Erledigt chkdsk Frage zur Ergebnis Meldung

ATLAN

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Hab da mal eine Verständnisfrage bzgl. der Meldung die chkdsk liefert.
Konnte dazu leider keine Erklärung im Netz finden.

Hab mal einen Screenshot von 2 chkdsk Prüfungen an 2 externen USB 4TB Festplatten
gemacht, der mein Problem zeigt.
1651612892708.png


Beide Festplatten sind in NTFS formatiert. Wie bei Intenso USB3.0 Gehäusen üblich, wird eine 4Kzu512 Sektor Emulation
genutzt. Es ist also alles ziemlich gleich. Nur eine Festplatte enthält ein wenig mehr Dateien.

Checkdisk wurde in beiden Fällen ohne Parameter /f bzw. /r genutzt.
Soll mir ja nur sagen, ob es Fehler gibt.

An der Stelle kommt nun mein Problem, das mir nicht ganz klar ist.
Bei manchen Festplatten gibt chkdsk nach Phase 3 die zusätzliche Meldung aus:

"Das Dateisystem wurde überprüft. Es wurden keine Probleme festgestellt."

So wie für Laufwerk K: im Beispiel oben und was man gern lesen möchte.

Das Gedankenproblem, welches mich nun plagt, ist, daß Checkdisk für Laufwerk F:
diese Meldung jedoch unterschlägt. Dies hab ich schon öfter bei verschiedenen
Festplatten erlebt. Einmal wird die Meldung gezeigt und ein anderes Mal nicht.
Einen wirklichen Grund für dieses Verhalten konnte ich bisher nicht finden.
Ein Durchlauf mit dem Parameter /f ändert daran auch nichts.
Es werden bei Laufwerk F: keine Fehler gefunden und die Durchlaufmeldungen bleiben
trotzdem gleich wie oben im Bild. Nur das nicht explizit bestätigt wird, das keine Probleme
festgestellt wurden.
Das ist ein wenig irritierend. Denn es nicht ganz klar, wie man die Unterschlagung der
Meldung dann zu bewerten hat. Man erwartet ja schon eine gewisse aussagekräftige
Rückmeldung nach der Prüfung, um zu wissen, ob man den Parameter /F anwenden
soll bzw. davor die Daten sichert.

Es liegt auch nicht an der Reihenfolge. Würde ich Laufwerk F: zu erst überprüfen,
fehlt die Meldung während bei Laufwerk K: dann im 2ten Durchlauf diese dann
ausgegeben wird.

Auch bei anderen Festplatten mit mehr Dateien darauf, wird die Meldung
scheinbar willkürlich angezeigt oder unterschlagen.

Was hab ich also davon zu halten?

Danke schon mal für eine Erklärung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dorwyn

Bekanntes Mitglied
Wissen tue ich das nicht. Nur so "Ideen":

Die eine Platte hat eine Volumenbezeichnung, die andere nicht. Ist eine der Platten vielleicht mit Quickformat und die andere komplett formatiert? Beim Quickformat werden ja nur die neu benötigten Cluster formatiert?!
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Ähm, wenn ich da "Dokumente und Einstellungen" lese ... ist das noch XP?

4TB-Platten via USB machen bei alten Chipsätzten schonmal Probleme.
 

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
ATLAN ist bekannter XP-Nutzer, daher nicht weiter relevant. chkdsk ist u.U. daher auch als fehlerbehaftet zu deklarieren. Allerdings funktioniert da schon per Mauskontext: "Alles markieren" <ENTER> = Kopieren, Bild überflüssig. Da hier externe Platten betroffen sind, könnte es auch am Ernergiesparmodus liegen. XP ist für machen Scheiss gut.
 

ATLAN

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Ja, der Screenshot der Eingabeaufforderung wurde auf einem Windows XP SP3 gemacht.
Ist aber in dem Fall nicht relevant, da ich das genannte Verhalten auch schon unter Win 7
hatte aber ich hab dies damals nicht weiter dokumentiert. Da mir dies nun wieder mal
ins Auge stach, wollte ich dem diesmal nach gehen. Zufälligerweise eben unter XP.

