|
|||||||
|
|
|
Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|
#1 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Ich habe mir gerade einen 8GB Stick zugelegt (Kingston Data Traveller) Mit Linux habe ich ab und zu ein bisschen "gespielt", also nur absolute Anfänger Kenntnisse mit graphischer Distri (mit Knoppix), Zero Konsole.
Auf dem Stick werde ich 5 GB für Daten brauchen. Sonst läuft auf meinem PC (DELL Latitude, PIII, 256 MB RAM) W2K mit NTFS. Frage: Wie teile ich den Stick am besten auf, wenn ich Linux drauf machen will? Wieviel Platz brauche ich für eine kleine graphische Distri. Und welche? Knoppix installieren? Ubuntu? Die Distri sollte einfach zu bedienen sein und vielleicht mit 2 GB auskommen. Ziel ist es, wenn ich einmal ohne PC unterwegs bin und bei jemand anders an den PC kann, dort in aller Diskretion Linux vom Stick zu starten und meine wichtigsten Arbeiten machen zu können (Open Office, Opera) Den Stick kann man mit der von Kingston mitgelieferten Software verschlüsseln. Kann Linux damit dann auch umgehen? Ich bedanke mich für ein paar Insider Tips! Ich bin ganz EDIT am 20 Januar 2010: Ich komme noch einmal auf das Thema zurück. Ich habe mir gerade eine externe USB Festplatte zugelegt und denke MINT als kleines Notfall System zu installieren. Ich bin mit Linux sehr unerfahren. Das System sollte also relativ klein sein (also nicht gerade im GB Bereich) und seeehr einfach zu bedienen... Ist Mint dafür immer noch die gute Wahl? Geändert von cest moi encore (20.01.2010 um 17:18 Uhr) |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Du willst Slax 6.0.9 (www.slax.org).
Installation dauert ein paar Sekunden: a) Stick als Fat32 formatieren b) Die Verzeichnisse vom ISO-File auf den Stick kopieren (ja, unter Windows!) c) (OPTIONAL) in das Verzeichnis /slax/modules optionale Module reinkopieren, Dateiendung: LZM, herunterladbar von www.slag.org/modules. d) in das Hauptverzeichnis aus der Datei /slax/slaxsave.zip:slax512.zip die eine Datei "Slaxsave.dat" in das Hauptverzeichnis deines Sticks dekomprimieren. (Die größere Datei Slax1024.zip ist leider fehlerhaft) e) im MSDOS-Fenster (von Win95/98/2K/XP/2K3/vista) die Datei /boot/bootinst.bat ausführen - sie installiert den Bootblock auf den Stick. f) Mit einem Texteditor die Datei /boot/slax.cfg am Stick derart editieren, daß überall der string "changes=/slax/" durch "changes=slaxsave.dat" ersetzt wird. Damit sagt man dem Bootloader, er soll etwaige Änderungen, die der User gemacht hat, in der slaxsave.dat speichern (ist besser so). Das war's. Nun kann man den Rechner rebooten, Bios-Bootmenü auswählen, USB auswählen, fertig. Slax enthält eine grafische Oberfläche (KDE) und alle als "Module" verpackte Software, die man so braucht. Das neueste Kernel erkennt alle Hardware einwandfrei. NTFS wird read/writeable unterstützt, alle Partitionen aller Platten werden beim Booten automatisch gemountet nach /mnt/(partitionsname). |
|
|
|
|
|
#3 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Addendum: Die Distro kommt mit 200-600 MB aus; der restliche freie Platz am USB-Stick kann beliebig verwendet werden. Konsolen-Kenntnisse sind nichtdestoweniger unter jeder Linux-Distro nicht nur absolut wünschenswert, sondern notwendig.
z.B. wenn kein DHCP-Server da ist, muss man händisch die IP-Adresse der Netzwerkkarte vergeben. Das ist in der Konsole zwei, (ok:drei) Zeilen, die jeder Linux-User im Schlaf runterbeten kann: ifconfig eth0 192.168.1.100 netmask 255.255.255.0 route add default gw 192.168.1.1 metric 1 echo "nameserver 192.168.1.1" > /etc/resolv.conf und schon steht das Netz. War doch nicht so schlimm, oder? |
|
|
|
|
|
#4 | |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Zitat:
Naja, das werd' ich schon lernen, wat mutt dat mutt |
|
|
|
|
|
|
#5 |
|
¯¯¯¯¯
Registriert seit: 27.08.2001
Ort: Europa
Beiträge: 2.973
|
Sehr empfehlenswert ist auch Linux Mint. Für Linux-Neulinge wesentlich komfortabler als slackware. Anleitung: http://www.pendrivelinux.com/linux-m...nstall-via-cd/
|
|
|
|
|
|
#6 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Sollte ich den Stick Eurer Meinung nach partitionieren oder besser nur in Ordner aufteilen?
