian:

1. dpkg ist doch das Paketmanagement, dass hinter dselect steckt, oder?
Weiter oben wurde erwähnt, dass man dselect nicht verwenden soll! Kleine Frage: Warum?
Kann ich wirklich komplett auf dpkg verzichten, bzw. das Paket deinstallieren und alles mit apt machen?
Bei dem folgendem meine ich dass es so funktioniert, bin mir aber nicht ganz sicher und könnte mich auch irren:

Nein so ganz stimmt das nciht. dpkg ist das Paketmanagement, dass die komplette Paketverwaltung von Debian übernimmt. du kannst es also nicht deinstallieren. APT ist ein frontend für dpkg, dass dpkg steuert und die Pakete von z.B: einem Server herunterlädt (sowas macht dpkg nämlich nicht alleine) Dselect und Aptitude sind wiederum Frontends für Apt, mitdenen sich apt einfacher und über ne gui steuern lässt. der unterschied zwischen Dselect und Aptitude ist einfach, dass Aptitude neuer ist, und wie ich finde auch sehr viel einfacher zu benutzen. Ob du Dselect oder Aptitude oder beide benutzt bleibt dir überlassen, wenn du dich mit Dselect auskennst kannst du es gerne benutzen, wenn nciht würd ich dir raten es lieber mit Aptitude zu versuchen, bevor du an Dselect verzweifelst ;)

fatharry schrieb:
Gibt es unter Debian ein Tool mit dem ich generell alle installierten Pakete konfigurieren kann, oder muss man alles händisch in den config-files machen (bzw. mit den Tools die das Paket selbst mitliefert)?

Falls ja, gibt es da bestimmte Regeln, wie man ein config-file professionell bearbeitet?

Gruß,

fatharry
also es gibt irgendwie dpkg --reconfigure oder so, damit werden Pakete (re)configuriert. dies passiert aber eigentlich schon beim installieren (da kommen ja auch manchmal auswahlmenüs). Man hat dann immer eine Standard-config, die man hin und wieder anpassen muss. wenn du also was ändern willst -> händisch (was ist dagegen einzuwenden? - Tools schreiben meistens sehr viel müll in config files). oder halt auch die mitgelieferten Tools oder welche von dritten (aber wiegesagt die schreiben manchmal müll in config files... Gutes beispiel ist momentan grubconf unter debian, das zerhaut die ganze tolle debain grubconfig und nachher geht nix mehr)

Zu den Regeln: eigentlich nciht, es stehen ja in jeder config Datei kommentare drin wie man was bearbeiten soll... und meistens hilft auch man weiter....

°ÐrBêÑ° schrieb:
Kompilieren klappt bis zu "make depend" und "make". Da motzt er irgendwas von "autoconf command not found" herum.
Code:
apt-get install autoconf
°ÐrBêÑ° schrieb:
partimage klappt auch ums Verrecken nicht, der Paketname ist ihm unbekannt. Bei partimage-server heult er irgendwas von "Paktname ist mir bekannt, kann ich aber trotzdem nicht finden" rum.
hier die Debian Pakete mit partimage: http://packages.debian.org/cgi-bin/...rchon=names&subword=1&version=all&release=all

und hier das was du haben willst:
http://packages.debian.org/unstable/admin/partimage

Wie du siehst ist das Paket nciht in Testing sondern nur in unstable oder stable in der Section non-US. darum findet dein apt-get das auch nicht in Testing, denn deine sources list enthält ja nur die testing distribution. Dies solltest du aber auch erstmal so lassen, denn wenn du auch noch die unstable da rein schreibst könntest du massive probleme bekommen, wenn du nciht paketprioritäten setzt. Ich würd dir vorschalgen du lädst dir das Paket manuell über den zweiten link herunter (Version i386) und installierst es dann mit dpkg -i <partimage_debfile.deb>
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Vielen Dank für die Riesenanleitung.

Bis Schritt 4 bin ich gestern auch gekommen (allerdings noch als root), aber das mit mlnet ausführen hat trotzdem nicht geklappt. Hatte auch die 2.16er von Spiralnet.

Habe es gestern nacht noch geschafft, die 2.16er von der offiziellen Homepage zu kompilieren und installieren, die "läuft" jetzt im Moment. Der Import meiner ca. 200 eMule-Downloads von der (von NTFS konvertierten) FAT32-Partition hat die Nacht über reibungslos geklappt. Allerdings ist mit den vielen Download-Einträgen das Webinterface auf der lahmen Kiste nahezu nicht nutzbar, werde mich wohl leider an die Sancho-GUI wagen müssen.

