|
|
#1 |
|
Oldie
Registriert seit: 28.04.2001
Beiträge: 139
|
Hallo!
Ich habe mir eine USB-Festplatte zugelegt, die ich gern komplett verschlüsseln würde. Da ich schon geraume Zeit Windows komplett verbannt habe, muss dies mit Suse Linux 9.0 laufen. Ich weiß, dass dies mit Yast grundsätzlich möglich ist. Meine bisherigen Versuche gingen zwar vorübergehend, aber spätestens nach erneutem Booten funktionierte kein Zugriff mehr. Wenn jemand das schonmal hinbekommen hat, wäre es ganz nett, wenn er mir mal eine kurze Anleitung geben könnte. MfG Paul |
|
|
|
|
|
#2 |
|
NullPointerException
Registriert seit: 22.04.2001
Beiträge: 3.165
|
c't 16/2004 seite 180
|
|
|
|
|
|
#3 |
|
Oldie
Registriert seit: 22.07.2001
Beiträge: 913
|
moin,
loop-aes steht im ruf nicht sonderlich sicher zu sein und wird in kommenden kernel versionen angeblich nicht mehr unterstützt dm-crypt ist nun das tool der wahl, habs auf nem gentoo server laufen (ja als debianer geb ich das ungern zu) hier meine kurzdoku, im gentoo forum steht sicher mehr und es sollte sich auf alle anderen distris übertragen lassen Code:
dm-crypt installieren http://www.saout.de/misc/dm-crypt/ kernel mit devicemapper und dm-crypt unterstützung kompilieren (unter Device Drivers > Multi-device support (RAID and LVM)) partition darf natürlich nicht gemounted sein! emerge device-mapper emerge libgcrypt emerge hashalot cryptool runterladen, entpacken, ./configure – make – make install cryptsetup -c aes -y create my-data /dev/hda9 mke2fs /dev/mapper/my-data # oder mkreiserfs mount /dev/mapper/my-data /data dmsetup remove /dev/mapper/dokumente Brantkanne |
|
|
|
|
|
#4 |
|
Oldie
Registriert seit: 09.05.2001
Ort: do you know Beer?
Beiträge: 561
|
Oder alternativ, für die die es gerne mit Loopback machen:
Code:
losetup -e twofish-256 /dev/loop1 /dev/hda3 "anschließend Passwort eigeben" mkfs.ext3 /dev/loop1 mount -t ext3 /dev/loop1 /crypto Code:
/dev/hda3 /crypted ext3 loop=/dev/loop1,encryption=twofish-256,noauto Filesystem muss leer sein, da es komplett neu formatiert wird. |
|
|
|
|
|
#5 | |
|
Oldie
Registriert seit: 22.04.2001
Beiträge: 817
|
Zitat:
Grüße Silverado |
|
|
|
|
|
|
#6 |
|
Oldie
Registriert seit: 28.04.2001
Beiträge: 139
|
@ Silverado
Das meine ich so, dass ich mit Yast 'System-->Partionieren' die als /dev/sda1 erkannte Platte über die Funktion 'Partition anlegen' und Häkchen im Feld 'Dateisytem verschlüsseln' versucht habe zu verschlüsseln. Solange ich den Computer nicht herunterfahre, kann ich die Platte bzw. Partition mounten und wieder umounten. Beim Mounten werde ich nach dem Passwort gefragt. Es scheint alles ok. Nur wenn ich die Kiste mal wieder neu starten muss, auch das kommt alle paar Tage mal vor, kann ich die Platte nicht mehr mounten. Es kommt diese Fehlermeldung: ioctl: LOOP_SET_STATUS: Das Argument ist ungültig Ich meine inzwischen herausbekommen zu haben, dass man eine verschlüsselte USB-Platte nur über einen 'Loop-device' mounten kann. der z.B. auf einem USB Stick liegt. Soll wohl auch etwas heikel sein, weil z.B. bei einem Update die Daten nicht mehr lesbar sein könnten. Deswegen trau ich mich auch noch nicht so richtig ran, weil ja gerade die wichtigen und sensiblen Daten auf der verschlüsselten Platte liegen sollen. MfG Paul |
|
|
|
|
|
#7 |
|
Oldie
Registriert seit: 22.04.2001
Beiträge: 817
|
Hi!