Jetzt es auf WinXP zu schieben, ist ein wenig verbort.
Auch neuere Windows Versionen können zu Problemen führen. Schon allein das
Anschließen von externen Festplatten unter verschiedenen Windows Versionen
führt zu einem USN Journal Fehler.
Neuere Windows Versionen fügen falsche Daten hinzu. Schließt man die Festplatte
dann an ältere Windows Versionen an und führt Chkdsk aus, werden Fehler im
USN Journal angezeigt, obwohl eigentlich alles in Ordnung ist. Irgend etwas wurde
wohl ab Vista im NTFS Dateisystem erweitert, was dann bei älteren Systemen zu
diesem USN Journal Fehler führt, da beim Anschluß an neueren Windows Versionen,
diese ungefragt dann auf die Festplatte etwas ergänzen. Die spätere Fehlermeldung
kann dann irritierend sein kann und bei unwissenden zu Verunsicherung führen, da
dieser Fehler jedesmal erneut auftritt, wenn man öfter zwischen verschiedenen
Windows Versionen wechselt. Ich betreibe daher bestimmte Festplatten auch nur
an ein und demselben System, um solche Pseudo Fehler zu vermeiden.

Der jedoch oben genannte Fehler ist mir jedoch wie gesagt schon unter
verschiedenen Windows Versionen unter gekommen. Also bitte nicht so
an XP verbeißen.
Ich wollte dem jetzt nur mal auf den Grund gehen, ob dazu etwas bekannt ist,
da dies wieder mal auftrat?

Es liegt auch nicht daran, daß es 4TB Festplatten sind. Dieses Verhalten hab
ich auch schon bei 2TB und kleineren Festplatten gehabt. Auch tritt dieses
Verhalten der fehlenden Meldung sowohl bei externen als auch internen
Festplatten bei der Nutzung von Chkdsk auf. Bitte also nicht darauf
versteifen, daß es sich bei dem Beispiel auf dem Bild um 2 externe
Festplatten handelt.

Ich wollte mit der Anmerkung auf 4TB Festplatte und 4k Sektor Emulation nur
darauf hinweisen, daß die Festplatten ziemlich identisch sind und deren Verhalten
durch das Gehäuses vorgegeben ist, um mögliche Fragen zu vermeiden.
Aber scheinbar möchte man sich lieber über Windows XP auslassen?

Auch haben beide Festplatten eine Volumenbezeichnung.
Die Namen wurden tatsächlich von mir so vergeben. LEER für Laufwerk K: und
4KSektor8 für F:! Die beide oben angeführten Festplatten wurden ursprünglich
Schnellformatiert. Komplett mit Dateien anderer Festplatten befüllt und dessen Inhalt
mit Beyond Compare erfolgreich verglichen. Das Ergebnis war binär identisch.
Die Festplatten sind also physisch Fehlerfrei und funktionieren einwandfrei unter
Windows XP und Windows 7 etc.! Auch treten keine Überschreibungsfehler bei
Erreichen der 2TB Grenze auf. Das bitte alles ausschließen. Es geht mir nur darum,
warum Chkdsk manchmal die Meldung
"Das Dateisystem wurde überprüft. Es wurden keine Probleme festgestellt."
weg läßt, obwohl alles in Ordnung ist.

Es geht mir nicht darum, ob die externe Festplatte physikalische Defekte hat.
Das kann ich definitiv ausschließen. Auch ist die Größe der Festplatte nicht relevant
oder das diese in einem Gehäuse mit 4K Sektor Emulation steckt. Mir ist klar,
daß beim Ausbau und internem Einbau der Festplatte dann 3 Raw Partitionen
angezeigt werden, statt der eigentlichen Dateien. Ist leider das Ärgerliche,
falls mal eine Datenrettung ansteht, kann man da nur hoffen, daß das
Gehäuse defekt ist und nicht die Festplatte, da der interne Einbau keine
einfache Datenrettung ermöglicht. Doch all dies ist nicht für meine eigentliche
Fragestellung relevant und der Vorteil oder Nachteil von Win XP, 7, 8, 10 oder
der Verwendung solcher Festplatten in so einem Gehäuse war nicht meine
Frage.

