AudioCD 1:1 kopieren ?

bor

Bekanntes Mitglied
Bevor jemand auf die Suchfunktion verweist, da werd ich nicht so richtig schlau draus. Da wird gerippt, mit Feurio gearbeitet, WaveLab fällt auch als Name dann EAC, CDex, Plextools etc ...Aber wie wirds denn am Besten gemacht?

Was spricht eigentlich gegen normales 1:1 extrahieren mit CDRWin und bin/cue oder CloneCD und .img wie bei Daten CDs?
Oder muss man unbedingt rippen mit EAC etc...?

Kurzum: Welches ist die beste Möglichkeit 1:1 von AudioCDs zu bekommen, so dass keine störenden Geräusche zu hören sind und nach Möglichkeit die Kopie nicht vom Original unterschieden werden kann?

BTW, hab einen Plextor 2410A, wenn das ne Bedeutung hat.
 

Bernibaer

Bekanntes Mitglied
@bor

Kann dir nur sagen wie ich es mache...... ob´s richtig ist - keine Ahnung. Zumindest bin ich mit dem Erfolg zufrieden. Audio CD´ brenne ich nur noch mit Clone CD (1:1). Alles was Zusammenstellungen angeht, da ist Feurio bei mir erste Wahl. Da ich die CD´s nur für den Eigenbedarf brenne, spielt der Faktor Zeit für mich keine Rolle. Deshalb brenne ich Audios prinzipiell mit geringster Geschwindigkeit. Bis dato konnte ich noch alles zur vollsten Zufriedenheit und bestem "Klangbild" brennen.

Gruss Bernibaer
 

bor

Bekanntes Mitglied
Hi, bernibaer :) Danke, so ähnlich hab ich es bisher auch gemacht: 1:1 mit CDRWin und Zusammenstellungen mit CDex (rip) und CDRWin (brenn). Dachte nur, dass es da vielleicht einen optimaleren Weg gibt.
CloneCD und Feurio hab ich für Audios noch nicht verwandt, muss mal ausprobieren. Ist das besser als CDRWin und Cdex? Wie kann man denn objektiv die Güte einer Kopie messen (außer subjektiv durchs Gehör, aber das ist ja bei jedem verschieden)?
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
Du hast ein Plextor, du hast die Plextools und so eine geniale Kombination von Qualität(bilde ich mir ein :tsts) und Geschwindigkeit.

Diese Tools kommen "perfekt" mit dem Plextor zurecht und sind dabei noch schnell, darum würde ich in diesem Fall diese Tools empfehlen. Bei jedem anderen Laufwerk das was gefällt, einen Unterschied habe ich nie gross bemerkt.


Ich brenne mit dem Plextor 4012 übrigens auch langsamer als möglich, zwar nicht wie von Plextor als optimal beschrieben mit 4x aber über 16x nur wenn es sch.... Musik ist und schliesse mich in dem Punkt also dem Bären an.
 

dubpistol

Bekanntes Mitglied
Der sicherste Weg Audio auszulesen ist Exact Audio Copy.
Eine gute Anleitung wie man es machen sollte hat der Boardie DeppvonderMess hier geschrieben:

http://pclacqcx.netfirms.com/rip.htm

Eine Brennanleitung und was man sonst noch so mit dem von EAC erstelltem Image machen kann gibt es hier:

http://www.cc-community.net/board/viewtopic.php?t=45613
oder
http://www.mp3burn.de.vu/

Ich allerdings mache Direktkopien nur mit Feurio, wobei ich einmal tatsächlich zu EAC greifen musste, weil die QuellCD in ziemlich schlechtem Zustand war. und in so einem Fall eben EAC seine stärke ausspielt und das Ding noch perfekt ausgelesen hat.

Gruß
Bimbo Frogger
 

Bernibaer

Bekanntes Mitglied
CloneCD und Feurio hab ich für Audios noch nicht verwandt, muss mal ausprobieren. Ist das besser als CDRWin und Cdex?
Must du wirklich mal testen. Ich selbst habe noch nicht mit den Programmen gearbeitet.
Wie kann man denn objektiv die Güte einer Kopie messen
Geht glaub ich so ohne weiteres nicht. Zumal es bei so Manchem mit der Objektivität eh nicht weit her ist ;-) . Aber Spass beiseite. Hängt sicher von sehr vielen Faktoren ab.
1. Brennprogramm
2. Kopiergeschwindigkeit (zumindestens wird´s behauptet, ob´s stimmt??)
3. Hardware (Plex hab ich auch, da kann man nichts verkehrt machen)
4. Rohlinge (Ich benutze nur Kodak Gold.)
5. Abspielgerät
6. Eigenes subjektives Hörempfinden
usw.