Wie entferne ich jetzt die im Moment installierte MLDonkey-Version? Habe wie gesagt unter root installiert. Soweit ich weiß gibt es unter Linux ja keine zentrale Registrierung, sondern jedes Programm bringt seine eigenen .ini-Dateien mit. Reicht es also aus, wenn ich einfach den MLDonkey-Ordner platt mache?

edit: @SeeDyX: Besten Dank, dann kann ich ja endlich ein Backup machen, welches ich dann hoffentlich per Knoppix zurückspielen kann, wenn ich mal wieder alles zerstört habe. Nachdem ich gestern z.B. als Packer ark installierte, ging danach NICHTS mehr, kein Konsolen-Befehl wurde mehr erkannt. Lag wohl daran, daß das Ding für KDE gedacht ist. :o
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Sooo, heute habe ich mir mal wieder den Linux-Hass gegeben.

Der Spaß begann mit meinem Versuch, mit dem frisch (mit Homeverzeichnis) angelegten mldonkey-User den xfce4-Desktop aufzurufen. Is nich, kein Zugriff auf diverse Dateien möglich, rausgeflogen. Anscheinend muß der mldonkey-account noch irgendwelche Freigaben erhalten.

Also weiter zur Backupbaustelle. Dank SeeDyX habe ich immerhin partimage installieren können (=Riesenerfolgserlebnis), aber das wars dann auch schon wieder. Beim Versuch, die Linux-ext3-Partition als Image auf die FAT32-Partition zu sichern, erzählt er mir erst, die ext3-Partition müsse unmounted werden und dann, die ext3-Partition wäre nicht fehlerfrei. Danach steigt er aus. Also wollte ich mit fsck meine Partition auf Fehler prüfen und diese gegebenenfalls korrigieren lassen. Aber nein, dafür muß die Partition ja auch wieder unmounted werden, sonst böser Datenverlust. Aber wie zum Geier soll ich die Partition unmounten, auf der die Programme selbst liegen? Klar gibt das dann immer die "device busy"-Fehlermeldung. Soll ich etwa in einer anderen Partition noch ein Linux installieren, damit der Mist endlich spurt?
 

Tucker

OSS117
Hi,

für den Backup kannst du auch mal simple "Bordmittel" benutzen.
Code:
Backing up a whole partition on a remote machine

A very simple but useful way to do a remote backup is using dd and netcat.

For a complete image of your hda1 partition start netcat in listening mode on the remote machine:

# netcat -l -p 10000 > image.gz


On your machine run dd to read the partition, gzip to compress the content and netcat to transfer it over to the other machine:

# dd if=/dev/hda1 | gzip | netcat remote_ip 10000
Quelle (mit anderen Ideen, die aber dir glaub ich nicht passen):
http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Backup

Folg auch mal dem Link unter dem Beitrag, da ich nicht weiss, wie sich das bei grossen Platten verhält. Ausserdem bleibt das Problem (beim Link angesprochen), dass man mit dd im laufenden Betrieb nicht arbeiten sollte (Konsistenzprobleme!). Aber seit wann gibt es das denn schon unter Windows? Und zu welchem Preis?

Netcat für Windows gibt es unter http://www.securityfocus.com/tools/139/

micha
 

Toff

Bekanntes Mitglied
Hi again :)

mldonkey soll doch auch nir unter dem User "mldonkey" laufen. Der User mldonkey selber muss/soll sich auch gar nicht einloggen. Betrachte den User "mldonkey" ähnlich wie den User apache,ftp usw. Diese User existieren nur, damit die entsprechenden Dienste mit eigenen Rechten laufen können. Es ist also gar nicht nötig, dass sich dein user mldonkey unter x anmelden kann.

Zu deinem Backup Problem. Unter Windows ist das doch die gleiche Sache. Drive Image z.b. kann nicht ein Backup deiner c-Partition machen, solange Windows läuft. Es muss extra neu booten und eine Art "Linux" booten, um dein Backup machen zu können.

Genau die selbe Sache ist es mit partimage. Solange die Parition gemountet ist, kann partimage diese nicht sichern. Und dass du deine Root-Partition nich unmounten kannst sollte logisch sein ;)

Also, eine Alternative wäre es noch Knoppix zu booten. Damit kannst du dann locker dein Image machen.

- Knoppix booten
- Zielpartition mounten und schreibbar machen (einmal draufclicken=mounten, einmal mit rechts drauflicken und Schreibmodus ändern - oder so ähnlich - aktivieren und die Platte darf beschrieben werden)
- Ein Konsolenfenster öffnen, # partimage eingeben
- Quellparitionen auswählem, ZielDatei angeben, ein paar weitere Optionen selektieren, fertig

CU
Toff
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Eine weitere mit Tux verbrachte Nacht neigt sich dem Ende zu...

