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#1 |
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Ersti
Registriert seit: 28.06.2001
Ort: made on earth
Beiträge: 441
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Hallo Gemeinde,
mit Großem Interesse habe den Thread verfolgt und viele hervorragende Hinweise für ein bevorstehendes Projekt erhalten. Bei meinem Projekt handelt es sich um die Modernisierung des Erdgeschosses eines 2 Familienhauses (etwa 90 Jahre alt, in einem 3000EW-Dorf). Die Wohnung steht komplett leer, die Tapeten sind runter und somit sollten die erforderlichen Arbeiten schnell ausgeführt werden. Ich selbst wohne nicht in dem Haus, wurde aber mit der Planung der Arbeiten beauftragt. Oder besser gesagt, ich soll da weitermachen, wo meine Vorgängerin aufgehört hat. Und genau da beginnt die „Herausforderung“. Die Elektrik des EG soll komplett erneuert werden (Kabel sind alle noch 2-Adrig). Dies beinhaltet auch die Anschlüsse nach draußen zur Garage und Gartenhütte. Hierzu wurde bereits ein „Haustechniker“ aus dem Dorf mündlich beauftragt. Dieser war vor Ort und hat gesagt es wäre alles kein Problem durchzuführen. Allerdings handelt es sich bei dem Haustechniker um eine Person, die sich vermutlich schon im Ruhestand befindet. Jedenfalls kann ich an seinem Haus keine erkennbaren Hinweise(z.B. Firmenschild) für ein bestehendes Gewerbe erkennen. Bei den Suchergebnissen auf der Website der Handwerkskammer wird er jedoch noch geführt mit den Berufen:Kabelverleger im Hochbau, Einbau von genormten Baufertigteilen (z.B. Fenster, Türen, Zargen, Regale). Jetzt will ich Euch nicht unnötig mit weiteren Details langweilen und komme direkt auf die Punkte, zu denen ich gerne Eure Meinung hätte, da trotz einer langen google-Recherche nicht brauchbares rauskam.
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Xanatos
Registriert seit: 31.10.2004
Beiträge: 16.407
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Zitat:
Such dir ne anständige Firma |
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#3 |
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ist das eigentlich egal
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.218
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Nicht böse gemeint, jedoch ...:
Wäre es in der Situation ^^(Verunsichert, du denkst, Haftung, ...) nicht sinnvoller du übergibst deine Aufgaben jemandem der in dem Bereich ausreichend kompetent ist? |
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#4 |
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Ersti
Registriert seit: 28.06.2001
Ort: made on earth
Beiträge: 441
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Ihr beide bringt es auf den Punkt. Natürlich wäre es am sinnvollsten einen Architekten o.ä. mit den Aufgaben zu betrauen. Allerdings ist das eine finanzielle Frage. Prinzipiell müsste an dem Haus noch viel mehr saniert/modernisiert(feuchter Keller etc.) Doch das übersteigt das Budget deutlich. Aus diesem Grunde hat die Auftraggeberin einen Handwerker "auf Empfehlung" ausgesucht, der in diesem Dorf schon lange tätig ist. Wenn Geld nur eine untergeordnete Rolle spielen würde, dann würde ich auch eine größere Fachfirma wählen.
@Steve Wie ich oben schon schrieb ist das mit der Kompetenz auch so eine Sache. Große Firma: Azubi macht (damals Steckdose falsch angeschlossen) und Meister rechnet ab @Doc genau das ist auch meine bevorzugte Variante. KVA und eine Firma in der die Nachfolge klar geregelt ist. Allerdings wirds dann garantiert Teurer. Andererseits erledigt so ein alter Hausdegen auch mal zukünftig ne Kleinigkeit ohne Anfahrt von € 70.- zu berechnen. |
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#5 |
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Oldie
Registriert seit: 02.01.2002
Ort: Wolkenkuckucksheim
Beiträge: 4.289
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Wenn die anderen im Dorf mit der Leistung des "Dorfhandwerkers" zufrieden sind spricht doch gar nicht viel dagegen diesen das ausführen zu lassen.