Gruss Bernibaer
 

bor

Bekanntes Mitglied
@Steve
kann man denn mit den Plextools auch 1:1 Kopien anfertigen?

@Bimbo Frogger
Von EAC hab ich auch schon viel gehört. Sollte ich mal ausprobieren. Hat das denn Vorteile gegenüber CDex?
Das heißt, wenn auch nur ein Track auf der AudioCD schwer lesbar ist, kann man 1:1 vergessen und muss zum Rippen greifen? Wäre es nicht möglich, die CD 1:1 auszulesen und als bin/cue bzw. .img speichern, mit WinISO den "kranken" Track ausschneiden und den gerippten einbinden in das bin/cue? Aber ich glaube, das geht nicht wegen der verschiedenen Formate, oder lassen sich wav-files wieder zu AudioCD files konvertieren?

@Bernibaer
Schade, dass es kein objektives Messtool gibt. Dann wird man ja nie wissen, was denn der Königsweg ist.
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
So am rande denn das ist genau das Problem warum es Unterschiede in der Qualität gibt:
1:1 Kopien kannst du gerade von Audio-CDs grundsätzlich nicht anfertigen, aber es liegt nahe dran behaupte ich jetzt einfach mal so.
Den grossen Unterschied wirst du sowieso nie sehen denke ich, das eine Programm ist ein wenig langsamer als das andere oder die Fehlerkorrektur wird von Tool x was schlechter genutzt als von Tool y, aber ob man das ünerhaupt hört?


Zur Anwort:
Mit den Plextools kannst du auch kopieren und dabei extra für Audio-CDs unter "CD-Copy" die "audio error detection" aktivieren bzw. nutzen.
Du kannst auch Images erzeugen und noch einiges mehr, diese einfachen und billig aussehenden Tools sind nicht wirklich so billig wie sie aussehen.

Schau sie dir doch einfach mal an, kosten ja nichts.
 

solaris

*postpubertierend*
Meine Audio-CDs brenne ich auch teilweise als 1:1 Kopien mit Clone-CD, bzw. mit Feurio (kann ich nur empfehlen).
Was die 1:1 Kopien betrifft - geht das auch mit "Alcohol"? - ist das Programm mit Clone-CD vergleichbar? - habs hier "rumliegen", aber nicht installiert...

MfG
s.
 

dubpistol

Bekanntes Mitglied
bor schrieb:
Von EAC hab ich auch schon viel gehört. Sollte ich mal ausprobieren. Hat das denn Vorteile gegenüber CDex?
EAC hat die beste Fehlerkorrektur und liest mehrfach ein (bei Plextorbrennern sind die Plextools wohl mittlerweile ebenbürtig) und kann die komplette CD als Wave-Image mit dazugehörigem Cuesheet auslesen.
Im Klartext: Wo bei mir CloneCD und Feurio schon versagten hat EAC eine zerkatzte CD "perfekt" ausgelesen. Das dauert dann allerdings ein Weilchen.

bor schrieb:
Das heißt, wenn auch nur ein Track auf der AudioCD schwer lesbar ist, kann man 1:1 vergessen und muss zum Rippen greifen? Wäre es nicht möglich, die CD 1:1 auszulesen und als bin/cue bzw. .img speichern, mit WinISO den "kranken" Track ausschneiden und den gerippten einbinden in das bin/cue? Aber ich glaube, das geht nicht wegen der verschiedenen Formate, oder lassen sich wav-files wieder zu AudioCD files konvertieren?
Das weiß leider ich nicht, aber wie gesagt ich mache meine "1:1 Audio Kopien" eben nicht als bin/cue sondern als wav/cue mit EAC.
Ok, bei einer CD-Extra oder sonstigem Zusatzkrempel ist es natürlich keine 1:1 Kopie, da EAC nur Audio ausliest.

Im übrigen glaube ich, dass es mit einem guten Leselaufwerk und einer CD, die weder zerkratzt noch kopiergeschützt ist so ziemlich sch**ßegal womit man das Ding kopiert.

Gruß
Bimbo Frogger
 

JamesBond

gone for good
Im übrigen glaube ich, dass es mit einem guten Leselaufwerk und einer CD, die weder zerkratzt noch kopiergeschützt ist so ziemlich sch**ßegal womit man das Ding kopiert.
Das ist schon so. Deshalb kann man bei gut erhaltenen CDs eigentlich anstatt EAC auch CDex verwenden. Ich habe schon mit einigen CDs rumgepröbelt, und nach dem rippen mit den beiden Progs hatte ich immer bitidentische Dateien auf der Platte.
Hängt aber wohl auch von der verwendeten Hardware ab. Viele CDROM haben etwas Mühe mit Audio.
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
Bimbo Frogger schrieb:
Das weiß leider ich nicht, aber wie gesagt ich mache meine "1:1 Audio Kopien" eben nicht als bin/cue sondern als wav/cue mit EAC.