Er soll enthalten: Meine Dateien (ca. 3-4 GB), EUDORA (incl. mail ca. 1 GB) und eben Linux. Ich bin ganz |
|
|
|
|
|
#7 |
|
¯¯¯¯¯
Registriert seit: 27.08.2001
Ort: Europa
Beiträge: 2.973
|
Ich würde empfehlen eine eigene Partition /home anzulegen. Nach einer Neuinstallation von Linux bleiben somit Deine gesamten Daten erhalten. Außerdem benötigst du noch eine swap-partition.
|
|
|
|
|
|
#8 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Muss die swap auf dem Stick sein? Die Sticks sind ja nicht so schnell wie die Festplatte.
|
|
|
|
|
|
#9 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Ist es also sinnvoll, eine Partition für die Daten, eine für Eudora, eine /home und (ggf) eine swap anzulegen?
|
|
|
|
|
|
#10 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Auf so nem kleinen Stick würde ich garnix anlegen. Slax speichert alle Änderungen in die Slaxsave.dat, und damit hat sich für mich das Partitionier-Problem.
|
|
|
|
|
|
#11 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Hi Jens und Antitrack
danke erst mal für Eure Antworten. Wir haben also als Vorschlag Slax und Linux Mint. Linux Mint: Für Linux-Neulinge wesentlich komfortabler als slackware. Das ist für mich natürlich ein Argument. Was wäre denn hier im Vergleich der Vorteil von Slax? |
|
|
|
|
|
#12 |
|
Oldie
Registriert seit: 31.07.2003
Beiträge: 1.070
|
Ich würde auf dem Stick keine Swap Partition anlegen. Erstens ist er relativ langsam
und zweitens lädst Du von dem selben Datenträger auch die Dateien, so das ich hier einen Engpass in der Schnittstelle sehen würde .Eine eigene Homepartition ist hingegen eine gute Idee. Meine Empfehlung für den USB Stick sind Mint oder http://www.puppylinux.org/ Wenn Du das System auf den Stick kopiert hast, (und Du hast die Möglichkeit) ändere die Mountoptionen auf -o noatime,nodiratime und nimm auf dem Stick ext2 als Dateisystem für das homeverzeichnis |
|
|
|
|
|
#13 | |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Zitat:
Kurz : * PXE Server von BootCD/USB möglich (!!!!!) * Copy to Ram - Bootoption -> superschnelles Slax... * Hunderte Module zur freien Auswahl - nix muß installiert werden, einfach 1 File ins Module dir und das wars: Opera, KTorrent, Blender, Scribus...alles da! * NTFS Read/write support |
|
|
|
|
|
|
#14 | |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Zitat:
Jetzt bleibt nur noch das kleine Hindernis: Der Laptop kann wohl nicht von USB booten. Lässt sich das vom Windows bootloader aus einbinden, oder vielleicht eine spezielle boot cd um slax vom Stick zu starten? |
|
|
|
|
|
|
#15 | |
|
Registriert seit: 28.01.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 22
|
Zitat:
Aber auf der Webseite steht, das die loadlin zum starten verwenden! Das hab ich in meiner Anfangszeit ausschließlich zum booten von Linux verwendet, wenn das tatsächlich so ist (also die Webseite aktuelle Infos verbreitet) dann kannst Du Linux von Windoofs 9x aus starten. Dazu fährst Du das System nur in den DOS-Mode (geht mit einem Bootparameter in der der ????.ini; ist schon 8 Jahre her... hab ich vergessen; nein, ich glaub msdos.sys, da muss nur eine 1 in eine 0, oder umgekert, umgestellt werden) und dann kannst Du auf der Kommandozeile das Linux mit "loadlin [Linuxkernel] [Bootoptionen]" starten. Von XP und Vista aus geht das glaube ich nicht aus der "Eingabeaufforderung". Seit NT muss man in der boot.ini einen zusätzlichen Menüpunkt einrichten und als Startdatei den MBR (die ersten 512 Byte) des USB-Sticks auf der Platte hinlegen, dann geht alles von alleine. Weitere Infos gab es zu meiner Zeit hier: www.ntinternal.com www.internals.com www.winternals.com Es sind nur zwei kleine Zeilen in der boot.ini, aber frag mich jetzt nicht mehr wie das ging. Ich habe seit 2000 kein Windoofs mehr! Auf jeden Fall war es bei mir damals in 5 Minuten erledigt. Gruß Yoda |
|
|
|
|
|
|
#16 |
|
Registriert seit: 28.01.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 22
|
Ich hab für Dich mal gegoogelt, da gibt es haufenweise Anleitungen:
Wenn Du eine Live-CD (Linux, *BSD oder *Solaris) verwendest, kannst Du den MBR mit folgendem Kommando als Datei abspeichern: ### den MBR vom USB-Stick als Startdatei speichern dd if=/dev/[USB-Stick-Dev] of=linux.bin bs=512 count=1 Die Datei "linux.bin" muss auf dem Laufwerk "c:\" in der root abgelegt werden, damit Du den folgenden Eintrag übernehmen kannst. ### Die Startdatei als Boot-Menüpunkt eintragen ### Zeile in der boot.ini hinzufühgen: c:\linux.bin="USB-Stick erst reinstecken" Dann solltest Du 1. USB-Stick reinstecken 2. Rechner booten 3. den neuen Menüpunkt anwählen hier mal meine ersten drei Treffer in Googel: http://www.fz-juelich.de/jsc/docs/tk...398/t0398.html http://de.opensuse.org/SDB:Linux_mit...2000/XP_booten http://www.cachaca.de/index.php?section=54 Gruß Yoda |
|
|
|
|
|
#17 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Ich komme noch einmal auf das Thema zurück. Ich habe mir gerade eine externe USB Festplatte zugelegt und denke MINT als kleines Notfall System zu installieren. Ich bin mit Linux sehr unerfahren.