Es ging mir allgemein darum, ob es einen bestimmten Grund für dieses Verhalten
gibt, da dies offensichtlich in verschiedenen Windows Versionen auftritt.
Bzw. wie es zu bewerten ist, wenn eben nicht explizit dort steht

Das Dateisystem wurde überprüft. Es wurden keine Probleme festgestellt.
 

spacemok

Aktives Mitglied
Was passiert wenn du 3 oder 4 Festplatten, hintereinander ueberpruefst? Vielleicht erwartet Checkdisk ja eine weitere HDD und spart sich daher den Kommentar
 

Dorwyn

Bekanntes Mitglied

GiveThatLink

Bekanntes Mitglied
Das ist jetzt aber ein makaberer Vergleich mit dem Russenonkel. :p
Naja, die Russen hatten ja auch bis in die 80er/90er einen Wassercomputer, kam neulich bei "Wer Weiss Denn Sowas". :icon_funny:

Was willst du bei Putin denn erwarten? Der Typ lebt die Zeit vorm KK, da ist XP doch supermodern und seiner Zeit vorraus ^^ Und falls die ihr eigenes Internet aufbauen, fangen die auch praktisch in der Steinzeit an, weil die keine Hardware mehr bekommen.

Wegen der verschiedenen Windows:

Und was dann deutlich auffällt, dass K leer ist, F nicht. Da ich keine externen Festplatten nutze, kann ich dazu auch nichts weiter sagen, unter Win10 für interne kommt jedes Mal dieser Satz nach Phase 3.
"System Volume Information" sollte eigentlich dort existieren.

Entweder kann das jemand für externe USB-Platten bestätigen, oder es doch an chkdsk oder an der USB-Verbindung.

Eben gefunden, weil derjenige hier sich auch darüber gewundert hat:
/V FAT/FAT32: Zeigt den vollständigen Pfad und Namen jeder Datei auf dem Datenträger an.
NTFS: Zeigt Bereinigungsnachrichten an, falls vorhanden.
Partitionen sind hier alle mit 4K pro Zuordnungseinheit, NTFS.

Warum arbeitest du eigentlich mit dem internen "Administrator"-Konto? Das ist und war nie ein Konto zum eigentlichen Arbeiten unter Windows, hat gewisse kontraproduktive Eigenheiten.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Beim Quickformat werden ja nur die neu benötigten Cluster formatiert?!
Quickformat löscht die Indizes/Journale, mehr nicht. Es reißt quasi das Inhaltsverzeichnis aus dem Buch, der Rest bleibt, wie er ist.

Du kannst den Quickformat auch auf eine unformatierte Platte anwenden. Dann wird meines Wissens nach erst formatiert wenn es zum ersten Mal gebraucht wird.
Ähm NEIN.
Der Unterschied zwischen Format und Quick-Format besteht nur darin, dass beim normalen Format zusätzlich eine Oberflächenprüfung stattfindet - quasi eine Suche nach defekten Sektoren.
Bei beiden Format-Varianten wird der MFT erstellt, das USN-Journal angelegt und die Platte in logische, verwaltbare Einheiten eingeteilt.
Beim Quick-Format einer Platte mit Inhalten wird der Inhalt des MFT geleert und damit das Inhaltsverzeichnis entfernt. Somit werden zuvor als belegt gekennzeichnete Blöcke wieder als beschreibbar freigegeben.

Aber all dies hilft dem TE nicht bei der Beantwortung seiner Frage

Grundsätzlich kann man sagen, dass CHKDSK eine Krücke ist, die auch viele Fehler erzeugen kann.
In einem Windows-Update im letzten Jahr hatte CHKDSK einen bösen Bug und sorgte nach Durchlauf für ein komplett unbootbares System.

