Backup-Strategie mit Synology NAS und weitere Fragen

SkAvEnGeR

Master of Tools
Ich habe für ein kleines Unternehmen mit 1 Server und 6 ArbeitsPCs eine DS220+ angeschafft. Verbaut habe ich 2x WD Red Pro 4TB. (Wegen Cache und Garantie)

Auf dem Server (Windows Server 2016 Standard als DC) gibt es entsprechende Freigaben, auf die die User zugreifen. Es laufen auch 2 SQL-Datenbanken, die auf diese Freigaben zugreifen.
Die User haben nur relativ wenig lokal gespeichert.

Das NAS ist soweit eingerichtet.
Benutzer, Gruppen, Freigaben, Sicherheit, externer Zugriff

Ich habe einige Fragen:
Ist es sinnvoll, das NAS mit in die Domäne zu hieven? - Wenn JA, welche Vor- und Nachteile bringt mir das?

Passt meine Backup-Strategie?
Installiert sind aktuell
  • Hyperbackup (wegen der möglichen Versionierung und Verschlüsselung)
  • Active Backup for Business
  • Synology Drive Server
  • USB Backup
Mit Active Backup for Business kann ich alle Maschinen komplett sichern incl. Versionierung - jedoch Image-basiert
Mit dem Synology Drive Server könnte ich die User-Daten auch sichern, jedoch Datei-basiert (incl. Versionierung) - aber ist das dann noch sinnvoll?

HyperBackup würde ich nutzen, um die Daten der Server-Freigaben mit Versionierung auf dem NAS zu sichern
USB-Backup wiederum würde alles wichtige 1mal die Woche auf externe Platten sichern für die externe Verwahrung

Somit hätte ich
1. Images aller Maschinen, um sie im Ernstfall schnell wieder herzustellen
2. Sicherung der Arbeitsdateien aus der Server-Freigabe mit Versionierung
3. externe Backups für den Worst-Case

Was meint ihr dazu?
Verbesserungsvorschläge und eigene Erfahrungen sind willkommen

Danke im Voraus

Gruß
skav
 

Brian

Ihr seid alle Individuen.
Das einzige was mir da noch auffällt ist, dass SQL Backups in der Regel aus der Datenbank heraus erfolgen sollten, wenn man ein valides Backup haben möchte. Hängt natürlich von der Datenbank ab. Manche Backup Software Hersteller bieten es an, das SQL Backup vor dem Filebackup anzustoßen.
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Danke Brian.
Das ist ein guter Gedankenanstoss.
Zwar laufen die SQLs direkt auf dem Server und der wird dann ja auch regelmäßig gesichert.
Trotzdem ist es bestimmt eine gute Idee, die SQL-dbs sicherheitshalber nochmal einzeln zu sichern.
 

RichyZuHause

Alter mit Ego
Von Andreas Hoffmann gibt es ein gutes Buch "Private Cloud und Home Server mit Synology NAS" vom MIT Verlag.
Wurde in der c't kürzlich empfohlen. Vom versierten Praktiker.
Nein, ich bekomme keine Provision.
Ja, habe ich selbst gekauft.

Gute Anlaufstelle für Erhellungsvideos: Idomix.
 

Hellfire

Team (Mod)
Mitarbeiter
Hallo,

ich weiß, das ist nicht direkt weiter zielführend, aber für mich gehört das irgendwie mit dazu: Ich würde gerne meine Daten nach wie vor verschlüsselt vorhalten. Am liebsten mit VeraCrypt und nicht mit - im Zweifelsfalle windigen - Herstellerlösungen. Das beißt sich ein wenig mit der Arbeitsweise eines NAS, wenn ich da nicht etwas übesehe. Das hält mich bislang davon ab, meine Daten derart zentral zu organisieren - zumal, wenn das Ding etwa noch am Internet hängt, was ja fast nicht zu vermeiden sein wird. Gibts da irgendwie eine Backupstrategie, die da eine Verschlüsselungskomponente sinnvoll mitdenken kann?
 

SkAvEnGeR

Master of Tools
Ich hole dieses Thema mal wieder hoch...

ist-Zustand:
Server 2019 DC, Filesharing, Lizenzserver für USB-Dongle - Name: XSERVER
Synology DS220+, div. Freigaben - Name: ZSERVER

Frage:
Kann ich eine Freigabe vom NAS so in den Server einbinden, dass es am Ende für die User so aussieht, als ob die Freigabe direkt vom Server kommt?
 
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