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#1 |
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Oldie
Registriert seit: 25.04.2001
Beiträge: 1.175
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Hallo Boardies,
ich bräuchte Hilfe im vorliegenden Fall. Es wurde im Dezember ein neuer Rechner zusamengebaut. Einzelteile kamen von Mindfactory. Nach Zusammenbau stellt sich heraus, dass die Front-USB 3.0 Ports nicht funktionierten. Reklamation erfolgte. Heute kam das Board zurück. Mir wird mechanische Beschädigung des CPU-Sockels (!) vorgeworfen. (als ich die Plastik-Abdeckung des CPU-Sockels abgenommen habe, war das tatsächlich so, dass einige der winzigen Pins verbogen waren). Diese Sachlage (=unterstellte eigene mechanische Beschädigung) schließt Reparatur bzw. Ersatz aus. Letztere Folgerung ist klar. Doch ich hatte keine verbogenen CPU-Socket-Pins hinterlassen. (Board wurde originalverpackt wieder mit ausreichender Polsterung zurückgeschickt) Das Board war ok, bis auf die Front-USB 3-Pins, von dennen innen 2 abgebrochen waren. (nicht durch mich, Fabrikationsfehler) Dies habe ich erst jetzt bemerkt. Das wäre der eigentliche Knackpunkt gewesen. Die Front-USBs sind als defekt nicht vermerkt. Alleine die CPU-Sockel-Pins als Fehler aufgeführt. Durch die vorgeschobene Unterstellung einer durch mich verursachten Beschädigung wird jedwe weitere Reklamation abgelehnt. (Schreiben + Telefonat: Herr Re**) Gemäß meines Wissens habe ich doch Anspruch auf Gewährleistung. Die Unterstellung der Beschädigung durch Verdrehen der Tatsachen kann doch nicht das letzte Wort in diesem Fall gewesen sein? Was ist (formell) zu tun, ohne gleich zum Anwalt zu rennen? |
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#2 |
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MitGlied
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: CCB since June 9, 2000
Beiträge: 7.246
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1. Hinweis, dass CPU-ockel vollkommen i.O war als du das Board zurückgeschickt hast
2. Hinweis, dass CPU-Sockel nix mit der Reklamation der Front-USB-Ports zu tun hat. 3. Hinweis, dass in den ersten 6 Monaten Beweislastumkehr gilt un SIE beweisen müssen, dass ein fehler von Dir vorliegt und DU unproblematisch beweisen kannst, dass dei verbogenen Pins nix mit dem USB-Prt zu tun haben (wenn dem wirklich so ist!) 4. Schriftliche Aufforderung zur Reparatur der Front-USB-Port mittels Fax mit qualifiziertem Faxbericht UND Einschreiben(Einwurf oder Rückschein) wenn du auf 100% gehen willst mittels Geruichtsvollzieher (kostet so 30-40€) unter Fristsetzung von 2-4 Wochen. 5. Hinweis, dass Sie die Anwaltskosten als Schadensersatz leisten müssen wenn sie nicht tätig werden und das weit teurer ist wie der Austausch der defekten Front USB. 6. Dann kannst Du zum RA und der soll deine Anspruche gelten machen (und seine Kosten gleich mit) 7. Bei Mindfactorykauft man nicht !!! |
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| Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu HardwareHarry für den nützlichen Beitrag: |
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#3 |
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Oldie
Registriert seit: 08.06.2001
Beiträge: 11.307
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Hast Du auch die Plastikkappe wieder auf den CPU-Sockel aufgesetzt, als Du das Board eingeschickt hast?
Bei meinem Board war extra ein Aufkleber über der Abdeckung, der darauf hingewiesen hat, dass bei Versand dieser Deckel unbedingt aufgesetzt werden muss. |
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#4 |
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Oldie
Registriert seit: 02.01.2002
Ort: Wolkenkuckucksheim
Beiträge: 4.289
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Der defekte USB-Port hat nichts damit zu tun ob auf dem CPU-Sockel eine Plastikkappe aufgesetzt wurde oder nicht!
Es wurde kein defekter CPU-Sockel reklamiert sondern der defekte Front-USB-Port. |
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#5 |
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Oldie
Registriert seit: 06.05.2001
Beiträge: 1.434
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Möchte ich Garnicht wissen mit was für Reklamationen die sich manchmal rumschlagen müssen, die Typen sind vermutlich auch schon etwas abgestumpft.
Die Pins kann man zur Not eigentlich wieder gerade biegen ein defekter USB-Port ist eigentlich schon schlimmer. Bei einem Neuen Board hatte ich mal das die Plastikführung eines Lüfteranschluss abgebrochen war und die Pins verbogen wahren, das Plastikteil lag mit im Karton. Fragt man sich schon was die damit veranstalten, zum Glück funktionierte alles. Aber bei einer Reklamation glaubt einen doch keiner das man es schon mechanisch defekt aus dem Karton geholt hat. Denken die sich vermutlich wieder so ein Depp der das Board reingehämmert hat Teile für den PC kaufe ich lieber beim günstigen PC-Händler dort hat man meistens wesentlich bessere karten bei Problemen. Wenn die sehen das da kein ahnungsloser kommt tauschen die das eigentlich Problemlos aus. |
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#6 | |
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Oldie
Registriert seit: 08.06.2001
Beiträge: 11.307
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Zitat:
Theoretisch könnte das Board ja auch ein FAG-Rückläufer gewesen und vom erstkunden beschädigt worden sein... |
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#7 |
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Oldie
Registriert seit: 10.06.2001
Beiträge: 4.464
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Denke nicht, dass Motherboardhersteller eine Reperaturstelle haben. Selbst wenn nur ein Pin abgebrochen ist, wird komplett getauscht.