Das System sollte also relativ klein sein (also nicht gerade im GB Bereich) und seeehr einfach zu bedienen... |
|
|
|
|
|
#18 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Nach wie vor Slax. Fat32-Partition anlegen, Dateien kopieren wie oben beschrieben, Bootblock über bootinst.bat installieren, rebooten, von USB booten, und rennt.
|
|
|
|
|
|
#19 |
|
Zombie
Registriert seit: 15.05.2003
Ort: in der Roboterhölle
Beiträge: 8.304
|
Kann es sein, daß slax.org down ist
Mit 2 Browsern versucht Webseite ist leer.... -Belzeboter- |
|
|
|
|
|
#20 |
|
Ostfriesenpinguin
Registriert seit: 25.04.2001
Beiträge: 3.089
|
total weisse seite bei slax.org, nicht mal der Quelltext ist zusehen
|
|
|
|
|
|
#21 |
|
Zombie
Registriert seit: 15.05.2003
Ort: in der Roboterhölle
Beiträge: 8.304
|
Die Seite geht wieder
der Kälte Also schnell den Download anleiern, soll -10 Grad werden..... -Belzeboter- |
|
|
|
|
|
#22 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Was macht ihr denn für Bootblock-Unsinn?
Bei SLAX steht doch überall pipifein dabei, eine BAT-Datei ist nach dem Kopieren der zwei Directories auf den Stick zu starten, um auf den USB-Stick den Bootblock zu erzeugen!!! Es ist die Datei "bootinst.bat", die im Verzeichnis "boot" vorhanden ist. Die startet man einfach! Sogar von Windows XP aus geht das! Also nochmal: a) alle zwei Verzeichnisse "boot" und "slax" von der Slax-ISO nach USB-Stick kopieren b) x:/boot/bootinst.bat starten (wenn x: angenommenerweise euer USB-Stick ist!) Leichter gehts doch nimmer! Ihr Tastaturverrenker ihr! |
|
|
|
|
|
#23 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
|
|
|
|
|
|
#24 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
Es muß FAT32 sein.
|
|
|
|
|
|
#25 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
Kann man das dann NACH der Installation wieder in ext3 umwandeln, oder besser nicht? Grund: Meine Freundin arbeitet auch am gleichen PC, und da will ich die LINUX Partition lieber gar nicht sichtbar haben, so dass sie nicht aus Versehen da mal was löscht.
|
|
|
|
|
|
#26 |
|
Oldie
Registriert seit: 10.01.2003
Beiträge: 2.820
|
"Lieber nicht sichtbar" : Lösung: USB-Platte abstecken.
|
|
|
|
|
|
#27 |
|
inaktiv
Registriert seit: 23.04.2001
Ort: Im sonnigen Süden
Beiträge: 1.915
|
|
|
|
|
|
|
#28 |
|
Registriert seit: 09.02.2010
Beiträge: 1
|
ich verwende 8Gb usb stick
mit kantonix Excalibur OOO3 2009 32 bit einfach zubedienen und nicht so fett keine probleme mit usb wlan fritz avm / netgear stick |
|
|
|
|
|
#29 | |
|
Oldie
Registriert seit: 22.04.2001
Beiträge: 1.303
|
Wer , so wie ich einfach mal rumprobieren will mit Linux auf nem USB Stick dem kann ich Universal USB Installer von Pendrivelinux nur wärmstens empfehlen.
http://www.pendrivelinux.com/univers...easy-as-1-2-3/ Es werden sehr viele Linux ISOs unterstützt und Presistent is das ganze auch noch. Zitat:
|
|
|
|
|
| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu thedarkduke für den nützlichen Beitrag: |
|
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|