@Toff: Also von Windows bin ich das vieeel komfortabler gewohnt. Mit TrueImage kann ich ja während der Image-Erstellung noch fröhlich weiterarbeiten, andere Image-Programme rebooten dann wenigstens automatisch und erledigen die Aufgaben auf DOS-Ebene. Dein Knoppix-Tip hat aber nach einem fsck-Durchlauf hingehauen. :yo

Ewig viel zeit gekostet hat mich die Erstellung des mldonkey-users MIT Homeverzeichnis. In diesem Tutorial z.B. wird das völlig falsch beschrieben: http://mldonkey.berlios.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=1 Ich probiere das 1000x wie ein blöder aus und es wird einfach kein Homeverzeichnis erstellt. In zwei weiteren ergoogleten Anleitungen stand der gleiche Mist, bis ich dann mal eine gefunden habe, die auch den Parameter -m für Homeverzeichnis KREIEREN erwähnt. Mannmann.

Jedenfalls läuft im Moment die von Toff empfohlene MLDonkey-Version per Sancho-GUI mit einem unglaublichen Downstream von 86kb. Leider scheint der Import der eMule-Temp-Dateien irgendwie schiefgelaufen zu sein, 90% meiner angefangenen Downloads fehlen oder bestehen aus einer wirren Zeichenkette. Da muß ich mich nochmal mit befassen.

In der nächsten Session werde ich dann versuchen meinen Typhoon-WLAN-Adpater zu installieren und damit mein Notebook zu vernetzen. Kaffee und Beruhigungsspritzen liegen schon bereit...
 

Toff

Bekanntes Mitglied
Meines Erachtens sollte die Anleitung bei berlios.de schon stimmen. Falls du mal Probleme mit einem Befehl haben solltest kannst du mit

# man deinbefehl

Hilfe anzeigen lassen.

CU
Toff
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Also so wie der Befehl bei der verlinkten Anleitung beschrieben wird, konnte ich bei mir keinen User mit angelegtem Homeverzeichnis erstellen. Das hat wie geschrieben erst mit dem zusätzlichen Parameter -m geklappt.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Und schon wieder neue Probleme:

1. Um via Mozilla-Firefox Links an meinen laufenden MLDonkey zu schicken, habe ich versucht, die Extension Mozex von http://mozex.mozdev.org/ zu installieren. Die Installation läuft auch durch, nur leider erscheint Mozex dann weder in der Extensions-Liste, noch unter Preferences. Ich habe also keine Möglichkeit, irgendetwas zu konfigurieren. Wenn ich auf einen ed2k-Link klicke, erscheint die Meldung: "mozex error: no 'ed2k' command is set". Wenn ich über die SanchoGUI die LInks von Hand hinzufügen will, schmiert das ganze Fenster ab.

2. Die SanchoGUI ist instabiler Müll, darum wollte ich es mit der von Toff empfohlenen G2GUI versuchen. Wenn ich das Teil aber mit ./G2GUI starten will, erscheint folgende Fehlermeldung: "Unrecognised command line option: -jar ... Usage java... " Also scheint irgendwas mit meiner Java-VM nicht zu stimmen. Laut apt-get habe ich aber die neueste Version von java-common installiert. Ich kann den MLDonkey also im Moment nicht füttern. Was nun?
 

Toff

Bekanntes Mitglied
Hi again :)

Zu 1.)
Nimm lieber den mozilla mldonkey protocol handler. Funktioniert perfekt. Sogar mit Seiten, die gleich mehrere Links per Javascript hinzufügen können:
http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~dyna/mldonkey/

Zu 2.)
Hab g2gui bisher nur einmal unter Windows gestartet. Von daher kann ich dir keine Tips zu Linux geben. Steuer doch mldonkey einfach von deinem Hauptrechner aus. Du kannst sämtliche Funktionen übers LAN steuern. Einzige Vorraussetzung ist dass mldonkey auch Verbindungen aus dem Lan erlaubt. Siehe downloads.ini:

allowed_ips = [
"192.168.0.255";
"127.0.0.1";]

CU
Toff
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Hallo Linux-Orakel :)

Habe das Teil jetzt installiert und Überraschung! es funkt nicht. Dieses dämliche Mozex-Plugin scheint irgendwelchen Müll hinterlassen zu haben, den ich nun nicht entfernt bekomme. Der protocol handler wird korrekt in der Extensions-Liste angezeigt, habe ihn auch nach der Anleitung über about:config konfiguriert, also die 4 String-Einträge mit den passenden Angaben angelegt. Trotzdem bekomme ich beim Anklicken eines Esellinks noch die gleiche dämliche mozex-Fehlermeldung. Im Ordner /root/.mozilla/firefox/z5...default/extensions sehe ich nur einen Ordner, der mit Sicherheit zum protocol handler gehört. Ein apt-get remove und -install von Firefox hat auch nichts geholfen. Wie werde ich den mozex-Mist bloß wieder los?

