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#1 |
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Oldie
Registriert seit: 30.10.2002
Beiträge: 170
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Manche Controller auf SSD-Laufwerken komprimieren die Daten hardwaremäßig. Das scheint eine gute Methode zu sein, um die Schreibzugriffe auf die SSD zu reduzieren. Gleichzeitig kann es den Schreibvorgang beschleunigen, weil komprimieren schneller geht als schreiben.
Andere Contoler komprimieren die Daten aber nicht. Da kam mir die Idee, die NTFS-Komprimierung zu nutzen. Für einige Ordner scheint das sinnvoll. Aber wie sieht es mit der gesamten Partition aus? Ist das zu empfehlen, oder beschränke ich mich doch lieber auf einzelne Ordner? Was meint Ihr? |
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#2 |
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Xanatos
Registriert seit: 31.10.2004
Beiträge: 16.435
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Das ist sinnlos bis kontraproduktiv.
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#3 |
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MitGlied
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: CCB since June 9, 2000
Beiträge: 7.280
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#4 |
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Oldie
Registriert seit: 10.06.2001
Beiträge: 4.467
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Unschuldige Frage: Warum sinnlos?
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#5 |
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MitGlied
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: CCB since June 9, 2000
Beiträge: 7.280
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SSDs sind als solche schon so schnell, dass bereits jetzt der Flaschenhals bei CPU und RAM liegt und ein "gepackte" Variante das nur schlimmer machen würde.
Es gibt Leistungssteigerungen, die man ohne größere CPU Belastung hinbekommt z.B. mittel eines Stripset Raid (Raid 0) doch auch da sind die Datenraten bei Tests zwar ganz gut, im Praxisaltag macht das nicht viel aus. weil auch hier bereits CPU und RAM entsprechend bremsen. Vom deutlich gestiegenen Ausfallrisiko mal ganz abgesehen. Je nach Mainboard und SSD ist es auch so, dass die SSD die Daten bereits schneller liefern kann als der SATA-Bus die überhaupt weiterleitet. Die theoretische Datenrate von SATA ist und bleibt eine theoretische. |
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#6 | |
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Oldie
Registriert seit: 30.10.2002
Beiträge: 170
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Zitat:
![]() Die SSD, die daran reicht, will ich sehen! Ein anderes könnte es mit der CPU sein. Ich denke, da kommt es auf die Art der Daten und die Auslastung des Gesamtsystems an, ob die Rechenzeit den Geschwindigkeitsvorteil beim Lesen/Schreiben auf die SSD zu Nichte macht oder ob was übrig bleibt. Das mit dem Flaschenhals "SATA-Bus" ist dann ein weiteres Argument. Der greift aber eher bei seriellen Datenströmen, also großen Dateien. Ich frage mich, ob bei vielen kleinen Dateien durch die Koprimierung eventuell etwas rauszuholen wäre. Ich verstehe selbst nichts davon, wie das Lesen/Schreiben technisch abläuft und stelle das deshalb hier zur Diskussion. Aber es geht nicht nur um die Geschwindigkeit! SSDs altern, wenn man auf sie schreibt. Durch die Kompression werden die Schreibzugriffe reduziert. Auch darum ging es mir in meiner Frage. Eine gesamte Systempartition zu komprimieren, scheint mir inzwischen aber auch sinnlos bis kontraproduktiv, denn das kann ich nicht von Anfang an machen, erst nachträglich, wenn Windows bereits installiert ist, und dann bedeutet das, daß alles noch einmal neu geschrieben würde, mit sehr mäßigem Erfolg, denn die gesamte Komprimierung läge bei nur 12-15%. Ich habe das mal auf einer HDD ausprobiert. Das wäre wirklich unsinnig und sehr kontraproduktiv. Allerdings könnte man einzelne Ordner komprimieren, in die man Programme installiert. Bei mir bietet sich der Adobe Ordner an. Man muß nur erst diesen Ordner manuell anlegen und ihn komprimieren, solange er noch leer ist, damit die Dateien bei der Installation der Programme direkt komprimiert auf die SSD gesprieben werden. Im Falle das Adobe-Ordners reduziert sich die Größe auf der Disk bei mir um etwa 600MB. Wer die ganze Suite installiert, kann mehr einsparen. Vielleicht öffnen die Programme dann eine Sekunde langsamer, aber das wäre ja egal. Geschrieben wird in diesen Ordner nur bei der Installation, nicht im Betrieb. Und genau deswegen ist es dann auch wieder wenig sinnvoll, denn man installiert Photoshop & Co nicht jeden Tag... Bleibt vielleicht noch der Sandbox-Ordner mit den temporären Internet Dateien. Da kann man zwei Drittel an Speicherplatz einsparen. Zur Beruhigung, wenigstens etwas für die Gesundheit der SSD getan zu haben... Fazit: wirklich sinnlos bis kontraproduktiv! . |
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#7 | |
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Xanatos
Registriert seit: 31.10.2004
Beiträge: 16.435
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Zitat:
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#8 |
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Oldie
Registriert seit: 10.07.2005
Beiträge: 5.893
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#9 |
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Oldie
Registriert seit: 30.10.2002
Beiträge: 170
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Ja und Nein. Nach der Installation gibt es immer wieder mal ein Update. Vor allem wirkt es sich aber bei der Sicherung des Systems über ein Image aus, genauer gesagt, bei der Wiederherstellung aus einem Image. Denn auch dabei werden durch die Komprimierung die Schreibzugriffe reduziert. Das war der Hintergrund meiner Überlegung. Aber auch das macht man ja nicht jeden Tag, weswegen es bei meinem Fazit bleibt: Sinnlos.
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#10 |
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MitGlied
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: CCB since June 9, 2000
Beiträge: 7.280
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Dann mach doch ein Image der SSD. EInmal Benachmarken
Dann komprimieren: Einmal benchmarken und wenn das Ergebnis auf deinem Rechner besser ist viel Spaß damit. Wenn nicht Image zurückspielen. |
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