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#8 |
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Oldie
Registriert seit: 02.01.2002
Ort: Wolkenkuckucksheim
Beiträge: 4.289
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Eine Reparatur kostet in der Regel einfach mehr als ein Austausch!
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#9 |
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ist das eigentlich egal
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.218
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Ob du es glaubst oder nicht, das haben einige.
Boards werden in Billiglohnländern zum Teil, ich schätze je nach Defekt, tatsächlich wieder repariert. Das Problem was Mindfactory nun hat ist, das sie das Board mit defektem CPU Sockel nicht vom Hersteller selber ersetzt oder repariert bekommen. Das kommt dann garantiert mit dem Vermerk zurück das der CPU Sockel defekt ist, dazu gibt es einige kleine Aufkleber von Gigabyte mit Pfeilen in Richtung des CPU Sockel und dann hat sich das Thema für die erledigt. |
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#10 |
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Oldie
Registriert seit: 26.04.2001
Beiträge: 3.732
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... oder sich ganz simpel in deren eigenem Forum melden und die Lage schildern.
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#11 |
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MitGlied
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: CCB since June 9, 2000
Beiträge: 7.246
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Herstellerrückgriff 478 BGB? MF hat die selben Rechte gegenüber dem Hersteller wie William_von_Baskerville gegenüber MF.
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#12 |
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Aufsichtsratsvorsitzender
Registriert seit: 05.11.2002
Ort: NRW
Beiträge: 5.922
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Hätten sie, ja.
Aber wahrscheinlich verlieren sie bei zu vielen Reklamamtionen ihrerseits einen saftigen freiwilligen Bonus des Herstellers am Jahresende... Aber das nutzt dem TE natürlich nichts. |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu octopussy für den nützlichen Beitrag: |
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#13 | |
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ist das eigentlich egal
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.218
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Zitat:
(Auslesen über einen Bus mit einem "Testgerät") Der Hersteller kann und wird nachweisen, das mit der mechanischen Beschädigung am CPU Sockel diese Daten nie zustande gekommen sein können. Und auch wenn ein Sockel mal von vorn herein bei Kunden krumm angekommen ist, dann weigern sich die Hersteller dennoch. Mir ist kein Fall bekannt wo ein Händler den Hersteller verklagt hat. |
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#14 | |
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MitGlied
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: CCB since June 9, 2000
Beiträge: 7.246
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Zitat:
Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das ist das Problem der Händler wenn sie es nciht machen. 2.) Zudem können die besten testtool nur nachweisen, dass sich der Fehler zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgewirkt hat. Es kann nicht beweisen, dass der fehler nicht schon angelegt war und erst später zu Tage trat. Genau darum geht es aber. 3.) Kein testtool kann mir erklären was der externe USB-port, angebunden an einem extra chip, mit dem CPU Sockel zu tun hat. 4.) Ist es häufig ein hausgemachtes Problem der Händler, wenn sie zurückgeschickte Ware einfach an den nächsten verkaufen und genau zu prüfen. Da wird die zerruüfte ware des einen manchmal schlich an den nächsten gesendet. |
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#15 | |||
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ist das eigentlich egal
Registriert seit: 22.04.2001
Ort: ::1
Beiträge: 22.218
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Zitat:
sicher stellen ob das ein Fehler(verbogene Kontakte im CPU Sockel) war der bereits beim Kauf bestanden hat, oder nicht. Ich hatte schon Boards hier da war auch ohne Lupe klar, das kann so nie wieder funktionieren und hat es so auch nie getan. Daraus ergibt sich ohne Zweifel die Logik, das der Schaden nicht von vorn herein bestanden haben kann. Zitat:
dazu geäußert. Es ging mir nur darum wie die Hersteller mit Rücksendungen von Händlern umgehen, wo der CPU Sockel mechanisch beschädigt ist. Zum eigentlichen Thema in #1 denke ich: Wenn das Board vorher ok war bis auf die Ports, dann gehört der Verkäufer in die Pflicht genommen, zumindest wenn es beim Versand ok, und die Abdeckung auf dem CPU Sockel vorhanden war. Da gibt es kein wenn, kein aber, dafür muss dieser gerade stehen. Zitat:
Ich stimme dir im ganzen schon zu, nur wie geschrieben ^^ gibt es kleine Einschränkungen. Bsp: Der hier hatte nicht erst Kontakt und funktionierte und später ist ihm eingefallen sich selber so zu verbiegen das ein Kontakt zur CPU völlig ausgeschlossen werden kann: ![]() ^^ Das betrifft übrigens "nur" die Speicheranbindung auf Slot3. Eine ganz böse Geschichte. Aber ist gibt auch Kontakte die von vorne herein dafür sorgen das ein PC gar nicht funktionieren kann. Geändert von Steve-Urkel (13.01.2012 um 17:44 Uhr) |
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