Beispiel: Beim Wechsel von XP auf Vista wurde die NTFS-Version angehoben. In meinem damaligen Dual-Boot-System XP+Vista hat Vista dann alle gefundenen Platten irgendwie modifiziert. Beim nächsten Start von XP sprang CHKDSK an und wollte reparieren. Das Ergebnis: Schrott - Vista gelöscht, XP recovert und Ruhe war.
Zudem helfen die Daten, die CHKDSK bei einer Reparatur im Ordner FOUND001 ablegt, für keine Wiederherstellung.

Mein FAZIT zu CHKDSK:
Hin und wieder kann es hilfreich sein, seine Platte damit zu prüfen - man sollte aber nicht allzuviel erwarten.
In Dual-Boot-Systemen kann CHKDSK verheerend sein.

Hier im Forum gab es schon viele Probleme und Fragen mit und rund um CHKDSK
 

ATLAN

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Wie ich merke, gab es wohl noch ein paar Anregungen hier.
Ich kenne sogar noch aus Win98SE Zeiten ein dämliches Problem bei Fat32.
Hat man seine Partitionen der Reihenfolge nach von C:, D:, E:, F:, usw. überprüft oder ein anderes als C:, zeigte
nach der Überprüfung die Partition vor dem geprüften Laufwerksbuchstaben, dann deren Größeninformationen
an. Bedeutet, wenn man C: überprüft, scheint alles in Ordnung. Doch wenn man D: überprüft, werden die zuvor
bei C: geprüften Angaben mit denen von D: ersetzt. Das Laufwerk C: zeigte dann im Status und den
Laufwerkseigenschaften die Größenangaben von D: an. Nach der Überprüfung von E: zeigte D: dann die Größenangaben
von Laufwerk E: an, während C: weiterhin die Angaben von D: noch hatte und so setzte sich das fort.
Hatte man also 6 Partitionen und hat F: überprüft, zeigte E: automatisch danach die falschen Angaben von F: an.
Was da genau schief ging, weiß ich nicht. Ich hab mir damals nur damit beholfen, die Überprüfung rekursiv zu machen.
Also mit dem letzten Laufwerksbuchstaben zu beginnen und dann abwärts bis C: runter. Dann paßte alles wieder.
Ja, in der Geschichte von Windows gab es da so einige Fehler.

Die Found Dateien hab ich auch gehaßt. Eine automatische Überprüfung hab ich daher immer vermieden.
Denn meist konnte man noch vor der Reparatur viele der Dateien umkopieren und die waren fehlerfrei. Doch
nach der Reparatur wurde diese aus dem Kontext gerissen oder waren gerade dann defekt. Selbiges vermeide
ich seitdem daher bei späteren Windows Versionen. Wenn eine Überprüfung mit Chkdsk, dann ohne Parameter /F oder /R.
Erstmal schauen, dann umkopieren und dann reparieren lassen und danach vergleichen, ob sich was geändert
hat und was eigentlich los war und ob die Daten noch korrekt sind. Möglicherweise aus einem vorhandenen
Sicherungsarchiv wiederherstellen und Binär auf identisch vergleichen.
Viel Aufwand aber manche Dateien bekommt man eben nicht so einfach wieder und Microsoft repariert
gern, Hauptsache das System startet. Daß jedoch die Festplatte einen Fehler hat und laufend dadurch neue defekte
Sektoren hinzukommen, erwähnt MS seit WinXP Zeiten nicht mehr. Hauptsache es wird irgendwie geschafft,
die Fehler im Profil zu beheben und der Benutzer kann sich bei Windows einloggen und merkt nicht, daß
ein Datenverlust droht. Windows hat ja bis eben funktioniert, obwohl die Probleme schon vor Wochen
begonnen haben. Hab ich bei Bekannten schon erlebt. Hat sich mit den späteren Windows Versionen nicht
gebessert.

Dualbootsysteme vermeide ich bei mir. Schon gar nicht installiere ich ein weiteres System auf derselben Festplatte.
Wenn, dann bekommt jedes Windows seine eigene Festplatte und die andere wird vor der Installation vom System
abgeklemmt. Später wird im Bios dann die Festplatte gewechselt. Aber der Windows Bootmanager bleibt außen vor.
Das macht teilweise nur Probleme. Auch beim Klonen von Systemen.