Ich habe letzte Woche gewagt, meinen File-Server von Win2k auf Suse 9.1 umzustellen. Dabei habe ich auch zwei verschlüsselte Partitionen (allerdings auf normalen Platten) erstellt. Im Yast habe ich Partition anlegen gewählt und einen Haken bei verschlüsseln gemacht. Zusätzlich habe ich unter erweiterte Optionen angehakt, dass die Platte nur manuell gemountet werden soll. Danach das Passwort gewählt und fertig. Die verschlüsselten Partitionen ließen sich danach prima nutzen, mounten und unmounten - bis nach dem nächsten Reboot. Nach der Eingabe von mount /secret kam zwar noch die Passwortaufforderung, aber danach kam nur noch eine Fehlermeldung, dass der Kernel das Verschlüsselungsverfahren nicht unterstütze (aber nicht die Fehlermeldung, die Du beschreibst). Als Linux-kaum-was-Peiler war ich erst mal etwas ratlos, bis ich schließlich herausbekam, dass man erst noch das Verschlüsselungsmodul laden muss: modprobe loop_fish256 Danach funzte alles wieder. Vielleicht hilft Dir das trotz der anderen Fehlermeldung weiter? Offen gesagt weiß ich bis jetzt nicht wirklich, was ein "Loop-Device" ist, aber dass man das irgendwie nur über einen USB-Stick mounten kann, ist sicher falsch. Soweit ich weiß, gibt es zwei Möglichkeiten, verschlüsselte Partitionen zu erhalten: 1) Man verschlüsselt ganz normale Festplatten-Partitionen beim Anlegen. 2) Man erstellt "Container-Dateien". Dabei wird dann keine richtige Partition angelegt, sondern nur eine Container-Datei, die dann als "Pseudo-Partition" gemountet wird. Wenn Du Dich (wie ich) mit Windows ungleich besser auskennst als mit Linux, dann ist Dir vielleicht mal DriveCrypt über den Weg gelaufen. Damit kann man auch wahlweise ganze Partitionen verschlüsseln oder auch nur einzelne Containerdateien anlegen, die dann als zusätzliche Laufwerke gemountet werden. Solche Containerdateien kann man auf allen Arten von Datenträgern anlegen und auch auf CD/DVD brennen. Unter Yast entstehen solche "Container-Dateien" durch den Button "Verschlüsseltes Loop-Device anlegen" oder so ähnlich. Du wirst dann aufgefordert, einen Speicherort und eine Größe für den "Container" zu wählen. Um diesen Weg zu gehen, musst Du also erst Deine Platte normal und unverschlüsselt partitionieren/formatieren und dann auf dieser Platte eine verschlüsselte "Containerdatei" anlegen. Verwaltet werden diese "Container" bei Suse in /etc/cryptotab (richtige Partitionen in der /etc/fstab) Möglicherweise führt Dich dieser Weg bei einer USB-Platte eher zum Ziel? Grüße Silverado PS: Ja, ich weiß, einem echten Linuxianer rollen sich bei solchen Beiträgen die Fußnägel auf, Suse/Yast zu verwenden ist total daneben usw. Nur wenn man es nicht besser kann, dann kann man es doch zum Einstieg wenigstens mal versuchen... Aus Schaden wird man auch klug :fy |
|
|
|
|
|
#8 |
|
Oldie
Registriert seit: 02.06.2002
Beiträge: 1.041
|
Hi,
unter http://v4.livegate.net/wipe/ gibt's eine Übersicht verschiedener Kryptolösungen (Windows+Linux). Vielleicht ergibt sich daraus ja irgendetwas für Dich. MfG Flipper |
|
|
|
|
|
#9 |
|
Oldie
Registriert seit: 24.04.2001
Beiträge: 5.741
|
guckst du bei SuSE direkt:
http://www.suse.de/de/private/suppor.../howto/crypto/ mirror http://www.linux-knowledge-portal.or...ty/crypto.html gruss mig |
|
|
|
|
|
#10 |
|
Oldie
Registriert seit: 21.05.2001
Beiträge: 826
|
Mal als Nachtrag falls sich Leute mit gecryptetet Linux Partitionen sicher fühlen. Sowohl das alte cryptoloop wie auch dm-crypt sind derzeit *nicht* sicher. http://seclists.org/lists/linux-kern.../Feb/4836.html
Ich habe den Watermark Angriff auf einer mit twofish verschlüsselten Partition getestet und der funktioniert wie beschrieben. Die einzig sichere Soft im Moment ist loop-aes: http://loop-aes.sourceforge.net/ Aber auch nur wenn loop-AES multi-key mode verwendet wird. |
|
|
|
|
|
#11 |
|
Oldie
Registriert seit: 24.04.2001
Beiträge: 5.741
|
Und was sagt mir jetzt das?
Code:
root@linux:~ $: dd if=/dev/sda7 bs=64k | ./detect-watermark-encodings 578088+1 records in 578088+1 records out 37885606912 bytes scanned watermark encoding 1, count 13236 watermark encoding 2, count 9967 watermark encoding 3, count 7780 watermark encoding 4, count 4764 watermark encoding 5, count 4033 watermark encoding 6, count 3059 watermark encoding 7, count 3322 watermark encoding 8, count 2244 watermark encoding 9, count 3145 watermark encoding 10, count 2719 watermark encoding 11, count 2467 watermark encoding 12, count 2139 watermark encoding 13, count 2041 watermark encoding 14, count 2514 watermark encoding 15, count 2077 watermark encoding 16, count 2482 watermark encoding 17, count 1300 watermark encoding 18, count 1808 watermark encoding 19, count 1807 watermark encoding 20, count 1604 watermark encoding 21, count 433 watermark encoding 22, count 1456 watermark encoding 23, count 1791 watermark encoding 24, count 932 watermark encoding 25, count 355 watermark encoding 26, count 792 watermark encoding 27, count 988 watermark encoding 28, count 806 watermark encoding 29, count 297 watermark encoding 30, count 77 watermark encoding 31, count 1673 watermark encoding 32, count 18708 |
|
|
|
|
|
#12 |
|
Oldie
Registriert seit: 21.05.2001
Beiträge: 826
|
Das schreibt Juri Ruusu ja auch in dem Text:
Code:
"This attack exploits weakness in IV computation and knowledge of how file systems place files on disk. This attack works with file systems that have soft block size of 1024 or greater. At least ext2, ext3, reiserfs and minix have such property. Don't know about xfs. This attack makes it possible to detect presense of specially crafted watermarked files, such as, unreleased Hollywood movies, cruise missile service manuals, and other content that you did not create yourself. Watermarked files contain special bit patterns that can be detected without decryption." |
|
|
|
|
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|