Steuerung per Desktop-Rechner habe ich vor, im Moment allerdings habe ich keinen funktionstüchtigen. Die Elkos von meinem Mainboard sind aufgeplatzt und ich warte darauf, daß endlich die PCIe-Mainboards mit NForce4-Chipsatz käuflich zu erwerben sind. Da das bestimmt noch zwei Wochen dauern wird, will ich den Esel nicht solange im Stall lassen...
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Vielen Dank für die erneute Erleuchtung, Orakel. Alles hat so geklappt, wie Ihr es prophezeit habt. ;-)

Doch schon plagen mich wieder neue Sorgen: Mir ist aufgefallen, daß der liebe MLDonkey die temporären Dateien für jeden Download gleich in voller Größe (also z.B. 699MB) anlegt. Das gefällt mir überhaupt nicht, so kann ich gar keine Links "auf Vorrat" hinzufügen, wenn wie immer der HD-Platz nicht ausreicht. Wie kann ich, wie vom eMule gewohnt, die Temp-Files erst dann in voller Größe anlegen lassen, wenn auch wirklich die ersten Bytes des Downloads gezogen wurden? Falls das überhaupt nicht möglich ist, welcher Linux-Client wäre dazu in der Lage?
 

Toff

Bekanntes Mitglied
Das sieht nur auf den ersten Blick so waus. *nixe sind da etwas "intelligenter" ;)
it's not always the easiest to move your current temp dir from one partition to another. this is because unix/linux filesystem doesn't reserve 700MB of the disc just because a movie download begins, but writes bytes only as they come in. this means that you can start a lot more downloads than would actually fit on you disc, as long as you monitor disc usage and move completed files to another partition.

moreover, this means that you cannot move/copy the temp directory without ensuring that the destination temp files will not be created as big as the completely downloaded files would be, i.e. filled up with zeros to 700MB.
http://mldonkey.berlios.de/modules.php?name=Wiki&pagename=RelocatingTemp

Das kann ich auch bei mir recht schön beobachten. Mit mrtg kann man schön den belegten Plattenplatz über die Zeit plotten. Über Tage hinwegbetrachtet ist das eine mehr oder weniger gerade Linie und keine Treppenfunktion.

CU
Toff
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Also habe ich das richtig verstanden: Wenn meine FileShare Partition als Dateisystem z.B. ext3 hätte, würden die Temp-Files automatisch ohne Platzreservierung erstellt. Da die Partition aber im Moment als FAT32 formatiert ist, klappt das Ganze nicht.

An der Konvertierung von NTFS zu ext3 bin ich ja schon gescheitert, obwohl ich irgendwo von einem Tool auf Sourceforge gelesen habe, das dazu durch "häppchenweises partitionieren und kopieren" in der Lage sein soll, konnte ich aber nicht finden. Also werde ich wohl nochmal alles plattmachen und mit ext3 formatieren.
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Hallo ich bins wieder, die Linux-N00b-Nervensäge...

Ich versuche gerade, meinen USB-WLAN-Adapter (Typhoon Speednet Wireless 2x USB Kit, Standard 802.11b) mit Debian anzufreunden.