@GiveThatLink
Ich hab schon bei Win98SE den OEM Modus benutzt, so daß man keine Seriennummer eingeben mußte, bis daß
System fertig war und bin es gewöhnt, die Kontrolle und ein System mit einem Konto zu haben. Wenn man unter
anderen Konten etwas installiert, funktioniert dies meist nicht bei den anderen oder man mußte im Vorfeld schon
wissen, wer alles den PC später mal nutzen würde, um bei der ersten Installation sofort danach all die Konten noch
vor der Software Installation einzurichten, damit all die später installierte Software für alle Nutzer auch wirklich
nutzbar ist und korrekt eingerichtet wird. Also unmöglich. Die Idee von eingeschränkten Konten ist ganz nett aber
Software wie SteadyState oder HDGuard sind da sinnvoller. Der PC ist somit uneingeschränkt nutzbar, es gibt kein
Problem mit irgendwelchen Rechteeinschränkungen, wenn man Daten retten muß oder Zugriff benötigt.
Auch mag ich es so, da ich nun mal einen PC habe, den ich nur nutze. Also ein Ein-Nutzer PC. Wozu da ein extra
Konto? Von daher nutze bei einer Installation immer schon sofort das versteckte Admin Konto unter XP.
Für Software Tests gibt es Sandboxen, VMWare, etc.! Mein gesamtes System ist nach einem Neustart wieder im
Ursprungszustand. Eine Funktion, die MS mit SteadyState mal genutzt hatte aber leider später nicht mehr in
Windows eingebracht hatte. Sehr schade. Aber wer will sich schon mit anderen Softwareherstellern rumärgern,
die dann meckern, daß man unendlich deren Software 30 Tage lang testen kann. Das Einspielen von Updates
wäre dann auch nicht mehr so einfach von MS aufzwingbar. Hat eben alles Vor- und Nachteile.
Und was ursprünglich vorgesehen ware, ist auch immer so eine Sache. Aus meiner Sicht haben private Dateien
und Dokumente nichts auf Laufwerk C: unter Benutzer\User\Blablabla oder Dokumente und Einstellungen\User\blablabla zu suchen.
Daß MS dies so vorschreiben will, ist mir ein Graus. Auch ist der Desktop nur für Verknüpfungen und nicht für Dateien
gedacht. Wer einmal unter Win9x eine große Datei auf den Desktop gepackt hat, weiß, daß diese den PC aufgrund
der RAM Auslastung extrem verlangsamt hat. Ja, die Auswirkungen sind heute nicht mehr ganz so schlimm
aber für mich ist der Desktop einfach nur ein Nutzer Interface mit hübschem Bild. Ich würde meinen Schreibtisch
Daheim schließlich auch nicht zumüllen.


Nun zurück zum eigentlichen Thema:

Die Reihenfolge, wie die Laufwerke geprüft werden, hat keinen Einfluß auf die Meldung.
Was jedoch stimmt, wenn man Schnellformatiert, dann existiert der System Volume Information Ordner und Mülleimer nicht.
Die werden erst bei später vom System angelegt. Da ich jedoch meist die Systemwiederherstellung und Papierkorb für externe
Laufwerke unter XP deaktiviert habe, kann auch dies ein Grund sein.
Es erscheint nach der Formatierung bei einer Prüfung mit Chkdsk danach definitiv auch die folgende Meldung:

CHKDSK überprüft Dateien (Phase 1 von 3)...
Dateiüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Indizes (Phase 2 von 3)...
Indexüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Sicherheitsbeschreibungen (Phase 3 von 3)...
Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen beendet.
Das Dateisystem wurde überprüft. Es wurden keine Probleme festgestellt.


Darf man wohl auch so von einem zuvor formatierten Partition erwarten.

Bei weiteren Tests, konnte ich nach dem Kopieren von ein paar Dateien feststellen,
daß danach die letzte Zeile der Meldung bei erneuter Prüfung weg war:

CHKDSK überprüft Dateien (Phase 1 von 3)...
Dateiüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Indizes (Phase 2 von 3)...
Indexüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Sicherheitsbeschreibungen (Phase 3 von 3)...
Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen beendet.