Auf dem Dorf hat man auch noch ein Gesicht zu verlieren wenn man Murks abliefert und sich das rumspricht. Ein weiterer Vorteil ist es eben dass man sofort jemanden vor Ort hat wenn 'mal was ist, auch zu ungewöhnlichen Zeiten, ohne das ganze Anfahrtskostengedöns usw. Sprich doch mit anderen Dorfbewohnern ob die schon 'mal was von ihm machen haben lassen und wie zufrieden sie denn damit sind. |
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#6 | |
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ist das eigentlich egal
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.218
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@Divinator
Danke das du meine Antwort oben nicht übel nimmst. Wenn kein Geld da ist würde ich an deiner Stelle zusehen das du dich rechtlich absicherst. Schau das du, durch schriftliche Verträge mit der Eigentümerin, nicht haftbar gemacht werden kannst. Ich denke dazu wird dir ein Anwalt für kleines Geld ein entsprechendes Schriftstück aufsetzen können. Zitat:
durch nicht fachgerecht montierte Fenster gerade steht. Geschweige denn das ihm bekannt ist, wieviel cm/mm Spiel zwischen Fenster und Mauer sein dürfen u.s.w.(Da gibt es alles mögliche zu beachten, ich kenne mich damit nicht ausreichend aus). Das bedeutet nicht das eine Gebäude*-Versicherung für Folgeschäden gerade steht weil ein Laie ...(Btw, ein Elektriker baut Fenster ein?). Das bedeutet nicht das er morgen in ein anderes Dorf zieht. Das bedeutet nicht das er erkennen kann ob durch den feuchten Keller, und die "Zwangsbelüftung" der alten Fenster, kein Schimmel entsteht der mit neuen Fenstern vorhersehbar ist(das ist so ein Klassiker). u.s.w. Ich würde die Nummer nicht durchziehen aufgrund von hören-sagen in einem Diskussionsforum. |
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#7 | ||
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Ersti
Registriert seit: 28.06.2001
Ort: made on earth
Beiträge: 441
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Zitat:
@Big Ich sehe das auch so wie Du. Zufrieden sind die schon. Allerdings wäre da halt noch die Frage mit der Haftung. Zitat:
Rechtlich gegenüber der Auftraggeberin(ältere Frau) muss ich mich nicht absichern. Wir sind verwandt und ich mache das nicht gewerblich, sondern stehe viel mehr beratend/planend zur Seite. |
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#8 |
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Ya Basta! Viva Zapata!
Registriert seit: 10.04.2009
Beiträge: 639
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ein "Kabelverleger im Hochbau" ist keine elektrofachkraft! elektroarbeiten würde ich keinem laien überlassen, auch wenn er noch so von sich überzeugt ist. nach dem Energiewirtschaftsgesetz und der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden (AVBEltV) dürfen elektrische anlagen nur durch einen beim jeweilgen EVU eingetragenen elektroinstallateur errichtet, erweitert und verändert werden. frag mal dein örtliches EVU
neben diesem formalen aspekt und der frage nach etwaigen schadenersatzforderungen, willst du die verantwortung übernehmen, wenn sich durch diesen (wissentlichen) fahrlässigen umgang und durch mangelhafte elektroarbeiten eine gefährliche situation ergibt? man braucht nicht viel fantasie, um sich eine solche in verbindung mit elektrischem strom vorzustellen: ein kind stirbt durch einen elektrischen schlag, ein gebäude brennt nieder, ... mein rat: lass dir ein angebot von einer elektrofirma machen, in dem mengen und die einheitspreise für die leistungen drin stehen. dann wird nach tatsächlich ausgeführter leistung abgerechnet. wenn du das angebot "neutralisierst" kannst du damit auch zu anderen firmen gehen und dir ein vergleichsangebot einholen. wenn das geld knapp ist kann man evt. auch verhandeln, die kabelverlegearbeiten nach deren angabe in eigenleistung zu machen. das könnte dann auch der "Kabelverleger im Hochbau" machen *g* Zapata |
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#9 | |
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Ersti
Registriert seit: 28.06.2001
Ort: made on earth
Beiträge: 441
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Zitat:
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#10 |
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Oldie
Registriert seit: 12.12.2001
Beiträge: 1.250
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Na ja,
Eine Erdgeschosswohnung in einem alten Einfamilienhaus ist kein Industrieanlage, die Elektrik eigentlich kein großes Ding. Kein Kunststück, eher 08/15. In so fern spricht eigentlich nichts gegen den kleinen Elektriker/Schlitzeklopfer von nebenan, mit ein wenig einschlägiger Erfahrung sollten die Verlegearbeiten zu schaffen sein. Grundsätzlich sollte man so eine Anlage aber in jedem Fall von einem Elektromeister abnehmen lassen. Schon aus versicherungstechnischen Gründen.... Auf dem Dorf findet man gelegentlich noch einen Elektriker der einem gescheites Material besorgt, vielleicht noch ein wenig bei der Planung unterstützt und dann nur noch zum Anklemmen kommt. Da kann man sich dann die ein oder ander Arbeitsstunde sparen. Vielleicht hat der "Allroundhandwerker" von nebenan da ja auch jemanden an der Hand. Gruß CForce |
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#11 |
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Oldie
Registriert seit: 01.10.2006
Beiträge: 319
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VOB/B als Vertragsbestandteil.
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