Einen offiziellen Treiber vom Hersteller gibt es natürlich nicht, dafür habe ich aber einen von treiberarchiv.de gefunden, die haben dort für die Karte den atmelwlandriver gelistet. Um diesen installieren zu können, muß ich angeblich erst an meinem Kernel rumpfuschen. Aus der readme:
Code:
To configure your kernel build options, in the kernel source directory
(most probably /usr/src/linux-2.x.x), do a `make menuconfig` under console
or `make xconfig' under X environment. (If no such dir exists, this means that
you have no kernel sources, and you have to install them)
The following parameters must be configured, in order for the driver to work:
- Loadable Module Support -> Enable (Module unloading is also recommended)
- Processor types and features -> Symmetric Multiprocessing Support - Disabled
- Device Drivers -> Networking Support -> Wireless LAN (non-hamradio)
        No further specific drivers need to be selected there.
- (USB only) The appropriate host controller interface has to be selected. 
	If unsure, select both ehci, ohci and alternate-uhci and you'll 
	later determine which one is actually used.
- (USB for 2.5 and 2.6) In order to make the driver work for 2.6 kernels,
	you have to download and install the reset-usb kernel patch.
	To make things easier, we provide a link to download the patch from 
	(atmelwlandriver.sourceforge.net/downloads.html).
	Gzip -d it, Copy the ungzipped file to /usr/src/linux-2.6.x and run:
	#patch -bf -p1 < patch_atmel_reset
	This keeps backups of the updated files, in case something goes wrong.
	After the patch has been applied, rebuild your kernel.
Mein /usr/src - Verzeichnis ist natürlich leer. Muß ich nun den fehlenden Kernel-Quellcode noch installieren, oder kann ich davon ausgehen, daß mein Debian-Sarge-2.6-Kernel die oben genannten Voraussetzungen schon erfüllt?
 

SeeDyX

Bekanntes Mitglied
Die debian Kernels sind ziemlich gut....
bevor du dich mit irgendwelchen treiberinstallationen rumschlägst, versuch doch erstmal mit apt-get die wireless-tools (oder so ähnlich, evtl auch wireless-lan-tools - such mit aptitude wenn nix passt) zu installieren wenn du sie noch nciht hast.
Dann führe als root erstmal iwconfig aus
wenn er da deine Wlankarte schon auflistet sollte eigneltich alles in butter sein..... (wenn er noch dazu die ESSID deines Wlans anzeigt: perfekt - ansonsten kannst du die auch mit iwconfig manuell setze, genauere infos in "man iwconfig") auf jeden fall kannst du dann aber mal probieren als root dhclient aufzurufen, um per dhcp dem wlanadapter ne ip zuweisen zu lassen (vorausgesetzt du hast nen dhcp-server im Netzwerk) (das kannst du auch einfach mal probieren selbst wenn iwconfig keine ESSID anzeigt)
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
wireless-tools hatte ich schon installiert, ein iwconfig spuckte für alle Schnittstellen nur ein "no wireless extensions" aus. Immerhin erkennt er beim Hochfahren ein zusätzliches "High Speed USB Device", aber um die Treiberinstallation werde ich wohl nicht herumkommen. Ich denke, ich lasse erstmal die Finger von Kernel-Pfuschereien und installiere einfach den Treiber so, dabei kann hoffentlich nicht allzuviel zertrümmert werden.

Wo und wie kann ich (falls es nötig wird) die benötigten Kernel-Sourcen für meinen Debian-Sarge-2.6er-Kernel beschaffen?
 

SeeDyX

Bekanntes Mitglied
°ÐrBêÑ° schrieb:
Wo und wie kann ich (falls es nötig wird) die benötigten Kernel-Sourcen für meinen Debian-Sarge-2.6er-Kernel beschaffen?
apt-get install kernel-source-2.8.6 oder so.... kannst auch mit kernel-tree-2.8.6 probieren
 

ÐrBen™

٩(͡๏̯͡๏)۶
Ich habe die Kernel-Sourcen gezogen und die Standardeinstellungen entsprechen den Vorgaben, die in der Readme-Datei zu finden sind. Also wollte ich jetzt den blöden Treiber installieren. Laut Readme soll ich mir erst einen Build mit "make usb buildonly=debug" (Debug für sehr ausführliche Fehlermeldungen) erstellen. Dabei motzt er aber rum, das Verzeichnis /lib/modules/2.6.8-I-386/build wäre nicht vorhanden. Das stimmt auch, bis einschliesslich zum 2.6.8-I386-Verzeichnis ist alles da, das build-Verzeichnis fehlt aber.

Also habe ich einfach von Hand dort ein build-Verzeichnis erstellt, nun motzt er "no targets specified and no makefile found. Stop." Anscheinend fehlt mir irgendetwas wichtiges, aber was kann das sein? Was liegen denn normalerweise für Sachen im /lib/modules/2.6.8-I-386/build-Verzeichnis?
 

Duchemin

Balls Of Steel
/lib/modules/2.6.8-1-386/build ist normalerweise kein Verzeichnis, sondern ein nur symbolischer Link auf ein Verzeichnis, wo die Header-Dateien des Kernels liegen.

Installiere mal noch das passende Header-Paket zu deinem Kernel nach, also wahrscheinlich das Paket "kernel-headers-2.6.8-1-386" (und am besten noch das Paket "kernel-headers-2.6.8-1" dazu).

cu,
D.
 
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