Vermutung war danach, daß die Meldung nur bei frisch formatierter Festplatte vorhanden wäre.
Bei erneutem formatieren und dem manuellen Anlegen von Dateien und Ordnern und
kopieren von Dateien immer erneuter Überprüfung durch Chkdsk wird jedoch die Meldung
"Das Dateisystem wurde überprüft. Es wurden keine Probleme festgestellt." doch weiterhin angezeigt.
Also am formatierten Status liegt es also nicht gänzlich.
Warum diese Meldung also beim vorherigen Test verschwand, ist mir nicht wirklich klar
und momentan mir noch nicht gelungen, dies zu reproduzieren.
Die kopierten Dateien waren zuvor dieselben und somit fehlerfrei und hätte zum selben Resultat
führen sollen.

Beim Überprüfen einer weiteren Partition eines anderen Laufwerks kam hingegen folgendes
dabei raus:

CHKDSK überprüft Dateien (Phase 1 von 3)...
Dateiüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Indizes (Phase 2 von 3)...
Indexüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Sicherheitsbeschreibungen (Phase 3 von 3)...
Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen beendet.
CHKDSK überprüft USN-Journal...
Die Überprüfung von USN-Journal ist abgeschlossen.


Die Meldungen von Chkdsk fallen also recht unterschiedlich aus.
Auch nicht wirklich hilfreich, wenn man wissen möchte, ob die Dateien nun in Ordnung sind?
Was soll einem diese letzte Zeile nun sagen? Was ist der Unterschied zu

"Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen beendet."?

Bedeutet dies nun, daß er die Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen diesmal nicht beenden konnnte,
weil ein Problem im USN-Journal besteht?
Man weiß nicht wirklich, wie man dies zu deuten hat.
Denn die Prüfung wurde ja scheinbar abgeschlossen. Jedoch was die Meldung nun bedeutet, versteht wohl nur MS.
Denn ob dies nun erfolgreich war oder auf ein Fehler im Dateisystem oder was auch immer hindeutet, sagt dem PC
Benutzer nicht wirklich etwas.

Die Meldungen, welche Chkdsk liefert, sind somit nicht wirklich eindeutig und noch weniger, was dahinter steckt.
Im vorliegenden Fall hab ich mich jetzt erstmal nur auf Win XP bei den Test beschränkt.

Irgendwie kommt man da wohl nicht wirklich so schnell dahinter, was man davon zu halten hat, ist meine Befürchtung.
Und MS hat dies wohl nicht wirklich öffentlich dokumentiert.

Trotzdem Danke erstmal. Falls jemand noch eine Idee hat, freue ich mich über Anregungen hier.
 

ATLAN

Themenstarter
Bekanntes Mitglied
Der Parameter /V scheint tatsächlich ein wenig mehr Informationen zu geben.
Werde ich mir noch anschauen. Danke

Nachtrag:
Der Parameter /V liefert tatsächlich ein paar inkonsistente Einträge bzgl. Indizes.
In Verbindung mit /F werden diese dann auch korrigiert und danach wird bei
erneuter Prüfung durch Checkdisk die jeweilige Partition auch mit der Meldung

"Das Dateisystem wurde überprüft. Es wurden keine Probleme festgestellt."

abgeschlossen.

Der Parameter /F oder /R behebt also nicht alle Fehler bzw. Fehler bei den Indizes
übergeht er. Es wird unter Verwendung des Parameters /V auch drauf hingewiesen,
daß die beanstandeten Einträge bei den Indizes keine Fehler in den Dateien selbst
wären. Der binäre Datenvergleich mit einer Spiegelung vom Festplatteninhalts
von einer anderen Festplatte bestätigt dies. Nach der Reparatur hat sich dessen
Inhalt binär nicht geändert.

Der Parameter /F alleine unterschlägt also kleinere die Dateien angeblich nicht
betreffende Fehler.

Danke nochmals für die Anregungen.
 
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