Das ist von der Lesequalität bzw. dem Ergebnis kein Unterschied, einzigst das Format was auf der HD landet wird aufgrund dessen angepasst.

Da Audiosektoren keine richte Adressierung verwenden ist und bleibt es immer "nur" Digital Audio Extracting mit all den bekannten Problemen, darum auch zuvor der Hinweis das 1:1, was ja im grunde grundsätzlich nicht möglich ist, bei AudioCDs in weiter ferne liegt.


Kurz gesagt, in welchem Format ihr speichert, ob .bin, .wav oder .iso sollte keinen Unterschied machen.
 

dubpistol

Bekanntes Mitglied
Steve-Urkel schrieb:
Kurz gesagt, in welchem Format ihr speichert, ob .bin, .wav oder .iso sollte keinen Unterschied machen.
IMHO so nicht ganz richtig, da die Programme die .bin oder .iso erstellen (also CDRWin und Konsorten) das Digital Audio Extracting (DAE) nicht so gut/sicher/genial wie EAC beherrschen.

Gruß
Bimbo Frogger
 

Steve-Urkel

Team (Azubi ;-))
Sorry, mein Fehler, ich meinte natürlich das gleiche Programm vorausgesetzt.
Das es einen Unterschied zwischen den Programmen gibt wurd ja zuvor besprochen.
 

bor

Bekanntes Mitglied
Was ist eigentlich mit direkt kopieren über die Soundkarte? Es soll Soundkarten geben, die hdd-Recording beherrschen. Also, soweit ich verstanden habe, digitale 1:1 von CD auf hdd, verlustlos. Ist das was?
 

dubpistol

Bekanntes Mitglied
bor schrieb:
Was ist eigentlich mit direkt kopieren über die Soundkarte? Es soll Soundkarten geben, die hdd-Recording beherrschen. Also, soweit ich verstanden habe, digitale 1:1 von CD auf hdd, verlustlos. Ist das was?
Das geht, wenn die Soundkarte und der Standalone-CD-Player digitale Audioschnittstellen (S/P-DIF) haben. Damit lässt sich die CD digital, ohne Qualitätsverlust, abgreifen. Nebenbei lässt sich so natürlich auch jeder AudioKS knacken. Naja, fast jeder, manche Kopiergeschütze CD läuft ja nichtmal auf normalen CD-Playern einwandfrei.

Gruß
Bimbo Frogger
 

bor

Bekanntes Mitglied
Ja, das hab ich mir auch so gedacht. Tuts eigentlich auch der Digitalausgangs des CD/DVD Roms? Nehm an, die entsprechenden Soundkarten sind nicht gerade billig. Was ist denn empfehlenswert, gibts da einen guten Tip? Die Soundblaster Audigy Serie soll dafür nicht so gut sein, hab ich gehört. Ich wollt mir sowieso demnächst ein Midi-Keyboard zulegen, was wäre denn die beste Soundkarte, um gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, sprich: Soll mit dem Midi-Ausgang des Keyboards funktionieren, soll mit allen gängigen Progs (Cubase, Logic, Reason etc ...) gut harmonieren, soll 1:1 vom CD-Player machen können (Stichwort HD-Recording) und soll halt auch einen guten 4:1 oder 5:1 Sound erzeugen.
Gbts so eine eierlegende Wollmilchsau?
 

dubpistol

Bekanntes Mitglied
@bor:

Sorry, mehr als das, was ich da oben geschrieben habe, weiß ich leider auch nicht. Habe mich selbst nie mit dem Thema beschäftigt. Habe ich auch nur irgendwo gelesen.

Könnte mir vorstellen, daß zu dem Thema möglicherweise auf
www.dvdboard.de oder www.areadvd.de mehr zu erfahren ist.

Gruß
Bimbo Frogger
 

bor

Bekanntes Mitglied
Hab hier was gefunden: http://www.au-ja.org/review-sound2002-1.phtml
Offensichtlich braucht man eine Soundkarte mit digitalem Ausgang (S/P DIF), ohne zu resamplen und CopyBit-Unterdrückung wie die oben empfohlene <Z-Cyber Nightingale Pro6>, kostet 37€. Dann sollte auch der CD-Player einen digitalen Ausgang haben. Und dann mit WaveLab/Feurio etc.. aufnehmen. ECHTES 1:1 und knackt absolut jeden Kopierschutz (soweit die CD überhaupt im Player läuft)!!
Ich frage mich, warum manche Leute zig Brenner (u.a. den yamaha für 150€)bzw. spezielle Plextor SCSI-Laufwerke kaufen, wenn's doch so einfach (und billig) geht :confused:
 
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